Magdalena Reiter - Open Design Expertin
// FAMILY & FRIENDS Category indicator

Share this page
Facebook Twitter Linkedin Google Email

Magdalena Reiter – Open Design Expertin

“Als Expertin für Open Design und Open Commons trägt Magdalena Reiter maßgeblich dazu bei, Linz zu einer offenen Stadt zu machen.” 


Offen bedeutet nicht gratis
 
Magdalena Reiter arbeitet als selbständige Designerin an der Schnittstelle zu Kunst und Architektur. Ihr besonderes Interesse gilt Open Design und kollaborativem Arbeiten. Zu diesen Themen ist sie für unterschiedliche Initiativen tätig, die sich für kreative digitale Gemeingüter einsetzen, u. a. die CREATIVE REGION LINZ & UPPER AUSTRIA, die OPEN COMMONS LINZ, die Open Knowledge Foundation Austria und seit 2015 auch die Vienna Open. In Zusammenarbeiten mit anderen KünstlerInnen arbeitet Reiter in unterschiedlichen Kontexten im Bereich temporärer und partizipativer Architekturen, vor allem mit der Architektur- und Kunstgruppe collective ika.

 
Dienstleistungen:
– Schwerpunktbetreuung Open Design
– Open Design Sprechstunde
– Erstberatung zu Creative Commons Lizenzen (http://creativecommons.org/)
 
Drei Fragen über Open Design an Magdalena Reiter:
 
– Welcher Gedanke steckt eigentlich hinter Open Design?
 
Open Design ist ein Sammelbegriff für all jene Bestrebungen, die Gestaltungsprozesse offen, transparent und zugänglich machen. Offen heißt dabei, dass Inhalte und Designs unter bestimmten Bedingungen genützt, weiterentwickelt und -gegeben werden können. Wie die Bedingungen aussehen, bestimmt man dabei übrigens selbst und je weniger es dabei gibt, desto offener ist etwas.
 
– Was ist dein ganz persönliches Open Design-Anliegen?
Wenn wir kollaborativ arbeiten oder einfach nur die Vorzüge des Internets als Ressourcenquelle nützen wollen, dann kommen wir gar nicht umhin, uns mit Offenheit als tagtägliche Praxis zu beschäftigen. Das betrifft uns momentan sowohl als ProduzentInnen, als auch KonsumentInnen. Leider herrscht aber noch immer der Irrglaube, dass Offenheit einfach nur bedeutet, dass etwas gratis ist. Dass man Geschäftsmodelle aufbauen kann, die offen und fair sind, ist noch nicht überall durchgedrungen. Mit solchen Vorurteilen möchte ich aufräumen.
 
– Was empfiehlst du Interessierten, die sich näher mit Open Design beschäftigen möchten?
 
Wenn Kreative ihre Werke offen gestalten wollen, empfehle ich ihnen zuerst, sich mit Creative Commons Lizenzen auseinanderzusetzen. Außerdem bleibt es nicht aus, sich geeignete Businessmodelle zu überlegen – gerade bei digitalen Produkten gibt es viele neue Wege, die durchgedacht werden sollten. Wer dabei Unterstützung braucht, kann zu uns in die Open Design Sprechstunde kommen.
 

Info & Kontakt:
 
Magdalena Reiter
+43 699 18041740
mail@magdalenareiter.at
Links:
http://www.magdalenareiter.at
www.makedesignopen.com
http://www.creativeregion.org/
http://www.opencommons.at/
http://okfn.at
http://viennaopen.net/
https://www.facebook.com/collectiveika

top