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Kollaboration in Gestaltungsprozessen

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts CO.CREATE haben wir gemeinsam mit unseren PartnerInnen von der Kunstuniversität Linz, der Deusto University Bilbao (Spanien), der Creative Industries Košice (Slowakei), der Academy of Fine Arts and Design Ljubljana (Slowenien) und dem European Creative Business Network in den vergangenen drei Jahren an der Aufarbeitung und Weiterentwicklung des Themas Co-Creation bzw. Co-Design gearbeitet.

Ziel des Projekts war es, Lehrmaterialen für generell Interessierte, aber vor allem für „creative professionals“ und Coaches zu entwickeln, um sie dabei zu unterstützen, Co-Creation in Gestaltungsprozessen einzuführen und anzuwenden. Im Vordergrund standen dabei vor allem die Identifikation von Best Practices, die Vernetzung unterschiedlicher AkteurInnen sowie der Wissenstransfer zwischen diesen AkteurInnen. 

Was bedeutet Co-Creation eigentlich?

Co-Creation involviert aktiv EndverbraucherInnen sowie weitere relevante Stakeholder in einen (Design-) Entwicklungsprozess. Co-Creation verbindet alle Gruppen, die von einer spezifischen Herausforderung betroffen sind und basiert auf gleichberechtigter Kooperation. Ein Schlüsselkonzept ist, dass BenutzerInnen ExpertInnen ihrer eigenen Erfahrungen sind. Daher bedeutet Co-Creation, dass alle relevanten AkteurInnen voneinander lernen. Sie ist besonders geeignet, um EndverbraucherInnen und Kreativprofis zur Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Systeme zusammenzuführen.

Es ist wichtig hervorzuheben, dass Co-Creation viel weiter über eine gewöhnliche Einbeziehung von BenutzerInnen als reine Datenquellen hinausgeht. Bei Co-Creation gestalten die BenutzerInnen aktiv die Zukunft mit. Oder anders ausgedrückt, Co-Creation basiert auf dem Konzept, dass Forschung und Design NICHT IM AUFTRAG der BenutzerInnen, sondern IN ZUSAMMENARBEIT mit den BenutzerInnen stattfindet.

Unterschiedliche Materialien zum Thema Co-Design

Die von den ProjektpartnerInnen entwickelten Lehrmaterialien ermöglichen es unterschiedlichen Zielgruppen sich auf unterschiedlichen Ebenen mit diesem Konzept zu beschäftigen. Folgende Materialien stehen dafür zur Verfügung:

  • Die Co-Creation Videos
  • Die Co-Creation Basics
  • Die Co-Creation Best Practices
  • Die Co-Creation Essentials
  • Das Co-Creation Handbuch
  • Das Co-Creation Curriculum

Alle Materialien stehen unter einer Creative Commons Lizenz und können auf der Projektwebseite von CO.CREATE kostenlos heruntergeladen werden.

Einführung ins Thema Co-Creation

Mit Hilfe der folgenden Materialien möchten wir den Einstieg ins Thema Co-Design vereinfachen:

Die Co-Create Basics

In Form dieses PDFs erhalten interessierte UnternehmerInnen und in der Kreativwirtschaft-Tätige erste Informationen zum Thema Co-Creation und Co-Design und lernen überblicksartig die Grundprinzipien des Konzepts. Hier geht’s zum Download: Co-Create Basics (englisch).

Die Co-Create Videos

Die insgesamt vier Videos stehen zur freien Nutzung zur Verfügung und können z.B. als Intro in Workshops oder bei Kursen genutzt werden. Die ersten beiden Videos erörtern die Fragen „Was ist Co-Design?“ und „Warum sollte wir co-designen?“ und sollen einen niederschwellingen Einstieg ins Thema ermöglichen.

Du hast Feedback zu unseren Materialien?

Im nächsten Beitrag widmen wir uns erfolgreichen Co-Creation Beispielen und erklären, wie ein Co-Creation Prozess funktioniert. Außerdem stellen wir das Co-Creation Handbuch und die Co-Creation Essentials näher vor. Da wir die Materialien vor allem zur aktiven Nutzung durch euch entwickelt haben, freuen wir uns über jegliches Feedback unter georg@creativeregion.org. 

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