Blog

"DAS NEUE WARTET AUF ALLE, DIE SICH INS GELINGEN VERLIEBEN"

– so eröffnete Autor und Publizist Wolf Lotter seinen Vortrag vergangenen Freitag zum Thema Innovation in der Lösehalle der Tabakfabrik Linz.

Respekt und Anerkennung seien laut Lotter unsere wichtigste Basis als Mensch, Arbeitskraft und Bürger. Dabei sei Selbstoptimierung nicht mit Selbstverwirklichung zu verwechseln, denn nur auf Ebene der Selbstverwirklichung passiere Innovation. Daher Lotters Plädoyer an das Publikum: Was wir sollten, ist nicht hip sein wollen, sondern neue Systeme und Organisationen bauen, die solche Selbstverwirklichungsprozesse fördern.

 

„Die Digitalisierung wird nicht gut ausgehen, wenn wir nicht lernen, das selbstständige Denken als Grundprinzip anzuerkennen.“

gibt Wolf Potter dem Publikum abschließend mit. Denn die wichtigste Innovation des 21. Jahrhundert ist nicht die Digitalisierung, sondern wir selbst:

„Um Innovation zu erschaffen, braucht es Ermöglicher. Das können Chefs oder Politiker sein – und im Prinzip alle Personen, die wissen, wo die Fähigkeiten ihrer Leute liegen und diese bestmöglich unterstützen.“

 

Als zweiter Speaker zeigte Simon Caspersen, CEO des IKEA Innovationslabors, wie SPACE 10 nachhaltigere Lebensstile erarbeitet: „Als IKEAs Innovationlabor sind wir natürlich daran interessiert, IKEA noch besser zu machen, aber viel mehr noch daran, wie IKEA die Welt besser machen kann.“, so Caspersen.

 

Der Londoner Kreativwirtschaftsinvestor David Glick (Edge Investments) erklärte abschließend, warum es sich definitiv lohnt, in kreativwirtschaftliche Unternehmen zu investieren. Die Zahlen sprechen für sich: Allein in Großbritannien erlebte die Kreativwirtschaft seit 2015 ein Wachstum von über 7,6% – das entspricht einem Umsatz von 12,4 Millionen Euro Umsatz pro Stunde.

PARTY PARTY PARTY

Zum Erlebnis der besonderen Art wurde auch die anschließende Aftershowparty: Mit dem Shot-Lift ging es in den zweiten Stock des Bau 1, wo im brandneuen Teil der Strada del Startup genetzwerkt und gefeiert wurde. Dort wartete der INTERACTIVE PLAYGROUND inklusive DJ-SET:

Die bereits legendäre Atmosphäre der FORUM CREATIVE INDUSTRIES-NITE wurde durch knackige Beats von Hanzo & Yaman (Belly Dance Services), Klara (Solaris) und Becs (Weise) begleitet. Der INTERACTIVE PLAYGROUND stand dieses Jahr ganz im Zeichen von Fashion, Technology und Virtual Reality. Das Kollektiv YOKAI zeigte, wie Robotik als kreatives Designwerkzeug genutzt werden kann. In einer Live-Performance bedruckte der Kuka Roboter T-Shirts als Festivalsouvenir für die zahlreichen Gäste.

Zum Taumeln brachten schlussendlich nicht nur Drinks und Beats – Mutige konnten ihre Höhenangst auch via einer Virtual Reality Erfahrung der besonderen Art herausfordern und mittels Virtual Reality Brille einen Balanceakt über einen 40 Meter hohen Abgrund simulieren.

HIER geht’s zur Foto-Galerie!

Das könnte dich auch interessieren