Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Die Arbeitswelt hat in den vergangenen Jahren eine tiefgreifende Transformation erlebt. Homeoffice und hybride Arbeitsmodelle sind für viele Menschen zur neuen Normalität geworden. Damit einher geht ein grundlegender Wandel in der Beziehung zum physischen Arbeitsplatz: Wo früher Präsenz selbstverständlich war, steht heute die Frage im Raum, welchen Mehrwert das Büro wirklich bieten kann.
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie lassen sich Materialien, Bestand, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle konkret zusammenbringen, wenn es um die Zukunft des Bauens geht? In Linz haben wir dazu zuletzt beispielhafte Projekte besucht, die zeigen, wie Bauen im Bestand, ressourcenschonende Materialien und innovative Planungskonzepte ineinandergreifen können – vom sorgfältig sanierten Altstadtgebäude über experimentelle Kreislaufarchitektur bis zum modernen Holz-Hybrid-Büro. Diese Beispiele machen deutlich, welche Hebel für den Wandel tatsächlich wirken. Bestand als Ressource denken – nicht als Problem Der Gebäudebestand ist einer der größten Rohstoffspeicher unserer Städte. Doch während wir über Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sprechen, wird vielerorts noch immer zu schnell der Abrissbagger geholt. Dabei liegt gerade im Weiterbauen, Umnutzen und klugen Sanieren das größte Potenzial für ressourcenschonendes, zukunftsfähiges Bauen. Wer im Bestand arbeitet, weiß: Es braucht Erfahrung, Genauigkeit und den Mut, mit vorhandenen Strukturen umzugehen. Minimalinvasive Eingriffe, kluge Planung und lokale Materialien wie Lehm, Holz, Kalk oder Zellulose bieten konkrete Lösungen. Dabei entstehen nicht nur ökologisch bessere, sondern auch räumlich und atmosphärisch qualitätsvolle Orte. Wie sich das in der Praxis zeigt, macht Tp3 Architekten an mehreren Beispielen in der Linzer Altstadt deutlich: Mit behutsamen Eingriffen, kluger Lichtführung und natürlichen Materialien wie Kalkputz, Zellulosedämmung und Holz werden historische Gebäude für eine zeitgemäße Nutzung weiterentwickelt. Dabei entsteht nicht nur klimafreundlicher Wohnraum, sondern auch neuer Raum für Lebensqualität im Bestand – ressourcenschonend, präzise und mit Respekt vor dem Vorhandenen. „Bauen im Bestand ist immer auch eine Auseinandersetzung mit dem, was schon da ist. Es geht darum, mit Respekt …
Internationalisierung und Wachstum, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie können wir in der Donauregion nachhaltiger bauen? Welche Rolle spielen dabei Kreativität, Technologie und interdisziplinärer Austausch? Und wie lassen sich europäische Ziele wie der Green Deal konkret umsetzen? Diese Fragen stehen im Zentrum von DECORATOR, das seit Ende 2023 von einem internationalen Konsortium mit starker oberösterreichischer Beteiligung vorangetrieben wird.
Wie OFFORA und MIC gemeinsam das neue Bürogebäude zu einem Ort für Kultur, Kommunikation und Konzentration machten
Der Anfang: Ein Raum, der bleibt
Als ich das neue MIC-Firmengebäude betrete, spüre ich sofort, dass hier etwas anders ist. Die Luft ist angenehm, das Licht weich, das Holz duftet noch leicht. Die Räume wirken offen und ruhig zugleich – wie gemacht, um mit Fokus zu arbeiten, sich auszutauschen und sich zuhause zu fühlen. Gegenüber dem Work Out befindet sich das Work Inn – ein wunderbares Wortspiel und gleichzeitig eine Haltung.
Dass hier nicht einfach ein Büro entstanden ist, sondern ein durchdachter Ort für Menschen, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis eines jahrelangen Prozesses, getragen von einem Architekturbüro, das Innenräume nicht nur gestaltet, sondern hinterfragt, zuhört, ausprobiert und dazulernt: OFFORA. Aber auch von einem Auftraggeber, der genau das zugelassen und ermöglicht hat.
„Wir haben das Gebäude nicht entworfen. Wir haben es herausgeschält“, sagt Jürgen Holler von OFFORA. Ein Satz, den auch die MIC-Geschäftsführung nur unterschreiben würde.
Design: OFFORA GmbH / Foto: Florian Schwarz
Design: OFFORA GmbH / Foto: Florian Schwarz
Gemeinsames Lernen, gemeinsames Vertrauen
Die Zusammenarbeit zwischen OFFORA und MIC hat eine lange Geschichte. Über mehrere Zwischenstandorte hinweg haben sich beide Seiten immer besser kennengelernt. Für MIC war das ein echter Vorteil: „Wir haben quasi miteinander gelernt“, sagt CEO und Eigentümer Alfred Hiebl. „Und da ist natürlich ein gewisses Vertrauensverhältnis entstanden.“
Auch OFFORA beschreibt diesen Prozess als kontinuierliches Zusammendenken: „Wir haben die Bürostandorte wie Laborflächen genutzt. Über mehrere Jahre hinweg konnten wir mit MIC testen, was funktioniert – und was nicht.“ Dieses tiefgreifende gemeinsame Lernen hat das Fundament für den Neubau gelegt.
Ein Vertrauen, das auch Raum für gestalterische Freiheit ließ: „Beim Design haben wir OFFORA einfach extrem freien Spielraum gegeben – weil wir gesehen haben: Alles, was sie machen, schaut am Ende so aus, dass es uns gefällt. Und sie wissen, was uns anspricht, was uns wichtig ist.“
Design: OFFORA GmbH / Foto: Florian Schwarz
Von innen nach außen denken
Der Neubau wurde buchstäblich von innen nach außen geplant. Zwar gab es eine äußere Kubatur, die vom Gestaltungsbeirat genehmigt war – aber die innere Struktur entstand komplett neu.
„Das Haus wurde modelliert ausgehend von der kleinsten Einheit: dem Arbeitsplatz“, erklärt Jürgen Holler. „Wir haben uns gefragt: Wie viel Platz braucht ein Tisch? Wie groß sind die Teams? Wo braucht es mehr Abstand? Wir haben dann tatsächlich an Stellen fünf Zentimeter dazugegeben, weil wir wussten: das macht einen Unterschied.“
Die Konsequenz: Nicht das Gebäude gab die Planung vor – sondern die Nutzung.
„Das Gebäude musste sich der Organisation anpassen, nicht umgekehrt.“
Jürgen Holler
Auch in der vertikalen Anordnung steckte ein klares Konzept. „Wir haben gesagt: Im Kopf und im Rumpf wird gearbeitet – im Hals wird kommuniziert.“ Küche, Café, Treffpunkte – alles dorthin, wo man sich begegnet. Die Arbeitszonen liegen in den ruhigeren Bereichen.
Design: OFFORA GmbH / Foto: Florian Schwarz
Ziele, die mehr sind als ein Raumprogramm
MIC hatte von Anfang an klare Ziele: Zusammenführung aller Standorte, räumliche Flexibilität, nachhaltige Bauweise und eine Arbeitgeberattraktivität, die zur Unternehmenskultur passt.
„Wir ändern uns ständig“, erklärt die Geschäftsführung. „Neue Teams, neue Strukturen – da wollten wir nicht räumlich gehemmt sein.“
Auch das Thema Nachhaltigkeit war zentral – nicht nur als Gütesiegel, sondern als gelebte Haltung. Das zeigt sich z. B. in der Küche, die täglich frisch kocht – aber auch im Holz-Hybridbau, der nicht nur ökologisch, sondern spürbar angenehm ist. „Viele sagen: Man riecht das Holz. Man spürt es. Und das tut einfach gut.“
„Nachhaltigkeit beginnt dort, wo man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Andrea Schlager von OFFORA. „Nicht nur ein Siegel zu erfüllen, sondern Räume zu schaffen, die bleiben – funktional, wertig und sinnstiftend.“
Räume, die funktionieren
Telko-Kojen statt Callboxen, flexible Rückzugsorte, keine Einzelbüros, aber trotzdem Struktur. OFFORA und MIC haben Zonen geschaffen, die sich intuitiv nutzen lassen.
Auch größere Rückzugsorte für Pair Programming wurden umgesetzt. Viele Elemente – von Schreibtischen bis Trennwänden – wurden in Originalgröße prototypisch aufgebaut und an anderen Standorten live getestet. „Wir wollten nicht am Ende 100 Tische haben, die wackeln.“
Für OFFORA war entscheidend, dass sich Nutzer*innen frei bewegen können:
„Arbeitsmodi wechseln im Laufe eines Tages – mal konzentriert, mal kollaborativ, mal kommunikativ. Also braucht es Räume, die das unterstützen. Der Mensch ist nicht statisch – also darf es der Arbeitsplatz auch nicht sein.“
Design: OFFORA GmbH / Foto: Florian Schwarz
Kommunikation – baulich gedacht
Das neue Gebäude ist nicht nur funktional, sondern auch sozial klug organisiert. Der „Hals“ – das zentrale Verbindungsstück – beherbergt Treffpunkte, Küche, Café, Begegnungsräume. Wer sich zufällig sieht, bleibt stehen. Wer reden will, hat Raum dafür.
„Man sieht wieder Kolleg*innen, die man monatelang nicht gesehen hat – das verändert die Zusammenarbeit total“, erzählt Ursula Schöneborn-Siligan, CFO. „Man ruft sich wieder an, fragt kurz etwas – es entstehen wieder Beziehungen.“
Auch sportlich wurde gedacht: Fitnessräume, Duschen, Kurse – manche offen für die Community. Es sind Angebote, die nicht aufgesetzt wirken, sondern integriert sind.
Visualisierung: Räume spürbar machen
Ein weiterer Aspekt, den OFFORA in diesem Projekt neu gedacht hat: die Kommunikation in den diversen Planungsschritten. „Pläne versteht kaum jemand – aber ein Video, durch das man sich klickt, das fühlt man“, sagt Jürgen Holler. Deshalb arbeiteten sie mit digitalen Zwillingen: 3D-Videos, über die Nutzer*innen, Entscheider*innen und deren Familien zu Hause einen Eindruck bekommen konnten – und direkt Feedback gaben.
Fazit: Wenn Gestaltung Haltung wird
Am Ende sind sich alle einig: Dieses Gebäude ist mehr als eine Hülle. Es ist ein Ort, der zeigt, was möglich ist, wenn man Gestaltung nicht als Selbstzweck versteht, sondern als Teil einer unternehmerischen Haltung.
Jürgen Holler bringt es auf den Punkt: „Wir sind Dienstleister. Wir hören zu, analysieren, planen und liefern. Das Gebäude ist am Ende kein Kunstwerk – sondern ein Werkzeug, das Menschen hilft, gut zu arbeiten.“
„Es funktioniert für unsere Kolleg*innen – und für unsere Firma“, fasst es die Geschäftsführung zusammen.
Zum Abschluss frage ich die beiden Geschäftsführer*innen nach dem Lieblingsort im Haus. Die Antwort: Die markante blaue Wendeltreppe – ein zentrales architektonisches Element, die die drei Hauptgeschosse offen und dynamisch miteinander verbindet.
Und das großflächige Graffiti im Treppenbereich, gestaltet von der international renommierten Künstlerin MadC.
„Es ist einfach wirklich so geworden, wie wir es uns vorgestellt haben. Ich freu mich jedes Mal wieder, wenn ich dort bin“, betonen sowohl Ursula Schöneborn-Siligan als auch Alfred Hiebl.
Design: OFFORA GmbH / Foto: Florian Schwarz
Creative Region Member OFFORA steht für Innenarchitektur und Design individueller Büroräume, die die/den Nutzer*in in den Fokus stellen. Gemeinsam mit ihren Kund*innen gehen sie dabei neue Wege – vom ersten Schritt bis zur Fertigstellung. Als erfahrene Innenarchitekt*innen bringen sie dabei nicht nur ihr Wissen und ihr Repertoire ein – sondern schaffen es, ihre Kund*innen immer wieder zu überraschen. Das Besondere steckt im Detail und in der Gestaltung von Büros, die es wert sind vom Monitor aufzublicken. Sie probieren Neues, planen und realisieren individuelle Bürokonzepte für zukunftsorientiertes Arbeiten. Diese Workspaces stiften Identität und fördern die Attraktivität von Unternehmen.
Danke an Andrea Schlager (OFFORA), Jürgen Holler (OFFORA), Ursula Schöneborn-Siligan (MIC) und Alfred Hiebl (MIC) für die Gespräche und die Tour durchs Gebäude!
Dieses Gespräch wurde im Rahmen des EU Projektes DECORATOR geführt. Gefördert wird das Projekt aus dem Programm Interreg Danube Transnational.
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Upper Austria 2 Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Ein Gespräch mit Peter Bangelmeier und Wolfgang Ortner über Rebranding, Retail Experience und die Frage, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Kund*in und Creatives eine Markenwelt mit spürbarer Wirkung entsteht.
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Schedule Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one person Tickets for companies with …
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberinnen Michaela Geiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …