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Die Fotografin Veronika Phillipp schildert in diesem Gastbeitrag ihre Erlebnisse beim vierten Tag des C hoch 3-Workshops 2019 in Linz.

„Etwas Nützliches und Schönes schaffen und gleichzeitig Geld verdienen“ – mit einem kleinen Auszug aus dem Buch „Business für Bohemiens – die Kunst ein Kreatives Leben zu führen und dabei Geld zu verdienen“ von Tom Hodgkinson hat der 4. C hoch 3-Workshop begonnen. War der dritte Tag Mitte März für mich doch stark durch die Kooperationsprojekte geprägt, lag der Fokus des Vormittags des 4. Coachingtages bei den Themen „Steuern und Finanzen“. Selbst für mich als studierte Betriebswirtin ein eher trockenes und unspannendes Thema, bei dem schon mal die Köpfe rauchen und ich mich auch frage, wie man vor lauter unterschiedlicher Einkommensgrenzen den Überblick bewahren soll. Dieser ist aber wichtig, was Christian während seiner Erklärungen zu den Themen „Einnahmen-Ausgaben-Rechnung“, „Deckungsbeitragsrechnung“ und „Stundensatzkalkulation“ immer wieder betonte. „A bissl an Überblick braucht man“ hab ich an diesem Vormittag mehrmals vernommen – und er hat Recht.

In der Vorbereitung für den Coachingtag habe ich mich selbst wieder intensiver mit meinen Einnahmen und Ausgaben beschäftigt – habe mich bisher aber erfolgreich vor den Themen „Stundensatzkalkulation“ und „verrechenbare Stunden“ gedrückt – und auch die Frage „wofür verwende ich eigentlich meine Zeit?“, habe ich bisher eher stiefmütterlich behandelt. Der Vorsatz auch endlich mal meine Zeiten aufzuzeichnen, wird – zumindest temporär – hoffentlich in den nächsten Wochen konsequent umgesetzt – das richtige Tool für meine Zeitaufzeichnung habe ich dank zahlreicher Tipps meiner CoachingkollegInnen mittlerweile bereits gefunden.

Vor dem Mittagessen hat uns Mag. Dieter Kneidinger dann noch die „Grundzüge des Steuer- uns Sozialversicherungsrechts“ in knapp 50 Minuten vermittelt –ein Vortrag für den er normalerweise 3 Stunden benötigt. Er hat ebenfalls betont, wie wichtig es für uns als UnternehmerInnen ist, einen Überblick über dieses Thema zu haben. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen, das zum 2. Mal von Rajaa’s Food geliefert wurde, war Dieter Kneidinger auch dabei und war für diesbezügliche Fragen offen.

Am Nachmittag standen wieder die Kooperationsprojekte auf der Agenda. Nach einem kurzen Statusupdate der einzelnen Projektgruppen, hatten wir in den Projektteams dann 30 Minuten, um die nächsten Schritte zu besprechen. Die Ankündigung unserer TrainerInnen, dass wir beim 5. Coachingtermin Mitte Mai eine Präsentation zu unserem Kooperationsprojekt halten sollen, hat uns kurzfristig etwas unter Druck gesetzt.

Die anschließende Übung, bei der das gesamte Projektteam gemeinsam auf Barbara zugehen und die Schritte benennen sollte, hat die nächsten Aufgaben für mich noch mal visualisiert und viel deutlicher gemacht, wo wir als Projektteam auch gerade stehen.

Der letzte Teil des Coachingtages stand ganz im Zeichen von „Marketing“– in 3 World Cafe Gruppen wurden die Themen „Online Marketing“, „Offline Marketing“ und „Personal-/Markenbranding“ besprochen. Dabei standen der Erfahrungsaustausch und das „voneinander lernen“ im Vordergrund und wir beantworteten Fragen wie „Welche Tools werden angewendet?“, „Was funktioniert bei anderen und was nicht?“ und „Welche Überlegungen gibt es beim Aufbau der eigene Brand?“. Ich habe mir auch von diesem Coachingtag wieder viele Punkte mitgenommen, die ich in der nächsten Zeit genauer analysieren (Stickwort: Online Marketing) oder umsetzen (Stichwort: Stundensatzkalkulation) möchte. Dank der wertvollen Tipps zur Zeitaufzeichnung weiß ich hoffentlich, wie viel Zeit ich dafür brauche 😉

Mein Name ist Veronika Phillipp, ich bin Fotografin aus St. Georgen im Attergau www.veronikaphillipp.com

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