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Im April fiel die Entscheidung zur CREATIVE REGION IN RESIDENCE – São Paulo Design Weekend, wobei sich unsere drei Juroren Andres FredesTon Matten und Elisabeth Mayr-Kern einstimmig für das Projekt „PRINT A DRINK“ von Benjamin Greimel ausgesprochen haben. Er hat an der Kunstuniversität Linz ein neuartiges 3D-Druckverfahren entwickelt, mit dem man 3D-Formen in Cocktails drucken kann.

Seine ROBOT-MADE COCKTAILS konnte man bei der FORUM CREATIVE INDUSTRIES – NITE OF THE BRICKS bereits bestaunen und natürlich auch genießen. Nun bereitet sich Benjamin gemeinsam mit seinem Kollegen Philipp Hornung und Madeleine Plass von der CREATIVE REGION auf die Reise nach Brasilien vor, wo er Oberösterreich von 12. bis 16. August beim São Paulo Design Weekend repräsentiert. Dort wird er faszinierende und neuartige Cocktail-Kreationen mixen und nutzt dafür sein eigens entwickeltes 3D-Druckverfahren „PRINT A DRINK“.

Bei der gestrigen Pressekonferenz wurde das Projekt noch einmal im Detail vorgestellt. Benjamin Greimel: „In der Entwicklung der Prototypen machen wir große Fortschritte und ich bin froh, ein kompetentes Team um mich zu haben. Beim ersten großen Test im Zuge der NITE OF THE BRICKS hat sich gezeigt, dass sowohl der Druckprozess der Cocktails fasziniert als auch die Getränke geschmacklich super ankommen! Beim São Paulo Design Weekend erhoffe ich mir ein großes Echo und den Grundstein für eine Kooperation mit einem Getränkeunternehmen, um PRINT A DRINK international als außergewöhnliches Marketing-Tool bei Events und Messen vertreiben zu können.“

Kommende Woche geht’s ab nach São Paulo, der Hauptstadt der gleichnamigen oberösterreichischen Partnerregion. Dort wird das Team sich bereits am 11. August treffen, um die Roboter-Anlieferung sowie den Aufbau von Greimel’s Erfindung zu koordinieren. Am 12. August werden dann die ersten Cocktails gedruckt und an die BesucherInnen verteilt. Über das gesamte Wochenende zu bestimmten Zeiten immer wieder die BesucherInnen mit leckeren, stylischen Cocktails erfreuen. Ihre Reaktionen darauf gibt’s natürlich hier als Update bzw. laufend auf Facebook, Twitter und Instagram.

Fotocredit: Philipp Moosbrugger

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