Wohin wir auch gehen, Marken sind allgegenwärtig. Sie projizieren ihre Werte auf uns und wir unsere auf sie. Aber wozu braucht die Menschheit eigentlich Brands?
Heiß gehts her bei der 32. Ausgabe unserer Creative Coffee Break. Nicht nur, weil wir an einem der heißesten Tage des Linzer Sommers bei der GRUPPE AM PARK vorbeigeschaut haben, sondern auch, weil die Kommunikationsprofis für ihre Projekte und die Stadt Linz Feuer und Flamme sind.
Mit unseren Fragen darüber, was sie unter guter Kommunikation verstehen, wie sich Markt und Branche in den letzten Jahren verändert und wo sie sich hin entwickelt haben, haben wir Bernhard Buchegger und Michael Denoth zusätzlich ein wenig ins Schwitzen gebracht. Sie erzählen von ihren schon frühen internationalen Erfolgen und davon, dass Kommunikation eigentlich ganz einfach ist, solange man nicht nur an der Oberfläche kratzt.
Creative Coffee Break #32 mit der Gruppe am Park zum Nachlesen
Claudia Kappl für die Creative Region:
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Creative Coffee Breaks. Mein Name ist Claudia Kappl und zusammen treffen wir heute Bernhard und Michael, die Gründer der GRUPPE AM PARK. Die GRUPPE AM PARK ist eine Linzer Werbeagentur. Wie sie ihren Arbeitsalltag gestalten und was eine gute Kommunikationskampagne ausmacht, erzählen uns die beiden jetzt bei einer Tasse Kaffee.
Creative Region: Was macht die GRUPPE AM PARK?
Bernhard Buchegger: Die GRUPPE AM PARK versteht sich als Kreativagentur und unser Ziel ist es, Kommunikation ganzheitlich zu denken.
Creative Region: Wie habt ihr als „Gruppe“ zusammengefunden?
Michael Denoth: Die Gruppe gibt es ja noch nicht so lange, aber uns zwei gibt es schon länger. Wir haben uns aus dem Studium an der Kunstuniversität Linz heraus selbstständig gemacht, mit dem Anspruch, Kommunikation oder Gestaltung besser zu machen als alle anderen. Das ist uns eigentlich immer gut gelungen. Wir waren zuerst ein kleines Team; in den Anfängen stark überhäuft mit Werbepreisen, wie z. B. ausgezeichnet als „Newcomeragentur des Landes bzw. Österreichs“. Wir haben von Cannes bis Wien Werbepreise gewonnen. Später dann im Laufe unserer Tätigkeit – eigentlich zehn Jahre später – ist dann das Kulturhauptstadtjahr nach Linz gekommen. Das war dann 2007. Daraus hat sich eine Bietergemeinschaft entwickelt, nämlich mit „Haslinger, Keck“, die stark verwurzelt waren mit der Stadt Linz.
Bernhard Buchegger: Das Besondere vielleicht war schon, dass wir gesehen haben, dass sich im Kulturhauptstadtprojekt die Teams sehr gut ergänzt haben und wir eine der ersten Agenturen waren, die wirklich begonnen haben, interdisziplinär zu denken. Wir haben dann gesehen, dass Unit-Denken – Online, klassische Werbung und PR – keinen Sinn mehr macht und haben begonnen, ein interdisziplinäres Team hier in Linz zu finden. Das hat einiges an Kulturwandel unseres Denkens im Team bedeutet und aber auch auf Kundenseite. Das war eigentlich ein spannender Prozess und seitdem hat sich das auch gut weiterentwickelt.
Creative Region:Wie gestaltet sich euer täglicher Arbeitsablauf?
Bernhard Buchegger: Also grundsätzlich – und das ist ja auch das Schöne an unserer Tätigkeit und das gilt wahrscheinlich generell für die Branche – gleicht kein Tag dem anderen. Es gibt wirklich jeden Tag eine neue Herausforderung, die es zu bewerkstelligen gibt. Vieles ist auch für uns immer noch neu und Neuland. Ich sage, wenn man neugierig ist, ist man da auch richtig. Das ist es, was einen hier auch antreibt. Wir haben schon gewisse regelmäßige Rituale, wie z. B. ein wöchentliches Meeting. Ich glaube, das ist schon notwendig. Wir haben auch gesehen, dass der persönliche Austausch notwendig ist. Als wir eine Zeit lang im Homeoffice waren, haben wir gesehen, dass alle im Team es schätzen, miteinander gemeinsam an Dingen zu arbeiten und gemeinsam zu denken. Also dieser persönliche Austausch und der Spaß, miteinander an Kreativität und Kommunikation zu arbeiten, ist eigentlich das, was unseren Arbeitsalltag gestaltet.
Creative Region: Welche Themen stehen bei euch im Fokus?
Bernhard Buchegger: Das Thema „Marke“ begleitet uns wirklich von Anbeginn und das ist auch eine ganz spannende Geschichte und hat vor allem in den letzten Jahren wieder ganz stark an Bedeutung gewonnen. Einfach, wie schafft man Identitäten? Oder wie schafft man etwas von einem Unternehmen, das seine Haltung und die Persönlichkeit eines Unternehmens zum Ausdruck bringt. Das passiert eigentlich unter dieser Überschrift der „Marke“. Hier würde ich ganz klar unseren Schwerpunkt sehen. Egal, ob das im klassischen Bereich ist oder im Digitalbereich, letztlich geht es darum, Erlebnisse zu schaffen, dieser sogenannten Experience. Das ist sehr vielschichtig und das Spannende ist, was es da alles zu entdecken gibt.
Michael Denoth: Und wir wollen natürlich auch immer, – das ist für uns irgendwie zentral wichtig –, dass wir das Produkt des Unternehmens verstehen und das Unternehmen verstehen. Also, wir wollen da nicht an der Oberfläche kratzen, sondern wir wollen tief – eigentlich klingt das grauslich – in die Eingeweide hinein, damit wir alles verstehen und darauf etwas setzen, das dann Relevanz hat für die Betrachterin oder den Betrachter. Das ist uns wichtig, also dieses tiefgreifende Erfassen des Ganzen.
Creative Region: Was zeichnet eine gute Kommunikationskampagne aus?
Bernhard Buchegger: Ich würde sagen, wenn es einem gelingt, Erlebnisse zu schaffen und die Menschen in irgendeiner Form zu begeistern. Das muss nicht unbedingt immer besonders tiefgründig und tiefsinnig sein – natürlich gibt es da momentan den Trend dazu –, aber wenn wir es schaffen, Mensch zu bewegen, dann wird Kommunikation etwas, mit dem man sich auch gerne umgibt oder etwas, was spannend ist. Da spielt das Thema Relevanz eine große Rolle und dann wirkt es nicht mehr belästigend. Das glaube ich, zeichnet gute Kommunikation aus. Das ist zumindest das, was für uns ganz klar das Bestreben ist und das versuchen wir durch unsere tägliche Arbeit zu schaffen. Wir verstehen Marken wie emotionale Orientierungssysteme. Das heißt, die Marken, mit denen ich mich umgebe, sind immer ein Ausdruck meiner Persönlichkeit. Wir haben die schöne, verantwortungsvolle Aufgabe, irgendwie diese Persönlichkeit zu gestalten. Das ist eigentlich schön.
Creative Region: Wie hat sich der Markt in den letzten Jahren verändert?
Michael Denoth: Eigentlich nicht viel, die Gestaltung und Kreativität haben wir damals sehr gut unter Beweis gestellt. Aber schon das Kommunikationsdenken, das man nicht sagt, man macht eine Außenplakatkampagne in ganz Österreich und dann noch einen schönen Spot und dann ist das erledigt – Hakerl – und noch ein bisschen PR dazu und dann müsste das schon funktionieren; so wie viele Kampagnen gedacht werden. Damals hatte das Internet noch nicht sonderlich viel Relevanz, Social Media war gerade im Aufpoppen, aber das hat es als Mittel noch nicht greifbar gegeben.
Bernhard Buchegger: Ich finde, was sich schon massiv verändert hat, ist das Verständnis draußen bei Unternehmen oder Marken, Kommunikation wirklich sehr integriert und breit zu denken. Damals war diese Zeit, als klassisch in Disziplinen gedacht wurde. Daher haben wir gesagt, wir sind disziplinlos. Da gab es eine Lead-Agentur und dann geben wir ein bisschen Online und ein bisschen PR dazu und wir haben eigentlich damals begonnen, diese Dinge sehr stark miteinander zu vernetzen. Da war die Bereitschaft am Markt noch gar nicht so da. Und das hat sich schon verändert. Jetzt ist es mittlerweile fast Standard oder Voraussetzung, dass man nicht mehr sagt, es gibt einen Kreativlead und dann sucht man Medien dazu, sondern wir brauchen eine ganz starke Idee, die viel Potenzial hat und dann lässt sich das auf der ganzen Klaviatur der verschiedenen Kanäle toll inszenieren.
Creative Region: Was benötigt man, um heutzutage in der Kommunikationsbranche erfolgreich zu sein?
Bernhard Buchegger: Den Überblick bewahren. Das ist auch das Bedürfnis. Nicht hysterisch dem ersten Trend hinterherzulaufen. Man muss schon auch sagen, viele Dinge werden in neuer Verpackung wieder neu gehypt. Aber wenn man sehr genau hinschaut, im Kern ist es trotzdem simpel. Du brauchst eine starke Idee, du brauchst eine gute Geschichte und die musst du spannend inszenieren. Die Inszenierungsmöglichkeiten sind anders geworden. Die Möglichkeiten, Menschen über die Kanäle zu erreichen, sind anders geworden, aber die Grundmechanik und Herangehensweise hat sich nicht so wesentlich verändert. Ich glaube, es ist wesentlich, dass man da nicht hysterisch wird. Ich meine, es war in den letzten Jahren schön zu beobachten, als es hieß: „Wow, nur mehr digital, man braucht gar kein klassisch.“, dann kam das Match „klassisch vs. digital“, – wer ist wichtiger –, dann hieß es, alles muss eine Ästhetik bekommen. Das sind alles nicht wirklich neue Geschichten, es ist nur die Frage, wie man es dosiert und wie kann man sie aufeinander abstimmt, damit die Dinge ineinander spielen und dann kann das wiederum für tolle Erlebnisse sorgen. Darum gehts.
Creative Region: Was schätzt ihr als Kommunikationsagentur an der Stadt Linz?
Michael Denoth: Du bist ein Linzer, ein richtiges Stahlstadtkind. Eigentlich kannst nur du die Frage beantworten.
Bernhard Buchegger: Ich brenne für Linz. Nein, es gibt sicher keine Stadt in Österreich, die eine derartige Dynamik in den letzten Jahren hinter sich hat wie die Stadt Linz und weiterhin bestrebt ist, diese Dynamik fortzusetzen. Auf der anderen Seite ist es mittlerweile relativ egal, wo man sitzt. Der Wirkungsradius ist ja ein doch viel weiterer. Das war auch immer unser Anspruch. Wir wollen uns auch nicht als Regionalagentur verstehen, sondern freuen uns, wenn die Projekte über die Grenzen hinaus gehen und wenn man vielleicht einen gewissen internationalen Anspruch in die Region hereinbringen kann. Das war immer schon so am Linzer Markt, dass es immer wieder ein paar Ausreißer gibt, die diese Internationalität in die Region bringen und das ist spannend. Und zum Leben finde ich es sehr entspannt und angenehm und nicht so heiß wie in Wien.
Michael Denoth: Der große Vorteil von Linz ist, gegenüber den anderen österreichischen Städten, dass Linz nicht durch den Tourismus geprägt und verkitscht ist. Die Wurzel kommt woanders her. Das ist vielleicht noch ein Punkt abseits vom vielen Grün.
Creative Region: Noch nie war Kommunikation so einfach und zugleich so komplex wie heute. Wie schätzt ihr die zukünftige Entwicklung dieser Branche ein?
Bernhard Buchegger: So kompliziert ist Kommunikation nicht. Man muss einfach nur schauen, wie man die zwei Bereiche „Customer Experience“ und „Brand Experience“ miteinander verwebt. Das ist die Richtung, in die sich die Entwicklung hinbewegen wird oder jetzt schon am Weg dorthin ist, aber natürlich optimiert werden kann. Schön zu beobachten ist schon, dass trotz allem viele totgesagte klassische Kanäle nicht von der Bildfläche verschwinden. Ich würde mir wünschen, wenn das ewige Match zwischen, wenn man so will, „Old Media“ und „New Media“ aufhören würde. Man sieht ja sehr schön, selbst im Fernsehen, wo große Online-Brands wieder in klassische Medien reingehen. Man sieht, wo jeder Kanal seinen Schwerpunkt hat und wo schaffe ich es, eine Bedeutung zu schaffen, um Menschen von etwas zu begeistern. Ich würde es nicht als komplex sehen, ich sehe es als sehr abwechslungsreich, vor allem in der Tätigkeit Kommunikation zu entwickeln. Es gibt eigentlich keine Stangenware. Das war früher, glaube ich, vielleicht noch etwas mehr der Fall, weil die Klaviatur überschaubarer war. Die ist jetzt größer geworden.
Creative Region: Welche Projekte können wir von der GRUPPE AM PARK in naher Zukunft erwarten?
Michael Denoth: Sehr, sehr viele und ein größeres Projekt in Linz. Aber mehr kann man dazu nicht sagen.
Bernhard Buchegger: Ja.
Creative Region: Bei wem sollten wir unbedingt auf eine Creative Coffee Break vorbeischauen?
Michael Denoth: Vielleicht wäre eure nächste Station Doris Pesendorfer, eine Oberösterreicherin, war in New York, arbeitet in Wien und auch in Oberösterreich und hat, wie es momentan gerade hip ist, ein Branding-Büro, macht aber klassische, sehr gute Gestaltung und auch teilweise Markenarbeit.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Kreativwirtschaft ist mehr als Gestaltung. Sie bringt neue Perspektiven in Prozesse, stellt Fragen, die sonst niemand stellt und macht aus einer Idee etwas, das am Markt besteht. Wenn Unternehmen und Kreative früh und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen nicht nur schönere, sondern bessere, manchmal völlig neue Produkte und Services. Drei Projekte aus Oberösterreich zeigen, wie das konkret aussieht: was sie angetrieben hat, was sie gelernt haben und warum sie immer noch zusammenarbeiten. FalkenOhr: Wenn gemeinsames Tüfteln ein Produkt international macht Robert Mayr hatte eine klare Idee: ein Klangmöbel, das nicht nur schön ist, sondern wirklich funktioniert und Technologie, Handwerk und Design vereint. Ein HiFi-Rack für Menschen, die Audiosysteme im sechsstelligen Eurobereich betreiben und die wissen, dass das beste System nur so gut klingt wie das Möbel, auf dem es steht. Was er nicht hatte: das Material dafür. Es gab schlicht keines am Markt, das alle Anforderungen erfüllte. Die Lösung entstand gemeinsam mit Claudia Haslinger und der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham, einer Tischlerei, die mit 5-Achs-CNC-Technologie alles von Holz bis Aluminium bearbeitet und Kund*innen von Designstudios bis zur Flugzeugindustrie bedient. Aus einem gemeinsamen Netzwerk zusammengefunden, haben die beiden über Jahre ein eigenes Verbundmaterial entwickelt, das es in dieser Form vorher nicht gab. Kein fertiger Plan, kein garantiertes Ergebnis, nur die gemeinsame Überzeugung, dass es eine Lösung geben muss. „Es hat nie geheißen: Wenn wir das probieren, kostet es. Sondern einfach: Okay, das ist die Aufgabenstellung, probieren wir es einfach. Die Kernthematik …
Was passt besser zu mir: Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit? Wie viel kreative Freiheit habe ich wirklich? Wo gibt es mehr Sicherheit, wie spricht man über Geld – und muss man sich überhaupt für einen Weg entscheiden? Diese Fragen standen im Zentrum des letzten Young Creative Club. Zu Gast waren Anna Streitel von PunktFormStrich, Tanja Karlsböck von KEBA und Bettina Friedrich von Atelier April Studios, die drei ziemlich unterschiedliche Perspektiven auf das Arbeiten in der Kreativbranche mitgebracht haben. Schnell wurde klar: So eindeutig, wie die drei Modelle auf den ersten Blick wirken, sind sie gar nicht. Nicht jede Agentur bedeutet Überstunden und Dauerstress. Inhouse zu arbeiten heißt nicht automatisch, wenig kreativ sein zu können. Und Selbstständigkeit bringt zwar viel Freiheit, aber auch ziemlich viel Verantwortung mit sich. Viel wichtiger ist die Frage: Welche Art zu arbeiten passt eigentlich zu mir? Kreativer Freiraum hängt nicht am Jobmodell Eines der ersten Themen im Gespräch war der kreative Freiraum. Denn gerade rund um Agenturen, große Unternehmen und Selbstständigkeit halten sich einige Vorurteile ziemlich hartnäckig. Wie viel man tatsächlich gestalten kann, hängt aber oft stärker vom konkreten Umfeld ab als vom Arbeitsmodell selbst. In kleinen Agenturteams können Hierarchien sehr flach sein und Designer*innen Projekte von der Idee bis zur Umsetzung begleiten. Auch innerhalb eines großen Unternehmens kann viel Freiraum entstehen, wenn Teams selbstorganisiert arbeiten und Entscheidungen eigenständig treffen können. Und auf der anderen Seite heißt selbstständig zu sein nicht, bei jedem Auftrag völlig frei gestalten zu können. Kund*innen, Budgets, bestehende Marken …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …
Acht Räume, 1.200 Jahre Prager und tschechischer Geschichte, rund 250 Schritte: Mitten im ehemaligen Kaufhaus Máj entstand mit „Back in Time Prague“ eine multimediale Zeitreise, die historische Vermittlung, räumliche Inszenierung und Entertainment miteinander verbindet.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?
480 Kubikmeter Holz wurden für das Baumwerk in Freistadt verbaut. Entstanden sind 28 Mietwohnungen, die klimabewusste Bauweise, hohe Wohnqualität und ortsübliche Mietpreise miteinander verbinden. Ein Projekt der Landwirtschaftskammer Oberösterreich mit Tp3 Architekten und regionalen Unternehmen.
Wie gelingt es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen gerne Verantwortung übernehmen, sich als Teil des Teams fühlen und gemeinsam etwas voranbringen wollen? Gerade durch flexible Arbeitsmodelle, unterschiedliche Erwartungen und neue Ansprüche an Führung verändert sich das Miteinander in Unternehmen. Führungskräfte stehen vor der Frage, wie sie Orientierung geben und gemeinsame Ziele stärken können, ohne dabei auf Druck oder starre Vorgaben zu setzen. In diesem Member Circle sprechen wir darüber, was es für echtes Commitment braucht. Was fördert Zusammenhalt und Eigeninitiative? Wie entsteht echte Motivation? Und was können Führungskräfte konkret dazu beitragen, dass Mitarbeiter*innen nicht nur dabei sind, sondern sich aktiv einbringen und mitgestalten wollen? In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze für die eigene Praxis. Der kleine Kreis von ca. 10 Teilnehmer*innen ermöglicht einen direkten, fokussierten Austausch und das Lernen aus den Erfahrungen anderer. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle „Besser kommunizieren mit Kund*innen“, am 21. April 2026
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Was passiert, wenn Wissenschaft die Labor- und Konferenzwelt verlässt und auf Künstler*innen, Festivalpublikum und völlig neue Perspektiven trifft? Seit 2020 bringt der LIT Sonder-Call der Johannes Kepler Universität Linz genau diese Welten zusammen. Forschende und Studierende entwickeln gemeinsam mit Künstler*innen Projekte für das Ars Electronica Festival. Mit einem Anspruch, der über klassische Wissenschaftskommunikation hinausgeht. Denn hier geht es nicht darum, Forschung nachträglich hübsch zu verpacken. Es geht darum, etwas entstehen zu lassen, das keine der beteiligten Disziplinen alleine hätte entwickeln können. Wir haben mit Gregor Pechmann und Denise Atteneder, dem Team hinter dem LIT Sonder-Call darüber gesprochen, warum Wissenschaft den Elfenbeinturm verlassen muss, was Kunst dabei verändern kann und warum ein Festival mit einer unverrückbaren Deadline manchmal genau der richtige Ort für Experimente ist. Wissenschaft raus aus dem Labor Als der JKU Campus 2020 erstmals zu einem Hauptschauplatz des Ars Electronica Festivals wurde, sollte die Universität nicht nur Raum zur Verfügung stellen, sondern sich auch inhaltlich einbringen. Der LIT Sonder-Call entstand vor dem Hintergrund der sogenannten „Third Mission“ von Universitäten: Neben Forschung und Lehre gehört auch der Transfer von Wissen in die Gesellschaft zu ihren Aufgaben. Der Call sollte dafür eine neue Plattform schaffen. „Wissenschaft soll nicht einfach nur zum Selbstzweck da sein. Es geht sehr viel um die dritte Mission einer Universität. Die erste ist forschen, die zweite ist lehren, und die dritte: eben diesen Wissenstransfer an die Öffentlichkeit zu ermöglichen.“, so Gregor Pechmann. Dafür werden Wissenschaftler*innen und Studierende …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Doch wie gestaltet man eigentlich eine neue Banknotenserie für ganz Europa? Das Salzburger Branding- und Designstudio PunktFormStrich ist einer von zehn Finalisten im Wettbewerb der Europäischen Zentralbank für die Gestaltung der neuen Euro-Banknoten. Damit ist PunktFormStrich als einziges österreichisches Designstudio im internationalen Finale vertreten. Gemeinsam mit Hans-Christian Kogler, Gründer und Creative Director von PunktFormStrich, schauen wir hinter die Kulissen dieses außergewöhnlichen Designprozesses: vom Briefing der Europäischen Zentralbank über die Entwicklung einer vollständigen Banknotenserie bis zum eingereichten Finalentwurf. Für das vorgegebene Thema „Rivers and Birds“ entwickelte PunktFormStrich ein visuelles Informationssystem rund um verschiedene europäische Vogelarten. Visualisierte Vogelrufe, charakteristische Merkmale und Fluggeschwindigkeiten werden dabei zu Gestaltungselementen. Denn bei einer Banknote ist Design weit mehr als Dekoration: Jedes Detail muss funktionieren, Information vermitteln und gleichzeitig Vertrauen schaffen. Im Talk sprechen wir darüber, wie Gestaltung für ein Medium funktioniert, das potenziell Millionen Menschen über Jahrzehnte begleitet. Wie viel gestalterische Eigenständigkeit verträgt eine Währung? Wie lassen sich Ästhetik, Information, Sicherheit und Barrierefreiheit miteinander verbinden? Und welche Verantwortung entsteht, wenn Design plötzlich gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung bekommt? Wir sprechen darüber, Ein Talk über Gestaltung, Verantwortung und die vielleicht außergewöhnlichste Designaufgabe überhaupt: das Geld, das wir täglich in der Hand halten. Über PunktFormStrich PunktFormStrich ist ein Branding- und Designstudio aus Salzburg. Das Studio entwickelt Markenidentitäten und visuelle Systeme, die Strategie in Gestaltung übersetzen und Orientierung schaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Wiedererkennbarkeit und Ästhetik, sondern die Frage, wie Design langfristig Wirkung entfalten und kulturelle Relevanz entwickeln kann.
Was als entspannter gemeinsamer Abend für unsere Members gestartet ist, hat sich mittlerweile zu einem Fixpunkt im Creative Region Kalender entwickelt. Auch heuer wieder: Zusammenkommen, bekannte Gesichter wiedersehen, neue kennenlernen, Ideen austauschen – und schauen, was daraus entsteht. Denn ein gutes Netzwerk lebt nicht von Visitenkarten und steifem Smalltalk, sondern von Menschen, die miteinander ins Gespräch kommen. Mittlerweile sind rund 140 Unternehmen Creative Region Members und damit part of the WE. Beim not another get together bringen wir dieses Netzwerk zusammen – unkompliziert, persönlich und im gewohnten Creative Region Vibe. Was dich erwartet: Keine Vorträge. Kein Pflichtprogramm. Kein awkward Networking. Einfach ein Abend zum Reden, Kennenlernen, Wiedersehen, Austauschen und Zusammensein. Hard Facts Die Teilnahme ist für Creative Region Members kostenlos. Bitte sichere dir trotzdem HIER dein Gratis-Ticket, damit wir wissen, mit wie vielen Menschen wir rechnen dürfen. Du bist noch kein Member?Dann ist das vielleicht die perfekte Gelegenheit, einmal reinzuschnuppern, die Community kennenzulernen und herauszufinden, ob du part of the WE werden möchtest. Melde dich dafür einfach bei Kathrin unter kathrin@creativeregion.org. Wo: Cafeteria Frédéric, Hauptplatz 6, 4020 Linz Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr: