Wahre Produktivität entsteht dort, wo Menschen das Wesentliche priorisieren, nicht dort, wo wir einfach nur beschleunigen.“ Mit dieser klaren Ansage stellte Future-Work-Expertin Jeanny Gucher bei “Future m[eats] Creativity?” die momentane Grundannahme unserer Arbeitswelt auf den Prüfstand. Denn während künstliche Intelligenz neue Effizienzrekorde verspricht, stellt sich die eigentliche Frage: Tun wir wirklich das Richtige – oder einfach nur mehr vom Falschen?
Ein Workshop für alle, die Produktivität neu definieren wollen. Methoden & Hacks für mehr Fokus in deinem Arbeitsleben – mit Future Work Expertin Jeanny Gucher.
„Es war noch nie so leicht, Menschen zu erreichen und gleichzeitig noch nie so schwer, sie wirklich zu berühren.“
Mit diesem scheinbaren Paradox stieg Dr. Barbara Kastlunger in ihren Vortrag bei „Future m[eats] Creativity?“ ein. Und traf damit einen Nerv des Abends: Wie navigieren wir eine Welt, in der Aufmerksamkeit die entscheidende Ressource ist, die aber immer knapper, flüchtiger und umkämpfter wird?
Digitale Kanäle haben uns näher an Konsument*innen gebracht als je zuvor. Wir sind dort, wo sie sind: am Handy, im Feed, im Messenger. Doch der Zugang täuscht. Echte Aufmerksamkeit ist längst zur absoluten Mangelware geworden.
Aktuelle Studien zeigen: Menschen begegnen heute täglich mehreren Tausend Werbekontakten, ein Volumen, das im Mittelalter einem ganzen Leben entsprach. Die Folge? Unser Gehirn filtert radikal. Wir reagieren nur noch auf das, was wirklich relevant ist.
Barbara führt dazu den klassischen Cocktailparty-Effekt an: Obwohl wir in Geräuschkulisse baden, werden wir plötzlich hellhörig, sobald jemand unseren Namen sagt. Relevanz durchbricht Rauschen. Und genau darum geht es.
1,7 Sekunden: Das neue Zeitfenster für Relevanz
Die oft zitierte Microsoft-Studie über die angeblich kürzere Aufmerksamkeitsspanne des Menschen im Vergleich zum Goldfisch wird im Vortrag klar eingeordnet.
Barbara erzählt, dass sie diese Studie selbst basierend auf anderen wissenschaftlichen Arbeiten öfter widerlegt habe. Gleichzeitig gibt es heute immer mehr Studien, die Entwicklungen aufzeigen, die in eine ähnliche Richtung weisen.
Doch sie macht eine entscheidende Klarstellung:
„Es ist nicht so, dass wir biologisch es nicht mehr schaffen, aufmerksam zu sein, sondern der Kontext macht es notwendig, dass wir auch viel schneller unsere Aufmerksamkeit woanders hinlenken.“
Der limitierende Faktor ist also nicht unser Gehirn, sondern die Umwelt, die uns zu permanenten Reizwechseln zwingt. Darum reichen heute oft 1,7 Sekunden, um zu entscheiden, ob eine Botschaft relevant ist oder sofort wieder aus unseren Köpfen verschwindet.
Um zu verstehen, wie Reizüberflutung wirkt, zeigt Barbara den in der Psychologie bekannten Stroop-Test: Ein Wort beschreibt eine Farbe, erscheint aber gedruckt in einer anderen (z.B. „Gelb“ ist in blauer Farbe geschrieben). Das Gehirn kann diese widersprüchlichen Reize nicht gleichzeitig verarbeiten.
Genauso passiert es täglich in der Werbung: Wir sehen etwas, können es aber nicht richtig einordnen. Der nächste Reiz folgt sofort, der nächste danach, und am Ende bleibt nichts hängen. Genau das ist die Realität vieler Markenbotschaften.
Die richtige Aktivierungszone: Weder Langeweile noch Überreizung
Barbara nutzt die aus der Psychologie bekannte Yerkes-Dodson-Kurve, um zu zeigen, warum Botschaften in der Reizflut so oft verpuffen. Dieses Modell beschreibt, wie Aktivierung unser Aufnahmevermögen beeinflusst:
Zu wenig Aktivierung: Wir sind gelangweilt und nicht empfänglich.
Zu viel Aktivierung: Wir sind überreizt und schalten ab.
Dazwischen: Die Zone, in der wir offen, neugierig und verarbeitungsbereit sind.
Unser Alltag mit Messengern, Feeds, Notifications und Multiscreens drückt uns fast konstant in den Überreizungsbereich.
Hier entsteht genau das, was Barbara als Banner Blindness beschreibt: Wir sehen Inhalte, aber sie kommen nicht mehr durch. Die zentrale Aufgabe von Marken wird damit zu einer psychologischen: Menschen zurück in die mittlere Zone zu bringen, in der Botschaften überhaupt wieder andocken können.
Die Dopamin-Gesellschaft: Warum Neugier stärker wirkt als Belohnung
Daran knüpft Barbara direkt an: Aufmerksamkeit allein reicht nicht. Wir müssen Neugier erzeugen.
Sie stellt klar, dass Dopamin nicht das „Belohnungshormon“ ist, als das es oft missverstanden wird, sondern der Botenstoff der Erwartung. Das Gefühl *vor* der Belohnung. Spannung. Vorfreude. Doch unsere digitale Umwelt überlastet dieses System: Short Videos, endloses Scrollen, permanente Reizimpulse. Das führt dazu, dass die Erwartungsschleife immer schneller läuft und gleichzeitig immer weniger erfüllt wird.
Die Folge: Wir suchen ständig neue Reize, aber bekommen nie das Gefühl von „genug“.
Genau hier liegt der Schlüssel für moderne Kommunikation: Marken müssen Inhalte schaffen, die etwas ankündigen, die etwas versprechen, die ein „Was kommt als Nächstes?“ auslösen.
Denn in einer Welt, die permanent überreizt ist, wird Neugier zur vielleicht letzten echten Eintrittskarte in die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen.
Emotionen als Brücke
In einer überladenen Medienwelt bleibt eines entscheidend: Emotionen. Nicht laut, nicht billig, nicht künstlich, sondern als echte Verbindung zu etwas, das Menschen im Innersten bewegt.
Barbara erinnert daran, dass Wahrnehmung nie neutral ist: Sie wird durch Lebensgeschichte, Kindheitserfahrungen, Assoziationen und implizite Muster geprägt. Die auf Einzelpersonen ausgerichtete Ansprache funktioniert im Marketing also auch deshalb (noch) nicht, weil sie viel zu komplex ist. Aber es gibt universelle Berührungspunkte, Themen, die für viele bzw. die meisten von uns relevant sind: Familie. Beziehungen. Zugehörigkeit. Gemeinschaft. Rituale. Freude. Verlust.
Themen also, die alle Menschen auf irgendeine Weise bewegen und die Marken nutzen können, um Relevanz zu erzeugen, die nicht nur kurz „auffällt“, sondern ankommt.
Was Unternehmen in der Kommunikation beachten sollten
Barbara fasst zusammen, was moderne Kommunikation leisten muss:
1. Aufmerksamkeit ist erst der Anfang. Es reicht nicht, gesehen zu werden. Entscheidend ist, warum eine Person hinsieht und ob etwas darin für sie Bedeutung hat.
2. Menschen reagieren auf Messages, die in ihnen etwas auslösen. Relevanz entsteht nicht durch Masse, sondern durch das Gefühl: „Das betrifft mich.“
3. Neugier ist stärker als jeder Impuls. Wer Spannung aufbaut und Neugierde weckt, erreicht Menschen tiefer und nachhaltiger.
4. Gefühle öffnen Türen, die Argumente allein nicht öffnen können. Ehrliche, nachvollziehbare Emotionen verbinden auch in einer schnellen Welt.
5. Kommunikation muss dem Menschen Raum lassen. Nicht überfordern, nicht drängen, nicht zuschütten. Sondern Angebote machen, die einladen statt überrollen.
Fazit: Aufmerksamkeit ist kein Klick. Sie ist ein Zustand
Barbaras Vortrag macht eines klar: Die Zukunft von Kommunikation liegt nicht in noch mehr Geschwindigkeit oder Reichweite, sondern im verständnisvollen Umgang mit menschlicher Psychologie.
Wer Neugier weckt statt nur Reize feuert, wer Emotionen ermöglicht statt Aufmerksamkeit erzwingt, wer Relevanz schafft statt Lautstärke, wird in einer überladenen Welt nicht nur gesehen, sondern gefühlt.
Und genau das ist die eigentliche Währung unserer Zeit.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Was passt besser zu mir: Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit? Wie viel kreative Freiheit habe ich wirklich? Wo gibt es mehr Sicherheit, wie spricht man über Geld – und muss man sich überhaupt für einen Weg entscheiden? Diese Fragen standen im Zentrum des letzten Young Creative Club. Zu Gast waren Anna Streitel von PunktFormStrich, Tanja Karlsböck von KEBA und Bettina Friedrich von Atelier April Studios, die drei ziemlich unterschiedliche Perspektiven auf das Arbeiten in der Kreativbranche mitgebracht haben. Schnell wurde klar: So eindeutig, wie die drei Modelle auf den ersten Blick wirken, sind sie gar nicht. Nicht jede Agentur bedeutet Überstunden und Dauerstress. Inhouse zu arbeiten heißt nicht automatisch, wenig kreativ sein zu können. Und Selbstständigkeit bringt zwar viel Freiheit, aber auch ziemlich viel Verantwortung mit sich. Viel wichtiger ist die Frage: Welche Art zu arbeiten passt eigentlich zu mir? Kreativer Freiraum hängt nicht am Jobmodell Eines der ersten Themen im Gespräch war der kreative Freiraum. Denn gerade rund um Agenturen, große Unternehmen und Selbstständigkeit halten sich einige Vorurteile ziemlich hartnäckig. Wie viel man tatsächlich gestalten kann, hängt aber oft stärker vom konkreten Umfeld ab als vom Arbeitsmodell selbst. In kleinen Agenturteams können Hierarchien sehr flach sein und Designer*innen Projekte von der Idee bis zur Umsetzung begleiten. Auch innerhalb eines großen Unternehmens kann viel Freiraum entstehen, wenn Teams selbstorganisiert arbeiten und Entscheidungen eigenständig treffen können. Und auf der anderen Seite heißt selbstständig zu sein nicht, bei jedem Auftrag völlig frei gestalten zu können. Kund*innen, Budgets, bestehende Marken …
Acht Räume, 1.200 Jahre Prager und tschechischer Geschichte, rund 250 Schritte: Mitten im ehemaligen Kaufhaus Máj entstand mit „Back in Time Prague“ eine multimediale Zeitreise, die historische Vermittlung, räumliche Inszenierung und Entertainment miteinander verbindet.
Freistädter Bier hat etwas, das sich nicht einfach neu erfinden lässt: 250 Jahre Geschichte, eine starke Verankerung im Mühlviertel und eine Community, die eng mit der Marke verbunden ist. Als Freistädter Bier und die Agentur Gruppe am Park ihre Zusammenarbeit starteten, ging es deshalb nicht um einen radikalen Neustart. Es ging um die Frage: Wie lässt sich eine starke Marke weiterentwickeln, ohne das zu verlieren, was sie besonders macht? Die Antwort darauf wurde „Wir sind so frei“. Ein Claim, der Unabhängigkeit, Regionalität und die Herstellungsprinzipien der Brauerei zu einer klaren Haltung verbindet und Freistädter damit bewusst von einem österreichischen Biermarkt abgrenzt, der stark von großen Konzernmarken geprägt ist. Frei von Gentechnik, frei von Zusätzen und ohne multinationalen Konzern im Rücken: Der Claim bringt auf den Punkt, was bereits Teil der Marke war, und schafft gleichzeitig Raum für ihre Weiterentwicklung. Mit reduzierten Plakaten, pointierten Botschaften und einem Auftritt mit Ecken und Kanten wird diese Haltung konsequent in Kommunikation übersetzt. Vor allem aber rückt „Wir sind so frei“ jene Menschen stärker ins Zentrum, die Freistädter Bier seit jeher prägen. Wir haben mit Paul Steininger von Freistädter Bier und Bernhard Buchegger von Gruppe am Park über behutsame Markenarbeit, gegenseitiges Vertrauen, mutige Entscheidungen und die Frage gesprochen, warum eine starke Community für eine regionale Brauerei weit mehr ist als ein Marketinginstrument. Weiterentwickeln statt neu erfinden Die Ausgangslage bedeutete für die Gruppe am Park: genau hinzusehen. Was funktioniert bereits? Was darf keinesfalls verloren gehen? Und …
480 Kubikmeter Holz wurden für das Baumwerk in Freistadt verbaut. Entstanden sind 28 Mietwohnungen, die klimabewusste Bauweise, hohe Wohnqualität und ortsübliche Mietpreise miteinander verbinden. Ein Projekt der Landwirtschaftskammer Oberösterreich mit Tp3 Architekten und regionalen Unternehmen.
Was passiert, wenn Wissenschaft die Labor- und Konferenzwelt verlässt und auf Künstler*innen, Festivalpublikum und völlig neue Perspektiven trifft? Seit 2020 bringt der LIT Sonder-Call der Johannes Kepler Universität Linz genau diese Welten zusammen. Forschende und Studierende entwickeln gemeinsam mit Künstler*innen Projekte für das Ars Electronica Festival. Mit einem Anspruch, der über klassische Wissenschaftskommunikation hinausgeht. Denn hier geht es nicht darum, Forschung nachträglich hübsch zu verpacken. Es geht darum, etwas entstehen zu lassen, das keine der beteiligten Disziplinen alleine hätte entwickeln können. Wir haben mit Gregor Pechmann und Denise Atteneder, dem Team hinter dem LIT Sonder-Call darüber gesprochen, warum Wissenschaft den Elfenbeinturm verlassen muss, was Kunst dabei verändern kann und warum ein Festival mit einer unverrückbaren Deadline manchmal genau der richtige Ort für Experimente ist. Wissenschaft raus aus dem Labor Als der JKU Campus 2020 erstmals zu einem Hauptschauplatz des Ars Electronica Festivals wurde, sollte die Universität nicht nur Raum zur Verfügung stellen, sondern sich auch inhaltlich einbringen. Der LIT Sonder-Call entstand vor dem Hintergrund der sogenannten „Third Mission“ von Universitäten: Neben Forschung und Lehre gehört auch der Transfer von Wissen in die Gesellschaft zu ihren Aufgaben. Der Call sollte dafür eine neue Plattform schaffen. „Wissenschaft soll nicht einfach nur zum Selbstzweck da sein. Es geht sehr viel um die dritte Mission einer Universität. Die erste ist forschen, die zweite ist lehren, und die dritte: eben diesen Wissenstransfer an die Öffentlichkeit zu ermöglichen.“, so Gregor Pechmann. Dafür werden Wissenschaftler*innen und Studierende …
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney demonstration — no account required) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (hands-on with ComfyUI Local) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. Prior Knowledge & Tools No previous experience with AI, Midjourney or ComfyUI is required. Experience with other AI image-generation tools can be helpful, but the workshop is designed so that participants can follow the workflows without prior knowledge of the specific applications. The tools serve different …
Bei dieser Ausgabe von In Good Company dreht sich alles um die Marketingplanung 2027. Welche Maßnahmen, Kampagnen und Kanäle haben 2026 tatsächlich Wirkung gezeigt? Welche Maßnahmen führen wir 2027 fort, welche bauen wir aus, reduzieren oder beenden wir bewusst?
Warum sollte man heute noch in ein Geschäft gehen, wenn das gewünschte Produkt nur drei Klicks entfernt ist? Diese Frage begleitet den stationären Handel längst nicht mehr nur theoretisch. Gerade kleine, inhaber*innengeführte Geschäfte müssen täglich eine Antwort darauf finden. Eine, die seit fast zwei Jahrzehnten danach sucht, ist Anita Huber-Katzengruber. 2008 eröffnete sie mit Kleider machen Leute ihren ersten Shop in Linz, später kam inthebox dazu. Was als Quereinstieg begann, wurde über die Jahre zu weit mehr als zwei Geschäften: Huber-Katzengruber initiierte das Netzwerk linzlabyrinth, organisierte Veranstaltungen und beschäftigte sich früh damit, wie kleine Betriebe gemeinsam Sichtbarkeit schaffen können. Im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Nordico Stadtmuseum haben wir mit ihr darüber gesprochen, was kleine Geschäfte großen Plattformen entgegensetzen können, warum gute Beratung heute wieder an Wert gewinnt und weshalb lebendiger stationärer Handel nicht an der eigenen Ladentür endet. Einfach aufsperren reicht nicht Bevor Huber-Katzengruber 2008 startete, war ein eigenes Geschäft eigentlich gar nicht geplant. Sie und ihr damaliger Partner waren Quereinsteiger*innen. Die Idee entstand auf einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela, inspiriert von kleinen Shops, die sie aus anderen Städten kannte. Die erste Ware wurde bestellt, bevor es überhaupt ein Geschäftslokal gab. Spätestens als 24 Schachteln im Wohnzimmer standen, wurde aus der Idee Realität. Und schon bald kam die nächste Erkenntnis: Darauf zu warten, dass Laufkundschaft von selbst durch die Tür kommt, funktioniert nicht. „Wir sind draufgekommen: Wir dürfen nicht warten, dass uns die Laufkundschaft die Türen …
AI, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Im Rahmen von „KI. Und jetzt?", einer Kooperation von Strategie Austria und Creative Region, erzählen fünf Expert*innen aus Telekommunikation, Industrie und Agentur aus ihrer eigenen Praxis und ihren Learnings im Umgang mit KI.
AI, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Vor allem: Mensch sein. Wir können immer mehr produzieren, automatisieren und auslagern. Technologien entwickeln sich in einem Tempo, das selbst jene kaum mehr vorhersagen können, die sich täglich damit beschäftigen. Ideen und Inhalte lassen sich in Sekundenschnelle produzieren, Bilder generieren, Texte schreiben, Aufgaben delegieren. Aber wenn plötzlich fast alles möglich ist: Was wird dadurch eigentlich wichtiger? Worauf sollen wir uns fokussieren? Genau diese Frage zog sich beim ausverkauften Future m[eats] Creativity? 2026 fast überraschend deutlich durch alle fünf Impulse. Im Ars Electronica Center ging es um technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen, um Individualismus und Community, um unsere Beziehung zu künstlicher Intelligenz, um starke Ideen und um Kuration. Fünf Perspektiven, die an sehr unterschiedlichen Punkten starteten und doch immer wieder bei ähnlichen Fragen ankamen: Was wollen wir mit all den neuen Möglichkeiten anfangen? Was verdient unsere Aufmerksamkeit? Was berührt Menschen wirklich? Und welche Rolle wollen wir selbst dabei spielen? Zwischen den Impulsen servierte das Team von Rossbarth ein fünfgängiges Menü mit Getränkebegleitung von Helena Jordan (Café Capra), die Gedanken aus den Vorträgen wurden anschließend direkt an den Tischen mit den Impulsgeber*innen weiterdiskutiert. „Ich glaube, dass der nächste große Trend etwas ganz Simples ist: Mensch sein.“ Tech-Analyst und ehemaliger Head of Digital Transformation bei Daimler, Sascha Pallenberg, eröffnete den Abend mit einem Blick auf internationale technologische Entwicklungen und darauf, wie radikal sich ein Wirtschaftsstandort innerhalb weniger Jahrzehnte verändern kann. Seine Wahlheimat Taiwan wurde durch langfristige Investitionen in Halbleiter, Consumer Electronics und entsprechende …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Bei unserer letzten Ausgabe von In Good Company haben wir uns mit Marketingverantwortlichen aus Unternehmen über aktuelle Erfahrungen, Experimente und Herausforderungen mit Linkedin ausgetauscht. Fünf Themen haben die Diskussion besonders geprägt.
Wie gelingt es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen gerne Verantwortung übernehmen, sich als Teil des Teams fühlen und gemeinsam etwas voranbringen wollen? Gerade durch flexible Arbeitsmodelle, unterschiedliche Erwartungen und neue Ansprüche an Führung verändert sich das Miteinander in Unternehmen. Führungskräfte stehen vor der Frage, wie sie Orientierung geben und gemeinsame Ziele stärken können, ohne dabei auf Druck oder starre Vorgaben zu setzen. In diesem Member Circle sprechen wir darüber, was es für echtes Commitment braucht. Was fördert Zusammenhalt und Eigeninitiative? Wie entsteht echte Motivation? Und was können Führungskräfte konkret dazu beitragen, dass Mitarbeiter*innen nicht nur dabei sind, sondern sich aktiv einbringen und mitgestalten wollen? In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze für die eigene Praxis. Der kleine Kreis von ca. 10 Teilnehmer*innen ermöglicht einen direkten, fokussierten Austausch und das Lernen aus den Erfahrungen anderer. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle „Besser kommunizieren mit Kund*innen“, am 21. April 2026