Turboboost für dein Business: 5 Monate, 5 Talks, 5 Workshops und jede Menge Skills, Inputs und neue Kontakte für dein junges kreativwirtschaftliches Unternehmen.
Gemeinsam mit renommierten Universitäten und Creative Hubs aus ganz Europa sind wir als Creative Region mit DeUS COMP ein aktiver Part bei der Entwicklung eines Trainingsprogramms, das sich an den individuellen Lernbedürfnissen von Creatives ausrichtet. Das Motto: Creatives sind einzigartig – und genauso individuell sollen auch die Weiterbildungsangebote sein.
Startpunkt war eine Online-Umfrage des europäischen Projektes DeUS CCI im Frühjahr 2021, an der sich Creatives europaweit beteiligten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Kreativ- und Kulturschaffende sehr fokussiert jene Kompetenzen aneignen möchten, die für sie aktuell relevant sind und die sich gut in den beruflichen und unternehmerischen Alltag integrieren lassen. Das Lernbedürfnis konzentriert sich auf die Verbesserung von unternehmerischen und digitalen Skills. Dazu kommt vermehrt der Wunsch nach Verbesserung ihrer Marketingkompetenzen, verbunden mit einem wachsenden Bewusstsein für Soft Skills wie z.B. Adaptionsfähigkeit. Auch das Netzwerken untereinander und der Austausch mit verschiedenen Zielgruppen war ein Wunsch, der mehrfach vorgebracht wurde.
Wie sieht die optimale Learning Journey für Creatives aus?
Die Befürfnisanalyse des Projekts lieferte mehrere wichtige Punkte in Sachen Weiterbildungswünschen:
Learning by doing und Peer-to-Peer Learning statt Frontalunterricht
Creatives bevorzugen Learning by doing und Peer-to-Peer Learning gegenüber Frontalunterricht – also Lernen anhand konkreter Aufgaben und Challenges sowie Lernen voneinander und miteinander.
All dies wird in den Fortbildungsmöglichkeiten der Creative Region besonders berücksichtigt. Basierend auf den Umfrageergebnissen wurde auch ein Online Kurs für Cultural Managers erarbeitet, der auf den Erkenntnissen der teilnehmenden Institute aus ganz Europa fußt. Somit ist auch ein starker länderübergreifender Austausch möglich.
In der DeuS Comp Trainingsmethode sind Lernen anhand multidisziplinärer Teamarbeit sowie Workshops, Feedback Methoden und challenge-basierte Lernansätzen integriert. Ergänzend gibt es Mentoring und Tutor*innen-Programme. Dies hat den Vorteil, dass in der 1:1 Lernsituation selbstreflexiven Beobachtungen der Lernenden über ihren eigenen Fortschritt und die Relevanz des Trainings für die Praxis herausgearbeitet werden können und auch ein nützlicher Kontrapunkt zu Gruppenaktivitäten gesetzt wird.
Gemeinsamer Austausch und Vernetzung – ganz oben auf der Wunschliste der Creatives. Das Gespräch leiteten Gisa Schoßwohl und Hannah Husar (Creative Region).
„Pick-and-mix“ Lernpfade statt starren Inhalten
Wenn es um die Bewertung und Qualifizierung geht, braucht nicht jeder Lernende das gleiche. Einige Lernende sind an Feedback und Bewertung interessiert, andere lehnen den Gedanken an eine formale Bewertung ab. Darüber hinaus bevorzugen einige Lernende einen buffet-ähnlichen Ansatz für die Lektionen im Gegensatz zum gesamten Trainingsprogramm, oder besser gesagt, dem „festgelegten Menü“.
Das DeusComp-Training hat 3 Pfade entwickelt, die auf die Bedürfnisse jedes Lernenden eingehen. Hier findet ihr zu den Angeboten.
Proof of Concept in der Creative Region
Gemeinsam mit Creatives und Trainer*innen aus dem Netzwerk der Creative Region wurde die DeUS Comp Trainingsmethode am 21. Juni in einem Workshop reflektiert und ergänzt. Die Praktiker*innen haben die Notwendigkeit und Vorgehensweise von DeuS Comp gemeinsam disktutiert – mit dem Ergebnis, dass gerade für ein wichtiger weiterer Schritt der Transfer des Gelernten in den beruflichen Alltag sei: ein Augenmerk, das in der Creative Region Linz & Upper Austria seit der Gründung vor zehn Jahren gelebt wird.
Eine weitere Möglichkeit der Vertiefung und des Austauschs ist ein Creative Region Netzwerktreffen, der die Lern-Communities unterstützt: so könnte man auch noch nach absolvierten Trainings Kooperationen vertiefen.
Barbara Jany bringt jahrelange Erfahrung als Kreativwirtschaftscoach mit ins Gespräch.
Deine nächsten Networking- und Weiterbildungsmöglichkeiten mit Mehr-Wert
Nütze deine Chance auf persönliche und individuelle Weiterbildung und Vernetzung durch die Creative Region Linz & Upper Austria:
ab 28. 09. in fünf Modulen: Innovation Agent Academy – in 5 Modulen zum Human Centede Innovation Agent
29. 09., 16 Uhr: Cobot with a Robot: Generatives Printdesign mit dem Roboter
07. 10., 9:00 – 17:00 Uhr: Workshop Brand Collaborations: Wie man erfolgreich mit anderen Marken, Musiker*innen und Influencer*innen zusammenarbeitet.
Projektkoordinatorin Gisa Schoßwohl beim Feedbackgespräch.
DeuS – what’s next?
Zusätzlich zum DeUS Comp Training wurde basierend auf dem Open Design School Ansatz der vormaligen europäischen Kulturhauptstadt Matera eine Peer-to-Peer Methodologie für ein Designlabor entwickelt, bei dem Fachleute aller Disziplinen zusammenarbeiten und ihr Wissen und ihre Erfahrung teilen. Durch Prototyping und Design Thinking entstehen so neue Problemlösungen.Somit geht der Open Design Ansatz noch einen Schritt weiter als herkömmliche Design Thinking Prozesse, indem reale Probleme gelöst und anschließend validiert werden: Die Forschung geht in den angewandten Bereich, wobei DeuS als ein “Think und Do Tank” fungiert, in dem sich Fachleute mit unterschiedlichen Hintergrund weiterbilden können. Ein Living Lab sorgt dafür, dass kollaborativ auf aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen reagiert werden kann. Diese nutzerzentrierte Form der Zusammenarbeit ist dabei ein wichtiger Ansatz für neue und ungewöhnliche Lösungen. Diese Methode wird auch noch heuer in OÖ getestet.
Interested? Stay tuned! Stay tuned auf www.deuscci.eu @deuscci
Über DeuS
DeuS ist ein internationales Erasmus+ Bildungsprojekt, das Lern- und Trainingsansätze für Creative und Cultural Industries entwickelt.An diesen Ansätzen arbeiten renommierte Universitäten und relevante Netzwerkknoten aus dem Kultur- und Kreativsektor aus Österreich, Dänemark, Finnland, Italien, Litauen, Malta, den Niederlanden, der Slowakei und Großbritannien zusammen. Das Projekte zeichnet sich durch seinen Challenge Based Lernansatz aus, der auf den Problemstellungen in der Berufswelt von Creative Professionals basiert.
Je stärker unsere Feeds von KI-generierten Inhalten überschwemmt werden, desto größer wird der Wunsch nach menschlicher Einordnung, Haltung und Perspektive. Studien zeigen: KI-Content wird öfter negativ bewertet und bleibt schlechter in Erinnerung. Deshalb setzen sogar Marken wie Apple, Porsche, Polaroid und Generali mittlerweile auf „made by humans” als echtes Differenzierungsmerkmal. Genau hier setzen wir im Workshop an. Gemeinsam finden wir heraus, was „people first” Content ausmacht, also Content, in dem Menschen im Vordergrund stehen und ihre Geschichten erzählen. Und wie Inhalte entstehen, die wirklich im Gedächtnis bleiben. „Algorithmen schaffen Reichweite. Menschen schaffen Verbindung.“ – Anna Turner, 1000 Things Media House Darum geht’s im Workshop Wann wirkt Content eigentlich menschlich? Warum berühren uns manche Inhalte, während andere schon nach wenigen Sekunden in Vergessenheit geraten? Und welche Inhalte sind heute überhaupt noch relevant? Im Workshop gehen wir genau diesen Fragen nach. Wir finden heraus, welche Rolle persönliche Erfahrungen, Perspektive und kulturelle Identität für relevanten Content spielen und wie echte Nähe aufgebaut werden kann. Dabei feilen wir direkt an deiner Content-Strategie. In Mini-Audits analysieren wir bestehende Inhalte und übersetzen unsere Learnings in „people first” Formate und Content-Ideen. Du lernst außerdem, wie du KI sinnvoll einsetzen kannst, ohne dass deine Inhalte an Persönlichkeit verlieren. Das erwartet dich im Workshop Das nimmst du konkret mit Dieser Workshop ist für Hard Facts Tickets & Preise Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person …
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man als Kreative*r einen eigenen Stil? Wie wird man sichtbar, ohne sich permanent auf Social Media zu verlieren? Und wie findet man den Mut, Fragen zu stellen, Grenzen zu setzen und den eigenen Wert klar zu kommunizieren? Diese Fragen standen im Zentrum des dritten Young Creative Club. Zu Gast war Illustratorin Carina Lindmeier, die im neuen Office von Fredmansky offen über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über Stilfindung, Sichtbarkeit, Kund*innenarbeit und den Umgang mit AI sprach. Schnell wurde klar: Einen eigenen Stil findet man nicht über Nacht. Und schon gar nicht dadurch, dass man wartet, bis alles perfekt ist. Für Carina war der Weg dorthin ein Prozess aus Ausprobieren, Scheitern, Weiterentwickeln und immer wieder Neujustieren. „Man glaubt immer, man muss alles fertig haben – Website, Logo, Auftritt – und dann geht man raus in die Welt und alle buchen dich. So funktioniert es in der Regel nicht.“– Carina Lindmeier Gerade am Anfang, sagt Carina, sei es wichtig, Dinge auszuprobieren und den eigenen Auftritt wachsen zu lassen. Der eigene Stil entsteht nicht im stillen Kämmerchen, sondern durch Praxis: durch Projekte, Begegnungen, Umwege und manchmal auch durch Zufälle. Was heute klar und wiedererkennbar wirkt, war oft ein langer Weg. Carina erzählte, dass sie früher fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gearbeitet hat und Farbe lange gemieden hat. Heute ist Farbe ein zentraler Teil ihrer Arbeit. Auch ihre Nische im Bereich Food- und Lifestyle-Illustration habe sich nicht strategisch von Anfang an ergeben, sondern Schritt für Schritt entwickelt. …
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Wie gelingt es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen gerne Verantwortung übernehmen, sich als Teil des Teams fühlen und gemeinsam etwas voranbringen wollen? Gerade durch flexible Arbeitsmodelle, unterschiedliche Erwartungen und neue Ansprüche an Führung verändert sich das Miteinander in Unternehmen. Führungskräfte stehen vor der Frage, wie sie Orientierung geben und gemeinsame Ziele stärken können, ohne dabei auf Druck oder starre Vorgaben zu setzen. In diesem Member Circle sprechen wir darüber, was es für echtes Commitment braucht. Was fördert Zusammenhalt und Eigeninitiative? Wie entsteht echte Motivation? Und was können Führungskräfte konkret dazu beitragen, dass Mitarbeiter*innen nicht nur dabei sind, sondern sich aktiv einbringen und mitgestalten wollen? In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze für die eigene Praxis. Der kleine Kreis von ca. 10 Teilnehmer*innen ermöglicht einen direkten, fokussierten Austausch und das Lernen aus den Erfahrungen anderer. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle „Besser kommunizieren mit Kund*innen“, am 21. April 2026
Doch wie gestaltet man eigentlich eine neue Banknotenserie für ganz Europa? Das Salzburger Branding- und Designstudio PunktFormStrich ist einer von zehn Finalisten im Wettbewerb der Europäischen Zentralbank für die Gestaltung der neuen Euro-Banknoten. Damit ist PunktFormStrich als einziges österreichisches Designstudio im internationalen Finale vertreten. Gemeinsam mit Hans-Christian Kogler, Gründer und Creative Director von PunktFormStrich, schauen wir hinter die Kulissen dieses außergewöhnlichen Designprozesses: vom Briefing der Europäischen Zentralbank über die Entwicklung einer vollständigen Banknotenserie bis zum eingereichten Finalentwurf. Für das vorgegebene Thema „Rivers and Birds“ entwickelte PunktFormStrich ein visuelles Informationssystem rund um verschiedene europäische Vogelarten. Visualisierte Vogelrufe, charakteristische Merkmale und Fluggeschwindigkeiten werden dabei zu Gestaltungselementen. Denn bei einer Banknote ist Design weit mehr als Dekoration: Jedes Detail muss funktionieren, Information vermitteln und gleichzeitig Vertrauen schaffen. Im Talk sprechen wir darüber, wie Gestaltung für ein Medium funktioniert, das potenziell Millionen Menschen über Jahrzehnte begleitet. Wie viel gestalterische Eigenständigkeit verträgt eine Währung? Wie lassen sich Ästhetik, Information, Sicherheit und Barrierefreiheit miteinander verbinden? Und welche Verantwortung entsteht, wenn Design plötzlich gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung bekommt? Wir sprechen darüber, Ein Talk über Gestaltung, Verantwortung und die vielleicht außergewöhnlichste Designaufgabe überhaupt: das Geld, das wir täglich in der Hand halten. Über PunktFormStrich PunktFormStrich ist ein Branding- und Designstudio aus Salzburg. Das Studio entwickelt Markenidentitäten und visuelle Systeme, die Strategie in Gestaltung übersetzen und Orientierung schaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Wiedererkennbarkeit und Ästhetik, sondern die Frage, wie Design langfristig Wirkung entfalten und kulturelle Relevanz entwickeln kann.
Was als entspannter Treffpunkt für unsere Members gestartet ist, hat sich mittlerweile zu einem Fixpunkt im Creative Region Kalender entwickelt. Und genau deshalb machen wir’s wieder: einen Abend lang zusammenkommen, bekannte Gesichter wiedersehen, neue kennenlernen, Ideen austauschen – und schauen, was daraus entsteht. Denn ein gutes Netzwerk lebt nicht von Visitenkarten und steifem Smalltalk, sondern von Menschen, die miteinander ins Gespräch kommen. Mittlerweile sind rund 140 Unternehmen Creative Region Members und damit part of the WE. Beim not another get together bringen wir dieses Netzwerk zusammen – unkompliziert, persönlich und im gewohnten Creative Region Vibe. Was dich erwartet: Keine Vorträge. Kein Pflichtprogramm. Kein awkward Networking. Einfach ein Abend zum Reden, Kennenlernen, Wiedersehen, Austauschen und Zusammensein. Hard Facts Die Teilnahme ist für Creative Region Members kostenlos. Bitte sichere dir trotzdem HIER dein Gratis-Ticket, damit wir wissen, mit wie vielen Menschen wir rechnen dürfen. Du bist noch kein Member?Dann ist das vielleicht die perfekte Gelegenheit, einmal reinzuschnuppern, die Community kennenzulernen und herauszufinden, ob du part of the WE werden möchtest. Melde dich dafür einfach bei Kathrin unter kathrin@creativeregion.org. Wo: Cafeteria Frédéric, Hauptplatz 6, 4020 Linz Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
Freistädter Bier hat etwas, das sich nicht einfach neu erfinden lässt: 250 Jahre Geschichte, eine starke Verankerung im Mühlviertel und eine Community, die eng mit der Marke verbunden ist. Als Freistädter Bier und die Agentur Gruppe am Park ihre Zusammenarbeit starteten, ging es deshalb nicht um einen radikalen Neustart. Es ging um die Frage: Wie lässt sich eine starke Marke weiterentwickeln, ohne das zu verlieren, was sie besonders macht? Die Antwort darauf wurde „Wir sind so frei“. Ein Claim, der Unabhängigkeit, Regionalität und die Herstellungsprinzipien der Brauerei zu einer klaren Haltung verbindet und Freistädter damit bewusst von einem österreichischen Biermarkt abgrenzt, der stark von großen Konzernmarken geprägt ist. Frei von Gentechnik, frei von Zusätzen und ohne multinationalen Konzern im Rücken: Der Claim bringt auf den Punkt, was bereits Teil der Marke war, und schafft gleichzeitig Raum für ihre Weiterentwicklung. Mit reduzierten Plakaten, pointierten Botschaften und einem Auftritt mit Ecken und Kanten wird diese Haltung konsequent in Kommunikation übersetzt. Vor allem aber rückt „Wir sind so frei“ jene Menschen stärker ins Zentrum, die Freistädter Bier seit jeher prägen. Wir haben mit Paul Steininger von Freistädter Bier und Bernhard Buchegger von Gruppe am Park über behutsame Markenarbeit, gegenseitiges Vertrauen, mutige Entscheidungen und die Frage gesprochen, warum eine starke Community für eine regionale Brauerei weit mehr ist als ein Marketinginstrument. Weiterentwickeln statt neu erfinden Die Ausgangslage bedeutete für die Gruppe am Park: genau hinzusehen. Was funktioniert bereits? Was darf keinesfalls verloren gehen? Und …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Kreativwirtschaft ist mehr als Gestaltung. Sie bringt neue Perspektiven in Prozesse, stellt Fragen, die sonst niemand stellt und macht aus einer Idee etwas, das am Markt besteht. Wenn Unternehmen und Kreative früh und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen nicht nur schönere, sondern bessere, manchmal völlig neue Produkte und Services. Drei Projekte aus Oberösterreich zeigen, wie das konkret aussieht: was sie angetrieben hat, was sie gelernt haben und warum sie immer noch zusammenarbeiten. FalkenOhr: Wenn gemeinsames Tüfteln ein Produkt international macht Robert Mayr hatte eine klare Idee: ein Klangmöbel, das nicht nur schön ist, sondern wirklich funktioniert und Technologie, Handwerk und Design vereint. Ein HiFi-Rack für Menschen, die Audiosysteme im sechsstelligen Eurobereich betreiben und die wissen, dass das beste System nur so gut klingt wie das Möbel, auf dem es steht. Was er nicht hatte: das Material dafür. Es gab schlicht keines am Markt, das alle Anforderungen erfüllte. Die Lösung entstand gemeinsam mit Claudia Haslinger und der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham, einer Tischlerei, die mit 5-Achs-CNC-Technologie alles von Holz bis Aluminium bearbeitet und Kund*innen von Designstudios bis zur Flugzeugindustrie bedient. Aus einem gemeinsamen Netzwerk zusammengefunden, haben die beiden über Jahre ein eigenes Verbundmaterial entwickelt, das es in dieser Form vorher nicht gab. Kein fertiger Plan, kein garantiertes Ergebnis, nur die gemeinsame Überzeugung, dass es eine Lösung geben muss. „Es hat nie geheißen: Wenn wir das probieren, kostet es. Sondern einfach: Okay, das ist die Aufgabenstellung, probieren wir es einfach. Die Kernthematik …
Ob Verein, Gemeinde, Kulturprojekt oder Unternehmen: Alle stehen vor derselben Herausforderung. Aufmerksamkeit zu bekommen ist das eine. Menschen langfristig zu begeistern, das andere.Wie entsteht echte Beteiligung? Was motiviert Menschen, sich freiwillig einzubringen? Welche Rolle spielen Sinn, Gemeinschaft und Kommunikation? Und wie werden aus Interessierten Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitgestalten oder eine Idee weitertragen?Gemeinsam werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und diskutieren, welche Prinzipien überall funktionieren – vom Ehrenamt über Bürger*innenbeteiligung bis hin zum Community Building rund um Unternehmen. Diese Veranstaltung ist spannend für: Unsere Inputgeber*innen Katharina Häckel-Schinkinger Katharina Häckel-Schinkinger ist Kommunikationsexpertin. Sie arbeitet dort, wo Worte Gewicht haben: in Krisen, in gesellschaftlichen Debatten und an den Bruchstellen des Zusammenlebens. Aktuell unterstützt sie Österreichs renommierteste Klimaanwältin Michaela Krömer und ihren Verein CLAW, Climate Law, in strategischer Kommunikation und Fundraising. Zuvor gründete sie das Social Business Habibi & Hawara mit, war 2020 Pressereferentin im Kabinett von Gesundheitsminister Rudi Anschober inmitten der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik und leitete mehr als vier Jahre Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich. Zuletzt verantwortete sie von September 2025 bis März 2026 die Krisenkommunikation von SOS-Kinderdorf. Zur Diskussion zu Gast: Michaela Reisenberger Michaela Reisenbergers Wirkungsräume sind seit jeher vielschichtig, überlappend und sich gegenseitig befruchtend. Ihre Ausbildungen in den Bereichen Kulturmanagement, Fotografie, Theater, Philosophie, und Publizistik bilden den Boden für ein wesentlich breiteres Feld, in dem sie beruflich tätig ist. 13 Jahre lang hat sie gemeinsam mit Anita Huber-Katzengruber das „Sommerfest Herrenstraße“ verantwortet und …