Wir sprechen am 29. April im Rahmen des diesjährigen Crossing Europe Festivals mit Nicola von Leffern und Sinisa Vidovic darüber, wie man als junge*r Filmemacher*in durchstarten kann.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Brot mit Wurzeln. Dafür steht die Honeder Naturbackstube. Seit mittlerweile vier Jahren betreut die Agentur Gletscher das Familienunternehmen aus dem Mühlviertel. Neben dem Branding der rund 20 Filialen und dem Fuhrpark tritt die Marke insbesondere durch „Die Krustn” in Erscheinung.
So vielseitig sich das entsprechende Angebot zwischen Böhmerwald, Dachstein, Sensengebirge und Ibmer Moor auch präsentiert, ist für eine gute neue Idee immer noch reichlich Platz.
Es war der Aufreger des Sommers 2021. Linz ist Linz. Ein Tourismusfilm, der so ganz anders als alle anderen daherkam und für Furore sorgte – auch wenn die Meinungen dazu auseinandergingen. Aber das ist normal, wenn man die Dinge gegen den Strich bügelt.
Mehr als 360.000 Aufrufe in den ersten Tagen nach Erscheinen auf YouTube. Berichte in der ZIB 1 und ZIB 2, in der Süddeutschen Zeitung und im Stern Magazin. Irgendetwas scheinen Siniša Vidović und Dinko Draganović von FORAFILM mit ihrem letzten Linz Tourismus Video richtig gemacht zu haben. Auch wenn das so manche*r Politiker*in anders sieht.
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Die Frage ist, wie macht man so etwas? Kann man einen viralen Hit planen? Siniša sagt dazu:
„Sicher sein kannst du dir niemals, aber es gibt Schrauben, an denen man drehen kann, ganz sachte. Ist es zu viel, liegst du daneben, ist es zu wenig, wirst du ignoriert. Letztendlich entsteht Kommunikation beim Empfänger. Er entscheidet, ob etwas gut oder schlichtweg egal ist. Das ist ein ganz schmaler Grat, den man verstehen muss. Ob es am Ende aufgeht, ist trotzdem nicht zu 100 Prozent sicher. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nirgends.”
Der Erfolg gibt ihnen jedoch recht. Bei einer Diskussion zum Film an der JKU hat ein Social-Media-Spezialist vorgerechnet, dass sich der Tourismusverein Linz damit einen sechsstelligen Betrag an Mediaspendings erspart hat. Auch nicht schlecht. Das Geld ist also gut angelegt, selbst wenn das Video nicht jeder und jedem gefällt. Es gefällt auch sicher nicht, dass der Tagungstourismus und die Geschäftsreisen aufgrund der Covid-Krise massiv weggebrochen sind – ein Eckpfeiler des Städtetourismus. Auch Linz muss deshalb in Zukunft neue Zielgruppen erschließen. Und der Film ist nur Teil einer Strategie dazu. Dahinter liegen eine breit gefächerte Kampagne auf mehreren Kanälen sowie eine strukturierte Customer-Journey. Der Film war sozusagen der Köder für unsere Aufmerksamkeit. Und wir haben ihn geschluckt.
FORAFILM ist keine Werbeagentur, sondern ein Pool an exzellenten Kreativen.
Auch die Kommunikationsbranche ist im Umbruch. Dies bekommen insbesondere klassische Agenturen zu spüren. Immer mehr Kund*innen probieren neue Formen der Kollaboration aus. Zum einen dann, wenn sie selbst ein starkes Inhouse-Team zur Verfügung haben, zum anderen, wenn sie sich von den klassischen Agenturen falsch beraten fühlen. Im Fall des Linz-Videos gab ersteres den Ausschlag. Tourismusdirektor Georg Steiner hat mit Elisabeth Stephan und Erna Miesenberger zwei Frauen im Team, denen man in Sachen Kampagnenentwicklung und sozialen Medien nichts vormachen kann. Sie waren es auch, die direkt an FORAFILM herangetreten waren und um ein Konzept gebeten hatten, das völlig anders sein sollte als alles, was man bisher gemeinsam gemacht hatte.
Nach einem Briefing auf Basis einer völlig neuen Strategie war die Aufgabe, einen Kampagnenansatz mit einem Film als Filetstück zu liefern. Sollte der gut sein, würde man die Kampagne gemeinsam weiterentwickeln. Und FORAFILM überzeugte. Die Chemie stimmte, man wollte dasselbe. Dinko Draganović formuliert es so:
„Selten ist mir so eine gleiche Auffassung begegnet und so viel Verständnis entgegengebracht worden. Normalerweise bekommst du von einer Agentur ein Treatment und gibst eine Director-Interpretation und ein Angebot ab und mit etwas Glück hast du den Job. Hier war es anders. Besser. Auf Augenhöhe von Kreativen zu Kreativen. Und das Beste daran: Der Tourismusdirektor hat uns von Anfang an vertraut und uns und sein Team arbeiten lassen.”
Vertrauen ist eine Währung. Und gute Dinge brauchen ihre Zeit.
Der Schlüssel zum Projekt waren echte Interviews und Recherchen vor Ort. Zu Beginn des Videos sieht man sie – diese Statements sind nicht geskriptet, sondern echte Antworten auf die Frage danach, was und wie Linz ist. „Ein bisserl rassistisch halt“ in der Erfahrung eines jungen Mannes – für einige Menschen nicht verständlich, aber so wird die Stadt von manchen Bewohner*innen erlebt. Es wurden unzählige Statements an zahlreichen Orten der Stadt gesammelt und als Kampagnengrundlage herangezogen. Das Projektteam ging mit offenen Augen und Ohren durch seine Stadt und hielt Ausschau nach interessanten Orten, Menschen und deren Meinungen.
Foto: FORAFILM
Aus diesem Surrogat entwickelte das Team einen Film, der Linz charmant und mit einem Augenzwinkern auf den Punkt bringt. Aber auch eine flankierende Printkampagne, Social Media-Kooperationen, PR-Strategien inklusive der Krisen-PR wurden vom Inhouse-Team entwickelt. Für Siniša Vidović und Dinko Draganović war diese Zeit so spannend wie selten. Immerhin haben die beiden bereits 40 Tourismusfilme für Kund*innen wie Oberösterreich Tourismus, Österreich Werbung und auch den letzten „normalen” Linz Tourismus Film gedreht. „Linz ist Linz” ist kein Kunstunifilm oder Erstlingswerk, wie manche behaupten, um ihn kleinzureden. Er die Konsequenz von Erfahrung und dem klaren Auftrag, die Stahlstadt international auf die Landkarte der touristischen Aufmerksamkeit zu bringen. Das ist gelungen. Das soll einmal jemand nachmachen. Diese Art der direkten Kollaboration zwischen Kund*innen und Auftragnehmer*innen könnte Schule machen. Vertrauen und Gestaltungsfreiheit ist dabei alles. Und Mut, Strategie und Durchhaltevermögen. Alles, was erfahrene Kreative auszeichnet. Und die kommen eben nicht mehr nur aus klassischen Werbeagenturen.
Was passiert, wenn Wissenschaft die Labor- und Konferenzwelt verlässt und auf Künstler*innen, Festivalpublikum und völlig neue Perspektiven trifft? Seit 2020 bringt der LIT Sonder-Call der Johannes Kepler Universität Linz genau diese Welten zusammen. Forschende und Studierende entwickeln gemeinsam mit Künstler*innen Projekte für das Ars Electronica Festival. Mit einem Anspruch, der über klassische Wissenschaftskommunikation hinausgeht. Denn hier geht es nicht darum, Forschung nachträglich hübsch zu verpacken. Es geht darum, etwas entstehen zu lassen, das keine der beteiligten Disziplinen alleine hätte entwickeln können. Wir haben mit Gregor Pechmann und Denise Atteneder, dem Team hinter dem LIT Sonder-Call darüber gesprochen, warum Wissenschaft den Elfenbeinturm verlassen muss, was Kunst dabei verändern kann und warum ein Festival mit einer unverrückbaren Deadline manchmal genau der richtige Ort für Experimente ist. Wissenschaft raus aus dem Labor Als der JKU Campus 2020 erstmals zu einem Hauptschauplatz des Ars Electronica Festivals wurde, sollte die Universität nicht nur Raum zur Verfügung stellen, sondern sich auch inhaltlich einbringen. Der LIT Sonder-Call entstand vor dem Hintergrund der sogenannten „Third Mission“ von Universitäten: Neben Forschung und Lehre gehört auch der Transfer von Wissen in die Gesellschaft zu ihren Aufgaben. Der Call sollte dafür eine neue Plattform schaffen. „Wissenschaft soll nicht einfach nur zum Selbstzweck da sein. Es geht sehr viel um die dritte Mission einer Universität. Die erste ist forschen, die zweite ist lehren, und die dritte: eben diesen Wissenstransfer an die Öffentlichkeit zu ermöglichen.“, so Gregor Pechmann. Dafür werden Wissenschaftler*innen und Studierende …
Freistädter Bier hat etwas, das sich nicht einfach neu erfinden lässt: 250 Jahre Geschichte, eine starke Verankerung im Mühlviertel und eine Community, die eng mit der Marke verbunden ist. Als Freistädter Bier und die Agentur Gruppe am Park ihre Zusammenarbeit starteten, ging es deshalb nicht um einen radikalen Neustart. Es ging um die Frage: Wie lässt sich eine starke Marke weiterentwickeln, ohne das zu verlieren, was sie besonders macht? Die Antwort darauf wurde „Wir sind so frei“. Ein Claim, der Unabhängigkeit, Regionalität und die Herstellungsprinzipien der Brauerei zu einer klaren Haltung verbindet und Freistädter damit bewusst von einem österreichischen Biermarkt abgrenzt, der stark von großen Konzernmarken geprägt ist. Frei von Gentechnik, frei von Zusätzen und ohne multinationalen Konzern im Rücken: Der Claim bringt auf den Punkt, was bereits Teil der Marke war, und schafft gleichzeitig Raum für ihre Weiterentwicklung. Mit reduzierten Plakaten, pointierten Botschaften und einem Auftritt mit Ecken und Kanten wird diese Haltung konsequent in Kommunikation übersetzt. Vor allem aber rückt „Wir sind so frei“ jene Menschen stärker ins Zentrum, die Freistädter Bier seit jeher prägen. Wir haben mit Paul Steininger von Freistädter Bier und Bernhard Buchegger von Gruppe am Park über behutsame Markenarbeit, gegenseitiges Vertrauen, mutige Entscheidungen und die Frage gesprochen, warum eine starke Community für eine regionale Brauerei weit mehr ist als ein Marketinginstrument. Weiterentwickeln statt neu erfinden Die Ausgangslage bedeutete für die Gruppe am Park: genau hinzusehen. Was funktioniert bereits? Was darf keinesfalls verloren gehen? Und …
480 Kubikmeter Holz wurden für das Baumwerk in Freistadt verbaut. Entstanden sind 28 Mietwohnungen, die klimabewusste Bauweise, hohe Wohnqualität und ortsübliche Mietpreise miteinander verbinden. Ein Projekt der Landwirtschaftskammer Oberösterreich mit Tp3 Architekten und regionalen Unternehmen.
Was passt besser zu mir: Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit? Wie viel kreative Freiheit habe ich wirklich? Wo gibt es mehr Sicherheit, wie spricht man über Geld – und muss man sich überhaupt für einen Weg entscheiden? Diese Fragen standen im Zentrum des letzten Young Creative Club. Zu Gast waren Anna Streitel von PunktFormStrich, Tanja Karlsböck von KEBA und Bettina Friedrich von Atelier April Studios, die drei ziemlich unterschiedliche Perspektiven auf das Arbeiten in der Kreativbranche mitgebracht haben. Schnell wurde klar: So eindeutig, wie die drei Modelle auf den ersten Blick wirken, sind sie gar nicht. Nicht jede Agentur bedeutet Überstunden und Dauerstress. Inhouse zu arbeiten heißt nicht automatisch, wenig kreativ sein zu können. Und Selbstständigkeit bringt zwar viel Freiheit, aber auch ziemlich viel Verantwortung mit sich. Viel wichtiger ist die Frage: Welche Art zu arbeiten passt eigentlich zu mir? Kreativer Freiraum hängt nicht am Jobmodell Eines der ersten Themen im Gespräch war der kreative Freiraum. Denn gerade rund um Agenturen, große Unternehmen und Selbstständigkeit halten sich einige Vorurteile ziemlich hartnäckig. Wie viel man tatsächlich gestalten kann, hängt aber oft stärker vom konkreten Umfeld ab als vom Arbeitsmodell selbst. In kleinen Agenturteams können Hierarchien sehr flach sein und Designer*innen Projekte von der Idee bis zur Umsetzung begleiten. Auch innerhalb eines großen Unternehmens kann viel Freiraum entstehen, wenn Teams selbstorganisiert arbeiten und Entscheidungen eigenständig treffen können. Und auf der anderen Seite heißt selbstständig zu sein nicht, bei jedem Auftrag völlig frei gestalten zu können. Kund*innen, Budgets, bestehende Marken …
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …
Acht Räume, 1.200 Jahre Prager und tschechischer Geschichte, rund 250 Schritte: Mitten im ehemaligen Kaufhaus Máj entstand mit „Back in Time Prague“ eine multimediale Zeitreise, die historische Vermittlung, räumliche Inszenierung und Entertainment miteinander verbindet.
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Was als entspannter Treffpunkt für unsere Members gestartet ist, hat sich mittlerweile zu einem Fixpunkt im Creative Region Kalender entwickelt. Und genau deshalb machen wir’s wieder: einen Abend lang zusammenkommen, bekannte Gesichter wiedersehen, neue kennenlernen, Ideen austauschen – und schauen, was daraus entsteht. Denn ein gutes Netzwerk lebt nicht von Visitenkarten und steifem Smalltalk, sondern von Menschen, die miteinander ins Gespräch kommen. Mittlerweile sind rund 140 Unternehmen Creative Region Members und damit part of the WE. Beim not another get together bringen wir dieses Netzwerk zusammen – unkompliziert, persönlich und im gewohnten Creative Region Vibe. Was dich erwartet: Keine Vorträge. Kein Pflichtprogramm. Kein awkward Networking. Einfach ein Abend zum Reden, Kennenlernen, Wiedersehen, Austauschen und Zusammensein. Hard Facts Die Teilnahme ist für Creative Region Members kostenlos. Bitte sichere dir trotzdem HIER dein Gratis-Ticket, damit wir wissen, mit wie vielen Menschen wir rechnen dürfen. Du bist noch kein Member?Dann ist das vielleicht die perfekte Gelegenheit, einmal reinzuschnuppern, die Community kennenzulernen und herauszufinden, ob du part of the WE werden möchtest. Melde dich dafür einfach bei Kathrin unter kathrin@creativeregion.org. Wo: Cafeteria Frédéric, Hauptplatz 6, 4020 Linz Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
Wie gelingt es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen gerne Verantwortung übernehmen, sich als Teil des Teams fühlen und gemeinsam etwas voranbringen wollen? Gerade durch flexible Arbeitsmodelle, unterschiedliche Erwartungen und neue Ansprüche an Führung verändert sich das Miteinander in Unternehmen. Führungskräfte stehen vor der Frage, wie sie Orientierung geben und gemeinsame Ziele stärken können, ohne dabei auf Druck oder starre Vorgaben zu setzen. In diesem Member Circle sprechen wir darüber, was es für echtes Commitment braucht. Was fördert Zusammenhalt und Eigeninitiative? Wie entsteht echte Motivation? Und was können Führungskräfte konkret dazu beitragen, dass Mitarbeiter*innen nicht nur dabei sind, sondern sich aktiv einbringen und mitgestalten wollen? In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze für die eigene Praxis. Der kleine Kreis von ca. 10 Teilnehmer*innen ermöglicht einen direkten, fokussierten Austausch und das Lernen aus den Erfahrungen anderer. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle „Besser kommunizieren mit Kund*innen“, am 21. April 2026
Hansestadt Hamburg: Hafen, Franzbrötchen, Reeperbahn – und die wohl langlebigste Kreativkraft Europas. Hamburg steht wie kaum eine andere Stadt für kreative Exzellenz – und das seit Jahrzehnten. Sie vereint Vorreiter*innen, Vordenker*innen, Visionär*innen, alteingesessene aber innovative Agenturen und die neuen Stars der Szene. Hier entstehen Arbeiten, die international ausgezeichnet werden und Ideen, die die ganze Branche prägen. Gemeinsam mit einer kuratierten Gruppe von maximal 15 Creatives verbringst du drei intensive Tage mitten in diesem Umfeld: Du triffst führende Persönlichkeiten der Branche, blickst hinter die Kulissen herausragender Unternehmen, bekommst wertvollen Input und nimmst neue Ideen und Perspektiven mit in deinen Arbeitsalltag. Warum eine Learning Journey zu Creative Excellence? Seit einiger Zeit beschäftigen uns die Fragen: Warum gelingt es manchen Unternehmen über Jahrzehnte hinweg, außergewöhnliche kreative Arbeit hervorzubringen? Was unterscheidet sie von anderen? Die Antworten führen weit über Kreativität hinaus: Es geht um Unternehmenskultur, Führung, Qualitätsansprüche, den Blick für das, was wirklich relevant wird. Genau deshalb fahren wir nach Hamburg: um Unternehmen zu besuchen, die seit Jahren kreative Exzellenz leben und gemeinsam zu diskutieren, was wir daraus für unsere eigene Arbeit mitnehmen können. Was dich erwartet: Intensiver Austausch auf Augenhöhe: Im kleinen Rahmen und in speziellen Formaten bieten wir dir die Möglichkeit, dich mit einigen der kreativsten Persönlichkeiten der Branche auszutauschen und voneinander zu lernen. In einem offenen, aber geschützten Setting. Das Format Vor, während und nach der Learning Journey wechseln sich unterschiedliche Formate ab, die dir das bestmögliche Setting für praxisnahes Lernen, …
Je stärker unsere Feeds von KI-generierten Inhalten überschwemmt werden, desto größer wird der Wunsch nach menschlicher Einordnung, Haltung und Perspektive. Studien zeigen: KI-Content wird öfter negativ bewertet und bleibt schlechter in Erinnerung. Deshalb setzen sogar Marken wie Apple, Porsche, Polaroid und Generali mittlerweile auf „made by humans” als echtes Differenzierungsmerkmal. Genau hier setzen wir im Workshop an. Gemeinsam finden wir heraus, was „people first” Content ausmacht, also Content, in dem Menschen im Vordergrund stehen und ihre Geschichten erzählen. Und wie Inhalte entstehen, die wirklich im Gedächtnis bleiben. „Algorithmen schaffen Reichweite. Menschen schaffen Verbindung.“ – Anna Turner, 1000 Things Media House Darum geht’s im Workshop Wann wirkt Content eigentlich menschlich? Warum berühren uns manche Inhalte, während andere schon nach wenigen Sekunden in Vergessenheit geraten? Und welche Inhalte sind heute überhaupt noch relevant? Im Workshop gehen wir genau diesen Fragen nach. Wir finden heraus, welche Rolle persönliche Erfahrungen, Perspektive und kulturelle Identität für relevanten Content spielen und wie echte Nähe aufgebaut werden kann. Dabei feilen wir direkt an deiner Content-Strategie. In Mini-Audits analysieren wir bestehende Inhalte und übersetzen unsere Learnings in „people first” Formate und Content-Ideen. Du lernst außerdem, wie du KI sinnvoll einsetzen kannst, ohne dass deine Inhalte an Persönlichkeit verlieren. Das erwartet dich im Workshop Das nimmst du konkret mit Dieser Workshop ist für Hard Facts Tickets & Preise Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man als Kreative*r einen eigenen Stil? Wie wird man sichtbar, ohne sich permanent auf Social Media zu verlieren? Und wie findet man den Mut, Fragen zu stellen, Grenzen zu setzen und den eigenen Wert klar zu kommunizieren? Diese Fragen standen im Zentrum des dritten Young Creative Club. Zu Gast war Illustratorin Carina Lindmeier, die im neuen Office von Fredmansky offen über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über Stilfindung, Sichtbarkeit, Kund*innenarbeit und den Umgang mit AI sprach. Schnell wurde klar: Einen eigenen Stil findet man nicht über Nacht. Und schon gar nicht dadurch, dass man wartet, bis alles perfekt ist. Für Carina war der Weg dorthin ein Prozess aus Ausprobieren, Scheitern, Weiterentwickeln und immer wieder Neujustieren. „Man glaubt immer, man muss alles fertig haben – Website, Logo, Auftritt – und dann geht man raus in die Welt und alle buchen dich. So funktioniert es in der Regel nicht.“– Carina Lindmeier Gerade am Anfang, sagt Carina, sei es wichtig, Dinge auszuprobieren und den eigenen Auftritt wachsen zu lassen. Der eigene Stil entsteht nicht im stillen Kämmerchen, sondern durch Praxis: durch Projekte, Begegnungen, Umwege und manchmal auch durch Zufälle. Was heute klar und wiedererkennbar wirkt, war oft ein langer Weg. Carina erzählte, dass sie früher fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gearbeitet hat und Farbe lange gemieden hat. Heute ist Farbe ein zentraler Teil ihrer Arbeit. Auch ihre Nische im Bereich Food- und Lifestyle-Illustration habe sich nicht strategisch von Anfang an ergeben, sondern Schritt für Schritt entwickelt. …
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.