doppelpaula sucht nicht nach der schönsten Lösung, sondern nach der richtigen! Im Team kreieren sie ganzheitlich gedachte Brandings, Orientierungssysteme und Markenerlebnisse im digitalen und realen Raum. Dabei wagen sie sich oft in neue Themenfelder – immer geleitet von einer klaren strategischen Basis, die sie mit ihren Kund*innen erarbeiten. Warum diese Basis unverzichtbar ist und wie sie diese umsetzen, erzählten uns Patricia Plasser und Katharina Buchegger in ihrem Studio in Gmunden. Mit welchen Briefings und Problemstellungen wenden sich Kund*innen an euch? Wie startet ihr mit der Zusammenarbeit? Patricia: Kund*innen kommen mit ganz unterschiedlichen Anfragen auf uns zu – von Rebranding einer Marke über die Entwicklung einer klaren Markenstrategie bis hin zur Gestaltung eines konsistenten visuellen Auftritts. Die Ziele und Bedürfnisse sind aus Sicht der Kund*innen meistens ganz klar. Nach dem ersten Briefing und Kennenlernen kommen wir oft gemeinsam drauf, dass der tatsächliche Bedarf ein anderer ist, als ursprünglich vermutet. Mit einem Kick-off Workshop klären wir mit gezielten Fragestellungen die Vision und definieren Kommunikationsmaßnahmen, Milestones usw. – dann können wir ganz klar in eine Richtung starten – strategisch und ganzheitlich. Durch eine klare Strategie wird die Gestaltung unabhängig von persönlichen Vorlieben und konzentriert sich darauf, ob sie zu den Zielen, Werten und dem Gesamtkonzept passt. Die Basis muss funktionieren! Wie reagieren Kund*innen, falls die Projekte dann umfassender werden als geplant und wie schafft ihr es, sie dafür zu gewinnen? Katharina: Wir setzen auf klare Kommunikation und einen transparenten Prozess. Wir teilen Projekte …
Christoph Platzer, Fotograf aus Bad Hall, ist einer der beiden Gewinner*innen des Spot On Calls “Best Young Creatives”. Für Dantendorfer Mode schoss er zwei Kampagnen mit einer analogen Mittelformat-Kamera – ein unkonventioneller Ansatz für das kleine Familienunternehmen aus Linz. Im Interview erzählt er uns, wie er Fotografie kennen und lieben gelernt und schließlich zum Beruf gemacht hat, was ihm bei der Arbeit am meisten Spaß macht und welche Tipps er anderen Young Creatives mit auf den Weg geben kann.
Lieber Christoph, erzähl uns zu Beginn etwas über dich. Wie bist du zur Fotografie gekommen? Wie lange bist du schon selbstständig?
Christoph: “Ich habe eigentlich einen technischen Job bei der Firma Greiner in Kremsmünster gelernt, wo ich auch die Lehre mit Matura gemacht habe. Nach der Matura war ich im Projektmanagement. Dann hat es sich ergeben, dass wir eine Abteilung für Produktdesign gründen durften. Mein damaliger Chef (Stefan Ebli) hat damals auch viel und sehr gut fotografiert – mir hat seine Arbeitsweise gut gefallen. Da bin ich erstmals in die Richtung von Grafik und Fotografie gekommen. Ich habe ihn gebeten, mir eine Kamera zu empfehlen und mir die Technik zu zeigen. So ist das alles entstanden.“
Das heißt, du hast vorher eigentlich nichts mit Fotografie zu tun gehabt?
Christoph: “Nein, gar nicht. Dann war ich sicher noch sechs Jahre in der Abteilung. Wir waren immer zu dritt, das war richtig cool. In der ganzen Firma ist das nicht nur regional, sondern auch international sehr gut angenommen worden. Wir haben Verpackungen kreiert und designed. Irgendwann habe ich mich dann umgeschaut, was man noch so machen könnte in der Richtung. Während meiner Zeit bei Greiner habe ich dann auch noch den viersemestrigen Lehrgang an der Prager Fotoschule gemacht.”
Christoph bewarb sich an der FH Salzburg für den Studiengang MultimediaArt und wurde beim ersten Versuch aufgenommen. Nach einer für alle Fachrichtungen einheitlichen Studieneingangsphase wählte er die Spezialisierung Film. Im Rahmen des Studiums absolvierte er ein Praktikum bei der in Salzburg ansässigen, international tätigen Agentur LOOP – ein Job, der ihn nachhaltig beeindruckte und seine Berufswahl beeinflusste.
Christoph: “Das war im fünften Semester. Es hat mir einfach richtig gut gefallen. Voll coole Leute, cooles Office. 2021 habe ich den Bachelor fertig gemacht, und 2022 bin ich dann in die Selbstständigkeit gestartet. Jetzt bin ich quasi am Anfang vom dritten Jahr.”
Wieso hast du dich dann für Fotografie entschieden?
Christoph: “Fotografie war immer dieser Bestandteil, der sich durchgezogen hat. Ein roter Faden. Das, was mir am meisten gefallen hat. Mein Chef bei Greiner war mein Lehrer und Mentor. Die Zeit dort war wirklich wunderschön.”
Fotografie war immer dieser Bestandteil, der sich durchgezogen hat. Ein roter Faden.
Wer sind deine Kund*innen und was ist der Hauptfokus deiner Arbeit?
Christoph: “Am Ende der Zeit bei Greiner habe ich meine ersten Aufträge fotografiert. Was sich seit Anfang an durchzieht ist Architektur. Einige Freunde von mir sind im Einrichtungsbereich tätig, die haben mir damals schon erste kleinere Aufträge gegeben. Sie sind nach wie vor meine Kund*innen, was auch sehr schön ist. Die anderen Sachen sind die, auf die ich selber extrem Bock habe, wo ich schaue, dass ich mein Portfolio in die Richtung erweitere. Da bin ich einerseits letztes Jahr sehr stark in die Fashion-Richtung reingerutscht. Das war ein schöner Zufall. Worauf ich mich auf der anderen Seite noch mehr fokussieren möchte, ist der Sport- und Outdoor-Bereich.
Kannst du uns etwas zur Kampagne bzw. deiner Zusammenarbeit mit Dantendorfer erzählen?
Christoph: “Die Zusammenarbeit mit Dantendorfer hat sich auf einem eher ungewöhnlichen Weg ergeben. Ich schaue hin und wieder, alle zwei, drei Monate vielleicht, auf Karriere.at, ob es Fotograf*innenjobs gibt. Und meistens ist tatsächlich nichts brauchbares dabei. Aber Anfang letzten Jahres war dann ein Fotograf*innenjob für Dantendorfer ausgeschrieben. Ich hab’ mein Portfolio hingeschickt und so hat sich dann letztes Jahr im März das erste Projekt ergeben. Im Laufe des Jahres haben wir dann sicher neun Projekte fotografiert.”
Wie hat sich der Ansatz mit der analogen Fotografie ergeben?
Christoph: “Sie sind auf mich zugekommen, ob wir vielleicht mal ein paar Kollektionen extra hervorheben können durch andere, kreativere Möglichkeiten. Und nachdem ich Analogfotografie schon sehr, sehr liebe, aber auch gleichzeitig noch gar nicht so viel damit gemacht habe, habe ich mir gedacht: Lass uns das dann einfach ausprobieren. Zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade einen Super8-Workshop gemacht, war voll gehyped und hab allen davon erzählt: *lacht*
Dantendorfer ist ein Familienunternehmen, das extrem gewillt und motiviert ist, neue Dinge auszuprobieren. Für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar. Ich habe bei LOOP schon sehr viele Dinge gelernt und habe mich natürlich auch persönlich immer weitergebildet, aber vor allem diese Fashion-Kampagnen waren für mich extrem wichtig. Vor allem auch die Zusammenarbeit mit den Models, das kannst du halt so einfach nicht reproduzieren.
Meine erste Berührung mit Analogfilm und Entwicklung hatte ich bei der Prager Fotoschule. Mit einem Freund(Christoph Weiermair) mache ich seitdem im Jahr ein, zwei freie Projekte, für die wir uns ein Thema aussuchen und probieren umzusetzen. Wir haben z.B. damals, als der Ukrainekrieg ausgebrochen ist, ein Charity-Projekt gemacht, wo wir Leuten angeboten haben, Portraits von ihnen machen zu lassen gegen eine freiwillige Spende. So hat sich das ergeben, dass wir dann immer wieder zusammenarbeiten. Letztes Jahr haben wir probiert, mehr in die Fashion-Richtung zu arbeiten. Das war dann auch eine coole Vorbereitung auf die ganze Dantendorfer-Zeit. Er hatte sich da gerade eine Mittelformat-Kamera gekauft, die ich mir ausborgen durfte.”
Was waren die Vorgaben von Dantendorfer? Inwieweit hast du bei der Kampagne deine eigene Kreativität einfließen lassen können?
Christoph: “Die Analogserie war tatsächlich sehr frei. Die anderen Kampagnen und unser übliches Konzept waren eher klassisch, diese ist schon eher künstlerisch.”
Gab es im Projekt auch Herausforderungen?
Christoph: “Bei der Analogfotografie weißt du nie, was am Ende dabei genau rauskommt. Das ist sicher immer ein kleiner Nervenkitzel. Was zu Beginn herausfordernd war für mich war das Zusammenspiel mit dem Model. Die Models für die Dantendorfer-Kampagnen sind von überall her: Paris, Barcelona, Köln. Diese Erfahrung war für mich echt unbezahlbar.
Bei der Analogfotografie weißt du nie, was am Ende dabei genau rauskommt. Das ist sicher immer ein kleiner Nervenkitzel.
Was hat dir am meisten Spaß gemacht am Projekt?
Christoph: “Mir taugt es immer extrem, wenn ich was Neues machen und lernen kann, das war bei der Kampagne für Dantendorfer der Fall. Die Zusammenarbeit am Set war immer sehr gut. Wir waren ein ganz kleines Team: Ein Model, eine Person für Hair & Makeup und meist 3-4 Damen der Familie Dantendorfer. Am stolzesten bin ich tatsächlich auf die Analog-Serien. Ich finde es immer schön, etwas in der Hand halten zu können – das ist im Digitalbereich nicht mehr oft der Fall.
Hast du einen bestimmten kreativen Prozess, irgendwas, das du immer tust, wenn du an ein neues Projekt herangehst?
Christoph: “Das ist eigentlich immer unterschiedlich. Es läuft darauf raus, Inspiration auf verschiedenste Art und Weise zu suchen und zu sammeln. Und bei einem neuen Projekt diese Dinge dann wieder aufzurufen – Dinge, die man im Kopf hat, die man in einem Museum etc. gesehen hat – und sie wieder miteinander zu verbinden.
Hast du noch einen Tipp für andere Young Creatives, die gerade überlegen, sich selbstständig zu machen oder die erst kurz selbständig sind?
Christoph: “Ich glaube, man sollte einfach schauen, dass man seiner Idee treu bleibt, dass man dahinter bleibt. Was ich anderen sonst noch mitgeben kann: Eine Gruppe zu bilden, wo man sehr ähnliche Interessen und Visionen hat, innerhalb derer man sich Austausch und Input geben kann. Das ist leichter, als immer alles allein zu machen und mit sich selbst auszumachen. Ich war immer im Verein, im Mannschaftssport. Ich glaube, das hat mich auch geprägt.”
Du hast von einer Idee gesprochen, der man treu bleiben soll. Was ist denn deine?
Christoph: “Was mich immer wieder fasziniert, ist, Winkel und Perspektiven zu finden – meine eigene Art der Fotografie. Und ich glaube, das motiviert mich immer wieder aufs Neue – zu wissen ‘Okay, wenn ich jetzt das hier fotografieren darf, dann mache ich es auf meine Art’. Und am Ende des Tages ist es dann hoffentlich so, wie ich es im Kopf habe, bzw. wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist dann auch gar nicht so wesentlich für mich, *was* ich fotografiere. Man kann aus sehr vielen Sachen etwas Cooles machen.
Danke an Christoph Platzer für das spannende Interview!
Spot On stellt herausragende Projekte der oberösterreichischen Werbe- und Kommunikationsbranche ins Rampenlicht – in vormaligen Leerstands-Schaufenstern in der Linzer Innenstadt. Auf spot-on-spot.at könnt ihr alle Informationen zum Projekt und den Gewinner*innenkampagnen ansehen.
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Kreative Projekte leben von guter Zusammenarbeit. Und diese entsteht dort, wo Kommunikation gelingt – über das gesamte Projekt hinweg: vom ersten Gespräch über das Briefing, durch Feedbackphasen und Entscheidungen bis zum Abschluss. Wir beschäftigen uns mit Kund*innenkommunikation als gestaltbaren Handlungsraum. Ziel ist es, Projekte klar, professionell und auf Augenhöhe zu begleiten – auch dann, wenn es mal komplex, unklar oder herausfordernd wird. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn: Hard Facts Wo: Tabakfabrik Linz Wann: 21. April 2026, 16:00 Uhr Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Die Teilnahme ist kostenlos für Members der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership! Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Ein regelmässiger Praxis-Austausch für Marketing Profis. Durch moderierte Gespräche und die Erfahrung anderer entstehen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse.
„Es war noch nie so leicht, Menschen zu erreichen und gleichzeitig noch nie so schwer, sie wirklich zu berühren.“ Mit diesem scheinbaren Paradox stieg Dr. Barbara Kastlunger in ihren Vortrag bei "Future m[eats] Creativity?" ein. Und traf damit einen Nerv des Abends: Wie navigieren wir eine Welt, in der Aufmerksamkeit die entscheidende Ressource ist, die aber immer knapper, flüchtiger und umkämpfter wird?
Führung steht unter Veränderungsdruck, besonders dort, wo Kreativität, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit den Alltag prägen. Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen, wenn Teams heterogener werden, Innovationszyklen kürzer und Erwartungen an Arbeit sinn- und wertegetriebener sind. Gefragt sind heute Führungspersönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne einzuengen, die Klarheit schaffen, ohne Kontrolle auszuüben, und die kreative Prozesse ermöglichen, statt sie zu steuern. Stefan Promper beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Leadership im kreativen Umfeld – als Trainer, Berater und Lehrgangsleiter. Im Gespräch teilt er seine Perspektive darauf, wie sich Führung verändert hat, warum Selbstführung für Kreativschaffende essenziell ist und welche Rolle Führungskräfte als Kontextgeber*innen in vielfältigen Teams einnehmen sollten. 1. Wie hat sich Leadership im kreativen Umfeld deiner Erfahrung nach verändert – und welche Qualitäten sind heute besonders wichtig, um Teams wirkungsvoll zu führen? „Innovationszyklen sind kürzer, Teams multidisziplinärer. Führung bedeutet zunehmend Hindernisse aus dem Weg räumen, Entscheidungswege zu verkürzen und Prozesse flexibel halten. Schnelle Lernzyklen schlagen Perfektionismus und bei einer gesteigerten Interdisziplinarität werden in Teams das Übersetzen, Verbinden und Moderieren von Spannungen zu zentralen Führungsqualitäten. Daneben geht es in einer Welt voller Reize und Möglichkeiten auch verstärkt um Klarheit und Priorisierung – gute Führung sagt nicht nur Ja, sondern auch bewusst Nein. Zudem wird Arbeitskultur mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, denn die Erwartungen haben sich verändert: Sinn, Selbstwirksamkeit und gesunde Arbeitsweisen sind heute zentrale Attraktivitätsmerkmale und Leadership muss diese aktiv mitgestalten.“ 2. Beim Lehrgang „Leadership for Creatives“ legst du viel Wert …
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Beim 4x4 im 44er Haus in Leonding drehte sich alles um die Frage, wie sich Unternehmen und Menschen „future fit“ machen können und welche Kompetenzen es dafür braucht.
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
In diesem dreiteiligen Training entwickelst du deine Persönlichkeit zu einer klaren, authentischen Personal Brand, die zu dir, deinem Business und deinen Zielen passt. Du arbeitest an deinem Selbstbild, schärfst deine Positionierung und übersetzt deine Erkenntnisse in konkrete nächste Schritte – begleitet durch Theorieinput, Austausch in der Gruppe und individuelles Sparring.
Impulsgespräch „Kreativität“ Wie findet man als Kreative*r gute Ideen – auch wenn scheinbar nichts kommt – und wie lässt sich Kreativität gezielt im Arbeitsalltag einsetzen? Im Impulsgespräch gibt Marco Steiner Einblicke in seinen persönlichen Ansatz und teilt Erfahrungen aus seinem Arbeitsleben. Es geht unter anderem um Fragen wie: Was macht überhaupt eine gute Idee aus? Welche Methoden und Tools helfen dabei, kreativ zu bleiben? Wie findet man neue Perspektiven, wenn der Kopf blockiert ist? Und wie bleibt man kreativ, auch wenn Deadlines, Druck oder herausforderndes Feedback aufkommen? Marco Steiner Marco Steiner versucht, das Große im Kleinen und das Kleine im Großen zu finden. Er begleitet Marken auf ihrem Weg zu Brandings und Kampagnen. Seit 20 Jahren als Designer, Texter, Creative Director und Stratege. Für renommierte Kunden und Agenturen tätig. Heute selbstständiger, Kategorien übergreifender Kreativer, Berater und Teil des Kollektivs die entgegengesetzte richtung. Marken denkt er einfach: Für etwas stehen, das Menschen brauchen. Und so erzählen, dass man sich gern daran erinnert. Preise wurden gewonnen. Kinder werden großgezogen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, …
European industrial regions are rapidly evolving due to global economic and policy demands. Non-metropolitan areas, in particular, must adapt by fostering “future skills,” such as creativity and collaboration, which are vital for resilience. The x-Inno Radar project addresses the European Skills Agenda 2020 by promoting these soft skills in industrial contexts. To strengthen our knowledge on soft skills and gather different perspectives and inspirations within and beyond the project, we have developed a format called „Inspired by“. We warmly invite you to our third open session called Inspired by: Future Skills in Creative Industries. Together with two experts, we will explore how future skills and entrepreneurial mindsets can empower talents in the cultural and creative industries. Drawing on European initiatives such as CYANOTYPES and YONDERS, our discussion will highlight how creativity, learning and sustainability come together to enable long-term career paths and ventures. What to expect? Showcases by experts: Who should attend? Why attend? How to attend? Boosting industrial transition by activating soft innovation skills and stimulating pioneer spirit Industrial regions in central Europe are amidst a heavy transformation of their economic and social base. It is especially the non-metropolitan regions who must change profoundly in response to global economic trends, political demands, and structural disadvantages. The x-Inno Radar project increases their agility and innovativeness by strengthening soft skills. The partners jointly apply a new place-based approach, which centers around transversal skills, maker skills, and pioneer skills. After regional screenings and a …
Wie bleibt man als Kreative*r mutig, inspiriert und selbstbewusst – auch dann, wenn Zweifel laut werden? Diese Frage stand im Zentrum des Impulsgesprächs „Creative Confidence“, dem Auftakt des Young Creative Club. Zu Gast war Magdalena Wahlmüller, Geschäftsführerin von AREA in Wien, die offen und ehrlich Einblicke in ihren persönlichen und beruflichen Weg gab. In ihrem Talk nahm Magdalena uns mit auf ihre Reise – von der Ausbildung über die Planung bis hin zur Führung eines eigenen Unternehmens. Schnell wurde klar: Kreativität bedeutet für sie weit mehr als Gestaltung auf dem Papier. Es geht darum, Menschen zu verstehen, zuzuhören und Lösungen zu entwickeln, die wirklich passen. Kreative Arbeit ist für sie ein zutiefst psychologischer Prozess – und einer, der unweigerlich mit Unsicherheit, Druck und Selbstzweifeln verbunden ist. Besonders eindrücklich sprach Magdalena über den Umgang mit Selbstzweifeln und kreativen Blockaden. Sie erzählte, wie sie lernen musste, nicht immer sofort Antworten parat zu haben, Pausen zuzulassen und Kritik nicht persönlich zu nehmen. Feedback wurde für sie zu einem Werkzeug der Entwicklung – nicht zu einem Urteil über den eigenen Wert. Auch der Vergleich mit anderen, vor allem über Social Media, sei eine ständige Herausforderung. Heute begegnet sie dem bewusst mit Abgrenzung und einem klaren Fokus auf ihre eigenen Werte und Stärken. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war Introvertiertheit in Führungspositionen. Magdalena machte Mut, leise Qualitäten nicht zu verstecken, sondern als Stärke zu erkennen. Introvertierte Menschen denken oft tiefer, formulieren durchdachter und können gerade …
Wie präsentiert man sich als junge*r Kreative*r richtig?Beim Portfolio Talk 2025 haben Barbara Oppelt (Zunder) und Sargon Mikhaeel (Artgroup) offen darüber gesprochen, worauf sie bei Bewerbungen wirklich achten – und was Bewerber*innen lieber lassen sollten. Hier sind fünf Learnings, die du direkt in dein nächstes Portfolio mitnehmen kannst. 1. Weniger ist mehr – Qualität schlägt Quantität Ein gutes Portfolio ist kein Sammelalbum. „Lieber drei richtig gute Projekte als zehn halbfertige“, sagt Barbara Oppelt.Zeig nur Arbeiten, zu denen du wirklich stehst. Wenn du dir bei einem Projekt unsicher bist, ob es rein soll, lass es lieber weg. Auch freie Projekte oder private Experimente zählen, wenn sie Leidenschaft und Stil zeigen. „Uns ist wichtig, dass man spürt: Die Person brennt für das, was sie tut“ – Sargon Mikhaeel (Artgroup) 2. Zeig, wer du bist – dein Portfolio ist dein persönliches Projekt Das Portfolio ist nicht nur eine Mappe mit Arbeiten, sondern ein Statement darüber, wer du bist und wie du denkst.Eine klare Gestaltung, eine eigene visuelle Linie oder sogar ein wiedererkennbares „Mini“-CD zeigen Haltung. „Es ist die perfekte Chance, Charakter zu zeigen – das bin ich, das gefällt mir“ Barbara Oppelt (Zunder) Auch Persönlichkeit darf spürbar sein: Wer du bist, zählt mindestens so viel wie deine Skills. Beide Speaker*innen sind sich einig: „Wir wollen sehen, wie jemand tickt. Das macht neugierig.“ 3. Sei ehrlich – Transparenz zählt Wenn du an Teamprojekten gearbeitet hast, schreib ehrlich dazu, was von dir stammt. Niemand erwartet, dass du alles allein gemacht hast. Wichtig ist, dass du deine Rolle im …
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.