Mit bei der Design Week Milano: Die Software VRASQA. Eine gute Raumakustik ist essentiell für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. VRASQA unterstützt bei der komplexen Akustikplanung.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Ein Lehrgang der Innovation Agent Academy für innovationsbegeisterte Menschen sämtlicher Branchen: 6 Module | 12 Tage | 10+ Facilitator*innen | 15 Teilnehmer*innen. Join the mission!
VRASQA-Gründer David Dorolti und Startrampe-Leiter Johannes Pracher im Interview
David Doroltis Start-up VRASQA entwickelt eine Web-App, die die Raumakustikplanung für Hersteller*innen, Händler*innen und Interiorplaner*innen massiv vereinfacht und beschleunigt. Als Teilnehmer der Innovation Agent Academy (IAA) konnte David in den letzten Monaten weitere wichtige Schritte für sein Produkt setzen. Das Stipendium für den IAA-Lehrgang Human Centered Innovation & Design Thinking erhielt er von der Sparkasse Startrampe.
Im Gespräch mit Georg Tremetzberger, Geschäftsführer der Creative Region Linz & Upper Austria, sowie Johannes Pracher, Leiter der Sparkasse Startrampe, erzählt David über seinen Weg zum marktreifen Produkt.
David Dorolti, Johannes Pracher, Georg Tremetzberger
Starten wir mit deinem Unternehmen, David. Was macht VRASQA?
David: VRASQA ist eine Raumakustikplanungs- und Vertriebssoftware für Hersteller*innen und Händler*innen von lärmabsorbierenden Einrichtungsgegenständen, z. B. Akustikvorhänge, -paneele, -leuchten. Jeder Raum hat spezifische akustische Eigenschaften – weshalb eine Vorab-Analyse essentiell ist, um die Raumakustik zu optimieren. Die Planung übernehmen meist die Hersteller*innen für die Händler*innen – die Angebotslegung dauert normalerweise lange. Mit unserer Software dauert es bald nicht mehr länger als 20 Minuten, ein Angebot samt Raumakustikkonzept legen zu können.
Wie bist du auf diese Idee gekommen?
David: Die Idee dazu kam mir, als ich auf das Thema schallabsorbierende Akustiklampen gestoßen bin. Mir ist klar geworden, dass die Akustikplanung bis jetzt sehr teuer und zeitaufwendig ist, weil es dafür noch kein passendes Tool gibt. Sie erfolgt entweder Pi mal Daumen oder man wartet mindestens zwei Wochen auf ein Akustikangebot. Ich wollte dieses Tool schaffen – eine Software, die einem sagt, welche und wie viele Produkte notwendig sind, damit ein Raum akustisch attraktiv wird.
Mit dieser Idee bin ich zu startuplive gegangen und habe dort den zweiten Platz abgeräumt. Zwei Monate später war ich bei einer Softwarefirma, die mir dann einen Akustiker vermittelt hat. Er hat mir erklärt, wie Akustik funktioniert und wie sie kalkuliert werden muss. Akustiker arbeiten mit Zahlen – und alles, was in Zahlen ausgedrückt werden kann, kann programmiert werden. Das war der erste riesige Meilenstein – denn nun wusste ich, die Idee ist umsetzbar.
Wie hast du gemerkt, dass du für ein spezifisches Problem eine Lösung anbieten kannst?
David: Ich habe mich immer gefragt, wieso viele Räume eine schlechte Akustik haben. Im Gespräch mit Hersteller*innen, Architekt*innen usw. zeigte sich, dass die Planung viel zu teuer und zu aufwendig ist. Die Händler*innen verfügen nicht über die Kompetenzen, Architekt*innen ist es zu aufwendig, und Bauherren wollen keine Akustiker*innen für ein Raumkonzept bezahlen. Oft ist es einfach ein Kostenthema. Im Nachhinein an einer schlechten Akustik etwas zu verbessern, ist jedoch mit weit höheren Kosten verbunden. Die Challenge war herauszufinden, welche Parameter und Kriterien wir in die Software mit einfließen lassen müssen. Das USP an unserem Produkt ist, dass man Raumakustikkonzepte ohne Expert*innen erstellen und dadurch den Sales-Cycle enorm verkürzen kann.
Nach der Entwicklung des Algorithmus habe ich meinen Partner fix an Bord geholt, wir haben eine Website erstellt und versucht, Kund*innen zu gewinnen. Eine Bestätigung war dann z.B. die Kooperation mit dem Leuchtenhersteller XAL: Meine Idee gefiel dem OÖ-Vertriebsleiter sehr – ein paar Wochen später war ich dort beim gemeinsamen Termin mit dem CEO und dem Head of Acoustics. Sie sicherten uns Unterstützung und Expertise zu und sahen Potenzial im Produkt, weil sie genau mit den vorhin genannten Problemen konfrontiert waren, die unsere Software lösen kann.
Wie kommen 23-Jährige, die eine Website haben, zu einem C-Level-Gespräch?
Johannes: Meistens durchs Ansprechen oder Anschreiben. Das klingt banal, funktioniert aber so. Das machen auch 38-Jährige, so – wie in meinem Fall.
Wie kommt man da durch?
Johannes: Das größte Hemmnis ist meist die Angst. Und dann muss man natürlich hartnäckig sein. Man muss sich überlegen, wie ich zu den C-Level-Kontaktdaten komme und ob jemand jemanden kennen könnte, der jemanden kennt. Wenn man umtriebig ist, ist das meist der Fall.
Dieses E-Mail muss „catchy” sein. Was steht in einer solchen Nachricht?
David: Es muss kurz und prägnant sein. Ich brauche oft ein, zwei Tage, bis ein solches E-Mail versandfertig ist. Solution-Based-Approach ist die Devise: Wieso schreibe ich dir, was biete ich dir, was will ich von dir – und ein Call to Action.
Johannes: In Wirklichkeit ist es ein Mini-Pitch. Ein Mini-Pitch mit Anhängen. Interessiert sich die/der Empfänger*in dafür, kann sie oder er noch weiterlesen. Seitenlange E-Mails interessieren niemanden, schon gar nicht CEOs von großen Unternehmen. Wichtig ist, zu vermitteln, dass es für die Angesprochenen keinen großen Aufwand bedeutet, aber die paar Minuten, die sie für deine Idee opfern, einen enormen Impact haben könnten.
Wie hat sich dein Service, dein Produkt, deine App im letzten halben bis dreiviertel Jahr, seit wir beide uns kennen, weiterentwickelt?
David: Inzwischen haben wir den ersten Prototyp gelauncht, mit dem man ein Projekt und einen Raum anlegen kann, Graphen und Kalkulationen sieht und Produktvorschläge erhält. Das ist das erste funktionierende minimum viable product, also ein erstes brauchbares, existenzfähiges Produkt. In der Prototypentwicklung haben wir laufend unsere Partner*innen und Stakeholder einbezogen. Unsere zweite Version ist bis zur Salone del Mobile in Mailand, wo wir im Juni Teil des Design on Tour-Teams sind, zu etwa 80 % verkaufsfähig und marktreif. Wir freuen uns sehr, dort die Crème de la Crème der Möbel- und Architekturbranche begeistern zu können.
Wer sind die Stakeholder und wie sind sie eingebunden?
David: Wir haben von Anfang an Hersteller*innen, Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Akustiker*innen, Händler*innen miteinbezogen. Jeden Schritt haben wir mit ihnen getestet, jedes neue Feature. Dadurch mussten wir nie einen Schritt zurückgehen.
Was können arrivierte Unternehmen hinsichtlich des Mindsets von Start-ups lernen?
Johannes: Start-ups haben keine Angst, Fehler zu machen. In vielen Unternehmen scheuen sich Menschen, etwas Neues auszuprobieren, weil sie Angst davor haben, Fehler zu machen. Durch eine gesunde Fehlerkultur ermutigt man Mitarbeiter*innen, Neues auszuprobieren. Traut man sich an Dinge nicht heran, weil man Fehler machen könnte, lasse ich mir viele Möglichkeiten und Chancen entgehen. Das hemmt das Wachstum und verhindert Verbesserungen. Dieses Mindset müssen Führungskräfte vorleben. Das beste Beispiel ist die Startrampe. Meine Führungskräfte standen hinter der Idee, einen Raum zu schaffen, wo Neues ausprobiert werden kann und Fehler erlaubt sind.
Die Startrampe hat David ermöglicht, beim IAA-Lehrgang „Human Centered Innovation & Design Thinking“ dabei zu sein. David, was hast du dort für die Praxis gelernt?
David: Besonders spannend war für mich, wie eine Idee bis zum Verkauf mit Hilfe von agilen Methoden auf kreative und effiziente Art und Weise entstehen kann. Dank der Ansätze von Human Centered Innovation konnte ich miterleben und lernen, wie man ein Produkt entstehen lassen kann, das zu 100% Probleme löst und Kund*innen begeistert. Was mich besonders an diesem Ansatz überzeugt, ist, dass alle im Team involviert sind und die Kreativität und Talente aller Mitglieder optimal genützt werden können. Bei der Produktentwicklung hat mir enorm geholfen, Annahmen mit Marktforschungsprozessen zu überprüfen und dann sofort mit dem Wireframing* zu starten. Erst dann ging es weiter zum Minimum Viable Product. Als nächster Schritt folgte das Prototyping und final die Möglichkeiten der Monetarisierung. In dieser letzten Phase stehen wir momentan mit unserem Start-up.
*Wireframing ist die Visualisierung von grundlegenden Konzepten bei der Erstellung und Gestaltung von Websites. Ein Wireframe (deutsch: Drahtgerüst, Drahtmodell) repräsentiert Teile der Informationsarchitektur, der Benutzerführung und der Navigation.
Super, was ihr in zwei Jahren aufgebaut habt! Hut ab, dass bereits fünf Top Hersteller zu euren Partner*innen gehören. Was sind eure nächsten Schritte?
David: Die nächsten großen Ziele sind mit weiteren Akustik-Herstellern zusammenzuarbeiten um dann Händler*innen im DACH-Raum, England, Italien, Spanien und die nordischen Länder mit unserer Web-App zu bedienen.
Vielen Dank für das Interview und danke für die Einblicke – wir freuen uns, euch auf eurem Weg unterstützen zu können!
Du möchtest dein Unternehmen auf das nächste Level heben, Innovationsprozesse lernen und dein Netzwerk erweitern? Perfekt. Im September startet der nächste Lehrgang „Human Centered Innovation & Design Thinking“ – alle Infos dazu gibt es ab sofort auf innovationagent.academy. Auch dieses Jahr werden wieder Stipendien vergeben. Bei Interesse schickt eine Mail an mission@innovationagent.academy.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Kreativwirtschaft ist mehr als Gestaltung. Sie bringt neue Perspektiven in Prozesse, stellt Fragen, die sonst niemand stellt und macht aus einer Idee etwas, das am Markt besteht. Wenn Unternehmen und Kreative früh und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen nicht nur schönere, sondern bessere, manchmal völlig neue Produkte und Services. Drei Projekte aus Oberösterreich zeigen, wie das konkret aussieht: was sie angetrieben hat, was sie gelernt haben und warum sie immer noch zusammenarbeiten. FalkenOhr: Wenn gemeinsames Tüfteln ein Produkt international macht Robert Mayr hatte eine klare Idee: ein Klangmöbel, das nicht nur schön ist, sondern wirklich funktioniert und Technologie, Handwerk und Design vereint. Ein HiFi-Rack für Menschen, die Audiosysteme im sechsstelligen Eurobereich betreiben und die wissen, dass das beste System nur so gut klingt wie das Möbel, auf dem es steht. Was er nicht hatte: das Material dafür. Es gab schlicht keines am Markt, das alle Anforderungen erfüllte. Die Lösung entstand gemeinsam mit Claudia Haslinger und der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham, einer Tischlerei, die mit 5-Achs-CNC-Technologie alles von Holz bis Aluminium bearbeitet und Kund*innen von Designstudios bis zur Flugzeugindustrie bedient. Aus einem gemeinsamen Netzwerk zusammengefunden, haben die beiden über Jahre ein eigenes Verbundmaterial entwickelt, das es in dieser Form vorher nicht gab. Kein fertiger Plan, kein garantiertes Ergebnis, nur die gemeinsame Überzeugung, dass es eine Lösung geben muss. „Es hat nie geheißen: Wenn wir das probieren, kostet es. Sondern einfach: Okay, das ist die Aufgabenstellung, probieren wir es einfach. Die Kernthematik …
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Learning Journey nach Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Allgemein, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man eine Destinationsmarke für einen Ort, der sich nicht eindeutig in ein Bild übersetzen lässt? Diese Frage stand im Zentrum unseres Talks „Take a Risk, Visit Linz“ im Behrens Lab der Creative Region. Zu Gast waren Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin von Linz Tourismus, und Ino Karning, Geschäftsführer der Agentur Fredmansky, die gemeinsam Einblicke in den Markenprozess hinter dem aktuellen Auftritt von Linz Tourismus gegeben haben. Im Gespräch ging es nicht nur um das Ergebnis – den Claim und die visuelle Identität – sondern vor allem auch um den Weg dorthin: um Strategie, Zusammenarbeit und die Frage, wie viel Mut es braucht, um sich bewusst gegen klassische Tourismuslogiken zu entscheiden. Ausgangspunkt: Eine Stadt ohne klares Bild Ein zentraler Gedanke zu Beginn des Prozesses war die Frage, wofür Linz als Tourismusdestination eigentlich steht. Während andere Städte mit klaren Bildern oder Symbolen arbeiten, ist Linz weniger eindeutig positioniert. Genau darin lag jedoch auch die Chance für den neuen Markenauftritt. „Wenn man an Wien denkt, hat man sofort Bilder im Kopf. Bei Linz ist das weniger klar – und genau das war unser Ausgangspunkt.“ Statt zu versuchen, ein weiteres starkes Symbol zu definieren, wurde bewusst ein anderer Weg gewählt: Der Fokus sollte nicht auf einem festen Bild liegen, sondern auf der Erfahrung vor Ort. Der Claim: „Take a risk“ als strategische Entscheidung Der Claim „Take a risk, visit Linz“ ist direkt aus dieser Überlegung entstanden. Er basiert auf der Beobachtung, dass viele Besucher*innen …
Neu dabei? Dann ist dieser Breakfast Club genau der richtige für dich! Bei Croissants und gutem Kaffee triffst du die anderen neuen Members. Ein gemütliches Frühstück zum Austauschen und gegenseitigen Kennenlernen. Der Breakfast Club ist bewusst klein gehalten. Ohne Vorträge, dafür mit guten Gesprächen, neuen Bekanntschaften für einem entspannten Start in den Tag. Die Veranstaltung ist kostenlos für Members der Creative Region. Bitte HIER anmelden!
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch. Special Input – Erasmus für Jungunternehmer*innen Im Rahmen des Portfolio Talks wird das internationale Mentoring-Programm Erasmus für Jungunternehmen vorgestellt. Deine Vorteile als Jungunternehmen Als Jungunternehmer*innen kannst du…