Mit bei der Design Week Milano: Die Software VRASQA. Eine gute Raumakustik ist essentiell für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. VRASQA unterstützt bei der komplexen Akustikplanung.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Ein Lehrgang der Innovation Agent Academy für innovationsbegeisterte Menschen sämtlicher Branchen: 6 Module | 12 Tage | 10+ Facilitator*innen | 15 Teilnehmer*innen. Join the mission!
VRASQA-Gründer David Dorolti und Startrampe-Leiter Johannes Pracher im Interview
David Doroltis Start-up VRASQA entwickelt eine Web-App, die die Raumakustikplanung für Hersteller*innen, Händler*innen und Interiorplaner*innen massiv vereinfacht und beschleunigt. Als Teilnehmer der Innovation Agent Academy (IAA) konnte David in den letzten Monaten weitere wichtige Schritte für sein Produkt setzen. Das Stipendium für den IAA-Lehrgang Human Centered Innovation & Design Thinking erhielt er von der Sparkasse Startrampe.
Im Gespräch mit Georg Tremetzberger, Geschäftsführer der Creative Region Linz & Upper Austria, sowie Johannes Pracher, Leiter der Sparkasse Startrampe, erzählt David über seinen Weg zum marktreifen Produkt.
David Dorolti, Johannes Pracher, Georg Tremetzberger
Starten wir mit deinem Unternehmen, David. Was macht VRASQA?
David: VRASQA ist eine Raumakustikplanungs- und Vertriebssoftware für Hersteller*innen und Händler*innen von lärmabsorbierenden Einrichtungsgegenständen, z. B. Akustikvorhänge, -paneele, -leuchten. Jeder Raum hat spezifische akustische Eigenschaften – weshalb eine Vorab-Analyse essentiell ist, um die Raumakustik zu optimieren. Die Planung übernehmen meist die Hersteller*innen für die Händler*innen – die Angebotslegung dauert normalerweise lange. Mit unserer Software dauert es bald nicht mehr länger als 20 Minuten, ein Angebot samt Raumakustikkonzept legen zu können.
Wie bist du auf diese Idee gekommen?
David: Die Idee dazu kam mir, als ich auf das Thema schallabsorbierende Akustiklampen gestoßen bin. Mir ist klar geworden, dass die Akustikplanung bis jetzt sehr teuer und zeitaufwendig ist, weil es dafür noch kein passendes Tool gibt. Sie erfolgt entweder Pi mal Daumen oder man wartet mindestens zwei Wochen auf ein Akustikangebot. Ich wollte dieses Tool schaffen – eine Software, die einem sagt, welche und wie viele Produkte notwendig sind, damit ein Raum akustisch attraktiv wird.
Mit dieser Idee bin ich zu startuplive gegangen und habe dort den zweiten Platz abgeräumt. Zwei Monate später war ich bei einer Softwarefirma, die mir dann einen Akustiker vermittelt hat. Er hat mir erklärt, wie Akustik funktioniert und wie sie kalkuliert werden muss. Akustiker arbeiten mit Zahlen – und alles, was in Zahlen ausgedrückt werden kann, kann programmiert werden. Das war der erste riesige Meilenstein – denn nun wusste ich, die Idee ist umsetzbar.
Wie hast du gemerkt, dass du für ein spezifisches Problem eine Lösung anbieten kannst?
David: Ich habe mich immer gefragt, wieso viele Räume eine schlechte Akustik haben. Im Gespräch mit Hersteller*innen, Architekt*innen usw. zeigte sich, dass die Planung viel zu teuer und zu aufwendig ist. Die Händler*innen verfügen nicht über die Kompetenzen, Architekt*innen ist es zu aufwendig, und Bauherren wollen keine Akustiker*innen für ein Raumkonzept bezahlen. Oft ist es einfach ein Kostenthema. Im Nachhinein an einer schlechten Akustik etwas zu verbessern, ist jedoch mit weit höheren Kosten verbunden. Die Challenge war herauszufinden, welche Parameter und Kriterien wir in die Software mit einfließen lassen müssen. Das USP an unserem Produkt ist, dass man Raumakustikkonzepte ohne Expert*innen erstellen und dadurch den Sales-Cycle enorm verkürzen kann.
Nach der Entwicklung des Algorithmus habe ich meinen Partner fix an Bord geholt, wir haben eine Website erstellt und versucht, Kund*innen zu gewinnen. Eine Bestätigung war dann z.B. die Kooperation mit dem Leuchtenhersteller XAL: Meine Idee gefiel dem OÖ-Vertriebsleiter sehr – ein paar Wochen später war ich dort beim gemeinsamen Termin mit dem CEO und dem Head of Acoustics. Sie sicherten uns Unterstützung und Expertise zu und sahen Potenzial im Produkt, weil sie genau mit den vorhin genannten Problemen konfrontiert waren, die unsere Software lösen kann.
Wie kommen 23-Jährige, die eine Website haben, zu einem C-Level-Gespräch?
Johannes: Meistens durchs Ansprechen oder Anschreiben. Das klingt banal, funktioniert aber so. Das machen auch 38-Jährige, so – wie in meinem Fall.
Wie kommt man da durch?
Johannes: Das größte Hemmnis ist meist die Angst. Und dann muss man natürlich hartnäckig sein. Man muss sich überlegen, wie ich zu den C-Level-Kontaktdaten komme und ob jemand jemanden kennen könnte, der jemanden kennt. Wenn man umtriebig ist, ist das meist der Fall.
Dieses E-Mail muss „catchy” sein. Was steht in einer solchen Nachricht?
David: Es muss kurz und prägnant sein. Ich brauche oft ein, zwei Tage, bis ein solches E-Mail versandfertig ist. Solution-Based-Approach ist die Devise: Wieso schreibe ich dir, was biete ich dir, was will ich von dir – und ein Call to Action.
Johannes: In Wirklichkeit ist es ein Mini-Pitch. Ein Mini-Pitch mit Anhängen. Interessiert sich die/der Empfänger*in dafür, kann sie oder er noch weiterlesen. Seitenlange E-Mails interessieren niemanden, schon gar nicht CEOs von großen Unternehmen. Wichtig ist, zu vermitteln, dass es für die Angesprochenen keinen großen Aufwand bedeutet, aber die paar Minuten, die sie für deine Idee opfern, einen enormen Impact haben könnten.
Wie hat sich dein Service, dein Produkt, deine App im letzten halben bis dreiviertel Jahr, seit wir beide uns kennen, weiterentwickelt?
David: Inzwischen haben wir den ersten Prototyp gelauncht, mit dem man ein Projekt und einen Raum anlegen kann, Graphen und Kalkulationen sieht und Produktvorschläge erhält. Das ist das erste funktionierende minimum viable product, also ein erstes brauchbares, existenzfähiges Produkt. In der Prototypentwicklung haben wir laufend unsere Partner*innen und Stakeholder einbezogen. Unsere zweite Version ist bis zur Salone del Mobile in Mailand, wo wir im Juni Teil des Design on Tour-Teams sind, zu etwa 80 % verkaufsfähig und marktreif. Wir freuen uns sehr, dort die Crème de la Crème der Möbel- und Architekturbranche begeistern zu können.
Wer sind die Stakeholder und wie sind sie eingebunden?
David: Wir haben von Anfang an Hersteller*innen, Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Akustiker*innen, Händler*innen miteinbezogen. Jeden Schritt haben wir mit ihnen getestet, jedes neue Feature. Dadurch mussten wir nie einen Schritt zurückgehen.
Was können arrivierte Unternehmen hinsichtlich des Mindsets von Start-ups lernen?
Johannes: Start-ups haben keine Angst, Fehler zu machen. In vielen Unternehmen scheuen sich Menschen, etwas Neues auszuprobieren, weil sie Angst davor haben, Fehler zu machen. Durch eine gesunde Fehlerkultur ermutigt man Mitarbeiter*innen, Neues auszuprobieren. Traut man sich an Dinge nicht heran, weil man Fehler machen könnte, lasse ich mir viele Möglichkeiten und Chancen entgehen. Das hemmt das Wachstum und verhindert Verbesserungen. Dieses Mindset müssen Führungskräfte vorleben. Das beste Beispiel ist die Startrampe. Meine Führungskräfte standen hinter der Idee, einen Raum zu schaffen, wo Neues ausprobiert werden kann und Fehler erlaubt sind.
Die Startrampe hat David ermöglicht, beim IAA-Lehrgang „Human Centered Innovation & Design Thinking“ dabei zu sein. David, was hast du dort für die Praxis gelernt?
David: Besonders spannend war für mich, wie eine Idee bis zum Verkauf mit Hilfe von agilen Methoden auf kreative und effiziente Art und Weise entstehen kann. Dank der Ansätze von Human Centered Innovation konnte ich miterleben und lernen, wie man ein Produkt entstehen lassen kann, das zu 100% Probleme löst und Kund*innen begeistert. Was mich besonders an diesem Ansatz überzeugt, ist, dass alle im Team involviert sind und die Kreativität und Talente aller Mitglieder optimal genützt werden können. Bei der Produktentwicklung hat mir enorm geholfen, Annahmen mit Marktforschungsprozessen zu überprüfen und dann sofort mit dem Wireframing* zu starten. Erst dann ging es weiter zum Minimum Viable Product. Als nächster Schritt folgte das Prototyping und final die Möglichkeiten der Monetarisierung. In dieser letzten Phase stehen wir momentan mit unserem Start-up.
*Wireframing ist die Visualisierung von grundlegenden Konzepten bei der Erstellung und Gestaltung von Websites. Ein Wireframe (deutsch: Drahtgerüst, Drahtmodell) repräsentiert Teile der Informationsarchitektur, der Benutzerführung und der Navigation.
Super, was ihr in zwei Jahren aufgebaut habt! Hut ab, dass bereits fünf Top Hersteller zu euren Partner*innen gehören. Was sind eure nächsten Schritte?
David: Die nächsten großen Ziele sind mit weiteren Akustik-Herstellern zusammenzuarbeiten um dann Händler*innen im DACH-Raum, England, Italien, Spanien und die nordischen Länder mit unserer Web-App zu bedienen.
Vielen Dank für das Interview und danke für die Einblicke – wir freuen uns, euch auf eurem Weg unterstützen zu können!
Du möchtest dein Unternehmen auf das nächste Level heben, Innovationsprozesse lernen und dein Netzwerk erweitern? Perfekt. Im September startet der nächste Lehrgang „Human Centered Innovation & Design Thinking“ – alle Infos dazu gibt es ab sofort auf innovationagent.academy. Auch dieses Jahr werden wieder Stipendien vergeben. Bei Interesse schickt eine Mail an mission@innovationagent.academy.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Kreativwirtschaft ist mehr als Gestaltung. Sie bringt neue Perspektiven in Prozesse, stellt Fragen, die sonst niemand stellt und macht aus einer Idee etwas, das am Markt besteht. Wenn Unternehmen und Kreative früh und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen nicht nur schönere, sondern bessere, manchmal völlig neue Produkte und Services. Drei Projekte aus Oberösterreich zeigen, wie das konkret aussieht: was sie angetrieben hat, was sie gelernt haben und warum sie immer noch zusammenarbeiten. FalkenOhr: Wenn gemeinsames Tüfteln ein Produkt international macht Robert Mayr hatte eine klare Idee: ein Klangmöbel, das nicht nur schön ist, sondern wirklich funktioniert und Technologie, Handwerk und Design vereint. Ein HiFi-Rack für Menschen, die Audiosysteme im sechsstelligen Eurobereich betreiben und die wissen, dass das beste System nur so gut klingt wie das Möbel, auf dem es steht. Was er nicht hatte: das Material dafür. Es gab schlicht keines am Markt, das alle Anforderungen erfüllte. Die Lösung entstand gemeinsam mit Claudia Haslinger und der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham, einer Tischlerei, die mit 5-Achs-CNC-Technologie alles von Holz bis Aluminium bearbeitet und Kund*innen von Designstudios bis zur Flugzeugindustrie bedient. Aus einem gemeinsamen Netzwerk zusammengefunden, haben die beiden über Jahre ein eigenes Verbundmaterial entwickelt, das es in dieser Form vorher nicht gab. Kein fertiger Plan, kein garantiertes Ergebnis, nur die gemeinsame Überzeugung, dass es eine Lösung geben muss. „Es hat nie geheißen: Wenn wir das probieren, kostet es. Sondern einfach: Okay, das ist die Aufgabenstellung, probieren wir es einfach. Die Kernthematik …
Sei dabei beim alljährlichen vorweihnachtlichen Get-Together der Creative Region Members! Wo: tba Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos für Member der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man als Kreative*r einen eigenen Stil? Wie wird man sichtbar, ohne sich permanent auf Social Media zu verlieren? Und wie findet man den Mut, Fragen zu stellen, Grenzen zu setzen und den eigenen Wert klar zu kommunizieren? Diese Fragen standen im Zentrum des dritten Young Creative Club. Zu Gast war Illustratorin Carina Lindmeier, die im neuen Office von Fredmansky offen über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über Stilfindung, Sichtbarkeit, Kund*innenarbeit und den Umgang mit AI sprach. Schnell wurde klar: Einen eigenen Stil findet man nicht über Nacht. Und schon gar nicht dadurch, dass man wartet, bis alles perfekt ist. Für Carina war der Weg dorthin ein Prozess aus Ausprobieren, Scheitern, Weiterentwickeln und immer wieder Neujustieren. „Man glaubt immer, man muss alles fertig haben – Website, Logo, Auftritt – und dann geht man raus in die Welt und alle buchen dich. So funktioniert es in der Regel nicht.“– Carina Lindmeier Gerade am Anfang, sagt Carina, sei es wichtig, Dinge auszuprobieren und den eigenen Auftritt wachsen zu lassen. Der eigene Stil entsteht nicht im stillen Kämmerchen, sondern durch Praxis: durch Projekte, Begegnungen, Umwege und manchmal auch durch Zufälle. Was heute klar und wiedererkennbar wirkt, war oft ein langer Weg. Carina erzählte, dass sie früher fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gearbeitet hat und Farbe lange gemieden hat. Heute ist Farbe ein zentraler Teil ihrer Arbeit. Auch ihre Nische im Bereich Food- und Lifestyle-Illustration habe sich nicht strategisch von Anfang an ergeben, sondern Schritt für Schritt entwickelt. …
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Learning Journey nach Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
LinkedIn ist längst mehr als nur eine Plattform für Recruiting und Networking. Für viele Unternehmen ist sie zu einem zentralen Kanal geworden, um Sichtbarkeit aufzubauen, Expertise zu zeigen und gezielt mit relevanten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Doch wie gelingt es, LinkedIn strategisch und wirkungsvoll zu nutzen, jenseits von sporadischen Postings und Unternehmensnews? Bei dieser Ausgabe von In Good Company dreht sich alles um LinkedIn im Unternehmenskontext: Welche Inhalte funktionieren wirklich? Wie baut man Reichweite und Relevanz auf? Und wie lässt sich LinkedIn sinnvoll in die bestehende Marketingstrategie integrieren? Im moderierten Austausch sprechen wir über Erfahrungen, Herausforderungen und konkrete Ansätze aus der Praxis, insbesondere aus Marketingabteilungen größerer Unternehmen. Ziel ist es, voneinander zu lernen, neue Perspektiven zu gewinnen und Impulse mitzunehmen, die sich direkt im eigenen Arbeitsalltag umsetzen lassen. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Hard Facts: Termin: Ablauf: Anmeldung: Ort: Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen …
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Eine neue Ära der Suche Seit dem Launch von ChatGPT hat sich die Art und Weise, wie Menschen im Internet suchen, fundamental verändert. Wir bewegen uns weg von Ergebnislisten hin zu direkten Antworten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Spielregeln für Sichtbarkeit und Traffic werden neu geschrieben. In diesem Workshop analysieren wir den Paradigmenwechsel von klassischem SEO hin zu GEO (Generative Engine Optimization). Du lernst nicht nur die technologische Basis von LLMs (Large Language Models) kennen, sondern vor allem, wie du dieses Wissen strategisch nutzt. Zusätzlich zu Theorie-Input blicken wir auch in die Praxis: Wie müssen Inhalte heute aufgebaut sein, damit sie von KIs als „beste Antwort“ zitiert werden? Welche Tools helfen dir, Lücken in deiner Strategie aufzudecken? Dieser Tag ist dein Update für die neue Ära der Suche – damit deine Marke auch in Zukunft dort sichtbar ist, wo die Nutzer*innen ihre Antworten finden. Was du aus diesem Workshop mitnimmst: Für wen sich der Workshop lohnt: die verstehen wollen, wohin sich der Markt bewegt. Er ist ideal für alle, die für die Sichtbarkeit von Unternehmen verantwortlich sind und sicherstellen wollen, dass ihre Content-Strategie nicht von der technologischen Entwicklung überrollt wird. Hinweis: Tiefgehendes technisches SEO-Vorwissen ist keine Voraussetzung. Wir holen dich dort ab, wo klassisches Marketing auf moderne KI-Technologie trifft. Bitte mitbringen / vorbereiten: Tickets & Preise: Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person gültig Tickets für …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …
Ob Verein, Gemeinde, Kulturprojekt oder Unternehmen: Alle stehen vor derselben Herausforderung. Aufmerksamkeit zu bekommen ist das eine. Menschen langfristig zu begeistern, das andere.Wie entsteht echte Beteiligung? Was motiviert Menschen, sich freiwillig einzubringen? Welche Rolle spielen Sinn, Gemeinschaft und Kommunikation? Und wie werden aus Interessierten Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitgestalten oder eine Idee weitertragen?Gemeinsam werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und diskutieren, welche Prinzipien überall funktionieren – vom Ehrenamt über Bürger*innenbeteiligung bis hin zum Community Building rund um Unternehmen. Diese Veranstaltung ist spannend für: Unsere Inputgeber*innen Katharina Häckel-Schinkinger Katharina Häckel-Schinkinger ist Kommunikationsexpertin. Sie arbeitet dort, wo Worte Gewicht haben: in Krisen, in gesellschaftlichen Debatten und an den Bruchstellen des Zusammenlebens. Aktuell unterstützt sie Österreichs renommierteste Klimaanwältin Michaela Krömer und ihren Verein CLAW, Climate Law, in strategischer Kommunikation und Fundraising. Zuvor gründete sie das Social Business Habibi & Hawara mit, war 2020 Pressereferentin im Kabinett von Gesundheitsminister Rudi Anschober inmitten der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik und leitete mehr als vier Jahre Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich. Zuletzt verantwortete sie von September 2025 bis März 2026 die Krisenkommunikation von SOS-Kinderdorf. Zur Diskussion zu Gast: Michaela Reisenberger Michaela Reisenbergers Wirkungsräume sind seit jeher vielschichtig, überlappend und sich gegenseitig befruchtend. Ihre Ausbildungen in den Bereichen Kulturmanagement, Fotografie, Theater, Philosophie, und Publizistik bilden den Boden für ein wesentlich breiteres Feld, in dem sie beruflich tätig ist. 13 Jahre lang hat sie gemeinsam mit Anita Huber-Katzengruber das „Sommerfest Herrenstraße“ verantwortet und …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Bei dieser geführten Tour durch die Ausstellung „Creativity Matters“ entdecken wir Projekte aus Oberösterreich und Südböhmen, die im Interreg-Projekt KreATivita&InovaCZe entstanden sind. Sie zeigen eindrucksvoll, wie Kreativschaffende gemeinsam mit Unternehmen, Forschung und öffentlichen Einrichtungen neue Lösungen entwickeln und welcher konkrete Mehrwert daraus für Regionen entsteht.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?