Allgemein, Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung, Vernetzung und Kooperation
Wir setzen Kreativität in Szene: Der Tag der Kreativität am 21.4. stellt gleichzeitig den Kickoff der Kampagne dar, mit der wir einerseits die Kreativität an sich ins Rampenlicht rücken und andererseits speziell den Stellenwert menschlicher Kreativität – auch in Verbindung mit neuen Technologien – in den Mittelpunkt stellen wollen.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Irene Bouchal-Gahleitner, Chief People Officer bei Netural, gibt Einblicke in die Unternehmenskultur von Netural und deren Umstellung auf Selbstorganisation.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Harald Weinberger, CEO & Gründer von AnyIdea, gibt Einblicke in die nächste Generation von AI: Völlig neue Möglichkeiten für Ideation, Trend Forecasting und für die Generierung neuer Geschäftsideen. Ein Muss für alle, die sich mit AI beschäftigen!
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Bei der Tour durch den HAB25 sprechen wir mit den beteiligten Unternehmer*innen und Nicolaus Grubinger, Projektleiter bei HABAU, über das ambitionierte Projekt und wie kreative Kollaboration zwischen mehreren Akteur*innen, zwischen großen und kleinen Unternehmen gelingen kann.
Bei unserem 5. Neighbours Match Making am 8. August 2024 lernst du - geführt vom Team der Creative Region - aktiv deine Büronachbar*innen und weitere Tabakfabrik-Mieter*innen kennen.
Die Tabakfabrik Linzist der Hotspot der Kreativindustrie in Oberösterreich: Zahlreiche Unternehmen aus dem Bereich Architektur, Technologie, Design, Start-Up, Medien oder Werbung sind im Industrie-Architekturjuwel aus den 30er Jahren angesiedelt. Um spannende Unternehmen und Projekte aus dem Areal ins Rampenlicht zu stellen, haben wir unser Linzer Innenstadt Spot On Schaufenster um einen weiteren Standort, hier in der Fabrik, erweitert.
Die interaktive Lichtinstallation, die in Zusammenarbeit mit Responsive Spaces und Michael Holzer (beide aus der Tabakfabrik) entstanden ist, schafft Begegnungsraum zur Inspiration und zum Kennenlernen für Fabrikbewohner*innen und Interessierte aus Linz und OÖ.
Ab 10. Mai im Spotlight: 506.ai: Wir haben Alexander Schurr, Consultant & Sales Manager, davor zum Interview im Büro im 3. OG Haus Casablanca getroffen.
Hallo Alexander! AI (Artificial Intelligence) ist derzeit DAS Thema. Ihr beschäftigt euch auch damit, was genau ist das Produkt von 506.ai?
Wir sind spezialisiert auf die Datenverarbeitung von Unternehmen mit Fokus auf die User*innendaten. Wir verfolgen die Customer Journey, d.h. den ganzen Weg einer/s User*in auf einer Website und sammeln dabei die Daten vor dem Kauf, während des Kaufs und danach. Mithilfe von AI werten wir diese Daten aus und erstellen darauf aufbauend Zielgruppen, die wir dann auf der Unternehmenswebsite und in den Online Medien (LinkedIn, Instagram, Facebook) gezielt ansprechen. Wir verfolgen das Ziel, aus Unternehmensdaten Geschäftserfolg zu machen.
Wie lange seid ihr schon in der TFL?
506.ai wurde im Dezember 2019 gegründet – Gründungszeitpunkt in der Corona Zeit, viele Mitarbeiter*innen habe ich online kennengelernt. Wir sind nun 25 Personen und haben einen coolen Anpacker*innen-Spirit im Team, das AI Thema ist einfach super spannend.
Wo siehst du den Benefit, in der TFL zu sein?
Ich mag die Atmosphäre! Hier sind viele innovative Firmen. Vom Austausch untereinander, bei diversen Events und Come-Togethers kann jeder profitieren. Alle sind in einem ähnlichen Prozess, jede*r hat mal klein angefangen oder ist schon größer, wie z.B. smec über uns. Wir sind hier mit Lunik 2 im Büro, mit denen wir auch eng zusammenarbeiten.
Bild: 506.ai
Was ist deine Rolle bei 506.ai?
In einem Start Up hat man viele Rollen (lacht). Angefangen habe ich als Produkt- und Marketing Automation Manager, jetzt bin ich im Consulting tätig. Ich begleite verschiedene Firmen strategisch. Darüber hinaus bin ich im Sales tätig. Aktuell fokussieren wir uns auf den DACH-Raum, haben aber, wie jedes Unternehmen, das Ziel, zu expandieren und international größer zu werden.
Da kommt euch der aktuelle AI Hype vermutlich entgegen…
Exakt! Artificial Intelligence ist gerade das Buzzword schlechthin, das spielt uns natürlich stark in die Hände. Dabei ist es für uns ganz zentral, AI vertrauenswürdig zu verwenden. Es gibt noch sehr viele ungeschriebene Regeln. Für unsere Tätigkeit ist der datenschutzkonforme Ansatz zentral und AI so zu verwenden, dass der Erfolg nachhaltig ist. Aber wie du richtig sagst, AI ist gerade ein wichtiges Thema, wir sind in Kontakt mit einigen Unternehmen und halten diverse Vorträge, weil das Thema immer wichtiger wird und Chat GPT (Anm.d.Red. Abkürzung von „Chatbot Generative Pre-trained Transformer“ der über Texteingabe mit dem Computer menschenähnlich kommuniziert, AI basiert) ist erst der Anfang der gesamten AI Revolution, in der wir in Österreich eine Vorreiterrolle einnehmen, da wir schon vor dem Hype mit AI analysiert haben.
Du sprichst von einer AI Revolution, ein starkes Wort. Was sind deiner Meinung nach denkbare Szenarien?
Es ist natürlich unendlich schwierig hier die Zukunft vorher zu sehen, es lässt sich aber ganz klar sagen: AI wird eine maßgebliche Unterstützung sein, vor allem im Marketing Bereich. Die Angst, dass AI Arbeitsplätze wegnimmt, sehen wir nicht, es ist vielmehr ein/e Assistent*in. Routinearbeiten müssen dann nicht mehr selbst erledigt werden. Auch bei der Content Creation lässt sich durch AI extrem vieles erleichtern, angefangen von der Texterstellungen, hin zu der Generierung von Bildern und Videos via „Prompting“. Das heißt, dass AI aufgrund einer Fragestellung Bilder oder Texte erstellt.
Wir arbeiten mit einem ähnlichen System, unsere 506 Customer Intelligence kann auf Basis von „dir“ gestellte Fragen an unsere KI völlig neue Zielgruppen entdecken, die es vorher noch nicht gegeben hat, da alle gesammelten Daten der User*innen und auch alle gelesenen Inhalten berücksichtigt werden.
Um zurückzukommen zur Frage, wir sind erst am Anfang, es wird sich noch extrem viel tun. Natürlich werden gewisse Arbeitsfelder stark beeinflusst werden, wir sehen hier das Potential viele Prozesse zu optimieren – Buzzword Process Mining. Arbeitsabläufe können deutlich verbessert und die Performance gesteigert werden, was sich wiederum auf Unternehmenserfolge positiv auswirken wird.
Stichwort Kreativität, kann man sagen, dass AI Kreativität unterstützt? Wie am Beispiel eures Tools, das Content Creators ermöglicht, zielgruppenspezifischer zu kommunizieren?
Das ist auf jeden Fall ein Aspekt, 506.ai analysiert Daten. 20.000 Datensätze kann ein Mensch manuell nicht analysieren, außerdem macht die AI keine Fehler. Ich bekomme von der AI eine Auswertung und Beschreibung meiner Zielgruppe. Kommt sie donnerstags auf meine Website? Interessiert sie sich für Bio-Produkte? Für Premium, für Low Quality? Diese Informationen kann ich dann perfekt für die Content Creation verwenden. Das Messaging, die Art wie die User Gruppe angesprochen wird, wird auf diese Auswertungen angepasst. Hier muss ich keine Vermutungen mehr anstellen, wie meine Zielgruppe tickt, AI betrachtet objektiv, und darauf kann man dann in der Content Creation zielgerichtet eingehen.
Wie passen sich die Inhalte auf der Website an die Bedürfnisse der Kund*innen an?
Auf der Website wird ein Skript hinterlegt und die Inhalte werden in Blöcke geteilt. Es gibt verschiedene Blöcke für verschiedene Zielgruppen. Diese Blöcke werden dann ausgetauscht und für jede Zielgruppe ist ein anderer Text, ein anderes Bild, oder ein anderes Produkt sichtbar.
Bild: 506.ai
Wird das von der AI generiert oder macht das ein Mensch?
Ja, das macht ein Mensch. Es ist uns ganz wichtig, dass die finalen Entscheidungen von einem Menschen getroffen werden. Es ist wichtig, dass die AI nicht alles macht. Es ist nur ein Tool, das unterstützt. Das menschliche Auge wird immer wichtig bleiben. Ein*e Marketing Expert*in kann zusätzlich mit seinem/ihrem Wissen anpassen, optimieren und ergänzen. Auch die Textinhalte, wenn gewollt mit der Unterstützung von AI. Die Zielgruppen sind AI basiert, was dann damit geschieht, ob Inhalte auf der Website angepasst werden oder ein Newsletter geschickt wird, das wird alles vom Menschen entschieden und umgesetzt.
Welche Kund*innen hat 506.ai? Das hört sich nach einem wundervollem Tool auch für kleinere Unternehmen an!
Definitiv. Wir verfolgen auch den Ansatz, Mittelständer*innen und Kleinunternehmer*innen zu unterstützen. Der/die klassische Kund*in ist im E-Commerce Bereich tätig, aber auch im Publishing, wie z.B. die Tiroler Tageszeitung. Zu unseren Kunden zählt auch pro medico (Anm.d.Red. Vertrieb Pure Nahrungsergänzungsmittel), die auch einen Online-Shop haben. Hier lässt sich das volle Potential verwirklichen, von der Datensammlung zur Datenanalyse. Je mehr Möglichkeiten wir haben, Daten zu sammeln, desto mehr Möglichkeiten hat unser Tool zu wirken. Hier können neue Zielgruppen gefunden werden. pro medico ist auch unser Forschungspartner beim FFG Projekt (Anm.d.Red.nationale Förderagentur für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich), wir machen diverse Projekte zusammen.
Kannst du uns mehr zu diesem Projekt erzählen? Was war deine Rolle dabei?
Pro medico haben wir damals mit unserem ersten Data Science Forschungsprojekt über die AWS (Anm.d.Red. Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH, Förder- und Finanzierungsbank) gewonnen. Gemeinsam mit anderen Firmen wurde die Software das erste Mal bei pro medico aufgesetzt und implementiert, was natürlich für uns extrem spannende Learnings waren. Hier war die Kommunikation mit dem Kunden sehr eng und intensiv, angefangen von der Implementierung, der Beratung bis hin zur Datenanalyse und Auswertung.
Zum Beispiel sammeln wir Daten über einen Online Produktberater*in: Der/die Kund*in wird zu Gewicht, Gewohnheiten, Interessen, bevorzuge Vitamine etc. gefragt. Darauf aufbauen wird das beste Produkt empfohlen. Durch die sehr gute Datenbasis kann wirklich auf die Bedürfnisse des (potenziellen) Kunden eingegangen werden
Die Datensammlung ist DSGVO-konform, die Daten lassen sich nicht auf einzelne Personen zurückverfolgen und sind 100% anonym. Durch die Fragestellung ermöglichen wir zielgruppenspezifische Ansprache, der/die Kund*in bekommt auch wirklich das benötigte Produkt, was die Conversion Rate (die Abschlussrate) und die Kund*innenbindung steigert.
Andererseits kann ich dadurch neue Zielgruppen ausmachen, von denen pro medico zuvor gar nicht gewusst hat, dass sie existieren. AI entdeckt Verhaltensmuster von Kund*innen, die ich als Mensch gar nicht entdecken kann. Wir haben dann eine Kampagne für eine spezifische Zielgruppe geschaltet, die auch extrem erfolgreich war.
Triff 506.ai beim Talk über „Effektive Kundenkommunikation mit AI“
Als absolute Expert*innen für künstliche Intelligenz und Online-Marketing revolutioniert 506 Data & Performance GmbH (506.ai) die Art und Weise, wie Unternehmen Daten für Kundenkommunikation nutzen können. Unternehmen und Content Creators können ihre Zielgruppen mittels einer KI-basierten Customer Intelligence Plattform viel gezielter und effizienter erreichen. Projektmanager Alexander Schurr stellt den Grundgedanken hinter ihrer Unternehmensidee vor, erzählt, wie AI Kreativität unterstützen kann und gibt exklusive Einblicke in ein aktuelles Projekt mit Promedico.
Die Vorstellung findet im Rahmen des “Spot On” statt, bei dem Mieter*innen der Tabakfabrik ausgestellt werden und so der Community-Gedanke des Linzer Innovationshotspots gestärkt wird. Im Anschluss gibt es noch eine Office-Tour der 506 Data & Performance GmbH.
Termin: 10. Mai, 16:00 Uhr
Ort: Tabakfabrik Linz, Spot On (Direkt beim Eingang im Erdgeschoß Bau 1)
Talk, Vorstellung des Projektes, Einblicke in die TFL Community, Office-Tour
„Es war noch nie so leicht, Menschen zu erreichen und gleichzeitig noch nie so schwer, sie wirklich zu berühren.“ Mit diesem scheinbaren Paradox stieg Dr. Barbara Kastlunger in ihren Vortrag bei "Future m[eats] Creativity?" ein. Und traf damit einen Nerv des Abends: Wie navigieren wir eine Welt, in der Aufmerksamkeit die entscheidende Ressource ist, die aber immer knapper, flüchtiger und umkämpfter wird?
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Führung steht unter Veränderungsdruck, besonders dort, wo Kreativität, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit den Alltag prägen. Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen, wenn Teams heterogener werden, Innovationszyklen kürzer und Erwartungen an Arbeit sinn- und wertegetriebener sind. Gefragt sind heute Führungspersönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne einzuengen, die Klarheit schaffen, ohne Kontrolle auszuüben, und die kreative Prozesse ermöglichen, statt sie zu steuern. Stefan Promper beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Leadership im kreativen Umfeld – als Trainer, Berater und Lehrgangsleiter. Im Gespräch teilt er seine Perspektive darauf, wie sich Führung verändert hat, warum Selbstführung für Kreativschaffende essenziell ist und welche Rolle Führungskräfte als Kontextgeber*innen in vielfältigen Teams einnehmen sollten. 1. Wie hat sich Leadership im kreativen Umfeld deiner Erfahrung nach verändert – und welche Qualitäten sind heute besonders wichtig, um Teams wirkungsvoll zu führen? „Innovationszyklen sind kürzer, Teams multidisziplinärer. Führung bedeutet zunehmend Hindernisse aus dem Weg räumen, Entscheidungswege zu verkürzen und Prozesse flexibel halten. Schnelle Lernzyklen schlagen Perfektionismus und bei einer gesteigerten Interdisziplinarität werden in Teams das Übersetzen, Verbinden und Moderieren von Spannungen zu zentralen Führungsqualitäten. Daneben geht es in einer Welt voller Reize und Möglichkeiten auch verstärkt um Klarheit und Priorisierung – gute Führung sagt nicht nur Ja, sondern auch bewusst Nein. Zudem wird Arbeitskultur mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, denn die Erwartungen haben sich verändert: Sinn, Selbstwirksamkeit und gesunde Arbeitsweisen sind heute zentrale Attraktivitätsmerkmale und Leadership muss diese aktiv mitgestalten.“ 2. Beim Lehrgang „Leadership for Creatives“ legst du viel Wert …
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
In diesem dreiteiligen Training entwickelst du deine Persönlichkeit zu einer klaren, authentischen Personal Brand, die zu dir, deinem Business und deinen Zielen passt. Du arbeitest an deinem Selbstbild, schärfst deine Positionierung und übersetzt deine Erkenntnisse in konkrete nächste Schritte – begleitet durch Theorieinput, Austausch in der Gruppe und individuelles Sparring.
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.
Ein Workshop für alle, die Produktivität neu definieren wollen. Methoden & Hacks für mehr Fokus in deinem Arbeitsleben – mit Future Work Expertin Jeanny Gucher.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Beim 4x4 im 44er Haus in Leonding drehte sich alles um die Frage, wie sich Unternehmen und Menschen „future fit“ machen können und welche Kompetenzen es dafür braucht.
Wie präsentiert man sich als junge*r Kreative*r richtig?Beim Portfolio Talk 2025 haben Barbara Oppelt (Zunder) und Sargon Mikhaeel (Artgroup) offen darüber gesprochen, worauf sie bei Bewerbungen wirklich achten – und was Bewerber*innen lieber lassen sollten. Hier sind fünf Learnings, die du direkt in dein nächstes Portfolio mitnehmen kannst. 1. Weniger ist mehr – Qualität schlägt Quantität Ein gutes Portfolio ist kein Sammelalbum. „Lieber drei richtig gute Projekte als zehn halbfertige“, sagt Barbara Oppelt.Zeig nur Arbeiten, zu denen du wirklich stehst. Wenn du dir bei einem Projekt unsicher bist, ob es rein soll, lass es lieber weg. Auch freie Projekte oder private Experimente zählen, wenn sie Leidenschaft und Stil zeigen. „Uns ist wichtig, dass man spürt: Die Person brennt für das, was sie tut“ – Sargon Mikhaeel (Artgroup) 2. Zeig, wer du bist – dein Portfolio ist dein persönliches Projekt Das Portfolio ist nicht nur eine Mappe mit Arbeiten, sondern ein Statement darüber, wer du bist und wie du denkst.Eine klare Gestaltung, eine eigene visuelle Linie oder sogar ein wiedererkennbares „Mini“-CD zeigen Haltung. „Es ist die perfekte Chance, Charakter zu zeigen – das bin ich, das gefällt mir“ Barbara Oppelt (Zunder) Auch Persönlichkeit darf spürbar sein: Wer du bist, zählt mindestens so viel wie deine Skills. Beide Speaker*innen sind sich einig: „Wir wollen sehen, wie jemand tickt. Das macht neugierig.“ 3. Sei ehrlich – Transparenz zählt Wenn du an Teamprojekten gearbeitet hast, schreib ehrlich dazu, was von dir stammt. Niemand erwartet, dass du alles allein gemacht hast. Wichtig ist, dass du deine Rolle im …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Impulsgespräch „Kreativität“ Wie findet man als Kreative*r gute Ideen – auch wenn scheinbar nichts kommt – und wie lässt sich Kreativität gezielt im Arbeitsalltag einsetzen? Im Impulsgespräch gibt Marco Steiner Einblicke in seinen persönlichen Ansatz und teilt Erfahrungen aus seinem Arbeitsleben. Es geht unter anderem um Fragen wie: Was macht überhaupt eine gute Idee aus? Welche Methoden und Tools helfen dabei, kreativ zu bleiben? Wie findet man neue Perspektiven, wenn der Kopf blockiert ist? Und wie bleibt man kreativ, auch wenn Deadlines, Druck oder herausforderndes Feedback aufkommen? Marco Steiner Marco Steiner versucht, das Große im Kleinen und das Kleine im Großen zu finden. Er begleitet Marken auf ihrem Weg zu Brandings und Kampagnen. Seit 20 Jahren als Designer, Texter, Creative Director und Stratege. Für renommierte Kunden und Agenturen tätig. Heute selbstständiger, Kategorien übergreifender Kreativer, Berater und Teil des Kollektivs die entgegengesetzte richtung. Marken denkt er einfach: Für etwas stehen, das Menschen brauchen. Und so erzählen, dass man sich gern daran erinnert. Preise wurden gewonnen. Kinder werden großgezogen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, …
Ein regelmässiger Praxis-Austausch für Marketing Profis. Durch moderierte Gespräche und die Erfahrung anderer entstehen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse.