Ein nachhaltiges Giveaway – Pflanzensamenkugeln als Frühlingsgruß – des Büromöbelherstellers hali hat den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben mit Gregor Schinko, Texter & Storyteller, und Susanne Gruber, Head of Marketing bei hali, über das Projekt und die Bedeutung von Nachhaltigkeit für das Unternehmen, aber auch für sie persönlich, gesprochen.
Maschinenring ist mehr als Schneeschaufeln im Winter und Heckenschneiden im Sommer. Maschinenring sind über 300 verschiedene Jobs in mehr als 12 unterschiedlichen Job-Cluster. Einige der 30.000 motivierten Mitarbeiter*innen & Dienstleister*innen aus über 70 Maschinenringen geben auf humorvolle Art und Weise auf TikTok Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Chris Thaller ist Gründer und Geschäftsführer von Anything But Ordinary – kurz ABO. Er hat mit seiner Kampagne für Newton Baby den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben Chris in seinem Studio besucht und ihn zum Projekt und seinem kreativen Schaffensprozess befragt.
Leinwand Film hat den Spot On Call “Best Storyboard” gewonnen. Das junge Unternehmen aus Steyr produziert Werbefilme im B2B-Bereich, zum Beispiel den für das Projekt eingereichten Imagefilm für Thermochema. Wie sich die beiden Gründer gefunden haben, warum Planung für Max Flatscher und Marc Bernegger essentiell ist und was sie bei der Arbeit besonders glücklich macht, erfahrt ihr im Interview:
Wie lange gibt es Leinwand Film schon und was macht ihr?
Marc: Wir produzieren Werbefilme, hauptsächlich Videos im B2B-Bereich. Max (Flatscher) ist hauptsächlich für die Organisation & Planung zuständig, ich (Marc Bernegger) für den kreativen Teil. Die Dinge verschwimmen aber miteinander 😉 In der Konstellation gibt es uns seit 2021. Wir haben aber schon lange davor immer wieder zusammengearbeitet. Ich hab’ Max gern zu Projekten hinzugezogen, und wir haben gesehen, es harmoniert gut und haben dann gesagt – lass’ uns was gemeinsam machen.
Max: Ich hab’ in Linz bei Smesh die Ausbildung gemacht, bin in das Thema hineingerutscht und dann Kleinunternehmer geworden. Aus diesen ersten gemeinsamen Projekten mit Marc haben wir sehr viel gelernt.
Habt ihr vor, noch mehr Leute einzustellen?
Marc: Wir arbeiten viel mit Freelancer*innen – je nach Projekt. Aber es ist durchaus ein Wunsch und langfristiges Ziel, das fixe Team zu vergrößern. Filmschaffende zu sein ist schon ein gewisser Hustle – oft sieht man den Aufwand nicht, der dahintersteckt. Man sieht die besten Momente im finalen Resultat, aber die Monate Arbeit, die man reingesteckt hat, sieht man nicht. Das unterschätzen auch Kund*innen zum Teil.
Max: Weil wir unser ganzes Herzblut hineinstecken, kann es auch ausarten, wenn man sich selber nicht am Riemen reißt *lacht* Weil man sich eben richtig in Projekte vertiefen kann.
Was ist wichtig in eurem Business? Wie geht es euch mit der Selbstständigkeit?
Marc: Wir haben beide gelernt, dass ein gutes Netzwerk speziell in unserer Branche extrem wichtig ist. Vieles läuft über zufriedene Kund*innen, die uns weiterempfehlen. Es gibt aktuell sehr viele Filmschaffende, weil es einerseits in letzter Zeit einfacher geworden ist, sowas zu machen (im technischen und finanziellen Sinne) und andererseits ist es momentan schon ein gehyptes Thema. Es gibt auch sehr viele kleine Streamer*innen und YouTuber*innen, die Videos produzieren. Es ist einfach alles zugänglicher geworden, vieles der Software ist gratis. Selbstständigkeit ist jedenfalls ein ständiges Durchbeißen, immer wieder probieren, nicht aufgeben – dadurch entwickelt sich dann wieder was.
Was ist der Kern eurer Arbeit und welche Rolle spielen Imagevideos dabei?
Max: Produkt- und Werbevideo, und auch Imagevideo. Wobei Imagevideo weiter in den Hintergrund rückt, weil es nicht mehr essentiell ist, sondern es eher darum geht, die Produkte zu vertreiben, und man eher themenspezifische Videos macht. Imagevideos sind meinem Gefühl nach am Aussterben bzw. werden immer weniger. Grundsätzlich ist Bewegtbildcontent aber viel relevanter als statischer Content, und Firmen beginnen das auch zu verstehen.
Wie teilt ihr euch die Arbeitszeit als Selbstständige ein?
Max: Das ist sehr projektspezifisch. Es gibt Wochen, wo wenig los ist, wo wir Blogbeiträge machen, Inhalte pflegen. Dann startet wieder ein Projekt und es geht los mit Location Scouting, Budgetierung, etc. Es ist ein bisschen wie ein Wellengang – manchmal wenig, manchmal extrem viel.,
Wie seid ihr an das Projekt mit Thermochema herangegangen?Welchen Stellenwert haben Storyboards in eurer Arbeit?
Marc: Viele machen gar kein Storyboard mehr. In unserem Maßstab ist das nicht sehr verbreitet. Wir haben das auch auf anderen Drehs kennengelernt, wo man sieht, dass es viele gibt, die einfach drauf los arbeiten. Das ist nicht unsere Arbeitsweise. Wir planen gerne und denken alle Möglichkeiten im Vorfeld durch.
Max: Ich glaube, dass das Produkt dadurch besser wird bzw. einen eigenen Charme bekommt. Ohne Planung entwickeln sich Projekte in andere Richtungen. Bei besserer Planung weiß ich genau, welche Schrauben ich “tweaken” kann.
Marc: Wir versuchen, alles so gut wie möglich zu planen, aber natürlich gibt es trotzdem immer wieder Überraschungen, auf die man spontan reagieren muss.
Max: Man kann so viel planen, wie man will, es kommt immer etwas, das man nicht vorhersehen kann. Umso wichtiger, so viel und genau wie möglich zu planen! Wir haben für viele Fragen eine Antwort. Wir stehen dann nicht mit 5 Leuten und x Equipment da und sagen “Oh, an das haben wir nicht gedacht”.
Marc: Viele haben kein Storyboard, sondern haben es für sich im Kopf, oder besprechen es vorher kurz. Irgendjemand hat schon einen Plan, aber oft nicht so konkret.
Max: Es ist einfach essentiell dafür, dem Team zu kommunizieren, was du machen willst. Alle im Team sollen die gleiche Vision verstehen.
“Man kann so viel planen, wie man will, es kommt immer etwas, das man nicht vorhersehen kann. Umso wichtiger, so viel und genau wie möglich zu planen! Wir haben für viele Fragen eine Antwort.”
Links: Storyboard Rechts: Stills aus dem finalen Video
Wer ist bei euch der Storyboardzeichner?
Marc: Das bin immer ich. Wenn ich dann sehe, dass das Ergebnis ziemlich nahe beim Plan ist, macht mich das schon recht glücklich.
Wie läuft bei euch die Planung ab?
Max: Meistens sind wir einmal vorher bei der Location. Dann schauen wir, möglichst viele Bilder von jeder Perspektive zu machen. Wir stellen uns beide hin und machen Fotos, auch von der Umgebung. Wir schauen, wie die Location ausgerichtet ist, dann gibt’s eine sogenannte “Shadow Map” – dann kann man nachvollziehen, zu welchen Uhrzeiten die Sonne von welcher Seite kommt. Dann wissen wir, wieviel Licht wir mitnehmen müssen, etc. Im Anschluss kümmern wir uns um die Rechte. Beim Video für Thermochema waren wir im Nationalpark Kalkalpen, da mussten wir zum Beispiel Drehgenehmigungen einholen.
Marc: Das ganze ist viel Aufwand. Von den Stunden, die in so ein Projekt hineinfließen, sehen die Konsument*innen einen Bruchteil – oft nur eine Minute. Uns war wichtig, dass es kein 0815 Imagefilm wird. Das macht eigentlich eh niemand mehr *lacht*, aber trotzdem ist uns das wichtig. Firmengebäude, Chefs, Daten und Fakten…. Wir wollten eher mehr den “Lifestyle-Faktor” reinbringen – aber trotzdem einen Zusammenhang zur Firma herstellen. Wir wollten Thermochemas Werte und USPs vermitteln und das in eine kleine Geschichte verpacken.
Wie lief der Prozess der Ideenfindung?
Marc: Man durchforstet zuerst die Website des Kunden und recherchiert, was sie selbst über sich sagen. Was Thermochemas Werte sind, ihre Geschichte, das waren die ersten Anhaltspunkte für uns. Ein österreichisches Unternehmen, das chemische Produkte herstellt, diese aber so wenig schadhaft wie möglich gestaltet. Deshalb auch der Naturbezug. Das ist eigentlich meistens so der Fall – wir bringen den Kund*innen zuerst Vorschläge. Manche haben schon konkretere Vorstellungen. Oft ist es auch eine Budgetfrage, was im Endeffekt möglich ist.
Wir appellieren immer an die Kund*innen, sich marketingtechnisch noch jemanden hinzuzuziehen, um auch die Verbreitung des Videos nach der Herstellung sicherzustellen. Wenn ein Video, das wir gemacht haben, auch gut durchdacht vermarktet wird und Sichtbarkeit erhält, freut uns das natürlich noch mehr.
“Man muss Videos ganzheitlich denken und schon im Vorfeld berücksichtigen, für welche Kanäle ich welche Ausschnitte in welchem Format brauche.”
Was macht für euch ein gutes Storyboard aus?
Marc: Ein gutes Storyboard ist wie ein Bauplan für ein Gebäude. Wenn man sich daran hält, dann weiß man, dass alles zusammenpasst und im Endeffekt schaut es so aus, wie man es haben wollte. Ich als Regisseur kann im besten Fall zum Kameramann gehen, ihm das Storyboard zeigen, und er weiß sofort, was ich meine. Er sieht auf den ersten Blick, was das Bild aussagen soll, wie die Einstellungen sind – ich versuche auch immer, das Licht schon einzubinden. Ich bin Fotograf und habe sehr viel mit Licht zu tun, deswegen mache ich das gerne mit. Im besten Fall sieht man den fertigen Film schon im Kopf.
“Ein gutes Storyboard ist wie ein Bauplan für ein Gebäude.”
Was waren eure Learnings im Projekt? Hattet ihr auch mit Herausforderungen zu kämpfen?
Marc: Eine große Herausforderung war jedenfalls, die Location zu organisieren. Um die Crew und das gesamte Equipment zu transportieren, muss die Location mit dem Auto erreichbar sein. Es muss idealerweise in der Nähe sein.
Max: Man braucht die Genehmigung – welche Autos und wie viele dürfen fahren? Strom ist auch ein großer Punkt. Dieselaggregate sind in Naturschutzgebieten z.B. ein No Go, genauso wie Drohnenflüge. Es gibt viele Dinge zu berücksichtigen, die man so gut es geht vorher überlegt. Müll – natürlich darf niemand Abfälle hinterlassen.
Marc: Eine weitere Herausforderung war, den ganzen Dreh in drei Tagen abzuwickeln. Die beteiligten Personen mussten Zeit haben, das Wetter musste passen. Meistens stellen wir zwei Drehtermine in aufeinanderfolgenden Wochen. Wir brauchen außerdem Morgendämmerung – am Vorabend waren wir um Mitternacht fertig und mussten um drei Uhr früh wieder aufstehen.
Worauf seid ihr besonders stolz? Was hat euch am meisten Spaß gemacht?
Beide: Dass alles so funktioniert hat, wie es sollte (lacht).
Max: Man sieht irgendwann, dass wir es mittlerweile schaffen, in so einem Maßstab zu produzieren. Wir entwickeln uns immer weiter und lernen durch Trial & Error, was funktioniert und was nicht, was wir uns für das nächste Mal mitnehmen können.
Marc: Und wenn mal was nicht funktioniert, lasse ich mir schnell einen Masterplan einfallen (lacht). Dann lernen wir daraus. Vor allem die Learnings nehmen wir uns sehr gerne mit. Was uns natürlich auch stolz macht: Wenn am Schluss der Kunde zufrieden ist.
Max: Sehr fein ist es auch, wenn wir die Vorstellungen, die wir hatten – z.B. einen coolen Effekt einzusetzen – dann auch wirklich umsetzen.
Danke an Max und Marc von Leinwand Film für die Einblicke in eure Arbeit! Hier könnt ihr das finale Imagevideo für Thermochema sehen. Auf spot-on-spot.at findet ihr weitere Infos zu den Gewinner*innenkampagnen und aktuellen Ausschreibungen.
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Führung steht unter Veränderungsdruck, besonders dort, wo Kreativität, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit den Alltag prägen. Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen, wenn Teams heterogener werden, Innovationszyklen kürzer und Erwartungen an Arbeit sinn- und wertegetriebener sind. Gefragt sind heute Führungspersönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne einzuengen, die Klarheit schaffen, ohne Kontrolle auszuüben, und die kreative Prozesse ermöglichen, statt sie zu steuern. Stefan Promper beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Leadership im kreativen Umfeld – als Trainer, Berater und Lehrgangsleiter. Im Gespräch teilt er seine Perspektive darauf, wie sich Führung verändert hat, warum Selbstführung für Kreativschaffende essenziell ist und welche Rolle Führungskräfte als Kontextgeber*innen in vielfältigen Teams einnehmen sollten. 1. Wie hat sich Leadership im kreativen Umfeld deiner Erfahrung nach verändert – und welche Qualitäten sind heute besonders wichtig, um Teams wirkungsvoll zu führen? „Innovationszyklen sind kürzer, Teams multidisziplinärer. Führung bedeutet zunehmend Hindernisse aus dem Weg räumen, Entscheidungswege zu verkürzen und Prozesse flexibel halten. Schnelle Lernzyklen schlagen Perfektionismus und bei einer gesteigerten Interdisziplinarität werden in Teams das Übersetzen, Verbinden und Moderieren von Spannungen zu zentralen Führungsqualitäten. Daneben geht es in einer Welt voller Reize und Möglichkeiten auch verstärkt um Klarheit und Priorisierung – gute Führung sagt nicht nur Ja, sondern auch bewusst Nein. Zudem wird Arbeitskultur mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, denn die Erwartungen haben sich verändert: Sinn, Selbstwirksamkeit und gesunde Arbeitsweisen sind heute zentrale Attraktivitätsmerkmale und Leadership muss diese aktiv mitgestalten.“ 2. Beim Lehrgang „Leadership for Creatives“ legst du viel Wert …
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Ein Gespräch mit Peter Bangelmeier und Wolfgang Ortner über Rebranding, Retail Experience und die Frage, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Kund*in und Creatives eine Markenwelt mit spürbarer Wirkung entsteht.
Kampagnen sollen Aufmerksamkeit erzeugen, Marken stärken und messbare Wirkung zeigen. Doch keine leichte Aufgabe: Zielgruppen sind scharf definiert, Entscheidungsprozesse komplex, Budgets müssen gut begründet sein. Bei dieser Ausgabe von In Good Company sprechen wir über Kampagnen im Detail: Welche Strategien, Ideen oder Formate schaffen es, Aufmerksamkeit zu erzeugen und gleichzeitig einen echten Beitrag zu Unternehmenszielen zu leisten? Welche Kampagnen funktionieren besonders gut? Und warum funktionieren sie? Im moderierten Austausch teilen wir Erfahrungen, Herausforderungen und Best Practice Beispiele, mit dem Ziel, Impulse mitzunehmen, die sich direkt in die eigene Arbeit übertragen lassen. >>> Diese Veranstaltung richtet sich an Personen, die in Marketingabteilungen von Unternehmen tätig sind. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Dieses wiederkehrende Format ist für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen passen. Wenn du danach weiterhin Teil des Netzwerks bleiben und regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilnehmen möchtest, bieten wir dir gerne eine Membership an. Damit erhältst du …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is for architects, spatial designers, creative professionals who want to move beyond surface-level AI usage and integrate it meaningfully into their design process. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Schedule Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one person Tickets for companies with 20 or more employees: €562.50 excl. VAT (€675 incl. VAT) – each valid for one person Click here for the terms and …
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Die richtigen Mitarbeiter*innen zu finden – und sie langfristig im Team zu halten – gehört zu den größten Herausforderungen für Unternehmen. Zwischen Fachkräftemangel, steigenden Erwartungen und sich wandelnden Arbeitsmodellen werden Recruiting und Mitarbeiter*innenbindung immer mehr zu strategischen Aufgaben. In diesem Member Circle tauschen wir uns aus über Talentgewinnung und -bindung als gestaltbaren Prozess: von der ersten Ansprache über Auswahl und Onboarding bis hin zur langfristigen Entwicklung und Motivation im Team. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberin Michaela Gaiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …