Ein nachhaltiges Giveaway – Pflanzensamenkugeln als Frühlingsgruß – des Büromöbelherstellers hali hat den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben mit Gregor Schinko, Texter & Storyteller, und Susanne Gruber, Head of Marketing bei hali, über das Projekt und die Bedeutung von Nachhaltigkeit für das Unternehmen, aber auch für sie persönlich, gesprochen.
Leinwand Film hat den Spot On Call “Best Storyboard” gewonnen. Das junge Unternehmen aus Steyr produziert Werbefilme im B2B-Bereich, zum Beispiel den für das Projekt eingereichten Imagefilm für Thermochema. Wie sich die beiden Gründer gefunden haben, warum Planung für Max Flatscher und Marc Bernegger essentiell ist und was sie bei der Arbeit besonders glücklich macht, erfahrt ihr im Interview.
Chris Thaller ist Gründer und Geschäftsführer von Anything But Ordinary – kurz ABO. Er hat mit seiner Kampagne für Newton Baby den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben Chris in seinem Studio besucht und ihn zum Projekt und seinem kreativen Schaffensprozess befragt.
Maschinenring ist mehr als Schneeschaufeln im Winter und Heckenschneiden im Sommer. Maschinenring sind über 300 verschiedene Jobs in mehr als 12 unterschiedlichen Job-Cluster. Einige der 30.000 motivierten Mitarbeiter*innen & Dienstleister*innen aus über 70 Maschinenringen geben auf humorvolle Art und Weise auf TikTok Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Wie das funktioniert, wie die Videodrehs ablaufen und worauf sie besonders stolz sind, erzählen Marketingfuchs Gründerin & Geschäftsführerin Johanna Milani und Online-Marketerin Maria Felhofer, die den Maschinenring als Kunden betreuen, im Interview. Das Projekt ist aktuell im Spot On Schaufenster in der Linzer Landstraße als eines der beiden Gewinnerprojekte in der Kategorie “Best of Gen Z” zu sehen.
Wie lange gibt es Marketingfuchs schon? Was macht ihr?
Johanna: Mein Mann und ich haben Marketingfuchs im März 2019 gegründet. Wir haben beide unsere Jobs gekündigt und alles auf eine Karte gesetzt. Mit dem Fuchsbau haben wir unseren Traum einer eigenen Marketingagentur verwirklicht.
Von Anfang an war unser Gedanke, neue Wege in der Branche einzuschlagen und mit jungen Leuten zu arbeiten. Wir sind sukzessive gewachsen und aktuell zu sechst, wobei der Fuchsbau noch in diesem Jahr mit zwei weiteren Füchsen erweitert wird. Wir hatten auch das Glück, von Beginn an mit großen Kund*innen arbeiten zu dürfen. Unser Fokus liegt auf ganzheitlichen Online-Marketingstrategien, die darauf abzielen, Produkte, Dienstleistungen oder Informationen unserer Kund*innen online zu bewerben und Zielgruppen zu erreichen.
Wir bleiben stets am Puls der Zeit und sind offen dafür, neue Trends zu erkennen und für unsere Kund*innen zu evaluieren. Mit einem jungen Team ist das möglich! So waren wir auch eine der ersten Agenturen, die eine TikTok Betreuung angeboten haben.
Was war die Ausgangslage beim Maschinenring vor Projektstart?
Maria: Der Maschinenring suchte neue Wege, um die junge Generation – Gen Z und jünger zu erreichen. Mit den bestehenden Kanälen wie Instagram und Facebook funktionierte das nicht mehr wirklich. Ihre Überlegung war dann, ihre zukünftigen Mitarbeiter*innen auf TikTok zu bespielen und dadurch Awareness bei dieser Zielgruppe zu schaffen.
Johanna: Das Projekt hatte etwa ein Jahr Vorlaufzeit, weil wir zuerst den Vorstand und dann alle regionalen Verantwortlichen an Bord geholt haben. Eine wesentliche Challenge war, die Vielseitigkeit des Maschinenring unter einen Hut zu bringen. Der Maschinenring ist schließlich weit mehr als nur Schneeschaufeln im Winter und Heckenschneiden im Sommer. Das Projekt sollte also auch eine gewisse Aufklärungsarbeit leisten und den Maschinenring als modernen, abwechslungsreichen Arbeitgeber bei potenziellen Mitarbeiter*innen und Lehrlingen platzieren.
Wie seid ihr an das Projekt herangegangen?
Maria: Es sollte ganz Österreich mit einem Account bespielt werden. Im Rahmen eines Workshops sind wir mit allen Bundeslandverantwortlichen alles im Detail durchgegangen, haben Ziele gesetzt und mögliche Themenbereiche sowie Drehorte erarbeitet.
Johanna: Meilensteine in einem neuen Medium mit wenig Erfahrungswerten zu definieren, war gar nicht so einfach. Wir waren aber sehr positiv gestimmt, obwohl die gesetzten Meilensteine sehr ambitioniert waren. Auf anderen Kanälen wären solche Ziele schwierig zu erreichen gewesen, aber TikTok ist hier einfach ein sehr spezieller Kanal. Es tickt komplett anders als alles bisher Dagewesene. Wir sind sehr stolz darauf, dass der Maschinenring auf TikTok mittlerweile über 16k Follower hat – und das mit ausschließlich organischem Content.
Wie läuft die Videoproduktion ab?
Maria: Im Vorhinein wird ein Jahresplan erarbeitet, welches Bundesland wann dran ist. Zum Beispiel fahren wir als nächstes ins Burgenland. Dann setzen wir uns mit den jeweiligen Verantwortlichen in Verbindung und legen Schwerpunkte fest. Darauf basierend erstellen wir dann einen Ablaufplan. Pro Produktionstag drehen wir eine bestimmte Anzahl an Videos, versehen sie mit Captions, Untertiteln, Emojis und Hashtags und lassen sie uns von den Verantwortlichen freigeben. Danach wird ein Redaktionsplan je nach Dringlichkeit und Relevanz der TikToks erstellt. Anschließend kümmern wir uns dann noch um das Veröffentlichen und das Community Management auf dem Kanal.
Johanna: Also alles in allem so eine Art rundum-sorglos-TikTok-Paket.
Ihr arbeitet ausschließlich mit den Mitarbeiter*innen selbst – ohne Influencer*innen oder Schauspieler*innen. Wie funktioniert das?
Johanna: Es war für uns alle von Anfang an klar, dass die Mitarbeiter*innen selbst vor der Kamera und hinter dem Projekt stehen müssen. Das war und ist nach wie vor essentiell für den Erfolg der Kampagne. Die Mitarbeiter*innen des Maschinenring bringen auch ihre eigenen Ideen ein, sodass vor Ort dann auch immer noch spontane Dinge oder TikToks in einem anderen Kontext entstehen.
Maria: Wir skripten die von uns geplanten TikToks und schicken die Briefings an die Bundesländer. Diese suchen sich TikTok motivierte Mitarbeiter*innen und koordinieren den Dreh intern. Vor Ort gehen wir alle TikToks noch einmal durch und klären ab, wer bei welchen Videos dabei ist. Wichtig bei diesen Produktionstagen ist definitiv die Flexibilität. Wir kennen die Personen und Locations nicht. Oft sind die Gegebenheiten anders als geplant und da ist eine schnelle Improvisation gefragt.
Wie stellt ihr sicher, dass die Inhalte wirklich die GenZ ansprechen?
Maria: Alles für die Gen Z ist durch Schnelligkeit geprägt: Vermehrte Perspektivenwechsel, schneller gesprochener und angezeigter Text sowie viele Soundeffekte. Wenn man nicht innerhalb der ersten halben Sekunde etwas bietet, wird man auch schon weggewischt.
Johanna: Es gibt auf TikTok viel Potential, das bis dato noch viel zu wenig von Unternehmen genutzt wird. Der Maschinenring hingegen hat das frühzeitig erkannt. Egal ob es sich ums Büro, die Forstwirtschaft oder eben auch landwirtschaftliche Themen handelt – bei TikTok gibt es bestimmt die richtige Nische und Community dafür.
Hattet ihr auch mit Herausforderungen zu kämpfen?
Maria: Wir haben bereits sehr früh begonnen, mit der Plattform zu arbeiten und es ist einfach unfassbar, welche Zahlen mit TikTok erreichbar sind, allerdings ist es auch genauso frustrierend, wie wenig Viralität planbar ist.
Eine weitere Herausforderung war zu Beginn auch, den Mitarbeiter*innen zu vermitteln, welche Art von Content auf TikTok gefragt ist. Es braucht kein klassisches Interview, wo alles perfekt ist, man darf locker sein, es darf auch mal was runterfallen. Authentizität ist hier wichtiger als Perfektion.
Was hat euch besonders Spaß gemacht? Worauf seid ihr stolz?
Maria: Wir sind stolz darauf, für den Maschinenring unterwegs sein zu dürfen und der GenZ die Organisation zielgruppengerecht näherzubringen. Es ist toll zu erfahren, dass einige Bewerber*innen bereits über TikTok mit dem Maschinenring in Berührung gekommen sind. Das zeigt uns, dass wir es geschafft haben, in der Zielgruppe Awareness zu schaffen. Dass wir dazu beigetragen haben, ist schon ein super Gefühl. Auch, dass wir das alles organisch erreicht haben.
Johanna:
Generell sind die erreichten Zahlen einfach der Wahnsinn:
· 160 veröffentlichte TikToks
· 16.3k Follower*innen
· 434,2k gesamte Likes
· 46% der TikToks erzielten mehr als 10k Views
· 7 TikToks weisen sogar über 150k Views auf – organisch, ohne Werbung!
Wir sind natürlich stolz, aber auch dankbar, dass sich der Maschinenring dafür entschieden hat, mit uns als Partner TikTok als neuen Kanal zu bespielen. Die Zusammenarbeit funktioniert einfach einwandfrei und macht uns wirklich Spaß.
Danke für das tolle Gespräch, Johanna und Maria! Mehr über Spot On – ein gemeinsames Projekt von Creative Region und Netzwerk Werbung – und die aktuellen Ausschreibungen findet ihr auf der Website.
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Upper Austria 2 Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Ein Gespräch mit Peter Bangelmeier und Wolfgang Ortner über Rebranding, Retail Experience und die Frage, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Kund*in und Creatives eine Markenwelt mit spürbarer Wirkung entsteht.
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberinnen Michaela Geiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Die richtigen Mitarbeiter*innen zu finden – und sie langfristig im Team zu halten – gehört zu den größten Herausforderungen für Unternehmen. Zwischen Fachkräftemangel, steigenden Erwartungen und sich wandelnden Arbeitsmodellen werden Recruiting und Mitarbeiter*innenbindung immer mehr zu strategischen Aufgaben. In diesem Member Circle tauschen wir uns aus über Talentgewinnung und -bindung als gestaltbaren Prozess: von der ersten Ansprache über Auswahl und Onboarding bis hin zur langfristigen Entwicklung und Motivation im Team. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Kampagnen sollen Aufmerksamkeit erzeugen, Marken stärken und messbare Wirkung zeigen. Doch keine leichte Aufgabe: Zielgruppen sind scharf definiert, Entscheidungsprozesse komplex, Budgets müssen gut begründet sein. Bei dieser Ausgabe von In Good Company sprechen wir über Kampagnen im Detail: Welche Strategien, Ideen oder Formate schaffen es, Aufmerksamkeit zu erzeugen und gleichzeitig einen echten Beitrag zu Unternehmenszielen zu leisten? Welche Kampagnen funktionieren besonders gut? Und warum funktionieren sie? Im moderierten Austausch teilen wir Erfahrungen, Herausforderungen und Best Practice Beispiele, mit dem Ziel, Impulse mitzunehmen, die sich direkt in die eigene Arbeit übertragen lassen. >>> Diese Veranstaltung richtet sich an Personen, die in Marketingabteilungen von Unternehmen tätig sind. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Dieses wiederkehrende Format ist für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen passen. Wenn du danach weiterhin Teil des Netzwerks bleiben und regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilnehmen möchtest, bieten wir dir gerne eine Membership an. Damit erhältst du …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.