Ein nachhaltiges Giveaway – Pflanzensamenkugeln als Frühlingsgruß – des Büromöbelherstellers hali hat den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben mit Gregor Schinko, Texter & Storyteller, und Susanne Gruber, Head of Marketing bei hali, über das Projekt und die Bedeutung von Nachhaltigkeit für das Unternehmen, aber auch für sie persönlich, gesprochen.
Leinwand Film hat den Spot On Call “Best Storyboard” gewonnen. Das junge Unternehmen aus Steyr produziert Werbefilme im B2B-Bereich, zum Beispiel den für das Projekt eingereichten Imagefilm für Thermochema. Wie sich die beiden Gründer gefunden haben, warum Planung für Max Flatscher und Marc Bernegger essentiell ist und was sie bei der Arbeit besonders glücklich macht, erfahrt ihr im Interview.
Chris Thaller ist Gründer und Geschäftsführer von Anything But Ordinary – kurz ABO. Er hat mit seiner Kampagne für Newton Baby den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben Chris in seinem Studio besucht und ihn zum Projekt und seinem kreativen Schaffensprozess befragt.
Maschinenring ist mehr als Schneeschaufeln im Winter und Heckenschneiden im Sommer. Maschinenring sind über 300 verschiedene Jobs in mehr als 12 unterschiedlichen Job-Cluster. Einige der 30.000 motivierten Mitarbeiter*innen & Dienstleister*innen aus über 70 Maschinenringen geben auf humorvolle Art und Weise auf TikTok Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Wie das funktioniert, wie die Videodrehs ablaufen und worauf sie besonders stolz sind, erzählen Marketingfuchs Gründerin & Geschäftsführerin Johanna Milani und Online-Marketerin Maria Felhofer, die den Maschinenring als Kunden betreuen, im Interview. Das Projekt ist aktuell im Spot On Schaufenster in der Linzer Landstraße als eines der beiden Gewinnerprojekte in der Kategorie “Best of Gen Z” zu sehen.
Wie lange gibt es Marketingfuchs schon? Was macht ihr?
Johanna: Mein Mann und ich haben Marketingfuchs im März 2019 gegründet. Wir haben beide unsere Jobs gekündigt und alles auf eine Karte gesetzt. Mit dem Fuchsbau haben wir unseren Traum einer eigenen Marketingagentur verwirklicht.
Von Anfang an war unser Gedanke, neue Wege in der Branche einzuschlagen und mit jungen Leuten zu arbeiten. Wir sind sukzessive gewachsen und aktuell zu sechst, wobei der Fuchsbau noch in diesem Jahr mit zwei weiteren Füchsen erweitert wird. Wir hatten auch das Glück, von Beginn an mit großen Kund*innen arbeiten zu dürfen. Unser Fokus liegt auf ganzheitlichen Online-Marketingstrategien, die darauf abzielen, Produkte, Dienstleistungen oder Informationen unserer Kund*innen online zu bewerben und Zielgruppen zu erreichen.
Wir bleiben stets am Puls der Zeit und sind offen dafür, neue Trends zu erkennen und für unsere Kund*innen zu evaluieren. Mit einem jungen Team ist das möglich! So waren wir auch eine der ersten Agenturen, die eine TikTok Betreuung angeboten haben.
Was war die Ausgangslage beim Maschinenring vor Projektstart?
Maria: Der Maschinenring suchte neue Wege, um die junge Generation – Gen Z und jünger zu erreichen. Mit den bestehenden Kanälen wie Instagram und Facebook funktionierte das nicht mehr wirklich. Ihre Überlegung war dann, ihre zukünftigen Mitarbeiter*innen auf TikTok zu bespielen und dadurch Awareness bei dieser Zielgruppe zu schaffen.
Johanna: Das Projekt hatte etwa ein Jahr Vorlaufzeit, weil wir zuerst den Vorstand und dann alle regionalen Verantwortlichen an Bord geholt haben. Eine wesentliche Challenge war, die Vielseitigkeit des Maschinenring unter einen Hut zu bringen. Der Maschinenring ist schließlich weit mehr als nur Schneeschaufeln im Winter und Heckenschneiden im Sommer. Das Projekt sollte also auch eine gewisse Aufklärungsarbeit leisten und den Maschinenring als modernen, abwechslungsreichen Arbeitgeber bei potenziellen Mitarbeiter*innen und Lehrlingen platzieren.
Wie seid ihr an das Projekt herangegangen?
Maria: Es sollte ganz Österreich mit einem Account bespielt werden. Im Rahmen eines Workshops sind wir mit allen Bundeslandverantwortlichen alles im Detail durchgegangen, haben Ziele gesetzt und mögliche Themenbereiche sowie Drehorte erarbeitet.
Johanna: Meilensteine in einem neuen Medium mit wenig Erfahrungswerten zu definieren, war gar nicht so einfach. Wir waren aber sehr positiv gestimmt, obwohl die gesetzten Meilensteine sehr ambitioniert waren. Auf anderen Kanälen wären solche Ziele schwierig zu erreichen gewesen, aber TikTok ist hier einfach ein sehr spezieller Kanal. Es tickt komplett anders als alles bisher Dagewesene. Wir sind sehr stolz darauf, dass der Maschinenring auf TikTok mittlerweile über 16k Follower hat – und das mit ausschließlich organischem Content.
Wie läuft die Videoproduktion ab?
Maria: Im Vorhinein wird ein Jahresplan erarbeitet, welches Bundesland wann dran ist. Zum Beispiel fahren wir als nächstes ins Burgenland. Dann setzen wir uns mit den jeweiligen Verantwortlichen in Verbindung und legen Schwerpunkte fest. Darauf basierend erstellen wir dann einen Ablaufplan. Pro Produktionstag drehen wir eine bestimmte Anzahl an Videos, versehen sie mit Captions, Untertiteln, Emojis und Hashtags und lassen sie uns von den Verantwortlichen freigeben. Danach wird ein Redaktionsplan je nach Dringlichkeit und Relevanz der TikToks erstellt. Anschließend kümmern wir uns dann noch um das Veröffentlichen und das Community Management auf dem Kanal.
Johanna: Also alles in allem so eine Art rundum-sorglos-TikTok-Paket.
Ihr arbeitet ausschließlich mit den Mitarbeiter*innen selbst – ohne Influencer*innen oder Schauspieler*innen. Wie funktioniert das?
Johanna: Es war für uns alle von Anfang an klar, dass die Mitarbeiter*innen selbst vor der Kamera und hinter dem Projekt stehen müssen. Das war und ist nach wie vor essentiell für den Erfolg der Kampagne. Die Mitarbeiter*innen des Maschinenring bringen auch ihre eigenen Ideen ein, sodass vor Ort dann auch immer noch spontane Dinge oder TikToks in einem anderen Kontext entstehen.
Maria: Wir skripten die von uns geplanten TikToks und schicken die Briefings an die Bundesländer. Diese suchen sich TikTok motivierte Mitarbeiter*innen und koordinieren den Dreh intern. Vor Ort gehen wir alle TikToks noch einmal durch und klären ab, wer bei welchen Videos dabei ist. Wichtig bei diesen Produktionstagen ist definitiv die Flexibilität. Wir kennen die Personen und Locations nicht. Oft sind die Gegebenheiten anders als geplant und da ist eine schnelle Improvisation gefragt.
Wie stellt ihr sicher, dass die Inhalte wirklich die GenZ ansprechen?
Maria: Alles für die Gen Z ist durch Schnelligkeit geprägt: Vermehrte Perspektivenwechsel, schneller gesprochener und angezeigter Text sowie viele Soundeffekte. Wenn man nicht innerhalb der ersten halben Sekunde etwas bietet, wird man auch schon weggewischt.
Johanna: Es gibt auf TikTok viel Potential, das bis dato noch viel zu wenig von Unternehmen genutzt wird. Der Maschinenring hingegen hat das frühzeitig erkannt. Egal ob es sich ums Büro, die Forstwirtschaft oder eben auch landwirtschaftliche Themen handelt – bei TikTok gibt es bestimmt die richtige Nische und Community dafür.
Hattet ihr auch mit Herausforderungen zu kämpfen?
Maria: Wir haben bereits sehr früh begonnen, mit der Plattform zu arbeiten und es ist einfach unfassbar, welche Zahlen mit TikTok erreichbar sind, allerdings ist es auch genauso frustrierend, wie wenig Viralität planbar ist.
Eine weitere Herausforderung war zu Beginn auch, den Mitarbeiter*innen zu vermitteln, welche Art von Content auf TikTok gefragt ist. Es braucht kein klassisches Interview, wo alles perfekt ist, man darf locker sein, es darf auch mal was runterfallen. Authentizität ist hier wichtiger als Perfektion.
Was hat euch besonders Spaß gemacht? Worauf seid ihr stolz?
Maria: Wir sind stolz darauf, für den Maschinenring unterwegs sein zu dürfen und der GenZ die Organisation zielgruppengerecht näherzubringen. Es ist toll zu erfahren, dass einige Bewerber*innen bereits über TikTok mit dem Maschinenring in Berührung gekommen sind. Das zeigt uns, dass wir es geschafft haben, in der Zielgruppe Awareness zu schaffen. Dass wir dazu beigetragen haben, ist schon ein super Gefühl. Auch, dass wir das alles organisch erreicht haben.
Johanna:
Generell sind die erreichten Zahlen einfach der Wahnsinn:
· 160 veröffentlichte TikToks
· 16.3k Follower*innen
· 434,2k gesamte Likes
· 46% der TikToks erzielten mehr als 10k Views
· 7 TikToks weisen sogar über 150k Views auf – organisch, ohne Werbung!
Wir sind natürlich stolz, aber auch dankbar, dass sich der Maschinenring dafür entschieden hat, mit uns als Partner TikTok als neuen Kanal zu bespielen. Die Zusammenarbeit funktioniert einfach einwandfrei und macht uns wirklich Spaß.
Danke für das tolle Gespräch, Johanna und Maria! Mehr über Spot On – ein gemeinsames Projekt von Creative Region und Netzwerk Werbung – und die aktuellen Ausschreibungen findet ihr auf der Website.
Allgemein, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man eine Destinationsmarke für einen Ort, der sich nicht eindeutig in ein Bild übersetzen lässt? Diese Frage stand im Zentrum unseres Talks „Take a Risk, Visit Linz“ im Behrens Lab der Creative Region. Zu Gast waren Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin von Linz Tourismus, und Ino Karning, Geschäftsführer der Agentur Fredmansky, die gemeinsam Einblicke in den Markenprozess hinter dem aktuellen Auftritt von Linz Tourismus gegeben haben. Im Gespräch ging es nicht nur um das Ergebnis – den Claim und die visuelle Identität – sondern vor allem auch um den Weg dorthin: um Strategie, Zusammenarbeit und die Frage, wie viel Mut es braucht, um sich bewusst gegen klassische Tourismuslogiken zu entscheiden. Ausgangspunkt: Eine Stadt ohne klares Bild Ein zentraler Gedanke zu Beginn des Prozesses war die Frage, wofür Linz als Tourismusdestination eigentlich steht. Während andere Städte mit klaren Bildern oder Symbolen arbeiten, ist Linz weniger eindeutig positioniert. Genau darin lag jedoch auch die Chance für den neuen Markenauftritt. „Wenn man an Wien denkt, hat man sofort Bilder im Kopf. Bei Linz ist das weniger klar – und genau das war unser Ausgangspunkt.“ Statt zu versuchen, ein weiteres starkes Symbol zu definieren, wurde bewusst ein anderer Weg gewählt: Der Fokus sollte nicht auf einem festen Bild liegen, sondern auf der Erfahrung vor Ort. Der Claim: „Take a risk“ als strategische Entscheidung Der Claim „Take a risk, visit Linz“ ist direkt aus dieser Überlegung entstanden. Er basiert auf der Beobachtung, dass viele Besucher*innen …
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Learning Journey nach Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Wie entsteht eigentlich Design? Was macht ein Roboter? Wie wird aus Ideen etwas Greifbares? Und woran arbeiten Kreativschaffende den ganzen Tag? In der Creative Summer School by Creative Region tauchen Kinder zwischen 8 und 12 Jahren eine Woche lang in die faszinierende Welt der Kreativwirtschaft ein, mitten in der Tabakfabrik Linz, einem der spannendsten Orte für Innovation, Design und neue Ideen. Hier wird nicht nur zugeschaut – hier wird ausprobiert, gestaltet und entdeckt. Eine Woche voller Ideen, Kreativität & Einblicke Gemeinsam mit Expert*innen aus der Tabakfabrik und der Creative Region erleben die Kinder, wie vielfältig kreative Berufe sein können. Sie lernen unterschiedliche Branchen kennen und bekommen spielerisch Einblicke in den Arbeitsalltag von Designer*innen, Fotograf*innen, Entwickler*innen und vielen mehr. Das Besondere: Jeder Tag steht unter einem eigenen Motto und das „Doing“ steht immer im Mittelpunkt: Ganz ohne trockene Theorie, dafür mit viel Raum zum Ausprobieren, Entdecken und Kreativsein. Warum die Creative Summer School? Die Tabakfabrik als Lernort Die Tabakfabrik Linz ist einer der bedeutendsten Kreativ-Hotspots Österreichs. Genau hier, wo täglich neue Ideen entstehen, dürfen die Kinder hinter die Kulissen blicken, Unternehmen kennenlernen und selbst kreativ werden. Teilnehmende Unternehmen Folgende Unternehmen sind teilnehmende Partner*innen: afo – architekturforum oberösterreich:Das afo architekturforum oberösterreich beschäftigt sich mit spannenden Fragen rund um Architektur, Städte, Gebäude und das Zusammenleben von Menschen. Hier wird darüber nachgedacht, wie Räume gestaltet werden können, damit sie für alle lebenswert, kreativ und zukunftsfit sind. In der Creative Summer School dreht sich beim …
Wer sich weiterentwickeln will, kommt an Lifelong Learning nicht vorbei – denn kontinuierliches Lernen ist ein Schlüssel zu persönlichem Wachstum, beruflichem Erfolg und kreativer Entfaltung – und genau hier setzen die Handbooks für Creative Region Members an. Ob du gerade keine Zeit für einen Workshop hast oder dir spannendes Wissen dauerhaft sichern willst: Unsere exklusiven Handbooks bringen geballtes Know-how direkt auf deinen Bildschirm. Das aktuelle Handbook zeigt die Key-Learnings aus dem Workshop „Videos mit AI generieren“ mit Boris Eldagsen, wie man z.B. mit Tools wie Runway, Sora & Pika aus simplen Texten ganze Videos erzeugt. Sein Handbook erklärt anschaulich, wie KI im Videoprozess funktioniert – von der Idee bis zur Postproduktion. Ein anderes Handbook zum Workshop „Kreative Ideen methodisch entwicklen“ mit DMB. zeigt dir eine Toolbox für Ideenentwicklung: Mit Methoden wie Transform oder Dynamic Connections entstehen innovative Lösungen durch Perspektivwechsel und Branchenbrüche – ein echter Kreativboost. Die Handbooks erscheinen zu nahezu allen unseren Workshops und werden dir mit dem monatlichen Members Newsletter geschickt! Deine Vorteile als Member: HIER findest du alle Infos dazu. Und wenn du noch kein Member bist: Hol dir unser kostenloses Probe-Handbook vom Workshop „Kreative Ideen methodisch entwickeln“ Gratis Handbook downloaden
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Sei dabei beim alljährlichen vorweihnachtlichen Get-Together der Creative Region Members! Wo: tba Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos für Member der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
Am 18. September laden Strategie Austria und Creative Region in die Tabakfabrik Linz ein, um gemeinsam einen Blick auf den Status Quo und die Zukunfvon KI in Unternehmen zu werfen.
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Ab 2. August 2026 gelten mit dem AI Act weitere Verpflichtungen – besonders relevant für Kreative sind die neuen Kennzeichnungs- und Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte. Doch was bedeutet das konkret für den Arbeitsalltag? Was muss gekennzeichnet werden, wie kann das in der Praxis aussehen und wo gibt es noch offene Fragen?
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …