Ein nachhaltiges Giveaway – Pflanzensamenkugeln als Frühlingsgruß – des Büromöbelherstellers hali hat den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben mit Gregor Schinko, Texter & Storyteller, und Susanne Gruber, Head of Marketing bei hali, über das Projekt und die Bedeutung von Nachhaltigkeit für das Unternehmen, aber auch für sie persönlich, gesprochen.
Maschinenring ist mehr als Schneeschaufeln im Winter und Heckenschneiden im Sommer. Maschinenring sind über 300 verschiedene Jobs in mehr als 12 unterschiedlichen Job-Cluster. Einige der 30.000 motivierten Mitarbeiter*innen & Dienstleister*innen aus über 70 Maschinenringen geben auf humorvolle Art und Weise auf TikTok Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Leinwand Film hat den Spot On Call “Best Storyboard” gewonnen. Das junge Unternehmen aus Steyr produziert Werbefilme im B2B-Bereich, zum Beispiel den für das Projekt eingereichten Imagefilm für Thermochema. Wie sich die beiden Gründer gefunden haben, warum Planung für Max Flatscher und Marc Bernegger essentiell ist und was sie bei der Arbeit besonders glücklich macht, erfahrt ihr im Interview.
Chris Thaller ist Gründer und Geschäftsführer von Anything But Ordinary – kurz ABO. Die Kreativagentur mit Fokus auf Unternehmenskultur und Nachhaltigkeit hat mit ihrer Kampagne für Newton Baby den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben Chris in seinem Studio besucht und ihn zum Projekt und seinem kreativen Schaffensprozess befragt.
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Chris, erzähl uns bitte etwas über dich und deinen Background!
Chris: Ich war zehn Jahre lang bei adidas Runtastic, wo ich so etwas wie der kreative Freigeist war. Ich hatte absolute Freiheit und habe mich auf zwei Themen spezialisiert: Das eine ging mehr in die Marketing-Richtung, ich wollte Kampagnen kreieren. Und da habe ich von Anfang an gesagt, wenn ich eine Kampagne mache, dann muss diese die Welt auch besser machen. Eine reine Sales-Kampagne hätte ich nie gemacht. Mein zweites Thema bezog sich auf das Team – da war ich verantwortlich, das Runtastic-Team bei Laune zu halten. Zu inspirieren, motivieren, auf unterschiedlichste Arten. Entweder mit Präsentationen, mit Events, mit Videoprojekten oder ich habe Gastredner*innen gebracht, vom Glücksminister aus Bhutan bis zur Hip-Hop-Legende quer durch.
Als ich dann 50 geworden bin, habe ich mir gedacht, entweder mache ich mich jetzt noch einmal selbständig oder nicht. Gemeinsam mit meinem ehemaligen Lead, Runtastic-Co-Founder Alfred Luger, habe ich im April 2022 die Anything But Ordinary GmbH gegründet, mit zwei Schwerpunktthemen: einerseits Nachhaltigkeit, im Speziellen Kampagnen, die durch messbaren Impact die Welt zu einem besseren Ort machen, und andererseits Unternehmenskultur und Purpose. Für Runtastic mache ich noch immer einiges, z.B. ein Mental-Health-Event. Die Förderung von mentaler Gesundheit ist ein Thema, das auch immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Oft fragen mich Leute, was ich eigentlich mit ABO alles mache, und das ist nicht immer ganz einfach zu erklären. Ich mache sehr viele und ganz unterschiedliche Sachen. Zum Beispiel arbeite ich mit dem ehemaligen Glücksminister von Bhutan daran, mehr Happiness in Unternehmen zu bringen. Mit Kampagnen wie Run for the Oceans versuche ich, das Plastikproblem der Weltmeere zu bekämpfen, oder ich organisiere ein Mental Health Event, um die mentale Gesundheit der Mitarbeiter:innen zu fördern. Und manchmal ist es auch ein reines “Spaß-Event”. Aber was immer über allem steht, ist, die Welt dadurch etwas besser zu machen. Für uns, aber auch für alle Generationen, die nach uns kommen.
„Was immer über allem steht, ist, die Welt dadurch etwas besser zu machen. Für uns, aber auch für alle Generationen, die nach uns kommen.“
Chris Thaller, ABO
Wie bist du zu deiner Kooperation mit Dr. Ha Vinh Tho, dem ehemaligen “Glücksminister” von Bhutan gekommen?
Ich habe die “Tiger Talks” initiiert, eine Interviewserie, wo ich einfach inspirierende Gäste einlade und mit ihnen rede. Im Zuge dessen habe ich vor zwei Jahren den ehemaligen Glücksminister von Bhutan eingeladen. Er hat dann eine Keynote und einen Workshop bei Runtastic gehalten. Da haben wir uns kennengelernt. Er war ganz lange in Bhutan für das Glücksprinzip verantwortlich. Er hat sich dann gefragt, wie Unternehmen oder Schulen dieses Prinzip auch anwenden könnten. Er hat gesagt: “Wenn du willst, kann ich das mit dir gemeinsam an österreichische Unternehmen bringen”. Er ist mein Mentor und dazu noch ein ganz toller Mensch und ein sehr weiser Mann.
Kommen wir nun aber zu deiner Kampagne, die bei Spot On gewonnen hat. Was ist der Hintergrund des Projektes mit Newton Baby x CleanHub? Was war die Zielsetzung, das Briefing?
Ich hatte ja in meiner Zeit bei Runtastic die “adidas X Parley Run for the Oceans” Kampagne kreiert, bei der es um das Thema “Ocean Plastic Pollution” ging. Dadurch habe ich mir in diesem Bereich schon einen Namen gemacht. Dann hat mich ein Freund aus Berlin angeschrieben. Er hat ein Start-up in Berlin mit dem Namen CleanHub gegründet, das eine innovative digitale Tracking-Software entwickelt hat, mit der man das Sammeln von Müll in der gesamten “Lieferkette” messbar machen kann: Vom Moment, wo jemand in Südostasien eine Flasche aufhebt, bis dorthin, wo dieses Plastikteil verwertet wird. Entweder recycelt oder falls nicht recyclebar verbrannt.
Joel, der Gründer von CleanHub, ist gerade eine Kooperation mit Newton Baby eingegangen, einem in Miami, USA ansässigen und international tätigen Babymatratzen-Hersteller. Newton wollte auch etwas zurückgeben. Ihr Plan war es, 1 Million Pfund Plastikmüll mit Unterstützung von CleanHub in SO-Asien zu sammeln. Joel ist dann auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich dazu nicht eine Kampagne für Social Media entwickeln kann.
Spannend, eine Kooperation zwischen Miami, Berlin und Linz. Wie bist du an das Projekt herangegangen?
Mein Gedanke war: Wenn wir schon eine Kampagne rund um das Thema “Babies” machen, muss diese auch emotional sein. Die Idee war, zuallererst ein Schlaflied zu produzieren. Dazu habe ich mit einem Freund von mir geredet, der sehr kreativ ist und aus der Musik kommt. So ist der Stein ins Rollen gekommen.
Dann haben wir ein Schlaflied geschrieben und es mit einem Musikproduzenten aus Linz, Peter Kreuzer, produziert. Und gemeinsam mit unseren Freunden von Crisp & Juicy, der Videoproduktionsfirma aus Linz, haben wir dazu das Video gebaut.
Das Lied war quasi die Basis. Im Video wird ein Baby von seiner Mutter in den Schlaf gesungen und träumt von einer positiven Zukunft. Diese Idee haben wir dann an Newton gepitcht und sie haben es gleich für sehr gut befunden und uns den Auftrag erteilt. Natürlich haben wir auch von Anfang an unterschiedliche Formate und Channels mitgedacht, dh. gibt es die längere Variante für YouTube und für die Website. Und dann kürzere Cutdowns für Instagram, TikTok, Facebook.
Wie erfolgreich war das Projekt des Plastiksammelns und das Video dazu?
Die Kooperation mit Newton selbst, die von CleanHub geleitet wurde, war sehr erfolgreich. Erstens, weil sie bereits jetzt die geplante 1 Million Pfund gesammelt haben. Und zweitens, weil auch unsere Video Kampagne vor allem in Nordamerika und Kanada sehr gut funktioniert hat.
Was auch sehr cool war: Der Geschäftsführer von Newton Baby ist mit CleanHub selbst nach Südostasien gefahren, um sich ein Bild davon zu machen, was da wirklich passiert, und ob diese Kampagne auch tatsächlich den großen Impact generiert, den sie verspricht. Dieses große persönliche Engagement der Newton Geschäftsführung habe ich extrem beeindruckend gefunden. Letztendlich funktioniert alles am besten, wenn die Geschäftsführung oder andere Verantwortliche in einem Unternehmen auch wirklich zu 100% hinter ihren Nachhaltigkeitsinitiativen stehen und diese nicht nur als Marketingtool verstehen.
Was hat dir am meisten Spaß gemacht? Worauf bist du stolz?
Stolz bin ich eigentlich auf die Idee an sich. Dass mir so schnell eingefallen ist, ein Schlaflied schreiben zu lassen. Dann habe ich immer Leute in meinem Netzwerk, die mir da helfen, wie z.B. der Freund Cedric aus Köln, der zwar aus dem Hip-Hop kommt, jedoch auch Schlaflieder schreiben kann. Zumindest wissen wir das jetzt.
Wie bist du zu der Idee gekommen? Hast du einen bestimmten Ideenfindungsprozess?
Ich befolge keinen speziellen, gelernten Prozess, was meine Ideenfindung betrifft. Ich starte immer damit, sehr fest und viel darüber nachzudenken – wie das Projekt sein könnte? Und meistens kommt dann auch bald der Moment, in dem ich weiß: das ist es jetzt. Bis ich den habe, kann das zwar manchmal etwas dauern.
Meistens kommt dann auch bald der Moment, in dem ich weiß: das ist es jetzt.
Ich halte z.B. auch Keynotes über Run for the Oceans, wo ich die Geschichte erzähle, wie Run for the Oceans entstanden ist. Dieser Prozess hat im Endeffekt wahrscheinlich fast sieben Jahre gedauert, vom ersten Gedanken bis hin zum finalen Konzept. Da sind natürlich ganz viele Sachen dazwischen passiert, aber manchmal kann es eben auch ganz lange dauern.
Das Witzige ist: Mir fällt eigentlich immer rechtzeitig etwas ein. Also, sollte ich eine Struktur haben, dann wäre es, zuerst ganz fest nachdenken, dann komplett loslassen und dann kommt auch die Idee zur rechten Zeit. Gleich halt wie auch im Leben, wenn man etwas manifestieren will. Da bin ich ein bisschen spirituell eingestellt und denke mir, eine Idee kann nicht kommen, wenn man sie zu fest haben will. Dh. man muss dem Universum oder wie auch immer man das nennen will, die Möglichkeit geben, eine kreative Idee zu schaffen.
Wie habt ihr mit Newton Baby zusammengearbeitet?
Wir hatten zuerst einen digitalen Einführungsworkshop, in dem wir uns vorgestellt haben und die Idee präsentiert haben. Das waren etwa drei Stunden. Und dann ist es eigentlich sehr schnell und nur noch um Feinabstimmung gegangen. Wir haben das Lied geschrieben und den Text übermittelt. Natürlich hat es da noch Input von Kundenseite gegeben, der war aber auch immer recht gut und hat das Projekt nur noch besser gemacht.
Wie lange hat das gedauert?
Vom ersten Briefing bis zum fertigen Produkt? Ich weiß es nicht mehr genau, aber es waren in etwa zwei bis drei Monate. Also wirklich eher kurz.
Gab es auch Herausforderungen im Projekt?
Ja, eine große Herausforderung war die doch recht kurze Deadline. Aber die wahrscheinlich größte Challenge war es, ein Video mit einem Baby als Hauptdarsteller zu drehen.
Wir hatten ein unglaublich süßes Baby, mussten es jedoch dazu bringen, vor einer riesigen Kamera einzuschlafen. Im finalen Video wirkt das alles super friedlich – in Wirklichkeit haben wir es am ersten Drehtag erst mal nicht geschafft, da der Kleine nicht 1 Sekunde schlafen wollte. Und ich verstehe ihn ja auch. Wer will schon schlafen, wenn ein Kameramann mit einer riesigen Linse vor deinem Gesicht herumfummelt. lacht
Gut, dass wir bei uns im Büro gedreht haben und so das Set auch für einen zweiten Drehtag verwenden konnten. Auch die Mutter des Kleinen in unserem Video war super supportiv und hat wirklich alles versucht, um den Kleinen zum Schlafen zu bringen – 10 Mal spazieren, stillen, Hallenbad etc. Draußen hat er dann auch immer sofort gut geschlafen, aber sobald er am Set war und Kevin, unser Kameramann mit der Kamera zu ihm hin war, hat er wieder in die Kamera gelacht.
Alles in allem haben wir es aber geschafft, und sowohl wir als auch die Familie des Kleinen sind mit dem finalen Video sehr zufrieden. Ich hoffe, in einigen Jahren wird es auch dem Kleinen gezeigt, und dann freut auch er sich, dabei gewesen zu sein.
Behind the Scenes: Dreharbeiten für das Video für Newton Baby
Du hast das ja vorher schon angeschnitten, dass dir im Unternehmen Nachhaltigkeit wichtig ist. Suchst du deine Kund*innen und Kampagnen so aus, kommen die Leute auch zu dir, die so ticken?
Grundsätzlich kommen zu mir nur Leute, die in die Richtung etwas machen wollen. Ich glaube, dass ich es auch ganz gut schaffe, einer Firma oder einer Person aufzuzeigen, dass es wichtig ist, dass ihre Mitarbeiterinnen zufrieden sind. Oder auch, dass sie meist auch wirtschaftlich erfolgreicher sind, wenn sie nachhaltiger agieren, da gibt es ganz viele wissenschaftliche Fakten und Beispiele.
Das versuche ich immer zu vermitteln und somit auch zu belegen, warum es wichtig ist, was wir machen. Leider ist im Moment eine Zeit, wo die Priorität für Themen wie Nachhaltigkeit oder Förderung von Unternehmenskultur wieder etwas weniger geworden ist, das war vor 2-3 Jahren einmal viel besser. Wahrscheinlich hat das auch mit der Wirtschaftssituation zu tun.
Wir werden aber weiterhin versuchen, unser Bestes zu geben, diese Themen in Unternehmen zu fördern und dadurch unsere Welt ein kleines Stück besser zu machen.
Ich glaube, dass ich es auch ganz gut schaffe, einer Firma oder einer Person aufzuzeigen, dass es wichtig ist, dass ihre Mitarbeiterinnen zufrieden sind. Oder auch, dass sie meist auch wirtschaftlich erfolgreicher sind, wenn sie nachhaltiger agieren, da gibt es ganz viele wissenschaftliche Fakten und Beispiele.
Spot On stellt herausragende Projekte der oberösterreichischen Werbe- und Kommunikationsbranche ins Rampenlicht – in vormaligen Leerstands-Schaufenstern in der Linzer Innenstadt. Auf spot-on-spot.at könnt ihr alle Informationen zum Projekt und den Gewinner*innenkampagnen ansehen.
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Upper Austria 2 Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Ein Gespräch mit Peter Bangelmeier und Wolfgang Ortner über Rebranding, Retail Experience und die Frage, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Kund*in und Creatives eine Markenwelt mit spürbarer Wirkung entsteht.
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man als Kreative*r einen eigenen Stil? Wie wird man sichtbar, ohne sich permanent auf Social Media zu verlieren? Und wie findet man den Mut, Fragen zu stellen, Grenzen zu setzen und den eigenen Wert klar zu kommunizieren? Diese Fragen standen im Zentrum des dritten Young Creative Club. Zu Gast war Illustratorin Carina Lindmeier, die im neuen Office von Fredmansky offen über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über Stilfindung, Sichtbarkeit, Kund*innenarbeit und den Umgang mit AI sprach. Schnell wurde klar: Einen eigenen Stil findet man nicht über Nacht. Und schon gar nicht dadurch, dass man wartet, bis alles perfekt ist. Für Carina war der Weg dorthin ein Prozess aus Ausprobieren, Scheitern, Weiterentwickeln und immer wieder Neujustieren. „Man glaubt immer, man muss alles fertig haben – Website, Logo, Auftritt – und dann geht man raus in die Welt und alle buchen dich. So funktioniert es in der Regel nicht.“– Carina Lindmeier Gerade am Anfang, sagt Carina, sei es wichtig, Dinge auszuprobieren und den eigenen Auftritt wachsen zu lassen. Der eigene Stil entsteht nicht im stillen Kämmerchen, sondern durch Praxis: durch Projekte, Begegnungen, Umwege und manchmal auch durch Zufälle. Was heute klar und wiedererkennbar wirkt, war oft ein langer Weg. Carina erzählte, dass sie früher fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gearbeitet hat und Farbe lange gemieden hat. Heute ist Farbe ein zentraler Teil ihrer Arbeit. Auch ihre Nische im Bereich Food- und Lifestyle-Illustration habe sich nicht strategisch von Anfang an ergeben, sondern Schritt für Schritt entwickelt. …
LinkedIn ist längst mehr als nur eine Plattform für Recruiting und Networking. Für viele Unternehmen ist sie zu einem zentralen Kanal geworden, um Sichtbarkeit aufzubauen, Expertise zu zeigen und gezielt mit relevanten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Doch wie gelingt es, LinkedIn strategisch und wirkungsvoll zu nutzen, jenseits von sporadischen Postings und Unternehmensnews? Bei dieser Ausgabe von In Good Company dreht sich alles um LinkedIn im Unternehmenskontext: Welche Inhalte funktionieren wirklich? Wie baut man Reichweite und Relevanz auf? Und wie lässt sich LinkedIn sinnvoll in die bestehende Marketingstrategie integrieren? Im moderierten Austausch sprechen wir über Erfahrungen, Herausforderungen und konkrete Ansätze aus der Praxis, insbesondere aus Marketingabteilungen größerer Unternehmen. Ziel ist es, voneinander zu lernen, neue Perspektiven zu gewinnen und Impulse mitzunehmen, die sich direkt im eigenen Arbeitsalltag umsetzen lassen. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Hard Facts: Termin: Ablauf: Anmeldung: Ort: Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …
Allgemein, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man eine Destinationsmarke für einen Ort, der sich nicht eindeutig in ein Bild übersetzen lässt? Diese Frage stand im Zentrum unseres Talks „Take a Risk, Visit Linz“ im Behrens Lab der Creative Region. Zu Gast waren Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin von Linz Tourismus, und Ino Karning, Geschäftsführer der Agentur Fredmansky, die gemeinsam Einblicke in den Markenprozess hinter dem aktuellen Auftritt von Linz Tourismus gegeben haben. Im Gespräch ging es nicht nur um das Ergebnis – den Claim und die visuelle Identität – sondern vor allem auch um den Weg dorthin: um Strategie, Zusammenarbeit und die Frage, wie viel Mut es braucht, um sich bewusst gegen klassische Tourismuslogiken zu entscheiden. Ausgangspunkt: Eine Stadt ohne klares Bild Ein zentraler Gedanke zu Beginn des Prozesses war die Frage, wofür Linz als Tourismusdestination eigentlich steht. Während andere Städte mit klaren Bildern oder Symbolen arbeiten, ist Linz weniger eindeutig positioniert. Genau darin lag jedoch auch die Chance für den neuen Markenauftritt. „Wenn man an Wien denkt, hat man sofort Bilder im Kopf. Bei Linz ist das weniger klar – und genau das war unser Ausgangspunkt.“ Statt zu versuchen, ein weiteres starkes Symbol zu definieren, wurde bewusst ein anderer Weg gewählt: Der Fokus sollte nicht auf einem festen Bild liegen, sondern auf der Erfahrung vor Ort. Der Claim: „Take a risk“ als strategische Entscheidung Der Claim „Take a risk, visit Linz“ ist direkt aus dieser Überlegung entstanden. Er basiert auf der Beobachtung, dass viele Besucher*innen …
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Je stärker unsere Feeds von KI-generierten Inhalten überschwemmt werden, desto größer wird der Wunsch nach menschlicher Einordnung, Haltung und Perspektive. Studien zeigen: KI-Content wird öfter negativ bewertet und bleibt schlechter in Erinnerung. Deshalb setzen sogar Marken wie Apple, Porsche, Polaroid und Generali mittlerweile auf „made by humans” als echtes Differenzierungsmerkmal. Genau hier setzen wir im Workshop an. Gemeinsam finden wir heraus, was „people first” Content ausmacht, also Content, in dem Menschen im Vordergrund stehen und ihre Geschichten erzählen. Und wie Inhalte entstehen, die wirklich im Gedächtnis bleiben. „Algorithmen schaffen Reichweite. Menschen schaffen Verbindung.“ – Anna Turner, 1000 Things Media House Darum geht’s im Workshop Wann wirkt Content eigentlich menschlich? Warum berühren uns manche Inhalte, während andere schon nach wenigen Sekunden in Vergessenheit geraten? Und welche Inhalte sind heute überhaupt noch relevant? Im Workshop gehen wir genau diesen Fragen nach. Wir finden heraus, welche Rolle persönliche Erfahrungen, Perspektive und kulturelle Identität für relevanten Content spielen und wie echte Nähe aufgebaut werden kann. Dabei feilen wir direkt an deiner Content-Strategie. In Mini-Audits analysieren wir bestehende Inhalte und übersetzen unsere Learnings in „people first” Formate und Content-Ideen. Du lernst außerdem, wie du KI sinnvoll einsetzen kannst, ohne dass deine Inhalte an Persönlichkeit verlieren. Das erwartet dich im Workshop Das nimmst du konkret mit Dieser Workshop ist für Hard Facts Tickets & Preise Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person …
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.