Beratung, Beratung und Coaching, Calls und Awards, Vernetzung
Bewirb dich bis 15. September! Du hast vor mindestens 6 Monaten ein Kreativunternehmen mit Firmensitz in OÖ gegründet und möchtest spezifische Fragestellungen mit einer erfahrenen Person aus der Branche besprechen? Dann bewirb dich jetzt!
Beratung, Beratung und Coaching, Calls und Awards, Vernetzung
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Allgemein, Beratung und Coaching, Bühne und Sichtbarkeit, Unterstützung, Vernetzung
Mentoring ist nicht nur ein wertvolles Werkzeug zur beruflichen Entwicklung, sondern auch ein Katalysator für persönliches Wachstum. Besonders in der Kreativwirtschaft, wo Führung, Struktur und Selbstmanagement entscheidend sind, kann ein erfahrener Blick von außen viel bewirken. Im Rahmen unseres Mentoringprogramms (hier gehts zum aktuellen Call) hatte Julia Hemmelmayr (andUP) mit ihrer Mentorin Silvia Lackner (Die Jungen Wilden) eine erfahrene Unternehmerin an der Seite und im Interview erzählen die beiden von ihrem gemeinsamen Mentoring-Prozess. Der Ausgangspunkt – Warum Mentoring? Der Fokus von Julias Agentur andUP liegt auf Employer Branding und Social Media für Unternehmen aus den Bereichen Bau, Baunebengewerbe und Industrie. Das Hauptziel des aktuell 7-köpfigen Teams ist es, diese Unternehmen als attraktive Arbeitgeber*innen sichtbar zu machen und planbar mehr Bewerbungen zu generieren. Für Julia, die ihre Agentur zum Zeitpunkt des Mentorings bereits auf vier Mitarbeiter*innen ausgebaut hatte, war der Bedarf klar: Wachstum bringt Herausforderungen mit sich. „Wie gehe ich mit den neuen Strukturen um? Wie führe ich Mitarbeiter*innen richtig und wo ziehe ich klare Grenzen?“ Diese Fragen standen im Fokus. Julia besuchte den Creative Region Lehrgang “Leadership for Creatives”; zusätzlich war ihr der regelmäßige Austausch mit einer Frau in einem Mentoring-Prozess sehr wichtig: „Ich wollte einen weiblichen Ansatz, vor allem im Führungsstil, der zu mir passt. Ein männlicher Coach kann auch super sein, aber oft fehlt mir dort das Verständnis für meine Perspektive als Frau in der Branche.“ Silvia wiederum sah in der Rolle als Mentorin die Chance, ihre Erfahrungen …
Romina Kaus (Architektin) und Claudia Froschauer (Kommunikationsexpertin & Business Coach) starteten 2023 ihre gemeinsame Mentorinnen-Mentee Reise und berichten aus ihren Erfahrungen.
Romina Kaus ist Architektin und beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Mitarbeiter*innen-zentrierter Gestaltung von Arbeitsplätzen und räumlichen Konzepten für neues Arbeiten. Als Romina sich für unser Mentoring bewarb, hieß ihre Firma noch rohkonzept. Am Ende der Mentoringphase präsentiert sie stolz ihren neuen Auftritt in der Firma SKA ZT. Dass sie ihr Unternehmen umstrukturieren wollte, war die Erwartungshaltung bzw. ihr Beweggrund für ihre Bewerbung beim Mentoring. Der Weg dorthin war jedoch anders als erwartet.
Romina: “Als ich mich fürs Mentoring beworben habe, befand ich mich persönlich in einer Zeit des Umbruchs. Ich wusste, dass wir die Firma anders strukturieren würden und dass sie anders heißen würde. Da waren viele Themen, die mir im Kopf herumgeschwirrt sind. Ich wollte den Firmenauftritt – wenn ich ihn schon neu mache – wirklich gut gestalten. Ich wollte genau wissen, wo ich hinmöchte, was meine Themen sind, woran genau ich arbeiten möchte, wer meine Kunden sind… und mit dieser Klarheit ging ich ins Mentoring. Ich erwartete, dass mir das Mentoring helfen würde, zu verstehen, was ich auf meine Website schreiben muss oder welche Fotos ich verwenden sollte. Und dass mir vielleicht jemand sagt, wie das geht. Aber dann verlief es überhaupt nicht so, wie ich erwartet hatte.”
Claudia, Rominas Mentorin, hatte bereits beim ersten Kennenlerntermin das Gefühl, dass Romina nicht nur eine Umstrukturierung brauchte, sondern auch ihre innere Klarheit finden musste, und bot ihr im Mentoring einen Perspektivenwechsel an.
Romina: “Ich fand das erste Treffen bereits super spannend. Ich brachte meine konkreten Themen mit und legte sie auf den Tisch, und sagte: An diesen Themen möchte ich arbeiten. Claudia erkannte jedoch sofort: Nein, hier geht es eigentlich um etwas ganz anderes. Sie konnte mich von Anfang an in einer anderen Perspektive sehen und erkannte, dass ich einfach nur mehr innere Stärke brauchte, um meine Themen umzusetzen. Ich war überrascht, wie gut ich mich dann auf diesen Prozess einlassen konnte – wir konnten super offen reden.”
Claudia betont, dass im Mentoring nie ein Branding- oder Marketingprozess angesprochen wurde, sondern an Rominas eigener Lösungskompetenz und ihrer Selbstwirksamkeit gearbeitet wurde. Als Methode schlug Claudia Romina eine systemische Perspektive vor und öffnete ihr gedanklich neue Räume, damit Romina für sich Klarheit finden konnte. Am Ende des Prozess konnte Romina ihre neue Marke selbst mit den richtigen Worten, Sätzen und Inhalten füllen.
Claudia: „Das war für mich wieder der Beweis auch in Richtung Markenberatung, wie wichtig es ist, das “Warum” zu finden, von der Person, die hier einen Antrieb hat und etwas bewegen will. Und wenn die Person das herausgefunden hat und akzeptiert hat, dann ist alles im Fluss, wenn man dran bleibt. Und dieser Flow war dann auf einmal da. Das hätte kein*e externe/r Berater*in zusammengebracht, das kam wirklich nur von ihr. Ich hab ihr den gedanklichen Raum aufgemacht und den Prozess begleitet, damit es von ihr selbst kommt.“
“It’s a match” fanden Romina und Claudia nicht nur als inhaltlichen roten Faden für ihren Mentoringprozess passend, in dem sie an Rominas Klarheit arbeiteten. Das Motto war für sie auch passend, weil sie das Match zwischen ihnen – als Mentee und Mentorin – als perfekten Match beschrieben.
Romina: Das “it’s a match” Thema hat sich bei uns auch durchgezogen. Es hat sich herauskristallisiert, dass ich mit meinen Kund*innen bzw. Projekten besser harmonieren kann, sodass es auch für mich auf einer persönlichen Ebene passt. Das war ein starkes Thema unseres Mentorings.
Als Mentoringprozess haben Romina und Claudia für sich fünf Termine blockiert, in denen Business-Themen und Persönlichkeitsthemen, aber auch wirtschaftliche Themen und Coaching Platz fanden. Zwischen den Terminen lag immer ein zeitlicher Abstand.
“Das war auch gut, denn davor hatten wir relativ intensiv gearbeitet und da habe ich auch gemerkt, mir hat die Zeit dazwischen sehr gut getan, damit ich es für mich festigen konnte und für mich selber reflektieren konnte”, so Romina.
Doch nicht nur Romina als Mentee hat enorm von dem Mentoring Prozess profitiert, auch Mentorin Claudia konnte einiges für sich mitnehmen.
Claudia: „Ich hab mir extrem viel Mut und selbst auch Kraft mitgenommen, weil das, was Romina geleistet hat, mir selbst auch einen Boost gegeben hat. Es hat mir gezeigt, dass ich auch genau hier richtig bin in dem, was ich mache (Coaching) und dass man aber tagtäglich dran bleiben muss. Das war total wertvoll für mich, mich in meinem eigenen Karrierebereich inspirieren zu lassen.
Für alle, die überlegen, ob Mentoring aktuell Sinn macht, empfiehlt Romina, dass jede*r, der/die aktuell ein Thema hat, zu dem er/sie gerne Input hätte, im Mentoring gut aufgehoben ist.
“Egal, wie groß oder klein einem das Thema erscheint, Mentoring ist einfach immer eine gute Idee. Mir hätte es auch schon in einer früheren Phase geholfen. Da hab ich ja unter anderen Unternehmensgründungskurse besucht, Workshops, etc. Aber ich habe gemerkt, dass Sparring viel wichtiger war als die Vorträge. Es ist ja auch nicht so, dass der Mentor oben ist und der Mentee unten, sondern es ist auf derselben Ebene. Claudia hat ja auch Erfahrung als Selbstständige und aus ihrem eigenen Markenbildungsprozess. Und das kann dir niemand in einem Kurs vermitteln oder das kannst du nicht nachlesen, sondern das erfährst du nur, wenn Leute zusammenkommen und miteinander reden.
Ich kann allen nur empfehlen, mit Offenheit reinzugehen und sich inspirieren zu lassen von den Themen, die dann tatsächlich aufkommen. Weil für mich kamen tatsächlich die wichtigeren Themen auf, als gedacht. Die Basis für das, was jetzt auf meiner Website steht – das ist das, was wir erarbeitet haben. Nur Claudia hat nicht gesagt, welchen Text ich hier schreiben muss… sondern der Text jetzt ist mein Ergebnis aus dem Mentoring. Beim Mentoring musst du auf einer Metaebene unterwegs sein. Es geht wirklich um das Fundament. Wie beim Haus – wenn ich das Fundament gut baue, dann kann ich oben drauf alles setzen. Und genau so ist es mir vorgekommen. Es hat einfach eine Stärke von unten gegeben, einen Support. Und ich kann jetzt frei sein und alles auf das Fundament raufbauen, es fällt alles auf den richtigen Platz.“
Du möchtest auch Mentee werden, hast vor mindestens sechs Monaten ein Kreativunternehmen gegründet und dein Firmensitz liegt in Oberösterreich? Bis 31.3.2024 kannst du dich bei der aktuellen Mentoring-Runde bewerben! Alle Infos findest du hier.
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.
In diesem eineinhalbtägigen Workshop lernst du, wie du repetitive, mühsame Aufgaben mittels KI smart automatisierst und dich & dein Business damit entlastest und wertvolle Zeit freilegst. Mit vollem Fokus auf sofortige Anwendbarkeit und viel Raum für Praxisübungen. Damit dir wieder mehr Zeit für die wirklich relevanten Dinge bleibt: mehr Zeit für Strategisches, mehr Zeit zum Überlegen.
Ein regelmässiger Praxis-Austausch für Marketing Profis. Durch moderierte Gespräche und die Erfahrung anderer entstehen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse.
Ein Workshop für alle, die Produktivität neu definieren wollen. Methoden & Hacks für mehr Fokus in deinem Arbeitsleben – mit Future Work Expertin Jeanny Gucher.
Am 14. April laden wir dich wieder herzlich zum nächsten Breakfast Club ein – dem beliebten Vernetzungsformat für alle Members der Creative Region. In entspannter Atmosphäre starten wir gemeinsam in den Tag: bei gutem Kaffee, Frühstück und Austausch über Projekte, Ideen und Kooperationen. Nach dem Soft-Opening beim New Year’s Brunch wollen wir dir nun das fertig möblierte Behrens Lab – unseren neuen Workshop- und Eventraum in der Tabakfabrik Linz – zeigen. Als Creative Region Member kannst auch du dieses Raum für deine Workshops, Team-Klausuren, Präsentationen, etc. nutzen: Ein halber Tag im Behrens Lab ist für dich kostenlos! Special Impuls: Strategie & Stil – Insights zur Markenkommunikation bei AREA Das Behrens Lab wurde gemeinsam mit AREA gestaltet. Neben toller Raumgestaltung fällt AREA immer wieder mit gelungenen Kommunikationsmaßnahmen, Veranstaltungen und ganz viel Liebe für Merch-Design auf. Deshalb freuen wir uns besonders, dass Simon Ladner (Geschäftsführer & Mitinhaber von AREA) beim Breakfast Club Überlegungen & Strategien zu ihren Aktivitäten mit uns teilen wird. Was dich beim Breakfast Club erwartet: Wo: Behrens Lab, Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9, Haus CASABLANCA, Lift/Stiege B (beim Haupteingang rein, dann rechts!), 3.OGWann: 14. April, 10:00 Uhr Der Vortragende Simon Ladner gestaltet Räume – nicht nur visuell, sondern atmosphärisch. Als Geschäftsführer bei AREA setzt er auf Qualität, Zeitlosigkeit und Persönlichkeit. Er richtet Wohnungen ein, gestaltet Restaurants, führt Kund*innen mit sicherem Gespür zu Möbeln, die sie ein Leben lang begleiten sollen. Anmeldung Für Members kostenlos – bitte unbedingt HIER anmelden. Du bist …
Führung war selten so herausfordernd und gleichzeitig so chancenreich wie heute. Alte Hierarchien bröckeln, neue Erwartungen treffen auf gewachsene Strukturen, und mittendrin stehen Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, ohne Kontrolle auszuüben. Susanna Winkelhofer, Chefredakteurin von DIE MACHER, erlebt diesen Wandel täglich selbst und im Austausch mit Unternehmen und Entscheider*innen. Im Gespräch teilt sie ihre Perspektive auf modernes Leadership, die Bedürfnisse der jungen Generation und darauf, wie Mut, Empathie und Offenheit zu echten Erfolgsfaktoren werden. 1. Wie hat sich Leadership deiner Meinung nach verändert? Welche Qualitäten und Skills braucht es heute, um ein Team sicher durch Dynamik und Wandel zu führen? „Leadership ist endlich erwachsen geworden – im besten Sinne. Früher ging’s um Kontrolle, heute geht’s um Vertrauen. Früher um Hierarchie, heute um Augenhöhe. Ich führe viel lieber mit Herz als mit Hierarchie. Und das Schönste: Wir dürfen endlich als ganze Menschen führen, nicht als Manager-Roboter, die keine Schwäche und keine Gefühle zeigen (dürfen). Was es heute wirklich braucht? Erstens: Die Bereitschaft und auch Neugierde, Veränderung zu begrüßen, anstatt sie zu verdrängen oder Angst vor ihr zu haben. Zweitens: Echte Empathie – und damit meine ich nicht das Gespräch einmal im Quartal, sondern wirklich zu spüren, wo jemand gerade steht. Drittens: Den Mut, auch mal verletzlich zu sein. Ja, natürlich ist es wichtig, dass ich vorangehe, dass meine Begeisterung für die Vision riesig ist und ich alles dafür tue, dass wir sie gemeinsam erreichen – aber wenn ich meinem Team zeige, dass …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Führung steht unter Veränderungsdruck, besonders dort, wo Kreativität, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit den Alltag prägen. Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen, wenn Teams heterogener werden, Innovationszyklen kürzer und Erwartungen an Arbeit sinn- und wertegetriebener sind. Gefragt sind heute Führungspersönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne einzuengen, die Klarheit schaffen, ohne Kontrolle auszuüben, und die kreative Prozesse ermöglichen, statt sie zu steuern. Stefan Promper beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Leadership im kreativen Umfeld – als Trainer, Berater und Lehrgangsleiter. Im Gespräch teilt er seine Perspektive darauf, wie sich Führung verändert hat, warum Selbstführung für Kreativschaffende essenziell ist und welche Rolle Führungskräfte als Kontextgeber*innen in vielfältigen Teams einnehmen sollten. 1. Wie hat sich Leadership im kreativen Umfeld deiner Erfahrung nach verändert – und welche Qualitäten sind heute besonders wichtig, um Teams wirkungsvoll zu führen? „Innovationszyklen sind kürzer, Teams multidisziplinärer. Führung bedeutet zunehmend Hindernisse aus dem Weg räumen, Entscheidungswege zu verkürzen und Prozesse flexibel halten. Schnelle Lernzyklen schlagen Perfektionismus und bei einer gesteigerten Interdisziplinarität werden in Teams das Übersetzen, Verbinden und Moderieren von Spannungen zu zentralen Führungsqualitäten. Daneben geht es in einer Welt voller Reize und Möglichkeiten auch verstärkt um Klarheit und Priorisierung – gute Führung sagt nicht nur Ja, sondern auch bewusst Nein. Zudem wird Arbeitskultur mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, denn die Erwartungen haben sich verändert: Sinn, Selbstwirksamkeit und gesunde Arbeitsweisen sind heute zentrale Attraktivitätsmerkmale und Leadership muss diese aktiv mitgestalten.“ 2. Beim Lehrgang „Leadership for Creatives“ legst du viel Wert …
Wie präsentiert man sich als junge*r Kreative*r richtig?Beim Portfolio Talk 2025 haben Barbara Oppelt (Zunder) und Sargon Mikhaeel (Artgroup) offen darüber gesprochen, worauf sie bei Bewerbungen wirklich achten – und was Bewerber*innen lieber lassen sollten. Hier sind fünf Learnings, die du direkt in dein nächstes Portfolio mitnehmen kannst. 1. Weniger ist mehr – Qualität schlägt Quantität Ein gutes Portfolio ist kein Sammelalbum. „Lieber drei richtig gute Projekte als zehn halbfertige“, sagt Barbara Oppelt.Zeig nur Arbeiten, zu denen du wirklich stehst. Wenn du dir bei einem Projekt unsicher bist, ob es rein soll, lass es lieber weg. Auch freie Projekte oder private Experimente zählen, wenn sie Leidenschaft und Stil zeigen. „Uns ist wichtig, dass man spürt: Die Person brennt für das, was sie tut“ – Sargon Mikhaeel (Artgroup) 2. Zeig, wer du bist – dein Portfolio ist dein persönliches Projekt Das Portfolio ist nicht nur eine Mappe mit Arbeiten, sondern ein Statement darüber, wer du bist und wie du denkst.Eine klare Gestaltung, eine eigene visuelle Linie oder sogar ein wiedererkennbares „Mini“-CD zeigen Haltung. „Es ist die perfekte Chance, Charakter zu zeigen – das bin ich, das gefällt mir“ Barbara Oppelt (Zunder) Auch Persönlichkeit darf spürbar sein: Wer du bist, zählt mindestens so viel wie deine Skills. Beide Speaker*innen sind sich einig: „Wir wollen sehen, wie jemand tickt. Das macht neugierig.“ 3. Sei ehrlich – Transparenz zählt Wenn du an Teamprojekten gearbeitet hast, schreib ehrlich dazu, was von dir stammt. Niemand erwartet, dass du alles allein gemacht hast. Wichtig ist, dass du deine Rolle im …
Wie bleibt man als Kreative*r mutig, inspiriert und selbstbewusst – auch dann, wenn Zweifel laut werden? Diese Frage stand im Zentrum des Impulsgesprächs „Creative Confidence“, dem Auftakt des Young Creative Club. Zu Gast war Magdalena Wahlmüller, Geschäftsführerin von AREA in Wien, die offen und ehrlich Einblicke in ihren persönlichen und beruflichen Weg gab. In ihrem Talk nahm Magdalena uns mit auf ihre Reise – von der Ausbildung über die Planung bis hin zur Führung eines eigenen Unternehmens. Schnell wurde klar: Kreativität bedeutet für sie weit mehr als Gestaltung auf dem Papier. Es geht darum, Menschen zu verstehen, zuzuhören und Lösungen zu entwickeln, die wirklich passen. Kreative Arbeit ist für sie ein zutiefst psychologischer Prozess – und einer, der unweigerlich mit Unsicherheit, Druck und Selbstzweifeln verbunden ist. Besonders eindrücklich sprach Magdalena über den Umgang mit Selbstzweifeln und kreativen Blockaden. Sie erzählte, wie sie lernen musste, nicht immer sofort Antworten parat zu haben, Pausen zuzulassen und Kritik nicht persönlich zu nehmen. Feedback wurde für sie zu einem Werkzeug der Entwicklung – nicht zu einem Urteil über den eigenen Wert. Auch der Vergleich mit anderen, vor allem über Social Media, sei eine ständige Herausforderung. Heute begegnet sie dem bewusst mit Abgrenzung und einem klaren Fokus auf ihre eigenen Werte und Stärken. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war Introvertiertheit in Führungspositionen. Magdalena machte Mut, leise Qualitäten nicht zu verstecken, sondern als Stärke zu erkennen. Introvertierte Menschen denken oft tiefer, formulieren durchdachter und können gerade …
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Kreative Projekte leben von guter Zusammenarbeit. Und diese entsteht dort, wo Kommunikation gelingt – über das gesamte Projekt hinweg: vom ersten Gespräch über das Briefing, durch Feedbackphasen und Entscheidungen bis zum Abschluss. Wir beschäftigen uns mit Kund*innenkommunikation als gestaltbaren Handlungsraum. Ziel ist es, Projekte klar, professionell und auf Augenhöhe zu begleiten – auch dann, wenn es mal komplex, unklar oder herausfordernd wird. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn: Hard Facts Wo: Tabakfabrik Linz Wann: 21. April 2026, 16:00 Uhr Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Die Teilnahme ist kostenlos für Members der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership! Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO