Im Workshop mit Michael Katzlberger tauchst du tief in die Welt des mächtigen KI-Tools Midjourney ein und lernst die aktuellsten Tricks und Prompting-Feinheiten, um überragende Bilder für deine Kampagnen und Content Pieces zu erstellen.
Der Workshop bietet einen umfassenden Einblick in die Anwendung von künstlicher Intelligenz in der Videoproduktion. KI-Expertin und Visionärin Stephanie Meisl zeigt dir aktuelle Anwendungsmöglichkeiten und wie KI den kreativen Prozess in der Videoproduktion verbessern kann.
150 Gäste diskutierten am 12. Oktober beim Impulsabend „AI m[eats] creativity?” in der Linzer Tabakfabrik, wie AI die Kreativwirtschaft langfristig transformieren wird.
Künstliche Intelligenz (KI) oder Artificial Intelligence (AI) ist längst in der Kreativwirtschaft angekommen. Was es für die Branche bedeutet, wenn die dem Menschen ureigenste Eigenschaft – die Kreativität – auch von Maschinen übernommen wird?Wir gehen der Sache auf den Grund.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
"Künstliche Intelligenz wird bald das Rückgrat jedes Teams sein", ist Michael Katzlberger überzeugt. Am 19. Mai 2021 hält er den Workshop "Mit KI zur perfekten Kampagne". Wir haben vorab mit ihm gesprochen.
Wir beobachten für dich nationale und internationale Expert*innen und ihre Projekte, filtern relevante Inhalte aus der Vielzahl der täglichen Meldungen heraus und fassen dir einmal im Monat die wichtigsten Neuigkeiten im Kontext von KI und Kreativwirtschaft zusammen.
Bereits seit den 1950er Jahren beschäftigen sich Philosophie und Wissenschaft mit dem Konzept der Künstlichen Intelligenz. Die dahinterstehende Idee, die Vorgänge des menschlichen Denkens durch Maschinen nachzuahmen, ist sogar noch älter. Diesem Ursprungsgedanken folgend soll KI die menschliche Effizienz und Produktivität steigern, indem Aufgaben automatisiert und immer neue Erkenntnisse gewonnen werden.
Lange waren diese Konzepte nur Researcher*innen, Ingenieur*innen und Technologie-Teams vorbehalten und erst durch die Schaffung von Interfaces wie ChatGPT wurde ein niederschwelliger Zugang zu dieser Technologie ermöglicht. Durch diese Möglichkeit, Inhalte nun auf Basis von Daten neu zu generieren, kommen neue Chancen, aber auch Herausforderungen auf uns zu.
Foto: Pablo Xavier/Midjourney
So hat etwa ein mittels KI-erstelltes Bild vom Papst in weißer Daunenjacke im März 2023 eine Diskussion über Fake-Content ausgelöst und die Frage aufgeworfen, welche Auswirkungen KI auf unsere Gesellschaft haben wird. Nicht allzu selten und vor allem auch nicht neu sind hier Zukunftsszenarien, in denen die Beziehungen zwischen Mensch und Maschine in einer Dystopie enden.
Dass wir dennoch Möglichkeiten der Einflussnahme haben und eine Künstliche Intelligenz mitgestalten können, die sich positiv auf Mensch und Gesellschaft auswirken soll, davon ist Maya Pindeus überzeugt. Als Co-Founderin von Humanising Autonomy London beschäftigt sie sich seit über zehn Jahren mit dem Themenbereich “KI und Ethik” und sieht den verantwortungsvollen Umgang mit AI als wesentliche Aufgabe unserer Zukunft.
Maya Pindeus, CEO und Co-Founderin von Humanising Autonomy LondonFoto: Nina Danninger Photography
Sie liefert Denkanstöße, die in diesem Kontext diskutiert und berücksichtigt werden sollten und unterscheidet dabei folgende drei Ebenen:
1. Decoding AI – KI verstehen lernen
Im ersten Schritt ist es wichtig, sich mit Künstlicher Intelligenz zu beschäftigen und diese zu verstehen. Und zwar nicht dahingehend, dass wir alle KI programmieren lernen müssen, sondern sie im Kontext von Diversität und Voreingenommenheit einordnen können. Also zu verstehen, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, wie die Datenmodelle trainiert werden, was Diversität und Bias in diesem Kontext bedeuten und wie man das erkennen und evaluieren kann.
Denn die KI ist ein Abbild unserer Gesellschaft und funktioniert nur so gut, wie das ihr zugrundeliegende Datenmaterial. Ein Verständnis darüber, wie und welche Trainingsdaten in die KI-Systeme kommen und wie sich dadurch systematische und oft unerwünschte Vorurteile (Bias) entwickeln können, ist hier wesentlich.
Aber auch das Thema des Datenschutzes und des Urheber*innenrechts spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle und hat möglicherweise Auswirkungen auf die (legale) Nutzung der generierten Ergebnisse. In diesem Kontext könnten sich aber auch neue Geschäftsmodelle ergeben, indem z.B. eigene Daten kostenpflichtig für das Training von KI-Systemen zur Verfügung gestellt werden.
Vor diesem Hintergrund müssen KI-Unternehmen in die Pflicht genommen werden und eine größtmögliche Transparenz schaffen, indem sie etwa ihre Algorithmen offen einsehbar gestalten, eine sorgfältige Auswahl und Diversifizierung der Trainingsdaten sicherstellen und eine laufende Kontrolle und Anpassung ihrer KI-Systeme anstreben.
Um also die Frage beantworten zu können, was wir von der KI wollen bzw. wie wir sie nutzen möchten, müssen wir als Gesellschaft eine gemeinsame Vision entwickeln. Dabei ist es wichtig, dass wir uns im öffentlichen Diskurs auf jene Werte fokussieren, die wir ihr zugrunde legen möchten.
„Bei Künstlicher Intelligenz ist es wesentlich, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und die Technologie um menschliche Bedürfnisse herum entwickelt wird. Mensch-zentrierte künstliche Intelligenz (human-centric AI) sollte hier das wichtigste Thema in diesem Diskurs über den Nutzen von KI darstellen. Wichtig ist, dass diese neue Technologie neue Möglichkeiten für uns Bürger*innen und die Gesellschaft erschließt.“
KI wurde nicht dazu entwickelt, um uns zu ersetzen, vielmehr sollten wir sie als hochspezialisiertes Werkzeug betrachten. Als Tool, mit dem man arbeiten kann und das uns Menschen assistieren und helfen soll. Eine große Herausforderung liegt dabei in der Mensch Maschine-Interaktion, also der Schaffung von Interfaces, die uns eine möglichst einfache und optimale Nutzung von Maschinen erlaubt.
Pindeus sieht mit ihrem Background in Architektur, Design Engineering und KI-Entwickung hier eine enorme Chance für die Creative Industries. Denn gerade Kreativschaffende bringen die notwendigen Kompetenzen mit, um diese Interaktion so zu gestalten, dass sie genau richtig ist – also nicht zu viel und nicht zu wenig.
Dabei müssen wir uns immer wieder vor Augen halten, dass wir diese Tools nicht der reinen Automatisierung wegen entwickeln, sondern diese Automatisierung uns unterstützen soll. Hier ist die Gesellschaft erneut gefragt, zu welchem Zweck und in welchem Ausmaß sie hier eine Künstliche Intelligenz braucht und weiter ausbauen möchte.
Eben diese Frage nach dem Ausmaß und der Notwendigkeit stellt sich auch im Zusammenhang mit dem Thema Nachhaltigkeit. Wir sollten also im Auge behalten, wie groß etwa der CO2-Fußabdruck ist, wenn wir prompten und KI-Systeme nutzen. Denn Rechenzentren stoßen mittlerweile so viel CO2 aus wie die gesamte Flugindustrie und daher gilt es abzuwägen, wann und inwieweit es sinnvoll ist, KI zu nutzen.
3. A future with AI – KI gemeinsam entwickeln
Es ist also von großer Bedeutung, eine Zukunftsvision über die Art und Weise zu schaffen, wie wir KI nutzen wollen. Die aktuelle Lern- und Experimentierphase ist großartig und wichtig, um AI zu verstehen und in Anwendung zu bringen. Allerdings muss sich der öffentliche Diskurs wieder auf ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Vision zurück fokussieren.
Dabei geht es nicht um die Schaffung einer “brave new world”, sondern darum, eine Software in unseren Alltag zu integrieren. Dieser Alltag findet in unseren Wohnungen, unseren Arbeitsplätzen, im Shoppingcenter, auf der Straße statt. Umso relevanter ist es, eine gewisse Transparenz in der KI-Entwicklung zu zeigen und zu fordern. Denn aktuell legen nur wenige Large Language Modells (LLMs) wirklich offen, wie groß ihre Datensätze sind und womit sie trainiert worden sind.
Hier die richtigen Fragen als Bürger*in, als Nutzer*in zu stellen, ist unglaublich wichtig. Ebenso braucht es ein Verständnis dafür, dass es nicht immer sinnvoll ist, KI überall zu applizieren. Und wenn, dann immer unter Rücksichtnahme auf die Gesellschaft und die Umwelt sowie in einer Art und Weise, dass sie uns als Tool wirklich bereichert. Und uns ein Stück weit auch kreativer macht, so wie jede neue Technologie in der Vergangenheit unsere Kreativität beflügelt hat.
Den Schlüssel dafür sieht Pindeus vor allem in der Bildung. Denn frühzeitige Bildung ist die Basis für das gesellschaftliche Verständnis der Gefahren und Chancen durch KI und ihrer Einsatzmöglichkeiten.
“Nur wer lernt, nicht nur die Werkzeuge zu nutzen, sondern sie zu verstehen und die richtigen Fragen im Umgang zu stellen, kann eine verantwortungsvolle Interaktion schaffen. Es liegt in unserer Hand zu definieren, wie wir KI nutzen wollen.“
Maya Pindeus ist KI Unternehmerin, Architektin und Designerin mit Fokus auf die Interaktion von Mensch und Maschine. Sie ist Mitgründern des KI-Unternehmens Humanising Autonomy, das ethische Künstliche Intelligenz entwickelt, die sich positiv auf Mensch und Gesellschaft auswirken soll. Maya ist Absolventin der Universität für Angewandte Kunst in Wien, dem Imperial College London und dem Royal College of Art in London. Sie ist “Forbes 30 under 30” – Preisträgerin und ihre Arbeit in der KI- und Technologiebranche hat weltweit Anerkennung gefunden.
Gute Führung ist erlernbar Neben all den rasanten technologischen Entwicklungen, die unsere Arbeit unterstützen, sind es Menschen, die in Teams zusammenarbeiten, Projekte abwickeln und Ziele gemeinsam erreichen wollen. Sie haben Stärken und Schwächen, zwischenmenschliche Herausforderungen, unterschiedliche Arbeitsweisen, Wünsche und Zukunftspläne. Teams der digitalen Arbeitswelt arbeiten meist hybrid oder sogar ganz remote – umso wichtiger ist es, eine Führungskraft an der Seite zu wissen, die inspiriert, fördert, anleitet, dabei empathisch ist und Konflikte effektiv lösen kann. Aus der Fair-Work-Umfrage des Creativ Club Austria geht klar hervor, dass nur 17,7% der Angestellten in den Creative Industries mit ihrer Führungskraft zufrieden sind. Genau dort setzen wir mit unserem Lehrgang „Leadership for Creatives“ an, der im Februar 2026 in Wien in die dritte Runde geht: Die Skills und Werkzeuge für modernes Führungsverhalten sind erlernbar und trainierbar. An drei intensiven Tagen bringen wir dir Tools, Methoden und Prozesse näher, die dich dabei unterstützen, modernes und innovatives Führungsverhalten zu erlernen, zu zeigen und anzuwenden, und deine Organisation weiterzuentwickeln. Die Inhalte sind praxisnah und genau auf die Bedürfnisse von Kreativschaffenden zugeschnitten. Zentrale Elemente der Workshopreihe sind interaktive Übungen & Diskussionen, der Erfahrungsaustausch mit Anderen und das Lernen aus der Praxis. Die Module bauen aufeinander auf und können nicht separat gebucht werden. Hard Facts & Key Learnings Ist der Lehrgang das passende Angebot für dich? Das Angebot richtet sich an Kreativschaffende mit Führungsverantwortung (wie z.B. Team Leads oder Geschäftsführer*innen). Das Programm ist als „Personal-Growth / Leadership” Angebot konzipiert und setzt auf Vertraulichkeit innerhalb der Gruppe. Beste Lernfortschritte und Wirkung erzielst du mit einer Teilnahme an …
Exklusives Abendessen mit unserem Workshop-Vortragenden Christian Ortner, Managing Director bei LOOP. Du kannst dich zu KI austauschen und von ihren Erfahrungen lernen.
In diesem praxisorientierten Workshop zeigen Christian Ortner und Albert Sten von der preisgekrönten Agentur LOOP, wie du AI-Tools gezielt einsetzen kannst, um kreative Konzepte zu entwickeln, Kampagnen zu planen und in kürzester Zeit hochwertige Marketing-Outputs zu produzieren.
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Beim 4x4 im 44er Haus in Leonding drehte sich alles um die Frage, wie sich Unternehmen und Menschen „future fit“ machen können und welche Kompetenzen es dafür braucht.
Ein praxisorientierter AI-Prototyping-Workshop, in dem du ohne Coding-Skills lernst, Ideen blitzschnell in Prototypen zu verwandeln, mit modernen KI-Tools zu experimentieren und so aus Konzepten reale Produkte entstehen zu lassen.
Wie präsentiert man sich als junge*r Kreative*r richtig?Beim Portfolio Talk 2025 haben Barbara Oppelt (Zunder) und Sargon Mikhaeel (Artgroup) offen darüber gesprochen, worauf sie bei Bewerbungen wirklich achten – und was Bewerber*innen lieber lassen sollten. Hier sind fünf Learnings, die du direkt in dein nächstes Portfolio mitnehmen kannst. 1. Weniger ist mehr – Qualität schlägt Quantität Ein gutes Portfolio ist kein Sammelalbum. „Lieber drei richtig gute Projekte als zehn halbfertige“, sagt Barbara Oppelt.Zeig nur Arbeiten, zu denen du wirklich stehst. Wenn du dir bei einem Projekt unsicher bist, ob es rein soll, lass es lieber weg. Auch freie Projekte oder private Experimente zählen, wenn sie Leidenschaft und Stil zeigen. „Uns ist wichtig, dass man spürt: Die Person brennt für das, was sie tut“ – Sargon Mikhaeel (Artgroup) 2. Zeig, wer du bist – dein Portfolio ist dein persönliches Projekt Das Portfolio ist nicht nur eine Mappe mit Arbeiten, sondern ein Statement darüber, wer du bist und wie du denkst.Eine klare Gestaltung, eine eigene visuelle Linie oder sogar ein wiedererkennbares „Mini“-CD zeigen Haltung. „Es ist die perfekte Chance, Charakter zu zeigen – das bin ich, das gefällt mir“ Barbara Oppelt (Zunder) Auch Persönlichkeit darf spürbar sein: Wer du bist, zählt mindestens so viel wie deine Skills. Beide Speaker*innen sind sich einig: „Wir wollen sehen, wie jemand tickt. Das macht neugierig.“ 3. Sei ehrlich – Transparenz zählt Wenn du an Teamprojekten gearbeitet hast, schreib ehrlich dazu, was von dir stammt. Niemand erwartet, dass du alles allein gemacht hast. Wichtig ist, dass du deine Rolle im …
Impulsgespräch „Creative Confidence“ Wie bleibt man als Kreative*r mutig, inspiriert und selbstbewusst – auch in Momenten voller Zweifel? Im Impulsgespräch gibt Magdalena Wahlmüller Einblicke in ihren persönlichen Weg und teilt Erfahrungen aus ihrem Arbeitsleben. Es geht unter anderem um Fragen wie: Wann vertraue ich wirklich meiner eigenen kreativen Intuition? Wie gehe ich mit Selbstzweifeln und dem Imposter-Syndrom um? Wie bleibe ich kreativ, auch wenn Druck oder herausforderndes Feedback aufkommt? Und wie traut man sich, mutige Entscheidungen zu treffen und neue Wege auszuprobieren? Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch. Magdalena Wahlmüller Magdalena Wahlmüller ist Geschäftsführerin und Mitinhaberin von AREA Wien. Mit einem feinen Gespür für Räume und einem klaren Fokus auf Funktionalität und Ästhetik prägt sie die Philosophie von AREA maßgeblich. In ihrer Arbeit steht der Mensch im Mittelpunkt – sei es bei der Gestaltung von Arbeitswelten, die Kreativität und Kommunikation fördern, oder bei der Einrichtung privater Räume, die Wohlbefinden und Individualität ausstrahlen. Sie …
Impulsgespräch „Kreativität“ Wie findet man als Kreative*r gute Ideen – auch wenn scheinbar nichts kommt – und wie lässt sich Kreativität gezielt im Arbeitsalltag einsetzen? Im Impulsgespräch gibt Marco Steiner Einblicke in seinen persönlichen Ansatz und teilt Erfahrungen aus seinem Arbeitsleben. Es geht unter anderem um Fragen wie: Was macht überhaupt eine gute Idee aus? Welche Methoden und Tools helfen dabei, kreativ zu bleiben? Wie findet man neue Perspektiven, wenn der Kopf blockiert ist? Und wie bleibt man kreativ, auch wenn Deadlines, Druck oder herausforderndes Feedback aufkommen? Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch. Marco Steiner Marco Steiner versucht, das Große im Kleinen und das Kleine im Großen zu finden. Er begleitet Marken auf ihrem Weg zu Brandings und Kampagnen. Seit 20 Jahren als Designer, Texter, Creative Director und Stratege. Für renommierte Kunden und Agenturen tätig. Heute selbstständiger, Kategorien übergreifender Kreativer, Berater und Teil des Kollektivs die entgegengesetzte richtung. Marken denkt er einfach: Für …
Alles wird anders, nur keiner weiß wie… … und doch haben wir Hebel in der Hand, die es uns erlauben, die Richtung mitzubestimmen. Denn es geht darum, als Unternehmen, Mitarbeiter*in oder Marke relevant zu bleiben. Um auch in Zukunft einen Platz am Tisch zu haben. Was bedeutet das für die Creative Industries? Wie werden wir morgen gestalten, produzieren, interagieren? Wie schaffen wir Botschaften, die wirklich berühren? Die bleiben, statt zu verblassen?Diese und viele weitere Fragen diskutierten wir bei Future m[eats] Creativity?: Handverlesene Impulse trafen auf Fine Dining, internationale Vordenker*innen auf 120 neugierige und zukunftshungrige Gäste. Zwei Begriffe zogen sich durch den Abend wie ein roter Faden: Relevanz und Experience. „Nie war es so leicht, Menschen zu erreichen und nie so schwer, sie zu berühren“, meinte Speakerin Barbara Kastlunger. Die fünf Impulsvorträge machten deutlich, dass wir in Zeiten rasanter technologischer Sprünge auch Haltung, Relevanz und Menschlichkeit wieder stärker als differenzierende Erfolgsfaktoren im Blick haben sollten. “Technologie entwickelt sich exponentiell – wir Menschen aber nur linear. Genau dazwischen entsteht der Raum für Innovation.” Foresight- und Innovationsberater Norbert Hillinger eröffnete den Abend mit einem klaren Blick auf eine Welt, in der technologische Entwicklung exponentiell wächst, während der Mensch linear bleibt. Genau in diesem Spannungsfeld – dem Reality Gap – sieht er das Feld, in dem Neues entstehen kann: • “Third Places“ als unterschätzte Märkte, an denen wir uns neben Zuhause und Arbeit aufhalten, sind echte Experience-Touchpoints, die Unternehmen nutzen können: Wie lassen sich etwa …
„Es war noch nie so leicht, Menschen zu erreichen und gleichzeitig noch nie so schwer, sie wirklich zu berühren.“ Mit diesem scheinbaren Paradox stieg Dr. Barbara Kastlunger in ihren Vortrag bei „Future m[eats] Creativity?“ ein. Und traf damit einen Nerv des Abends: Wie navigieren wir eine Welt, in der Aufmerksamkeit die entscheidende Ressource ist, die aber immer knapper, flüchtiger und umkämpfter wird? Die Illusion des leichten Zugangs Digitale Kanäle haben uns näher an Konsument*innen gebracht als je zuvor. Wir sind dort, wo sie sind: am Handy, im Feed, im Messenger. Doch der Zugang täuscht. Echte Aufmerksamkeit ist längst zur absoluten Mangelware geworden. Aktuelle Studien zeigen: Menschen begegnen heute täglich mehreren Tausend Werbekontakten, ein Volumen, das im Mittelalter einem ganzen Leben entsprach. Die Folge? Unser Gehirn filtert radikal. Wir reagieren nur noch auf das, was wirklich relevant ist. Barbara führt dazu den klassischen Cocktailparty-Effekt an: Obwohl wir in Geräuschkulisse baden, werden wir plötzlich hellhörig, sobald jemand unseren Namen sagt. Relevanz durchbricht Rauschen. Und genau darum geht es. 1,7 Sekunden: Das neue Zeitfenster für Relevanz Die oft zitierte Microsoft-Studie über die angeblich kürzere Aufmerksamkeitsspanne des Menschen im Vergleich zum Goldfisch wird im Vortrag klar eingeordnet. Barbara erzählt, dass sie diese Studie selbst basierend auf anderen wissenschaftlichen Arbeiten öfter widerlegt habe. Gleichzeitig gibt es heute immer mehr Studien, die Entwicklungen aufzeigen, die in eine ähnliche Richtung weisen. Doch sie macht eine entscheidende Klarstellung: „Es ist nicht so, dass wir biologisch es nicht mehr …
Ein Nachmittag für Marketing-Profis mit gezieltem Austausch & konkreten Take-aways KI verändert, wie wir Marketing machen: Automatisierung, Personalisierung, Datenanalysen, Content-Generierung etc. In Good Comany bringt die Menschen zusammen, die in Unternehmen für Marketing verantwortlich sind – zum Netzwerken und um voneinander zu lernen. Im moderierten Gespräch entstehen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse durch die Erfahrung anderer. Es treffen Kommunikationsprofis auf Digitalstrateg*innen und Content-Köpfe – alle mit dem gleichen Mindset: offen, kreativ, relevant. Neben dem Netzwerken schaffen wir einen strukturierten Gesprächsraum für das Thema „Wenn KI den Marketingalltag neu schreibt“ Für wen ist diese Veranstaltung interessant? Das Format: Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. Diese Veranstaltung fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen, geht über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Die bewusst gewählte kleine Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende) fördert direkten Austausch und offene Gespräche auf Augenhöhe. Regelmäßiges Format! Ablauf: Teilnahme: Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen passen. Wenn du danach weiterhin Teil des Netzwerks bleiben und regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilnehmen möchtest, bieten wir dir gerne eine Membership an. Damit erhältst du Zugang zu weiteren Formaten, Events und Möglichkeiten zum Austausch. 👉 Alle Infos zur Membership findest du hier: Not another membership Oder du meldest dich einfach direkt bei Kathrin – sie erzählt dir gerne mehr: kathrin@creativeregion.org *** Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenanzahl …
Auch 2026 wollen wir das Jahr mit dem beginnen, was in der Creative Region am wichtigsten ist – mit Austausch! Am besten geht das in inspirierender Atmosphäre, mit feinem Essen, im Kreise der Creative Community. Facts: Wann: 23. Jänner, ab 11.00 UhrWo: Tabakfabrik Linz Bitte melde dich via kostenlosem Ticket an! Diese Veranstaltung ist für Members der Creative Region. Du möchtest in die Community hineinschnuppern und teilnehmen? Dann melde dich bitte bei kathrin@creativeregion.org
„Wahre Produktivität entsteht dort, wo Menschen das Wesentliche priorisieren, nicht dort, wo wir einfach nur beschleunigen.“ Mit dieser klaren Ansage stellte Future-Work-Expertin Jeanny Gucher bei “Future m[eats] Creativity?” die momentane Grundannahme unserer Arbeitswelt auf den Prüfstand. Denn während künstliche Intelligenz neue Effizienzrekorde verspricht, stellt sich die eigentliche Frage: Tun wir wirklich das Richtige – oder einfach nur mehr vom Falschen? Zwischen High Hopes und Realität Die Prognosen klingen beeindruckend: McKinsey und Goldman Sachs sprechen von Milliarden zusätzlicher Produktivität jährlich durch den Einsatz von KI. Doch Gucher blickt tiefer: „Wir sparen vielleicht eine Stunde am Tag, aber verbringen wir sie damit, etwas Sinnvolles zu tun?“ fragt sie. „Oder damit, die Ergebnisse der KI dreimal zu überprüfen?“ Ihr Fazit: Die gewonnene Zeit ist wertlos, wenn wir sie nicht mit Bedeutung füllen. Denn Effizienz, verstanden als mehr Output in weniger Zeit, greift zu kurz. Die Zukunft braucht ein neues Verständnis davon, was Wertschöpfung bedeutet – jenseits von reiner Beschleunigung. Alte Paradigmen, neue Ökonomien Seit 150 Jahren prägt uns die Logik der klassischen Ökonomie: Wachstum, Gewinn, Optimierung. Doch diese Welt beginnt zu bröckeln. „Wir erleben gerade den Übergang in vier neue Ökonomien“, so Gucher. „Sie überlagern die alte Logik, ersetzen sie aber nicht. Und sie fordern uns dazu auf, ganz neue Fähigkeiten zu kultivieren.“ Gucher formulierte für jede der neuen Ökonomien einen anwendbaren “Hack”. 1. Die Ökonomie des Wissens Vom Vorsprung zur Relevanz Europa hat jahrzehntelang von einem Wissensvorsprung gelebt. Doch KI entwertet dieses …