Im Workshop mit Michael Katzlberger tauchst du tief in die Welt des mächtigen KI-Tools Midjourney ein und lernst die aktuellsten Tricks und Prompting-Feinheiten, um überragende Bilder für deine Kampagnen und Content Pieces zu erstellen.
Der Workshop bietet einen umfassenden Einblick in die Anwendung von künstlicher Intelligenz in der Videoproduktion. KI-Expertin und Visionärin Stephanie Meisl zeigt dir aktuelle Anwendungsmöglichkeiten und wie KI den kreativen Prozess in der Videoproduktion verbessern kann.
150 Gäste diskutierten am 12. Oktober beim Impulsabend „AI m[eats] creativity?” in der Linzer Tabakfabrik, wie AI die Kreativwirtschaft langfristig transformieren wird.
Künstliche Intelligenz (KI) oder Artificial Intelligence (AI) ist längst in der Kreativwirtschaft angekommen. Was es für die Branche bedeutet, wenn die dem Menschen ureigenste Eigenschaft – die Kreativität – auch von Maschinen übernommen wird?Wir gehen der Sache auf den Grund.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
"Künstliche Intelligenz wird bald das Rückgrat jedes Teams sein", ist Michael Katzlberger überzeugt. Am 19. Mai 2021 hält er den Workshop "Mit KI zur perfekten Kampagne". Wir haben vorab mit ihm gesprochen.
Wir beobachten für dich nationale und internationale Expert*innen und ihre Projekte, filtern relevante Inhalte aus der Vielzahl der täglichen Meldungen heraus und fassen dir einmal im Monat die wichtigsten Neuigkeiten im Kontext von KI und Kreativwirtschaft zusammen.
Bereits seit den 1950er Jahren beschäftigen sich Philosophie und Wissenschaft mit dem Konzept der Künstlichen Intelligenz. Die dahinterstehende Idee, die Vorgänge des menschlichen Denkens durch Maschinen nachzuahmen, ist sogar noch älter. Diesem Ursprungsgedanken folgend soll KI die menschliche Effizienz und Produktivität steigern, indem Aufgaben automatisiert und immer neue Erkenntnisse gewonnen werden.
Lange waren diese Konzepte nur Researcher*innen, Ingenieur*innen und Technologie-Teams vorbehalten und erst durch die Schaffung von Interfaces wie ChatGPT wurde ein niederschwelliger Zugang zu dieser Technologie ermöglicht. Durch diese Möglichkeit, Inhalte nun auf Basis von Daten neu zu generieren, kommen neue Chancen, aber auch Herausforderungen auf uns zu.
Foto: Pablo Xavier/Midjourney
So hat etwa ein mittels KI-erstelltes Bild vom Papst in weißer Daunenjacke im März 2023 eine Diskussion über Fake-Content ausgelöst und die Frage aufgeworfen, welche Auswirkungen KI auf unsere Gesellschaft haben wird. Nicht allzu selten und vor allem auch nicht neu sind hier Zukunftsszenarien, in denen die Beziehungen zwischen Mensch und Maschine in einer Dystopie enden.
Dass wir dennoch Möglichkeiten der Einflussnahme haben und eine Künstliche Intelligenz mitgestalten können, die sich positiv auf Mensch und Gesellschaft auswirken soll, davon ist Maya Pindeus überzeugt. Als Co-Founderin von Humanising Autonomy London beschäftigt sie sich seit über zehn Jahren mit dem Themenbereich “KI und Ethik” und sieht den verantwortungsvollen Umgang mit AI als wesentliche Aufgabe unserer Zukunft.
Maya Pindeus, CEO und Co-Founderin von Humanising Autonomy LondonFoto: Nina Danninger Photography
Sie liefert Denkanstöße, die in diesem Kontext diskutiert und berücksichtigt werden sollten und unterscheidet dabei folgende drei Ebenen:
1. Decoding AI – KI verstehen lernen
Im ersten Schritt ist es wichtig, sich mit Künstlicher Intelligenz zu beschäftigen und diese zu verstehen. Und zwar nicht dahingehend, dass wir alle KI programmieren lernen müssen, sondern sie im Kontext von Diversität und Voreingenommenheit einordnen können. Also zu verstehen, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, wie die Datenmodelle trainiert werden, was Diversität und Bias in diesem Kontext bedeuten und wie man das erkennen und evaluieren kann.
Denn die KI ist ein Abbild unserer Gesellschaft und funktioniert nur so gut, wie das ihr zugrundeliegende Datenmaterial. Ein Verständnis darüber, wie und welche Trainingsdaten in die KI-Systeme kommen und wie sich dadurch systematische und oft unerwünschte Vorurteile (Bias) entwickeln können, ist hier wesentlich.
Aber auch das Thema des Datenschutzes und des Urheber*innenrechts spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle und hat möglicherweise Auswirkungen auf die (legale) Nutzung der generierten Ergebnisse. In diesem Kontext könnten sich aber auch neue Geschäftsmodelle ergeben, indem z.B. eigene Daten kostenpflichtig für das Training von KI-Systemen zur Verfügung gestellt werden.
Vor diesem Hintergrund müssen KI-Unternehmen in die Pflicht genommen werden und eine größtmögliche Transparenz schaffen, indem sie etwa ihre Algorithmen offen einsehbar gestalten, eine sorgfältige Auswahl und Diversifizierung der Trainingsdaten sicherstellen und eine laufende Kontrolle und Anpassung ihrer KI-Systeme anstreben.
Um also die Frage beantworten zu können, was wir von der KI wollen bzw. wie wir sie nutzen möchten, müssen wir als Gesellschaft eine gemeinsame Vision entwickeln. Dabei ist es wichtig, dass wir uns im öffentlichen Diskurs auf jene Werte fokussieren, die wir ihr zugrunde legen möchten.
„Bei Künstlicher Intelligenz ist es wesentlich, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und die Technologie um menschliche Bedürfnisse herum entwickelt wird. Mensch-zentrierte künstliche Intelligenz (human-centric AI) sollte hier das wichtigste Thema in diesem Diskurs über den Nutzen von KI darstellen. Wichtig ist, dass diese neue Technologie neue Möglichkeiten für uns Bürger*innen und die Gesellschaft erschließt.“
KI wurde nicht dazu entwickelt, um uns zu ersetzen, vielmehr sollten wir sie als hochspezialisiertes Werkzeug betrachten. Als Tool, mit dem man arbeiten kann und das uns Menschen assistieren und helfen soll. Eine große Herausforderung liegt dabei in der Mensch Maschine-Interaktion, also der Schaffung von Interfaces, die uns eine möglichst einfache und optimale Nutzung von Maschinen erlaubt.
Pindeus sieht mit ihrem Background in Architektur, Design Engineering und KI-Entwickung hier eine enorme Chance für die Creative Industries. Denn gerade Kreativschaffende bringen die notwendigen Kompetenzen mit, um diese Interaktion so zu gestalten, dass sie genau richtig ist – also nicht zu viel und nicht zu wenig.
Dabei müssen wir uns immer wieder vor Augen halten, dass wir diese Tools nicht der reinen Automatisierung wegen entwickeln, sondern diese Automatisierung uns unterstützen soll. Hier ist die Gesellschaft erneut gefragt, zu welchem Zweck und in welchem Ausmaß sie hier eine Künstliche Intelligenz braucht und weiter ausbauen möchte.
Eben diese Frage nach dem Ausmaß und der Notwendigkeit stellt sich auch im Zusammenhang mit dem Thema Nachhaltigkeit. Wir sollten also im Auge behalten, wie groß etwa der CO2-Fußabdruck ist, wenn wir prompten und KI-Systeme nutzen. Denn Rechenzentren stoßen mittlerweile so viel CO2 aus wie die gesamte Flugindustrie und daher gilt es abzuwägen, wann und inwieweit es sinnvoll ist, KI zu nutzen.
3. A future with AI – KI gemeinsam entwickeln
Es ist also von großer Bedeutung, eine Zukunftsvision über die Art und Weise zu schaffen, wie wir KI nutzen wollen. Die aktuelle Lern- und Experimentierphase ist großartig und wichtig, um AI zu verstehen und in Anwendung zu bringen. Allerdings muss sich der öffentliche Diskurs wieder auf ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Vision zurück fokussieren.
Dabei geht es nicht um die Schaffung einer “brave new world”, sondern darum, eine Software in unseren Alltag zu integrieren. Dieser Alltag findet in unseren Wohnungen, unseren Arbeitsplätzen, im Shoppingcenter, auf der Straße statt. Umso relevanter ist es, eine gewisse Transparenz in der KI-Entwicklung zu zeigen und zu fordern. Denn aktuell legen nur wenige Large Language Modells (LLMs) wirklich offen, wie groß ihre Datensätze sind und womit sie trainiert worden sind.
Hier die richtigen Fragen als Bürger*in, als Nutzer*in zu stellen, ist unglaublich wichtig. Ebenso braucht es ein Verständnis dafür, dass es nicht immer sinnvoll ist, KI überall zu applizieren. Und wenn, dann immer unter Rücksichtnahme auf die Gesellschaft und die Umwelt sowie in einer Art und Weise, dass sie uns als Tool wirklich bereichert. Und uns ein Stück weit auch kreativer macht, so wie jede neue Technologie in der Vergangenheit unsere Kreativität beflügelt hat.
Den Schlüssel dafür sieht Pindeus vor allem in der Bildung. Denn frühzeitige Bildung ist die Basis für das gesellschaftliche Verständnis der Gefahren und Chancen durch KI und ihrer Einsatzmöglichkeiten.
“Nur wer lernt, nicht nur die Werkzeuge zu nutzen, sondern sie zu verstehen und die richtigen Fragen im Umgang zu stellen, kann eine verantwortungsvolle Interaktion schaffen. Es liegt in unserer Hand zu definieren, wie wir KI nutzen wollen.“
Maya Pindeus ist KI Unternehmerin, Architektin und Designerin mit Fokus auf die Interaktion von Mensch und Maschine. Sie ist Mitgründern des KI-Unternehmens Humanising Autonomy, das ethische Künstliche Intelligenz entwickelt, die sich positiv auf Mensch und Gesellschaft auswirken soll. Maya ist Absolventin der Universität für Angewandte Kunst in Wien, dem Imperial College London und dem Royal College of Art in London. Sie ist “Forbes 30 under 30” – Preisträgerin und ihre Arbeit in der KI- und Technologiebranche hat weltweit Anerkennung gefunden.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie es wirklich gelingt, neue, pulsierende Stadtteile zu gestalten – und was es dazu braucht. Wie entstehen gelungene Quartiere, die leistbaren Wohnraum, zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte und hohe Aufenthaltsqualität verbinden? Und wie greift die gemeinsame Beteiligung von Wirtschaft, Stadt und Kreativen dabei ineinander? In dieser Veranstaltung beleuchten wir, welche Strategien, Werkzeuge und Kooperationen notwendig sind, um neue Areale wirklich zum Pulsieren zu bringen. Im Rahmen von 4×4 im 44er Haus blicken wir gemeinsam auf das Thema – für Bewohner*innen, Architekt*innen und alle, die wissen wollen, wie belebte Stadtteile funktionieren können. 4×4 im 44 Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Unsere Inputgeber*innen Christian Waldner, Principal/ Founding Partner AllesWirdGut Architecture Vienna, Munich Christian Waldner ist Principal und Founding Partner des international tätigen Architekturbüros AllesWirdGut. Seit über 25 Jahren plant und realisiert er komplexe Projekte an der Schnittstelle von Architektur, Städtebau und Gesellschaft – von Wohnquartieren über Bildungs- und Arbeitswelten bis …
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.
Ein Workshop für alle, die Produktivität neu definieren wollen. Methoden & Hacks für mehr Fokus in deinem Arbeitsleben – mit Future Work Expertin Jeanny Gucher.
Eine neue Ära der Suche Seit dem Launch von ChatGPT hat sich die Art und Weise, wie Menschen im Internet suchen, fundamental verändert. Wir bewegen uns weg von Ergebnislisten hin zu direkten Antworten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Spielregeln für Sichtbarkeit und Traffic werden neu geschrieben. In diesem Workshop analysieren wir den Paradigmenwechsel von klassischem SEO hin zu GEO (Generative Engine Optimization). Du lernst nicht nur die technologische Basis von LLMs (Large Language Models) kennen, sondern vor allem, wie du dieses Wissen strategisch nutzt. Zusätzlich zu Theorie-Input blicken wir auch in die Praxis: Wie müssen Inhalte heute aufgebaut sein, damit sie von KIs als „beste Antwort“ zitiert werden? Welche Tools helfen dir, Lücken in deiner Strategie aufzudecken? Dieser Tag ist dein Update für die neue Ära der Suche – damit deine Marke auch in Zukunft dort sichtbar ist, wo die Nutzer*innen ihre Antworten finden. Was du aus diesem Workshop mitnimmst: Für wen sich der Workshop lohnt: die verstehen wollen, wohin sich der Markt bewegt. Er ist ideal für alle, die für die Sichtbarkeit von Unternehmen verantwortlich sind und sicherstellen wollen, dass ihre Content-Strategie nicht von der technologischen Entwicklung überrollt wird. Hinweis: Tiefgehendes technisches SEO-Vorwissen ist keine Voraussetzung. Wir holen dich dort ab, wo klassisches Marketing auf moderne KI-Technologie trifft. Bitte mitbringen / vorbereiten: Tickets & Preise: Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375€ exkl. MwSt. (€ 450,- inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person gültig Tickets für Unternehmen …
In diesem eineinhalbtägigen Workshop lernst du, wie du repetitive, mühsame Aufgaben mittels KI smart automatisierst und dich & dein Business damit entlastest und wertvolle Zeit freilegst. Mit vollem Fokus auf sofortige Anwendbarkeit und viel Raum für Praxisübungen. Damit dir wieder mehr Zeit für die wirklich relevanten Dinge bleibt: mehr Zeit für Strategisches, mehr Zeit zum Überlegen.
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Beim 4x4 im 44er Haus in Leonding drehte sich alles um die Frage, wie sich Unternehmen und Menschen „future fit“ machen können und welche Kompetenzen es dafür braucht.
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Best Practice Talks mit Expert*innen über Linkedin, TikTok, Instagram, Podcasts und Influencer*innen. Und was davon in 2026 noch funktioniert und Reichweite, Relevanz und Wirkung bringt.
Führung war selten so herausfordernd und gleichzeitig so chancenreich wie heute. Alte Hierarchien bröckeln, neue Erwartungen treffen auf gewachsene Strukturen, und mittendrin stehen Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, ohne Kontrolle auszuüben. Susanna Winkelhofer, Chefredakteurin von DIE MACHER, erlebt diesen Wandel täglich selbst und im Austausch mit Unternehmen und Entscheider*innen. Im Gespräch teilt sie ihre Perspektive auf modernes Leadership, die Bedürfnisse der jungen Generation und darauf, wie Mut, Empathie und Offenheit zu echten Erfolgsfaktoren werden. 1. Wie hat sich Leadership deiner Meinung nach verändert? Welche Qualitäten und Skills braucht es heute, um ein Team sicher durch Dynamik und Wandel zu führen? „Leadership ist endlich erwachsen geworden – im besten Sinne. Früher ging’s um Kontrolle, heute geht’s um Vertrauen. Früher um Hierarchie, heute um Augenhöhe. Ich führe viel lieber mit Herz als mit Hierarchie. Und das Schönste: Wir dürfen endlich als ganze Menschen führen, nicht als Manager-Roboter, die keine Schwäche und keine Gefühle zeigen (dürfen). Was es heute wirklich braucht? Erstens: Die Bereitschaft und auch Neugierde, Veränderung zu begrüßen, anstatt sie zu verdrängen oder Angst vor ihr zu haben. Zweitens: Echte Empathie – und damit meine ich nicht das Gespräch einmal im Quartal, sondern wirklich zu spüren, wo jemand gerade steht. Drittens: Den Mut, auch mal verletzlich zu sein. Ja, natürlich ist es wichtig, dass ich vorangehe, dass meine Begeisterung für die Vision riesig ist und ich alles dafür tue, dass wir sie gemeinsam erreichen – aber wenn ich meinem Team zeige, dass …
Ein regelmässiger Praxis-Austausch für Marketing Profis. Durch moderierte Gespräche und die Erfahrung anderer entstehen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse.
Impulsgespräch „Kreativität“ Wie findet man als Kreative*r gute Ideen – auch wenn scheinbar nichts kommt – und wie lässt sich Kreativität gezielt im Arbeitsalltag einsetzen? Im Impulsgespräch gibt Marco Steiner Einblicke in seinen persönlichen Ansatz und teilt Erfahrungen aus seinem Arbeitsleben. Es geht unter anderem um Fragen wie: Was macht überhaupt eine gute Idee aus? Welche Methoden und Tools helfen dabei, kreativ zu bleiben? Wie findet man neue Perspektiven, wenn der Kopf blockiert ist? Und wie bleibt man kreativ, auch wenn Deadlines, Druck oder herausforderndes Feedback aufkommen? Marco Steiner Marco Steiner versucht, das Große im Kleinen und das Kleine im Großen zu finden. Er begleitet Marken auf ihrem Weg zu Brandings und Kampagnen. Seit 20 Jahren als Designer, Texter, Creative Director und Stratege. Für renommierte Kunden und Agenturen tätig. Heute selbstständiger, Kategorien übergreifender Kreativer, Berater und Teil des Kollektivs die entgegengesetzte richtung. Marken denkt er einfach: Für etwas stehen, das Menschen brauchen. Und so erzählen, dass man sich gern daran erinnert. Preise wurden gewonnen. Kinder werden großgezogen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, …
European industrial regions are rapidly evolving due to global economic and policy demands. Non-metropolitan areas, in particular, must adapt by fostering “future skills,” such as creativity and collaboration, which are vital for resilience. The x-Inno Radar project addresses the European Skills Agenda 2020 by promoting these soft skills in industrial contexts. To strengthen our knowledge on soft skills and gather different perspectives and inspirations within and beyond the project, we have developed a format called „Inspired by“. We warmly invite you to our third open session called Inspired by: Future Skills in Creative Industries. Together with two experts, we will explore how future skills and entrepreneurial mindsets can empower talents in the cultural and creative industries. Drawing on European initiatives such as CYANOTYPES and YONDERS, our discussion will highlight how creativity, learning and sustainability come together to enable long-term career paths and ventures. What to expect? Showcases by experts: Who should attend? Why attend? How to attend? Boosting industrial transition by activating soft innovation skills and stimulating pioneer spirit Industrial regions in central Europe are amidst a heavy transformation of their economic and social base. It is especially the non-metropolitan regions who must change profoundly in response to global economic trends, political demands, and structural disadvantages. The x-Inno Radar project increases their agility and innovativeness by strengthening soft skills. The partners jointly apply a new place-based approach, which centers around transversal skills, maker skills, and pioneer skills. After regional screenings and a …
Impulsgespräch „Selbstständig als Kreative*r“ Wie findet man den eigenen Weg in die Selbstständigkeit als Kreative*r?Wie entwickelt man einen eigenen Stil – und wie wird man sichtbar, ohne sich zu verbiegen? Beim Young Creative Club spricht Illustratorin Carina Lindmeier offen und ehrlich über ihren Weg in die kreative Selbstständigkeit. Carina arbeitet international mit Marken wie Adobe, Red Bull Media House und mymuesli zusammen. In ihrer Arbeit verbindet sie verspielte, zeitgenössische Illustration mit einer starken persönlichen Handschrift. Beim Young Creative Club teilt sie ihre Erfahrungen rund um Selbstständigkeit, Personal Branding und das Finden des eigenen Stils – und spricht darüber, wie diese Themen im kreativen Alltag untrennbar miteinander verbunden sind. Wie immer beim Young Creative Club gilt: kein Vortrag – sondern ein ehrliches Gespräch, echte Learnings und Raum für Austausch. Carina Lindmeier Carina ist freiberufliche Illustratorin aus Linz und liebt es, mit Farben, Formen und Texturen Geschichten zu erzählen. Ihre digitalen Illustrationen sind verspielt, modern und inspiriert von Dingen, die sie im Alltag entdeckt.Sie arbeitet mit internationalen Marken wie Adobe, Red Bull Media House und mymuesli zusammen und bringt kreative Ideen mit viel Gefühl und Persönlichkeit aufs Papier. Besonders wichtig ist ihr der Austausch mit anderen Kreativen: In Workshops, Talks und als Mentorin teilt sie ihr Wissen und unterstützt junge Illustrator*innen auf ihrem Weg. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start …