In diesem Workshop mit Birgit Hajek bekommst du tiefgehende Einblicke in die praktische Anwendung von KI-Tools im Content- und Social Media Marketing. Von Konzeptentwicklung und Strategie bis hin zu konkreten Redaktionsplänen, knackigen Headlines und ielgruppenorientierten Texten sowie SEO-Einsatzmöglichkeiten.
Künstliche Intelligenz (KI) oder Artificial Intelligence (AI) ist längst in der Kreativwirtschaft angekommen. Was es für die Branche bedeutet, wenn die dem Menschen ureigenste Eigenschaft – die Kreativität – auch von Maschinen übernommen wird?Wir gehen der Sache auf den Grund.
Wir beobachten für dich nationale und internationale Expert*innen und ihre Projekte, filtern relevante Inhalte aus der Vielzahl der täglichen Meldungen heraus und fassen dir einmal im Monat die wichtigsten Neuigkeiten im Kontext von KI und Kreativwirtschaft zusammen.
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Das Erfolgsformat geht in die nächste Runde! Am 10. Oktober 2024 ab 17 Uhr geben sieben Expert*innen Impulse zu AI-Themen im Kontext der Creative Industries - inmitten von Kunstwerken des Ars Electronica Centers in Linz. Das Team von Muto sorgt mit einem siebengängigen Dinner für kulinarische Highlights. Danach lassen wir den Abend mit Drinks und DJ ausklingen.
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In diesem Workshop mit Birgit Hajek bekommst du tiefgehende Einblicke in die praktische Anwendung von KI-Tools im Content- und Social Media Marketing. Von Konzeptentwicklung und Strategie bis hin zu konkreten Redaktionsplänen, knackigen Headlines und ielgruppenorientierten Texten sowie SEO-Einsatzmöglichkeiten.
Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) stellt nicht nur das traditionelle Urheber*innenrecht vor neue Herausforderungen. Anwender*innen aus der Kreativwirtschaft, wie Fotograf*innen, Designer*innen, Agenturen und Marketing-Profis, müssen sich mit neuen Rechtsfragen auseinandersetzen, um Risiken zu minimieren und kreativ erfolgreich zu sein.
Markus Gaderer, Rechtsanwalt und Experte für Urheber*innenrecht, und Jeannette Gorzala, Expertin für den europäischen Artificial Intelligence Act (AI Act), KI-Beraterin und Anwältin, haben eine erste Einordnung für die Kreativwirtschaft vorgenommen.
Allgemeiner Überblick zu AI & Copyright
Ein grundlegendes Verständnis des Urheber*innenrechts ist essenziell. Markus Gaderer erklärt:
Markus Gaderer, Rechtsanwalt und Partner bei Haslinger/Nagele Rechtsanwälte. Foto: Kathrin Weiß
Nur menschliche Schöpfungen sind urheber*innenrechtlich geschützt. Der Einsatz von KI in der Erstellung solcher Werke wirft jedoch komplexe rechtliche Fragen auf.
Das Urheber*innenrecht schützt Werke, die durch eine eigentümliche geistige Schöpfung entstehen. Dies umfasst Texte, Bilder, Musik und andere kreative Arbeiten. Für den Schutz ist es entscheidend, dass das Werk eine bestimmte Originalität und Kreativität aufweist, sich vom Alltäglichen, Landläufigen, üblicherweise Hervorgebrachten abhebt.
Beispiel: Ein bekanntes Beispiel ist das Affen-Selfie, bei dem der Affe selber den Auslöser drückte. Da das Foto nicht von einem Menschen gemacht wurde, genießt es keinen urheberrechtlichen Schutz. Dies verdeutlicht die Schwierigkeit, KI-generierte Werke unter das bestehende Urheberrecht zu fassen. Mehr dazu: Monkey selfie copyright dispute
Selbstportrait des Schopfmakaken Naruto
Mit dem Aufkommen von KI-Systemen wie DALL-E, Midjourney und anderen, die in der Lage sind, beeindruckende Bilder, Texte und Musik zu generieren, stellt sich die Frage: Wem gehören diese Inhalte? Diese KI-Tools werden oft mit riesigen Mengen an Daten trainiert, die urheber+innenrechtlich geschützt sein könnten. Dies führt zu weiteren rechtlichen und ethischen Herausforderungen.
Jeannette Gorzala, Expertin für den europäischen Artificial Intelligence Act (AI Act) und künstliche Intelligenz führt aus, dass zusätzlich zu Fragen des Copyrights auch Transparenz- und Kennzeichnungspflichten im AI Act bei der kreativen Nutzung von KI zu beachten sind. Zudem sind ergänzend immer Fragen des Immaterialgüterschutzes, Datenschutzes und Haftungs- und Verpflichtungsfragen mit abzuklären, um hohe Verwaltungsstrafen und Schadensersatzforderungen zu vermeiden.
Jeannette Gorzala, Expertin für den EU AI Act und stellvertretende Vorsitzende des KI-Beirats der österreichischen Bundesregierung. Foto: Kathrin Weiß
Nutzung und Kennzeichnung von AI-generierten Inhalten
Eine wichtige Frage ist, ob und wie AI-generierte Inhalte gekennzeichnet werden müssen. Jeannette Gorzala betont die Bedeutung der Transparenzpflichten des EU AI Acts:
„Die Transparenzpflichten sind wichtig, um Vertrauen in KI-Systeme zu schaffen.“
Der AI Act sieht die verpflichtende Kennzeichnung bestimmter KI-generierter oder KI-bearbeiteter Text-, Bild-, Audio- und Videoinhalte vor. Die korrekte Umsetzung von Kennzeichnungspflichten beugt jedoch nicht anderen Rechtsverletzungen im Zusammenhang mit Datenschutz, Persönlichkeitsrechten oder der Verwendung bzw. Verletzung der Immaterialgüterrechte Dritter vor.
Beispiel: Deep Fakes sind ein besonders heikles Thema. 2023 wurden fast 100.000 Deep Fake-Videos gemeldet, was einem Anstieg von 550% seit 2019 entspricht. Mehr dazu: State of Deepfakes
.Synthetischer Content ist mittlerweile kaum von nicht mittels KI erstellten oder bearbeiteten Inhalten zu unterscheiden. Diese täuschend echten Inhalte können für verschiedene Zwecke erstellt werden, von harmlosen Späßen bis hin zu betrügerischen Absichten. Der AI Act erfordert eine deutliche Kennzeichnung von Deep Fakes, um Irreführungen vorzubeugen, während kreative Freiheiten nichtsdestotrotz erhalten werden. Hier gibt es Anpassungen der Art und Weise, wie gekennzeichnet werden muss.
Darüber hinaus muss bei der Nutzung von KI-Systemen, die direkt mit Menschen interagieren, klar gemacht werden, dass es sich um eine Interaktion mit einer Maschine handelt. Dies betrifft insbesondere Chatbots und virtuelle Assistenten. Gorzala erläutert, warum dies erforderlich ist:
„Menschlich wirkende KI-Avatare, vom virtuellen Lehrassistent*innen bis hin zu virtuellen Partner*innen, sind ein großer Trend und die Vermengung von künstlichen Avataren und Menschen birgt auch Gefahren.”
Beispiel: Eine virtuelle Influencerin wie etwa Lil Miquela, die von der Firma Brud erstellt wurde und über Millionen von Followers auf Instagram und TikTok verfügt, muss klar als AI-generierter Charakter gekennzeichnet sein. Diese Kennzeichnung hilft den Nutzer*innen zu verstehen, dass sie mit einer künstlichen Entität interagieren, was insbesondere im Kontext von Werbung und Influencer-Marketing von Bedeutung ist. Lil Miquela auf Instagram
Screenshot des Instagram Accounts von Lil Miquela. Foto: Brud
Haftungsfragen bei KI-generierten Inhalten
Ein zentrales Thema ist die Haftung, wenn KI-Systeme fehlerhaft sind. Gaderer erläutert, dass im Falle eines Schadens durch einen KI-generierten Inhalt die Haftungsfrage komplex ist und von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter die Art des Schadens und die genutzte Technologie. Gorzala ergänzt, dass der EU AI Act Hersteller*innen und Betreiber*innen von KI-Systemen bestimmte Verpflichtungen auferlegt, die erfüllt werden müssen, um Risiken zu minimieren.
Bei der Verwendung personenbezogener Daten zum Training von KI-Modellen gibt es ebenfalls rechtliche Einschränkungen, insbesondere durch den Datenschutz. Ebenso kann es Verwendungseinschränkungen bei nicht-personenbezogenen Daten geben, die im Einzelfall abzuklären sind. Gorzala mahnt, hier genau zu prüfen, da es mittlerweile auch eine erste Beschwerde wegen möglicher Datenschutzverletzungen in Österreich gibt und verweist auf die Klagewelle in den USA im Zusammenhang mit insbesondere generativen KI-Systemen. Dies zeigt die Notwendigkeit, sich mit den rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um Rechtsverletzungen zu vermeiden.
Tipp: Bekannte Fälle umfassen Klagen gegen OpenAI und Microsoft wegen Verstößen gegen Urheber*innenrechtsgesetze und unlauterem Wettbewerb. Gaderer erwähnt in diesem Zusammenhang die Datenbank der George Washington University mit teils bereits entschiedenen Fällen zu KI, insbesondere zu Copyrightfragen. Mehr dazu hier: AI Litigation Database
Urheber*innenrechtlicher Schutz von KI-generierten Inhalten
Die Frage, wem die Rechte an KI-generierten Inhalten gehören, ist komplex. Markus Gaderer erklärt, dass eine geistige Schöpfung vorliegen muss, die auf menschlicher Kreativität basiert, um urheber*innenrechtlichen Schutz zu genießen. Dies stellt besonders in hybriden Arbeiten, wie Fotos von Personen in Kombination mit KI-generierten Hintergründen, eine Herausforderung dar. Der menschliche Input muss signifikant sein, damit Urheber*innenrechte entstehen können.
Beispiel: Wenn ein*e Designer*in ein KI-generiertes Bild als Grundlage für eine Illustration verwendet, muss der menschliche Beitrag zur finalen Schöpfung klar erkennbar und bedeutend sein, damit urheber*innenrechtlicher Schutz beansprucht werden kann.
Eine häufig gestellte Frage betrifft die Nutzung von KI-generierten Bildern als Vorlagen für Grafiken, Illustrationen und andere kreative Werke. Gaderer betont, dass der menschliche Einfluss auf das Endprodukt entscheidend ist:
„Ein reiner KI-Output, der ohne signifikante menschliche Bearbeitung verwendet wird, genießt keinen urheberrechtlichen Schutz, da der notwendige menschliche Schöpfungsbeitrag fehlt.“
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Schutz von Persönlichkeitsrechten, insbesondere wenn KI-generierte Inhalte reale Personen darstellen oder imitieren. Es gibt rechtliche Einschränkungen, die sicherstellen, dass das Persönlichkeitsrecht nicht verletzt wird, wenn beispielsweise das Bild einer Person ohne deren Zustimmung verwendet wird. Dies gilt auch für Stimmen, die durch KI nachgebildet werden.
Beispiel: Ein Fall, bei dem ein KI-generiertes Bild einer realen Person sehr ähnlich sah, führte zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Das Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Person wurde verletzt, da das Bild ohne Zustimmung verwendet wurde.
KI in der Kreativwirtschaft wirft neue Fragen auf, die es noch zu klären gilt. Bis dahin müssen Anwender*innen sicherstellen, dass sie die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen einhalten und sich über mögliche rechtliche Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
Sensible Themen und Einschränkungen bei AI-generierten Bildern
Jeannette Gorzala betont, dass auch AI-generierte Inhalte den ethischen Richtlinien und gesetzlichen Bestimmungen folgen müssen, die für traditionelle Medien gelten. Das bedeutet, dass Inhalte, die für sensible Themen verwendet werden, besonders sorgfältig geprüft werden sollten, um sicherzustellen, dass sie nicht missbräuchlich oder unethisch eingesetzt werden. Hier ist es ratsam, interne Richtlinien zu entwickeln, um sicherzustellen, dass die Nutzung der Bilder rechtlichen und ethischen Standards entspricht.
Praktische Ansätze und Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften
Unternehmen sollten ihre Verträge und Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) überprüfen, um die Nutzung von generativen KI-Tools abzubilden und sich vor Haftung gegenüber Kund*innen abzusichern. Gorzala rät Unternehmen, dies bereits jetzt zu tun, da dies unabhängig vom AI Act ist und Unternehmen sonst in ein großes Ausmaß an unbekannten Risiken laufen. Weiter betont sie die Notwendigkeit, klare Richtlinien und Prozesse im Umgang mit generativer KI zu entwickeln und Mitarbeiter*innen entsprechend zu schulen. Ein strukturierter Umgang mit generativer KI schützt nicht nur vor Risiken, sondern stärkt Kund*innen-Vertrauen und Credibility am Markt.
Praktische Tipps für Anwender*innen aus der Kreativwirtschaft
Verträge und AGBs überprüfen: Es ist wichtig, sicherzustellen, dass eigene Verträge und AGBs die Nutzung von KI-Tools abbilden, um Risiken zu vermeiden und Haftungsfällen vorzubeugen. Ebenfalls ist auf die Konditionen der einzelnen KI-Tools zu achten. Rechtliche Beratung kann helfen, komplexe Vertragsklauseln zu verstehen und Fallstricke zu vermeiden.
Transparenzpflichten beachten: Der AI Act sieht die Kennzeichnungspflicht für bestimmte KI-generierte oder KI-bearbeitete Inhalte vor. Dies gilt für Bilder, Videos, Texte und Audioinhalte. Es ist wichtig, diese Transparenzpflichten entsprechend des Use Cases der Inhalte korrekt umzusetzen und so rechtskonform zu arbeiten, Missverständnissen vorzubeugen und Vertrauen von Kunden zu stärken.
Rechtliche Beratung in Anspruch nehmen: Es empfiehlt sich, Rechtsanwält*innen zu konsultieren, die auf Urheber*innenrecht und AI-Recht spezialisiert sind, um rechtliche Risiken zu minimieren. Dies ist besonders wichtig bei großem Umfang der Nutzung von KI-Tools oder der Entwicklung eigener KI-Modelle.
Sensible Themen berücksichtigen: Einschränkungen bei der Nutzung von AI-generierten Inhalten für sensible Themen sollten beachtet werden. Nutzungsbedingungen der Bildagenturen und AI-Tools sollten sorgfältig geprüft werden, um Missbrauch zu verhindern. Interne Richtlinien für den Umgang mit sensiblen Themen können helfen, rechtliche und ethische Standards einzuhalten.
Updates zum EU AI Act verfolgen: Es ist wichtig, über die aktuellen Entwicklungen und Implementierungsphasen des EU AI Acts informiert zu bleiben. Regelmäßige Schulungen und Workshops können helfen, auf dem neuesten Stand zu bleiben und Prozesse entsprechend anzupassen. Ressourcen wie Webinare, Fachartikel und rechtliche Updates sind nützlich, um sich kontinuierlich weiterzubilden.
Ethische Erwägungen einbeziehen: Neben rechtlichen Anforderungen sollten auch ethische Überlegungen eine Rolle spielen. Verantwortungsbewusste und respektvolle Nutzung von KI ist entscheidend, besonders bei Inhalten, die sensible oder umstrittene Themen behandeln. Ein Ethikbeirat oder externe Beratung kann helfen, ethische Standards zu wahren.
Technische Lösungen implementieren: Technische Tools und Lösungen können die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen erleichtern. Dazu gehören die Implementierung von Watermarking-Technologien zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten und die Nutzung von Datenschutz- und Compliance-Software, um alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.
Interne Schulungen und Sensibilisierung: Regelmäßige Schulungen für Mitarbeiter*innen sind wichtig, um nicht nur das Bewusstsein für rechtliche und ethische Anforderungen im Umgang mit KI zu schärfen, sondern auch unkontrollierte Risiken abzuwenden. Sensibilisierung für die Bedeutung von Transparenz, Urheber*innenrecht und ethischen Standards fördert eine verantwortungsvolle Nutzung von KI in der Organisation.
Risikomanagement und Haftungsbegrenzung: Strategien zum Risikomanagement und zur Haftungsbegrenzung sollten entwickelt werden. Dazu gehört die Erstellung von Notfallplänen für rechtliche Auseinandersetzungen und die Implementierung von Haftungsausschlüssen und Schadensbegrenzungsklauseln in Verträgen.
Kollaboration und Austausch: Vernetzung mit anderen Akteur*innen in der Kreativwirtschaft ist hilfreich, um Best Practices und Erfahrungen im Umgang mit KI auszutauschen. Die Teilnahme an Branchenveranstaltungen, Konferenzen und Diskussionsforen kann wertvolle Einblicke und praktische Tipps liefern, um Prozesse zu verbessern und rechtliche Risiken zu minimieren.
Markus Gaderer ist Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Haslinger/Nagele in Linz. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Immaterialgüterrecht (Marken, Muster, Patente, Urheberrecht uvm.), sowie dem Wettbewerbs- und Datenschutzrecht. Er ist Mitautor mehrerer Kommentare in seinen Fachbereichen; so wirkte er insbesondere an Publikationen zum Markenrecht, Urheberrecht und zum Kartellrecht mit. Zudem hält Markus Gaderer laufend Vorträge zu diesen Themen. https://www.haslinger-nagele.com/
Jeannette Gorzala ist Expertin für den EU AI Act an der Schnittstelle von Wirtschaft, Recht und Technik. Sie ist Gründerin der Kanzlei go_legal sowie der KI-Ausbildungsplattform Act.AI.Now, die Unternehmen bei der Umsetzung des AI Acts und KI Governance unterstützt. Jeannette hat umfangreiche Erfahrungen mit der Implementierung des AI Acts in der Kreativindustrie über alle Medienformen hinweg. Als stellvertretende Vorsitzende des KI-Beirats der österreichischen Bundesregierung, Vizepräsidenten des European AI Forums und Chief Policy Officer von AI Austria ist sie eine der bekanntesten Köpfe des europäischen KI-Ökosystems. https://www.jeannette-gorzala.com
Markus Gaderer und Jeannette Gorzala waren im Rahmen des Talks „AI & Urheber*innen-Recht“ am 30 April 2024 zu Gast.
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is for architects, spatial designers, creative professionals who want to move beyond surface-level AI usage and integrate it meaningfully into their design process. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Schedule Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one person Tickets for companies with 20 or more employees: €562.50 excl. VAT (€675 incl. VAT) – each valid for one person Click here for the terms and …
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
Ein Workshop für alle, die Produktivität neu definieren wollen. Methoden & Hacks für mehr Fokus in deinem Arbeitsleben – mit Future Work Expertin Jeanny Gucher.
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
In diesem dreiteiligen Training entwickelst du deine Persönlichkeit zu einer klaren, authentischen Personal Brand, die zu dir, deinem Business und deinen Zielen passt. Du arbeitest an deinem Selbstbild, schärfst deine Positionierung und übersetzt deine Erkenntnisse in konkrete nächste Schritte – begleitet durch Theorieinput, Austausch in der Gruppe und individuelles Sparring.
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Der Paneltalk beleuchtet Personal Branding als strategisches Werkzeug zwischen Sichtbarkeit, Positionierung und Haltung. Gemeinsam diskutieren wir, wie viel Persönlichkeit eine starke Marke braucht, wo die Grenze zum Privaten verläuft und wie man sich klar positioniert, ohne sich zu verbiegen.
Führung war selten so herausfordernd und gleichzeitig so chancenreich wie heute. Alte Hierarchien bröckeln, neue Erwartungen treffen auf gewachsene Strukturen, und mittendrin stehen Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, ohne Kontrolle auszuüben. Susanna Winkelhofer, Chefredakteurin von DIE MACHER, erlebt diesen Wandel täglich selbst und im Austausch mit Unternehmen und Entscheider*innen. Im Gespräch teilt sie ihre Perspektive auf modernes Leadership, die Bedürfnisse der jungen Generation und darauf, wie Mut, Empathie und Offenheit zu echten Erfolgsfaktoren werden. 1. Wie hat sich Leadership deiner Meinung nach verändert? Welche Qualitäten und Skills braucht es heute, um ein Team sicher durch Dynamik und Wandel zu führen? „Leadership ist endlich erwachsen geworden – im besten Sinne. Früher ging’s um Kontrolle, heute geht’s um Vertrauen. Früher um Hierarchie, heute um Augenhöhe. Ich führe viel lieber mit Herz als mit Hierarchie. Und das Schönste: Wir dürfen endlich als ganze Menschen führen, nicht als Manager-Roboter, die keine Schwäche und keine Gefühle zeigen (dürfen). Was es heute wirklich braucht? Erstens: Die Bereitschaft und auch Neugierde, Veränderung zu begrüßen, anstatt sie zu verdrängen oder Angst vor ihr zu haben. Zweitens: Echte Empathie – und damit meine ich nicht das Gespräch einmal im Quartal, sondern wirklich zu spüren, wo jemand gerade steht. Drittens: Den Mut, auch mal verletzlich zu sein. Ja, natürlich ist es wichtig, dass ich vorangehe, dass meine Begeisterung für die Vision riesig ist und ich alles dafür tue, dass wir sie gemeinsam erreichen – aber wenn ich meinem Team zeige, dass …
Führung steht unter Veränderungsdruck, besonders dort, wo Kreativität, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit den Alltag prägen. Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen, wenn Teams heterogener werden, Innovationszyklen kürzer und Erwartungen an Arbeit sinn- und wertegetriebener sind. Gefragt sind heute Führungspersönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne einzuengen, die Klarheit schaffen, ohne Kontrolle auszuüben, und die kreative Prozesse ermöglichen, statt sie zu steuern. Stefan Promper beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Leadership im kreativen Umfeld – als Trainer, Berater und Lehrgangsleiter. Im Gespräch teilt er seine Perspektive darauf, wie sich Führung verändert hat, warum Selbstführung für Kreativschaffende essenziell ist und welche Rolle Führungskräfte als Kontextgeber*innen in vielfältigen Teams einnehmen sollten. 1. Wie hat sich Leadership im kreativen Umfeld deiner Erfahrung nach verändert – und welche Qualitäten sind heute besonders wichtig, um Teams wirkungsvoll zu führen? „Innovationszyklen sind kürzer, Teams multidisziplinärer. Führung bedeutet zunehmend Hindernisse aus dem Weg räumen, Entscheidungswege zu verkürzen und Prozesse flexibel halten. Schnelle Lernzyklen schlagen Perfektionismus und bei einer gesteigerten Interdisziplinarität werden in Teams das Übersetzen, Verbinden und Moderieren von Spannungen zu zentralen Führungsqualitäten. Daneben geht es in einer Welt voller Reize und Möglichkeiten auch verstärkt um Klarheit und Priorisierung – gute Führung sagt nicht nur Ja, sondern auch bewusst Nein. Zudem wird Arbeitskultur mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, denn die Erwartungen haben sich verändert: Sinn, Selbstwirksamkeit und gesunde Arbeitsweisen sind heute zentrale Attraktivitätsmerkmale und Leadership muss diese aktiv mitgestalten.“ 2. Beim Lehrgang „Leadership for Creatives“ legst du viel Wert …
Kampagnen sollen Aufmerksamkeit erzeugen, Marken stärken und messbare Wirkung zeigen. Doch keine leichte Aufgabe: Zielgruppen sind scharf definiert, Entscheidungsprozesse komplex, Budgets müssen gut begründet sein. Bei dieser Ausgabe von In Good Company sprechen wir über Kampagnen im Detail: Welche Strategien, Ideen oder Formate schaffen es, Aufmerksamkeit zu erzeugen und gleichzeitig einen echten Beitrag zu Unternehmenszielen zu leisten? Welche Kampagnen funktionieren besonders gut? Und warum funktionieren sie? Im moderierten Austausch teilen wir Erfahrungen, Herausforderungen und Best Practice Beispiele, mit dem Ziel, Impulse mitzunehmen, die sich direkt in die eigene Arbeit übertragen lassen. >>> Diese Veranstaltung richtet sich an Personen, die in Marketingabteilungen von Unternehmen tätig sind. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Dieses wiederkehrende Format ist für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen passen. Wenn du danach weiterhin Teil des Netzwerks bleiben und regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilnehmen möchtest, bieten wir dir gerne eine Membership an. Damit erhältst du …
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …