formquadrat – Ein Synonym für über 25 Jahre Produktdesign aus Linz. Bei unserer neuen Coffee Break erzählen Stefan Degn und Mario Zeppetzauer wie sich Designprozesse in den letzten Jahrzehnten verändert haben.
Bühne und Sichtbarkeit, Innovation und Transformation
Wer sich für ein neues Fernglas von Swarovski Optik entscheidet, nennt nicht nur ein optisches Gerät für Generationen sein Eigen, sondern mit ziemlicher Sicherheit ein Fernglas, das formquadrat designt hat. Seit sieben Jahren gestalten die Linzer Industriedesigner für den Tiroler Optikkonzern.
Neben professionellem Gestalten sind die professionelle Abwicklung und Kalkulation eines jeden Gestaltungsauftrags das Um und Auf in der täglichen Arbeit eines/ einer DesignerIn. Wie berechnet man seinen individuellen Stundensatz? Welche Faktoren spielen eine Rolle? Wie ist das mit den Nutzungsrechten?
Gemeinsam mit Severin Filek, Geschäftsführer von designaustria, haben Kira Schinko, Co-Founderin des Designstudios OrtnerSchinko sowie Mario Zeppetzauer, Gründer des Designbüros formquadrat, Fragen wie diese und relevantes Praxiswissen in unserem Info-Brunch am 6. Oktober vermittelt. Bei Kaffee und Frühstück gab es Infos zu Grundlagen der Kalkulation und Stundensatzberechnung sowie eine Einführung in die Themen Urheber-, Persönlichkeits- und Nutzungsrechte. Das alles gibt's für dich als Video zum Nachsehen.
Jeder Gegenstand, den wir in die Hand nehmen, wurde irgendwann von jemandem designt. Handelt es sich dabei um ein Serienprodukt, war wahrscheinlich ein*e Produktdesigner*in beteiligt. Produktdesigner*innen, die auch Industriedesigner*innen genannt werden, verleihen einem Produkt seine Form und Features, bevor es in die Massenfertigung geht. Dabei haben sie die Bedürfnisse der Anwender*innen und Zielgruppe im Fokus und berücksichtigen neben den gewünschten Funktionen eines Produkts und dessen Brand auch die Fertigungsmöglichkeiten, Materialeigenschaften sowie ästhetische Aspekte.
Mario Zeppetzauer ist Industriedesigner und leitet die Abteilung Industrial Design an der Kunstuniversität Linz. Zusammen mit Stefan Degn gründete er das Designbüro Formquadrat und arbeitet an Projekten für Marken wie B&R, BWT, Fill, Fronius, Haselmeier, Josko, Kapsch, Magna, Palfinger, Pewag, Poloplast, Rosenbauer, Swarovski Optik, SIG, Trodat und Wittmann. Norbert Tomasi hat ihn zum Gespräch getroffen.
Norbert Tomasi: Du bist Leiter der Abteilung Industrial Design an der Kunstuniversität Linz. Was zeichnet Industriedesign dort aus?
Mario Zeppetzauer: Industriedesign, wie wir es an der Kunstuni in Linz betreiben, verfolgt eine gewisse Philosophie. Wir sind in Linz sehr technologisch orientiert, viele Lehrveranstaltungen sind in der Material- und Verarbeitungstechnologie angesiedelt. Es kommen aber auch immer mehr Lehrveranstaltungen dazu, die in Richtung Digitalisierung gehen, zum Beispiel Mechatronik und Sensorik, in der vor allem Masterstudierende eigene mechatronische Prototypen anfertigen, Sensoren und Aktuatoren, also Antriebselemente verbauen und programmieren.
Daraus entstehen verschiedenste Projekte von der Kransteuerung bis zu multifunktionalen Nachrichtensystemen, die etwas detektieren, darauf reagieren und mit der Benutzerin und dem Benutzer interagieren. Was uns außerdem auszeichnet, ist, dass wir bei der Vermittlung von Skills sehr breit aufgestellt sind und in die Tiefe gehen. Egal, ob das jetzt die zeichnerische Darstellungsmethodik ist, ob es 2-D- oder auch 3-D-Programme sind. Aktuell bauen wir unser VR-Lab konsequent aus. Da geht es wirklich ums Modellieren und Darstellen, etwas, das in den Designprozess integriert ist und wo man im virtuellen Raum auch direkt gestaltet. Und wir nehmen auch immer mehr das Feld der menschlichen Wahrnehmung in den Fokus.
VRAID Lab at Industrial Design LinzFoto: Lisa-Marie Halwax
Norbert Tomasi: Wie kann man sich das vorstellen?
Mario Zeppetzauer: Das sind Systeme mit VR-Brillen und integriertem Eyetracking, die wir angeschafft haben, aber auch Computerinterfaces, die den Hautwiderstand detektieren, also anzeigen, ob man gestresst ist oder entspannt.
Norbert Tomasi: Und wofür wird das benötigt?
Mario Zeppetzauer: Ein typisches Beispiel ist ein Projekt mit der Studienrichtung Mechatronik und Smart Technologies des Management Center Innsbruck (MCI), bei dem es um einen Blindenstock ging. Dieser Blindenstock wurde mit Sensoren erweitert, die Entfernungen messen und detektieren, was sich im Umfeld befindet. Wir haben dazu ein Testumfeld aufgebaut, in dem wir feststellen wollten, was für blinde Menschen die beste Art des Feedbacks aus der Umgebung ist: Ton, Vibration oder Wärmeabgabe an die Haut. Das Ergebnis war, dass Vibration die beste Form des Feedbacks darstellt, und Ton an letzter Stelle kommt. Das liegt daran, dass sehbehinderte Menschen darauf angewiesen sind, alles zu hören. Feedback in Form von Ton wäre für sie kontraproduktiv. Als Mensch ohne Sehbehinderung bedenkt man das vielleicht nicht. Aber es ist für mich ein sehr gutes Beispiel, wie wir Industriedesigner*innen in die Tiefe gehen müssen, um uns einbringen zu können, um alles zu verstehen, um alles mitentscheiden zu können.
BlindenstockFoto: Philip Muehlbacher.
Norbert Tomasi: Warum ist es wichtig, dass sich Industriedesigner*innen einbringen und über wesentliche Elemente eines Produkts mitentscheiden können?
Mario Zeppetzauer: Wir verstehen uns immer als „Anwälte“ der User*innen, das zeigt auch das Blindenstock-Projekt. Der Ausgangspunkt war: Was tut eine blinde Person, wenn sie auf eine Stiege trifft? Vor allem, wenn sie nach unten geht. Uns war klar, dass wir zuerst die Zielgruppe kennen- und verstehen lernen müssen. Wir haben dazu das Berufsförderungsinstitut bfi kontaktiert, wir haben den Blinden- und Sehbehindertenverband kontaktiert, wir haben Workshops mit blinden Menschen veranstaltet und sie in den Designprozess integriert. Dabei wurde uns klar: Stiegen sind das geringste Problem. Denn entweder du stehst an, dann weißt du, die Stiege geht nach oben. Oder du spürst keinen Widerstand, dann geht die Stiege nach unten. Ein blinder Mensch kann alles, was der Stock berührt, erkennen. Das Problem sind jene Dinge, die sich nicht auf dem Boden, sondern beispielsweise in Hüfthöhe befinden: Gastgartentische, die gestern noch nicht auf dem Gehsteig standen, aber auch entgegenkommende Menschen, die aufs Smartphone schauen. Die lassen sich durch den Winkel des Stocks erst zu spät bemerken. Deshalb haben wir die Sensoren am Blindenstock weiter oben ausgerichtet.
Norbert Tomasi: Eine Designentscheidung, die deutlichen Mehrwert bringt …
Mario Zeppetzauer: Genau. Diese Entscheidung hat Auswirkungen darauf, was man spürt: Ist da etwas weit weg? Kommt es schnell auf mich zu? Oder ist es sehr nahe, aber in Hüfthöhe? Und wenn ich das gleich spüre, dann habe ich ein hilfreiches Interface. Wir sind als Industriedesigner*innen nicht die, die sagen: Ich weiß alles besser, ich kenne die Formensprache. Unser Zugang zum Produktdesign ist der: Es gibt eine Zielgruppe, der es gut oder schlecht geht, die vielleicht ein Problem hat und Lösungen sucht. Und die Frage lautet dann: Wie kann ich die beste Lösung liefern? Damit stellt sich in der Grundkonzeption bei jedem Projekt für uns als Designer*innen die entscheidende Frage: Ist es ein Produkt, das Sinn macht oder nicht? Da spielt alles Mögliche hinein: Wie kann ich es produzieren? Ist es nachhaltig? Und so weiter.
momoFoto: Kössler Peinelt Wolkerstorfer
Norbert Tomasi: Kann man also sagen, es ist ein sehr umfassender Beruf?
Mario Zeppetzauer: Ja. Wir fokussieren auf alles, was die Produkte betrifft. Ein unheimlich breites Feld. Durch die Digitalisierung wird unser Gebiet noch breiter, allein schon durch neuartige Interfaces. Als Industriedesigner*innen gestalten wir analoge und digitale Produkte. Weil alles so umfassend ist, ist auch klar, dass man als einzelner Experte nicht alles abliefern kann, sondern in vielen Fällen mit anderen Spezialist*innen kooperieren muss. Man kann davon ausgehen, dass das zukünftige Arbeitsumfeld noch viel, viel kollaborativer und interdisziplinärer werden wird. Und nicht die technologischen, sondern die menschlichen Aspekte spielen eine immer größere Rolle in Zukunft. Denn jedem Produkt, das heute erfolgreich am Markt ist, egal, was es ist, liegen fast immer folgende Überlegungen zugrunde: Wer sind die User*innen? Was wollen sie mit meinem Produkt machen? Und wie wollen sie das machen? Dann erst kommt die Technologie ins Spiel, nicht umgekehrt wie früher. Dazu braucht es uns Industriedesigner*innen. Mehr denn je!
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Learning Journey nach Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …
Wer sich weiterentwickeln will, kommt an Lifelong Learning nicht vorbei – denn kontinuierliches Lernen ist ein Schlüssel zu persönlichem Wachstum, beruflichem Erfolg und kreativer Entfaltung – und genau hier setzen die Handbooks für Creative Region Members an. Ob du gerade keine Zeit für einen Workshop hast oder dir spannendes Wissen dauerhaft sichern willst: Unsere exklusiven Handbooks bringen geballtes Know-how direkt auf deinen Bildschirm. Das aktuelle Handbook zeigt die Key-Learnings aus dem Workshop „Videos mit AI generieren“ mit Boris Eldagsen, wie man z.B. mit Tools wie Runway, Sora & Pika aus simplen Texten ganze Videos erzeugt. Sein Handbook erklärt anschaulich, wie KI im Videoprozess funktioniert – von der Idee bis zur Postproduktion. Ein anderes Handbook zum Workshop „Kreative Ideen methodisch entwicklen“ mit DMB. zeigt dir eine Toolbox für Ideenentwicklung: Mit Methoden wie Transform oder Dynamic Connections entstehen innovative Lösungen durch Perspektivwechsel und Branchenbrüche – ein echter Kreativboost. Die Handbooks erscheinen zu nahezu allen unseren Workshops und werden dir mit dem monatlichen Members Newsletter geschickt! Deine Vorteile als Member: HIER findest du alle Infos dazu. Und wenn du noch kein Member bist: Hol dir unser kostenloses Probe-Handbook vom Workshop „Kreative Ideen methodisch entwickeln“ Gratis Handbook downloaden
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?
Ab 2. August 2026 gelten mit dem AI Act weitere Verpflichtungen – besonders relevant für Kreative sind die neuen Kennzeichnungs- und Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte. Doch was bedeutet das konkret für den Arbeitsalltag? Was muss gekennzeichnet werden, wie kann das in der Praxis aussehen und wo gibt es noch offene Fragen?
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Ob Verein, Gemeinde, Kulturprojekt oder Unternehmen: Alle stehen vor derselben Herausforderung. Aufmerksamkeit zu bekommen ist das eine. Menschen langfristig zu begeistern, das andere.Wie entsteht echte Beteiligung? Was motiviert Menschen, sich freiwillig einzubringen? Welche Rolle spielen Sinn, Gemeinschaft und Kommunikation? Und wie werden aus Interessierten Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitgestalten oder eine Idee weitertragen?Gemeinsam werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und diskutieren, welche Prinzipien überall funktionieren – vom Ehrenamt über Bürger*innenbeteiligung bis hin zum Community Building rund um Unternehmen. Diese Veranstaltung ist spannend für: Unsere Inputgeber*innen Katharina Häckel-Schinkinger Katharina Häckel-Schinkinger ist Kommunikationsexpertin. Sie arbeitet dort, wo Worte Gewicht haben: in Krisen, in gesellschaftlichen Debatten und an den Bruchstellen des Zusammenlebens. Aktuell unterstützt sie Österreichs renommierteste Klimaanwältin Michaela Krömer und ihren Verein CLAW, Climate Law, in strategischer Kommunikation und Fundraising. Zuvor gründete sie das Social Business Habibi & Hawara mit, war 2020 Pressereferentin im Kabinett von Gesundheitsminister Rudi Anschober inmitten der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik und leitete mehr als vier Jahre Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich. Zuletzt verantwortete sie von September 2025 bis März 2026 die Krisenkommunikation von SOS-Kinderdorf. Zur Diskussion zu Gast: Michaela Reisenberger Michaela Reisenbergers Wirkungsräume sind seit jeher vielschichtig, überlappend und sich gegenseitig befruchtend. Ihre Ausbildungen in den Bereichen Kulturmanagement, Fotografie, Theater, Philosophie, und Publizistik bilden den Boden für ein wesentlich breiteres Feld, in dem sie beruflich tätig ist. 13 Jahre lang hat sie gemeinsam mit Anita Huber-Katzengruber das „Sommerfest Herrenstraße“ verantwortet und …
Neu dabei? Dann ist dieser Breakfast Club genau der richtige für dich! Bei Croissants und gutem Kaffee triffst du die anderen neuen Members. Ein gemütliches Frühstück zum Austauschen und gegenseitigen Kennenlernen. Der Breakfast Club ist bewusst klein gehalten. Ohne Vorträge, dafür mit guten Gesprächen, neuen Bekanntschaften für einem entspannten Start in den Tag. Die Veranstaltung ist kostenlos für Members der Creative Region. Bitte HIER anmelden!
LinkedIn ist längst mehr als nur eine Plattform für Recruiting und Networking. Für viele Unternehmen ist sie zu einem zentralen Kanal geworden, um Sichtbarkeit aufzubauen, Expertise zu zeigen und gezielt mit relevanten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Doch wie gelingt es, LinkedIn strategisch und wirkungsvoll zu nutzen, jenseits von sporadischen Postings und Unternehmensnews? Bei dieser Ausgabe von In Good Company dreht sich alles um LinkedIn im Unternehmenskontext: Welche Inhalte funktionieren wirklich? Wie baut man Reichweite und Relevanz auf? Und wie lässt sich LinkedIn sinnvoll in die bestehende Marketingstrategie integrieren? Im moderierten Austausch sprechen wir über Erfahrungen, Herausforderungen und konkrete Ansätze aus der Praxis, insbesondere aus Marketingabteilungen größerer Unternehmen. Ziel ist es, voneinander zu lernen, neue Perspektiven zu gewinnen und Impulse mitzunehmen, die sich direkt im eigenen Arbeitsalltag umsetzen lassen. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Hard Facts: Termin: Ablauf: Anmeldung: Ort: Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen …