Ein Treffen mit David Alaba oder ein Training mit einem ÖFB-Coach: Fans der österreichischen Fußball-Nationalteams haben seit März 2022 die Chance, den Spieler*innen näher zu kommen. Dafür setzt der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) auf NFT und steigt so ins Geschäft mit digitalen Sammelstücken ein. Die Umsetzung dafür kommt von der Linzer Agentur Ahoi Kapptn. Für die beiden ist das Projekt der Start in eine langfristige Zusammenarbeit im NFT-Bereich.
Kryptokunst, Collectibles oder Statussymbol: Wer in der Kryptowelt etwas auf sich hält, hält NFTs. Bei Auktionen erzielen wertvolle NFTs mittlerweile exorbitant hohe Summen. Was mit Kunst begann, birgt Potenziale für neue Geschäftsmodelle oder Marketingaktionen für Unternehmen und Organisationen.
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Was hinter dem Blockchain-Hype steckt, wo NFTs bereits eingesetzt werden und wie sich der Kryptotrend entwickeln könnte, darüber sprachen Lukas Kraetschmer von Ströck Brot, Bernhard Nessler von CryptoWiener, Simon Charamza vom Österreichischer Fußballbund, Gregor Pichler von Ahoi Kapptn und Stefan Erschwendner von frontira beim 19. WE ARE SO Talk in der Nova Zone.
WE ARE SO nft
Was sind NFTs?
NFT steht für „non fungible token“ und ist mehr oder weniger eine fälschungssichere digitale Besitzurkunde, die auf einer Blockchain gespeichert wird. NFTs sind also nicht bloß „teure JPGs“. Ein NFT kann ein Bild, Song, Video oder Zertifikat sein – in jedem Fall ist es eine Datei, die im Gegensatz zu Kryptowährungen nicht austauschbar ist. Wird eine Datei in einen nicht fungiblen Token konvertiert, nennt man dies „minting“. Diese NFT können auf dem Primärmarkt gekauft werden und auf digitalen Marktplätzen (dem Sekundärmarkt) gehandelt werden.
Im Grunde bieten NFTs abseits der Kunst, wo sie zuerst Fuß gefasst haben, die Möglichkeit der Value Creation. Stefan Erschwendner macht das an einem Beispiel fest: „Ein Fußballverein, der seinen Dauerkartenbesitzer*innen auch ein Recht auf den Erwerb einer Dauerkarte einräumt, und zwar in Form eines NFT, schafft für die Besitzer*innen Mehrwert, weil sie die NFT verkaufen können oder die NFT-Halter*innen durch den Besitz in den Genuss exklusiver Leistungen kommen.“
Stefan Erschwendner beim WE ARE SO nft
Und natürlich generiert das nicht nur Werte für die Tokenhalter*innen, sondern auch für die Unternehmen, die NFTs ausgeben. Denn durch „smart contracts“ partizipieren die Unternehmen bei jeder Weitergabe des NFTs an eine*n neue*n Besitzer*in, z. B. auch durch Tantiemen, die bei jedem Verkauf an das ausgebende Unternehmen, abhängig vom Marktwert des NFTs, ausgeschüttet werden.
Digitale Collectibles mit realem Mehrwert
Auch der ÖFB ist als einer der ersten internationalen Fußballverbände auf den NFT-Zug aufgesprungen. Gemeinsam mit Gregor Pichler und seinen Kollegen der Linzer Digitalagentur Ahoi Kapptn! hat der ÖFB eine NFT-Kollektion auf den Krypto-Markt gebracht. Damit hievt der ÖFB das allseits bekannte „Pickerlalbum“ bei fußballerischen Großereignissen auf ein neues Level. „Der ÖFB hat NFTs mit Motiven der Spieler*innen der Nationalteams ausgegeben, die erwerb- bzw. handelbar sind und sie an exklusive Goodies wie Meet&Greets, Matchworn-Trikots oder Trainings mit den ÖFB-Trainer*innen geknüpft“, erklärt Simon Charamza, der beim ÖFB die digitale Entwicklung vorantreibt.
Gregor Pichler und Simon-Peter Charamza beim WE ARE SO nft
Es geht um mehr als nur darum, eine ÖFB-Sammelkarte zu besitzen. Die NFT-Holder werden Teil einerneu geschaffenen Community.
Gregor Pichler, Ahoi Kapptn
Der ÖFB will mit diesem Vorstoß in die Kryptowelt eine Vorreiterrolle in Sachen Digitalisierung einnehmen, das Fan-Engagement steigern und die Interaktion mit den Fans intensivieren. Und das eben durch die Verbindung der digitalen und realen Welt – digitale NFT und analoge Services, die mit Geld nicht zu kaufen sind, weil sie nur für der NFT-Community angeboten werden.
Wir nehmen mit der eigenen NFT-Kollektion eine Pionierrolle in einem schnell wachsenden Markt ein.
Simon Charamza, ÖFB
Kryptokunst als erfolgreicher Werbecoup
Dass NFTs auch für relativ analoge Unternehmen interessant sein können, stellt die Traditionsbäckerei Ströck unter Beweis. Ströck macht seit jeher Krapfen. Und seit Kurzem nicht nur aus Germteig und mit einer Füllung aus Marillenmarmelade oder Vanille, sondern auch digitale NFT-Krapfen. Die Verbindung in die Krypto-Kunstszene gelingt Ströck durch Digitalkünstler und CryptoWiener Bernhard Nessler, der gemeinsam mit Lukas Kraetschmer von Ströck Brot den Kryptokrapfen erschaffen hat. Mit dem Kryptokrapfen will Ströck neue Wege gehen, um für einen Klassiker der österreichischen Backkunst Awareness zu erzeugen.
Ströck hätte auch einen Grafiker beauftragen können. Sie wollten den Kryptokrapfen aber aus der Szene heraus entwickeln. Nichts ins Metaverse hineintragen, sondern aus ihm heraus etwas entstehen lassen.
Bernhard Nessler, CryptoWiener
Bernhard Nessler beim WE ARE SO nft
Herauskamen 30 Stück Digitalkrapfen. Sie sind aber nicht nur limitierte NFT-Kunstwerke, sondern bescheren den Besitzer*innen fünf reale Krapfen am Faschingsdienstag auf Lebenszeit. Lukas Kraetschmer: „Es ging nicht darum, einen Kund*innen-Klub aufzubauen, sondern etwas Exklusives zu bieten.“ Die Kryptokrapfenbesitzer*innen können natürlich ihre digitalen Krapfen weiterverkaufen. Die Tantiemen, die Ströck bei jedem Verkauf generiert, spendet das Unternehmen einer karitativen Einrichtung.
Der Kryptokrapfen hat auch medial für Aufsehen gesorgt. Das hat bewiesen, dass NFTs als Marketinginstrument, wenn sie gut eingesetzt werden, durchaus sinnvoll sind und ihre Berechtigung haben. Im Cryptovoxels Krapfen Space, einem digitalen Grundstück bzw. einer virtuellen Immobilie, kann man zudem das Krapfen-Metaverse erkunden. Interessant für die Entwickler, war es auch zu sehen, wer überhaupt einen solchen Krapfen kauft, denn Kryptokunst und NFTs sind in der öffentlichen Wahrnehmung noch nicht wirklich angekommen. Hier braucht es noch einiges an Sensibilisierung und Wissenstransfer, bis NFTs flächendeckend ankommen. Das noch nicht verbreitete Wissen ist für Ströck auch im Handling der realen Faschingskrapfen-Übergabe nicht unwesentlich.
Wir müssen sicherstellen, dass die NFT-Besitzer*innen auch tatsächlich in den Filialen die Krapfen erhalten. Auch wenn das noch nicht lückenlos digital vonstattengehen kann.
Lukas Kraetschmer
Lukas Kraetschmer beim WE ARE SO nft
Inividualität, Exklusivität und Uniqueness
Von der digitalen Kunst über Collectibles wie bei den ÖFB-NFTs bis zum Kryptokrapfen: Im Metaverse werden die Geschäfte der Zukunft gemacht. NFTs eröffnen nicht nur im Marketing neue Möglichkeiten und sorgen für mehr Aufmerksamkeit. Auch in der Kundenakquise und der Kundenbindung werden NFTs künftig eine Rolle spielen, weil Unternehmen neue Erlebnisse für die Community bieten können.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Beim 4x4 im 44er Haus in Leonding drehte sich alles um die Frage, wie sich Unternehmen und Menschen „future fit“ machen können und welche Kompetenzen es dafür braucht.
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie es wirklich gelingt, neue, pulsierende Stadtteile zu gestalten – und was es dazu braucht. Wie entstehen gelungene Quartiere, die leistbaren Wohnraum, zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte und hohe Aufenthaltsqualität verbinden? Und wie greift die gemeinsame Beteiligung von Wirtschaft, Stadt und Kreativen dabei ineinander? In dieser Veranstaltung beleuchten wir, welche Strategien, Werkzeuge und Kooperationen notwendig sind, um neue Areale wirklich zum Pulsieren zu bringen. Im Rahmen von 4×4 im 44er Haus blicken wir gemeinsam auf das Thema – für Bewohner*innen, Architekt*innen und alle, die wissen wollen, wie belebte Stadtteile funktionieren können. 4×4 im 44 Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Unsere Inputgeber*innen Christian Waldner, Principal/ Founding Partner AllesWirdGut Architecture Vienna, Munich Christian Waldner ist Principal und Founding Partner des international tätigen Architekturbüros AllesWirdGut. Seit über 25 Jahren plant und realisiert er komplexe Projekte an der Schnittstelle von Architektur, Städtebau und Gesellschaft – von Wohnquartieren über Bildungs- und Arbeitswelten bis …
Wie bleibt man als Kreative*r mutig, inspiriert und selbstbewusst – auch dann, wenn Zweifel laut werden? Diese Frage stand im Zentrum des Impulsgesprächs „Creative Confidence“, dem Auftakt des Young Creative Club. Zu Gast war Magdalena Wahlmüller, Geschäftsführerin von AREA in Wien, die offen und ehrlich Einblicke in ihren persönlichen und beruflichen Weg gab. In ihrem Talk nahm Magdalena uns mit auf ihre Reise – von der Ausbildung über die Planung bis hin zur Führung eines eigenen Unternehmens. Schnell wurde klar: Kreativität bedeutet für sie weit mehr als Gestaltung auf dem Papier. Es geht darum, Menschen zu verstehen, zuzuhören und Lösungen zu entwickeln, die wirklich passen. Kreative Arbeit ist für sie ein zutiefst psychologischer Prozess – und einer, der unweigerlich mit Unsicherheit, Druck und Selbstzweifeln verbunden ist. Besonders eindrücklich sprach Magdalena über den Umgang mit Selbstzweifeln und kreativen Blockaden. Sie erzählte, wie sie lernen musste, nicht immer sofort Antworten parat zu haben, Pausen zuzulassen und Kritik nicht persönlich zu nehmen. Feedback wurde für sie zu einem Werkzeug der Entwicklung – nicht zu einem Urteil über den eigenen Wert. Auch der Vergleich mit anderen, vor allem über Social Media, sei eine ständige Herausforderung. Heute begegnet sie dem bewusst mit Abgrenzung und einem klaren Fokus auf ihre eigenen Werte und Stärken. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war Introvertiertheit in Führungspositionen. Magdalena machte Mut, leise Qualitäten nicht zu verstecken, sondern als Stärke zu erkennen. Introvertierte Menschen denken oft tiefer, formulieren durchdachter und können gerade …
European industrial regions are rapidly evolving due to global economic and policy demands. Non-metropolitan areas, in particular, must adapt by fostering “future skills,” such as creativity and collaboration, which are vital for resilience. The x-Inno Radar project addresses the European Skills Agenda 2020 by promoting these soft skills in industrial contexts. To strengthen our knowledge on soft skills and gather different perspectives and inspirations within and beyond the project, we have developed a format called „Inspired by“. We warmly invite you to our third open session called Inspired by: Future Skills in Creative Industries. Together with two experts, we will explore how future skills and entrepreneurial mindsets can empower talents in the cultural and creative industries. Drawing on European initiatives such as CYANOTYPES and YONDERS, our discussion will highlight how creativity, learning and sustainability come together to enable long-term career paths and ventures. What to expect? Showcases by experts: Who should attend? Why attend? How to attend? Boosting industrial transition by activating soft innovation skills and stimulating pioneer spirit Industrial regions in central Europe are amidst a heavy transformation of their economic and social base. It is especially the non-metropolitan regions who must change profoundly in response to global economic trends, political demands, and structural disadvantages. The x-Inno Radar project increases their agility and innovativeness by strengthening soft skills. The partners jointly apply a new place-based approach, which centers around transversal skills, maker skills, and pioneer skills. After regional screenings and a …
Ein regelmässiger Praxis-Austausch für Marketing Profis. Durch moderierte Gespräche und die Erfahrung anderer entstehen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse.
Führung war selten so herausfordernd und gleichzeitig so chancenreich wie heute. Alte Hierarchien bröckeln, neue Erwartungen treffen auf gewachsene Strukturen, und mittendrin stehen Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, ohne Kontrolle auszuüben. Susanna Winkelhofer, Chefredakteurin von DIE MACHER, erlebt diesen Wandel täglich selbst und im Austausch mit Unternehmen und Entscheider*innen. Im Gespräch teilt sie ihre Perspektive auf modernes Leadership, die Bedürfnisse der jungen Generation und darauf, wie Mut, Empathie und Offenheit zu echten Erfolgsfaktoren werden. 1. Wie hat sich Leadership deiner Meinung nach verändert? Welche Qualitäten und Skills braucht es heute, um ein Team sicher durch Dynamik und Wandel zu führen? „Leadership ist endlich erwachsen geworden – im besten Sinne. Früher ging’s um Kontrolle, heute geht’s um Vertrauen. Früher um Hierarchie, heute um Augenhöhe. Ich führe viel lieber mit Herz als mit Hierarchie. Und das Schönste: Wir dürfen endlich als ganze Menschen führen, nicht als Manager-Roboter, die keine Schwäche und keine Gefühle zeigen (dürfen). Was es heute wirklich braucht? Erstens: Die Bereitschaft und auch Neugierde, Veränderung zu begrüßen, anstatt sie zu verdrängen oder Angst vor ihr zu haben. Zweitens: Echte Empathie – und damit meine ich nicht das Gespräch einmal im Quartal, sondern wirklich zu spüren, wo jemand gerade steht. Drittens: Den Mut, auch mal verletzlich zu sein. Ja, natürlich ist es wichtig, dass ich vorangehe, dass meine Begeisterung für die Vision riesig ist und ich alles dafür tue, dass wir sie gemeinsam erreichen – aber wenn ich meinem Team zeige, dass …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Best Practice Talks mit Expert*innen über Linkedin, TikTok, Instagram, Podcasts und Influencer*innen. Und was davon in 2026 noch funktioniert und Reichweite, Relevanz und Wirkung bringt.
„Es war noch nie so leicht, Menschen zu erreichen und gleichzeitig noch nie so schwer, sie wirklich zu berühren.“ Mit diesem scheinbaren Paradox stieg Dr. Barbara Kastlunger in ihren Vortrag bei "Future m[eats] Creativity?" ein. Und traf damit einen Nerv des Abends: Wie navigieren wir eine Welt, in der Aufmerksamkeit die entscheidende Ressource ist, die aber immer knapper, flüchtiger und umkämpfter wird?
Wie präsentiert man sich als junge*r Kreative*r richtig?Beim Portfolio Talk 2025 haben Barbara Oppelt (Zunder) und Sargon Mikhaeel (Artgroup) offen darüber gesprochen, worauf sie bei Bewerbungen wirklich achten – und was Bewerber*innen lieber lassen sollten. Hier sind fünf Learnings, die du direkt in dein nächstes Portfolio mitnehmen kannst. 1. Weniger ist mehr – Qualität schlägt Quantität Ein gutes Portfolio ist kein Sammelalbum. „Lieber drei richtig gute Projekte als zehn halbfertige“, sagt Barbara Oppelt.Zeig nur Arbeiten, zu denen du wirklich stehst. Wenn du dir bei einem Projekt unsicher bist, ob es rein soll, lass es lieber weg. Auch freie Projekte oder private Experimente zählen, wenn sie Leidenschaft und Stil zeigen. „Uns ist wichtig, dass man spürt: Die Person brennt für das, was sie tut“ – Sargon Mikhaeel (Artgroup) 2. Zeig, wer du bist – dein Portfolio ist dein persönliches Projekt Das Portfolio ist nicht nur eine Mappe mit Arbeiten, sondern ein Statement darüber, wer du bist und wie du denkst.Eine klare Gestaltung, eine eigene visuelle Linie oder sogar ein wiedererkennbares „Mini“-CD zeigen Haltung. „Es ist die perfekte Chance, Charakter zu zeigen – das bin ich, das gefällt mir“ Barbara Oppelt (Zunder) Auch Persönlichkeit darf spürbar sein: Wer du bist, zählt mindestens so viel wie deine Skills. Beide Speaker*innen sind sich einig: „Wir wollen sehen, wie jemand tickt. Das macht neugierig.“ 3. Sei ehrlich – Transparenz zählt Wenn du an Teamprojekten gearbeitet hast, schreib ehrlich dazu, was von dir stammt. Niemand erwartet, dass du alles allein gemacht hast. Wichtig ist, dass du deine Rolle im …
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Kreative Projekte leben von guter Zusammenarbeit. Und diese entsteht dort, wo Kommunikation gelingt – über das gesamte Projekt hinweg: vom ersten Gespräch über das Briefing, durch Feedbackphasen und Entscheidungen bis zum Abschluss. Wir beschäftigen uns mit Kund*innenkommunikation als gestaltbaren Handlungsraum. Ziel ist es, Projekte klar, professionell und auf Augenhöhe zu begleiten – auch dann, wenn es mal komplex, unklar oder herausfordernd wird. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn: Hard Facts Wo: Tabakfabrik Linz Wann: 21. April 2026, 16:00 Uhr Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Die Teilnahme ist kostenlos für Members der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership! Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
In diesem eineinhalbtägigen Workshop lernst du, wie du repetitive, mühsame Aufgaben mittels KI smart automatisierst und dich & dein Business damit entlastest und wertvolle Zeit freilegst. Mit vollem Fokus auf sofortige Anwendbarkeit und viel Raum für Praxisübungen. Damit dir wieder mehr Zeit für die wirklich relevanten Dinge bleibt: mehr Zeit für Strategisches, mehr Zeit zum Überlegen.
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …