Mit unserem Deep Dive bringen wir dir in drei Workshops und Zusatzmodulen die Tools und Methoden näher, die dir dabei helfen, ein modernes Führungsverhalten zu erlernen, zu zeigen und anzuwenden.
Allgemein, Membership, Vernetzung, Vernetzung und Kooperation
Im Jahr 2007 gegründet, hat sich Prime Concept zu einer renommierten Agentur entwickelt, die einen umfassenden Full-Service mit Schwerpunkt auf Bewegtbild bietet. Die Geschäftsführer Wolfgang Pastl und Roland Reiter starteten ihre kreative Reise in einer Garage, mit ihrem unerschütterlichen Engagement und ihrer Leidenschaft bewältigten sie sämtliche Aufgaben von der Produktion bis zur Nachbearbeitung eigenhändig – vom Filmen über den Schnitt bis hin zu den Renderings. Im Laufe der Jahre ist Prime Concept zu einem Team herangewachsen, das bis zu 10 Mitarbeiter*innen beschäftigt. Diese Entwicklung ist das Ergebnis unermüdlicher Hingabe und einer klaren Vision für herausragende Kreativität und professionelle Dienstleistungen. Während des stetigen Wachstums haben sich Wolfgang und Roland kontinuierlich mit dem Thema Leadership auseinandergesetzt. Um ihre Führungskompetenzen weiter zu stärken und ihre persönliche Entwicklung voranzutreiben, absolvierten sie den renommierten Lehrgang „Leadership for Creatives“. Wir haben mit ihnen über ihre persönliche Entwicklung als Führungskräfte gesprochen. Vom Kreativen zu “Manager” und Führungskraft von 10 Personen – wie geht es euch damit? Was waren eure größten Challenges in der Umstellung? Roland: “Zur der Zeit, als wir unseren ersten Mitarbeiter*innen einstellten, war es für mich eine echte Herausforderung, Aufgaben loszulassen. Es kostete mich einige Zeit, zu akzeptieren, dass andere genauso kompetent sind wie ich, möglicherweise zu anderen Ergebnissen kommen oder einen anderen Weg zum Ziel finden. Es war ein wichtiger Lernprozess für mich, diese Akzeptanz zu entwickeln. Dann kam eine Mitarbeiterin in unser Team, die über beeindruckende Fachkenntnisse verfügte. Dadurch entstand schnell Vertrauen. Das …
Führung war selten so herausfordernd und gleichzeitig so chancenreich wie heute. Alte Hierarchien bröckeln, neue Erwartungen treffen auf gewachsene Strukturen, und mittendrin stehen Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, ohne Kontrolle auszuüben. Susanna Winkelhofer, Chefredakteurin von DIE MACHER, erlebt diesen Wandel täglich selbst und im Austausch mit Unternehmen und Entscheider*innen. Im Gespräch teilt sie ihre Perspektive auf modernes Leadership, die Bedürfnisse der jungen Generation und darauf, wie Mut, Empathie und Offenheit zu echten Erfolgsfaktoren werden. 1. Wie hat sich Leadership deiner Meinung nach verändert? Welche Qualitäten und Skills braucht es heute, um ein Team sicher durch Dynamik und Wandel zu führen? „Leadership ist endlich erwachsen geworden – im besten Sinne. Früher ging’s um Kontrolle, heute geht’s um Vertrauen. Früher um Hierarchie, heute um Augenhöhe. Ich führe viel lieber mit Herz als mit Hierarchie. Und das Schönste: Wir dürfen endlich als ganze Menschen führen, nicht als Manager-Roboter, die keine Schwäche und keine Gefühle zeigen (dürfen). Was es heute wirklich braucht? Erstens: Die Bereitschaft und auch Neugierde, Veränderung zu begrüßen, anstatt sie zu verdrängen oder Angst vor ihr zu haben. Zweitens: Echte Empathie – und damit meine ich nicht das Gespräch einmal im Quartal, sondern wirklich zu spüren, wo jemand gerade steht. Drittens: Den Mut, auch mal verletzlich zu sein. Ja, natürlich ist es wichtig, dass ich vorangehe, dass meine Begeisterung für die Vision riesig ist und ich alles dafür tue, dass wir sie gemeinsam erreichen – aber wenn ich meinem Team zeige, dass …
Stefan Mayerhofer ist seit 11 Jahren selbstständig, zuletzt als Gründer und Geschäftsführer von Captif. Captif dreht Videos und schießt Fotos – z.B. für Oberösterreich Tourismus, Haka Küche, Sparkasse oder Neubau Eyewear. Wir haben uns mit Stefan bei einem Kaffee über seine Gedanken zu guter Führung, seine Teilnahme am Lehrgang “Leadership for Creatives” und die Transformation vom reinen Creative zur Führungskraft unterhalten.
Stefan, du bist schon lange selbstständig. Wie ist es dir mit der Transformation vom Creative zum Geschäftsführer gegangen?
Stefan: Das war das schwierigste. Es ist etwas ganz anderes, ob du ein EPU mit dir selbst führst oder vielleicht mit einer Person, aber sobald du mehr als zwei Personen bist, muss sich deine Denkweise komplett auf den Kopf stellen. Vor allem durch die veränderte Gewichtung der eigenen Rollen. Zuerst bist du der Kreative mit viel Freiraum und wenig wirtschaftlichem Druck. Dann musst du vor allem einmal Gehälter zahlen, Menschen für deine Idee begeistern und ein transparentes System für alle schaffen. Das ist der größte Pressure – die fortlaufenden Fixkosten und die Begeisterung für die Marke im Team und bei den Kund*innen hoch zu halten.
„Sobald du mehr als zwei Personen bist, muss sich deine Denkweise komplett auf den Kopf stellen. Vor allem durch die veränderte Gewichtung der eigenen Rollen.“
Wie ist es dir persönlich mit deinen Skills und den Erwartungen deiner Mitarbeiter*innen an dich als Führungskraft gegangen?
Stefan: Ich habe sehr lange von meiner Zuversicht, meinem Selbstvertrauen und meinem Ego gezehrt. Bis die ersten Fails gekommen sind, wo man gemerkt hat, ok, das bekomme ich so nicht in den Griff. Meine wichtigste Erkenntnis war, dass man ein lebendiges “Operating System” braucht. Ein Handbuch für’s Unternehmen, auf das alle Zugriff haben, das demokratisch funktioniert. Alle können etwas beitragen in Form von Spannungen im sogenannten “Spannungsspeicher”. Das greifen wir jeden Montag im Teammeeting auf. Manchmal können wir die Dinge gleich lösen und aus anderen Inputs werden dann Experimente oder Vereinbarungen, das bringt nachhaltige Veränderung.
Also habt ihr ein Rahmenwerk und jede*r kennt die Grenzen.
Stefan: Ja, es ist lebendig, alles verändert sich – Wir haben einen Unterbau, ein verbindliches System, an dem gearbeitet werden kann, das sich verändern kann, an dem immer geschrieben werden kann.
Wie ist es dir vor dem Leadership Lehrgang gegangen und danach? Was hat sich verändert in deinem Leadership-Verhalten ?
Stefan: Der Leadership Lehrgang hat mich weniger inhaltlich, dafür vor allem ganzheitlich aufgeweckt. Und hat mir eines gegeben: Ein gutes Gefühl: Jede*r hat völlig andere Probleme, aber am Schluss des Tages doch die gleichen. Das war das Wichtigste. Der Austausch. Viele Themen hat man auch schon gehört, aber es war so toll, dass man ganzheitlich mitgenommen wurde und vor allem – das war für mich das Wichtigste – die Zeit mit den anderen zum Austauschen. Ich war davor recht einsam in dem Thema. Ich habe hier keinen, mit dem ich über meine Rolle so reden kann. Und da ist es cool einen Rahmen zu haben, wo man das alles droppen kann.
Welche Inhalte sind dir besonders hängen geblieben? Vielleicht sogar, was du umgesetzt hast, wo du vielleicht selbst was geändert hast?
Stefan: Was ich cool gefunden habe, weil es so diametral gegen alles war, was ich vorher gemacht habe, ist das Timeboxing – dass der Kalender da ist, um sich etwas zu blocken, zu strukturieren, das ist cool. Wir haben außerdem das von Bettina (Anm.: Impulsgeber*in Bettina Wegleiter) mitgebrachte Stimmungsbarometer zur Gefühlseinordnung umgesetzt. Nehmen es in jedem montäglichen Check-In mit auf.
Warum hast du dich für unseren Lehrgang entschieden?
Stefan: Ich habe eigentlich gar nichts gesucht. Man hat so ein Selbstverständnis als Unternehmer, dass man eh alles selbst auf die Reihe bekommt. Was ich allen mitgeben kann: Geh’ auf jeden Fall hin, weil alle dort mit dem Wunsch, positiv was zu verändern, in den Lehrgang gehen. Das heißt, du hast eine grundpositive Stimmung dort, niemand ist dein Feind. Jeder, der rein geht, macht sich selbst ein bisschen nackig. Davon lebt der intensive Austausch.
Hätte ich nicht schon im Vorfeld einen starken Schmerz verspürt bei vielen Leadership-Themen, die ihr aufgegriffen habt, hätte ich sicher noch mehr Aha-Momente gehabt. Die hatte ich schon zuvor, weil ich die Literatur bereits gelesen habe. Aber beim Lesen der Themen, die ihr behandelt, dachte ich eben auch: Ich muss dorthin gehen, das ist genau das gewesen, was mich beschäftigt hat.
Ich hab’ es cool gefunden, in einer Kreativ-Bubble zu sein, wo man weiß, das sind alle Freigeister, die ähnlich denken wie ich. Und da finde ich es cool, wenn ich mit einer Person mit dem gleichen Mindset eine Offenbarung habe.
“Beim Lesen der Themen, die ihr behandelt, dachte ich eben auch: Ich muss dorthin gehen, das ist genau das gewesen, was mich beschäftigt hat”
Was heißt für dich persönlich gute Führung, wie lebst du Leadership?
Stefan: Das Wichtigste ist Transparenz, da sind wir wieder beim Operating System – dass es unternehmensweit klar ist, welche Vereinbarungen und Rollen es gibt. Es ist partizipativ, jeder darf seinen Beitrag leisten – wenn jemand einen guten Vorschlag bringt, soll er Gültigkeit haben. Das habe ich auch gelernt: Ich darf nicht von den Leuten verlangen, dass sie meine Entscheidungen treffen. Ich glaube, das macht gute Führung aus: Viel Raum geben für Entscheidungsfindung, aber am Schluss die helfende Hand beim Entscheiden zu sein. Bei uns ist es so: Klarheit zu Beginn, klare Rollen, klare Verantwortlichkeiten und einen klaren Prozess, wie wir zu Entscheidungen kommen und ein gemeinsames Verständnis dafür. Mir obliegt es, die Entscheidung zu treffen, was in Summe das Unternehmen weiterbringt. Diese Rolle als Chef und Entscheider muss man wahrnehmen und auch kommunizieren, dass es so ist.
Kommunikation steht über allem, aber nicht immer das bilaterale, also das Zwiegespräch, sondern Kommunikation auch über Vereinbarungen, über das Betriebshandbuch, das sich weiterentwickelt.
Ich selbst arbeite außerdem mit einem Coach zusammen. Ich habe definitiv schon sehr lange nach einem Menschen gesucht, der mich so begleiten kann wie Thomas (Anm. Thomas Hauer von THX). Ich habe gewusst: Wenn man jemanden hereinlässt, ist das ein Rundum-Schlag. Daher war ich recht picky. Thomas hab’ ich über euer Netzwerk gefunden.
“Ich glaube, das macht gute Führung aus: Viel Raum geben für Entscheidungsfindung, aber am Schluss die helfende Hand beim Entscheiden zu sein.“
Hast du das vor dem Lehrgang auch schon so gesehen?
Stefan: Ich glaube, ich hab’ es zwar nicht so verbalisieren können, aber sicher, gewisse Ansätze sind schon da. Man macht es dann trotz gutem Willen oft falsch. Es ist sicher wichtig, dass du einen guten Coach hast, oder gute Bücher und Ratgeber liest oder gute Lehrgänge besuchst, damit du dir das Toolset zusammenbaust, das für dich funktioniert. Einzelmaßnahmen sind ganz nett, aber du brauchst ein System, wo sie anknüpfen, wie sie getragen werden können.
Gab es eine ganz neue Erkenntnis?
Stefan: Es war sicher nichts Weltveränderndes dabei im Inhalt, aber es war weltverändernd für mich – meine Denke, mein Unternehmen – dass ich überhaupt an so einem Workshop teilgenommen hab’ – das Ding einzufangen! Die Gedanken schwirren herum. Ich hab’ sehr viel gelesen und das ist für mich der beste Ratgeber. Aber auch der bringt dir nichts, wenn du kein System hast, wie du das ganze Thema etwas einfängst.
“Auch der beste Ratgeber bringt dir nichts, wenn du kein System hast, das das ganze Thema einfängt.”
Wem würdest du den Lehrgang empfehlen?
Stefan: Allen, die jemanden suchen, mit der/dem sie über die Entwicklung des Unternehmens reden können. Ich glaube, man spürt es selbst. Wenn man einen Pain hat, wo so viele Führungsthemen um einen herumschwirren wie in einer Wolke und man es selbst nicht lösen kann – das ist ein guter Startpunkt.
Danke für deine Zeit und die spannenden Einblicke, Stefan!
Der Lehrgang Leadership for Creatives geht im Herbst in die zweite Runde. An 4 intensiven Tagen inkl. zusätzlichen Praxis-Sessions bringen wir dir Tools, Methoden und Prozesse näher, die dich dabei unterstützen, modernes und innovatives Führungsverhalten zu erlernen, zu zeigen und anzuwenden, und deine Organisation weiterzuentwickeln. Alle Infos zur Agenda, zur Anmeldung und potentiellen Förderungen findet ihr hier.
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Kreative Projekte leben von guter Zusammenarbeit. Und diese entsteht dort, wo Kommunikation gelingt – über das gesamte Projekt hinweg: vom ersten Gespräch über das Briefing, durch Feedbackphasen und Entscheidungen bis zum Abschluss. Wir beschäftigen uns mit Kund*innenkommunikation als gestaltbaren Handlungsraum. Ziel ist es, Projekte klar, professionell und auf Augenhöhe zu begleiten – auch dann, wenn es mal komplex, unklar oder herausfordernd wird. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
Führung war selten so herausfordernd und gleichzeitig so chancenreich wie heute. Alte Hierarchien bröckeln, neue Erwartungen treffen auf gewachsene Strukturen, und mittendrin stehen Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, ohne Kontrolle auszuüben. Susanna Winkelhofer, Chefredakteurin von DIE MACHER, erlebt diesen Wandel täglich selbst und im Austausch mit Unternehmen und Entscheider*innen. Im Gespräch teilt sie ihre Perspektive auf modernes Leadership, die Bedürfnisse der jungen Generation und darauf, wie Mut, Empathie und Offenheit zu echten Erfolgsfaktoren werden. 1. Wie hat sich Leadership deiner Meinung nach verändert? Welche Qualitäten und Skills braucht es heute, um ein Team sicher durch Dynamik und Wandel zu führen? „Leadership ist endlich erwachsen geworden – im besten Sinne. Früher ging’s um Kontrolle, heute geht’s um Vertrauen. Früher um Hierarchie, heute um Augenhöhe. Ich führe viel lieber mit Herz als mit Hierarchie. Und das Schönste: Wir dürfen endlich als ganze Menschen führen, nicht als Manager-Roboter, die keine Schwäche und keine Gefühle zeigen (dürfen). Was es heute wirklich braucht? Erstens: Die Bereitschaft und auch Neugierde, Veränderung zu begrüßen, anstatt sie zu verdrängen oder Angst vor ihr zu haben. Zweitens: Echte Empathie – und damit meine ich nicht das Gespräch einmal im Quartal, sondern wirklich zu spüren, wo jemand gerade steht. Drittens: Den Mut, auch mal verletzlich zu sein. Ja, natürlich ist es wichtig, dass ich vorangehe, dass meine Begeisterung für die Vision riesig ist und ich alles dafür tue, dass wir sie gemeinsam erreichen – aber wenn ich meinem Team zeige, dass …
Ein regelmässiger Praxis-Austausch für Marketing Profis. Durch moderierte Gespräche und die Erfahrung anderer entstehen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse.
Ein Workshop für alle, die Produktivität neu definieren wollen. Methoden & Hacks für mehr Fokus in deinem Arbeitsleben – mit Future Work Expertin Jeanny Gucher.
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Der Paneltalk beleuchtet Personal Branding als strategisches Werkzeug zwischen Sichtbarkeit, Positionierung und Haltung. Gemeinsam diskutieren wir, wie viel Persönlichkeit eine starke Marke braucht, wo die Grenze zum Privaten verläuft und wie man sich klar positioniert, ohne sich zu verbiegen.
Am 14. April laden wir dich wieder herzlich zum nächsten Breakfast Club ein – dem beliebten Vernetzungsformat für alle Members der Creative Region. In entspannter Atmosphäre starten wir gemeinsam in den Tag: bei gutem Kaffee, Frühstück und Austausch über Projekte, Ideen und Kooperationen. Nach dem Soft-Opening beim New Year’s Brunch wollen wir dir nun das fertig möblierte Behrens Lab – unseren neuen Workshop- und Eventraum in der Tabakfabrik Linz – zeigen. Als Creative Region Member kannst auch du dieses Raum für deine Workshops, Team-Klausuren, Präsentationen, etc. nutzen: Ein halber Tag im Behrens Lab ist für dich kostenlos! Special Impuls: Strategie & Stil – Insights zur Markenkommunikation bei AREA Das Behrens Lab wurde gemeinsam mit AREA gestaltet. Neben toller Raumgestaltung fällt AREA immer wieder mit gelungenen Kommunikationsmaßnahmen, Veranstaltungen und ganz viel Liebe für Merch-Design auf. Deshalb freuen wir uns besonders, dass Simon Ladner (Geschäftsführer & Mitinhaber von AREA) beim Breakfast Club Überlegungen & Strategien zu ihren Aktivitäten mit uns teilen wird. Was dich beim Breakfast Club erwartet: Wo: Behrens Lab, Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9, Haus CASABLANCA, Lift/Stiege B (beim Haupteingang rein, dann rechts!), 3.OGWann: 14. April, 10:00 Uhr Der Vortragende Simon Ladner gestaltet Räume – nicht nur visuell, sondern atmosphärisch. Als Geschäftsführer bei AREA setzt er auf Qualität, Zeitlosigkeit und Persönlichkeit. Er richtet Wohnungen ein, gestaltet Restaurants, führt Kund*innen mit sicherem Gespür zu Möbeln, die sie ein Leben lang begleiten sollen. Anmeldung Für Members kostenlos – bitte unbedingt HIER anmelden. Du bist …
In diesem eineinhalbtägigen Workshop lernst du, wie du repetitive, mühsame Aufgaben mittels KI smart automatisierst und dich & dein Business damit entlastest und wertvolle Zeit freilegst. Mit vollem Fokus auf sofortige Anwendbarkeit und viel Raum für Praxisübungen. Damit dir wieder mehr Zeit für die wirklich relevanten Dinge bleibt: mehr Zeit für Strategisches, mehr Zeit zum Überlegen.
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
Führung steht unter Veränderungsdruck, besonders dort, wo Kreativität, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit den Alltag prägen. Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen, wenn Teams heterogener werden, Innovationszyklen kürzer und Erwartungen an Arbeit sinn- und wertegetriebener sind. Gefragt sind heute Führungspersönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne einzuengen, die Klarheit schaffen, ohne Kontrolle auszuüben, und die kreative Prozesse ermöglichen, statt sie zu steuern. Stefan Promper beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Leadership im kreativen Umfeld – als Trainer, Berater und Lehrgangsleiter. Im Gespräch teilt er seine Perspektive darauf, wie sich Führung verändert hat, warum Selbstführung für Kreativschaffende essenziell ist und welche Rolle Führungskräfte als Kontextgeber*innen in vielfältigen Teams einnehmen sollten. 1. Wie hat sich Leadership im kreativen Umfeld deiner Erfahrung nach verändert – und welche Qualitäten sind heute besonders wichtig, um Teams wirkungsvoll zu führen? „Innovationszyklen sind kürzer, Teams multidisziplinärer. Führung bedeutet zunehmend Hindernisse aus dem Weg räumen, Entscheidungswege zu verkürzen und Prozesse flexibel halten. Schnelle Lernzyklen schlagen Perfektionismus und bei einer gesteigerten Interdisziplinarität werden in Teams das Übersetzen, Verbinden und Moderieren von Spannungen zu zentralen Führungsqualitäten. Daneben geht es in einer Welt voller Reize und Möglichkeiten auch verstärkt um Klarheit und Priorisierung – gute Führung sagt nicht nur Ja, sondern auch bewusst Nein. Zudem wird Arbeitskultur mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, denn die Erwartungen haben sich verändert: Sinn, Selbstwirksamkeit und gesunde Arbeitsweisen sind heute zentrale Attraktivitätsmerkmale und Leadership muss diese aktiv mitgestalten.“ 2. Beim Lehrgang „Leadership for Creatives“ legst du viel Wert …
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.