Mithilfe einer Vision für sein Unternehmen ein gesellschaftliches Problem angehen - darüber haben Doris Rothauer und Klaus Buchroithner im Rahmen unserer Talk-Reihe "For Your Inspiration" gesprochen. Hier sind ihre Tipps.
Textilien und Technologie, Vernetzung und Kooperation
2,6 Tonnen Altkleider und 1,3 Tonnen Mobiliar, Hausrat und Geräte - diese Mengen wickelt die Volkshilfe OÖ jährlich ab. Die Innovation Agent Academy unterstützt sie dabei, innovative Modelle für Kreislaufwirtshaft zu erarbeiten.
Internationalisierung und Wachstum, Textilien und Technologie
Wie immer im Leben kann man sich mit dem Status quo arrangieren oder eben nicht. VRESH und DAS MERCH haben einen direkten Weg gefunden, wie man Bekleidung in Europa fair und ökologisch produzieren kann.
Vresh und Das Merch stehen für nachhaltige und zeitlose Mode und umweltbewusstes Textil-Merchandising. Hinter den fairen Modemarken und außergewöhnlichen Ideen wie dem Zuckerberg-Shirt stehen Klaus Buchroithner und Michaela Gahleitner. In der aktuellen Ausgabe der Creative Coffee Break erzählen die beiden, wie es ihnen gelingt, Nachhaltigkeit in ihrem Business konsequent zu leben und wie sie die Partnerschaft mit ihren Produktionspartner*innen gestalten. Warum Vresh und Das Merch trotz des Erfolgs der Onlineshops auch künftig auf Retail setzen, verraten sie uns bei einer Tasse Kaffee in ihrer Homebase in der Linzer Tabakfabrik.
Michaela Gahleitner und Klaus Buchroithner von Vresh/Das Merch
Creative Coffee Break #33 mit Vresh und Das Merch zum Nachlesen
Georg Tremetzberger/Creative Region: Unsere Coffee Break führt uns in den 4. Stock der Tabakfabrik Linz zu Klaus und Michaela von VRESH bzw. Das Merch. Wir sprechen mit ihnen über die Nachhaltigkeit in der Modebranche, ihre Idee vom Zuckerberg-Shirt und noch viele weitere spannende Sachen. Also, viel Spaß und hört rein!
Creative Region: Was machen VRESH und Das Merch?
Michaela Gahleitner: VRESH ist ein nachhaltiges Modelabel mit Sitz in Linz, in der Tabakfabrik. Der Fokus bei VRESH liegt darauf, so schlichte Designs wie möglich anzubieten und vor allem leistbar anbieten zu können. Das ist der Kern der Marke. Wir arbeiten ohne Drucke und so zeitlosem Design wie möglich.
Klaus Buchroithner: Bei Das Merch dreht sich alles um textiles Merchandising, sprich wir machen für Unternehmen und Marken bzw. Brands das Textil-Sourcing, entwickeln für die Kunden ganze Textilkollektionen, aber auch einfach schöne Hoodies, Shirts und was auch immer so gebraucht wird, alles nachhaltig wie bei VRESH, in der EU produziert.
CREATIVE REGION: Wie gestaltet sich euer Arbeitsablauf?
Michaela Gahleitner: Wir machen viele Sachen gemeinsam. Fokus bei mir ist VRESH. Und mein Fokus ist der kreative Teil von VRESH und Das Merch. Ich bin für die Produkte, bei VRESH für die Designs zuständig, aber auch dafür, wie die Marke nach außen auftritt. Alles, was irgendwie auf den kreativen und gestalterischen Bereich zutrifft, bin eher ich.
Klaus Buchroithner: Ich bin hauptverantwortlich für Das Merch bzw. für den Business- und Zahlenbereich und, wie Michi schon gesagt hat, teilen wir uns ganz gut auf. Wir haben es damals aufgeteilt, es gibt Hauptverantwortungen für eine der beiden Brands. Dadurch kommen wir schneller voran, weil die Verantwortung klarer verteilt ist. Ich glaube, das war bisher eine sehr gute Entscheidung.
Einen typischen Tagesablauf gibt es bei uns eigentlich nicht. Hannah, eine unserer Kolleginnen, hat letztens gesagt: „Es ist so schön, wenn man hier hereingeht, weil man in der Früh nie weiß, was heute noch alles so passieren wird.“ Und so ist es wirklich, da wir mit einem kleinen Team zwei Marken vertreten, gibt es jede Menge verschiedener Aufgaben und wir sind sehr umtriebig und geben immer Gas, so gut es geht. Da passieren auch immer lustige oder spannende Sachen.
CREATIVE REGION: Worauf legt ihr in eurer Branche besonderen Wert?
Klaus Buchroithner: Wir halten nicht allzu viel von Zertifikaten, auf der einen Seite ist das wichtig, wir sind auch sehr froh, dass es in der Textilbranche grundsätzlich Zertifizierungen gibt, aber uns ist einfach der persönliche Kontakt zu unseren Produzenten sehr wichtig, die hauptsächlich in Portugal sitzen, aber auch in Polen. Dort, wo man persönlich nicht gut hinschauen kann oder nicht gut hinkommt, dort ist es schon wichtig, wenn man sich auf Zertifizierungen verlassen kann. Dort, wo man die Möglichkeiten hat reinzuschauen, bin ich immer ein Fan davon, sich persönlich zu überzeugen. Ich glaube, das ist auch eine unserer Stärken, weil wir wirklich sehr gute und familiäre Partnerschaften mit unseren Produktionspartnern pflegen. Grundsätzlich glaube ich, es wäre kein Problem, man könnte die komplette globale Textilindustrie viel fairer gestalten. Es ist nur nicht möglich, wenn jemand für zwei oder drei Euro ein T-Shirt kaufen will.
CREATIVE REGION: Nachhaltigkeit bedeutet ebenso, weniger und bewusster zu konsumieren. Wie lässt sich dies mit eurem Modebusiness vereinbaren?
Michaela Gahleitner: Es ist immer nachhaltiger, nicht zu kaufen oder nicht zu konsumieren, als wenn man konsumiert. Unser Ansatz ist es trotzdem, Sachen anzubieten, die der Umwelt nicht noch mehr schaden. Es gibt so viele andere Modeunternehmen, wo es nicht okay ist und die Sachen an den Endkonsumenten verkaufen, wie Klaus schon gesagt hat, um zwei bis drei Euro. Das kann sich einfach nicht ausgehen. So lange es aber solche Angebote gibt, wird es schwierig, das Bewusstsein vollständig zu ändern. Wenn es dann heißt: „Dort kann ich mir das T-Shirt um drei Euro kaufen, warum kostet es bei euch 25?“ Das sind einfach Dinge, bei denen es viel um Aufklärung geht.
Wir haben auch einen kleinen Bildungsauftrag, den ganzen Prozess zu erklären. Unser Ansatz ist schon weniger zu verkaufen. Klar, unser Business funktioniert nur, wenn wir etwas verkaufen, aber wir haben in unserer Umkleidekabine stehen ‚Buy less, choose it well, make it last‘. Uns ist es wichtig, dass die Sachen lange tragbar sind und die Leute es über Jahre haben und so oft wie möglich waschen können und tragen können, weil sie dann keine neuen Sachen kaufen müssen. Sie minimieren dadurch auch den Konsum.
CREATIVE REGION: Zuckerberg-Shirt / Schleich di du Oaschloch-Shirt: Wie entstehen diese Ideen und welche „Wirkung“ haben sie?
Klaus Buchroithner: Wir sind Herzblutunternehmer, wir machen einfach gerne neue Sachen, wir packen einfach gern an und Michi muss mich von Zeit zu Zeit immer ein bisschen bremsen, weil ich sehr viele Ideen habe und mir macht es Spaß, Neues zu entwickeln und Neues zu bauen.
Die Wien-Kampagne ist über Ali Mahlodji gekommen, er hat gesagt, er möchte etwas machen und hat dann diese konkrete Idee gehabt für dieses T-Shirt und wir waren als unterstützender Part in der Umsetzung dabei. Beim Zuckerberg-Shirt und anderen Dingen, die wir schon probiert haben, geht es immer darum, mitzubekommen, was in der Welt passiert, was sich in der Kreativszene tut. Ich glaube, wenn man sich viel mit verschiedenen Themen befasst, dann laufen einem die Ideen auch irgendwo zu.
Aber per se geht es uns nie darum, plötzlich Aufmerksamkeit zu generieren, sondern in erster Linie um den Impact oder um den Spaß. Das sind unserer Kernmotivationen und ganz, ganz wichtig für eine solche Kampagne ist es, sie zu Ende zu denken. Zum Beispiel beim Zuckerberg-Shirt haben wir einige Kunden mitgenommen, aber wenn ich noch einmal in die Zeit zurückspringen könnte, dann hätte ich den Shop noch einmal rechtlich sauber aufgesetzt, ohne das Foto von Mark Zuckerberg und ich hätte sofort auf die Domain geschaltet und wahrscheinlich überhaupt keine Probleme gehabt und weiter das T-Shirt vertreiben können. Das ist ein sehr großes Learning, eines von vielen großen Learnings, denn es war eine riesengroße Kampagne. Die New York Times hat mich angeschrieben, VICE New York wollte ein T-Shirt haben, damit sie es im Magazin featuren können. Da sind arge Dinge passiert.
CREATIVE REGION: Online „vs“ Retail: Wie viel Online/Retail braucht es in der Modebranche?
Michaela Gahleitner: Bei uns war es so – Gott sei Dank –, dass wir vor Corona schon einen laufenden Onlineshop hatten und nicht erst umsatteln mussten. Was sehr wichtig war, denn wir haben eine Woche vor dem ersten Lockdown unsere erste 100 % nachhaltige Kollektion, die auch ich gemacht habe, gelauncht. Wir hätten auch eine Releaseparty gehabt, das ist aber alles ausgefallen.
Wir waren sehr froh, dass das Online-Business funktioniert und das Bewusstsein dafür vorhanden war, regionale Unternehmen zu unterstützen und nicht bei Zalando oder About You einzukaufen. Das ist sehr wichtig. Online macht bei uns wahrscheinlich 90 % aus. Wir verkaufen auch über die Plattform avocadostore.at, wo wir den Markt in Deutschland gut erreichen. Da haben wir schon ziemlich viele neue Kunden dazubekommen, die mittlerweile über unseren eigenen Shop bestellen, aber vorher über avocadostore auf uns aufmerksam wurden.
Retail an sich ist aber für uns persönlich sehr wichtig, weil man beim Onlinekauf nie derart gutes Feedback zu den Textilien bekommt.
CREATIVE REGION: Was waren für euch bisher die größten beruflichen Highlights?
Klaus Buchroithner: Die Tabakfabrik ist sicher eines meiner persönlichen Highlights, dass wir hier ein so wunderschönes Büro hingestellt haben. Dann gibt es natürlich noch andere Dinge. Wenn ich weiter zurückschaue: Dass wir im Jahr 2013 etwa 1.000 T-Shirts oder Produkte verkauft haben, war damals für mich einfach unfassbar viel. Und dann ist es weitergegangen, als sich aus dem Board-Sport-Label VRESH eine Basic-Sustainability-Brand entwickelt hat. Das ist ein sehr cooles Erlebnis, ein cooler Meilenstein.
Die erste Million im letzten Jahr, also die erste Million Umsatz im letzten Jahr, das war auch supercool. Dann die erste Mitarbeiterin, mit Hannah. Michi war auch einmal meine erste Mitarbeiterin, meine Kollegin, aber sie ist mittlerweile Teilhaberin, ein weiterer Meilenstein in unserer gemeinsamen Geschichte. Dann noch solche Sachen wie, dass wir z. B. für den größten Youtube-Kanal Deutschlands das Merchandising machen dürfen. Wenn solche Projekte dann von selbst ins Haus fallen, das sind schon richtig coole Erlebnisse.
Michaela Gahleitner: Für mich sind persönlichen Highlights jene, wenn wir neue Kunden gewinnen von Unternehmen, bei denen wir auch selbst dahinterstehen. Sei es Sonnentor oder Makava, wo ich selbst eine Riesenfreude daran habe, dass wir für diese Unternehmen Merch produzieren dürfen. Das ist für mich immer ein sehr großer, schöner Schritt. Und für mich ist jedes Mal, wenn die Pakete eintrudeln mit neuen VRESH-Teilen, Weihnachten, Geburtstag, alles zusammen.
CREATIVE REGION: Welche Projekte können wir von VRESH und das Merch in naher Zukunft erwarten?
Michaela Gahleitner: Wir haben für die Zukunft einige Sachen geplant, manche größeren, manche kleineren Sachen. Wir werden die nächsten Monate noch gut wachsen, wir werden sicher die ein oder andere Person zusätzlich zur Unterstützung bekommen, was für uns sehr wichtig ist, weil es sehr schön ist und wir mittlerweile die Möglichkeit haben, uns Unterstützung zu holen.
Bei VRESH liegt ein großer Fokus darauf, die VRESH-HOME-Kollektion ein wenig zu erweitern. Wir versuchen auch in anderen Läden zu sein. Das haben wir gerade in Graz ein paar erste Monate probiert, sodass wir nicht nur in Linz physisch vertreten sind, sondern auch in anderen Städten. Mal schauen, was da in Zukunft hereinspaziert, welche coolen Läden.
Bei Das Merch erweitern wir unsere Software. Wir haben einen Online-Konfigurator, mit dem jeder Kunde selbst seine Textilien designen kann – ziemlich einfach mit ein paar Mausklicks. Der Kunde kann sehr viel individualisieren und im Moment gibt es dieses Tool nur für T-Shirts und Hoodies. Und bis Ende des Jahres wird das auf unser gesamtes Produktsortiment erweitert.
CREATIVE REGION: Bei wem sollten wir unbedingt auf eine Creative Coffee Break vorbeischauen?
Klaus Buchroithner: Ihr solltet definitiv mit Matthias D. Gahleitner sprechen, ein Kreativer, der u.a. auch das Noppen-Air-Musikfestival mitorganisiert.
Michaela Gahleitner: Und ihr solltet definitiv auch Lisa Reisinger von femitale.com besuchen. Sie hat ein Textilprojekt gestartet, das Frauen, die an Endometriose erkrankt sind, das Leben ein wenig erleichtern soll.
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Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Learning Journey nach Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Ob Verein, Gemeinde, Kulturprojekt oder Unternehmen: Alle stehen vor derselben Herausforderung. Aufmerksamkeit zu bekommen ist das eine. Menschen langfristig zu begeistern, das andere.Wie entsteht echte Beteiligung? Was motiviert Menschen, sich freiwillig einzubringen? Welche Rolle spielen Sinn, Gemeinschaft und Kommunikation? Und wie werden aus Interessierten Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitgestalten oder eine Idee weitertragen?Gemeinsam werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und diskutieren, welche Prinzipien überall funktionieren – vom Ehrenamt über Bürger*innenbeteiligung bis hin zum Community Building rund um Unternehmen. Diese Veranstaltung ist spannend für: Unsere Inputgeber*innen Katharina Häckel-Schinkinger Katharina Häckel-Schinkinger ist Kommunikationsexpertin. Sie arbeitet dort, wo Worte Gewicht haben: in Krisen, in gesellschaftlichen Debatten und an den Bruchstellen des Zusammenlebens. Aktuell unterstützt sie Österreichs renommierteste Klimaanwältin Michaela Krömer und ihren Verein CLAW, Climate Law, in strategischer Kommunikation und Fundraising. Zuvor gründete sie das Social Business Habibi & Hawara mit, war 2020 Pressereferentin im Kabinett von Gesundheitsminister Rudi Anschober inmitten der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik und leitete mehr als vier Jahre Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich. Zuletzt verantwortete sie von September 2025 bis März 2026 die Krisenkommunikation von SOS-Kinderdorf. Zur Diskussion zu Gast: Michaela Reisenberger Michaela Reisenbergers Wirkungsräume sind seit jeher vielschichtig, überlappend und sich gegenseitig befruchtend. Ihre Ausbildungen in den Bereichen Kulturmanagement, Fotografie, Theater, Philosophie, und Publizistik bilden den Boden für ein wesentlich breiteres Feld, in dem sie beruflich tätig ist. 13 Jahre lang hat sie gemeinsam mit Anita Huber-Katzengruber das „Sommerfest Herrenstraße“ verantwortet und …
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?
Neu dabei? Dann ist dieser Breakfast Club genau der richtige für dich! Bei Croissants und gutem Kaffee triffst du die anderen neuen Members. Ein gemütliches Frühstück zum Austauschen und gegenseitigen Kennenlernen. Der Breakfast Club ist bewusst klein gehalten. Ohne Vorträge, dafür mit guten Gesprächen, neuen Bekanntschaften für einem entspannten Start in den Tag. Die Veranstaltung ist kostenlos für Members der Creative Region. Bitte HIER anmelden!
Je stärker unsere Feeds von KI-generierten Inhalten überschwemmt werden, desto größer wird der Wunsch nach menschlicher Einordnung, Haltung und Perspektive. Studien zeigen: KI-Content wird öfter negativ bewertet und bleibt schlechter in Erinnerung. Deshalb setzen sogar Marken wie Apple, Porsche, Polaroid und Generali mittlerweile auf „made by humans” als echtes Differenzierungsmerkmal. Genau hier setzen wir im Workshop an. Gemeinsam finden wir heraus, was „people first” Content ausmacht, also Content, in dem Menschen im Vordergrund stehen und ihre Geschichten erzählen. Und wie Inhalte entstehen, die wirklich im Gedächtnis bleiben. „Algorithmen schaffen Reichweite. Menschen schaffen Verbindung.“ – Anna Turner, 1000 Things Media House Darum geht’s im Workshop Wann wirkt Content eigentlich menschlich? Warum berühren uns manche Inhalte, während andere schon nach wenigen Sekunden in Vergessenheit geraten? Und welche Inhalte sind heute überhaupt noch relevant? Im Workshop gehen wir genau diesen Fragen nach. Wir finden heraus, welche Rolle persönliche Erfahrungen, Perspektive und kulturelle Identität für relevanten Content spielen und wie echte Nähe aufgebaut werden kann. Dabei feilen wir direkt an deiner Content-Strategie. In Mini-Audits analysieren wir bestehende Inhalte und übersetzen unsere Learnings in „people first” Formate und Content-Ideen. Du lernst außerdem, wie du KI sinnvoll einsetzen kannst, ohne dass deine Inhalte an Persönlichkeit verlieren. Das erwartet dich im Workshop Das nimmst du konkret mit Dieser Workshop ist für Hard Facts Tickets & Preise Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberinnen Michaela Geiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
Wie entsteht eigentlich Design? Was macht ein Roboter? Wie wird aus Ideen etwas Greifbares? Und woran arbeiten Kreativschaffende den ganzen Tag? In der Creative Summer School by Creative Region tauchen Kinder zwischen 8 und 12 Jahren eine Woche lang in die faszinierende Welt der Kreativwirtschaft ein, mitten in der Tabakfabrik Linz, einem der spannendsten Orte für Innovation, Design und neue Ideen. Hier wird nicht nur zugeschaut – hier wird ausprobiert, gestaltet und entdeckt. Eine Woche voller Ideen, Kreativität & Einblicke Gemeinsam mit Expert*innen aus der Tabakfabrik und der Creative Region erleben die Kinder, wie vielfältig kreative Berufe sein können. Sie lernen unterschiedliche Branchen kennen und bekommen spielerisch Einblicke in den Arbeitsalltag von Designer*innen, Fotograf*innen, Entwickler*innen und vielen mehr. Das Besondere: Jeder Tag steht unter einem eigenen Motto und das „Doing“ steht immer im Mittelpunkt: Ganz ohne trockene Theorie, dafür mit viel Raum zum Ausprobieren, Entdecken und Kreativsein. Warum die Creative Summer School? Die Tabakfabrik als Lernort Die Tabakfabrik Linz ist einer der bedeutendsten Kreativ-Hotspots Österreichs. Genau hier, wo täglich neue Ideen entstehen, dürfen die Kinder hinter die Kulissen blicken, Unternehmen kennenlernen und selbst kreativ werden. Teilnehmende Unternehmen Folgende Unternehmen sind teilnehmende Partner*innen: afo – architekturforum oberösterreich:Das afo architekturforum oberösterreich beschäftigt sich mit spannenden Fragen rund um Architektur, Städte, Gebäude und das Zusammenleben von Menschen. Hier wird darüber nachgedacht, wie Räume gestaltet werden können, damit sie für alle lebenswert, kreativ und zukunftsfit sind. In der Creative Summer School dreht sich beim …
Sei dabei beim alljährlichen vorweihnachtlichen Get-Together der Creative Region Members! Wo: tba Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos für Member der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Wer sich weiterentwickeln will, kommt an Lifelong Learning nicht vorbei – denn kontinuierliches Lernen ist ein Schlüssel zu persönlichem Wachstum, beruflichem Erfolg und kreativer Entfaltung – und genau hier setzen die Handbooks für Creative Region Members an. Ob du gerade keine Zeit für einen Workshop hast oder dir spannendes Wissen dauerhaft sichern willst: Unsere exklusiven Handbooks bringen geballtes Know-how direkt auf deinen Bildschirm. Das aktuelle Handbook zeigt die Key-Learnings aus dem Workshop „Videos mit AI generieren“ mit Boris Eldagsen, wie man z.B. mit Tools wie Runway, Sora & Pika aus simplen Texten ganze Videos erzeugt. Sein Handbook erklärt anschaulich, wie KI im Videoprozess funktioniert – von der Idee bis zur Postproduktion. Ein anderes Handbook zum Workshop „Kreative Ideen methodisch entwicklen“ mit DMB. zeigt dir eine Toolbox für Ideenentwicklung: Mit Methoden wie Transform oder Dynamic Connections entstehen innovative Lösungen durch Perspektivwechsel und Branchenbrüche – ein echter Kreativboost. Die Handbooks erscheinen zu nahezu allen unseren Workshops und werden dir mit dem monatlichen Members Newsletter geschickt! Deine Vorteile als Member: HIER findest du alle Infos dazu. Und wenn du noch kein Member bist: Hol dir unser kostenloses Probe-Handbook vom Workshop „Kreative Ideen methodisch entwickeln“ Gratis Handbook downloaden