13 Jungunternehmer*innen nützen seit Juni die Chance, sich in unserer Workshopreihe „For Your Business Growth and Inspiration“ unternehmerisch weiterzubilden. 5 Monate lang haben sie Expert*innen zum Thema Entrepreneurial Mindset, Branding, Unternehmensvision, Rhetorik und Sales begleitet. Der ideale Zeitpunkt, um die Teilnehmer*innen kurz vorzustellen! Florian Holzmayer | Balcosy Unser erstes Produkt ist der Balcosy Fenstersitz. Das multifunktionale Klappmöbel dient innen hängend als Tisch und ermöglicht durch hochklappen in die Fensteröffnung bequemes und vor allem sicheres Sitzen auf der Balkonalternative. Wir wollen uns auf das Thema optimierte Wohnraumnutzung konzentrieren und bei den Kund*innen mehr Frei-Raum schaffen – sowohl im Kopf als auch räumlich. Die Workshopreihe hat maßgeblich zu der Identitätsentwicklung unserer Firma beigetragen und gaben uns ein geniales Rundum-Paket für unseren Marktstart nächstes Jahr. Ganz besonders die „Branding“ Tage und die über unternehmerisches Mindset sind mir sehr zugute gekommen! Neben den Inhalten sind insbesondere die dadurch entstandenen Freundschaften und Partnerschaften zu schätzen! Florian Holzmayer, CEO balcosy Neugierig geworden? Hier geht’s zur Website von balcosy. Nadine Holzinger | Entspannungspause Entspannungspause bietet Online-Kurse zur Eigenmassage – leichte und effiziente Griffe für den Alltag, um Beschwerden zu lindern und ihnen vorzubeugen. Es ist dafür kein Vorwissen nötig. Wir erklären alles genau, um dir die Angst zu nehmen etwas falsch zu machen. Die Griffe sind überall und jederzeit durchführbar. Die FYBG-Workshopreihe hat mir einiges an Klarheit gebracht und mir gute Tools an die Hand gegeben, um selbst an meinem Fokus und an gewissen Themen/Fragen zu arbeiten. …
Was macht ein unternehmerisches Mindset aus? Dazu haben wir Patrick Rammerstorfer und Olivia Ulbing im Rahmen unserer Talk-Reihe "For Your Inspiration" eingeladen. Hier sind ihre Tipps.
Mithilfe einer Vision für sein Unternehmen ein gesellschaftliches Problem angehen - darüber haben Doris Rothauer und Klaus Buchroithner im Rahmen unserer Talk-Reihe "For Your Inspiration" gesprochen. Hier sind ihre Tipps.
Wohin wir auch gehen, Marken sind allgegenwärtig. Sie projizieren ihre Werte auf uns und wir unsere auf sie. Aber wozu braucht die Menschheit eigentlich Brands?
Turboboost für dein Business: 5 Monate, 5 Talks, 5 Workshops und jede Menge Skills, Inputs und neue Kontakte für dein junges kreativwirtschaftliches Unternehmen.
Sabine Lindorfer hat im letzten Talk der Reihe "For Your Inspiration" mit Vertriebsprofi Oliver Kronawittleithner und Onlineexperte Claus Zerenko über Veränderungen im Vertrieb gesprochen.
Wer sich selbstständig macht, muss sich präsentieren können. Daran führt kein Weg vorbei. In einigen wenigen Sätzen soll gesagt werden, was gesagt werden muss. Kund*innen, Projektpartner*innen, Lieferant*innen und die breite Öffentlichkeit müssen schließlich wissen, was Unternehmer*innen zu bieten haben. Dabei ist es gar nicht so einfach, sich pointiert zu präsentieren.
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Georg Tremetzberger hat sich beim vierten „For Your Inspiration“-Talk mit Wojciech Czaja und Bettina Wegleiter darüber unterhalten, wie Präsentationen, Pitches und Moderationen spannend gestaltet werden können. Die wichtigste Botschaft gleich vorweg: Es geht darum, Dinge auf den Punkt zu bringen.
Drama, Baby! Drama!
Für den richtigen Aufbau einer Präsentation, eines Vortrags oder Pitches braucht es den richtigen Ablauf. Die klassische Gliederung in Einleitung, Hauptteil und Schluss muss dabei zeitlich nicht gedrittelt sein. Viel wichtiger ist, dass der dramaturgische Aufbau durchdacht ist.
Ein mitreißender Spannungsbogen kann z. B. gelingen, wenn man auf das Thema hinführt, kurz vor Schluss eine überraschende dramaturgische Wende einbaut und dann eine thematische Punktlandung hinlegt.
Bettina Wegleiter
Genauso effizient ist es aber auch, mit einem thematischen „Urknall“ zu beginnen, der Aufmerksamkeit erregt und das Publikum überrascht. Im weiteren Verlauf kann eine solche dramaturgische Irritation dann aufgelöst werden. Und mit einem Zitat, einer rhetorischen Frage, einem eigenen Learning, einem Appell an die Zuhörerschaft oder einem persönlichen Commitment gelingt auch der Abschluss einer Präsentation.
Pitch und Präsentation: Keep it short and simple
Manche Vortragende lieben es, ihr Publikum mit ausschweifenden Gedankenbildern zu versorgen, sie mit Unmengen an Information zu beglücken und sie an ihrem Wissen ausführlich teilhaben zu lassen. Das ist grundsätzlich edelmütig, immerhin geht es bei Präsentationen ja meistens darum, Wissen zu vermitteln und andere an dem einen Gedanken teilhaben zu lassen. Gleichzeitig birgt das jedoch die Gefahr der Überladung. Bettina Wegleiter, die gemeinsam mit Wojciech Czaja Seminare und Workshops übers spannende Präsentieren veranstaltet, sieht genau darin den größten Fehler beim Vortragen.
Bettina Wegleiter
Die meisten Präsentationen leiden unter einem Informations-Overload. Konzentration aufs Wesentliche ist der Schlüssel zu einer spannenden Rede.
Bettina Wegleiter
Stolpersteine überwinden
Gerät man während des Vortrags ins Stocken oder verliert man sich in seinen Gedanken, hilft es, einen Blick von außen auf sich selbst zu wagen:
kurz innehalten
Situation analysieren
sich auf das Gegenüber konzentrieren
dem Publikum in die Augen sehen
den Zeitpunkt bewusst wahrnehmen
und sich wieder auf die inhaltliche Nussschale konzentrieren.
Verliert man den Faden, ist es also wichtig, eine Pause zu machen. Um schnell wieder ins Thema zu finden, kann es hilfreich sein, sich vorab Stichworte gedanklich an Körperteile zu heften oder an Gegenstände im Raum zu hängen. Außerdem ist nichts Verwerfliches daran, Hänger auch vor dem Publikum anzusprechen. Auch das kann Sprecher*innen über den Stolperstein helfen.
Peinliche Stille im Auditorium kann durch eine direkte Aufforderung an eine*n Anwesende*n übergangen werden. Hilft auch das nichts: Themenwechsel oder weitersprechen. Und Fragen, auf die man spontan keine Antwort hat, auf einen späteren Zeitpunkt vertagen, indem man ein Gespräch im Anschluss an die Präsentation anbietet.
So holst du dein Publikum ab
Durch Fragen, die man seinen Zuhörer*innen stellt, holt man sich das Publikum ins Boot. Dadurch können Gemeinsamkeiten mit den Anwesenden eruiert und eine Gesprächsbasis gefunden werden. Das ist vor allem in Präsentationssituation ratsam, bei denen das Publikum relativ heterogen ist und unterschiedliches Vorwissen, Erwartungen und Interessen am Vorgetragenen hat, z. B. bei einer Mischung aus Laienpublikum und Fachleuten.
Die Kunst ist es, die Balance zu finden, sodass den Expertinnen und Experten nicht fad wird und gleichzeitig das Laienpublikum folgen kann. Das hat sehr viel mit Sprache zu tun und dem Einsatz von Fachvokabular.
Wojciech Czaja
Bettina Wegleiter, Wojciech Czaja und Georg Tremetzberger
Bei schwer verständlichen Dialekten sollte man eher die Schriftsprache bevorzugen, bei leichter verständlichen Dialekten darf ruhig Lokalkolorit hörbar sein. Denn Dialekt ist Ausdruck von Identität und vermittelt Authentizität. Wenn es nicht vermeidbar ist, Fachvokabeln einzusetzen, sollten sie erklärt werden. Außerdem helfen Beispiele dem Laienpublikum, die Inhalte besser zu verstehen. Hier macht es Sinn, die auszuwählen, die auch für die Expert*innen vielleicht neu sind. So findet man die Balance und holt auch heterogene Zuhörerschaften ab.
Und auch Humor darf keinesfalls fehlen, denn Humor kann ein Catcher sein, der dein Publikum abholt und mitreißt.
Wojciech Czaja
Bei den Längen und Mengen auf Präsentationsfolien empfehlen die Profis, sich generell kurz zu halten. Überladene Folien können oft gar nicht richtig aufgenommen werden. Wenige Worte auf einer Präsentationsfolie reichen häufig aus, um das Gesagte grafisch zu untermauern.
Nicht alles, was man sagt, muss auf den Folien stehen. Das lenkt ab, man liest automatisch auf den Folien mit und konzentriert sich weniger auf die Sprecherin oder den Sprecher.
Wojciech Czaja
Für spontane Sprecher*innen, die gerne intuitiv Inhalte beim Vortrag selbst einbauen, ist es ratsam, weniger Inhalte für die vorgegebene Zeit vorzubereiten, damit die Zeit bei der tatsächlichen Präsentation nicht zu knapp wird.
5 Tipps, um bei Pitches auf den Punkt zu kommen
Wie es gelingt, sich bei Präsentationen aufs Wesentliche zu konzentrieren, ist vor allen Dingen eine Frage der Einstellung. Bettina Wegleiter hat fünf Tipps, die es leichter machen, auf den Punkt zu kommen und das Publikum mitzureißen.
Stell dich mit Energie und Leidenschaft der Präsentationssituation!
Sei authentisch!
Achte auf deine Körpersprache und Mimik, erde dich und gehe einen Schritt in den Raum, aufs Publikum zu!
Hab Mut, Pausen zu machen!
Nutze jede Möglichkeit einer Präsentation oder eines Pitches, denn Übung macht bekanntlich die Meisterin!
Moderation: Talkgäste anleiten
Präsentationen sind das eine. Ist man aber Moderator*in einer Gesprächsrunde, hat man auch die Verantwortung, nicht nur seine eigene Präsentation, sondern auch die Gäste anzuleiten und das Gespräch im Thema zu halten. Schon die Einleitung einer Talkrunde wirft Fragen auf. Dem Host bieten sich im Prinzip zwei Möglichkeiten, die Gäste anzukündigen. Entweder gibt man den Gästen das Wort für eine Vorstellungsrunde oder man stellt sie selbst vor.
Letzteres hat den Vorteil, dass man das Zepter in der Hand behält und im Fall der Fälle statt eines gesamten Lebenslaufs nur die für den Talk relevanten Eckpunkte der Gäste präsentieren kann – denn auch bei Moderationen gilt: In der Kürze liegt die Würze. Geschlossene Fragen können dabei helfen, die Antworten der Befragten relativ kurz zu halten. Besonders redselige Gäste müssen aber manchmal trotzdem unterbrochen werden. Eine elegante Möglichkeit, jemanden zu unterbrechen, ist einen Stopp durch eine körperliche Bewegung auszulösen.
Wir haben den Talk für dich aufgezeichnet. Schau einfach mal rein, um dir noch mehr Tipps zu holen:
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For Your Inspiration Talkreihe
In der Talkreihe „For Your Inspiration“ sprechenPatrick Rammerstorfer, Doris Rothauer, Bernhard Buchegger, Bettina Wegleiter und Oliver Kronawittleithner über Schwerpunktthemen der Selbstständigkeit in der Kreativwirtschaft. Das Ziel: Inspiration holen, Diskussionen anregen, Austausch ermöglichen, Netzwerk erweitern.
Am 20.10.2021 um 18:00 Uhr geht’s weiter mit dem Talk „The New Art of Selling“ mit Oliver Kronawittleithner und Claus Zerenko. Komm vorbei!
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
Ein Gespräch mit Peter Bangelmeier und Wolfgang Ortner über Rebranding, Retail Experience und die Frage, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Kund*in und Creatives eine Markenwelt mit spürbarer Wirkung entsteht.
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
Kampagnen sollen Aufmerksamkeit erzeugen, Marken stärken und messbare Wirkung zeigen. Doch keine leichte Aufgabe: Zielgruppen sind scharf definiert, Entscheidungsprozesse komplex, Budgets müssen gut begründet sein. Bei dieser Ausgabe von In Good Company sprechen wir über Kampagnen im Detail: Welche Strategien, Ideen oder Formate schaffen es, Aufmerksamkeit zu erzeugen und gleichzeitig einen echten Beitrag zu Unternehmenszielen zu leisten? Welche Kampagnen funktionieren besonders gut? Und warum funktionieren sie? Im moderierten Austausch teilen wir Erfahrungen, Herausforderungen und Best Practice Beispiele, mit dem Ziel, Impulse mitzunehmen, die sich direkt in die eigene Arbeit übertragen lassen. >>> Diese Veranstaltung richtet sich an Personen, die in Marketingabteilungen von Unternehmen tätig sind. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Dieses wiederkehrende Format ist für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen passen. Wenn du danach weiterhin Teil des Netzwerks bleiben und regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilnehmen möchtest, bieten wir dir gerne eine Membership an. Damit erhältst du …