13 Jungunternehmer*innen nützen seit Juni die Chance, sich in unserer Workshopreihe „For Your Business Growth and Inspiration“ unternehmerisch weiterzubilden. 5 Monate lang haben sie Expert*innen zum Thema Entrepreneurial Mindset, Branding, Unternehmensvision, Rhetorik und Sales begleitet. Der ideale Zeitpunkt, um die Teilnehmer*innen kurz vorzustellen! Florian Holzmayer | Balcosy Unser erstes Produkt ist der Balcosy Fenstersitz. Das multifunktionale Klappmöbel dient innen hängend als Tisch und ermöglicht durch hochklappen in die Fensteröffnung bequemes und vor allem sicheres Sitzen auf der Balkonalternative. Wir wollen uns auf das Thema optimierte Wohnraumnutzung konzentrieren und bei den Kund*innen mehr Frei-Raum schaffen – sowohl im Kopf als auch räumlich. Die Workshopreihe hat maßgeblich zu der Identitätsentwicklung unserer Firma beigetragen und gaben uns ein geniales Rundum-Paket für unseren Marktstart nächstes Jahr. Ganz besonders die „Branding“ Tage und die über unternehmerisches Mindset sind mir sehr zugute gekommen! Neben den Inhalten sind insbesondere die dadurch entstandenen Freundschaften und Partnerschaften zu schätzen! Florian Holzmayer, CEO balcosy Neugierig geworden? Hier geht’s zur Website von balcosy. Nadine Holzinger | Entspannungspause Entspannungspause bietet Online-Kurse zur Eigenmassage – leichte und effiziente Griffe für den Alltag, um Beschwerden zu lindern und ihnen vorzubeugen. Es ist dafür kein Vorwissen nötig. Wir erklären alles genau, um dir die Angst zu nehmen etwas falsch zu machen. Die Griffe sind überall und jederzeit durchführbar. Die FYBG-Workshopreihe hat mir einiges an Klarheit gebracht und mir gute Tools an die Hand gegeben, um selbst an meinem Fokus und an gewissen Themen/Fragen zu arbeiten. …
Was macht ein unternehmerisches Mindset aus? Dazu haben wir Patrick Rammerstorfer und Olivia Ulbing im Rahmen unserer Talk-Reihe "For Your Inspiration" eingeladen. Hier sind ihre Tipps.
Mithilfe einer Vision für sein Unternehmen ein gesellschaftliches Problem angehen - darüber haben Doris Rothauer und Klaus Buchroithner im Rahmen unserer Talk-Reihe "For Your Inspiration" gesprochen. Hier sind ihre Tipps.
Wohin wir auch gehen, Marken sind allgegenwärtig. Sie projizieren ihre Werte auf uns und wir unsere auf sie. Aber wozu braucht die Menschheit eigentlich Brands?
Turboboost für dein Business: 5 Monate, 5 Talks, 5 Workshops und jede Menge Skills, Inputs und neue Kontakte für dein junges kreativwirtschaftliches Unternehmen.
Sabine Lindorfer hat im letzten Talk der Reihe "For Your Inspiration" mit Vertriebsprofi Oliver Kronawittleithner und Onlineexperte Claus Zerenko über Veränderungen im Vertrieb gesprochen.
Wer sich selbstständig macht, muss sich präsentieren können. Daran führt kein Weg vorbei. In einigen wenigen Sätzen soll gesagt werden, was gesagt werden muss. Kund*innen, Projektpartner*innen, Lieferant*innen und die breite Öffentlichkeit müssen schließlich wissen, was Unternehmer*innen zu bieten haben. Dabei ist es gar nicht so einfach, sich pointiert zu präsentieren.
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Georg Tremetzberger hat sich beim vierten „For Your Inspiration“-Talk mit Wojciech Czaja und Bettina Wegleiter darüber unterhalten, wie Präsentationen, Pitches und Moderationen spannend gestaltet werden können. Die wichtigste Botschaft gleich vorweg: Es geht darum, Dinge auf den Punkt zu bringen.
Drama, Baby! Drama!
Für den richtigen Aufbau einer Präsentation, eines Vortrags oder Pitches braucht es den richtigen Ablauf. Die klassische Gliederung in Einleitung, Hauptteil und Schluss muss dabei zeitlich nicht gedrittelt sein. Viel wichtiger ist, dass der dramaturgische Aufbau durchdacht ist.
Ein mitreißender Spannungsbogen kann z. B. gelingen, wenn man auf das Thema hinführt, kurz vor Schluss eine überraschende dramaturgische Wende einbaut und dann eine thematische Punktlandung hinlegt.
Bettina Wegleiter
Genauso effizient ist es aber auch, mit einem thematischen „Urknall“ zu beginnen, der Aufmerksamkeit erregt und das Publikum überrascht. Im weiteren Verlauf kann eine solche dramaturgische Irritation dann aufgelöst werden. Und mit einem Zitat, einer rhetorischen Frage, einem eigenen Learning, einem Appell an die Zuhörerschaft oder einem persönlichen Commitment gelingt auch der Abschluss einer Präsentation.
Pitch und Präsentation: Keep it short and simple
Manche Vortragende lieben es, ihr Publikum mit ausschweifenden Gedankenbildern zu versorgen, sie mit Unmengen an Information zu beglücken und sie an ihrem Wissen ausführlich teilhaben zu lassen. Das ist grundsätzlich edelmütig, immerhin geht es bei Präsentationen ja meistens darum, Wissen zu vermitteln und andere an dem einen Gedanken teilhaben zu lassen. Gleichzeitig birgt das jedoch die Gefahr der Überladung. Bettina Wegleiter, die gemeinsam mit Wojciech Czaja Seminare und Workshops übers spannende Präsentieren veranstaltet, sieht genau darin den größten Fehler beim Vortragen.
Bettina Wegleiter
Die meisten Präsentationen leiden unter einem Informations-Overload. Konzentration aufs Wesentliche ist der Schlüssel zu einer spannenden Rede.
Bettina Wegleiter
Stolpersteine überwinden
Gerät man während des Vortrags ins Stocken oder verliert man sich in seinen Gedanken, hilft es, einen Blick von außen auf sich selbst zu wagen:
kurz innehalten
Situation analysieren
sich auf das Gegenüber konzentrieren
dem Publikum in die Augen sehen
den Zeitpunkt bewusst wahrnehmen
und sich wieder auf die inhaltliche Nussschale konzentrieren.
Verliert man den Faden, ist es also wichtig, eine Pause zu machen. Um schnell wieder ins Thema zu finden, kann es hilfreich sein, sich vorab Stichworte gedanklich an Körperteile zu heften oder an Gegenstände im Raum zu hängen. Außerdem ist nichts Verwerfliches daran, Hänger auch vor dem Publikum anzusprechen. Auch das kann Sprecher*innen über den Stolperstein helfen.
Peinliche Stille im Auditorium kann durch eine direkte Aufforderung an eine*n Anwesende*n übergangen werden. Hilft auch das nichts: Themenwechsel oder weitersprechen. Und Fragen, auf die man spontan keine Antwort hat, auf einen späteren Zeitpunkt vertagen, indem man ein Gespräch im Anschluss an die Präsentation anbietet.
So holst du dein Publikum ab
Durch Fragen, die man seinen Zuhörer*innen stellt, holt man sich das Publikum ins Boot. Dadurch können Gemeinsamkeiten mit den Anwesenden eruiert und eine Gesprächsbasis gefunden werden. Das ist vor allem in Präsentationssituation ratsam, bei denen das Publikum relativ heterogen ist und unterschiedliches Vorwissen, Erwartungen und Interessen am Vorgetragenen hat, z. B. bei einer Mischung aus Laienpublikum und Fachleuten.
Die Kunst ist es, die Balance zu finden, sodass den Expertinnen und Experten nicht fad wird und gleichzeitig das Laienpublikum folgen kann. Das hat sehr viel mit Sprache zu tun und dem Einsatz von Fachvokabular.
Wojciech Czaja
Bettina Wegleiter, Wojciech Czaja und Georg Tremetzberger
Bei schwer verständlichen Dialekten sollte man eher die Schriftsprache bevorzugen, bei leichter verständlichen Dialekten darf ruhig Lokalkolorit hörbar sein. Denn Dialekt ist Ausdruck von Identität und vermittelt Authentizität. Wenn es nicht vermeidbar ist, Fachvokabeln einzusetzen, sollten sie erklärt werden. Außerdem helfen Beispiele dem Laienpublikum, die Inhalte besser zu verstehen. Hier macht es Sinn, die auszuwählen, die auch für die Expert*innen vielleicht neu sind. So findet man die Balance und holt auch heterogene Zuhörerschaften ab.
Und auch Humor darf keinesfalls fehlen, denn Humor kann ein Catcher sein, der dein Publikum abholt und mitreißt.
Wojciech Czaja
Bei den Längen und Mengen auf Präsentationsfolien empfehlen die Profis, sich generell kurz zu halten. Überladene Folien können oft gar nicht richtig aufgenommen werden. Wenige Worte auf einer Präsentationsfolie reichen häufig aus, um das Gesagte grafisch zu untermauern.
Nicht alles, was man sagt, muss auf den Folien stehen. Das lenkt ab, man liest automatisch auf den Folien mit und konzentriert sich weniger auf die Sprecherin oder den Sprecher.
Wojciech Czaja
Für spontane Sprecher*innen, die gerne intuitiv Inhalte beim Vortrag selbst einbauen, ist es ratsam, weniger Inhalte für die vorgegebene Zeit vorzubereiten, damit die Zeit bei der tatsächlichen Präsentation nicht zu knapp wird.
5 Tipps, um bei Pitches auf den Punkt zu kommen
Wie es gelingt, sich bei Präsentationen aufs Wesentliche zu konzentrieren, ist vor allen Dingen eine Frage der Einstellung. Bettina Wegleiter hat fünf Tipps, die es leichter machen, auf den Punkt zu kommen und das Publikum mitzureißen.
Stell dich mit Energie und Leidenschaft der Präsentationssituation!
Sei authentisch!
Achte auf deine Körpersprache und Mimik, erde dich und gehe einen Schritt in den Raum, aufs Publikum zu!
Hab Mut, Pausen zu machen!
Nutze jede Möglichkeit einer Präsentation oder eines Pitches, denn Übung macht bekanntlich die Meisterin!
Moderation: Talkgäste anleiten
Präsentationen sind das eine. Ist man aber Moderator*in einer Gesprächsrunde, hat man auch die Verantwortung, nicht nur seine eigene Präsentation, sondern auch die Gäste anzuleiten und das Gespräch im Thema zu halten. Schon die Einleitung einer Talkrunde wirft Fragen auf. Dem Host bieten sich im Prinzip zwei Möglichkeiten, die Gäste anzukündigen. Entweder gibt man den Gästen das Wort für eine Vorstellungsrunde oder man stellt sie selbst vor.
Letzteres hat den Vorteil, dass man das Zepter in der Hand behält und im Fall der Fälle statt eines gesamten Lebenslaufs nur die für den Talk relevanten Eckpunkte der Gäste präsentieren kann – denn auch bei Moderationen gilt: In der Kürze liegt die Würze. Geschlossene Fragen können dabei helfen, die Antworten der Befragten relativ kurz zu halten. Besonders redselige Gäste müssen aber manchmal trotzdem unterbrochen werden. Eine elegante Möglichkeit, jemanden zu unterbrechen, ist einen Stopp durch eine körperliche Bewegung auszulösen.
Wir haben den Talk für dich aufgezeichnet. Schau einfach mal rein, um dir noch mehr Tipps zu holen:
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For Your Inspiration Talkreihe
In der Talkreihe „For Your Inspiration“ sprechenPatrick Rammerstorfer, Doris Rothauer, Bernhard Buchegger, Bettina Wegleiter und Oliver Kronawittleithner über Schwerpunktthemen der Selbstständigkeit in der Kreativwirtschaft. Das Ziel: Inspiration holen, Diskussionen anregen, Austausch ermöglichen, Netzwerk erweitern.
Am 20.10.2021 um 18:00 Uhr geht’s weiter mit dem Talk „The New Art of Selling“ mit Oliver Kronawittleithner und Claus Zerenko. Komm vorbei!
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Führung war selten so herausfordernd und gleichzeitig so chancenreich wie heute. Alte Hierarchien bröckeln, neue Erwartungen treffen auf gewachsene Strukturen, und mittendrin stehen Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, ohne Kontrolle auszuüben. Susanna Winkelhofer, Chefredakteurin von DIE MACHER, erlebt diesen Wandel täglich selbst und im Austausch mit Unternehmen und Entscheider*innen. Im Gespräch teilt sie ihre Perspektive auf modernes Leadership, die Bedürfnisse der jungen Generation und darauf, wie Mut, Empathie und Offenheit zu echten Erfolgsfaktoren werden. 1. Wie hat sich Leadership deiner Meinung nach verändert? Welche Qualitäten und Skills braucht es heute, um ein Team sicher durch Dynamik und Wandel zu führen? „Leadership ist endlich erwachsen geworden – im besten Sinne. Früher ging’s um Kontrolle, heute geht’s um Vertrauen. Früher um Hierarchie, heute um Augenhöhe. Ich führe viel lieber mit Herz als mit Hierarchie. Und das Schönste: Wir dürfen endlich als ganze Menschen führen, nicht als Manager-Roboter, die keine Schwäche und keine Gefühle zeigen (dürfen). Was es heute wirklich braucht? Erstens: Die Bereitschaft und auch Neugierde, Veränderung zu begrüßen, anstatt sie zu verdrängen oder Angst vor ihr zu haben. Zweitens: Echte Empathie – und damit meine ich nicht das Gespräch einmal im Quartal, sondern wirklich zu spüren, wo jemand gerade steht. Drittens: Den Mut, auch mal verletzlich zu sein. Ja, natürlich ist es wichtig, dass ich vorangehe, dass meine Begeisterung für die Vision riesig ist und ich alles dafür tue, dass wir sie gemeinsam erreichen – aber wenn ich meinem Team zeige, dass …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Der Paneltalk beleuchtet Personal Branding als strategisches Werkzeug zwischen Sichtbarkeit, Positionierung und Haltung. Gemeinsam diskutieren wir, wie viel Persönlichkeit eine starke Marke braucht, wo die Grenze zum Privaten verläuft und wie man sich klar positioniert, ohne sich zu verbiegen.
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
Ein Workshop für alle, die Produktivität neu definieren wollen. Methoden & Hacks für mehr Fokus in deinem Arbeitsleben – mit Future Work Expertin Jeanny Gucher.
In diesem dreiteiligen Training entwickelst du deine Persönlichkeit zu einer klaren, authentischen Personal Brand, die zu dir, deinem Business und deinen Zielen passt. Du arbeitest an deinem Selbstbild, schärfst deine Positionierung und übersetzt deine Erkenntnisse in konkrete nächste Schritte – begleitet durch Theorieinput, Austausch in der Gruppe und individuelles Sparring.
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Impulsgespräch „Wie man seinen eigenen Stil findet“ Wie entwickelt man einen eigenen Stil – und wie wird man sichtbar, ohne sich zu verbiegen? Und wie findet man den eigenen Weg in die Selbstständigkeit als Kreative*r? Beim Young Creative Club spricht Illustratorin Carina Lindmeier offen über ihren Weg in die kreative Selbstständigkeit. Sie teilt persönliche Einblicke in Themen wie Selbstständigkeit, Personal Branding und das Finden des eigenen Stils – und zeigt, warum all das im kreativen Alltag untrennbar miteinander verbunden ist. Wie immer beim Young Creative Club gilt: kein Vortrag, sondern ein ehrliches Gespräch, echte Learnings und Raum für Austausch. Carina Lindmeier Carina ist freiberufliche Illustratorin aus Linz und liebt es, mit Farben, Formen und Texturen Geschichten zu erzählen. Ihre digitalen Illustrationen sind verspielt, modern und inspiriert von Dingen, die sie im Alltag entdeckt. Sie arbeitet mit internationalen Marken wie Adobe, Red Bull Media House und mymuesli zusammen und bringt kreative Ideen mit viel Gefühl und Persönlichkeit aufs Papier. Besonders wichtig ist ihr der Austausch mit anderen Kreativen: In Workshops, Talks und als Mentorin teilt sie ihr Wissen und unterstützt junge Illustrator*innen auf ihrem Weg. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im …
Ein regelmässiger Praxis-Austausch für Marketing Profis. Durch moderierte Gespräche und die Erfahrung anderer entstehen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse.
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Wie bleibt man als Kreative*r mutig, inspiriert und selbstbewusst – auch dann, wenn Zweifel laut werden? Diese Frage stand im Zentrum des Impulsgesprächs „Creative Confidence“, dem Auftakt des Young Creative Club. Zu Gast war Magdalena Wahlmüller, Geschäftsführerin von AREA in Wien, die offen und ehrlich Einblicke in ihren persönlichen und beruflichen Weg gab. In ihrem Talk nahm Magdalena uns mit auf ihre Reise – von der Ausbildung über die Planung bis hin zur Führung eines eigenen Unternehmens. Schnell wurde klar: Kreativität bedeutet für sie weit mehr als Gestaltung auf dem Papier. Es geht darum, Menschen zu verstehen, zuzuhören und Lösungen zu entwickeln, die wirklich passen. Kreative Arbeit ist für sie ein zutiefst psychologischer Prozess – und einer, der unweigerlich mit Unsicherheit, Druck und Selbstzweifeln verbunden ist. Besonders eindrücklich sprach Magdalena über den Umgang mit Selbstzweifeln und kreativen Blockaden. Sie erzählte, wie sie lernen musste, nicht immer sofort Antworten parat zu haben, Pausen zuzulassen und Kritik nicht persönlich zu nehmen. Feedback wurde für sie zu einem Werkzeug der Entwicklung – nicht zu einem Urteil über den eigenen Wert. Auch der Vergleich mit anderen, vor allem über Social Media, sei eine ständige Herausforderung. Heute begegnet sie dem bewusst mit Abgrenzung und einem klaren Fokus auf ihre eigenen Werte und Stärken. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war Introvertiertheit in Führungspositionen. Magdalena machte Mut, leise Qualitäten nicht zu verstecken, sondern als Stärke zu erkennen. Introvertierte Menschen denken oft tiefer, formulieren durchdachter und können gerade …
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …