Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Ein Lehrgang der Innovation Agent Academy für innovationsbegeisterte Menschen sämtlicher Branchen: 6 Module | 12 Tage | 10+ Facilitator*innen | 15 Teilnehmer*innen. Join the mission!
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ludovit Garzik, Innovationsexperte und Autor des Buches "Successful Innovation Systems", im Gespräch darüber, was Regionen zu erfolgreichen Innovationsregionen macht.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Behind the screens und doch in enger Zusammenarbeit - im 3. Modul des Lehrgangs “Human Centered Innovation / Design Thinking“ ging es um „Create and Ideate“.
Textilien und Technologie, Vernetzung und Kooperation
2,6 Tonnen Altkleider und 1,3 Tonnen Mobiliar, Hausrat und Geräte - diese Mengen wickelt die Volkshilfe OÖ jährlich ab. Die Innovation Agent Academy unterstützt sie dabei, innovative Modelle für Kreislaufwirtshaft zu erarbeiten.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Interview mit Andreas Lovric, Jürgen Ropp und Florian Westermeier über ihr gemeinsames Projekt, die Learnings aus der Innovation Agent Academy und den Mehrwert von Interdisziplinarität.
"Vertrauen ist der soziale Kitt in Unternehmen, der das Fenster im Rahmen hält. Auf Vertrauen aufbauend wird eine Organisation ideenreicher, kreativer und neugieriger." Irene Bouchal-Gahleitner und Patrick Rammerstorfer über agiles Führen.
Markus Stoisser ist passionierter Design Thinker und unterstützt Kund*innen der Haufe Group. Vor kurzem war er als Facilitator im Innovation Agent Academy Modul "Scale & Monetize" zu Gast.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Ein Lehrgang der Innovation Agent Academy für innovationsbegeisterte Menschen sämtlicher Branchen: 6 Module | 12 Tage | 10+ Facilitator*innen | 15 Teilnehmer*innen. Join the mission!
Im letzten Durchgang des Lehrganges „Human Centered Innovation I Design Thinking“ hatten wir die Gelegenheit zu einer Kooperation mit der Volkshilfe OÖ. Pro Active hat Geschäftsführerin Jasmine Chansri und die stellvertretende Landesvorsitzende Maria Dietrich in einem Interview gefragt, wie sie die Kooperation erlebt haben und ob die Volkhilfe von den Ergebnissen profitieren konnte.
Innovation Agent Academy Teilnehmer & Innovationsmanager Andreas Lovric vom LIWEST nextLAB im Interview
Im LIWEST nextLAB konzentriert man sich abseits des Tagesgeschäfts auf mehrwertstiftende Produkt-, Service- und Geschäftsmodellentwicklungen für LIWEST-Kund*innen. Inspiration dafür holte man sich sogar im Silicon Valley und entschied sich bewusst für einen Innovationssatelliten in der Strada del Start-up der Linzer Tabakfabrik.
Verena Kroupa von der Creative Region hat kürzlich nextLAB-Leiter Andreas Lovric getroffen, um mit ihm über seine Herausforderungen und Ziele als Innovationsmanager zu sprechen.
Kannst du uns genauer erklären, was das nextLAB ist und welche Ziele es verfolgt?
Andreas Lovric: nextLAB ist das Innovationslabor von LIWEST. Die Intention war, sich eine Möglichkeit zu schaffen, sich nach außen noch stärker zu vernetzen und neue Themen aufzugreifen, die nicht unmittelbar mit den bestehenden Geschäftsfeldern zu tun haben. Der wesentliche Fokus bei der Bearbeitung der Innovationsfelder liegt dabei auf dem Mehrwert für die Endkund*innen. Mit nextLAB hat LIWEST das Innovationsmanagement in die Tabakfabrik Linz externalisiert und kann sich so außerhalb der Komfortzone bewegen, den Blick auf neue Technologien und ihre Einflüsse werfen. Die Idee zu einem externen Innovationsbereich entstand schon vor meinem Eintritt bei LIWEST und trug den Arbeitstitel „2. Betriebssystem“. Ich durfte den externen Bereich Wirklichkeit werden lassen und daraus wurde vor etwa einem Jahr das nextLAB.
Innovation im Corporate Business: Was sind die Herausforderungen, was sind die Chancen?
Gibt ein Unternehmen dem Innovationsmanagement viele Freiheiten oder siedelt es gar extern an, dann bietet sich die Chance, noch explorativer denken zu können, als wenn es im „Mutterschiff“ integriert ist. Man kann sich noch stärker auf neue Themen stürzen, die man nicht am Radar hatte. Hier in der Strada del Start-up komme ich rasch mit Start-ups, anderen Corporates und Kreativen in Kontakt. Das bereichert nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Ist das Innovationsmanagement intern angesiedelt, steht oft das Tagesgeschäft im Mittelpunkt der Überlegungen. LIWEST sah die Chance für mehr Innovationsfreiraum und Entfaltungsmöglichkeiten in einer Externalisierung dieses Bereichs. Zum „1. Betriebssystem“, der LIWEST, etablierten wir ein Zweites. Wobei das 2. Betriebssystem das Erste nicht ablösen soll, sondern sich über die Zeit eine synergetische Beziehung entwickelt.
„nextLAB darf anders ticken als die Bestandsorganisation, sich anders vernetzen und folgt einem anderen Mindset. Und bearbeitet andere Themen, die – wenn sie reif genug sind – ins erste Betriebssystem integriert werden.“
Andreas Lovric über die Chancen eines externen Innovationslabs
Wir können hier explorativ, wie in einem Labor, arbeiten, externe Player hinzuziehen und daraus die nächsten Geschäftsmodelle entwickeln oder neue Geschäftsfelder erschließen. Dafür analysiere ich technologische Trends und beleuchte regionale und überregionale Kunde*innenwünsche. Die Herausforderung liegt darin, trotz der intensiven externen Orientierung den Kontakt zu den internen Kollegen nicht zu verlieren. Für meinen Job ist es wichtig, nah an den Entscheidungsträger*innen zu sein. Ich kann selbst Entscheidungen treffen, z. B. welche Innovationsfelder wir näher betrachten, welchen Themen wir uns widmen und auch, mit wem ich die Themen bearbeite. Kurze Wege und Entscheidungsfreiheit sind extrem wichtig für effiziente Fortschritte bei Innovationen. Ich schätze diese Freiheiten sehr. Damit einher geht aber natürlich auch eine Verpflichtung und ich bin mir der Verantwortung gegenüber dem Unternehmen bewusst.
Und es braucht viel Vertrauen, denn das Ergebnis ist nicht immer sofort erkennbar. Es gibt ein Ziel, eine Stoßrichtung, eine Zukunft, der man sich so gut als möglich nähert, ob alles tatsächlich so eintritt wie geplant, weiß man zuvor jedoch nicht.
Erzähl uns noch etwas mehr über deine Rolle bei nextLAB. Wie und woran arbeitest du genau?
In meinem Job geht es darum, mich explorativ neuen Themen zu widmen, die sich abseits der bestehenden Geschäftsmodelle befinden. Dafür ist es wichtig, mich sehr divers zu vernetzen und die Augen und Ohren offen zu halten. Ich beschäftige mich auch intensiv mit Mega-, Makro- und Mikrotrends, da sich daraus interessante Perspektiven bzw. Zukunftsszenarien, von denen sich Bedürfnisse ableiten lassen. Im nextLAB wird dann an Lösungen gearbeitet, um diese Bedürfnisse befriedigen zu können. Alle Überlegungen basieren dabei auf möglichst validen Daten. Im Mittelpunkt der Konzepte stehen letztendlich die Kund*innen, denn Produkte zu entwickeln, die zwar neu und spacig sind, aber keinen Pain-Point bei den Kunden auflösen, sind zwar nett, aber nicht wahnsinnig wertvoll.
„Innovationen brauchen den Mut des Unternehmens. Den Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen und liebgewonnene Gewohnheiten aufzugeben. Das hat viel mit innovativem Mindset zu tun.“
Andreas Lovric
Foto: Florian Voggeneder
Du begleitest das nextLAB seit etwa eineinhalb Jahren – welchen Background bringst du für die Rolle als Innovationsmanager mit?
Ich habe mein Arbeitsleben ohne Matura als Sportartikelverkäufer in einem großen Sportgeschäft gestartet, bis ich merkte, dass das nicht alles sein kann. Daher habe ich daraufhin die Studienberechtigungsprüfung absolviert und an der JKU Wirtschaftswissenschaften studiert. Im zweiten Abschnitt spezialisierte ich mich auf Internationales Management und Unternehmensgründung und -entwicklung. Einen wesentlichen Beitrag für mein jetziges Tun legten dabei die Vorlesungen von Prof. Matzler. Wir beschäftigten uns intensiv mit Business Cases, analysierten die regionalen Unterschiede von Kundenbedürfnissen und leiteten davon ab, warum manche Geschäftsmodelle in gewissen Märkten gut, in anderen überhaupt nicht funktionierten. Das sind Fragestellungen, die man auch im Innovationsmanagement unbedingt beleuchten sollte. Nach dem Studium war ich bei voestalpine tätig; zuerst als Trainee, später als Key Accounter. 2010 wechselte ich ins Produktmanagement, wo ich schließlich 2013 mit Innovationsmanagement in Berührung gekommen bin. Gemeinsam mit dem Innovationsmanager aus der Forschung arbeiteten wir an einem neuen Produktinnovationssprozess. Ab dann ließ mich das Thema Innovationsmanagement nicht mehr los und setzte dazu beruflich und privat Ausbildungsschwerpunkte. Und dann kam der Job bei LIWEST, der mir die ganze Bandbreite des Innovationsmanagements bietet: vom Front-End bis hin zur Implementierung der Entwicklungen in der Bestandsgesellschaft ist alles dabei.
Was macht die Faszination am Innovationsmanagement aus?
Es sind die Herausforderungen. Oft steht ein großes Fragezeichen im Raum. Aber genau das macht mir besonders viel Spaß. Ich treffe viele interessante Menschen, mit denen ich mich austauschen kann. Dabei entstehen großartige Dinge, aus unterschiedlichen Ideen werden letztendlich kleine als auch große Projekte.
„Am meisten reizt mich die Diversität, die Kreativität und die Lust meine Neugier zu stillen.“
Andreas Lovric
Diversität steht für mich für die Vielfalt der Menschen, mit denen ich arbeite. Kreativität bezieht sich auf die Lösungsfindung, durch die Mehrwert gestiftet werden kann. Neugierig sein, gepaart mit der Freiheit im LIWEST nextLAB, ermöglicht es mir meinen Entdeckergeist tatsächlich leben zu können. Über allem steht aber, dass mein Job langfristig sinnstiftend ist.
Was war bisher dein größtes Learning bei nextLAB?
Verliebe dich nicht in die Idee, sondern in die Herausforderung. Wenn du dich in eine Idee verliebst, willst du genau diese Idee umsetzen. Das heißt aber nicht, dass die Idee auch wirklich die Richtige ist. Manchmal muss man Ideen auch fallenlassen oder sie verändern. Verliebt man sich nicht in die Idee, fällt einem das leichter. Dadurch bleibt man flexibler in der Lösungsgestaltung.
„Ideen sollten immer reflektiert werden. Man sollte prüfen, ob sie auch wirklich zum Ziel führen und sich nicht auf eine Idee versteifen oder ihr blind nachjagen.“
Andreas Lovric
Seit September bist du außerdem Teilnehmer der Innovation Agent Academy. Warum ist es für dich ein Must, hier dabei zu sein?
Die Vortragenden sind absolute Spezialist*innen in diesem Bereich, die mir sicher extrem spannende Inputs und Learnings mitgeben werden. Mein Wissen über Design Thinking wird aufgefrischt und meine Erfahrungen um neue Sichtweisen erweitert. Außerdem unterstützt die Innovation Agent Academy konkret einen Design-Thinking-Prozess im nextLAB, den ich gemeinsam mit Jürgen Ropp und Florian Westermeier durchlaufe. Davon können wir nur profitieren. Erste Ideen, die beim Hackathon mit der Challenge „Visionäre 5G-Anwendungen“ entstanden sind, entwickeln wir in der Innovation Agent Academy nun weiter und daraus soll schließlich ein Prototyp entstehen.
Welche Bücher sollten sich Innovationsbegeisterte nicht entgehen lassen?
AI, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Im Rahmen von „KI. Und jetzt?", einer Kooperation von Strategie Austria und Creative Region, erzählen fünf Expert*innen aus Telekommunikation, Industrie und Agentur aus ihrer eigenen Praxis und ihren Learnings im Umgang mit KI.
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Was passt besser zu mir: Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit? Wie viel kreative Freiheit habe ich wirklich? Wo gibt es mehr Sicherheit, wie spricht man über Geld – und muss man sich überhaupt für einen Weg entscheiden? Diese Fragen standen im Zentrum des letzten Young Creative Club. Zu Gast waren Anna Streitel von PunktFormStrich, Tanja Karlsböck von KEBA und Bettina Friedrich von Atelier April Studios, die drei ziemlich unterschiedliche Perspektiven auf das Arbeiten in der Kreativbranche mitgebracht haben. Schnell wurde klar: So eindeutig, wie die drei Modelle auf den ersten Blick wirken, sind sie gar nicht. Nicht jede Agentur bedeutet Überstunden und Dauerstress. Inhouse zu arbeiten heißt nicht automatisch, wenig kreativ sein zu können. Und Selbstständigkeit bringt zwar viel Freiheit, aber auch ziemlich viel Verantwortung mit sich. Viel wichtiger ist die Frage: Welche Art zu arbeiten passt eigentlich zu mir? Kreativer Freiraum hängt nicht am Jobmodell Eines der ersten Themen im Gespräch war der kreative Freiraum. Denn gerade rund um Agenturen, große Unternehmen und Selbstständigkeit halten sich einige Vorurteile ziemlich hartnäckig. Wie viel man tatsächlich gestalten kann, hängt aber oft stärker vom konkreten Umfeld ab als vom Arbeitsmodell selbst. In kleinen Agenturteams können Hierarchien sehr flach sein und Designer*innen Projekte von der Idee bis zur Umsetzung begleiten. Auch innerhalb eines großen Unternehmens kann viel Freiraum entstehen, wenn Teams selbstorganisiert arbeiten und Entscheidungen eigenständig treffen können. Und auf der anderen Seite heißt selbstständig zu sein nicht, bei jedem Auftrag völlig frei gestalten zu können. Kund*innen, Budgets, bestehende Marken …
Acht Räume, 1.200 Jahre Prager und tschechischer Geschichte, rund 250 Schritte: Mitten im ehemaligen Kaufhaus Máj entstand mit „Back in Time Prague“ eine multimediale Zeitreise, die historische Vermittlung, räumliche Inszenierung und Entertainment miteinander verbindet.
Warum sollte man heute noch in ein Geschäft gehen, wenn das gewünschte Produkt nur drei Klicks entfernt ist? Diese Frage begleitet den stationären Handel längst nicht mehr nur theoretisch. Gerade kleine, inhaber*innengeführte Geschäfte müssen täglich eine Antwort darauf finden. Eine, die seit fast zwei Jahrzehnten danach sucht, ist Anita Huber-Katzengruber. 2008 eröffnete sie mit Kleider machen Leute ihren ersten Shop in Linz, später kam inthebox dazu. Was als Quereinstieg begann, wurde über die Jahre zu weit mehr als zwei Geschäften: Huber-Katzengruber initiierte das Netzwerk linzlabyrinth, organisierte Veranstaltungen und beschäftigte sich früh damit, wie kleine Betriebe gemeinsam Sichtbarkeit schaffen können. Im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Nordico Stadtmuseum haben wir mit ihr darüber gesprochen, was kleine Geschäfte großen Plattformen entgegensetzen können, warum gute Beratung heute wieder an Wert gewinnt und weshalb lebendiger stationärer Handel nicht an der eigenen Ladentür endet. Einfach aufsperren reicht nicht Bevor Huber-Katzengruber 2008 startete, war ein eigenes Geschäft eigentlich gar nicht geplant. Sie und ihr damaliger Partner waren Quereinsteiger*innen. Die Idee entstand auf einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela, inspiriert von kleinen Shops, die sie aus anderen Städten kannte. Die erste Ware wurde bestellt, bevor es überhaupt ein Geschäftslokal gab. Spätestens als 24 Schachteln im Wohnzimmer standen, wurde aus der Idee Realität. Und schon bald kam die nächste Erkenntnis: Darauf zu warten, dass Laufkundschaft von selbst durch die Tür kommt, funktioniert nicht. „Wir sind draufgekommen: Wir dürfen nicht warten, dass uns die Laufkundschaft die Türen …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney demonstration — no account required) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (hands-on with ComfyUI Local) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. Prior Knowledge & Tools No previous experience with AI, Midjourney or ComfyUI is required. Experience with other AI image-generation tools can be helpful, but the workshop is designed so that participants can follow the workflows without prior knowledge of the specific applications. The tools serve different …
Was passiert, wenn Wissenschaft die Labor- und Konferenzwelt verlässt und auf Künstler*innen, Festivalpublikum und völlig neue Perspektiven trifft? Seit 2020 bringt der LIT Sonder-Call der Johannes Kepler Universität Linz genau diese Welten zusammen. Forschende und Studierende entwickeln gemeinsam mit Künstler*innen Projekte für das Ars Electronica Festival. Mit einem Anspruch, der über klassische Wissenschaftskommunikation hinausgeht. Denn hier geht es nicht darum, Forschung nachträglich hübsch zu verpacken. Es geht darum, etwas entstehen zu lassen, das keine der beteiligten Disziplinen alleine hätte entwickeln können. Wir haben mit Gregor Pechmann und Denise Atteneder, dem Team hinter dem LIT Sonder-Call darüber gesprochen, warum Wissenschaft den Elfenbeinturm verlassen muss, was Kunst dabei verändern kann und warum ein Festival mit einer unverrückbaren Deadline manchmal genau der richtige Ort für Experimente ist. Wissenschaft raus aus dem Labor Als der JKU Campus 2020 erstmals zu einem Hauptschauplatz des Ars Electronica Festivals wurde, sollte die Universität nicht nur Raum zur Verfügung stellen, sondern sich auch inhaltlich einbringen. Der LIT Sonder-Call entstand vor dem Hintergrund der sogenannten „Third Mission“ von Universitäten: Neben Forschung und Lehre gehört auch der Transfer von Wissen in die Gesellschaft zu ihren Aufgaben. Der Call sollte dafür eine neue Plattform schaffen. „Wissenschaft soll nicht einfach nur zum Selbstzweck da sein. Es geht sehr viel um die dritte Mission einer Universität. Die erste ist forschen, die zweite ist lehren, und die dritte: eben diesen Wissenstransfer an die Öffentlichkeit zu ermöglichen.“, so Gregor Pechmann. Dafür werden Wissenschaftler*innen und Studierende …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Bei unserer letzten Ausgabe von In Good Company haben wir uns mit Marketingverantwortlichen aus Unternehmen über aktuelle Erfahrungen, Experimente und Herausforderungen mit Linkedin ausgetauscht. Fünf Themen haben die Diskussion besonders geprägt.
480 Kubikmeter Holz wurden für das Baumwerk in Freistadt verbaut. Entstanden sind 28 Mietwohnungen, die klimabewusste Bauweise, hohe Wohnqualität und ortsübliche Mietpreise miteinander verbinden. Ein Projekt der Landwirtschaftskammer Oberösterreich mit Tp3 Architekten und regionalen Unternehmen.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …
AI, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Vor allem: Mensch sein. Wir können immer mehr produzieren, automatisieren und auslagern. Technologien entwickeln sich in einem Tempo, das selbst jene kaum mehr vorhersagen können, die sich täglich damit beschäftigen. Ideen und Inhalte lassen sich in Sekundenschnelle produzieren, Bilder generieren, Texte schreiben, Aufgaben delegieren. Aber wenn plötzlich fast alles möglich ist: Was wird dadurch eigentlich wichtiger? Worauf sollen wir uns fokussieren? Genau diese Frage zog sich beim ausverkauften Future m[eats] Creativity? 2026 fast überraschend deutlich durch alle fünf Impulse. Im Ars Electronica Center ging es um technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen, um Individualismus und Community, um unsere Beziehung zu künstlicher Intelligenz, um starke Ideen und um Kuration. Fünf Perspektiven, die an sehr unterschiedlichen Punkten starteten und doch immer wieder bei ähnlichen Fragen ankamen: Was wollen wir mit all den neuen Möglichkeiten anfangen? Was verdient unsere Aufmerksamkeit? Was berührt Menschen wirklich? Und welche Rolle wollen wir selbst dabei spielen? Zwischen den Impulsen servierte das Team von Rossbarth ein fünfgängiges Menü mit Getränkebegleitung von Helena Jordan (Café Capra), die Gedanken aus den Vorträgen wurden anschließend direkt an den Tischen mit den Impulsgeber*innen weiterdiskutiert. „Ich glaube, dass der nächste große Trend etwas ganz Simples ist: Mensch sein.“ Tech-Analyst und ehemaliger Head of Digital Transformation bei Daimler, Sascha Pallenberg, eröffnete den Abend mit einem Blick auf internationale technologische Entwicklungen und darauf, wie radikal sich ein Wirtschaftsstandort innerhalb weniger Jahrzehnte verändern kann. Seine Wahlheimat Taiwan wurde durch langfristige Investitionen in Halbleiter, Consumer Electronics und entsprechende …
Freistädter Bier hat etwas, das sich nicht einfach neu erfinden lässt: 250 Jahre Geschichte, eine starke Verankerung im Mühlviertel und eine Community, die eng mit der Marke verbunden ist. Als Freistädter Bier und die Agentur Gruppe am Park ihre Zusammenarbeit starteten, ging es deshalb nicht um einen radikalen Neustart. Es ging um die Frage: Wie lässt sich eine starke Marke weiterentwickeln, ohne das zu verlieren, was sie besonders macht? Die Antwort darauf wurde „Wir sind so frei“. Ein Claim, der Unabhängigkeit, Regionalität und die Herstellungsprinzipien der Brauerei zu einer klaren Haltung verbindet und Freistädter damit bewusst von einem österreichischen Biermarkt abgrenzt, der stark von großen Konzernmarken geprägt ist. Frei von Gentechnik, frei von Zusätzen und ohne multinationalen Konzern im Rücken: Der Claim bringt auf den Punkt, was bereits Teil der Marke war, und schafft gleichzeitig Raum für ihre Weiterentwicklung. Mit reduzierten Plakaten, pointierten Botschaften und einem Auftritt mit Ecken und Kanten wird diese Haltung konsequent in Kommunikation übersetzt. Vor allem aber rückt „Wir sind so frei“ jene Menschen stärker ins Zentrum, die Freistädter Bier seit jeher prägen. Wir haben mit Paul Steininger von Freistädter Bier und Bernhard Buchegger von Gruppe am Park über behutsame Markenarbeit, gegenseitiges Vertrauen, mutige Entscheidungen und die Frage gesprochen, warum eine starke Community für eine regionale Brauerei weit mehr ist als ein Marketinginstrument. Weiterentwickeln statt neu erfinden Die Ausgangslage bedeutete für die Gruppe am Park: genau hinzusehen. Was funktioniert bereits? Was darf keinesfalls verloren gehen? Und …
Bei dieser Ausgabe von In Good Company dreht sich alles um die Marketingplanung 2027. Welche Maßnahmen, Kampagnen und Kanäle haben 2026 tatsächlich Wirkung gezeigt? Welche Maßnahmen führen wir 2027 fort, welche bauen wir aus, reduzieren oder beenden wir bewusst?
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?