Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Ein Lehrgang der Innovation Agent Academy für innovationsbegeisterte Menschen sämtlicher Branchen: 6 Module | 12 Tage | 10+ Facilitator*innen | 15 Teilnehmer*innen. Join the mission!
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ludovit Garzik, Innovationsexperte und Autor des Buches "Successful Innovation Systems", im Gespräch darüber, was Regionen zu erfolgreichen Innovationsregionen macht.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Behind the screens und doch in enger Zusammenarbeit - im 3. Modul des Lehrgangs “Human Centered Innovation / Design Thinking“ ging es um „Create and Ideate“.
Textilien und Technologie, Vernetzung und Kooperation
2,6 Tonnen Altkleider und 1,3 Tonnen Mobiliar, Hausrat und Geräte - diese Mengen wickelt die Volkshilfe OÖ jährlich ab. Die Innovation Agent Academy unterstützt sie dabei, innovative Modelle für Kreislaufwirtshaft zu erarbeiten.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Interview mit Andreas Lovric, Jürgen Ropp und Florian Westermeier über ihr gemeinsames Projekt, die Learnings aus der Innovation Agent Academy und den Mehrwert von Interdisziplinarität.
"Vertrauen ist der soziale Kitt in Unternehmen, der das Fenster im Rahmen hält. Auf Vertrauen aufbauend wird eine Organisation ideenreicher, kreativer und neugieriger." Irene Bouchal-Gahleitner und Patrick Rammerstorfer über agiles Führen.
Markus Stoisser ist passionierter Design Thinker und unterstützt Kund*innen der Haufe Group. Vor kurzem war er als Facilitator im Innovation Agent Academy Modul "Scale & Monetize" zu Gast.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Ein Lehrgang der Innovation Agent Academy für innovationsbegeisterte Menschen sämtlicher Branchen: 6 Module | 12 Tage | 10+ Facilitator*innen | 15 Teilnehmer*innen. Join the mission!
Im letzten Durchgang des Lehrganges „Human Centered Innovation I Design Thinking“ hatten wir die Gelegenheit zu einer Kooperation mit der Volkshilfe OÖ. Pro Active hat Geschäftsführerin Jasmine Chansri und die stellvertretende Landesvorsitzende Maria Dietrich in einem Interview gefragt, wie sie die Kooperation erlebt haben und ob die Volkhilfe von den Ergebnissen profitieren konnte.
Innovation Agent Academy Teilnehmer & Innovationsmanager Andreas Lovric vom LIWEST nextLAB im Interview
Im LIWEST nextLAB konzentriert man sich abseits des Tagesgeschäfts auf mehrwertstiftende Produkt-, Service- und Geschäftsmodellentwicklungen für LIWEST-Kund*innen. Inspiration dafür holte man sich sogar im Silicon Valley und entschied sich bewusst für einen Innovationssatelliten in der Strada del Start-up der Linzer Tabakfabrik.
Verena Kroupa von der Creative Region hat kürzlich nextLAB-Leiter Andreas Lovric getroffen, um mit ihm über seine Herausforderungen und Ziele als Innovationsmanager zu sprechen.
Kannst du uns genauer erklären, was das nextLAB ist und welche Ziele es verfolgt?
Andreas Lovric: nextLAB ist das Innovationslabor von LIWEST. Die Intention war, sich eine Möglichkeit zu schaffen, sich nach außen noch stärker zu vernetzen und neue Themen aufzugreifen, die nicht unmittelbar mit den bestehenden Geschäftsfeldern zu tun haben. Der wesentliche Fokus bei der Bearbeitung der Innovationsfelder liegt dabei auf dem Mehrwert für die Endkund*innen. Mit nextLAB hat LIWEST das Innovationsmanagement in die Tabakfabrik Linz externalisiert und kann sich so außerhalb der Komfortzone bewegen, den Blick auf neue Technologien und ihre Einflüsse werfen. Die Idee zu einem externen Innovationsbereich entstand schon vor meinem Eintritt bei LIWEST und trug den Arbeitstitel „2. Betriebssystem“. Ich durfte den externen Bereich Wirklichkeit werden lassen und daraus wurde vor etwa einem Jahr das nextLAB.
Innovation im Corporate Business: Was sind die Herausforderungen, was sind die Chancen?
Gibt ein Unternehmen dem Innovationsmanagement viele Freiheiten oder siedelt es gar extern an, dann bietet sich die Chance, noch explorativer denken zu können, als wenn es im „Mutterschiff“ integriert ist. Man kann sich noch stärker auf neue Themen stürzen, die man nicht am Radar hatte. Hier in der Strada del Start-up komme ich rasch mit Start-ups, anderen Corporates und Kreativen in Kontakt. Das bereichert nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Ist das Innovationsmanagement intern angesiedelt, steht oft das Tagesgeschäft im Mittelpunkt der Überlegungen. LIWEST sah die Chance für mehr Innovationsfreiraum und Entfaltungsmöglichkeiten in einer Externalisierung dieses Bereichs. Zum „1. Betriebssystem“, der LIWEST, etablierten wir ein Zweites. Wobei das 2. Betriebssystem das Erste nicht ablösen soll, sondern sich über die Zeit eine synergetische Beziehung entwickelt.
„nextLAB darf anders ticken als die Bestandsorganisation, sich anders vernetzen und folgt einem anderen Mindset. Und bearbeitet andere Themen, die – wenn sie reif genug sind – ins erste Betriebssystem integriert werden.“
Andreas Lovric über die Chancen eines externen Innovationslabs
Wir können hier explorativ, wie in einem Labor, arbeiten, externe Player hinzuziehen und daraus die nächsten Geschäftsmodelle entwickeln oder neue Geschäftsfelder erschließen. Dafür analysiere ich technologische Trends und beleuchte regionale und überregionale Kunde*innenwünsche. Die Herausforderung liegt darin, trotz der intensiven externen Orientierung den Kontakt zu den internen Kollegen nicht zu verlieren. Für meinen Job ist es wichtig, nah an den Entscheidungsträger*innen zu sein. Ich kann selbst Entscheidungen treffen, z. B. welche Innovationsfelder wir näher betrachten, welchen Themen wir uns widmen und auch, mit wem ich die Themen bearbeite. Kurze Wege und Entscheidungsfreiheit sind extrem wichtig für effiziente Fortschritte bei Innovationen. Ich schätze diese Freiheiten sehr. Damit einher geht aber natürlich auch eine Verpflichtung und ich bin mir der Verantwortung gegenüber dem Unternehmen bewusst.
Und es braucht viel Vertrauen, denn das Ergebnis ist nicht immer sofort erkennbar. Es gibt ein Ziel, eine Stoßrichtung, eine Zukunft, der man sich so gut als möglich nähert, ob alles tatsächlich so eintritt wie geplant, weiß man zuvor jedoch nicht.
Erzähl uns noch etwas mehr über deine Rolle bei nextLAB. Wie und woran arbeitest du genau?
In meinem Job geht es darum, mich explorativ neuen Themen zu widmen, die sich abseits der bestehenden Geschäftsmodelle befinden. Dafür ist es wichtig, mich sehr divers zu vernetzen und die Augen und Ohren offen zu halten. Ich beschäftige mich auch intensiv mit Mega-, Makro- und Mikrotrends, da sich daraus interessante Perspektiven bzw. Zukunftsszenarien, von denen sich Bedürfnisse ableiten lassen. Im nextLAB wird dann an Lösungen gearbeitet, um diese Bedürfnisse befriedigen zu können. Alle Überlegungen basieren dabei auf möglichst validen Daten. Im Mittelpunkt der Konzepte stehen letztendlich die Kund*innen, denn Produkte zu entwickeln, die zwar neu und spacig sind, aber keinen Pain-Point bei den Kunden auflösen, sind zwar nett, aber nicht wahnsinnig wertvoll.
„Innovationen brauchen den Mut des Unternehmens. Den Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen und liebgewonnene Gewohnheiten aufzugeben. Das hat viel mit innovativem Mindset zu tun.“
Andreas Lovric
Foto: Florian Voggeneder
Du begleitest das nextLAB seit etwa eineinhalb Jahren – welchen Background bringst du für die Rolle als Innovationsmanager mit?
Ich habe mein Arbeitsleben ohne Matura als Sportartikelverkäufer in einem großen Sportgeschäft gestartet, bis ich merkte, dass das nicht alles sein kann. Daher habe ich daraufhin die Studienberechtigungsprüfung absolviert und an der JKU Wirtschaftswissenschaften studiert. Im zweiten Abschnitt spezialisierte ich mich auf Internationales Management und Unternehmensgründung und -entwicklung. Einen wesentlichen Beitrag für mein jetziges Tun legten dabei die Vorlesungen von Prof. Matzler. Wir beschäftigten uns intensiv mit Business Cases, analysierten die regionalen Unterschiede von Kundenbedürfnissen und leiteten davon ab, warum manche Geschäftsmodelle in gewissen Märkten gut, in anderen überhaupt nicht funktionierten. Das sind Fragestellungen, die man auch im Innovationsmanagement unbedingt beleuchten sollte. Nach dem Studium war ich bei voestalpine tätig; zuerst als Trainee, später als Key Accounter. 2010 wechselte ich ins Produktmanagement, wo ich schließlich 2013 mit Innovationsmanagement in Berührung gekommen bin. Gemeinsam mit dem Innovationsmanager aus der Forschung arbeiteten wir an einem neuen Produktinnovationssprozess. Ab dann ließ mich das Thema Innovationsmanagement nicht mehr los und setzte dazu beruflich und privat Ausbildungsschwerpunkte. Und dann kam der Job bei LIWEST, der mir die ganze Bandbreite des Innovationsmanagements bietet: vom Front-End bis hin zur Implementierung der Entwicklungen in der Bestandsgesellschaft ist alles dabei.
Was macht die Faszination am Innovationsmanagement aus?
Es sind die Herausforderungen. Oft steht ein großes Fragezeichen im Raum. Aber genau das macht mir besonders viel Spaß. Ich treffe viele interessante Menschen, mit denen ich mich austauschen kann. Dabei entstehen großartige Dinge, aus unterschiedlichen Ideen werden letztendlich kleine als auch große Projekte.
„Am meisten reizt mich die Diversität, die Kreativität und die Lust meine Neugier zu stillen.“
Andreas Lovric
Diversität steht für mich für die Vielfalt der Menschen, mit denen ich arbeite. Kreativität bezieht sich auf die Lösungsfindung, durch die Mehrwert gestiftet werden kann. Neugierig sein, gepaart mit der Freiheit im LIWEST nextLAB, ermöglicht es mir meinen Entdeckergeist tatsächlich leben zu können. Über allem steht aber, dass mein Job langfristig sinnstiftend ist.
Was war bisher dein größtes Learning bei nextLAB?
Verliebe dich nicht in die Idee, sondern in die Herausforderung. Wenn du dich in eine Idee verliebst, willst du genau diese Idee umsetzen. Das heißt aber nicht, dass die Idee auch wirklich die Richtige ist. Manchmal muss man Ideen auch fallenlassen oder sie verändern. Verliebt man sich nicht in die Idee, fällt einem das leichter. Dadurch bleibt man flexibler in der Lösungsgestaltung.
„Ideen sollten immer reflektiert werden. Man sollte prüfen, ob sie auch wirklich zum Ziel führen und sich nicht auf eine Idee versteifen oder ihr blind nachjagen.“
Andreas Lovric
Seit September bist du außerdem Teilnehmer der Innovation Agent Academy. Warum ist es für dich ein Must, hier dabei zu sein?
Die Vortragenden sind absolute Spezialist*innen in diesem Bereich, die mir sicher extrem spannende Inputs und Learnings mitgeben werden. Mein Wissen über Design Thinking wird aufgefrischt und meine Erfahrungen um neue Sichtweisen erweitert. Außerdem unterstützt die Innovation Agent Academy konkret einen Design-Thinking-Prozess im nextLAB, den ich gemeinsam mit Jürgen Ropp und Florian Westermeier durchlaufe. Davon können wir nur profitieren. Erste Ideen, die beim Hackathon mit der Challenge „Visionäre 5G-Anwendungen“ entstanden sind, entwickeln wir in der Innovation Agent Academy nun weiter und daraus soll schließlich ein Prototyp entstehen.
Welche Bücher sollten sich Innovationsbegeisterte nicht entgehen lassen?
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Kreativwirtschaft ist mehr als Gestaltung. Sie bringt neue Perspektiven in Prozesse, stellt Fragen, die sonst niemand stellt und macht aus einer Idee etwas, das am Markt besteht. Wenn Unternehmen und Kreative früh und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen nicht nur schönere, sondern bessere, manchmal völlig neue Produkte und Services. Drei Projekte aus Oberösterreich zeigen, wie das konkret aussieht: was sie angetrieben hat, was sie gelernt haben und warum sie immer noch zusammenarbeiten. FalkenOhr: Wenn gemeinsames Tüfteln ein Produkt international macht Robert Mayr hatte eine klare Idee: ein Klangmöbel, das nicht nur schön ist, sondern wirklich funktioniert und Technologie, Handwerk und Design vereint. Ein HiFi-Rack für Menschen, die Audiosysteme im sechsstelligen Eurobereich betreiben und die wissen, dass das beste System nur so gut klingt wie das Möbel, auf dem es steht. Was er nicht hatte: das Material dafür. Es gab schlicht keines am Markt, das alle Anforderungen erfüllte. Die Lösung entstand gemeinsam mit Claudia Haslinger und der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham, einer Tischlerei, die mit 5-Achs-CNC-Technologie alles von Holz bis Aluminium bearbeitet und Kund*innen von Designstudios bis zur Flugzeugindustrie bedient. Aus einem gemeinsamen Netzwerk zusammengefunden, haben die beiden über Jahre ein eigenes Verbundmaterial entwickelt, das es in dieser Form vorher nicht gab. Kein fertiger Plan, kein garantiertes Ergebnis, nur die gemeinsame Überzeugung, dass es eine Lösung geben muss. „Es hat nie geheißen: Wenn wir das probieren, kostet es. Sondern einfach: Okay, das ist die Aufgabenstellung, probieren wir es einfach. Die Kernthematik …
Ob Verein, Gemeinde, Kulturprojekt oder Unternehmen: Alle stehen vor derselben Herausforderung. Aufmerksamkeit zu bekommen ist das eine. Menschen langfristig zu begeistern, das andere.Wie entsteht echte Beteiligung? Was motiviert Menschen, sich freiwillig einzubringen? Welche Rolle spielen Sinn, Gemeinschaft und Kommunikation? Und wie werden aus Interessierten Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitgestalten oder eine Idee weitertragen?Gemeinsam werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und diskutieren, welche Prinzipien überall funktionieren – vom Ehrenamt über Bürger*innenbeteiligung bis hin zum Community Building rund um Unternehmen. Diese Veranstaltung ist spannend für: Unsere Inputgeber*innen Katharina Häckel-Schinkinger Katharina Häckel-Schinkinger ist Kommunikationsexpertin. Sie arbeitet dort, wo Worte Gewicht haben: in Krisen, in gesellschaftlichen Debatten und an den Bruchstellen des Zusammenlebens. Aktuell unterstützt sie Österreichs renommierteste Klimaanwältin Michaela Krömer und ihren Verein CLAW, Climate Law, in strategischer Kommunikation und Fundraising. Zuvor gründete sie das Social Business Habibi & Hawara mit, war 2020 Pressereferentin im Kabinett von Gesundheitsminister Rudi Anschober inmitten der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik und leitete mehr als vier Jahre Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich. Zuletzt verantwortete sie von September 2025 bis März 2026 die Krisenkommunikation von SOS-Kinderdorf. Zur Diskussion zu Gast: Michaela Reisenberger Michaela Reisenbergers Wirkungsräume sind seit jeher vielschichtig, überlappend und sich gegenseitig befruchtend. Ihre Ausbildungen in den Bereichen Kulturmanagement, Fotografie, Theater, Philosophie, und Publizistik bilden den Boden für ein wesentlich breiteres Feld, in dem sie beruflich tätig ist. 13 Jahre lang hat sie gemeinsam mit Anita Huber-Katzengruber das „Sommerfest Herrenstraße“ verantwortet und …
LinkedIn ist längst mehr als nur eine Plattform für Recruiting und Networking. Für viele Unternehmen ist sie zu einem zentralen Kanal geworden, um Sichtbarkeit aufzubauen, Expertise zu zeigen und gezielt mit relevanten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Doch wie gelingt es, LinkedIn strategisch und wirkungsvoll zu nutzen, jenseits von sporadischen Postings und Unternehmensnews? Bei dieser Ausgabe von In Good Company dreht sich alles um LinkedIn im Unternehmenskontext: Welche Inhalte funktionieren wirklich? Wie baut man Reichweite und Relevanz auf? Und wie lässt sich LinkedIn sinnvoll in die bestehende Marketingstrategie integrieren? Im moderierten Austausch sprechen wir über Erfahrungen, Herausforderungen und konkrete Ansätze aus der Praxis, insbesondere aus Marketingabteilungen größerer Unternehmen. Ziel ist es, voneinander zu lernen, neue Perspektiven zu gewinnen und Impulse mitzunehmen, die sich direkt im eigenen Arbeitsalltag umsetzen lassen. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Hard Facts: Termin: Ablauf: Anmeldung: Ort: Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen …
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Learning Journey nach Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Am 18. September laden Strategie Austria und Creative Region in die Tabakfabrik Linz ein, um gemeinsam einen Blick auf den Status Quo und die Zukunfvon KI in Unternehmen zu werfen.
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Allgemein, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man eine Destinationsmarke für einen Ort, der sich nicht eindeutig in ein Bild übersetzen lässt? Diese Frage stand im Zentrum unseres Talks „Take a Risk, Visit Linz“ im Behrens Lab der Creative Region. Zu Gast waren Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin von Linz Tourismus, und Ino Karning, Geschäftsführer der Agentur Fredmansky, die gemeinsam Einblicke in den Markenprozess hinter dem aktuellen Auftritt von Linz Tourismus gegeben haben. Im Gespräch ging es nicht nur um das Ergebnis – den Claim und die visuelle Identität – sondern vor allem auch um den Weg dorthin: um Strategie, Zusammenarbeit und die Frage, wie viel Mut es braucht, um sich bewusst gegen klassische Tourismuslogiken zu entscheiden. Ausgangspunkt: Eine Stadt ohne klares Bild Ein zentraler Gedanke zu Beginn des Prozesses war die Frage, wofür Linz als Tourismusdestination eigentlich steht. Während andere Städte mit klaren Bildern oder Symbolen arbeiten, ist Linz weniger eindeutig positioniert. Genau darin lag jedoch auch die Chance für den neuen Markenauftritt. „Wenn man an Wien denkt, hat man sofort Bilder im Kopf. Bei Linz ist das weniger klar – und genau das war unser Ausgangspunkt.“ Statt zu versuchen, ein weiteres starkes Symbol zu definieren, wurde bewusst ein anderer Weg gewählt: Der Fokus sollte nicht auf einem festen Bild liegen, sondern auf der Erfahrung vor Ort. Der Claim: „Take a risk“ als strategische Entscheidung Der Claim „Take a risk, visit Linz“ ist direkt aus dieser Überlegung entstanden. Er basiert auf der Beobachtung, dass viele Besucher*innen …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …
Je stärker unsere Feeds von KI-generierten Inhalten überschwemmt werden, desto größer wird der Wunsch nach menschlicher Einordnung, Haltung und Perspektive. Studien zeigen: KI-Content wird öfter negativ bewertet und bleibt schlechter in Erinnerung. Deshalb setzen sogar Marken wie Apple, Porsche, Polaroid und Generali mittlerweile auf „made by humans” als echtes Differenzierungsmerkmal. Genau hier setzen wir im Workshop an. Gemeinsam finden wir heraus, was „people first” Content ausmacht, also Content, in dem Menschen im Vordergrund stehen und ihre Geschichten erzählen. Und wie Inhalte entstehen, die wirklich im Gedächtnis bleiben. „Algorithmen schaffen Reichweite. Menschen schaffen Verbindung.“ – Anna Turner, 1000 Things Media House Darum geht’s im Workshop Wann wirkt Content eigentlich menschlich? Warum berühren uns manche Inhalte, während andere schon nach wenigen Sekunden in Vergessenheit geraten? Und welche Inhalte sind heute überhaupt noch relevant? Im Workshop gehen wir genau diesen Fragen nach. Wir finden heraus, welche Rolle persönliche Erfahrungen, Perspektive und kulturelle Identität für relevanten Content spielen und wie echte Nähe aufgebaut werden kann. Dabei feilen wir direkt an deiner Content-Strategie. In Mini-Audits analysieren wir bestehende Inhalte und übersetzen unsere Learnings in „people first” Formate und Content-Ideen. Du lernst außerdem, wie du KI sinnvoll einsetzen kannst, ohne dass deine Inhalte an Persönlichkeit verlieren. Das erwartet dich im Workshop Das nimmst du konkret mit Dieser Workshop ist für Hard Facts Tickets & Preise Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person …
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man als Kreative*r einen eigenen Stil? Wie wird man sichtbar, ohne sich permanent auf Social Media zu verlieren? Und wie findet man den Mut, Fragen zu stellen, Grenzen zu setzen und den eigenen Wert klar zu kommunizieren? Diese Fragen standen im Zentrum des dritten Young Creative Club. Zu Gast war Illustratorin Carina Lindmeier, die im neuen Office von Fredmansky offen über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über Stilfindung, Sichtbarkeit, Kund*innenarbeit und den Umgang mit AI sprach. Schnell wurde klar: Einen eigenen Stil findet man nicht über Nacht. Und schon gar nicht dadurch, dass man wartet, bis alles perfekt ist. Für Carina war der Weg dorthin ein Prozess aus Ausprobieren, Scheitern, Weiterentwickeln und immer wieder Neujustieren. „Man glaubt immer, man muss alles fertig haben – Website, Logo, Auftritt – und dann geht man raus in die Welt und alle buchen dich. So funktioniert es in der Regel nicht.“– Carina Lindmeier Gerade am Anfang, sagt Carina, sei es wichtig, Dinge auszuprobieren und den eigenen Auftritt wachsen zu lassen. Der eigene Stil entsteht nicht im stillen Kämmerchen, sondern durch Praxis: durch Projekte, Begegnungen, Umwege und manchmal auch durch Zufälle. Was heute klar und wiedererkennbar wirkt, war oft ein langer Weg. Carina erzählte, dass sie früher fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gearbeitet hat und Farbe lange gemieden hat. Heute ist Farbe ein zentraler Teil ihrer Arbeit. Auch ihre Nische im Bereich Food- und Lifestyle-Illustration habe sich nicht strategisch von Anfang an ergeben, sondern Schritt für Schritt entwickelt. …
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …