Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Ein Lehrgang der Innovation Agent Academy für innovationsbegeisterte Menschen sämtlicher Branchen: 6 Module | 12 Tage | 10+ Facilitator*innen | 15 Teilnehmer*innen. Join the mission!
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Der Wandel ist wohl die einzige Konstante. Damit Transformation aber überhaupt gelingen kann, braucht es gute Ideen, Innovationen und die Einstellung, dass Veränderung notwendig und gut ist.
Johann Ebner und Christoph Lueger sind beim niederösterreichischen Traditionsunternehmen LiSEC tätig. Seit über 60 Jahren ist LiSEC Glasbearbeitungsmaschinenhersteller und bietet innovative Einzel- und Gesamtlösungen im Bereich der Flachglasverarbeitung und -veredelung. Johann Ebner ist Director of Digital Transformation und IT, Christoph Lueger Business & Culture Cultivator – und sie sind Teilnehmer der beiden Innovation Agent Academy Lehrgänge „Agile Leadership“ sowie „Human Centered Innovation & Design Thinking“. Katharina Ehrenmüller und Patrick Rammerstorfer von Pro Active haben die beiden Innovation Agents zum Gespräch getroffen.
Johann, du bist Director of Digital Transformation und IT bei LiSEC und nimmst aktuell am Agile Leadership-Lehrgang der Innovation Agent Academy teil. Wie werden Innovation und Agilität bei LiSEC gelebt?
Johann: Wir sind ein Anlagenbauunternehmen und beschäftigen uns daher intensiv mit Automatisierungsthemen. Will man Marktführer sein – und das sind wir – erfordert es eine gewisse Innovationskraft, um Anlagen und Maschinen mit Neuerungen auf den Markt bringen zu können. Diese Haltung ist in unsere DNA eingebaut und unser Gründer hat sie in Reinkultur gelebt. Seit 2009, als er verstorben ist, sind einige Jahre vergangen und wir sind nun ein managementgeführtes Unternehmen. Das hat dazu geführt, dass wir geregelte Prozesse haben und die Innovationskraft vielleicht etwas nachgelassen hat. Das Ziel ist es, diese wieder auf das entsprechende Maß zu erhöhen. Auch die Agilität des gesamten Unternehmens muss in einer dynamischen Umwelt verbessert werden. Hier haben nicht nur wir, sondern wahrscheinlich viele gewachsene Unternehmen den Anspruch, sich zu einem dynamikrobusten Unternehmen weiterzuentwicklen. Ein kleines Beispiel: Bei uns im Team beschäftigt sich ein Teil mit der Neuentwicklung von Software. Seit etwa zwei bis drei Monaten arbeiten wir daran in interdisziplinären und internationalen Teams und mithilfe von SCRUM-Methoden. Wir sind hier in einer intensiven Lernkurve, um uns das Handwerkszeug anzueignen.
Ihr habt ein unternehmensinternes Projekt namens „Future Farm“. Worum geht es dabei und was sind die Ziele?
Christoph: Zusätzlich zu dem, was Johann schon angesprochen hat, beschäftigen wir uns mit den Bereichen „Neue Geschäftsmodelle“ und „Digitale Transformation“. Die Innovationskraft ist aus meiner Sicht bei uns gar nicht gering, sie ist sogar auf gewissen Ebenen extrem hoch – nämlich dort, wo es darum geht, das bestehende Anlagen-/Maschinenbaugeschäft oder auch das Softwaregeschäft zu perfektionieren. Da sind wir richtig gut und das macht uns auch erfolgreich. Wo wir uns jedoch schwertun, auch aufgrund der Menge der Aufgaben, ist der Blick in die Zukunft – fünf Jahre nach vorne oder zehn Jahre. Wie wird sich der Markt verändern? Genau dafür gibt es die Future Farm.
„Damit Unternehmen langfristig erfolgreich sind, müssen sie veränderungsintelligent sein.“
Johann Ebner
Johann Ebner
Gibt es bereits erste Learnings der Future Farm?
Christoph: Der SCRUM-Prozess funktioniert gut. Wir übernehmen SCRUM nun auch im Maschinen-Projektmanagement. Hier starten jetzt Ausbildungen. Was wir im Bereich digitale Transformation bereits versucht haben, stößt in der Organisation auf Gegenliebe. Die Mitarbeiter*innen sind diesen Themen gegenüber sehr offen. Der Nährboden ist vorhanden, es fehlen noch die Angebote und Leitschienen. Auf alle Aktionen, die wir starten, sind die Rückmeldungen durchwegs positiv. Wir müssen jedoch selbst noch sehr viel experimentieren und analysieren, was wirksam ist – auch in Hinblick auf den Einsatz unserer Ressourcen. Denn es gibt auch Dinge, die wir versucht haben und wieder begraben mussten. Aber der Start ist nicht schlecht geglückt.
Ihr nehmt beide an einem IAA-Lehrgang teil. Was waren eure Beweggründe?
Johann: Der Beweggrund war das Bewusstsein, dass wir in einer dynamischen Umwelt leben, egal ob es COVID-19 oder der Krieg in der Ukraine ist. Das fordert eine andere Art des Arbeitens in einem Unternehmen. Um das zu erreichen, muss das Unternehmen anders funktionieren. Genau in diese Kerbe schlägt Agile Leadership. Durch einen hierarchischen Führungsstil sind Unternehmen nicht so adaptiv, wie man es vielleicht braucht, um langfristig erfolgreich zu sein.
Christoph: Ich habe mich für die Richtung Human Centred Innovation und Design Thinking entschieden, weil für mich die Menschen Innovation ausmachen. Ursprünglich dachte ich, dass sich dabei immer alles um die Kund*innen dreht, darum, was sie brauchen. Der Lehrgang hat aber meine Sicht ein wenig verändert, weil es deutlich mehr darum geht, was die Menschen, die Innovation ermöglichen, eigentlich brauchen. Es geht darum, Sichtweisen zu ermöglichen und ein entsprechendes Mindset zu generieren. Und darum, mit welchen Methoden wir arbeiten können. Somit ist es noch spannender, als ich ursprünglich erwartet habe.
„Innovation ist schlussendlich das, was herauskommt, wenn Menschen zusammenarbeiten.“
Christoph Lueger
Christoph Lueger
Johann: Meine erste Erkenntnis: Es gibt nicht DIE eine Methode, die man überstülpt – keinen vorgezeichneten Weg, wie man ein Unternehmen agiler oder adaptiver macht. Jedes Unternehmen muss seinen eigenen Weg finden. Und die zweite Erkenntnis: Es kommt ganz stark auf den Menschen selbst an und auf die Führungskräfte bzw. jene, die den Prozess begleiten. Sie müssen sich selbst gut kennen und teilweise das Führungsverständnis komplett ändern, weil es eigentlich keine Führung ist, sondern eine Begleitung und Unterstützung von Mitarbeiter*innen, die Innovationen vorantreiben.
Habt ihr das Gefühl, dass ihr ins Unternehmen schon etwas mitnehmen und einbringen konntet?
Christoph: Die Frage, die ich mir stelle, ist, wie weit sich das Mindset im letzten halben Jahr verändert hat. Wie sehr habe ich mich selbst schon verändert? Das ist schwer zu beurteilen. Aber ich merke, dass ich die Innovation als solche bzw. den Weg dorthin ganz anders sehe als zuvor. Wie weit sich das auf die Organisation auswirkt, kann ich noch nicht beurteilen. Das ist aber am gesamten Prozess das Wichtigste. Meistens geht es darum, die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt richtig zu begleiten. Momentan moderieren wir noch viele Workshops. Langfristig ist das Ziel aber, dass das Unternehmen das Mindset inhaliert und die Methoden auch selbstständig anwenden kann.
Johann: Wir haben vor etwa neun Monaten gestartet und das Bild war damals für uns extrem unklar. Wir konnten aber, auch durch die beiden Lehrgänge, das Bild schärfen und im Team die Einstellung auf ein gewisses Level heben. Wir möchten das Mindset und Wissen weiterhin in die Unternehmung hineintragen. Erst wenn wir verstanden haben, worum es bei Innovation wirklich geht, können wir den Weg ins Unternehmen hinein gehen. Das ist das Ziel.
Warum würdet ihr anderen Unternehmen bzw. Menschen empfehlen, an der IAA teilzunehmen?
Christoph: Jede*r, der Interesse daran hat, sich weiterzuentwickeln, neue Produkte oder Services entwickeln oder andere Ansichten gewinnen will, soll teilnehmen. Im Lehrgang haben wir eine enorme Diversität an Teilnehmer*innen. Da ist immer etwas dabei, das man brauchen kann. Von den Gesprächen untereinander, vom gegenseitigen Befruchten quer durch die Branchen, mit denen man normalerweise wenig zu tun hat, profitieren alle. Das Besondere ist die Konstanz im Wiederholen, Wiederholen und Wiederholen. Wenn man das verinnerlicht und versteht, was Wiederholen und Iterieren bewirken, kann man es gar nicht mehr anders machen. Das lernt man nicht aus einem Buch, da braucht es Durchdringung in der Art des Lehrgangs.
Johann: Ich empfehle die Lehrgänge ebenfalls sehr stark. Sehr interessant ist für mich, dass man seine Ansichten während des Lehrgangs ändert, indem man tiefer in verschiedene Themengebiete einsteigt. Dann versteht man besser, was digitale Transformation ausmacht. Außerdem hat man die Möglichkeit, aus dem Tagesgeschäft auszubrechen und sich mit etwas ganz anderem zu beschäftigen und viel Neues zu entdecken. Die Teilnehmer*innen aus den anderen Unternehmen sind extrem offen für Diskussionen. So entwickelt man auch ein Gespür für die Themen, die die anderen beschäftigen.
Die Innovation Agent Academy geht in die nächste Runde
Acht Räume, 1.200 Jahre Prager und tschechischer Geschichte, rund 250 Schritte: Mitten im ehemaligen Kaufhaus Máj entstand mit „Back in Time Prague“ eine multimediale Zeitreise, die historische Vermittlung, räumliche Inszenierung und Entertainment miteinander verbindet.
Doch wie gestaltet man eigentlich eine neue Banknotenserie für ganz Europa? Das Salzburger Branding- und Designstudio PunktFormStrich ist einer von zehn Finalisten im Wettbewerb der Europäischen Zentralbank für die Gestaltung der neuen Euro-Banknoten. Damit ist PunktFormStrich als einziges österreichisches Designstudio im internationalen Finale vertreten. Gemeinsam mit Hans-Christian Kogler (Creative Director) & Gregor Sams (Managing Director), Gründer von PunktFormStrich, schauen wir hinter die Kulissen dieses außergewöhnlichen Designprozesses: vom Briefing der Europäischen Zentralbank über die Entwicklung einer vollständigen Banknotenserie bis zum eingereichten Finalentwurf. Für das vorgegebene Thema „Rivers and Birds“ entwickelte PunktFormStrich ein visuelles Informationssystem rund um verschiedene europäische Vogelarten. Visualisierte Vogelrufe, charakteristische Merkmale und Fluggeschwindigkeiten werden dabei zu Gestaltungselementen. Denn bei einer Banknote ist Design weit mehr als Dekoration: Jedes Detail muss funktionieren, Information vermitteln und gleichzeitig Vertrauen schaffen. Im Talk sprechen wir darüber, wie Gestaltung für ein Medium funktioniert, das potenziell Millionen Menschen über Jahrzehnte begleitet. Wie viel gestalterische Eigenständigkeit verträgt eine Währung? Wie lassen sich Ästhetik, Information, Sicherheit und Barrierefreiheit miteinander verbinden? Und welche Verantwortung entsteht, wenn Design plötzlich gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung bekommt? Wir sprechen darüber, Ein Talk über Gestaltung, Verantwortung und die vielleicht außergewöhnlichste Designaufgabe überhaupt: das Geld, das wir täglich in der Hand halten. Über PunktFormStrich PunktFormStrich ist ein Branding- und Designstudio aus Salzburg. Das Studio entwickelt Markenidentitäten und visuelle Systeme, die Strategie in Gestaltung übersetzen und Orientierung schaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Wiedererkennbarkeit und Ästhetik, sondern die Frage, wie Design langfristig Wirkung entfalten und kulturelle Relevanz entwickeln kann.
Wie gelingt es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen gerne Verantwortung übernehmen, sich als Teil des Teams fühlen und gemeinsam etwas voranbringen wollen? Gerade durch flexible Arbeitsmodelle, unterschiedliche Erwartungen und neue Ansprüche an Führung verändert sich das Miteinander in Unternehmen. Führungskräfte stehen vor der Frage, wie sie Orientierung geben und gemeinsame Ziele stärken können, ohne dabei auf Druck oder starre Vorgaben zu setzen. In diesem Member Circle sprechen wir darüber, was es für echtes Commitment braucht. Was fördert Zusammenhalt und Eigeninitiative? Wie entsteht echte Motivation? Und was können Führungskräfte konkret dazu beitragen, dass Mitarbeiter*innen nicht nur dabei sind, sondern sich aktiv einbringen und mitgestalten wollen? In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze für die eigene Praxis. Der kleine Kreis von ca. 10 Teilnehmer*innen ermöglicht einen direkten, fokussierten Austausch und das Lernen aus den Erfahrungen anderer. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle „Besser kommunizieren mit Kund*innen“, am 21. April 2026
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Was passiert, wenn Wissenschaft die Labor- und Konferenzwelt verlässt und auf Künstler*innen, Festivalpublikum und völlig neue Perspektiven trifft? Seit 2020 bringt der LIT Sonder-Call der Johannes Kepler Universität Linz genau diese Welten zusammen. Forschende und Studierende entwickeln gemeinsam mit Künstler*innen Projekte für das Ars Electronica Festival. Mit einem Anspruch, der über klassische Wissenschaftskommunikation hinausgeht. Denn hier geht es nicht darum, Forschung nachträglich hübsch zu verpacken. Es geht darum, etwas entstehen zu lassen, das keine der beteiligten Disziplinen alleine hätte entwickeln können. Wir haben mit Gregor Pechmann und Denise Atteneder, dem Team hinter dem LIT Sonder-Call darüber gesprochen, warum Wissenschaft den Elfenbeinturm verlassen muss, was Kunst dabei verändern kann und warum ein Festival mit einer unverrückbaren Deadline manchmal genau der richtige Ort für Experimente ist. Wissenschaft raus aus dem Labor Als der JKU Campus 2020 erstmals zu einem Hauptschauplatz des Ars Electronica Festivals wurde, sollte die Universität nicht nur Raum zur Verfügung stellen, sondern sich auch inhaltlich einbringen. Der LIT Sonder-Call entstand vor dem Hintergrund der sogenannten „Third Mission“ von Universitäten: Neben Forschung und Lehre gehört auch der Transfer von Wissen in die Gesellschaft zu ihren Aufgaben. Der Call sollte dafür eine neue Plattform schaffen. „Wissenschaft soll nicht einfach nur zum Selbstzweck da sein. Es geht sehr viel um die dritte Mission einer Universität. Die erste ist forschen, die zweite ist lehren, und die dritte: eben diesen Wissenstransfer an die Öffentlichkeit zu ermöglichen.“, so Gregor Pechmann. Dafür werden Wissenschaftler*innen und Studierende …
Freistädter Bier hat etwas, das sich nicht einfach neu erfinden lässt: 250 Jahre Geschichte, eine starke Verankerung im Mühlviertel und eine Community, die eng mit der Marke verbunden ist. Als Freistädter Bier und die Agentur Gruppe am Park ihre Zusammenarbeit starteten, ging es deshalb nicht um einen radikalen Neustart. Es ging um die Frage: Wie lässt sich eine starke Marke weiterentwickeln, ohne das zu verlieren, was sie besonders macht? Die Antwort darauf wurde „Wir sind so frei“. Ein Claim, der Unabhängigkeit, Regionalität und die Herstellungsprinzipien der Brauerei zu einer klaren Haltung verbindet und Freistädter damit bewusst von einem österreichischen Biermarkt abgrenzt, der stark von großen Konzernmarken geprägt ist. Frei von Gentechnik, frei von Zusätzen und ohne multinationalen Konzern im Rücken: Der Claim bringt auf den Punkt, was bereits Teil der Marke war, und schafft gleichzeitig Raum für ihre Weiterentwicklung. Mit reduzierten Plakaten, pointierten Botschaften und einem Auftritt mit Ecken und Kanten wird diese Haltung konsequent in Kommunikation übersetzt. Vor allem aber rückt „Wir sind so frei“ jene Menschen stärker ins Zentrum, die Freistädter Bier seit jeher prägen. Wir haben mit Paul Steininger von Freistädter Bier und Bernhard Buchegger von Gruppe am Park über behutsame Markenarbeit, gegenseitiges Vertrauen, mutige Entscheidungen und die Frage gesprochen, warum eine starke Community für eine regionale Brauerei weit mehr ist als ein Marketinginstrument. Weiterentwickeln statt neu erfinden Die Ausgangslage bedeutete für die Gruppe am Park: genau hinzusehen. Was funktioniert bereits? Was darf keinesfalls verloren gehen? Und …
Was passt besser zu mir: Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit? Wie viel kreative Freiheit habe ich wirklich? Wo gibt es mehr Sicherheit, wie spricht man über Geld – und muss man sich überhaupt für einen Weg entscheiden? Diese Fragen standen im Zentrum des letzten Young Creative Club. Zu Gast waren Anna Streitel von PunktFormStrich, Tanja Karlsböck von KEBA und Bettina Friedrich von Atelier April Studios, die drei ziemlich unterschiedliche Perspektiven auf das Arbeiten in der Kreativbranche mitgebracht haben. Schnell wurde klar: So eindeutig, wie die drei Modelle auf den ersten Blick wirken, sind sie gar nicht. Nicht jede Agentur bedeutet Überstunden und Dauerstress. Inhouse zu arbeiten heißt nicht automatisch, wenig kreativ sein zu können. Und Selbstständigkeit bringt zwar viel Freiheit, aber auch ziemlich viel Verantwortung mit sich. Viel wichtiger ist die Frage: Welche Art zu arbeiten passt eigentlich zu mir? Kreativer Freiraum hängt nicht am Jobmodell Eines der ersten Themen im Gespräch war der kreative Freiraum. Denn gerade rund um Agenturen, große Unternehmen und Selbstständigkeit halten sich einige Vorurteile ziemlich hartnäckig. Wie viel man tatsächlich gestalten kann, hängt aber oft stärker vom konkreten Umfeld ab als vom Arbeitsmodell selbst. In kleinen Agenturteams können Hierarchien sehr flach sein und Designer*innen Projekte von der Idee bis zur Umsetzung begleiten. Auch innerhalb eines großen Unternehmens kann viel Freiraum entstehen, wenn Teams selbstorganisiert arbeiten und Entscheidungen eigenständig treffen können. Und auf der anderen Seite heißt selbstständig zu sein nicht, bei jedem Auftrag völlig frei gestalten zu können. Kund*innen, Budgets, bestehende Marken …
480 Kubikmeter Holz wurden für das Baumwerk in Freistadt verbaut. Entstanden sind 28 Mietwohnungen, die klimabewusste Bauweise, hohe Wohnqualität und ortsübliche Mietpreise miteinander verbinden. Ein Projekt der Landwirtschaftskammer Oberösterreich mit Tp3 Architekten und regionalen Unternehmen.
Was als entspannter gemeinsamer Abend für unsere Members gestartet ist, hat sich mittlerweile zu einem Fixpunkt im Creative Region Kalender entwickelt. Auch heuer wieder: Zusammenkommen, bekannte Gesichter wiedersehen, neue kennenlernen, Ideen austauschen – und schauen, was daraus entsteht. Denn ein gutes Netzwerk lebt nicht von Visitenkarten und steifem Smalltalk, sondern von Menschen, die miteinander ins Gespräch kommen. Mittlerweile sind rund 140 Unternehmen Creative Region Members und damit part of the WE. Beim not another get together bringen wir dieses Netzwerk zusammen – unkompliziert, persönlich und im gewohnten Creative Region Vibe. Was dich erwartet: Keine Vorträge. Kein Pflichtprogramm. Kein awkward Networking. Einfach ein Abend zum Reden, Kennenlernen, Wiedersehen, Austauschen und Zusammensein. Hard Facts Die Teilnahme ist für Creative Region Members kostenlos. Bitte sichere dir trotzdem HIER dein Gratis-Ticket, damit wir wissen, mit wie vielen Menschen wir rechnen dürfen. Du bist noch kein Member?Dann ist das vielleicht die perfekte Gelegenheit, einmal reinzuschnuppern, die Community kennenzulernen und herauszufinden, ob du part of the WE werden möchtest. Melde dich dafür einfach bei Kathrin unter kathrin@creativeregion.org. Wo: Cafeteria Frédéric, Hauptplatz 6, 4020 Linz Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Bei unserer letzten Ausgabe von In Good Company haben wir uns mit Marketingverantwortlichen aus Unternehmen über aktuelle Erfahrungen, Experimente und Herausforderungen mit Linkedin ausgetauscht. Fünf Themen haben die Diskussion besonders geprägt.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?