Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Ein Lehrgang der Innovation Agent Academy für innovationsbegeisterte Menschen sämtlicher Branchen: 6 Module | 12 Tage | 10+ Facilitator*innen | 15 Teilnehmer*innen. Join the mission!
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Der Wandel ist wohl die einzige Konstante. Damit Transformation aber überhaupt gelingen kann, braucht es gute Ideen, Innovationen und die Einstellung, dass Veränderung notwendig und gut ist.
Johann Ebner und Christoph Lueger sind beim niederösterreichischen Traditionsunternehmen LiSEC tätig. Seit über 60 Jahren ist LiSEC Glasbearbeitungsmaschinenhersteller und bietet innovative Einzel- und Gesamtlösungen im Bereich der Flachglasverarbeitung und -veredelung. Johann Ebner ist Director of Digital Transformation und IT, Christoph Lueger Business & Culture Cultivator – und sie sind Teilnehmer der beiden Innovation Agent Academy Lehrgänge „Agile Leadership“ sowie „Human Centered Innovation & Design Thinking“. Katharina Ehrenmüller und Patrick Rammerstorfer von Pro Active haben die beiden Innovation Agents zum Gespräch getroffen.
Johann, du bist Director of Digital Transformation und IT bei LiSEC und nimmst aktuell am Agile Leadership-Lehrgang der Innovation Agent Academy teil. Wie werden Innovation und Agilität bei LiSEC gelebt?
Johann: Wir sind ein Anlagenbauunternehmen und beschäftigen uns daher intensiv mit Automatisierungsthemen. Will man Marktführer sein – und das sind wir – erfordert es eine gewisse Innovationskraft, um Anlagen und Maschinen mit Neuerungen auf den Markt bringen zu können. Diese Haltung ist in unsere DNA eingebaut und unser Gründer hat sie in Reinkultur gelebt. Seit 2009, als er verstorben ist, sind einige Jahre vergangen und wir sind nun ein managementgeführtes Unternehmen. Das hat dazu geführt, dass wir geregelte Prozesse haben und die Innovationskraft vielleicht etwas nachgelassen hat. Das Ziel ist es, diese wieder auf das entsprechende Maß zu erhöhen. Auch die Agilität des gesamten Unternehmens muss in einer dynamischen Umwelt verbessert werden. Hier haben nicht nur wir, sondern wahrscheinlich viele gewachsene Unternehmen den Anspruch, sich zu einem dynamikrobusten Unternehmen weiterzuentwicklen. Ein kleines Beispiel: Bei uns im Team beschäftigt sich ein Teil mit der Neuentwicklung von Software. Seit etwa zwei bis drei Monaten arbeiten wir daran in interdisziplinären und internationalen Teams und mithilfe von SCRUM-Methoden. Wir sind hier in einer intensiven Lernkurve, um uns das Handwerkszeug anzueignen.
Ihr habt ein unternehmensinternes Projekt namens „Future Farm“. Worum geht es dabei und was sind die Ziele?
Christoph: Zusätzlich zu dem, was Johann schon angesprochen hat, beschäftigen wir uns mit den Bereichen „Neue Geschäftsmodelle“ und „Digitale Transformation“. Die Innovationskraft ist aus meiner Sicht bei uns gar nicht gering, sie ist sogar auf gewissen Ebenen extrem hoch – nämlich dort, wo es darum geht, das bestehende Anlagen-/Maschinenbaugeschäft oder auch das Softwaregeschäft zu perfektionieren. Da sind wir richtig gut und das macht uns auch erfolgreich. Wo wir uns jedoch schwertun, auch aufgrund der Menge der Aufgaben, ist der Blick in die Zukunft – fünf Jahre nach vorne oder zehn Jahre. Wie wird sich der Markt verändern? Genau dafür gibt es die Future Farm.
„Damit Unternehmen langfristig erfolgreich sind, müssen sie veränderungsintelligent sein.“
Johann Ebner
Johann Ebner
Gibt es bereits erste Learnings der Future Farm?
Christoph: Der SCRUM-Prozess funktioniert gut. Wir übernehmen SCRUM nun auch im Maschinen-Projektmanagement. Hier starten jetzt Ausbildungen. Was wir im Bereich digitale Transformation bereits versucht haben, stößt in der Organisation auf Gegenliebe. Die Mitarbeiter*innen sind diesen Themen gegenüber sehr offen. Der Nährboden ist vorhanden, es fehlen noch die Angebote und Leitschienen. Auf alle Aktionen, die wir starten, sind die Rückmeldungen durchwegs positiv. Wir müssen jedoch selbst noch sehr viel experimentieren und analysieren, was wirksam ist – auch in Hinblick auf den Einsatz unserer Ressourcen. Denn es gibt auch Dinge, die wir versucht haben und wieder begraben mussten. Aber der Start ist nicht schlecht geglückt.
Ihr nehmt beide an einem IAA-Lehrgang teil. Was waren eure Beweggründe?
Johann: Der Beweggrund war das Bewusstsein, dass wir in einer dynamischen Umwelt leben, egal ob es COVID-19 oder der Krieg in der Ukraine ist. Das fordert eine andere Art des Arbeitens in einem Unternehmen. Um das zu erreichen, muss das Unternehmen anders funktionieren. Genau in diese Kerbe schlägt Agile Leadership. Durch einen hierarchischen Führungsstil sind Unternehmen nicht so adaptiv, wie man es vielleicht braucht, um langfristig erfolgreich zu sein.
Christoph: Ich habe mich für die Richtung Human Centred Innovation und Design Thinking entschieden, weil für mich die Menschen Innovation ausmachen. Ursprünglich dachte ich, dass sich dabei immer alles um die Kund*innen dreht, darum, was sie brauchen. Der Lehrgang hat aber meine Sicht ein wenig verändert, weil es deutlich mehr darum geht, was die Menschen, die Innovation ermöglichen, eigentlich brauchen. Es geht darum, Sichtweisen zu ermöglichen und ein entsprechendes Mindset zu generieren. Und darum, mit welchen Methoden wir arbeiten können. Somit ist es noch spannender, als ich ursprünglich erwartet habe.
„Innovation ist schlussendlich das, was herauskommt, wenn Menschen zusammenarbeiten.“
Christoph Lueger
Christoph Lueger
Johann: Meine erste Erkenntnis: Es gibt nicht DIE eine Methode, die man überstülpt – keinen vorgezeichneten Weg, wie man ein Unternehmen agiler oder adaptiver macht. Jedes Unternehmen muss seinen eigenen Weg finden. Und die zweite Erkenntnis: Es kommt ganz stark auf den Menschen selbst an und auf die Führungskräfte bzw. jene, die den Prozess begleiten. Sie müssen sich selbst gut kennen und teilweise das Führungsverständnis komplett ändern, weil es eigentlich keine Führung ist, sondern eine Begleitung und Unterstützung von Mitarbeiter*innen, die Innovationen vorantreiben.
Habt ihr das Gefühl, dass ihr ins Unternehmen schon etwas mitnehmen und einbringen konntet?
Christoph: Die Frage, die ich mir stelle, ist, wie weit sich das Mindset im letzten halben Jahr verändert hat. Wie sehr habe ich mich selbst schon verändert? Das ist schwer zu beurteilen. Aber ich merke, dass ich die Innovation als solche bzw. den Weg dorthin ganz anders sehe als zuvor. Wie weit sich das auf die Organisation auswirkt, kann ich noch nicht beurteilen. Das ist aber am gesamten Prozess das Wichtigste. Meistens geht es darum, die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt richtig zu begleiten. Momentan moderieren wir noch viele Workshops. Langfristig ist das Ziel aber, dass das Unternehmen das Mindset inhaliert und die Methoden auch selbstständig anwenden kann.
Johann: Wir haben vor etwa neun Monaten gestartet und das Bild war damals für uns extrem unklar. Wir konnten aber, auch durch die beiden Lehrgänge, das Bild schärfen und im Team die Einstellung auf ein gewisses Level heben. Wir möchten das Mindset und Wissen weiterhin in die Unternehmung hineintragen. Erst wenn wir verstanden haben, worum es bei Innovation wirklich geht, können wir den Weg ins Unternehmen hinein gehen. Das ist das Ziel.
Warum würdet ihr anderen Unternehmen bzw. Menschen empfehlen, an der IAA teilzunehmen?
Christoph: Jede*r, der Interesse daran hat, sich weiterzuentwickeln, neue Produkte oder Services entwickeln oder andere Ansichten gewinnen will, soll teilnehmen. Im Lehrgang haben wir eine enorme Diversität an Teilnehmer*innen. Da ist immer etwas dabei, das man brauchen kann. Von den Gesprächen untereinander, vom gegenseitigen Befruchten quer durch die Branchen, mit denen man normalerweise wenig zu tun hat, profitieren alle. Das Besondere ist die Konstanz im Wiederholen, Wiederholen und Wiederholen. Wenn man das verinnerlicht und versteht, was Wiederholen und Iterieren bewirken, kann man es gar nicht mehr anders machen. Das lernt man nicht aus einem Buch, da braucht es Durchdringung in der Art des Lehrgangs.
Johann: Ich empfehle die Lehrgänge ebenfalls sehr stark. Sehr interessant ist für mich, dass man seine Ansichten während des Lehrgangs ändert, indem man tiefer in verschiedene Themengebiete einsteigt. Dann versteht man besser, was digitale Transformation ausmacht. Außerdem hat man die Möglichkeit, aus dem Tagesgeschäft auszubrechen und sich mit etwas ganz anderem zu beschäftigen und viel Neues zu entdecken. Die Teilnehmer*innen aus den anderen Unternehmen sind extrem offen für Diskussionen. So entwickelt man auch ein Gespür für die Themen, die die anderen beschäftigen.
Die Innovation Agent Academy geht in die nächste Runde
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberin Michaela Gaiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is for architects, spatial designers, creative professionals who want to move beyond surface-level AI usage and integrate it meaningfully into their design process. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Schedule Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one person Tickets for companies with 20 or more employees: €562.50 excl. VAT (€675 incl. VAT) – each valid for one person Click here for the terms and …
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Die richtigen Mitarbeiter*innen zu finden – und sie langfristig im Team zu halten – gehört zu den größten Herausforderungen für Unternehmen. Zwischen Fachkräftemangel, steigenden Erwartungen und sich wandelnden Arbeitsmodellen werden Recruiting und Mitarbeiter*innenbindung immer mehr zu strategischen Aufgaben. In diesem Member Circle tauschen wir uns aus über Talentgewinnung und -bindung als gestaltbaren Prozess: von der ersten Ansprache über Auswahl und Onboarding bis hin zur langfristigen Entwicklung und Motivation im Team. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Kampagnen sollen Aufmerksamkeit erzeugen, Marken stärken und messbare Wirkung zeigen. Doch keine leichte Aufgabe: Zielgruppen sind scharf definiert, Entscheidungsprozesse komplex, Budgets müssen gut begründet sein. Bei dieser Ausgabe von In Good Company sprechen wir über Kampagnen im Detail: Welche Strategien, Ideen oder Formate schaffen es, Aufmerksamkeit zu erzeugen und gleichzeitig einen echten Beitrag zu Unternehmenszielen zu leisten? Welche Kampagnen funktionieren besonders gut? Und warum funktionieren sie? Im moderierten Austausch teilen wir Erfahrungen, Herausforderungen und Best Practice Beispiele, mit dem Ziel, Impulse mitzunehmen, die sich direkt in die eigene Arbeit übertragen lassen. >>> Diese Veranstaltung richtet sich an Personen, die in Marketingabteilungen von Unternehmen tätig sind. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Dieses wiederkehrende Format ist für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen passen. Wenn du danach weiterhin Teil des Netzwerks bleiben und regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilnehmen möchtest, bieten wir dir gerne eine Membership an. Damit erhältst du …
Ein Gespräch mit Peter Bangelmeier und Wolfgang Ortner über Rebranding, Retail Experience und die Frage, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Kund*in und Creatives eine Markenwelt mit spürbarer Wirkung entsteht.
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …