Ein nachhaltiges Giveaway – Pflanzensamenkugeln als Frühlingsgruß – des Büromöbelherstellers hali hat den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben mit Gregor Schinko, Texter & Storyteller, und Susanne Gruber, Head of Marketing bei hali, über das Projekt und die Bedeutung von Nachhaltigkeit für das Unternehmen, aber auch für sie persönlich, gesprochen.
Maschinenring ist mehr als Schneeschaufeln im Winter und Heckenschneiden im Sommer. Maschinenring sind über 300 verschiedene Jobs in mehr als 12 unterschiedlichen Job-Cluster. Einige der 30.000 motivierten Mitarbeiter*innen & Dienstleister*innen aus über 70 Maschinenringen geben auf humorvolle Art und Weise auf TikTok Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Chris Thaller ist Gründer und Geschäftsführer von Anything But Ordinary – kurz ABO. Er hat mit seiner Kampagne für Newton Baby den Spot On Call “Best of Nachhaltigkeit” gewonnen. Wir haben Chris in seinem Studio besucht und ihn zum Projekt und seinem kreativen Schaffensprozess befragt.
Leinwand Film hat den Spot On Call “Best Storyboard” gewonnen. Das junge Unternehmen aus Steyr produziert Werbefilme im B2B-Bereich, zum Beispiel den für das Projekt eingereichten Imagefilm für Thermochema. Wie sich die beiden Gründer gefunden haben, warum Planung für Max Flatscher und Marc Bernegger essentiell ist und was sie bei der Arbeit besonders glücklich macht, erfahrt ihr im Interview:
Wie lange gibt es Leinwand Film schon und was macht ihr?
Marc: Wir produzieren Werbefilme, hauptsächlich Videos im B2B-Bereich. Max (Flatscher) ist hauptsächlich für die Organisation & Planung zuständig, ich (Marc Bernegger) für den kreativen Teil. Die Dinge verschwimmen aber miteinander 😉 In der Konstellation gibt es uns seit 2021. Wir haben aber schon lange davor immer wieder zusammengearbeitet. Ich hab’ Max gern zu Projekten hinzugezogen, und wir haben gesehen, es harmoniert gut und haben dann gesagt – lass’ uns was gemeinsam machen.
Max: Ich hab’ in Linz bei Smesh die Ausbildung gemacht, bin in das Thema hineingerutscht und dann Kleinunternehmer geworden. Aus diesen ersten gemeinsamen Projekten mit Marc haben wir sehr viel gelernt.
Habt ihr vor, noch mehr Leute einzustellen?
Marc: Wir arbeiten viel mit Freelancer*innen – je nach Projekt. Aber es ist durchaus ein Wunsch und langfristiges Ziel, das fixe Team zu vergrößern. Filmschaffende zu sein ist schon ein gewisser Hustle – oft sieht man den Aufwand nicht, der dahintersteckt. Man sieht die besten Momente im finalen Resultat, aber die Monate Arbeit, die man reingesteckt hat, sieht man nicht. Das unterschätzen auch Kund*innen zum Teil.
Max: Weil wir unser ganzes Herzblut hineinstecken, kann es auch ausarten, wenn man sich selber nicht am Riemen reißt *lacht* Weil man sich eben richtig in Projekte vertiefen kann.
Was ist wichtig in eurem Business? Wie geht es euch mit der Selbstständigkeit?
Marc: Wir haben beide gelernt, dass ein gutes Netzwerk speziell in unserer Branche extrem wichtig ist. Vieles läuft über zufriedene Kund*innen, die uns weiterempfehlen. Es gibt aktuell sehr viele Filmschaffende, weil es einerseits in letzter Zeit einfacher geworden ist, sowas zu machen (im technischen und finanziellen Sinne) und andererseits ist es momentan schon ein gehyptes Thema. Es gibt auch sehr viele kleine Streamer*innen und YouTuber*innen, die Videos produzieren. Es ist einfach alles zugänglicher geworden, vieles der Software ist gratis. Selbstständigkeit ist jedenfalls ein ständiges Durchbeißen, immer wieder probieren, nicht aufgeben – dadurch entwickelt sich dann wieder was.
Was ist der Kern eurer Arbeit und welche Rolle spielen Imagevideos dabei?
Max: Produkt- und Werbevideo, und auch Imagevideo. Wobei Imagevideo weiter in den Hintergrund rückt, weil es nicht mehr essentiell ist, sondern es eher darum geht, die Produkte zu vertreiben, und man eher themenspezifische Videos macht. Imagevideos sind meinem Gefühl nach am Aussterben bzw. werden immer weniger. Grundsätzlich ist Bewegtbildcontent aber viel relevanter als statischer Content, und Firmen beginnen das auch zu verstehen.
Wie teilt ihr euch die Arbeitszeit als Selbstständige ein?
Max: Das ist sehr projektspezifisch. Es gibt Wochen, wo wenig los ist, wo wir Blogbeiträge machen, Inhalte pflegen. Dann startet wieder ein Projekt und es geht los mit Location Scouting, Budgetierung, etc. Es ist ein bisschen wie ein Wellengang – manchmal wenig, manchmal extrem viel.,
Wie seid ihr an das Projekt mit Thermochema herangegangen?Welchen Stellenwert haben Storyboards in eurer Arbeit?
Marc: Viele machen gar kein Storyboard mehr. In unserem Maßstab ist das nicht sehr verbreitet. Wir haben das auch auf anderen Drehs kennengelernt, wo man sieht, dass es viele gibt, die einfach drauf los arbeiten. Das ist nicht unsere Arbeitsweise. Wir planen gerne und denken alle Möglichkeiten im Vorfeld durch.
Max: Ich glaube, dass das Produkt dadurch besser wird bzw. einen eigenen Charme bekommt. Ohne Planung entwickeln sich Projekte in andere Richtungen. Bei besserer Planung weiß ich genau, welche Schrauben ich “tweaken” kann.
Marc: Wir versuchen, alles so gut wie möglich zu planen, aber natürlich gibt es trotzdem immer wieder Überraschungen, auf die man spontan reagieren muss.
Max: Man kann so viel planen, wie man will, es kommt immer etwas, das man nicht vorhersehen kann. Umso wichtiger, so viel und genau wie möglich zu planen! Wir haben für viele Fragen eine Antwort. Wir stehen dann nicht mit 5 Leuten und x Equipment da und sagen “Oh, an das haben wir nicht gedacht”.
Marc: Viele haben kein Storyboard, sondern haben es für sich im Kopf, oder besprechen es vorher kurz. Irgendjemand hat schon einen Plan, aber oft nicht so konkret.
Max: Es ist einfach essentiell dafür, dem Team zu kommunizieren, was du machen willst. Alle im Team sollen die gleiche Vision verstehen.
“Man kann so viel planen, wie man will, es kommt immer etwas, das man nicht vorhersehen kann. Umso wichtiger, so viel und genau wie möglich zu planen! Wir haben für viele Fragen eine Antwort.”
Links: Storyboard Rechts: Stills aus dem finalen Video
Wer ist bei euch der Storyboardzeichner?
Marc: Das bin immer ich. Wenn ich dann sehe, dass das Ergebnis ziemlich nahe beim Plan ist, macht mich das schon recht glücklich.
Wie läuft bei euch die Planung ab?
Max: Meistens sind wir einmal vorher bei der Location. Dann schauen wir, möglichst viele Bilder von jeder Perspektive zu machen. Wir stellen uns beide hin und machen Fotos, auch von der Umgebung. Wir schauen, wie die Location ausgerichtet ist, dann gibt’s eine sogenannte “Shadow Map” – dann kann man nachvollziehen, zu welchen Uhrzeiten die Sonne von welcher Seite kommt. Dann wissen wir, wieviel Licht wir mitnehmen müssen, etc. Im Anschluss kümmern wir uns um die Rechte. Beim Video für Thermochema waren wir im Nationalpark Kalkalpen, da mussten wir zum Beispiel Drehgenehmigungen einholen.
Marc: Das ganze ist viel Aufwand. Von den Stunden, die in so ein Projekt hineinfließen, sehen die Konsument*innen einen Bruchteil – oft nur eine Minute. Uns war wichtig, dass es kein 0815 Imagefilm wird. Das macht eigentlich eh niemand mehr *lacht*, aber trotzdem ist uns das wichtig. Firmengebäude, Chefs, Daten und Fakten…. Wir wollten eher mehr den “Lifestyle-Faktor” reinbringen – aber trotzdem einen Zusammenhang zur Firma herstellen. Wir wollten Thermochemas Werte und USPs vermitteln und das in eine kleine Geschichte verpacken.
Wie lief der Prozess der Ideenfindung?
Marc: Man durchforstet zuerst die Website des Kunden und recherchiert, was sie selbst über sich sagen. Was Thermochemas Werte sind, ihre Geschichte, das waren die ersten Anhaltspunkte für uns. Ein österreichisches Unternehmen, das chemische Produkte herstellt, diese aber so wenig schadhaft wie möglich gestaltet. Deshalb auch der Naturbezug. Das ist eigentlich meistens so der Fall – wir bringen den Kund*innen zuerst Vorschläge. Manche haben schon konkretere Vorstellungen. Oft ist es auch eine Budgetfrage, was im Endeffekt möglich ist.
Wir appellieren immer an die Kund*innen, sich marketingtechnisch noch jemanden hinzuzuziehen, um auch die Verbreitung des Videos nach der Herstellung sicherzustellen. Wenn ein Video, das wir gemacht haben, auch gut durchdacht vermarktet wird und Sichtbarkeit erhält, freut uns das natürlich noch mehr.
“Man muss Videos ganzheitlich denken und schon im Vorfeld berücksichtigen, für welche Kanäle ich welche Ausschnitte in welchem Format brauche.”
Was macht für euch ein gutes Storyboard aus?
Marc: Ein gutes Storyboard ist wie ein Bauplan für ein Gebäude. Wenn man sich daran hält, dann weiß man, dass alles zusammenpasst und im Endeffekt schaut es so aus, wie man es haben wollte. Ich als Regisseur kann im besten Fall zum Kameramann gehen, ihm das Storyboard zeigen, und er weiß sofort, was ich meine. Er sieht auf den ersten Blick, was das Bild aussagen soll, wie die Einstellungen sind – ich versuche auch immer, das Licht schon einzubinden. Ich bin Fotograf und habe sehr viel mit Licht zu tun, deswegen mache ich das gerne mit. Im besten Fall sieht man den fertigen Film schon im Kopf.
“Ein gutes Storyboard ist wie ein Bauplan für ein Gebäude.”
Was waren eure Learnings im Projekt? Hattet ihr auch mit Herausforderungen zu kämpfen?
Marc: Eine große Herausforderung war jedenfalls, die Location zu organisieren. Um die Crew und das gesamte Equipment zu transportieren, muss die Location mit dem Auto erreichbar sein. Es muss idealerweise in der Nähe sein.
Max: Man braucht die Genehmigung – welche Autos und wie viele dürfen fahren? Strom ist auch ein großer Punkt. Dieselaggregate sind in Naturschutzgebieten z.B. ein No Go, genauso wie Drohnenflüge. Es gibt viele Dinge zu berücksichtigen, die man so gut es geht vorher überlegt. Müll – natürlich darf niemand Abfälle hinterlassen.
Marc: Eine weitere Herausforderung war, den ganzen Dreh in drei Tagen abzuwickeln. Die beteiligten Personen mussten Zeit haben, das Wetter musste passen. Meistens stellen wir zwei Drehtermine in aufeinanderfolgenden Wochen. Wir brauchen außerdem Morgendämmerung – am Vorabend waren wir um Mitternacht fertig und mussten um drei Uhr früh wieder aufstehen.
Worauf seid ihr besonders stolz? Was hat euch am meisten Spaß gemacht?
Beide: Dass alles so funktioniert hat, wie es sollte (lacht).
Max: Man sieht irgendwann, dass wir es mittlerweile schaffen, in so einem Maßstab zu produzieren. Wir entwickeln uns immer weiter und lernen durch Trial & Error, was funktioniert und was nicht, was wir uns für das nächste Mal mitnehmen können.
Marc: Und wenn mal was nicht funktioniert, lasse ich mir schnell einen Masterplan einfallen (lacht). Dann lernen wir daraus. Vor allem die Learnings nehmen wir uns sehr gerne mit. Was uns natürlich auch stolz macht: Wenn am Schluss der Kunde zufrieden ist.
Max: Sehr fein ist es auch, wenn wir die Vorstellungen, die wir hatten – z.B. einen coolen Effekt einzusetzen – dann auch wirklich umsetzen.
Danke an Max und Marc von Leinwand Film für die Einblicke in eure Arbeit! Hier könnt ihr das finale Imagevideo für Thermochema sehen. Auf spot-on-spot.at findet ihr weitere Infos zu den Gewinner*innenkampagnen und aktuellen Ausschreibungen.
„Es war noch nie so leicht, Menschen zu erreichen und gleichzeitig noch nie so schwer, sie wirklich zu berühren.“ Mit diesem scheinbaren Paradox stieg Dr. Barbara Kastlunger in ihren Vortrag bei "Future m[eats] Creativity?" ein. Und traf damit einen Nerv des Abends: Wie navigieren wir eine Welt, in der Aufmerksamkeit die entscheidende Ressource ist, die aber immer knapper, flüchtiger und umkämpfter wird?
Alles wird anders, nur keiner weiß wie… … und doch haben wir Hebel in der Hand, die es uns erlauben, die Richtung mitzubestimmen. Denn es geht darum, als Unternehmen, Mitarbeiter*in oder Marke relevant zu bleiben. Um auch in Zukunft einen Platz am Tisch zu haben. Was bedeutet das für die Creative Industries? Wie werden wir morgen gestalten, produzieren, interagieren? Wie schaffen wir Botschaften, die wirklich berühren? Die bleiben, statt zu verblassen?Diese und viele weitere Fragen diskutierten wir bei Future m[eats] Creativity?: Handverlesene Impulse trafen auf Fine Dining, internationale Vordenker*innen auf 120 neugierige und zukunftshungrige Gäste. Zwei Begriffe zogen sich durch den Abend wie ein roter Faden: Relevanz und Experience. „Nie war es so leicht, Menschen zu erreichen und nie so schwer, sie zu berühren“, meinte Speakerin Barbara Kastlunger. Die fünf Impulsvorträge machten deutlich, dass wir in Zeiten rasanter technologischer Sprünge auch Haltung, Relevanz und Menschlichkeit wieder stärker als differenzierende Erfolgsfaktoren im Blick haben sollten. “Technologie entwickelt sich exponentiell – wir Menschen aber nur linear. Genau dazwischen entsteht der Raum für Innovation.” Foresight- und Innovationsberater Norbert Hillinger eröffnete den Abend mit einem klaren Blick auf eine Welt, in der technologische Entwicklung exponentiell wächst, während der Mensch linear bleibt. Genau in diesem Spannungsfeld – dem Reality Gap – sieht er das Feld, in dem Neues entstehen kann: • “Third Places“ als unterschätzte Märkte, an denen wir uns neben Zuhause und Arbeit aufhalten, sind echte Experience-Touchpoints, die Unternehmen nutzen können: Wie lassen sich etwa …
Ein Workshop für alle, die Produktivität neu definieren wollen. Methoden & Hacks für mehr Fokus in deinem Arbeitsleben – mit Future Work Expertin Jeanny Gucher.
Ein neues Jahr. Ein gemeinsamer Start. Bevor wir wieder voller Energie in Ideen und Projekte eintauchen, starten wir mit euch ganz entspannt ins neue Jahr mit einem schon bekannten Format: dem New Year’s Brunch! Freu dich auf feines Essen von 22K, wunderbaren Kaffee von Österreichs Meister des »Julius Meinl Barista Cup 2024«, Mario Benetseder, gute Gespräche und ein gemütliches Wiedersehen mit der Community. Wir stoßen an, teilen frische Gedanken, blicken gemeinsam nach vorne. Beim New Year’s Brunch triffst du „Outside the Box“-Denker*innen aus den verschiedensten Bereichen — ideal, um Projekte fürs neue Jahr zu planen, Ideen auszutauschen oder einfach neue Kontakte zu knüpfen. Kleiner Spoiler: Wir feiern im neuen Creative Region Event Space! Facts: Wann: 23. Jänner, ab 11.00 UhrWo: Tabakfabrik Linz Die Veranstaltung ist kostenlos für Members der Creative Region, bitte melde dich unter diesem Link an. Du möchtest in die Community hineinschnuppern und teilnehmen? Kein Problem – melde dich bitte bei kathrin@creativeregion.org! Impressionen vom New Years Brunch 2025
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Kreative Projekte leben von guter Zusammenarbeit. Und diese entsteht dort, wo Kommunikation gelingt – über das gesamte Projekt hinweg: vom ersten Gespräch über das Briefing, durch Feedbackphasen und Entscheidungen bis zum Abschluss. Wir beschäftigen uns mit Kund*innenkommunikation als gestaltbaren Handlungsraum. Ziel ist es, Projekte klar, professionell und auf Augenhöhe zu begleiten – auch dann, wenn es mal komplex, unklar oder herausfordernd wird. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn: Hard Facts Wo: Tabakfabrik Linz Wann: 21. April 2026, 16:00 Uhr Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Die Teilnahme ist kostenlos für Members der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership! Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Wir diskutieren zu den Fragen: Gerade zu Beginn des Jahres lohnt sich der Blick nach vorne: Wie kannst du deine Kund*innenbeziehungen strategisch entwickeln, bevor der Verkaufsdruck entsteht? Wie lässt sich Vertrauen langfristig aufbauen – und wie bleibst du sichtbar, ohne aufdringlich zu wirken? Wie immer steht beim Member Circle der Erfahrungsaustausch in der Community im Mittelpunkt. Bring deine Fragen, Beispiele oder Learnings aus der Praxis mit – und nimm neue Perspektiven und Impulse mit, wie du dein Sales-Jahr 2026 vorausschauend, nachhaltig und entspannt gestalten kannst. Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Hard Facts Wo: Tabakfabrik Linz Wann: 4. Februar 2026, 16:00 Uhr Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Die Teilnahme ist kostenlos für Members der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership! Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
In diesem eineinhalbtägigen Workshop lernst du, wie du repetitive, mühsame Aufgaben mittels KI smart automatisierst und dich & dein Business damit entlastest und wertvolle Zeit freilegst. Mit vollem Fokus auf sofortige Anwendbarkeit und viel Raum für Praxisübungen. Damit dir wieder mehr Zeit für die wirklich relevanten Dinge bleibt: mehr Zeit für Strategisches, mehr Zeit zum Überlegen.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Beim 4x4 im 44er Haus in Leonding drehte sich alles um die Frage, wie sich Unternehmen und Menschen „future fit“ machen können und welche Kompetenzen es dafür braucht.
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Best Practice Talks mit Expert*innen über Linkedin, TikTok, Instagram, Podcasts und Influencer*innen. Und was davon in 2026 noch funktioniert und Reichweite, Relevanz und Wirkung bringt.
Eine neue Ära der Suche Seit dem Launch von ChatGPT hat sich die Art und Weise, wie Menschen im Internet suchen, fundamental verändert. Wir bewegen uns weg von Ergebnislisten hin zu direkten Antworten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Spielregeln für Sichtbarkeit und Traffic werden neu geschrieben. In diesem Workshop analysieren wir den Paradigmenwechsel von klassischem SEO hin zu GEO (Generative Engine Optimization). Du lernst nicht nur die technologische Basis von LLMs (Large Language Models) kennen, sondern vor allem, wie du dieses Wissen strategisch nutzt. Zusätzlich zu Theorie-Input blicken wir auch in die Praxis: Wie müssen Inhalte heute aufgebaut sein, damit sie von KIs als „beste Antwort“ zitiert werden? Welche Tools helfen dir, Lücken in deiner Strategie aufzudecken? Dieser Tag ist dein Update für die neue Ära der Suche – damit deine Marke auch in Zukunft dort sichtbar ist, wo die Nutzer*innen ihre Antworten finden. Was du aus diesem Workshop mitnimmst: Für wen sich der Workshop lohnt: die verstehen wollen, wohin sich der Markt bewegt. Er ist ideal für alle, die für die Sichtbarkeit von Unternehmen verantwortlich sind und sicherstellen wollen, dass ihre Content-Strategie nicht von der technologischen Entwicklung überrollt wird. Hinweis: Tiefgehendes technisches SEO-Vorwissen ist keine Voraussetzung. Wir holen dich dort ab, wo klassisches Marketing auf moderne KI-Technologie trifft. Bitte mitbringen / vorbereiten: Tickets & Preise: Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375€ exkl. MwSt. (€ 450,- inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person gültig Tickets für Unternehmen …
Gute Führung ist erlernbar Neben all den rasanten technologischen Entwicklungen, die unsere Arbeit unterstützen, sind es Menschen, die in Teams zusammenarbeiten, Projekte abwickeln und Ziele gemeinsam erreichen wollen. Sie haben Stärken und Schwächen, zwischenmenschliche Herausforderungen, unterschiedliche Arbeitsweisen, Wünsche und Zukunftspläne. Teams der digitalen Arbeitswelt arbeiten meist hybrid oder sogar ganz remote – umso wichtiger ist es, eine Führungskraft an der Seite zu wissen, die inspiriert, fördert, anleitet, dabei empathisch ist und Konflikte effektiv lösen kann. Aus der Fair-Work-Umfrage des Creativ Club Austria geht klar hervor, dass nur 17,7% der Angestellten in den Creative Industries mit ihrer Führungskraft zufrieden sind. Genau dort setzen wir mit unserem Lehrgang „Leadership for Creatives“ an, der im Februar 2026 in Wien in die dritte Runde geht: Die Skills und Werkzeuge für modernes Führungsverhalten sind erlernbar und trainierbar. An drei intensiven Tagen bringen wir dir Tools, Methoden und Prozesse näher, die dich dabei unterstützen, modernes und innovatives Führungsverhalten zu erlernen, zu zeigen und anzuwenden, und deine Organisation weiterzuentwickeln. Die Inhalte sind praxisnah und genau auf die Bedürfnisse von Kreativschaffenden zugeschnitten. Zentrale Elemente der Workshopreihe sind interaktive Übungen & Diskussionen, der Erfahrungsaustausch mit Anderen und das Lernen aus der Praxis. Die Module bauen aufeinander auf und können nicht separat gebucht werden. Hard Facts & Key Learnings Ist der Lehrgang das passende Angebot für dich? Das Angebot richtet sich an Kreativschaffende mit Führungsverantwortung (wie z.B. Team Leads oder Geschäftsführer*innen). Das Programm ist als „Personal-Growth / Leadership” Angebot konzipiert und setzt auf Vertraulichkeit innerhalb der Gruppe. Beste Lernfortschritte und Wirkung erzielst du mit einer Teilnahme an …
Wie bleibt man als Kreative*r mutig, inspiriert und selbstbewusst – auch dann, wenn Zweifel laut werden? Diese Frage stand im Zentrum des Impulsgesprächs „Creative Confidence“, dem Auftakt des Young Creative Club. Zu Gast war Magdalena Wahlmüller, Geschäftsführerin von AREA in Wien, die offen und ehrlich Einblicke in ihren persönlichen und beruflichen Weg gab. In ihrem Talk nahm Magdalena uns mit auf ihre Reise – von der Ausbildung über die Planung bis hin zur Führung eines eigenen Unternehmens. Schnell wurde klar: Kreativität bedeutet für sie weit mehr als Gestaltung auf dem Papier. Es geht darum, Menschen zu verstehen, zuzuhören und Lösungen zu entwickeln, die wirklich passen. Kreative Arbeit ist für sie ein zutiefst psychologischer Prozess – und einer, der unweigerlich mit Unsicherheit, Druck und Selbstzweifeln verbunden ist. Besonders eindrücklich sprach Magdalena über den Umgang mit Selbstzweifeln und kreativen Blockaden. Sie erzählte, wie sie lernen musste, nicht immer sofort Antworten parat zu haben, Pausen zuzulassen und Kritik nicht persönlich zu nehmen. Feedback wurde für sie zu einem Werkzeug der Entwicklung – nicht zu einem Urteil über den eigenen Wert. Auch der Vergleich mit anderen, vor allem über Social Media, sei eine ständige Herausforderung. Heute begegnet sie dem bewusst mit Abgrenzung und einem klaren Fokus auf ihre eigenen Werte und Stärken. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war Introvertiertheit in Führungspositionen. Magdalena machte Mut, leise Qualitäten nicht zu verstecken, sondern als Stärke zu erkennen. Introvertierte Menschen denken oft tiefer, formulieren durchdachter und können gerade …
Führung war selten so herausfordernd und gleichzeitig so chancenreich wie heute. Alte Hierarchien bröckeln, neue Erwartungen treffen auf gewachsene Strukturen, und mittendrin stehen Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, ohne Kontrolle auszuüben. Susanna Winkelhofer, Chefredakteurin von DIE MACHER, erlebt diesen Wandel täglich selbst und im Austausch mit Unternehmen und Entscheider*innen. Im Gespräch teilt sie ihre Perspektive auf modernes Leadership, die Bedürfnisse der jungen Generation und darauf, wie Mut, Empathie und Offenheit zu echten Erfolgsfaktoren werden. 1. Wie hat sich Leadership deiner Meinung nach verändert? Welche Qualitäten und Skills braucht es heute, um ein Team sicher durch Dynamik und Wandel zu führen? „Leadership ist endlich erwachsen geworden – im besten Sinne. Früher ging’s um Kontrolle, heute geht’s um Vertrauen. Früher um Hierarchie, heute um Augenhöhe. Ich führe viel lieber mit Herz als mit Hierarchie. Und das Schönste: Wir dürfen endlich als ganze Menschen führen, nicht als Manager-Roboter, die keine Schwäche und keine Gefühle zeigen (dürfen). Was es heute wirklich braucht? Erstens: Die Bereitschaft und auch Neugierde, Veränderung zu begrüßen, anstatt sie zu verdrängen oder Angst vor ihr zu haben. Zweitens: Echte Empathie – und damit meine ich nicht das Gespräch einmal im Quartal, sondern wirklich zu spüren, wo jemand gerade steht. Drittens: Den Mut, auch mal verletzlich zu sein. Ja, natürlich ist es wichtig, dass ich vorangehe, dass meine Begeisterung für die Vision riesig ist und ich alles dafür tue, dass wir sie gemeinsam erreichen – aber wenn ich meinem Team zeige, dass …