Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
In einer sich ständig wandelnden Welt sind Soft Skills wie Kreativität, kritisches Denken und Kommunikationsfähigkeit unverzichtbar, um Innovationen voranzutreiben und die Zusammenarbeit zu stärken. Besonders in nicht urbanen Regionen helfen diese Fähigkeiten, regionale Netzwerke zu fördern und den Standort zukunftsfähig zu gestalten.
In der zunehmend präsenten Diskussion über Generative KI zeichnet sich mit Prompting eine entscheidende Zukunftskompetenz ab. Doch während soziale Medien von Meldungen über Künstliche Intelligenz durchdrungen sind und ihr Potenzial in verschiedensten Bereichen beleuchtet wird, stehen wir vor einer Vielzahl anderer Herausforderungen. Von Kriegen über Pandemien bis hin zum Klimawandel und der Digitalisierung – die Anforderungen sind vielfältig.
Diese sich ständig verändernden Bedingungen verlangen nach einem neuen Set an Kompetenzen – den sogenannten Future Skills. Diese umfassen eine breite Palette von Fähigkeiten, die es Individuen und Organisationen ermöglichen, in einer ungewissen Zukunft erfolgreich zu sein. Dabei geht es nicht nur um technische oder digitale Kompetenzen, sondern auch um soziale Fähigkeiten und kreatives Denken.
Ein Plädoyer an die Notwendigkeit, sich auf ständigen Wandel einzustellen
Angelika Lauber, Mitgründerin der TRIAT Future Skills Agency, sieht in diesem Zusammenhang eine unumgängliche Notwendigkeit eines neuen Lehransatzes. Dieser sollte nicht nur das Vermitteln von Wissen umfassen, sondern auch darauf abzielen, Fähigkeiten emotional zu verankern und praktisch umzusetzen. In diesem Kontext fordert sie auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der Zukunftsforschung bzw. der Zukunftsplanung:
“Wir haben zwei Möglichkeiten: Wir können entweder versuchen, die Zukunft zu planen. Das wird aber nicht so gut funktionieren, denn die Zukunft ist weder vorhersehbar noch planbar. Oder wir können lernen, mit dem Kontrollverlust zu spielen und ihn zu feiern.”
Angelika Lauber, TRIAT
Das Konzept, mit Kontrollverlust zu „spielen“, impliziert eine positive Herangehensweise an unvermeidliche Veränderungen und Herausforderungen. Future Skills werden in diesem Kontext besonders wichtig. Sie dienen nicht nur dazu, Herausforderungen zu bewältigen, sondern auch dazu, mit der inhärenten Unvorhersehbarkeit und den ständigen Veränderungen umzugehen. Diese Fähigkeiten ermöglichen es Individuen und Organisationen, Flexibilität und Resilienz zu entwickeln, um Unsicherheiten zu akzeptieren und positiv darauf zu reagieren.
Laut einer Studie des World Economic Forum (WEF) aus dem Jahr 2023, die über 500 globale Unternehmen einbezog, offenbart die Dringlichkeit dieser Fähigkeiten: Es wird prognostiziert, dass 23 Prozent aller untersuchten Arbeitsplätze in den nächsten drei Jahren signifikanten strukturellen Veränderungen unterliegen werden, einschließlich Kürzungen, Veränderungen oder Neuschaffungen von Stellen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, sich auf ständigen Wandel einzustellen und die dafür erforderlichen Kompetenzen zu entwickeln.
Diese 21st Century Skills von Organisationen wie der OECD oder dem WEF heben jeweils verschiedene Aspekte von Future Skills wie Kommunikation, Kollaboration, kritisches Denken, digitale Kompetenz, Resilienz und Führungsfähigkeiten hervor, aus denen unterschiedliche Frameworks abgeleitet werden. Diese Frameworks helfen, die oft abstrakten Konzepte der Future Skills zu konkretisieren und praktisch anwendbar zu machen.
Die Inner Development Goals bieten einen strukturierten Ansatz zur persönlichen Entwicklung und konzentrieren sich darauf, die Beziehung zu sich selbst und zu anderen zu verbessern und das Handeln in komplexen Umgebungen zu erleichtern. Die IDGs sind in die folgenden fünf Hauptkategorien unterteilt:
Being: Diese Kategorie konzentriert sich auf die eigene Existenz und das Innenleben einer Person. Es geht darum, Achtsamkeit, emotionale Intelligenz, Ethik und Integrität zu entwickeln. Diese Fähigkeiten ermöglichen es einer Person, ihre eigenen Werte zu verstehen und danach zu handeln.
Thinking: In dieser Kategorie stehen kognitive Fähigkeiten wie Kreativität oder kritisches und komplexes Denken im Mittelpunkt. Diese Skills sind entscheidend für das Verständnis und die Navigation in einer herausfordernden Welt und fördern die Fähigkeit, Probleme zu lösen und innovative Lösungen zu entwickeln.
Relating: Hier liegt der Schwerpunkt auf zwischenmenschlichen Fähigkeiten. Es geht um Kommunikation, Kollaboration und die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für die erfolgreiche Interaktion in sowohl beruflichen als auch privaten Kontexten.
Collaborating: Diese Kategorie erweitert die dritte Kategorie um Aspekte der Teamarbeit und der gemeinsamen Zielverfolgung. Sie betont die Bedeutung von Führungsfähigkeiten, Konfliktlösung und die Fähigkeit, in vielfältigen Teams effektiv zu arbeiten.
Acting: Die letzte Kategorie konzentriert sich auf die Umsetzung und das Handeln. Sie fördert Skills wie Initiative ergreifen, Resilienz und die Fähigkeit, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Dies ist entscheidend für die Umsetzung von Ideen und das Vorantreiben von Veränderungen.
Einen anderen Ansatz verfolgt das 4K Skills Modell. Dieses vereinfachte Framework konzentriert sich auf vier grundlegende Kompetenzen, die für die berufliche und persönliche Entwicklung im 21. Jahrhundert als entscheidend angesehen werden:
Kommunikation: Die Fähigkeit, Ideen klar und effektiv auszudrücken und Informationen verständlich zu vermitteln.
Kritisches Denken: Die Fähigkeit, komplexe Probleme zu analysieren, kritisch zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Kreativität: Die Fähigkeit, originelle und innovative Ideen zu entwickeln und Probleme auf neuartige Weise zu lösen.
Kollaboration: Die Fähigkeit, effektiv mit anderen zusammenzuarbeiten, gemeinsame Ziele zu verfolgen und Synergien in Teams zu schaffen.
Sowohl die IDGs als auch die 4Cs betonen die Wichtigkeit von Metafähigkeiten, die über fachliche Kompetenzen hinausgehen und sich auf zwischenmenschliche Beziehungen, Selbstreflexion und Anpassungsfähigkeit fokussieren. Diese Fähigkeiten sind entscheidend, um sich in einer von Technologie und schnellen Veränderungen geprägten Welt zurechtzufinden. Sie illustrieren die Verschiebung von traditionellen „harten“ Fähigkeiten zu einem breiteren Ansatz, der auch „weiche“ Fähigkeiten, die zutiefst menschlich sind und nicht durch Technologie ersetzt werden können, umfasst.
Kreativität als zeitlose menschliche Fähigkeit spielt dabei im Kontext von KI eine besondere Rolle. Als anschauliches Beispiel hierfür nutzt Angelika Lauber eine Aktion des Künstlers Maurizio Cattelan. Er fixierte eine Banane mit Klebeband an einer Wand und verkaufte dieses Kunstwerk für einen sechsstelligen Betrag, was die Originalität und den innovativen Geist der Kreativität unterstreicht.
Diese Anekdote wirft die Frage auf, wie Unternehmen sich künftig positionieren und ihre Einzigartigkeit herausstellen können, besonders in Bereichen, die durch künstliche Intelligenz nicht abgedeckt werden. Um die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft zu meistern, ist es essentiell, Mitarbeiter*innen zu fördern, die über das übliche Maß hinaus denken und lebenslanges Lernen sowie Kollaboration zu fördern, so Lauber.
„Die Analphabet*innen des 21. Jahrhunderts sind nicht diejenigen, die nicht lesen und schreiben können, sondern diejenigen, die nicht bereit sind, ständig dazuzulernen, wieder zu verlernen, zu experimentieren und sich weiterzuentwickeln.“
Angelika Lauber, TRIAT
Unternehmenskultur als Nährboden für Future Skills
Mit ihrem Unternehmen FORA concept hat sich Geschäftsführerin Elena Starmühler auf Strategieberatung, Kommunikation und kreative Dienstleistungen spezialisiert. Die vergangenen fünf Jahre ihrer Selbstständigkeit waren für sie eine Zeit ständiger Veränderungen – einschließlich Firmenübernahme, Umzüge und einer Pandemie. Hinzu kamen tiefgreifende Veränderungen durch die rasante Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz, die den Markt und die Branche komplett verändern. Als erfahrene Unternehmerin hat sie die entscheidende Rolle von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in einem sich ständig verändernden Marktumfeld erkannt:
„Wir müssen lernen, mit dem Wandel umzugehen und sicherzustellen, dass unser Unternehmen darauf vorbereitet ist, egal was kommt.“
Elena Starmühler, FORA concept
Dieses Bewusstsein hat sie dazu veranlasst, Strukturen zu schaffen, die es ihrem Team ermöglichen, sich auf Unvorhersehbares vorzubereiten, wobei sie Selbstbewusstsein, Spielraum und Anerkennung als Schlüsselelemente identifizierten. Um ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, das diesen Bedürfnissen gerecht wird, führte Starmühler gezielte Maßnahmen auf individueller Ebene ein, die schnell umsetzbar und deutlich sichtbar sind.
Ein Beispiel dafür ist, wie das Team den Abschluss von Projekten feiert, indem es sich die Zeit nimmt, die Leistungen kleiner Teams zu würdigen. Dies fördert das Selbstbewusstsein der Mitarbeiter*innen, da ihre Beiträge nicht nur von Kund*innen, sondern auch von Kolleg*innen anerkannt werden. Durch solche kleinen, aber wirkungsvollen Veränderungen stärkt das Unternehmen das Selbstvertrauen seiner Mitarbeiter*innen und passt sich gleichzeitig dynamisch an den fortlaufenden Wandel an.
Mit dem FORA Explorer wurde zudem ein kreativer Freiraum geschaffen, der es dem Team ermöglicht, fünfmal im Jahr bei Projekten eine Art “Joker” ziehen, um experimentelle oder spannende Projekte voranzutreiben. Konkret bedeutet das, dass die Geschäftsführerin nicht auf das Budget schaut und die erbrachten Leistungen über die im Kundenangebot definierten hinausgehen. Gegenüber den Kund*innen wird so auch verdeutlicht, dass die Agentur bereit ist, zusätzliche Ressourcen für innovative Ideen zu investieren. Diese Initiative kann sich auf eine Vielzahl von Projekten erstrecken, von der Erstellung eines Magazins mit Künstlicher Intelligenz bis hin zur Entwicklung einer verbesserten Animation für ein Branding-Projekt, und bietet somit einen wertvollen Spielraum für zusätzliche kreative Entfaltung.
In der Agentur wurde zudem intern diskutiert, wie sich die gegenseitige Anerkennung fördern und sichtbar machen lässt und erkannt, dass gegenseitige Inspiration ein Schlüsselelement darstellt. Diese Inspiration wird konkret umgesetzt, indem Mitarbeiter*innen ihre kreativen Ideen und aktuellen Inspirationen auf kleinen Moodboards sammeln. Diese Moodboards werden dann nicht nur intern, sondern auch extern veröffentlicht. Jeden Mittwoch stellen die Mitarbeiter *innen vor, was sie aktuell inspiriert oder was sie an bestimmten Aktivitäten, wie beispielsweise Sport, schätzen. Dieser Austausch ermöglicht es, neue kreative Ansätze zu entdecken und fördert gleichzeitig die Anerkennung untereinander, indem die individuellen Beiträge gewürdigt und für die gesamte Agentur sichtbar gemacht werden.
Für Elena Starmühler ist es entscheidend, dass das gesamte Unternehmen an diesen Veränderungen teilhat, nicht nur die Führungskräfte. Dies hat sie durch die Implementierung einer Struktur erreicht, die auf Rollen statt auf festen Positionen basiert, was flexible und dynamische Arbeitsprozesse fördert. Diese Rollenverteilung ermöglicht es, dass jede*r Mitarbeiter*in klar definierte Verantwortlichkeiten hat und sich aktiv an Diskussionen und Entscheidungen beteiligen kann, was zu einer stärkeren Beteiligung und Motivation im gesamten Unternehmen führt.
Mit Initiativen wie den „Out of Office“-Tagen bieten sich zudem Gelegenheiten für das Team, sich außerhalb des traditionellen Büroumfelds zu treffen und in einer inspirierenden Umgebung Ideen auszutauschen. Durch solche Maßnahmen wird ein Raum geschaffen, in dem Mitarbeiter*innen sich nicht nur als Teil des Unternehmens fühlen, sondern auch eine wesentliche Rolle bei dessen Weiterentwicklung spielen. Dies führt dazu, das jede*r Einzelne dazu beiträgt, die Struktur und die Zukunft des Unternehmens aktiv mitzugestalten.
Ein Umfeld schaffen, das Menschlichkeit und Innovation fördert
Mit seinen rund 150 Mitarbeiter*innen nähert sich das auf Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz spezialisierte Unternehmen Innotech dem Thema Zukunftskompetenzen auf eine etwas andere Art und Weise. Laut Claudia Schendlinger, zuständig für den Bereich „People & Culture“, führt die Diskussion über zukünftige Kompetenzen zu einem konkreten Schlüsselbegriff: Menschlichkeit.
Für das Unternehmen bedeutet Menschlichkeit weit mehr als nur Fürsorge und Hilfsbereitschaft. Es umfasst alles, was eine KI oder Maschinenautomatisierung nicht ersetzen können. Konkret definiert das Team Menschlichkeit durch Respekt, Wertschätzung, Kommunikation, Empathie und Kreativität. Diese Fähigkeiten sind unersetzlich und tragen wesentlich zu einem erfolgreichen Arbeitsumfeld bei.
Die 4Cs (Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken) bilden für Innotechs Modell der Organisationsstruktur dabei eine fundamentale Basis für moderne Arbeitsumgebungen. Das Unternehmen hat erkannt, dass effektive Kommunikation und Kollaboration tief in den Werten des Respekts und der Wertschätzung verwurzelt sind, was sich direkt auf die interne und externe Kommunikation auswirkt. Diese Fähigkeiten sind essentiell, um eine offene und integrative Unternehmenskultur zu fördern, in der jede*r Mitarbeiter*in gehört wird und sich wertgeschätzt fühlt.
Gleichzeitig wird die Bedeutung von Kreativität und kritischem Denken hervorgehoben, die in Innotechs Ansatz zur ständigen Reflexion und zur Fähigkeit, kreative Lösungen zu entwickeln, integriert sind. Diese Aspekte sind entscheidend, da das Unternehmen einen signifikanten Wandel in seiner Organisationsstruktur anstrebt, weg von einer traditionellen Hierarchie hin zu einem Modell, in dem Mitarbeiter*innen größere Eigenverantwortung tragen und selbstständiger arbeiten können.
Dieser Übergang erfordert, dass Mitarbeiter*innen nicht nur Aufgaben ausführen, sondern auch aktiv an der Gestaltung ihrer Rollen und Arbeitsprozesse beteiligt sind, was kreatives Denken und eine kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Strukturen erfordert. Innotech setzt daher auf eine stärkere Dezentralisierung der Entscheidungsfindung, was die Mitarbeiter*innen ermächtigt und die gesamte Organisationsdynamik verändert. Kreativität wird hier also nicht nur im traditionellen Sinne von Marketing und Design betrachtet, sondern ist laut Claudia Schendlinger auch als der Schlüssel zur Neugestaltung von Prozessen.
In dem vorgestellten Ansatz wird das traditionelle hierarchische Unternehmensmodell aufgebrochen und durch eine holokratische Struktur ersetzt, die auf Selbstorganisation und Gleichwertigkeit aller Rollen innerhalb von Kreisen basiert. In diesem System gibt es keine klassischen Hierarchien mehr; stattdessen arbeitet man in Kreisen und Unterkreisen, in denen jede Rolle spezifische Verantwortlichkeiten trägt und die Mitarbeiter*innen eigenverantwortlich handeln. Dies fördert das selbstständige Arbeiten und die Reflexion darüber, wie ein Kreis funktioniert und welche Ressourcen benötigt werden. Kreiskoordinator*innen stellen sicher, dass die notwendigen Ressourcen verfügbar sind.
Innerhalb dieses Rahmens werden Mitarbeiter*innen dahingehend bewertet, welche Kompetenzen und Potenziale sie einbringen, und wie diese in die verschiedenen Rollen des Unternehmens integriert werden können. Dies fördert nicht nur die individuelle Entwicklung, sondern auch die Flexibilität und Effizienz des gesamten Unternehmens.
Der Prozess der Bewertung und Integration der Menschlichkeit beginnt dabei schon beim Recruiting. Durch gezielte Fragen in Bewerbungsgesprächen, die auf die Reflexionsfähigkeit der Kandidat*innen abzielen, kann man viel über die persönlichen Eigenschaften und die Selbstwahrnehmung der Bewerber*innen erfahren. Fragen wie „Wie würdest du dich als Mensch beschreiben?“ oder „Was magst du privat gerne?“ helfen zu beurteilen, ob ein* Bewerber*in authentisch ist oder nur versucht, erwartete Antworten zu geben. Solche Fragen offenbaren, wie gut jemand sich selbst kennt und reflektiert, was für die Einstellung neuer Mitarbeiter*innen entscheidend sein kann.
Vorbereitet auf die Zukunft: Die Rolle von Kreativität und sozialen Kompetenzen in einer digitalen Welt
Zusammendfassend kann festgehalten werden, dass Kreativität und menschliche bzw. soziale Kompetenzen neben digitalen Fähigkeiten eine zentrale Rolle bei der Bewältigung künftiger Herausforderungen spielen werden. Diese Fähigkeiten, die nicht durch Künstliche Intelligenz oder Maschinenautomatisierung ersetzt werden können, fördern nicht nur die menschliche Interaktion und das gemeinschaftliche Schaffen, sondern sind auch essenziell, um innovative Lösungen für komplexe Probleme zu entwickeln. In einem Umfeld, das durch ständigen Wandel und Unsicherheit gekennzeichnet ist, ermöglicht die Kultivierung von Kreativität und sozialen Skills, dass Individuen und Organisationen sich anpassen und gleichzeitig ihre Einzigartigkeit bewahren können.
Darüber hinaus stärkt die Integration von Kreativität und sozialen Kompetenzen in die Unternehmenskultur die Fähigkeit von Organisationen, proaktiv und resilient auf Veränderungen zu reagieren. Die Entwicklung dieser Skills sollte daher in jeder strategischen Planung berücksichtigt werden, um eine dynamische und innovative Arbeitskultur zu fördern, die Mitarbeiter*innen motiviert und inspiriert. Diese Fähigkeiten sind unverzichtbar, um nicht nur auf gegenwärtige, sondern auch auf zukünftige Herausforderungen effektiv zu reagieren, was Unternehmen ermöglicht, in einer sich ständig verändernden Welt führend und relevant zu bleiben.
Die Inhalte dieses Textes basieren auf Vorträgen und Diskussionen, die während der Veranstaltung WE ARE SO future skills am 18.04.2024 präsentiert wurden.
Foto-Credits: Kathrin Weiß, Creative Region Linz & Upper Austria
Die Vorträge wurden mit Whisper transkribiert, ChatGPT wurde zur Strukturierung und Zusammenfassung des Textes verwendet.
WE ARE SO future skills fand im Rahmen des Projekts #SACCORD statt, das aus den Mitteln des Erasmus + Programms der Europäischen Union finanziert wird.
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Je stärker unsere Feeds von KI-generierten Inhalten überschwemmt werden, desto größer wird der Wunsch nach menschlicher Einordnung, Haltung und Perspektive. Studien zeigen: KI-Content wird öfter negativ bewertet und bleibt schlechter in Erinnerung. Deshalb setzen sogar Marken wie Apple, Porsche, Polaroid und Generali mittlerweile auf „made by humans” als echtes Differenzierungsmerkmal. Genau hier setzen wir im Workshop an. Gemeinsam finden wir heraus, was „people first” Content ausmacht, also Content, in dem Menschen im Vordergrund stehen und ihre Geschichten erzählen. Und wie Inhalte entstehen, die wirklich im Gedächtnis bleiben. „Algorithmen schaffen Reichweite. Menschen schaffen Verbindung.“ – Anna Turner, 1000 Things Media House Darum geht’s im Workshop Wann wirkt Content eigentlich menschlich? Warum berühren uns manche Inhalte, während andere schon nach wenigen Sekunden in Vergessenheit geraten? Und welche Inhalte sind heute überhaupt noch relevant? Im Workshop gehen wir genau diesen Fragen nach. Wir finden heraus, welche Rolle persönliche Erfahrungen, Perspektive und kulturelle Identität für relevanten Content spielen und wie echte Nähe aufgebaut werden kann. Dabei feilen wir direkt an deiner Content-Strategie. In Mini-Audits analysieren wir bestehende Inhalte und übersetzen unsere Learnings in „people first” Formate und Content-Ideen. Du lernst außerdem, wie du KI sinnvoll einsetzen kannst, ohne dass deine Inhalte an Persönlichkeit verlieren. Das erwartet dich im Workshop Das nimmst du konkret mit Dieser Workshop ist für Hard Facts Tickets & Preise Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person …
Allgemein, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man eine Destinationsmarke für einen Ort, der sich nicht eindeutig in ein Bild übersetzen lässt? Diese Frage stand im Zentrum unseres Talks „Take a Risk, Visit Linz“ im Behrens Lab der Creative Region. Zu Gast waren Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin von Linz Tourismus, und Ino Karning, Geschäftsführer der Agentur Fredmansky, die gemeinsam Einblicke in den Markenprozess hinter dem aktuellen Auftritt von Linz Tourismus gegeben haben. Im Gespräch ging es nicht nur um das Ergebnis – den Claim und die visuelle Identität – sondern vor allem auch um den Weg dorthin: um Strategie, Zusammenarbeit und die Frage, wie viel Mut es braucht, um sich bewusst gegen klassische Tourismuslogiken zu entscheiden. Ausgangspunkt: Eine Stadt ohne klares Bild Ein zentraler Gedanke zu Beginn des Prozesses war die Frage, wofür Linz als Tourismusdestination eigentlich steht. Während andere Städte mit klaren Bildern oder Symbolen arbeiten, ist Linz weniger eindeutig positioniert. Genau darin lag jedoch auch die Chance für den neuen Markenauftritt. „Wenn man an Wien denkt, hat man sofort Bilder im Kopf. Bei Linz ist das weniger klar – und genau das war unser Ausgangspunkt.“ Statt zu versuchen, ein weiteres starkes Symbol zu definieren, wurde bewusst ein anderer Weg gewählt: Der Fokus sollte nicht auf einem festen Bild liegen, sondern auf der Erfahrung vor Ort. Der Claim: „Take a risk“ als strategische Entscheidung Der Claim „Take a risk, visit Linz“ ist direkt aus dieser Überlegung entstanden. Er basiert auf der Beobachtung, dass viele Besucher*innen …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man als Kreative*r einen eigenen Stil? Wie wird man sichtbar, ohne sich permanent auf Social Media zu verlieren? Und wie findet man den Mut, Fragen zu stellen, Grenzen zu setzen und den eigenen Wert klar zu kommunizieren? Diese Fragen standen im Zentrum des dritten Young Creative Club. Zu Gast war Illustratorin Carina Lindmeier, die im neuen Office von Fredmansky offen über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über Stilfindung, Sichtbarkeit, Kund*innenarbeit und den Umgang mit AI sprach. Schnell wurde klar: Einen eigenen Stil findet man nicht über Nacht. Und schon gar nicht dadurch, dass man wartet, bis alles perfekt ist. Für Carina war der Weg dorthin ein Prozess aus Ausprobieren, Scheitern, Weiterentwickeln und immer wieder Neujustieren. „Man glaubt immer, man muss alles fertig haben – Website, Logo, Auftritt – und dann geht man raus in die Welt und alle buchen dich. So funktioniert es in der Regel nicht.“– Carina Lindmeier Gerade am Anfang, sagt Carina, sei es wichtig, Dinge auszuprobieren und den eigenen Auftritt wachsen zu lassen. Der eigene Stil entsteht nicht im stillen Kämmerchen, sondern durch Praxis: durch Projekte, Begegnungen, Umwege und manchmal auch durch Zufälle. Was heute klar und wiedererkennbar wirkt, war oft ein langer Weg. Carina erzählte, dass sie früher fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gearbeitet hat und Farbe lange gemieden hat. Heute ist Farbe ein zentraler Teil ihrer Arbeit. Auch ihre Nische im Bereich Food- und Lifestyle-Illustration habe sich nicht strategisch von Anfang an ergeben, sondern Schritt für Schritt entwickelt. …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Eine neue Ära der Suche Seit dem Launch von ChatGPT hat sich die Art und Weise, wie Menschen im Internet suchen, fundamental verändert. Wir bewegen uns weg von Ergebnislisten hin zu direkten Antworten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Spielregeln für Sichtbarkeit und Traffic werden neu geschrieben. In diesem Workshop analysieren wir den Paradigmenwechsel von klassischem SEO hin zu GEO (Generative Engine Optimization). Du lernst nicht nur die technologische Basis von LLMs (Large Language Models) kennen, sondern vor allem, wie du dieses Wissen strategisch nutzt. Zusätzlich zu Theorie-Input blicken wir auch in die Praxis: Wie müssen Inhalte heute aufgebaut sein, damit sie von KIs als „beste Antwort“ zitiert werden? Welche Tools helfen dir, Lücken in deiner Strategie aufzudecken? Dieser Tag ist dein Update für die neue Ära der Suche – damit deine Marke auch in Zukunft dort sichtbar ist, wo die Nutzer*innen ihre Antworten finden. Was du aus diesem Workshop mitnimmst: Für wen sich der Workshop lohnt: die verstehen wollen, wohin sich der Markt bewegt. Er ist ideal für alle, die für die Sichtbarkeit von Unternehmen verantwortlich sind und sicherstellen wollen, dass ihre Content-Strategie nicht von der technologischen Entwicklung überrollt wird. Hinweis: Tiefgehendes technisches SEO-Vorwissen ist keine Voraussetzung. Wir holen dich dort ab, wo klassisches Marketing auf moderne KI-Technologie trifft. Bitte mitbringen / vorbereiten: Tickets & Preise: Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person gültig Tickets für …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch. Special Input – Erasmus für Jungunternehmer*innen Im Rahmen des Portfolio Talks wird das internationale Mentoring-Programm Erasmus für Jungunternehmen vorgestellt. Deine Vorteile als Jungunternehmen Als Jungunternehmer*innen kannst du…
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberinnen Michaela Geiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
Neu dabei? Dann ist dieser Breakfast Club genau der richtige für dich! Bei Croissants und gutem Kaffee triffst du die anderen neuen Members. Ein gemütliches Frühstück zum Austauschen und gegenseitigen Kennenlernen. Der Breakfast Club ist bewusst klein gehalten. Ohne Vorträge, dafür mit guten Gesprächen, neuen Bekanntschaften für einem entspannten Start in den Tag. Die Veranstaltung ist kostenlos für Members der Creative Region. Bitte HIER anmelden!
Ob Verein, Gemeinde, Kulturprojekt oder Unternehmen: Alle stehen vor derselben Herausforderung. Aufmerksamkeit zu bekommen ist das eine. Menschen langfristig zu begeistern, das andere.Wie entsteht echte Beteiligung? Was motiviert Menschen, sich freiwillig einzubringen? Welche Rolle spielen Sinn, Gemeinschaft und Kommunikation? Und wie werden aus Interessierten Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitgestalten oder eine Idee weitertragen?Gemeinsam werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und diskutieren, welche Prinzipien überall funktionieren – vom Ehrenamt über Bürger*innenbeteiligung bis hin zum Community Building rund um Unternehmen. Diese Veranstaltung ist spannend für: Unsere Inputgeber*innen Katharina Häckel-Schinkinger Katharina Häckel-Schinkinger ist Kommunikationsexpertin. Sie arbeitet dort, wo Worte Gewicht haben: in Krisen, in gesellschaftlichen Debatten und an den Bruchstellen des Zusammenlebens. Aktuell unterstützt sie Österreichs renommierteste Klimaanwältin Michaela Krömer und ihren Verein CLAW, Climate Law, in strategischer Kommunikation und Fundraising. Zuvor gründete sie das Social Business Habibi & Hawara mit, war 2020 Pressereferentin im Kabinett von Gesundheitsminister Rudi Anschober inmitten der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik und leitete mehr als vier Jahre Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich. Zuletzt verantwortete sie von September 2025 bis März 2026 die Krisenkommunikation von SOS-Kinderdorf. Zur Diskussion zu Gast: Michaela Reisenberger Michaela Reisenbergers Wirkungsräume sind seit jeher vielschichtig, überlappend und sich gegenseitig befruchtend. Ihre Ausbildungen in den Bereichen Kulturmanagement, Fotografie, Theater, Philosophie, und Publizistik bilden den Boden für ein wesentlich breiteres Feld, in dem sie beruflich tätig ist. 13 Jahre lang hat sie gemeinsam mit Anita Huber-Katzengruber das „Sommerfest Herrenstraße“ verantwortet und …