Storytelling ist die Kunst, das Narrativ einer Marke über verschiedene Kanäle und Plattformen hinweg zu vermitteln und über Markengeschichten erfolgreich emotionale Verbindungen zu potenziellen Kund*innen herzustellen. Im Workshop mit den vielausgezeichneten Kreativen Christian Hellinger und Leopold Kreczy von Wien Nord Serviceplan trainierst du, wie du Brand Narratives über Jahre hinweg ausgestalten, erzählen und mit ständiger Relevanz und neuen Geschichten beleben kannst. Wie du authentische Geschichten erzählen kannst, die Kund*innen bewegen. Du bekommst viel Input in Form von Praxisbeispielen aus der jahrelangen Erfahrung der beiden Vortragenden und wendest das Gelernte natürlich auch gleich an.
150 Gäste diskutierten am 12. Oktober beim Impulsabend „AI m[eats] creativity?” in der Linzer Tabakfabrik, wie AI die Kreativwirtschaft langfristig transformieren wird.
Künstliche Intelligenz (KI) oder Artificial Intelligence (AI) ist längst in der Kreativwirtschaft angekommen. Was es für die Branche bedeutet, wenn die dem Menschen ureigenste Eigenschaft – die Kreativität – auch von Maschinen übernommen wird?Wir gehen der Sache auf den Grund.
Wir beobachten für dich nationale und internationale Expert*innen und ihre Projekte, filtern relevante Inhalte aus der Vielzahl der täglichen Meldungen heraus und fassen dir einmal im Monat die wichtigsten Neuigkeiten im Kontext von KI und Kreativwirtschaft zusammen.
Kreative müssen sich anpassen, um den Anforderungen der neuen AI-gestützten Arbeitswelt gerecht zu werden. Welche Fähigkeiten werden in Zukunft gefragt sein, um im kreativen Bereich erfolgreich zu bleiben? Cees Dingler, Gründer & Creative Director von Capitola Amsterdam, gab in seinem Impulstalk bei “AI m[eats] creativity?” Einblicke in die wichtigsten Kompetenzen, die zukünftig unerlässlich sein werden.
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Die Künstliche Intelligenz revolutioniert die Kreativwirtschaft – und stellt Kreativagenturen vor die Frage: Wo können wir noch echten Wert schaffen? Thomas Ragger, Managing Director und CTO der Digitalagentur Wild, beleuchtete bei „AI m[eats] creativity?“ die Möglichkeiten, wie AI sinnvoll in Geschäftsmodelle integriert werden kann, ohne die Essenz menschlicher Kreativität zu verlieren. 1. Die kreative Herausforderung: AI als imitierende Kraft AI ist heute in der Lage, Bilder, Texte und sogar Musik zu generieren – doch Ragger betont, dass diese Ergebnisse immer auf bereits existierenden Daten basieren und keine originelle Kreativität darstellen. „Kreativität beginnt dort, wo AI aufhört zu imitieren – unser Wert liegt in der Schaffung authentischer Markenpersönlichkeit.“ – Thomas Ragger 2. Drei Ansätze für innovative AI-Business-Modelle Ragger präsentierte drei zentrale Ansätze, wie Unternehmen AI effektiv einsetzen können, um Kund*innenerlebnisse und Markenwerte zu stärken: 1. Markengetreue AI-Agenten entwickeln 2. Hyper-Personalisierung für individuelle Kund*innenerlebnisse 3. Skalierbare, markenkonforme AI-Tools „Markenspezifische KI-Modelle können Agenturen helfen, einzigartige Erlebnisse zu skalieren und gleichzeitig den kreativen Stil und die Markenidentität zu bewahren.“ – Thomas Ragger 3. Geschäftsmodelle: Wirtschaftlichkeit durch AI sichern Ragger sieht in AI nicht nur ein Werkzeug für Effizienz, sondern auch die Basis für zukunftsfähige Geschäftsmodelle: 4. Das menschliche Element: Unersetzlich im kreativen Prozess Ragger betont, dass die wahre Stärke von Kreativagenturen in ihrer Fähigkeit liegt, AI zu steuern und mit menschlichem Gespür zu ergänzen. „Die Zukunft der Kreativität liegt in der Kombination von menschlichem Denken und maschineller Präzision.“ – Thomas Ragger Fazit: AI als …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
In einer sich ständig wandelnden Welt sind Soft Skills wie Kreativität, kritisches Denken und Kommunikationsfähigkeit unverzichtbar, um Innovationen voranzutreiben und die Zusammenarbeit zu stärken. Besonders in nicht urbanen Regionen helfen diese Fähigkeiten, regionale Netzwerke zu fördern und den Standort zukunftsfähig zu gestalten.
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Im Workshop mit Michael John bekommst du einen Überblick zu den vielen Möglichkeiten von KI-Anwendungen im Marketing. Neben jeder Menge Inspiration, gibt es natürlich hands-on time um die vorgestellten Technologien auch gemeinsam auszuprobieren und zu testen.
Bei “AI m[eats] creativity?” diskutierten am 10. Oktober über 100 Teilnehmer*innen im Ausstellungsbereich des Ars Electronica Centers, wie Künstliche Intelligenz die Kreativwirtschaft und die moderne Arbeitswelt prägt. Auf Einladung der Creative Region ließen bereits zum zweiten Mal sieben hochkarätige Expert*innen die Gäste an ihrer geballten internationalen Expertise teilhaben. Das innovative Format vereinte TEDx-Spirit mit Haubenküche, einer einzigartigen Location und inspirierenden Kurzimpulsen. Das Besondere dabei: Die Vortragenden saßen gemeinsam mit den Gästen am Tisch. Das ermöglichte vertiefende Gespräche und Austausch auf Augenhöhe. Begleitet wurden sie von einem Sieben-Gänge-Menü von Muto. Unter den Gästen befanden sich hochkarätige Unternehmen aus ganz Österreich. Der Tenor des Abends: In einer von KI geprägten Arbeitswelt rücken strategische, kreative und zwischenmenschliche Kompetenzen mehr denn je in den Fokus.
“Der anfängliche Hype ist vorbei und viele arbeiten bereits selbstverständlich mit KI. Deshalb wollten wir wissen: wie integrieren Agenturen, Kreativschaffende und Marketingverantwortliche KI in ihre tägliche Arbeit, welche Leistungen können Kreativschaffende in Zukunft anbieten, welche Skills sind dafür notwendig? Der Austausch untereinander und Diskussionen auf Augenhöhe waren dabei wieder wesentliche Aspekte – das unterstreicht genau die menschlichen Faktoren, die es benötigt, um AI mehrwertstiftend einzusetzen.”,
so Georg Tremetzberger, Geschäftsführer der Creative Region Linz & Upper Austria.
„Linz ist Vorreiterin in Sachen KI: Mit der JKU, Sepp Hochreiter und Martina Mara sowie der Ars Electronica haben wir hier geballte Kompetenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Die Creative Region brachte bei AI m[eats] creativity? all diese Akteur*innen zusammen und zeigte einmal mehr, was besonders in der Kreativwirtschaft noch alles möglich sein wird“,
sagt Doris Lang-Mayerhofer, Linzer Stadträtin für Kreativwirtschaft.
State-of-the-art Ansätze und zukünftige Möglichkeiten zeigten die sieben Expert*innen in ihren Impulsvorträgen:
AI & Modern Society | Anne-Liese Prem, LOOP
“Die Grenzen zwischen digital und real verschwimmen – und damit wachsen unsere kreativen Möglichkeiten.”
In ihrem Vortrag betonte Annie-Liese Prem, Head of Cultural Insights & Future Trends bei LOOP, dass die Gesellschaft durch die wachsende Präsenz und Einfluss von KI vor grundlegenden Veränderungen steht. Sie hob fünf zentrale Trends hervor:
Der Aufstieg digitaler Avatare und KI-Influencer, die bereits in Social-Media-Kampagnen großer Marken präsent sind.
Die emotionale Bindung, die durch KI ermöglicht wird, wie durch virtuelle Assistenten, die auf persönliche Bedürfnisse reagieren.
Immersive E-Commerce-Erlebnisse, die durch 3D-Darstellungen und virtuelle Anproben interaktiver werden.
Integration von Wearables mit KI, die auf das Wohlbefinden und die Emotionen der Nutzer eingehen.
Das Aufleben des Metaverses und Spatial Computing, das durch Technologien wie die Apple Vision Pro verstärkt wird und eine räumliche, erlebenswerte Interaktion bietet.
„Today is the worst our technology will ever be“ – dieses Zitat der amerikanischen Futuristin Amy Webb fasst Anne-Lieses Zukunftsoptimismus gut zusammen.
“Wir brauchen mehr Bewertungskompetenz und Qualitätsbewusstsein, um nicht in einer Flut beliebiger KI-Inhalte zu versinken”
Cees Dingler, Creative Director und Mitbegründer von Capitola Amsterdam, sprach über die Zukunft kreativer Fähigkeiten in einer zunehmend technisierten Welt und betonte, wie wichtig es sei, Technologie als Partner der Kreativität zu betrachten. Er identifizierte fünf wesentliche Fähigkeiten, die zukünftige Kreative brauchen: Erstens,
Coding – ein grundlegendes Verständnis der Technik hinter KI ermöglicht bessere Zusammenarbeit und Kontrolle über kreative Tools.
Crafting – inmitten perfektionistischer KI-Bilder werden menschliche, unperfekte Details wieder wichtiger, um Authentizität zu schaffen.
Curation – das smarte Kuratieren von KI-Ergebnissen ist essentiell, um nicht in einer Flut beliebiger Inhalte zu versinken.
Critique – ein kritischer Umgang mit KI-Ergebnissen und deren Bedeutung für die User*innen bzw. Konsument*innen ist unverzichtbar.
Collaboration – in einem Team von Menschen und Maschinen braucht es die Fähigkeit, als Teil eines größeren Ganzen zu wirken. Mit diesen Prinzipien lässt sich die Kraft der KI nutzen, um kreative Prozesse zu bereichern.
“KI demokratisiert Leadership und schafft Raum für echte zwischenmenschliche Verbindungen”
Axel Unger, VP bei MACH49 und langjähriger Geschäftsführer von IDEO Germany, sprach über die transformative Kraft von KI im Bereich Leadership und stellte dar, wie künstliche Intelligenz Führung neu definiert. Unger erläuterte fünf zentrale Transformationen, die KI in Organisationen fördert:
Demokratisierung von Leadership – KI ermöglicht eine verteilte und selbstorganisierte Führung, da Mitarbeitende auf Wissen und Intelligenz zugreifen können.
Bessere Entscheidungsfindung – KI kann datenbasierte Entscheidungen unterstützen und so über rein intuitive Ansätze hinausgehen.
Proaktives statt reaktives Handeln – durch Mustererkennung hilft KI, vorwärtsgerichtete Strategien zu entwickeln.
Personalisierte Führung – KI kann Potenziale und Stärken von Teammitgliedern erkennen und fördern. Und fünftens, Auflösung von Silos – indem KI Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg erleichtert, wird kooperative Innovation gefördert.
Unger betonte, dass KI Führungskräften zukünftig mehr Freiraum für strategische und zwischenmenschliche Aspekte ihrer Rolle geben kann.
AI & Workflows | Wolf Spieth, Monks (ehemals Media Monks)
“KI soll Kreative nicht ersetzen, sondern sie befähigen, mehr und besser zu schaffen”
Wolf Spieth, Transformation & AI Lead bei Monks, erläuterte, wie KI die Arbeitsprozesse in der Kreativbranche transformiert und wie Monks diesen Wandel aktiv gestaltet. Der Ansatz bei Monks konzentriert sich auf drei Kernbereiche: Daten, Content und Media.
Datenanalyse – Monks nutzt KI-gestützte Analyse-Tools, um tiefere Einblicke in Daten zu gewinnen, die früher nur schwer zugänglich waren. KI hilft, Muster zu erkennen, die menschliche Analyst*innen möglicherweise übersehen und unterstützt dadurch eine präzisere Planung und effektive Personalisierung von Inhalten.
Content-Erstellung – Mit KI können bei Monks kreative Prozesse beschleunigt und skalierbare Inhalte in hoher Qualität produziert werden. Tools wie Monks Flow ermöglichen es, Inhalte effizienter zu erstellen und zu optimieren, so dass repetitive Aufgaben automatisiert werden können und Kreative sich auf die anspruchsvolleren Aspekte ihrer Arbeit konzentrieren können. Die kreative Kontrolle bleibt dabei stets in den Händen der Menschen – KI übernimmt unterstützende Aufgaben, während Designer*innen und Content-Erstellerinnen sicherstellen, dass der finale Output dem gewünschten Markenbild entspricht und hohe kreative Standards erfüllt.
Media – die Automatisierung und Optimierung der Medienausspielung mit Hilfe von KI ermöglicht eine personalisierte, zielgerichtete Ansprache auf Performance-Plattformen. Durch den Einsatz von Digital Twins und Tools wie “Monks Flow” werden kreative Inhalte schnell und präzise an die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Märkte und Zielgruppen angepasst.
Spieth betonte, dass es nicht darum geht, Prozesse vollständig zu automatisieren, sondern gezielt kleine Schritte zu setzen, die eine nachhaltige Verbesserung der Qualität und Effizienz bringen.
“Unsere Kreativität verdient es, richtig bepreist zu werden. Wir haben uns zu lange unter unserem Wert verkauft”
Katharina Maun, Gründerin und Kreativdirektorin der Agentur Dodo, sprach über die Herausforderungen und Chancen, die KI für die Preisgestaltung kreativer Leistungen mit sich bringt. Sie betonte, dass es in der Kreativbranche wichtig ist, den Wert von Ideen und Kreativität nicht nur durch Zeitaufwand zu messen, sondern diesen angemessen zu bewerten. Maun hob drei zentrale Punkte hervor:
Neudefinition des Wertes von Kreativität – Kreative Leistungen werden oft auf einfache, abrechenbare Zeitaufwände reduziert, was die einzigartige Qualität und den Wert kreativer Ideen untergräbt. Maun appelliert an die Branche, sich nicht unter ihrem Wert zu verkaufen.
Erziehungsarbeit bei Kund*innen – Maun sieht hier eine Art „Erziehungsarbeit“, um den Kund*innen klarzumachen, dass KI zwar Prozesse beschleunigen kann, aber die Zeit und Expertise hinter einer kreativen Strategie einen nachhaltigen Mehrwert bieten, den KI nicht allein liefern kann. Umgekehrt schafft der Einsatz von KI einen Mehrwert für Kund*innen, da Agenturen dadurch flexibler auf Kund*innen -Wünsche reagieren und mehr Zeit für Exzellenz aufbringen können.
Umgang mit Angst vor KI – Maun plädierte für eine positive Einstellung gegenüber KI, die Kreative in Europa anspornen sollte, Chancen statt Bedrohungen zu sehen. Indem die Branche ihre Prozesse effizienter gestaltet und gleichzeitig den kreativen Mehrwert bewahrt, können Kreativagenturen ihre Relevanz stärken und wirtschaftlichen Erfolg sichern.
“Kreative steuern die KI – und damit die Zukunft von Brands”
Thomas Ragger, Co-Founder der Kreativagentur Wild, sprach darüber, wie Kreativagenturen durch strategische Nutzung von KI Mehrwert schaffen und diesen Mehrwert monetarisieren können. Er hob drei zentrale Ansätze hervor:
Personalisierte KI-Erfahrungen – Ragger erklärte, dass KI-gestützte Agenten mehr sein sollten als nur funktionale Tools. Sie sollten die Persönlichkeit und den Charakter einer Marke widerspiegeln und eine menschliche Verbindung zu den Nutzern aufbauen. Indem KI-Modelle mit markenspezifischen Daten und Tonalitäten trainiert werden, können Agenturen Markenagenten entwickeln, die in ihrer Sprache und ihrem Verhalten authentisch wirken. Diese Art von personalisierten KI-Agenten hat das Potenzial, Interaktionen emotional ansprechender zu gestalten und so das Vertrauen und die Loyalität der Kund*innen zu stärken.
Hyper-Personalisierung und maßgeschneiderte Erlebnisse – Ragger zeigte auf, wie KI eingesetzt werden kann, um für Kunden individuell abgestimmte Erlebnisse zu schaffen. Indem sie die Bedürfnisse und Vorlieben einzelner Nutzer*innen analysiert, ermöglicht KI eine präzise Ansprache, die weit über herkömmliche Marketingstrategien hinausgeht. Beispielsweise kann ein KI-System in einem physischen Store oder im E-Commerce-Bereich eine persönliche Beratung bieten, die auf den jeweiligen Kontext der Kund*in zugeschnitten ist.
Markenspezifische KI-Tools – Ragger betonte, wie wichtig es ist, dass KI-gesteuerte Tools markenkonform gestaltet sind, um die Authentizität und Konsistenz von Inhalten sicherzustellen. Wild entwickelt Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, KI-Modelle für ihre spezifischen Markenbedürfnisse zu trainieren. Zum Beispiel können Unternehmen KI-Tools nutzen, um Inhalte in ihrem individuellen Stil zu generieren – von visuellen Assets bis hin zu Texten. Durch maßgeschneiderte KI-Modelle lassen sich Prozesse nicht nur beschleunigen und vereinfachen, sondern auch Lizenzmodelle entwickeln, mit denen Unternehmen für jede Nutzung dieser markenkonformen Inhalte einen Ertrag erzielen können.
Ragger unterstrich, dass die Rolle der Agenturen und kreativen Teams darin besteht, die kreative Richtung und die Markenpersönlichkeit festzulegen, während KI diese Vision aufgreift und skaliert. KI ist für ihn ein Werkzeug, das Kreativen erlaubt, ihre Arbeit auf eine neue Ebene zu heben, indem es ihre Effizienz steigert und die Umsetzung vereinfacht, ohne dabei die Kontrolle über die Markenidentität zu verlieren.
AI & Human Creativity | Martina Mara, LIT Open Innovation Center / JKU
“Kreativität bedeutet, Verantwortung für die eigene Idee zu übernehmen – das kann KI (noch) nicht”
Martina Mara, Professorin für Robopsychology und Expertin für Mensch-KI-Interaktion, sprach über die Beziehung zwischen menschlicher Kreativität und künstlicher Intelligenz. Sie betonte, dass KI zwar in der Lage ist, beeindruckend viele und teilweise nützliche Ideen zu generieren, jedoch nicht als „kreativ“ im menschlichen Sinne bezeichnet werden kann. Mara identifizierte wichtige Punkte, die die Kreativität von KI und Menschen unterscheiden:
Kreativität erfordert Absicht, Eigenmotivation und Verantwortung – Kreative Akteure wollen etwas ausdrücken und stehen hinter ihrer Arbeit, was KI-Systemen fehlt.
Bedürfnis nach Autonomie und Kompetenz – Menschen fühlen sich im kreativen Prozess wohler, wenn sie selbstständig Entscheidungen treffen können und sich als Expert*innen erleben, was durch die Gestaltung von KI-Tools unterstützt werden sollte.
Das Kompetenzerleben von Mitarbeiter*innen soll durch die Förderung eines gesunden Umgangs mit KI gesteigert werden – Schulungen und transparente Kommunikation darüber, wie KI funktioniert, können helfen, Ängste zu mindern und die Nutzung von KI als Werkzeug zu fördern, das Kreative bereichert, anstatt sie zu ersetzen. Mara regte an, darüber nachzudenken, wie das Zusammenspiel von Mensch und KI im kreativen Prozess gestärkt werden kann.
Es zeigt sich, dass KI nach dem ersten Hype nun in den Unternehmen angekommen ist und die neuen Tools integriert werden. Jetzt gilt es, diese Technologien aktiv zu nutzen, die notwendigen Kompetenzen – auch über das reine Prompting hinaus – auszubauen und die Kommunikation sowie die Gesellschaft mit den neuen Möglichkeiten auf ein neues Niveau zu bringen. Menschliche Kompetenzen wie eine kritische Auseinandersetzung und Kuration von Inhalten, strategisches und vernetztes Denken und gestalterische Leitung werden immer wichtiger. Die Creative Region schloss mit dem Aufruf, dem Thema KI auch in Zukunft kritisch und neugierig zu begegnen sich die Freude an der menschlichen Kreativität zu wahren und die Wertschätzung für kreative Arbeit wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Kreativwirtschaft ist mehr als Gestaltung. Sie bringt neue Perspektiven in Prozesse, stellt Fragen, die sonst niemand stellt und macht aus einer Idee etwas, das am Markt besteht. Wenn Unternehmen und Kreative früh und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen nicht nur schönere, sondern bessere, manchmal völlig neue Produkte und Services. Drei Projekte aus Oberösterreich zeigen, wie das konkret aussieht: was sie angetrieben hat, was sie gelernt haben und warum sie immer noch zusammenarbeiten. FalkenOhr: Wenn gemeinsames Tüfteln ein Produkt international macht Robert Mayr hatte eine klare Idee: ein Klangmöbel, das nicht nur schön ist, sondern wirklich funktioniert und Technologie, Handwerk und Design vereint. Ein HiFi-Rack für Menschen, die Audiosysteme im sechsstelligen Eurobereich betreiben und die wissen, dass das beste System nur so gut klingt wie das Möbel, auf dem es steht. Was er nicht hatte: das Material dafür. Es gab schlicht keines am Markt, das alle Anforderungen erfüllte. Die Lösung entstand gemeinsam mit Claudia Haslinger und der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham, einer Tischlerei, die mit 5-Achs-CNC-Technologie alles von Holz bis Aluminium bearbeitet und Kund*innen von Designstudios bis zur Flugzeugindustrie bedient. Aus einem gemeinsamen Netzwerk zusammengefunden, haben die beiden über Jahre ein eigenes Verbundmaterial entwickelt, das es in dieser Form vorher nicht gab. Kein fertiger Plan, kein garantiertes Ergebnis, nur die gemeinsame Überzeugung, dass es eine Lösung geben muss. „Es hat nie geheißen: Wenn wir das probieren, kostet es. Sondern einfach: Okay, das ist die Aufgabenstellung, probieren wir es einfach. Die Kernthematik …
Am 2. Oktober tauchen wir mit Dörte Spengler-Ahrens konkreter und tiefer in ihre Arbeit ein: Anhand ausgewählter Cases gibt sie Einblicke in Kampagnen, Markenprozesse und die Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Arbeiten stehen.
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Was passiert, wenn Wissenschaft die Labor- und Konferenzwelt verlässt und auf Künstler*innen, Festivalpublikum und völlig neue Perspektiven trifft? Seit 2020 bringt der LIT Sonder-Call der Johannes Kepler Universität Linz genau diese Welten zusammen. Forschende und Studierende entwickeln gemeinsam mit Künstler*innen Projekte für das Ars Electronica Festival. Mit einem Anspruch, der über klassische Wissenschaftskommunikation hinausgeht. Denn hier geht es nicht darum, Forschung nachträglich hübsch zu verpacken. Es geht darum, etwas entstehen zu lassen, das keine der beteiligten Disziplinen alleine hätte entwickeln können. Wir haben mit Gregor Pechmann und Denise Atteneder, dem Team hinter dem LIT Sonder-Call darüber gesprochen, warum Wissenschaft den Elfenbeinturm verlassen muss, was Kunst dabei verändern kann und warum ein Festival mit einer unverrückbaren Deadline manchmal genau der richtige Ort für Experimente ist. Wissenschaft raus aus dem Labor Als der JKU Campus 2020 erstmals zu einem Hauptschauplatz des Ars Electronica Festivals wurde, sollte die Universität nicht nur Raum zur Verfügung stellen, sondern sich auch inhaltlich einbringen. Der LIT Sonder-Call entstand vor dem Hintergrund der sogenannten „Third Mission“ von Universitäten: Neben Forschung und Lehre gehört auch der Transfer von Wissen in die Gesellschaft zu ihren Aufgaben. Der Call sollte dafür eine neue Plattform schaffen. „Wissenschaft soll nicht einfach nur zum Selbstzweck da sein. Es geht sehr viel um die dritte Mission einer Universität. Die erste ist forschen, die zweite ist lehren, und die dritte: eben diesen Wissenstransfer an die Öffentlichkeit zu ermöglichen.“, so Gregor Pechmann. Dafür werden Wissenschaftler*innen und Studierende …
Wie gelingt es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen gerne Verantwortung übernehmen, sich als Teil des Teams fühlen und gemeinsam etwas voranbringen wollen? Gerade durch flexible Arbeitsmodelle, unterschiedliche Erwartungen und neue Ansprüche an Führung verändert sich das Miteinander in Unternehmen. Führungskräfte stehen vor der Frage, wie sie Orientierung geben und gemeinsame Ziele stärken können, ohne dabei auf Druck oder starre Vorgaben zu setzen. In diesem Member Circle sprechen wir darüber, was es für echtes Commitment braucht. Was fördert Zusammenhalt und Eigeninitiative? Wie entsteht echte Motivation? Und was können Führungskräfte konkret dazu beitragen, dass Mitarbeiter*innen nicht nur dabei sind, sondern sich aktiv einbringen und mitgestalten wollen? In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze für die eigene Praxis. Der kleine Kreis von ca. 10 Teilnehmer*innen ermöglicht einen direkten, fokussierten Austausch und das Lernen aus den Erfahrungen anderer. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle „Besser kommunizieren mit Kund*innen“, am 21. April 2026
Was als entspannter gemeinsamer Abend für unsere Members gestartet ist, hat sich mittlerweile zu einem Fixpunkt im Creative Region Kalender entwickelt. Auch heuer wieder: Zusammenkommen, bekannte Gesichter wiedersehen, neue kennenlernen, Ideen austauschen – und schauen, was daraus entsteht. Denn ein gutes Netzwerk lebt nicht von Visitenkarten und steifem Smalltalk, sondern von Menschen, die miteinander ins Gespräch kommen. Mittlerweile sind rund 140 Unternehmen Creative Region Members und damit part of the WE. Beim not another get together bringen wir dieses Netzwerk zusammen – unkompliziert, persönlich und im gewohnten Creative Region Vibe. Was dich erwartet: Keine Vorträge. Kein Pflichtprogramm. Kein awkward Networking. Einfach ein Abend zum Reden, Kennenlernen, Wiedersehen, Austauschen und Zusammensein. Hard Facts Die Teilnahme ist für Creative Region Members kostenlos. Bitte sichere dir trotzdem HIER dein Gratis-Ticket, damit wir wissen, mit wie vielen Menschen wir rechnen dürfen. Du bist noch kein Member?Dann ist das vielleicht die perfekte Gelegenheit, einmal reinzuschnuppern, die Community kennenzulernen und herauszufinden, ob du part of the WE werden möchtest. Melde dich dafür einfach bei Kathrin unter kathrin@creativeregion.org. Wo: Cafeteria Frédéric, Hauptplatz 6, 4020 Linz Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
Freistädter Bier hat etwas, das sich nicht einfach neu erfinden lässt: 250 Jahre Geschichte, eine starke Verankerung im Mühlviertel und eine Community, die eng mit der Marke verbunden ist. Als Freistädter Bier und die Agentur Gruppe am Park ihre Zusammenarbeit starteten, ging es deshalb nicht um einen radikalen Neustart. Es ging um die Frage: Wie lässt sich eine starke Marke weiterentwickeln, ohne das zu verlieren, was sie besonders macht? Die Antwort darauf wurde „Wir sind so frei“. Ein Claim, der Unabhängigkeit, Regionalität und die Herstellungsprinzipien der Brauerei zu einer klaren Haltung verbindet und Freistädter damit bewusst von einem österreichischen Biermarkt abgrenzt, der stark von großen Konzernmarken geprägt ist. Frei von Gentechnik, frei von Zusätzen und ohne multinationalen Konzern im Rücken: Der Claim bringt auf den Punkt, was bereits Teil der Marke war, und schafft gleichzeitig Raum für ihre Weiterentwicklung. Mit reduzierten Plakaten, pointierten Botschaften und einem Auftritt mit Ecken und Kanten wird diese Haltung konsequent in Kommunikation übersetzt. Vor allem aber rückt „Wir sind so frei“ jene Menschen stärker ins Zentrum, die Freistädter Bier seit jeher prägen. Wir haben mit Paul Steininger von Freistädter Bier und Bernhard Buchegger von Gruppe am Park über behutsame Markenarbeit, gegenseitiges Vertrauen, mutige Entscheidungen und die Frage gesprochen, warum eine starke Community für eine regionale Brauerei weit mehr ist als ein Marketinginstrument. Weiterentwickeln statt neu erfinden Die Ausgangslage bedeutete für die Gruppe am Park: genau hinzusehen. Was funktioniert bereits? Was darf keinesfalls verloren gehen? Und …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …
Was passt besser zu mir: Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit? Wie viel kreative Freiheit habe ich wirklich? Wo gibt es mehr Sicherheit, wie spricht man über Geld – und muss man sich überhaupt für einen Weg entscheiden? Diese Fragen standen im Zentrum des letzten Young Creative Club. Zu Gast waren Anna Streitel von PunktFormStrich, Tanja Karlsböck von KEBA und Bettina Friedrich von Atelier April Studios, die drei ziemlich unterschiedliche Perspektiven auf das Arbeiten in der Kreativbranche mitgebracht haben. Schnell wurde klar: So eindeutig, wie die drei Modelle auf den ersten Blick wirken, sind sie gar nicht. Nicht jede Agentur bedeutet Überstunden und Dauerstress. Inhouse zu arbeiten heißt nicht automatisch, wenig kreativ sein zu können. Und Selbstständigkeit bringt zwar viel Freiheit, aber auch ziemlich viel Verantwortung mit sich. Viel wichtiger ist die Frage: Welche Art zu arbeiten passt eigentlich zu mir? Kreativer Freiraum hängt nicht am Jobmodell Eines der ersten Themen im Gespräch war der kreative Freiraum. Denn gerade rund um Agenturen, große Unternehmen und Selbstständigkeit halten sich einige Vorurteile ziemlich hartnäckig. Wie viel man tatsächlich gestalten kann, hängt aber oft stärker vom konkreten Umfeld ab als vom Arbeitsmodell selbst. In kleinen Agenturteams können Hierarchien sehr flach sein und Designer*innen Projekte von der Idee bis zur Umsetzung begleiten. Auch innerhalb eines großen Unternehmens kann viel Freiraum entstehen, wenn Teams selbstorganisiert arbeiten und Entscheidungen eigenständig treffen können. Und auf der anderen Seite heißt selbstständig zu sein nicht, bei jedem Auftrag völlig frei gestalten zu können. Kund*innen, Budgets, bestehende Marken …
480 Kubikmeter Holz wurden für das Baumwerk in Freistadt verbaut. Entstanden sind 28 Mietwohnungen, die klimabewusste Bauweise, hohe Wohnqualität und ortsübliche Mietpreise miteinander verbinden. Ein Projekt der Landwirtschaftskammer Oberösterreich mit Tp3 Architekten und regionalen Unternehmen.
Acht Räume, 1.200 Jahre Prager und tschechischer Geschichte, rund 250 Schritte: Mitten im ehemaligen Kaufhaus Máj entstand mit „Back in Time Prague“ eine multimediale Zeitreise, die historische Vermittlung, räumliche Inszenierung und Entertainment miteinander verbindet.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?