Die Online-Workshopreihe unterstützt Frauen aus der Kreativwirtschaft dabei, Wachstumsstrategien für ihr Unternehmen zu entwickeln. Starke Mentorinnen begleiten die Teilnehmerinnen.
Die DesignerInnen Maria Fröhlich, Sabrina Höllriegl und Sebastian Berger überzeugten die Jury des internationalen Designpreises
Der Red Dot ist einer der weltgrößten Designwettbewerbe. Nun hat die Red Dot-Jury über die Design Concept PreisträgerInnen 2020 entschieden: Aus insgesamt 4170 Einreichungen aus 42 Ländern wurden 187 Arbeiten mit dem Red Dot Concept ausgezeichnet; darunter auch die Designkonzepte von Maria Fröhlich, Sabrina Höllriegl (mit Kinderstuhlserie ANUK) und Sebastian Berger (mit Hendlmobil Hedwig).
DAS SIND DIE AWARD-WINNING PROJEKTE
„Wir freuen uns sehr über diesen Gewinn, der nicht nur Aufmerksamkeit generiert, sondern uns auch hilft, unsere Arbeit besser an potentielle KundInnen und PartnerInnen zu kommunizieren. Vor allem zu Beginn ist es eine unglaubliche Unterstützung, dieses internationale Qualitätssiegel verwenden zu können und von der Medienkommunikation des Red Dots, aber auch der CREATIVE REGION, zu profitieren.“, so die Award-GewinnerInnen Maria Fröhlich und Sabrina Höllriegl, die mit der Kinderstuhlserie ANUK in ihre gemeinsame Selbstständigkeit als Designerinnen starten. „Gerade in diesen Zeiten ist die Auszeichnung von einer internationalen ExpertInnenjury mit einem der anerkanntesten Design- und Innovationspreise, welcher üblicherweise nur großen Unternehmen verliehen wird, ein wichtiges Feedback für meine Arbeit und ein weiterer Push nach vorne“ , so der prämierte Linzer Designer Sebastian Berger.
ANUK – KINDERSTUHLSERIE
Anuk ist eine Kinderstuhlserie, die aus Massivholz gefertigt ist und sich durch weiche, runde Formen und raffinierte Details auszeichnet. Die Besonderheiten des Armlehnenstuhls und des Stapelstuhls liegen in den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Personalisierung. Über ein einfaches Stecksystem können Kinder verschiedene Nasen- oder Ohren Elemente an die Stühle anbringen und so kleine Tiere und Fantasie Figuren kreieren. So wird spielerisch die Kreativität der Kleinsten angeregt. Gefertigt werden die Vollholzmöbel in Zusammenarbeit mit dem Almtaler Tischlereibetrieb Wittmann. Aktuell sind die Stühle bereits im Kinder- und Jugendtherapiezentrum Rohrbach im Einsatz. Hier geht’s zur Red Dot Online-Ausstellung.
Designerinnen:Sabrina Höllriegl & Maria Fröhlich / produziert von Tischlerei Wittmann
Produzentin Sophie Wittmann (Tischlerei Wittmann) mit Designerin Sabrina Höllriegl mit der Kinderstuhlserie ANUK. Credit: vog.photo
HENDLMOBIL HEDWIG
Der Linzer Designer Sebastian Berger entwickelte gemeinsam mit Verena Ernst in Kooperation mit dem Mühlviertler Handwerksbetrieb mühlböck.küche.raum einen Wohlfühl-Stall für Hühner. Hendlmobil Hedwig besticht nicht nur durch seine minimalistische Ästhetik: Das von Grund auf nach BIO-Austria Richtlinien konzipierte Hendlmobil ermöglicht eine artgerechte Haltungsmöglichkeit für gefiederte
GefährtInnen und bietet gleichzeitig Schutz-, Schlaf- und Nistraum für bis zu vier Hühner. Zusätzlicher Bonus ist der Einsatz schmutzresistenter Materialien, die den HalterInnen einfache Pflege und Reinigung des Stalls ermöglicht. Fazit: Hendlmobil Hedwig schlägt gekonnt die Brücke zwischen moderner Architektur und ländlicher Tradition. Hier geht’s zur Red Dot Online-Ausstellung.
Hendlmobil Hedwig. Designer: Sebastian Berger. Credit: Tessi Lehner
AUSSTELLUNG ONLINE SOWIE IM RED DOT MUSEUM IN SINGAPUR
Die Preisverleihung fand statt in Singapur dieses Jahr online statt – ab sofort sind die Arbeiten der Award-GewinnerInnen im Rahmen einer Online-Ausstellung unter zu finden. Außerdem werden sie im Red Dot Museum in Singapur ausgestellt.
Wir gratulieren!
Zum Pressetext und Bildern zum Download geht es HIER.
MIT REGIONALEM SUPPORT ZU INTERNATIONALEM ERFOLG
Vor der Award-Einreichung haben sich die DesignerInnen erfolgreich für den von der CREATIVE REGION und dem Möbel- und Holzbaucluster ausgeschriebenen DESIGNERS TALENT BOOST beworben und erhalten dadurch ein Support-Paket im Wert von bis zu 2000 Euro.
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Sebastian Berger, Sophie Wittmann und Sabrina Höllriegl. Credit: vog.photo
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Georg Tremetzberger, Sebastian Berger, Sophie Wittmann, Doris Lang-Mayerhofer, Erich Gaffal & Sabrina Höllriegl. Credit: vog.photo
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Sebastian Berger. Credit: vog.photo
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Sophie Wittmann & Sabrina Höllriegl. Credit: vog.photo
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Sebastian Berger. Credit: Tessi Lehner
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Hendlmobil Hedwig. Credit: Tessi Lehner
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ANUK Kinderstuhlserie. Credit: Jürgen Grünwald
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ANUK Kinderstuhlserie. Credit: Jürgen Grünwald
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ANUK Kinderstuhlserie. Credit: Jürgen Grünwald
Internationalisierung und Wachstum, Vernetzung und Kooperation
Neue kreative Inputs für dein Unternehmen oder deine Geschäftsidee sammeln, Know-How aus innovativen Firmen erwerben, wertvolle internationale Kontakte zu Kund*innen und Geschäftspartner*innen knüpfen und dabei auch noch spannende Städte kennenlernen - das ermöglicht das grenzübergreifende Austauschprogramm Erasmus for Young Entrepreneurs!
Am 14. April laden wir dich wieder herzlich zum nächsten Breakfast Club ein – dem beliebten Vernetzungsformat für alle Members der Creative Region. In entspannter Atmosphäre starten wir gemeinsam in den Tag: bei gutem Kaffee, Frühstück und Austausch über Projekte, Ideen und Kooperationen. Nach dem Soft-Opening beim New Year’s Brunch wollen wir dir nun das fertig möblierte Behrens Lab – unseren neuen Workshop- und Eventraum in der Tabakfabrik Linz – zeigen. Als Creative Region Member kannst auch du dieses Raum für deine Workshops, Team-Klausuren, Präsentationen, etc. nutzen: Ein halber Tag im Behrens Lab ist für dich kostenlos! Special Impuls: Strategie & Stil – Insights zur Markenkommunikation bei AREA Das Behrens Lab wurde gemeinsam mit AREA gestaltet. Neben toller Raumgestaltung fällt AREA immer wieder mit gelungenen Kommunikationsmaßnahmen, Veranstaltungen und ganz viel Liebe für Merch-Design auf. Deshalb freuen wir uns besonders, dass Simon Ladner (Geschäftsführer & Mitinhaber von AREA) beim Breakfast Club Überlegungen & Strategien zu ihren Aktivitäten mit uns teilen wird. Was dich beim Breakfast Club erwartet: Wo: Behrens Lab, Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 9, Haus CASABLANCA, Lift/Stiege B (beim Haupteingang rein, dann rechts!), 3.OGWann: 14. April, 10:00 Uhr Der Vortragende Simon Ladner gestaltet Räume – nicht nur visuell, sondern atmosphärisch. Als Geschäftsführer bei AREA setzt er auf Qualität, Zeitlosigkeit und Persönlichkeit. Er richtet Wohnungen ein, gestaltet Restaurants, führt Kund*innen mit sicherem Gespür zu Möbeln, die sie ein Leben lang begleiten sollen. Anmeldung Für Members kostenlos – bitte unbedingt HIER anmelden. Du bist …
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
Führung steht unter Veränderungsdruck, besonders dort, wo Kreativität, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit den Alltag prägen. Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen, wenn Teams heterogener werden, Innovationszyklen kürzer und Erwartungen an Arbeit sinn- und wertegetriebener sind. Gefragt sind heute Führungspersönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne einzuengen, die Klarheit schaffen, ohne Kontrolle auszuüben, und die kreative Prozesse ermöglichen, statt sie zu steuern. Stefan Promper beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Leadership im kreativen Umfeld – als Trainer, Berater und Lehrgangsleiter. Im Gespräch teilt er seine Perspektive darauf, wie sich Führung verändert hat, warum Selbstführung für Kreativschaffende essenziell ist und welche Rolle Führungskräfte als Kontextgeber*innen in vielfältigen Teams einnehmen sollten. 1. Wie hat sich Leadership im kreativen Umfeld deiner Erfahrung nach verändert – und welche Qualitäten sind heute besonders wichtig, um Teams wirkungsvoll zu führen? „Innovationszyklen sind kürzer, Teams multidisziplinärer. Führung bedeutet zunehmend Hindernisse aus dem Weg räumen, Entscheidungswege zu verkürzen und Prozesse flexibel halten. Schnelle Lernzyklen schlagen Perfektionismus und bei einer gesteigerten Interdisziplinarität werden in Teams das Übersetzen, Verbinden und Moderieren von Spannungen zu zentralen Führungsqualitäten. Daneben geht es in einer Welt voller Reize und Möglichkeiten auch verstärkt um Klarheit und Priorisierung – gute Führung sagt nicht nur Ja, sondern auch bewusst Nein. Zudem wird Arbeitskultur mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, denn die Erwartungen haben sich verändert: Sinn, Selbstwirksamkeit und gesunde Arbeitsweisen sind heute zentrale Attraktivitätsmerkmale und Leadership muss diese aktiv mitgestalten.“ 2. Beim Lehrgang „Leadership for Creatives“ legst du viel Wert …
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für die Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Kreative Projekte leben von guter Zusammenarbeit. Und diese entsteht dort, wo Kommunikation gelingt – über das gesamte Projekt hinweg: vom ersten Gespräch über das Briefing, durch Feedbackphasen und Entscheidungen bis zum Abschluss. Wir beschäftigen uns mit Kund*innenkommunikation als gestaltbaren Handlungsraum. Ziel ist es, Projekte klar, professionell und auf Augenhöhe zu begleiten – auch dann, wenn es mal komplex, unklar oder herausfordernd wird. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn: Hard Facts Wo: Tabakfabrik Linz Wann: 21. April 2026, 16:00 Uhr Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Die Teilnahme ist kostenlos für Members der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership! Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Beim 4x4 im 44er Haus in Leonding drehte sich alles um die Frage, wie sich Unternehmen und Menschen „future fit“ machen können und welche Kompetenzen es dafür braucht.
„Es war noch nie so leicht, Menschen zu erreichen und gleichzeitig noch nie so schwer, sie wirklich zu berühren.“ Mit diesem scheinbaren Paradox stieg Dr. Barbara Kastlunger in ihren Vortrag bei "Future m[eats] Creativity?" ein. Und traf damit einen Nerv des Abends: Wie navigieren wir eine Welt, in der Aufmerksamkeit die entscheidende Ressource ist, die aber immer knapper, flüchtiger und umkämpfter wird?
Ein regelmässiger Praxis-Austausch für Marketing Profis. Durch moderierte Gespräche und die Erfahrung anderer entstehen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse.
Kreativität und Regionalentwicklung, Vernetzung und Kooperation
Im Rahmen des Projekts Decorator haben Studierende der Kunstuniversität Linz (Die Architektur/basehabitat) gemeinsam mit der Bevölkerung Ideen und Zukunftsszenarien für eine nachhaltige, ressourcenschonende und gemeinschaftliche Nutzung des Landungsplatz Ebensee entwickelt.