Wie hat sich der Begriff „Arbeit“ in den vergangenen Jahren verändert? "Die Einstellung zur Arbeit und welchen Stellenwert sie für die Menschen hat, haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Corona war ein Booster für diesen Wertewandel."
Zum 38. Mal werden die kreativsten Nachwuchstalente aus dem deutschsprachigen Raum für herausragende Kommunikations- und Gestaltungsleistungen vom ADC ausgezeichnet.
Die Kreativwirtschaft als Arbeitgeberin: Fredmansky
Du willst einen Job in der Kreativwirtschaft? Dein Schul- oder Studienabschluss steht kurz bevor und du überlegst dir, wohin es gehen soll? Oder du orientierst dich um und willst als QuereinsteigerIn in der Kreativwirtschaft Fuß fassen? „Egal was – wollen muss man! Volle Kanne wollen!“, ist Ino von Fredmansky überzeugt. Wie er als Geschäftsführer bei Fredmansky gelandet ist, obwohl er wie jeder andere Pilot werden wollte, und welche Tipps Art Director Martin für den Berufseinstieg hat, erfährst du hier
Wir holen regelmäßig Creatives für eine Coffee Break vor unsere Kamera, um über ihren Werdegang, ihre Produkte und Services zu erfahren, oder laden im Rahmen der Open Studios Interessierte in die Büros und Studios von Kreativunternehmen ein.
Diesmal haben wir uns die Kreativwirtschaft auf einen anderen Aspekt hin angeschaut – als Arbeitgeberin – und Linzer Kreativunternehmen nach Tipps und Tricks in Sachen Ausbildungswege, Bewerbung, Berufseinstieg und Praktika gefragt.
Hier gibt’s den Talk mit Ino und Martin von Fredmansky in voller Länge zu sehen. Reinschauen lohnt sich!
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Fredmansky
„Fredmansky macht Sachen“ – schafft Markenerlebnisse – und das seit über 23 Jahren. In Linz findet man sie an zwei Standorten, außerdem in Gleisdorf und Neufelden. Knapp 40 kreative Köpfe sind aktuell bei Fredmansky beschäftigt und arbeiten in kleineren Teams ganzheitlich an Projekten.
Dass jedes dieser Teams spezifische Stärken hat und dementsprechend Projekte übernimmt, verraten schon ihre Namen: Die Füxe, Cyankali, Team 147, WD-40, Zirkus Maximus. Die einen fokussieren auf solide digitale Imageauftritte, die anderen auf Rebranding und die Weiterentwicklung von Marken und wiederum andere auf ausgefuchste digitale Lösungen wie Sales-Applicationen für den internationalen Vertrieb.
Angenommen du denkst dir jetzt: Sowas will ich auch machen! Wie sieht das mit Bewerbung, Praktikum und Jobeinstieg aus? Was muss man als BewerberIn mitbringen?
„Mir ist ganz wichtig, dass ich bei einer Person spüre, die ‚denkt in der Idee‘ und die will das unbedingt“, formuliert es Ino Karning. In der Idee denken – das heißt, sich voll darauf einlassen, Design nicht zum Selbstzweck verfolgen, sondern so, dass es für eine Marke Sinn ergibt. Am Ende soll man die eigene Arbeit mit Stolz herzeigen wollen.
Dieses Feeling im Portfolio rüberzubringen, ist ausschlaggebend – ein vorgegebener, festgelegter Bildungsweg, den man bis zum Einstieg in eine Werbeagentur beschreiten müsste, hingegen nicht. Dafür ist Ino selbst das beste Beispiel:
Nach einem Jahr HAK hat er in eine technische Lehre zu Chemie Linz gewechselt, nebenbei viele Events organisiert und sich dafür die nötigen Programme selbst beigebracht. Es folgten dann doch die Abendmatura, ein Bachelorstudium an der FH Steyr und ein Masterstudium in Supply Chain Management. Währenddessen arbeitete er in einer kleinen Linzer Agentur und war dann im strategischen Marketing der Wirtschaftskammer tätig, wo er erstmals mit Fredmansky zu tun hatte: „Wir haben Fredmansky beauftragt, wenn wir etwas Ungewöhnlicheres gebraucht haben“.
Und so ist das noch heute: „Wenn man Fredmansky anruft, will man etwas anderes, sonst würde man nicht bei uns anrufen.“ Nach einer weiteren Station bei karriere.at ist Ino schließlich als Geschäftsführer bei Fredmansky gelandet.
„Ich mache das, was ich in dem Moment mache, gescheit, und wenn ich das nicht mehr will, mache ich was anderes, aber auch gescheit. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich Geschäftsführer werde, ich habe geglaubt ich werde Pilot, wie jeder andere auch.“
Ino Karning, Geschäftsführer von Fredmansky
„Mir geht es darum, was die Person schon gemacht hat. Am wichtigsten ist deshalb ein richtig gutes Portfolio, wo ich mir beim Ansehen denke „Geil, das kaufe ich!“.
Tipps für dein Portfolio
„Direkt nach der HTL ist es oft schwierig, echte Projekte ins Portfolio zu bringen“, weiß Martin Fürst als HTL-Abgänger aus eigener Erfahrung und rät daher, die Ohren offenzuhalten, zu schauen, wo Projektmöglichkeiten liegen. Das kann die Taufeinladung für die Nichte, ein T-Shirt, das Konzertposter für eine Band, die Webseite für einen Freund sein.
AlsFaustregel fürs Portfolio gilt: Nur gute Sachen dürfen rein! Besser drei gute Projekte und diese ausführlich, anstatt alles, was du bereits gemacht hast. Wenn zehn Projekte im Portfolio sind, merkt man gegen Ende hin oft, dass die Qualität nachlässt, dass jemand die guten vorne präsentiert und hinten die Projekte kommen, mit denen man nicht so zufrieden ist. Lass solche Projekte einfach weg und konzentriere dich auf die guten, auf die du stolz bist! Bei denen kannst du dann ins Detail gehen und den Entstehungsprozess zeigen.
Es ist außerdem wichtig, Projekte besprechen und über das eigene Portfolio reden zu können. Um das zu üben, ist es ratsam, mit KollegInnen über deine Projekte zu sprechen.
Martin Fürst, Art Director bei Fredmansky
Die Mama wird immer sagen: „Das schaut schön aus!“
Man muss lernen, dass nicht alle die eigene Arbeit gut finden und schauen, wie man sie verteidigt und wo vielleicht berechtigte Kritik liegt, die man in die Arbeit aufnimmt.
Ino hat eine weitere Strategie für die Bewerbung parat: „Wenn das eigene Portfolio noch wenig beinhaltet, ist es auch eine Möglichkeit, über Kampagnen der Firma, bei der du dich bewirbst, und deine Ideen dazu zu reden.“ Was gefällt dir daran, was hättest du anders gemacht. So wird klar, dass du dich mit den Arbeiten des Unternehmens auseinandergesetzt hast. Gib deinem Gegenüber das Gefühl, dass du echtes Interesse hast. „Das Funkeln in den Augen und die Neugier müssen spürbar sein!“
Praktikum
„In der 1. Agentur arbeitet man, um den Fuß in die Branche zu bekommen, die 2. Agentur prägt dann die Richtung, in die man geht.“, erinnert sich Martin an den Ratschlag seines Lehrers. Praktika sind ideal, um zu schauen, was einem liegt, und um herumzuprobieren, weil man nach dem Schul- oder Studienabschluss oft nicht genau weiß, was man will.
Für ein Praktikum bei Fredmansky, muss das Gefühl entstanden sein, dass da jemand ist, der/die noch nicht genau weiß, was er/sie machen will, aber volle Kanne will – und Zeit dafür hat. Drei bis vier Wochen reichen nicht aus, ein Praktikum bei Fredmansky dauert mindestens drei Monate.
Am Anfang sind es kleine Aufgaben, die man macht, um zu sehen, welche Fähigkeiten jemand aus der Schule schon mitbringt. Mit der Zeit werden die Aufgaben größer. „Wenn jemand fragt ‚Traust du dir das zu?‘, sag immer Ja! Im Praktikum kann nicht viel passieren – bemüh dich und ergreif die Chance. Spring ins kalte Wasser und tauche wieder auf! Dann entsteht hinterher auch das Gefühl von Stolz.“
Martin erzählt – immer noch mit Funkeln in den Augen – von seinem ersten Projekt im Praktikum: Ein Riesensticker mit zwei Meter Durchmesser und der Aufschrift „-70%“. Wie er mit seinem Nokia-Handy zum Schaufenster gegangen ist und ein Foto davon gemacht hat, weil er begeistert war, dass seine Arbeit jetzt für jede/n auf der Straße sichtbar war. „Es sind solche banalen Sachen.“
Ein Praktikum ist auch gut, um Leute kennenzulernen. Linz ist doch ein Dorf. Die Kontakte aus dem Praktikum helfen auch in 10 Jahren noch.
Neugierig geworden?
Es gibt auch andere Möglichkeiten, bei Fredmansky anzudocken: Als Freelancer/in kannst du dich an einen freien Tisch bei Fredmansky setzen und die Luft dort schnuppern.
Festanstellungen werden über die üblichen Kanäle ausgeschrieben. Was dich dann dort erwartet? Komplette Projekte, an denen man im Team ganzheitlich arbeitet, Zusammenarbeit mit intelligenten Menschen, mit denen man einen super Austausch hat und von denen man ehrliches Feedback einholen kann.
Und das Beste zum Schluss:#FRTG will return! Schau vorbei, wenn es wieder soweit ist, und komme bei Popcorn, Bier und spannenden Projektvorstellungen mit Leuten aus der Branche ins Gespräch!
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
Ein Gespräch mit Peter Bangelmeier und Wolfgang Ortner über Rebranding, Retail Experience und die Frage, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Kund*in und Creatives eine Markenwelt mit spürbarer Wirkung entsteht.
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Upper Austria 2 Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Führung steht unter Veränderungsdruck, besonders dort, wo Kreativität, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit den Alltag prägen. Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen, wenn Teams heterogener werden, Innovationszyklen kürzer und Erwartungen an Arbeit sinn- und wertegetriebener sind. Gefragt sind heute Führungspersönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne einzuengen, die Klarheit schaffen, ohne Kontrolle auszuüben, und die kreative Prozesse ermöglichen, statt sie zu steuern. Stefan Promper beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Leadership im kreativen Umfeld – als Trainer, Berater und Lehrgangsleiter. Im Gespräch teilt er seine Perspektive darauf, wie sich Führung verändert hat, warum Selbstführung für Kreativschaffende essenziell ist und welche Rolle Führungskräfte als Kontextgeber*innen in vielfältigen Teams einnehmen sollten. 1. Wie hat sich Leadership im kreativen Umfeld deiner Erfahrung nach verändert – und welche Qualitäten sind heute besonders wichtig, um Teams wirkungsvoll zu führen? „Innovationszyklen sind kürzer, Teams multidisziplinärer. Führung bedeutet zunehmend Hindernisse aus dem Weg räumen, Entscheidungswege zu verkürzen und Prozesse flexibel halten. Schnelle Lernzyklen schlagen Perfektionismus und bei einer gesteigerten Interdisziplinarität werden in Teams das Übersetzen, Verbinden und Moderieren von Spannungen zu zentralen Führungsqualitäten. Daneben geht es in einer Welt voller Reize und Möglichkeiten auch verstärkt um Klarheit und Priorisierung – gute Führung sagt nicht nur Ja, sondern auch bewusst Nein. Zudem wird Arbeitskultur mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, denn die Erwartungen haben sich verändert: Sinn, Selbstwirksamkeit und gesunde Arbeitsweisen sind heute zentrale Attraktivitätsmerkmale und Leadership muss diese aktiv mitgestalten.“ 2. Beim Lehrgang „Leadership for Creatives“ legst du viel Wert …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Was passiert, wenn Unternehmen und Kreative wirklich zusammenarbeiten? Beim Creative Collab Talk am 6. Mai in Gmunden erzählen echte Tandems von echten Projekten – offen, ehrlich, aus beiden Perspektiven. Plus: gezieltes Matchmaking für alle, die nicht nur zuhören, sondern loslegen wollen. Kostenlos. Anmeldung erwünscht.
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Die richtigen Mitarbeiter*innen zu finden – und sie langfristig im Team zu halten – gehört zu den größten Herausforderungen für Unternehmen. Zwischen Fachkräftemangel, steigenden Erwartungen und sich wandelnden Arbeitsmodellen werden Recruiting und Mitarbeiter*innenbindung immer mehr zu strategischen Aufgaben. In diesem Member Circle tauschen wir uns aus über Talentgewinnung und -bindung als gestaltbaren Prozess: von der ersten Ansprache über Auswahl und Onboarding bis hin zur langfristigen Entwicklung und Motivation im Team. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is for architects, spatial designers, creative professionals who want to move beyond surface-level AI usage and integrate it meaningfully into their design process. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Schedule Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one person Tickets for companies with 20 or more employees: €562.50 excl. VAT (€675 incl. VAT) – each valid for one person Click here for the terms and …
Impulsgespräch „Wie man seinen eigenen Stil findet“ Wie entwickelt man einen eigenen Stil – und wie wird man sichtbar, ohne sich zu verbiegen? Und wie findet man den eigenen Weg in die Selbstständigkeit als Kreative*r? Beim Young Creative Club spricht Illustratorin Carina Lindmeier offen über ihren Weg in die kreative Selbstständigkeit. Sie teilt persönliche Einblicke in Themen wie Selbstständigkeit, Personal Branding und das Finden des eigenen Stils – und zeigt, warum all das im kreativen Alltag untrennbar miteinander verbunden ist. Wie immer beim Young Creative Club gilt: kein Vortrag, sondern ein ehrliches Gespräch, echte Learnings und Raum für Austausch. Carina Lindmeier Carina ist freiberufliche Illustratorin aus Linz und liebt es, mit Farben, Formen und Texturen Geschichten zu erzählen. Ihre digitalen Illustrationen sind verspielt, modern und inspiriert von Dingen, die sie im Alltag entdeckt. Sie arbeitet mit internationalen Marken wie Adobe, Red Bull Media House und mymuesli zusammen und bringt kreative Ideen mit viel Gefühl und Persönlichkeit aufs Papier. Besonders wichtig ist ihr der Austausch mit anderen Kreativen: In Workshops, Talks und als Mentorin teilt sie ihr Wissen und unterstützt junge Illustrator*innen auf ihrem Weg. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im …
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.