Wie müssen Städte künftig gestaltet sein, damit sie lebenswert sind? Wie funktionieren die Städte der Zukunft und was können Städtebau und Stadtentwicklung dazu beitragen, um liebens- und lebenswerte Wohn- und Arbeitsatmosphären zu schaffen?
Wie hat sich der Begriff „Arbeit“ in den vergangenen Jahren verändert? "Die Einstellung zur Arbeit und welchen Stellenwert sie für die Menschen hat, haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Corona war ein Booster für diesen Wertewandel."
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Ziel der Open Studios Steyr ist es, einen Einblick in innovative Arbeitsweisen der Kreativen zu erhalten, zu verstehen was sie bewegt und antreibt, die Persönlichkeiten hinter den Arbeiten kennen zu lernen und zu verstehen, wie ihre Arbeit den Alltag und die Region prägt.
Wie aus einer architektonischen Notwendigkeit ein cooles Produkt entstehen kann, zeigt die Lampe DARF von Philipp Weinberger und MARCH GUT, produziert von Wever & Ducré.
Christoph March und Marek Gut sind mit ihrer reduzierten Formensprache und klarer Ästhetik seit zehn Jahren fixer Bestandteil der heimischen Interior- und Möbeldesignszene. In der aktuellen Creative Coffee Break erzählen sie unter anderem davon, wie ihre kulturelle Herkunft die Arbeit beeinflusst, warum Deadlines gut sind und was ihr Erfolgsgeheimnis ist.
Design kann der Funktion folgen und auf ein Minimum reduziert sein, es aber auch schlicht sein und trotzdem sinnlich. Diesen Weg geht das Designstudio Lucy.D.
Barbara Ambrosz und Karin Santorso sind LUCY.D. Das Designerinnenduo sorgt mit ihren Designs regelmäßig für Aufsehen. Welche Bedeutung Awards für sie haben und wie sie trotz Deadlines kreativ und inspiriert bleiben, erzählen sie uns bei einer Tasse Kaffee.
AUSTRIANFASHION sucht bis 30.11.21 Künstler*innen, Designer*innen, Handwerker*innen sowie Produktionsstätten aus den Bereichen Mode, Textil, Produktdesign, Schmuck und Skulptur für die Entwicklung einer kollaborativen Produktlinie.
Der globale Massenmarkt hat Macht. Anlässlich der oö. Landesausstellung 2021 in Steyr „Arbeit Wohlstand Macht“ drehte sich beim dritten und letzten Open Studios Steyr Talk 2021 alles ums Thema Marktmacht und wie sie heimisches Produktdesign von morgen beeinflusst. Designer*innen und Produzent*innen, die die Möbel der Zukunft entwickeln, gestalten und herstellen, wollen sich mit gutem Design mutig dieser Macht stellen. Und das ist gar nicht so einfach, schon gar nicht, wenn in Serie und in Europa produziert werden soll.
Wie die Kreativszene und die hiesige Industrie den Spagat zwischen Nachhaltigkeit und Marktfähigkeit schaffen, darüber sprach Barbara Ambrosz, Kuratorin der Open Studios Steyr und Teil des Designer-Duos LUCY.D, mit Laura Wiesner vom Büromöbelhersteller Wiesner-Hager, Marek Gut von MARCH GUT, Sophie Wittmann von TREWIT und Franz Kühberger von Kühberger & Haas im Culturcontainer am Vorplatz des Museums Arbeitswelt.
Nachhaltigkeit durch Langlebigkeit
Der internationale Möbelmarkt ist umkämpft und seit Jahren von „Fast Furniture“ und Diskontmöbeln geprägt. Wie auch das Fast-Fashion-Pendant in der Mode schadet der maßlose Möbelkonsum Mensch und Umwelt massiv: Lacke, die teilweise nicht nur ungesund und umweltbelastend sind, sondern auch das Recycling verkomplizieren, Unmengen an Verpackungsmüll und die unkontrollierte Abholzung von Wäldern und Regenwäldern – die Auswirkungen sind auf vielen Ebenen dramatisch.
Der Statusbericht „Bestandsaufnahme der Abfallwirtschaft in Österreich“, der im Mai 2021 vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie herausgegeben wurde und auf das Jahr 2019 referenziert, weist 276.686 Tonnen Sperrmüll aus österreichischen Haushalten und ähnlichen Einrichtungen aus. Das entspricht einer Zunahme von 5,1 % innerhalb eines Jahres. Seit 1991 hat sich das Aufkommen von Sperrmüll in Österreich stetig erhöht. Die Gründe dafür liegen neben der Bevölkerungszunahme und dem gestiegenen Lebensstandard auch in der Verringerung der Nutzungsdauer von Konsumgütern wie z. B. Möbeln. Sie sind neben Matratzen, Sanitäreinrichtungen, Holz und Holzwerkstoffen wesentliche Bestandteile des Sperrmülls in Österreich.
Sperrmüll aus Haushalten und ähnlichen Einrichtungen 1991–2019 (Quelle: www.bmk.gv.at, Statusbericht 2021, S. 32)
Im Sinne einer nachhaltigeren Zukunft muss der Trend also (wieder) weg von Fast Furniture hin zu Langlebigkeit bei der Möbelnutzung gehen. Bei der Gestaltung von Interieur legt man bei Kühberger & Haas genau darauf besonderen Wert. An den Möbeln sollten im besten Fall mehrere Generationen Freude haben. Franz Kühberger, Co-CEO bei Kühberger & Haas, der sich u. a. für die mobilen Fabspace-Hangars verantwortlich zeichnet, sieht Designer*innen in der Verantwortung, die Kund*innen dahingehend zu beraten und sie durch nachhaltige Konzepte in gewisser Weise zu führen – ausgehend von der Verwertung von Bestandseinrichtungen über den Einsatz und die Kombination von neuen Materialien bis hin zur regionalen Möbelproduktion.
Nachhaltigkeit durch Regionalität
Was bei Lebensmitteln schon in aller Munde ist, bleibt in der Möbelbranche noch weitestgehend unbedacht: Regionalität. Die Herkunft der Materialien (vom Holz bis zu den unsichtbaren Bauteilen) und auch der Produktionsstandort an sich sind bei den Konsument*innen oft nicht am Radar und weniger ausschlaggebend für den Kauf als der Preis.
„Vergleicht man Bio-Lebensmittel mit der Möbelindustrie, ist das Bewusstsein für Regionalität beim Möbelkauf nicht vorhanden. Regionalität wird als etwas Rustikales wahrgenommen, auch weil sie in der Werbung so dargestellt wird. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir die Konsument*innen motivieren, Interesse für die Herkunft der Möbel zu zeigen und Regionalität nachzufragen.“
Marek Gut von MARCH GUT
Marek Gut beim Talk in Steyr, credits Julia Ludwig
In Europa zu produzieren ist in der Möbel- und Interieurbranche nicht selbstverständlich, denn z. B. die Leuchtenindustrie oder Serienproduktionen sind besonders eng mit Asien verflechtet. Für Sophie Wittmann, die mit ihren Brüdern Max und Rudi den Familienbetrieb TREWIT in Scharnstein weiterführt, sind es vor allem Kooperationen, die den Erfolg heimischer Produktion sichern:
„Regionale Produktionsketten punkten durch kurze Distanzen bei Lieferungen und beim gegenseitigen Austausch. Dadurch funktionieren Geschäftsbeziehungen auf einer partnerschaftlichen Ebene und auf Augenhöhe. Unsere Lieferanten werden zu Kunden und wir zu Kunden unserer Lieferanten.“
Sophie Wittmann von TREWIT
Nachhaltigkeit durch Innovation und Design
Versucht man als Möbelproduzent*in ausschließlich aus heimischen Massivhölzern zu fertigen und rein ökologische Werkstoffe zu verwenden, stößt man schnell an Grenzen. Sophie Wittmann weiß das aus eigener Erfahrung, denn für bestimmte Möbelfunktionen gibt es kaum industriereife Werkstoffalternativen, vor allem bei nicht sichtbaren Materialien, aber auch bei der Verpackung.
„Geht man in die Tiefe eines Produkts, merkt man schnell, dass es gar nicht so einfach ist, ausschließlich ökologische Werkstoffe zu verwenden, weil es sie oft schlichtweg gar nicht gibt. Deshalb ist das Design gefordert, Alternativen zu finden.“
Sophie Wittmann
Sohpie Wittmann beim Talk in Steyr, credits Julia Ludwig
Designer*innen sind deshalb gefragt, nicht nur in alternativen Materialien zu denken, sondern auch gewisse Funktionalitätsanforderungen zu hinterfragen. Gespannte Stoffsitzflächen sind zum Beispiel ungefragt die bessere Wahl als Schaumstoffsitzpolster. Ein Möbelstück mit der gewünschten Funktion auszustatten, es nachhaltig und gleichermaßen ästhetisch zu gestalten und herzustellen, ist die große Kunst der Designer*innen und Produzent*innen der Zukunft.
„Schön ist etwas, wenn die Funktion keine Wünsche offenlässt und das Herz zu lachen beginnt. Die Funktion ist die Basis, die Qualität der Funktion ist ebenfalls eine Grundlage. Das, was an einem Möbel Freude macht, ist die Ästhetik.“
Franz Kühberger von Kühberger & Haas
Franz Kühberger, credits Hannes Ecker
Auch bei den Herstellungsverfahren ist Entwicklungspotenzial vorhanden. Marek Gut und das Team von MARCH GUT, die seit zehn Jahren fixer Bestandteil der heimischen Interieur- und Möbeldesignszene sind, nutzen schon bei der Produktentwicklung neue Technologien, um die Grenzen und Möglichkeiten von Designs auszuloten. So ist beispielsweise der 3D-Druck ein probates Hilfsmittel für die Prototypenentwicklung. Für eine positive Entwicklung in Richtung einer nachhaltigeren Möbelindustrie braucht es also fundamentale Kompetenzen aufseiten der Designer*innen und der Produzent*innen hinsichtlich Funktion und Ästhetik, technisches Know-how und nicht zuletzt reflektierte Konsument*innen.
„Ein nachhaltiges Morgen ist keine Option. Wir sind als Unternehmen in der Pflicht, den Nutzer*innen die Produkte und Lösungen dafür bereitzustellen und sie in dieser Lebenshaltung durch Weiterentwicklung zu inspirieren.“
Laura Wiesner von Wiesner-Hager
Laura Wiesner beim Talk in Steyr, credits Julia Ludwig
Für Laura Wiesner, die als zweite Geschäftsführerin von Wiesner-Hager seit Frühling 2021 neben ihrem Vater die Geschicke des Familienunternehmens lenkt, gilt das auch für Büromöbel. Wiesner-Hager ist spezialisiert auf Möbel für Kommunikationsräume, Objekt- und Büromöbel. Wie wir in Zukunft arbeiten werden, wird auch die Anforderungen an Arbeitsmöbel verändern. Auf Basis von New-Work-Ansätzen und neuen Arbeitsszenarien durch Corona werden sich Arbeitgeber*innen künftig noch genauer überlegen, wie Mitarbeiter*innen eigentlich arbeiten und welche Möblierung sie dafür brauchen.
Für eine nachhaltigere Zukunft in der Möbelbranche braucht es also neue Ideen, Engagement und den Mut der Kreativen und der Produzent*innen. Den Mut, neue Wege zu gehen und sich der Macht des Massenmarktes entgegenzustellen. Die Produkte, die wir morgen brauchen, entstehen durch das klare Bekenntnis zu mehr Nachhaltigkeit, durch kreative Ansätze im Design, das durch neue technologische Möglichkeiten Form erhält, mit dem Anspruch, funktionale und schöne Möbel herzustellen, die das Potenzial zum Erbstück haben.
Wer sich weiterentwickeln will, kommt an Lifelong Learning nicht vorbei – denn kontinuierliches Lernen ist ein Schlüssel zu persönlichem Wachstum, beruflichem Erfolg und kreativer Entfaltung – und genau hier setzen die Handbooks für Creative Region Members an. Ob du gerade keine Zeit für einen Workshop hast oder dir spannendes Wissen dauerhaft sichern willst: Unsere exklusiven Handbooks bringen geballtes Know-how direkt auf deinen Bildschirm. Das aktuelle Handbook zeigt die Key-Learnings aus dem Workshop „Videos mit AI generieren“ mit Boris Eldagsen, wie man z.B. mit Tools wie Runway, Sora & Pika aus simplen Texten ganze Videos erzeugt. Sein Handbook erklärt anschaulich, wie KI im Videoprozess funktioniert – von der Idee bis zur Postproduktion. Ein anderes Handbook zum Workshop „Kreative Ideen methodisch entwicklen“ mit DMB. zeigt dir eine Toolbox für Ideenentwicklung: Mit Methoden wie Transform oder Dynamic Connections entstehen innovative Lösungen durch Perspektivwechsel und Branchenbrüche – ein echter Kreativboost. Die Handbooks erscheinen zu nahezu allen unseren Workshops und werden dir mit dem monatlichen Members Newsletter geschickt! Deine Vorteile als Member: HIER findest du alle Infos dazu. Und wenn du noch kein Member bist: Hol dir unser kostenloses Probe-Handbook vom Workshop „Kreative Ideen methodisch entwickeln“ Gratis Handbook downloaden
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?
Eine neue Ära der Suche Seit dem Launch von ChatGPT hat sich die Art und Weise, wie Menschen im Internet suchen, fundamental verändert. Wir bewegen uns weg von Ergebnislisten hin zu direkten Antworten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Spielregeln für Sichtbarkeit und Traffic werden neu geschrieben. In diesem Workshop analysieren wir den Paradigmenwechsel von klassischem SEO hin zu GEO (Generative Engine Optimization). Du lernst nicht nur die technologische Basis von LLMs (Large Language Models) kennen, sondern vor allem, wie du dieses Wissen strategisch nutzt. Zusätzlich zu Theorie-Input blicken wir auch in die Praxis: Wie müssen Inhalte heute aufgebaut sein, damit sie von KIs als „beste Antwort“ zitiert werden? Welche Tools helfen dir, Lücken in deiner Strategie aufzudecken? Dieser Tag ist dein Update für die neue Ära der Suche – damit deine Marke auch in Zukunft dort sichtbar ist, wo die Nutzer*innen ihre Antworten finden. Was du aus diesem Workshop mitnimmst: Für wen sich der Workshop lohnt: die verstehen wollen, wohin sich der Markt bewegt. Er ist ideal für alle, die für die Sichtbarkeit von Unternehmen verantwortlich sind und sicherstellen wollen, dass ihre Content-Strategie nicht von der technologischen Entwicklung überrollt wird. Hinweis: Tiefgehendes technisches SEO-Vorwissen ist keine Voraussetzung. Wir holen dich dort ab, wo klassisches Marketing auf moderne KI-Technologie trifft. Bitte mitbringen / vorbereiten: Tickets & Preise: Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person gültig Tickets für …
Neu dabei? Dann ist dieser Breakfast Club genau der richtige für dich! Bei Croissants und gutem Kaffee triffst du die anderen neuen Members. Ein gemütliches Frühstück zum Austauschen und gegenseitigen Kennenlernen. Der Breakfast Club ist bewusst klein gehalten. Ohne Vorträge, dafür mit guten Gesprächen, neuen Bekanntschaften für einem entspannten Start in den Tag. Die Veranstaltung ist kostenlos für Members der Creative Region. Bitte HIER anmelden!
LinkedIn ist längst mehr als nur eine Plattform für Recruiting und Networking. Für viele Unternehmen ist sie zu einem zentralen Kanal geworden, um Sichtbarkeit aufzubauen, Expertise zu zeigen und gezielt mit relevanten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Doch wie gelingt es, LinkedIn strategisch und wirkungsvoll zu nutzen, jenseits von sporadischen Postings und Unternehmensnews? Bei dieser Ausgabe von In Good Company dreht sich alles um LinkedIn im Unternehmenskontext: Welche Inhalte funktionieren wirklich? Wie baut man Reichweite und Relevanz auf? Und wie lässt sich LinkedIn sinnvoll in die bestehende Marketingstrategie integrieren? Im moderierten Austausch sprechen wir über Erfahrungen, Herausforderungen und konkrete Ansätze aus der Praxis, insbesondere aus Marketingabteilungen größerer Unternehmen. Ziel ist es, voneinander zu lernen, neue Perspektiven zu gewinnen und Impulse mitzunehmen, die sich direkt im eigenen Arbeitsalltag umsetzen lassen. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Hard Facts: Termin: Ablauf: Anmeldung: Ort: Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberinnen Michaela Geiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Kreativwirtschaft ist mehr als Gestaltung. Sie bringt neue Perspektiven in Prozesse, stellt Fragen, die sonst niemand stellt und macht aus einer Idee etwas, das am Markt besteht. Wenn Unternehmen und Kreative früh und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen nicht nur schönere, sondern bessere, manchmal völlig neue Produkte und Services. Drei Projekte aus Oberösterreich zeigen, wie das konkret aussieht: was sie angetrieben hat, was sie gelernt haben und warum sie immer noch zusammenarbeiten. FalkenOhr: Wenn gemeinsames Tüfteln ein Produkt international macht Robert Mayr hatte eine klare Idee: ein Klangmöbel, das nicht nur schön ist, sondern wirklich funktioniert und Technologie, Handwerk und Design vereint. Ein HiFi-Rack für Menschen, die Audiosysteme im sechsstelligen Eurobereich betreiben und die wissen, dass das beste System nur so gut klingt wie das Möbel, auf dem es steht. Was er nicht hatte: das Material dafür. Es gab schlicht keines am Markt, das alle Anforderungen erfüllte. Die Lösung entstand gemeinsam mit Claudia Haslinger und der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham, einer Tischlerei, die mit 5-Achs-CNC-Technologie alles von Holz bis Aluminium bearbeitet und Kund*innen von Designstudios bis zur Flugzeugindustrie bedient. Aus einem gemeinsamen Netzwerk zusammengefunden, haben die beiden über Jahre ein eigenes Verbundmaterial entwickelt, das es in dieser Form vorher nicht gab. Kein fertiger Plan, kein garantiertes Ergebnis, nur die gemeinsame Überzeugung, dass es eine Lösung geben muss. „Es hat nie geheißen: Wenn wir das probieren, kostet es. Sondern einfach: Okay, das ist die Aufgabenstellung, probieren wir es einfach. Die Kernthematik …
Sei dabei beim alljährlichen vorweihnachtlichen Get-Together der Creative Region Members! Wo: tba Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos für Member der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Je stärker unsere Feeds von KI-generierten Inhalten überschwemmt werden, desto größer wird der Wunsch nach menschlicher Einordnung, Haltung und Perspektive. Studien zeigen: KI-Content wird öfter negativ bewertet und bleibt schlechter in Erinnerung. Deshalb setzen sogar Marken wie Apple, Porsche, Polaroid und Generali mittlerweile auf „made by humans” als echtes Differenzierungsmerkmal. Genau hier setzen wir im Workshop an. Gemeinsam finden wir heraus, was „people first” Content ausmacht, also Content, in dem Menschen im Vordergrund stehen und ihre Geschichten erzählen. Und wie Inhalte entstehen, die wirklich im Gedächtnis bleiben. „Algorithmen schaffen Reichweite. Menschen schaffen Verbindung.“ – Anna Turner, 1000 Things Media House Darum geht’s im Workshop Wann wirkt Content eigentlich menschlich? Warum berühren uns manche Inhalte, während andere schon nach wenigen Sekunden in Vergessenheit geraten? Und welche Inhalte sind heute überhaupt noch relevant? Im Workshop gehen wir genau diesen Fragen nach. Wir finden heraus, welche Rolle persönliche Erfahrungen, Perspektive und kulturelle Identität für relevanten Content spielen und wie echte Nähe aufgebaut werden kann. Dabei feilen wir direkt an deiner Content-Strategie. In Mini-Audits analysieren wir bestehende Inhalte und übersetzen unsere Learnings in „people first” Formate und Content-Ideen. Du lernst außerdem, wie du KI sinnvoll einsetzen kannst, ohne dass deine Inhalte an Persönlichkeit verlieren. Das erwartet dich im Workshop Das nimmst du konkret mit Dieser Workshop ist für Hard Facts Tickets & Preise Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person …