Internationalisierung und Wachstum, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie man als Marke erfolgreich mit Musiker*innen und Influencer*innen zusammenarbeitet: Workshop am 7.10.21 mit Christoph Riebenbauer von der Agentur BRANDxCULTURE RIEBENBAUER.
Das Thema "Brand Experience" mit Expert*innen in lockerer Runde und inspirierenden Atmosphäre des Dynatrace-Headquarters diskutieren. Davor gibt's eine Führung durch das Linzer Dynatrace Bürogebäude. Schau vorbei!
Wohin wir auch gehen, Marken sind allgegenwärtig. Sie projizieren ihre Werte auf uns und wir unsere auf sie. Aber wozu braucht die Menschheit eigentlich Brands?
Responsive Spaces lud am 23. September 2021 in ihr Studio. Markus Pargfrieder und Nazila Shamsizadeh von Responsive Spaces sowie Andreas Wurm von Fredmansky erzählten im Gespräch mit Georg Tremetzberger über ihre Projekte, die Zusammenarbeit mit externen Partner*innen und die Arbeit im Team von Responsive Spaces.
Fünf hochkarätige Workshops zu Social Media Marketing, Ads, Branding, Storytelling und UX | UI. Fünf Termine gefüllt mit frischen Ideen, Tools und innovativen Methoden! Jetzt Ticket sichern!
Zum 38. Mal werden die kreativsten Nachwuchstalente aus dem deutschsprachigen Raum für herausragende Kommunikations- und Gestaltungsleistungen vom ADC ausgezeichnet.
Der Red Dot Award: Brands & Communication Design startet in ein neues Wettbewerbsjahr. Bis zum 17. Juni 2022 können produzierende Betriebe sowie Service- und Dienstleistungsunternehmen ihren Markenauftritt bewerten lassen.
Warum wir uns nach realen Markenerlebnissen sehnen
Ein Markt, in dem Produkte und Services mehr oder minder ident und 24/7 in annähernd gleicher Qualität verfügbar sind, macht es Marken schwer, sich von der Masse abzuheben oder gar herauszustechen. Kund*innen entscheiden heute nicht mehr nur aufgrund der offensichtlichen Benefits eines Produkts oder Services, sondern viel mehr anhand der emotionalen Beziehung, die sie mit einer Marke verbindet.
Das wissen auch die Unternehmen, die auf Brand Experience (BX) setzen und für ihre Zielgruppen reale Markenerlebnisse kreieren. Beim WE ARE SO experience sprachen Franz Riebenbauer von Studio Riebenbauer, Veronika Leibetseder von dynatrace und Markus Pargfrieder von Responsive Spaces über ihre Zugänge zu Brand Experiences.
Um den externen Inhalt anzeigen zu können müssen folgende Cookies akzeptiert werden: statistik, Marketing
WE ARE SO experience @ dynatrace
BX … what?
Brand Experience, oder kurz BX, ist nicht wirklich neu. Seit sich viele Angebote gleichen – und der Trend wird durch Globalisierung und Konnektivität beschleunigt – müssen Marken neue Wege finden, um sich vom Mitbewerb abzuheben und bei ihren Zielgruppen in Erinnerung zu bleiben. Einer, der weiß, wie Marken erlebbar werden, ist Franz Riebenbauer. Das Studio Riebenbauer arbeitet mit unkonventionellen und ganzheitlichen Konzepten daran, Marken emotional spürbar zu machen. Und genau das ist die Quintessenz der Brand Experience.
Brand Experiences sind ganzheitliche Erlebnisse, die Menschen dazu veranlassen, eine anhaltende und bedeutungsvolle Beziehung mit einer Marke einzugehen.
Franz Riebenbauer
Markenerlebnisse statt „sell and forget“
Schon 1998 hießen uns Joseph Pine und James Gilmore in der Experience Economy willkommen. Inzwischen geht es lange nicht mehr nur darum, Produkte und Services zu verkaufen, sondern einnehmende, real erlebbare Situationen zu schaffen, um die Zielgruppe von einer Marke zu überzeugen. Bei all den digitalen Touchpoints, die uns fürs Informieren über Brands und ihre Angebote zur Verfügung stehen, verlassen wir uns bei Entscheidungen oft auf das Gefühl, das die Marke bei uns hinterlassen hat.
Markus Pargfrieder, credits: Florian Voggeneder
Dabei geht es gar nicht vorrangig darum, dass Brand Experiences am Produkt kleben wie die Klette. Markus Pargfrieder, von Responsive Spaces, das Linzer Design- und Technologiestudio, das immersive und interaktive Markenerlebnisse konzipiert und umsetzt, erklärt das Phänomen:
Es ist nicht wichtig, dass das Markenerlebnis streng rund um das Produkt selbst aufgebaut wird. Jede Erfahrung ist eine Markenerfahrung, solange sie in irgendeiner Form im Kontext der Marke und ihren Werten entsteht.
Markus Pargfrieder
Das beweist zum Beispiel das schwedische Fashionlable Acne Studios. Die reduzierten und beinahe leeren Shops versetzen einen ins Staunen: Will das Label überhaupt Mode verkaufen? Schaut man jedoch genauer hin, erschließen sich einem die Absichten. Denn die Stores dienen in erster Linie dazu, die „Vibes“ von Acne Studios zu vermitteln.
Betreten sie einen Acne Shop, bekommen die Besucher*innen sofort ein Gefühl dafür, wofür die Marke steht. Acne schafft außerdem die Überleitung vom Analogen ins Digitale, indem ein reales Markenerlebnis geschaffen wird und die Kund*innen vor Ort die Möglichkeit haben, digital zu shoppen. Schräges Konzept? Wer schon einmal in einem Acne-Studios Shop war, wird es so schnell nicht vergessen – Brand Experience eben.
Franz Riebenbauer, credits: Florian Voggeneder
Acne Studios kreiert ein konsequentes Erlebniskonzept der Marke, eine ‚artistic brand experience‘. Hier steht nicht das Produkt im Fokus, sondern der Ort, an dem ich das Produkt finde.
Franz Riebenbauer
Spatial Brand Experience: Orte, die Eindruck machen
Für Markus Pargfrieder reicht dafür Storytelling allein nicht aus, es geht um Storyliving, darum in den Dialog zu treten. Damit reale Markenerlebnisse auch tatsächlich ein emotionales Band zwischen Mensch und Marke knüpfen, braucht es also auch Interaktion.
Spatial Brand Experience ist der Dreiklang von Architektur, Content und Interaktion. Digitale Oberflächen werden so zum integralen Bestandteil von Architektur.
Markus Pargfrieder
Spatial BX-Touchpoints ergeben sich vor allem auf Messen, in Flagshipstores, Showrooms und Brandlands. Der Einsatz von digitalen Tools und neuen Technologien, um an diesen Orten reale Markenerlebnisse zu gestalten, ermöglicht gänzlich neue Perspektiven. Das Publikum wird ein Teil der Markenstory und zur Interaktion angeregt.
Ein Beispiel dafür ist der DC Tower in Wien. Das höchste Gebäude Österreichs empfängt die Besucher mit spektakulären Bildern vom Dach des DC Towers. Tage und Wochen werden per »Time-Slicing« zu Einzelbildern verdichtet und auf einer großen reaktiven LED-Wand im Foyer inszeniert.
Um den externen Inhalt anzeigen zu können müssen folgende Cookies akzeptiert werden: statistik, Marketing
Marken definieren sich heute also auch über ihre Brand Spaces und investieren in ihre räumlichen Markenerlebnisse. Einen besonders künstlerischen Zugang hat das koreanische Brillenlabel Gentle Monster gefunden. Ähnlich wie in den Acne Studios sucht man in ihren Stores die Produkte fast vergeblich. Sie verstecken sich geradezu hinter der Brand Experience. 60 Designer*innen arbeiten am Store Design, nur sechs am Design der Brillen. Die Geschichten, die die Gentle-Monster-Stores erzählen, sind an Story kaum zu überbieten – das Auge hängt an den Kunstwerken und kinetischen Installationen. Das macht natürlich mächtig Eindruck und nimmt die Betrachter*innen emotional ein.
Employee Experience
Wie wichtig Räume und die Architektur für die Employee Experience sind, die neben der Customer Experience ebenfalls Teil der Markenwahrnehmung ist, weiß Viktoria Leibetseder von dynatrace. Das Technologieunternehmen hat seine Wurzeln in Oberösterreich. Als das Unternehmen für das aus allen Nähten platzende und nicht mehr zeitgemäße Office in der Linzer Freistädter Straße Ersatz suchte, beschäftige man sich intensiv mit der Frage, wie man die dynatrace-Kultur in ein neues Gebäude transferieren könnte.
Die Unternehmenskultur kann man schwer in eine Umzugskiste packen und im neuen Gebäude wieder auspacken.
Veronika Leibetseder
Veronika Leibetseder, credits: Florian Voggeneder
Die Kultur von dynatrace basiert stark auf Kollaboration, Teamwork und Innovation. Die neuen Räumlichkeiten sollten diese Unternehmenskultur bestmöglich auch architektonisch widerspiegeln.
Bei der Planung des neuen dynatrace Engineering Headquarters in Linz wurden die Mitarbeiter*innen eng eingebunden, damit die Räumlichkeiten bestmöglich und ganzheitlich konzipiert werden konnten. Auf Basis der dynatrace-Unternehmenskultur entstand eine Employee-Experience-Strategie für das Gebäude, die später baulich als vertikaler Campus umgesetzt wurde. Die Architektur, die bedarfsgerechten Raumkonzepte, die offenen Begegnungszonen, ruhigen Arbeitsplätze – all das repräsentiert den dynatrace-Spirit und erzeugt bei den Mitarbeiter*innen eine einzigartige dynatrace-Employee-Experience.
Am 1. Oktober ordnest du mit Sascha Pallenberg Trends für deinen eigenen Kontext ein. Gemeinsam leitet ihr erste Handlungsoptionen und Ansätze für deine eigene Roadmap ab, mit viel Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberinnen Michaela Geiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
Wie entsteht eigentlich Design? Was macht ein Roboter? Wie wird aus Ideen etwas Greifbares? Und woran arbeiten Kreativschaffende den ganzen Tag? In der Creative Summer School by Creative Region tauchen Kinder zwischen 8 und 12 Jahren eine Woche lang in die faszinierende Welt der Kreativwirtschaft ein, mitten in der Tabakfabrik Linz, einem der spannendsten Orte für Innovation, Design und neue Ideen. Hier wird nicht nur zugeschaut – hier wird ausprobiert, gestaltet und entdeckt. Eine Woche voller Ideen, Kreativität & Einblicke Gemeinsam mit Expert*innen aus der Tabakfabrik und der Creative Region erleben die Kinder, wie vielfältig kreative Berufe sein können. Sie lernen unterschiedliche Branchen kennen und bekommen spielerisch Einblicke in den Arbeitsalltag von Designer*innen, Fotograf*innen, Entwickler*innen und vielen mehr. Das Besondere: Jeder Tag steht unter einem eigenen Motto und das „Doing“ steht immer im Mittelpunkt: Ganz ohne trockene Theorie, dafür mit viel Raum zum Ausprobieren, Entdecken und Kreativsein. Warum die Creative Summer School? Die Tabakfabrik als Lernort Die Tabakfabrik Linz ist einer der bedeutendsten Kreativ-Hotspots Österreichs. Genau hier, wo täglich neue Ideen entstehen, dürfen die Kinder hinter die Kulissen blicken, Unternehmen kennenlernen und selbst kreativ werden. Teilnehmende Unternehmen Folgende Unternehmen sind teilnehmende Partner*innen: afo – architekturforum oberösterreich:Das afo architekturforum oberösterreich beschäftigt sich mit spannenden Fragen rund um Architektur, Städte, Gebäude und das Zusammenleben von Menschen. Hier wird darüber nachgedacht, wie Räume gestaltet werden können, damit sie für alle lebenswert, kreativ und zukunftsfit sind. In der Creative Summer School dreht sich beim …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch. Special Input – Erasmus für Jungunternehmer*innen Im Rahmen des Portfolio Talks wird das internationale Mentoring-Programm Erasmus für Jungunternehmen vorgestellt. Deine Vorteile als Jungunternehmen Als Jungunternehmer*innen kannst du…
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man als Kreative*r einen eigenen Stil? Wie wird man sichtbar, ohne sich permanent auf Social Media zu verlieren? Und wie findet man den Mut, Fragen zu stellen, Grenzen zu setzen und den eigenen Wert klar zu kommunizieren? Diese Fragen standen im Zentrum des dritten Young Creative Club. Zu Gast war Illustratorin Carina Lindmeier, die im neuen Office von Fredmansky offen über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über Stilfindung, Sichtbarkeit, Kund*innenarbeit und den Umgang mit AI sprach. Schnell wurde klar: Einen eigenen Stil findet man nicht über Nacht. Und schon gar nicht dadurch, dass man wartet, bis alles perfekt ist. Für Carina war der Weg dorthin ein Prozess aus Ausprobieren, Scheitern, Weiterentwickeln und immer wieder Neujustieren. „Man glaubt immer, man muss alles fertig haben – Website, Logo, Auftritt – und dann geht man raus in die Welt und alle buchen dich. So funktioniert es in der Regel nicht.“– Carina Lindmeier Gerade am Anfang, sagt Carina, sei es wichtig, Dinge auszuprobieren und den eigenen Auftritt wachsen zu lassen. Der eigene Stil entsteht nicht im stillen Kämmerchen, sondern durch Praxis: durch Projekte, Begegnungen, Umwege und manchmal auch durch Zufälle. Was heute klar und wiedererkennbar wirkt, war oft ein langer Weg. Carina erzählte, dass sie früher fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gearbeitet hat und Farbe lange gemieden hat. Heute ist Farbe ein zentraler Teil ihrer Arbeit. Auch ihre Nische im Bereich Food- und Lifestyle-Illustration habe sich nicht strategisch von Anfang an ergeben, sondern Schritt für Schritt entwickelt. …
Eine neue Ära der Suche Seit dem Launch von ChatGPT hat sich die Art und Weise, wie Menschen im Internet suchen, fundamental verändert. Wir bewegen uns weg von Ergebnislisten hin zu direkten Antworten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Spielregeln für Sichtbarkeit und Traffic werden neu geschrieben. In diesem Workshop analysieren wir den Paradigmenwechsel von klassischem SEO hin zu GEO (Generative Engine Optimization). Du lernst nicht nur die technologische Basis von LLMs (Large Language Models) kennen, sondern vor allem, wie du dieses Wissen strategisch nutzt. Zusätzlich zu Theorie-Input blicken wir auch in die Praxis: Wie müssen Inhalte heute aufgebaut sein, damit sie von KIs als „beste Antwort“ zitiert werden? Welche Tools helfen dir, Lücken in deiner Strategie aufzudecken? Dieser Tag ist dein Update für die neue Ära der Suche – damit deine Marke auch in Zukunft dort sichtbar ist, wo die Nutzer*innen ihre Antworten finden. Was du aus diesem Workshop mitnimmst: Für wen sich der Workshop lohnt: die verstehen wollen, wohin sich der Markt bewegt. Er ist ideal für alle, die für die Sichtbarkeit von Unternehmen verantwortlich sind und sicherstellen wollen, dass ihre Content-Strategie nicht von der technologischen Entwicklung überrollt wird. Hinweis: Tiefgehendes technisches SEO-Vorwissen ist keine Voraussetzung. Wir holen dich dort ab, wo klassisches Marketing auf moderne KI-Technologie trifft. Bitte mitbringen / vorbereiten: Tickets & Preise: Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person gültig Tickets für …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …
Neu dabei? Dann ist dieser Breakfast Club genau der richtige für dich! Bei Croissants und gutem Kaffee triffst du die anderen neuen Members. Ein gemütliches Frühstück zum Austauschen und gegenseitigen Kennenlernen. Der Breakfast Club ist bewusst klein gehalten. Ohne Vorträge, dafür mit guten Gesprächen, neuen Bekanntschaften für einem entspannten Start in den Tag. Die Veranstaltung ist kostenlos für Members der Creative Region. Bitte HIER anmelden!
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
Ob Verein, Gemeinde, Kulturprojekt oder Unternehmen: Alle stehen vor derselben Herausforderung. Aufmerksamkeit zu bekommen ist das eine. Menschen langfristig zu begeistern, das andere.Wie entsteht echte Beteiligung? Was motiviert Menschen, sich freiwillig einzubringen? Welche Rolle spielen Sinn, Gemeinschaft und Kommunikation? Und wie werden aus Interessierten Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitgestalten oder eine Idee weitertragen?Gemeinsam werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und diskutieren, welche Prinzipien überall funktionieren – vom Ehrenamt über Bürger*innenbeteiligung bis hin zum Community Building rund um Unternehmen. Diese Veranstaltung ist spannend für: Unsere Inputgeber*innen Katharina Häckel-Schinkinger Katharina Häckel-Schinkinger ist Kommunikationsexpertin. Sie arbeitet dort, wo Worte Gewicht haben: in Krisen, in gesellschaftlichen Debatten und an den Bruchstellen des Zusammenlebens. Aktuell unterstützt sie Österreichs renommierteste Klimaanwältin Michaela Krömer und ihren Verein CLAW, Climate Law, in strategischer Kommunikation und Fundraising. Zuvor gründete sie das Social Business Habibi & Hawara mit, war 2020 Pressereferentin im Kabinett von Gesundheitsminister Rudi Anschober inmitten der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik und leitete mehr als vier Jahre Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich. Zuletzt verantwortete sie von September 2025 bis März 2026 die Krisenkommunikation von SOS-Kinderdorf. Zur Diskussion zu Gast: Michaela Reisenberger Michaela Reisenbergers Wirkungsräume sind seit jeher vielschichtig, überlappend und sich gegenseitig befruchtend. Ihre Ausbildungen in den Bereichen Kulturmanagement, Fotografie, Theater, Philosophie, und Publizistik bilden den Boden für ein wesentlich breiteres Feld, in dem sie beruflich tätig ist. 13 Jahre lang hat sie gemeinsam mit Anita Huber-Katzengruber das „Sommerfest Herrenstraße“ verantwortet und …
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.