Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Im ersten Open Studios Steyr Talk am 17. Juni sprechen wir mit Gästen aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen, wie sich Arbeit verändert hat - bzw. künftig weiter verändern muss.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Wie gestalten wir die Stadt von morgen? In diesem Gespräch sprechen wir über Erfahrungen in der Stadtentwicklung, über Steyr und welchen Beitrag Architekt*innen, Kreative und engagierte Bürger*innen für eine Stadt von morgen liefern können.Die Themen der oö. Landesausstellung sind auch Themen unserer Talkreihe im Rahmen der Open Studios Steyr.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Was produzieren wir für morgen?
Dieses Gespräch widmet sich der Thematik der kreativen Zusammenarbeit, dem globalen Netzwerk und dem neuen Wert lokaler Produktion.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Bei unserem Creative Speedathon am 8.Juli lernst du in lockerer Atmosphäre Unternehmen aus anderen Branchen kennen und besprichst bei Bier oder Makava mögliche gemeinsame Projekte.
Die Abschlusskonferenz unseres dreijährigen europäischen Projekts zur Kreativwirtschaft in Industrieregionen gibt Impulse zur weiteren Stärkung der regionalen Creative Industries.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wir kann die Kreativwirtschaft einen lebenswerten Wirtschaftsraum mitentwickeln? Dieser Frage gehen wir an den zwei Tagen des OÖ Zukunftsforums 2022 nach.
Raus aus der Kreativ-Bubble: Zeigt der Öffentlichkeit, was ihr drauf habt!
Die Türen öffnen und die Öffentlichkeit in eure Projekte und eure Arbeitsräume schauen lassen – darum geht es beim den Open Studios. Die Creative Region möchte den Mehrwert, den Kreativunternehmer*innen täglich erbringen, die Services und Produkte, die sie in der Region anbieten und herstellen, und die Arbeitsplätze, die sie dadurch schaffen, sichtbar machen. Wir haben unsere Erfahrungen damit zusammengefasst und möchten Kreativ-Communities dazu ermutigen, selbst Formate wie die Open Studios auszuprobieren. Hier erfährt ihr, worauf es sich lohnt zu achten, wenn ihr einen solchen „Tag der offenen Tür“ plant.
Einblick in unser Büro 😉
Wozu das Ganze?
Die Kreativwirtschaft ist eine Branche mit Zukunft, bringt Innovationen hervor und trägt so maßgeblich zur Transformation anderer Branchen, der Gesellschaft und der Verwaltung, kurzum ganzer Regionen bei. Mit ihren unkonventionellen Ansätzen, spannenden Geschäftsmodellen und nutzer*innenorientierten Produkten und Services schaffen Unternehmen der Kreativwirtschaft einen Mehrwert für die Region, in der sie tätig sind. Zu oft ist dieser Mehrwert der breiten Bevölkerung aber kein Begriff und die kreativen Köpfe bleiben relativ ungesehen im Hintergrund – wenn sie beispielsweise Projekte mit großen Unternehmen, mit Verbänden und der öffentlichen Verwaltung umsetzen. Die Kreativszene ist oft eine Kreativblase – und das wollen wir ändern!
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Open CCI Steyr
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Open CCI Steyr
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Open CCI Steyr
Die Idee der Open Studios
Mit den Open Studios wollen wir diese Szene für Menschen in der unmittelbaren Umgebung zugänglich machen. Worum geht es uns dabei?
Bewusstsein für die Arbeit der kreativwirtschaftlichen Unternehmen in der Region schaffen und ihnen eine Bühne geben
Das transformative und innovative Potential von Kreativität für ganze Regionen aufzeigen
Die Wertschöpfung der Kreativwirtschaft sichtbar machen
Die Kreativwirtschaft als Arbeitgeberin präsentieren und so Jobmöglichkeiten und Karriereoptionen verdeutlichen
Impulse für Projekte und Kooperationen zwischen kreativwirtschaftlichen Unternehmen und anderen Branchen setzen
Das Zielpublikum der Open Studios sind also nicht die Kolleg*innen der eigenen Branche, sondern die Öffentlichkeit. Je nach Fokus der Veranstaltung können das auch konkretere Zielgruppen sein, die mit der Kreativwirtschaft noch wenig Berührungspunkte haben – Schüler*innen vor der Studienwahl, Student*innen vor dem Berufseinstieg, Unternehmer*innen anderer Branchen, Mitarbeiter*innen der Verwaltungen, etc.
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Wirtschaftsraum Amstetten
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Open CCI Amstetten
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Open CCI Amstetten
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Open CCI Amstetten
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Open CCI Amstetten
Tipps für eure Open Studios
Ihr habt Lust, eure Kreativ-Community der Öffentlichkeit zu präsentieren? Wir haben hier einige Tipps aus unserer Praxis gesammelt. Gerne unterstützen wir euch auch dabei, eine Open Studios Veranstaltung zu organisieren! Setzt euch dafür einfach mit uns in Verbindung.
Legt zu Beginn die Zielgruppe genau fest – wen wollt ihr erreichen?
Die Zielgruppe, die ihr ansprechen wollt, bestimmt die weitere Ausrichtung der Veranstaltung. Das können zB sein
Entscheidungsträger*innen aus der Region,
potentielle neue Mitarbeiter*innen oder Praktikant*innen,
potentielle neue Kund*innen,
die weitläufigere „Nachbarschaft“
potentielle neue Kooperationspartner*innen
eine Kombination aus diesen
etc.
Überlegt euch, welche Botschaft ihr dieser Zielgruppe vermitteln wollt.
Was soll euren Besucher*innen im Nachhinein in Erinnerung bleiben? Welchen Aspekt eurer Arbeit wollt ihr vermitteln? Hier ein paar Ideen:
Wir schaffen/haben Arbeitsplätze in der Region! Wir möchten Besucher*innen für Jobs in der Kreativwirtschaft begeistern. Oder wir möchten Praktikant*innen gewinnen.
Wir sind international erfolgreich! Wir möchten unsere Erfolge zeigen.
Dieses und jenes könnte sich für uns verbessern! Wir möchten Kontakt zu Entscheidungsträger*innen aufbauen. Oder wir möchten einen konkreten Bedarf auf die Agenda bringen.
Schaut her, welche Unternehmen in eurem direkten Umfeld tätig sind! Wir möchten, dass unsere Services und Produkte in der Region nachgefragt werden. Oder wir möchten, dass wir bei Ausschreibungen mitberücksichtigt werden. Oder wir möchten Bewusstsein dafür schaffen, was in der Region angeboten wird.
Wir sind offen für Kooperationen und können dieses und jenes anbieten! Wir möchten als Kooperationspartner wahrgenommen werden. Oder wir möchten konkrete Kooperationsidee platzieren. Oder wir möchten Kontakte sammeln.
Welche Art der Präsentation ist für die gewählte Botschaft am zielführendsten?
Nicht jede Präsentationsform eignet sich gleichermaßen für jedes Ziel.
Macht ihr eine Tour durch die teilnehmenden Studios – von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz? Oder platziert ihr euch mit einer Bühne mitten am Hauptplatz? Geht ihr in Schulen rein? Gibt es einen Ort, der z.B. Transformation durch Kreativität regelrecht symbolisiert und wohin ihr einladen wollt? Oder bleibt ihr vorerst noch lieber online?
Stellt dementsprechend euer Programm zusammen
Welche Studios stellen sich vor?
Welche Themen müssen wir ansprechen, um unsere Botschaft zu vermitteln?
Wie ist der zeitliche Rahmen: Am Wochenende oder lieber unter der Woche? Welche Tageszeit? Hat die Zielgruppe am vorgesehenen Datum Zeit?
Welchen Namen trägt eure Veranstaltung?
Ladet gezielt zu eurer Veranstaltung ein und sprecht Vertreter*innen der Zielgruppe direkt an
Denkt dran, dass ihr mit manchen Kommunikationskanälen wahrscheinlich nur eure „Bubble“ erreicht – so z.B. über eure Social Media Kanäle. Sprecht Schulen, Studiengänge, Stadt- oder Gemeindeverwaltungen direkt an, wenn das eure Zielgruppen sind. Und findet heraus, ob es Barrieren für die Teilnahme gibt, die euch nicht bewusst sind (z.B. Ferien-/Urlaubszeiten, Internetverbindung, Parallelveranstaltungen, etc.).
Überlegt euch, wie ihr das Publikum einbeziehen und wie ihr später in Kontakt bleiben könnt.
Vergesst nicht auf einen netten Rahmen: Drinks, Snacks & Goodies sind immer willkommen 😉
Holt euch Feedback ein und berücksichtigt es für eure nächste Veranstaltung
Beispiel: Open CCI digital
Im März 2021 haben wir die Open Studios ins Internet verlegt und drei etablierte Kreativunternehmen für einen Talk vor die Kamera geholt. Die Linzer Studios konnten sich so in einem Livestream präsentieren, aktuelle Projekte vorstellen, Tipps zu Jobmöglichkeiten geben und interessierte Fragen von den Online-Zuseher*innen beantworten.
Um die Checkliste anhand eines konkreten Beispiels zu veranschaulichen, zeigen wir euch hier, wie wir vorgegangen sind:
Zielgruppen: Personen, die an einer Arbeit in Kreativunternehmen interessiert sind, Multiplikatoren dafür, also Lehrer*innen, Schüler*innen, Student*innen.
Botschaft: Abseits von Großkonzernen gibt es coole, kreative Jobs in der Region, in denen man sich verwirklichen kann. Der Weg in diese Jobs soll greifbar werden. Wir möchten die junge Generation für diese Jobs begeistern.
Art der Präsentation: Firmenbesuch, Dialog mit den Zuseher*innen.
Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Firmenbesuch ins Netz verlegt werden. Anstelle eines Firmenbesuchs, haben wir drei Unternehmen in einem professionell gefilmten Livestream interviewt. Die Unternehmen brachten Rundgänge durch ihre Büros mit, ihre Projekte wurden im Livestream eingeblendet und besprochen, Fragen aus dem Publikum via sli.do wurden vom Moderator gestellt, die Zuseher*innen konnten sich mithilfe dieses Onlinetools auch bereits gestellten Fragen „anschließen“ und die Fragen gewichten.
Damit sich die Interviews im Rahmen der Berufsorientierung in der Schule integrieren ließen, haben wir für jedes Interview eine Doppelstunde angesetzt und pro Halbtag nur ein Interview gestreamt.
Wir haben uns für etablierte Kreativunternehmen entschieden, die regelmäßig Praktikant*innen oder Mitarbeiter*innen suchen und bereit waren, aus dem Nähkästchen zu plaudern – über ihren Werdegang, Ausbildungswege und Tipps für den Berufseinstieg.
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Learning Journey nach Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Sieben Jahre. So lange dauert es durchschnittlich, bis bei Betroffenen Endometriose diagnostiziert wird. Sieben Jahre voller Unsicherheit, Schmerzen und oft frustrierender Arztbesuche. Das Linzer Start-up Diamens möchte diesen Weg verkürzen. Die Gründerinnen entwickeln einen Test, der Endometriose anhand von Menstruationsblut diagnostizieren kann – einfach, niederschwellig und von zu Hause aus anwendbar. Doch hinter der Innovation steckt mehr als medizinische Forschung: Es geht auch um Design, Kommunikation und die Frage, wie man Frauen dort abholt, wo sie Antworten suchen. Wir haben mit Mitgründerin Angelika Lackner über die Entstehung von Diamens, die Bedeutung nutzer*innenzentrierter Entwicklung und den gesellschaftlichen Impact des Projekts gesprochen. „Wir haben festgestellt: Für Menstruationsblut gab es praktisch keine Standards.“ Wie ist die Idee zu Diamens entstanden? Diamens steht für „Diagnose aus Menstruationsblut“. Der Ursprung der Idee lag in der wissenschaftlichen Forschung: Im Rahmen einer bioinformatischen Biomarker-Identifikationspipeline konnten potenzielle Biomarker für Endometriose identifiziert werden. Daraus entstand die Frage, wie diese möglichst patientinnenfreundlich genutzt werden könnten. Das Gründerinnenteam beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Menstruationsblut als diagnostischem Probenmaterial – und stellte fest, dass es hierfür praktisch keine etablierten Verfahren gab. „Für Hautproben, Haarproben oder verschiedenste Gewebearten gibt es standardisierte Laborprotokolle. Für Menstruationsblut gab es praktisch nichts.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Diagnostiklösung, die dort ansetzt, wo die Erkrankung ihren Ursprung hat: beim Menstruationszyklus selbst. Aus der Kombination dieser beiden Erkenntnisse entstand die Idee, Menstruationsblut als bislang kaum genutztes diagnostisches Probenmaterial zu erschließen. Aufgrund seiner engen biologischen Verbindung zum …
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über die Frage, wie kleine Betriebe & Geschäfte mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberinnen Michaela Geiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …
Allgemein, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man eine Destinationsmarke für einen Ort, der sich nicht eindeutig in ein Bild übersetzen lässt? Diese Frage stand im Zentrum unseres Talks „Take a Risk, Visit Linz“ im Behrens Lab der Creative Region. Zu Gast waren Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin von Linz Tourismus, und Ino Karning, Geschäftsführer der Agentur Fredmansky, die gemeinsam Einblicke in den Markenprozess hinter dem aktuellen Auftritt von Linz Tourismus gegeben haben. Im Gespräch ging es nicht nur um das Ergebnis – den Claim und die visuelle Identität – sondern vor allem auch um den Weg dorthin: um Strategie, Zusammenarbeit und die Frage, wie viel Mut es braucht, um sich bewusst gegen klassische Tourismuslogiken zu entscheiden. Ausgangspunkt: Eine Stadt ohne klares Bild Ein zentraler Gedanke zu Beginn des Prozesses war die Frage, wofür Linz als Tourismusdestination eigentlich steht. Während andere Städte mit klaren Bildern oder Symbolen arbeiten, ist Linz weniger eindeutig positioniert. Genau darin lag jedoch auch die Chance für den neuen Markenauftritt. „Wenn man an Wien denkt, hat man sofort Bilder im Kopf. Bei Linz ist das weniger klar – und genau das war unser Ausgangspunkt.“ Statt zu versuchen, ein weiteres starkes Symbol zu definieren, wurde bewusst ein anderer Weg gewählt: Der Fokus sollte nicht auf einem festen Bild liegen, sondern auf der Erfahrung vor Ort. Der Claim: „Take a risk“ als strategische Entscheidung Der Claim „Take a risk, visit Linz“ ist direkt aus dieser Überlegung entstanden. Er basiert auf der Beobachtung, dass viele Besucher*innen …
Sei dabei beim alljährlichen vorweihnachtlichen Get-Together der Creative Region Members! Wo: tba Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos für Member der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
Eine neue Ära der Suche Seit dem Launch von ChatGPT hat sich die Art und Weise, wie Menschen im Internet suchen, fundamental verändert. Wir bewegen uns weg von Ergebnislisten hin zu direkten Antworten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Spielregeln für Sichtbarkeit und Traffic werden neu geschrieben. In diesem Workshop analysieren wir den Paradigmenwechsel von klassischem SEO hin zu GEO (Generative Engine Optimization). Du lernst nicht nur die technologische Basis von LLMs (Large Language Models) kennen, sondern vor allem, wie du dieses Wissen strategisch nutzt. Zusätzlich zu Theorie-Input blicken wir auch in die Praxis: Wie müssen Inhalte heute aufgebaut sein, damit sie von KIs als „beste Antwort“ zitiert werden? Welche Tools helfen dir, Lücken in deiner Strategie aufzudecken? Dieser Tag ist dein Update für die neue Ära der Suche – damit deine Marke auch in Zukunft dort sichtbar ist, wo die Nutzer*innen ihre Antworten finden. Was du aus diesem Workshop mitnimmst: Für wen sich der Workshop lohnt: die verstehen wollen, wohin sich der Markt bewegt. Er ist ideal für alle, die für die Sichtbarkeit von Unternehmen verantwortlich sind und sicherstellen wollen, dass ihre Content-Strategie nicht von der technologischen Entwicklung überrollt wird. Hinweis: Tiefgehendes technisches SEO-Vorwissen ist keine Voraussetzung. Wir holen dich dort ab, wo klassisches Marketing auf moderne KI-Technologie trifft. Bitte mitbringen / vorbereiten: Tickets & Preise: Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person gültig Tickets für …
Ob Verein, Gemeinde, Kulturprojekt oder Unternehmen: Alle stehen vor derselben Herausforderung. Aufmerksamkeit zu bekommen ist das eine. Menschen langfristig zu begeistern, das andere.Wie entsteht echte Beteiligung? Was motiviert Menschen, sich freiwillig einzubringen? Welche Rolle spielen Sinn, Gemeinschaft und Kommunikation? Und wie werden aus Interessierten Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitgestalten oder eine Idee weitertragen?Gemeinsam werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und diskutieren, welche Prinzipien überall funktionieren – vom Ehrenamt über Bürger*innenbeteiligung bis hin zum Community Building rund um Unternehmen. Diese Veranstaltung ist spannend für: Unsere Inputgeber*innen Katharina Häckel-Schinkinger Katharina Häckel-Schinkinger ist Kommunikationsexpertin. Sie arbeitet dort, wo Worte Gewicht haben: in Krisen, in gesellschaftlichen Debatten und an den Bruchstellen des Zusammenlebens. Aktuell unterstützt sie Österreichs renommierteste Klimaanwältin Michaela Krömer und ihren Verein CLAW, Climate Law, in strategischer Kommunikation und Fundraising. Zuvor gründete sie das Social Business Habibi & Hawara mit, war 2020 Pressereferentin im Kabinett von Gesundheitsminister Rudi Anschober inmitten der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik und leitete mehr als vier Jahre Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich. Zuletzt verantwortete sie von September 2025 bis März 2026 die Krisenkommunikation von SOS-Kinderdorf. Zur Diskussion zu Gast: Michaela Reisenberger Michaela Reisenbergers Wirkungsräume sind seit jeher vielschichtig, überlappend und sich gegenseitig befruchtend. Ihre Ausbildungen in den Bereichen Kulturmanagement, Fotografie, Theater, Philosophie, und Publizistik bilden den Boden für ein wesentlich breiteres Feld, in dem sie beruflich tätig ist. 13 Jahre lang hat sie gemeinsam mit Anita Huber-Katzengruber das „Sommerfest Herrenstraße“ verantwortet und …
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie bauen Marken Zugehörigkeit auf – und warum funktioniert das bei einigen Marken, während andere trotz hoher Budgets kaum Resonanz erzeugen?
LinkedIn ist längst mehr als nur eine Plattform für Recruiting und Networking. Für viele Unternehmen ist sie zu einem zentralen Kanal geworden, um Sichtbarkeit aufzubauen, Expertise zu zeigen und gezielt mit relevanten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Doch wie gelingt es, LinkedIn strategisch und wirkungsvoll zu nutzen, jenseits von sporadischen Postings und Unternehmensnews? Bei dieser Ausgabe von In Good Company dreht sich alles um LinkedIn im Unternehmenskontext: Welche Inhalte funktionieren wirklich? Wie baut man Reichweite und Relevanz auf? Und wie lässt sich LinkedIn sinnvoll in die bestehende Marketingstrategie integrieren? Im moderierten Austausch sprechen wir über Erfahrungen, Herausforderungen und konkrete Ansätze aus der Praxis, insbesondere aus Marketingabteilungen größerer Unternehmen. Ziel ist es, voneinander zu lernen, neue Perspektiven zu gewinnen und Impulse mitzunehmen, die sich direkt im eigenen Arbeitsalltag umsetzen lassen. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Hard Facts: Termin: Ablauf: Anmeldung: Ort: Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen …
Wer sich weiterentwickeln will, kommt an Lifelong Learning nicht vorbei – denn kontinuierliches Lernen ist ein Schlüssel zu persönlichem Wachstum, beruflichem Erfolg und kreativer Entfaltung – und genau hier setzen die Handbooks für Creative Region Members an. Ob du gerade keine Zeit für einen Workshop hast oder dir spannendes Wissen dauerhaft sichern willst: Unsere exklusiven Handbooks bringen geballtes Know-how direkt auf deinen Bildschirm. Das aktuelle Handbook zeigt die Key-Learnings aus dem Workshop „Videos mit AI generieren“ mit Boris Eldagsen, wie man z.B. mit Tools wie Runway, Sora & Pika aus simplen Texten ganze Videos erzeugt. Sein Handbook erklärt anschaulich, wie KI im Videoprozess funktioniert – von der Idee bis zur Postproduktion. Ein anderes Handbook zum Workshop „Kreative Ideen methodisch entwicklen“ mit DMB. zeigt dir eine Toolbox für Ideenentwicklung: Mit Methoden wie Transform oder Dynamic Connections entstehen innovative Lösungen durch Perspektivwechsel und Branchenbrüche – ein echter Kreativboost. Die Handbooks erscheinen zu nahezu allen unseren Workshops und werden dir mit dem monatlichen Members Newsletter geschickt! Deine Vorteile als Member: HIER findest du alle Infos dazu. Und wenn du noch kein Member bist: Hol dir unser kostenloses Probe-Handbook vom Workshop „Kreative Ideen methodisch entwickeln“ Gratis Handbook downloaden
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Kreativwirtschaft ist mehr als Gestaltung. Sie bringt neue Perspektiven in Prozesse, stellt Fragen, die sonst niemand stellt und macht aus einer Idee etwas, das am Markt besteht. Wenn Unternehmen und Kreative früh und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen nicht nur schönere, sondern bessere, manchmal völlig neue Produkte und Services. Drei Projekte aus Oberösterreich zeigen, wie das konkret aussieht: was sie angetrieben hat, was sie gelernt haben und warum sie immer noch zusammenarbeiten. FalkenOhr: Wenn gemeinsames Tüfteln ein Produkt international macht Robert Mayr hatte eine klare Idee: ein Klangmöbel, das nicht nur schön ist, sondern wirklich funktioniert und Technologie, Handwerk und Design vereint. Ein HiFi-Rack für Menschen, die Audiosysteme im sechsstelligen Eurobereich betreiben und die wissen, dass das beste System nur so gut klingt wie das Möbel, auf dem es steht. Was er nicht hatte: das Material dafür. Es gab schlicht keines am Markt, das alle Anforderungen erfüllte. Die Lösung entstand gemeinsam mit Claudia Haslinger und der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham, einer Tischlerei, die mit 5-Achs-CNC-Technologie alles von Holz bis Aluminium bearbeitet und Kund*innen von Designstudios bis zur Flugzeugindustrie bedient. Aus einem gemeinsamen Netzwerk zusammengefunden, haben die beiden über Jahre ein eigenes Verbundmaterial entwickelt, das es in dieser Form vorher nicht gab. Kein fertiger Plan, kein garantiertes Ergebnis, nur die gemeinsame Überzeugung, dass es eine Lösung geben muss. „Es hat nie geheißen: Wenn wir das probieren, kostet es. Sondern einfach: Okay, das ist die Aufgabenstellung, probieren wir es einfach. Die Kernthematik …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.