Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Im ersten Open Studios Steyr Talk am 17. Juni sprechen wir mit Gästen aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen, wie sich Arbeit verändert hat - bzw. künftig weiter verändern muss.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Wie gestalten wir die Stadt von morgen? In diesem Gespräch sprechen wir über Erfahrungen in der Stadtentwicklung, über Steyr und welchen Beitrag Architekt*innen, Kreative und engagierte Bürger*innen für eine Stadt von morgen liefern können.Die Themen der oö. Landesausstellung sind auch Themen unserer Talkreihe im Rahmen der Open Studios Steyr.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Was produzieren wir für morgen?
Dieses Gespräch widmet sich der Thematik der kreativen Zusammenarbeit, dem globalen Netzwerk und dem neuen Wert lokaler Produktion.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Bei unserem Creative Speedathon am 8.Juli lernst du in lockerer Atmosphäre Unternehmen aus anderen Branchen kennen und besprichst bei Bier oder Makava mögliche gemeinsame Projekte.
Die Abschlusskonferenz unseres dreijährigen europäischen Projekts zur Kreativwirtschaft in Industrieregionen gibt Impulse zur weiteren Stärkung der regionalen Creative Industries.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wir kann die Kreativwirtschaft einen lebenswerten Wirtschaftsraum mitentwickeln? Dieser Frage gehen wir an den zwei Tagen des OÖ Zukunftsforums 2022 nach.
Raus aus der Kreativ-Bubble: Zeigt der Öffentlichkeit, was ihr drauf habt!
Die Türen öffnen und die Öffentlichkeit in eure Projekte und eure Arbeitsräume schauen lassen – darum geht es beim den Open Studios. Die Creative Region möchte den Mehrwert, den Kreativunternehmer*innen täglich erbringen, die Services und Produkte, die sie in der Region anbieten und herstellen, und die Arbeitsplätze, die sie dadurch schaffen, sichtbar machen. Wir haben unsere Erfahrungen damit zusammengefasst und möchten Kreativ-Communities dazu ermutigen, selbst Formate wie die Open Studios auszuprobieren. Hier erfährt ihr, worauf es sich lohnt zu achten, wenn ihr einen solchen „Tag der offenen Tür“ plant.
Einblick in unser Büro 😉
Wozu das Ganze?
Die Kreativwirtschaft ist eine Branche mit Zukunft, bringt Innovationen hervor und trägt so maßgeblich zur Transformation anderer Branchen, der Gesellschaft und der Verwaltung, kurzum ganzer Regionen bei. Mit ihren unkonventionellen Ansätzen, spannenden Geschäftsmodellen und nutzer*innenorientierten Produkten und Services schaffen Unternehmen der Kreativwirtschaft einen Mehrwert für die Region, in der sie tätig sind. Zu oft ist dieser Mehrwert der breiten Bevölkerung aber kein Begriff und die kreativen Köpfe bleiben relativ ungesehen im Hintergrund – wenn sie beispielsweise Projekte mit großen Unternehmen, mit Verbänden und der öffentlichen Verwaltung umsetzen. Die Kreativszene ist oft eine Kreativblase – und das wollen wir ändern!
1 | 4
Open CCI Steyr
2 | 4
Open CCI Steyr
3 | 4
Open CCI Steyr
4 | 4
Open CCI Steyr
Die Idee der Open Studios
Mit den Open Studios wollen wir diese Szene für Menschen in der unmittelbaren Umgebung zugänglich machen. Worum geht es uns dabei?
Bewusstsein für die Arbeit der kreativwirtschaftlichen Unternehmen in der Region schaffen und ihnen eine Bühne geben
Das transformative und innovative Potential von Kreativität für ganze Regionen aufzeigen
Die Wertschöpfung der Kreativwirtschaft sichtbar machen
Die Kreativwirtschaft als Arbeitgeberin präsentieren und so Jobmöglichkeiten und Karriereoptionen verdeutlichen
Impulse für Projekte und Kooperationen zwischen kreativwirtschaftlichen Unternehmen und anderen Branchen setzen
Das Zielpublikum der Open Studios sind also nicht die Kolleg*innen der eigenen Branche, sondern die Öffentlichkeit. Je nach Fokus der Veranstaltung können das auch konkretere Zielgruppen sein, die mit der Kreativwirtschaft noch wenig Berührungspunkte haben – Schüler*innen vor der Studienwahl, Student*innen vor dem Berufseinstieg, Unternehmer*innen anderer Branchen, Mitarbeiter*innen der Verwaltungen, etc.
1 | 5
Wirtschaftsraum Amstetten
2 | 5
Open CCI Amstetten
3 | 5
Open CCI Amstetten
4 | 5
Open CCI Amstetten
5 | 5
Open CCI Amstetten
Tipps für eure Open Studios
Ihr habt Lust, eure Kreativ-Community der Öffentlichkeit zu präsentieren? Wir haben hier einige Tipps aus unserer Praxis gesammelt. Gerne unterstützen wir euch auch dabei, eine Open Studios Veranstaltung zu organisieren! Setzt euch dafür einfach mit uns in Verbindung.
Legt zu Beginn die Zielgruppe genau fest – wen wollt ihr erreichen?
Die Zielgruppe, die ihr ansprechen wollt, bestimmt die weitere Ausrichtung der Veranstaltung. Das können zB sein
Entscheidungsträger*innen aus der Region,
potentielle neue Mitarbeiter*innen oder Praktikant*innen,
potentielle neue Kund*innen,
die weitläufigere „Nachbarschaft“
potentielle neue Kooperationspartner*innen
eine Kombination aus diesen
etc.
Überlegt euch, welche Botschaft ihr dieser Zielgruppe vermitteln wollt.
Was soll euren Besucher*innen im Nachhinein in Erinnerung bleiben? Welchen Aspekt eurer Arbeit wollt ihr vermitteln? Hier ein paar Ideen:
Wir schaffen/haben Arbeitsplätze in der Region! Wir möchten Besucher*innen für Jobs in der Kreativwirtschaft begeistern. Oder wir möchten Praktikant*innen gewinnen.
Wir sind international erfolgreich! Wir möchten unsere Erfolge zeigen.
Dieses und jenes könnte sich für uns verbessern! Wir möchten Kontakt zu Entscheidungsträger*innen aufbauen. Oder wir möchten einen konkreten Bedarf auf die Agenda bringen.
Schaut her, welche Unternehmen in eurem direkten Umfeld tätig sind! Wir möchten, dass unsere Services und Produkte in der Region nachgefragt werden. Oder wir möchten, dass wir bei Ausschreibungen mitberücksichtigt werden. Oder wir möchten Bewusstsein dafür schaffen, was in der Region angeboten wird.
Wir sind offen für Kooperationen und können dieses und jenes anbieten! Wir möchten als Kooperationspartner wahrgenommen werden. Oder wir möchten konkrete Kooperationsidee platzieren. Oder wir möchten Kontakte sammeln.
Welche Art der Präsentation ist für die gewählte Botschaft am zielführendsten?
Nicht jede Präsentationsform eignet sich gleichermaßen für jedes Ziel.
Macht ihr eine Tour durch die teilnehmenden Studios – von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz? Oder platziert ihr euch mit einer Bühne mitten am Hauptplatz? Geht ihr in Schulen rein? Gibt es einen Ort, der z.B. Transformation durch Kreativität regelrecht symbolisiert und wohin ihr einladen wollt? Oder bleibt ihr vorerst noch lieber online?
Stellt dementsprechend euer Programm zusammen
Welche Studios stellen sich vor?
Welche Themen müssen wir ansprechen, um unsere Botschaft zu vermitteln?
Wie ist der zeitliche Rahmen: Am Wochenende oder lieber unter der Woche? Welche Tageszeit? Hat die Zielgruppe am vorgesehenen Datum Zeit?
Welchen Namen trägt eure Veranstaltung?
Ladet gezielt zu eurer Veranstaltung ein und sprecht Vertreter*innen der Zielgruppe direkt an
Denkt dran, dass ihr mit manchen Kommunikationskanälen wahrscheinlich nur eure „Bubble“ erreicht – so z.B. über eure Social Media Kanäle. Sprecht Schulen, Studiengänge, Stadt- oder Gemeindeverwaltungen direkt an, wenn das eure Zielgruppen sind. Und findet heraus, ob es Barrieren für die Teilnahme gibt, die euch nicht bewusst sind (z.B. Ferien-/Urlaubszeiten, Internetverbindung, Parallelveranstaltungen, etc.).
Überlegt euch, wie ihr das Publikum einbeziehen und wie ihr später in Kontakt bleiben könnt.
Vergesst nicht auf einen netten Rahmen: Drinks, Snacks & Goodies sind immer willkommen 😉
Holt euch Feedback ein und berücksichtigt es für eure nächste Veranstaltung
Beispiel: Open CCI digital
Im März 2021 haben wir die Open Studios ins Internet verlegt und drei etablierte Kreativunternehmen für einen Talk vor die Kamera geholt. Die Linzer Studios konnten sich so in einem Livestream präsentieren, aktuelle Projekte vorstellen, Tipps zu Jobmöglichkeiten geben und interessierte Fragen von den Online-Zuseher*innen beantworten.
Um die Checkliste anhand eines konkreten Beispiels zu veranschaulichen, zeigen wir euch hier, wie wir vorgegangen sind:
Zielgruppen: Personen, die an einer Arbeit in Kreativunternehmen interessiert sind, Multiplikatoren dafür, also Lehrer*innen, Schüler*innen, Student*innen.
Botschaft: Abseits von Großkonzernen gibt es coole, kreative Jobs in der Region, in denen man sich verwirklichen kann. Der Weg in diese Jobs soll greifbar werden. Wir möchten die junge Generation für diese Jobs begeistern.
Art der Präsentation: Firmenbesuch, Dialog mit den Zuseher*innen.
Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Firmenbesuch ins Netz verlegt werden. Anstelle eines Firmenbesuchs, haben wir drei Unternehmen in einem professionell gefilmten Livestream interviewt. Die Unternehmen brachten Rundgänge durch ihre Büros mit, ihre Projekte wurden im Livestream eingeblendet und besprochen, Fragen aus dem Publikum via sli.do wurden vom Moderator gestellt, die Zuseher*innen konnten sich mithilfe dieses Onlinetools auch bereits gestellten Fragen „anschließen“ und die Fragen gewichten.
Damit sich die Interviews im Rahmen der Berufsorientierung in der Schule integrieren ließen, haben wir für jedes Interview eine Doppelstunde angesetzt und pro Halbtag nur ein Interview gestreamt.
Wir haben uns für etablierte Kreativunternehmen entschieden, die regelmäßig Praktikant*innen oder Mitarbeiter*innen suchen und bereit waren, aus dem Nähkästchen zu plaudern – über ihren Werdegang, Ausbildungswege und Tipps für den Berufseinstieg.
Führung steht unter Veränderungsdruck, besonders dort, wo Kreativität, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit den Alltag prägen. Klassische Führungsmodelle stoßen an ihre Grenzen, wenn Teams heterogener werden, Innovationszyklen kürzer und Erwartungen an Arbeit sinn- und wertegetriebener sind. Gefragt sind heute Führungspersönlichkeiten, die Orientierung geben, ohne einzuengen, die Klarheit schaffen, ohne Kontrolle auszuüben, und die kreative Prozesse ermöglichen, statt sie zu steuern. Stefan Promper beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Leadership im kreativen Umfeld – als Trainer, Berater und Lehrgangsleiter. Im Gespräch teilt er seine Perspektive darauf, wie sich Führung verändert hat, warum Selbstführung für Kreativschaffende essenziell ist und welche Rolle Führungskräfte als Kontextgeber*innen in vielfältigen Teams einnehmen sollten. 1. Wie hat sich Leadership im kreativen Umfeld deiner Erfahrung nach verändert – und welche Qualitäten sind heute besonders wichtig, um Teams wirkungsvoll zu führen? „Innovationszyklen sind kürzer, Teams multidisziplinärer. Führung bedeutet zunehmend Hindernisse aus dem Weg räumen, Entscheidungswege zu verkürzen und Prozesse flexibel halten. Schnelle Lernzyklen schlagen Perfektionismus und bei einer gesteigerten Interdisziplinarität werden in Teams das Übersetzen, Verbinden und Moderieren von Spannungen zu zentralen Führungsqualitäten. Daneben geht es in einer Welt voller Reize und Möglichkeiten auch verstärkt um Klarheit und Priorisierung – gute Führung sagt nicht nur Ja, sondern auch bewusst Nein. Zudem wird Arbeitskultur mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, denn die Erwartungen haben sich verändert: Sinn, Selbstwirksamkeit und gesunde Arbeitsweisen sind heute zentrale Attraktivitätsmerkmale und Leadership muss diese aktiv mitgestalten.“ 2. Beim Lehrgang „Leadership for Creatives“ legst du viel Wert …
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
Ein Gespräch mit Peter Bangelmeier und Wolfgang Ortner über Rebranding, Retail Experience und die Frage, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Kund*in und Creatives eine Markenwelt mit spürbarer Wirkung entsteht.
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberin Michaela Gaiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
Impulsgespräch „Wie man seinen eigenen Stil findet“ Wie entwickelt man einen eigenen Stil – und wie wird man sichtbar, ohne sich zu verbiegen? Und wie findet man den eigenen Weg in die Selbstständigkeit als Kreative*r? Beim Young Creative Club spricht Illustratorin Carina Lindmeier offen über ihren Weg in die kreative Selbstständigkeit. Sie teilt persönliche Einblicke in Themen wie Selbstständigkeit, Personal Branding und das Finden des eigenen Stils – und zeigt, warum all das im kreativen Alltag untrennbar miteinander verbunden ist. Wie immer beim Young Creative Club gilt: kein Vortrag, sondern ein ehrliches Gespräch, echte Learnings und Raum für Austausch. Carina Lindmeier Carina ist freiberufliche Illustratorin aus Linz und liebt es, mit Farben, Formen und Texturen Geschichten zu erzählen. Ihre digitalen Illustrationen sind verspielt, modern und inspiriert von Dingen, die sie im Alltag entdeckt. Sie arbeitet mit internationalen Marken wie Adobe, Red Bull Media House und mymuesli zusammen und bringt kreative Ideen mit viel Gefühl und Persönlichkeit aufs Papier. Besonders wichtig ist ihr der Austausch mit anderen Kreativen: In Workshops, Talks und als Mentorin teilt sie ihr Wissen und unterstützt junge Illustrator*innen auf ihrem Weg. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Bei diesem Format treffen sich die Creative Region Members regelmäßig, um aktuelle Themen gemeinsam zu vertiefen. Austausch & Insights – von anderen lernen In moderierten Gesprächen entstehen neue Perspektiven. Dieses Format stärkt den Zusammenhalt und sucht nach konkreten Lösungsansätzen für Herausforderungen. Der kleine Kreis (ca. 10 Teilnehmer*innen) ermöglicht direkten, zielfokussierten Austausch und ein Lernen aus den Erfahrungen anderer. Die richtigen Mitarbeiter*innen zu finden – und sie langfristig im Team zu halten – gehört zu den größten Herausforderungen für Unternehmen. Zwischen Fachkräftemangel, steigenden Erwartungen und sich wandelnden Arbeitsmodellen werden Recruiting und Mitarbeiter*innenbindung immer mehr zu strategischen Aufgaben. In diesem Member Circle tauschen wir uns aus über Talentgewinnung und -bindung als gestaltbaren Prozess: von der ersten Ansprache über Auswahl und Onboarding bis hin zur langfristigen Entwicklung und Motivation im Team. Wir diskutieren zu den Fragen: Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Ablauf Die Erkenntnisse des Member Circles werden dir zusammengefasst in einem Sheet geschickt. Anmeldung Die Veranstaltung ist kostenlos für Members, aufgrund der wenigen Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melde dich HIER an. Eindrücke vom Member Circle: Zeitfresser minimieren mit KI im Dezember 2025 bei AMAGO