Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Behind the screens und doch in enger Zusammenarbeit - im 3. Modul des Lehrgangs “Human Centered Innovation / Design Thinking“ ging es um „Create and Ideate“.
Textilien und Technologie, Vernetzung und Kooperation
2,6 Tonnen Altkleider und 1,3 Tonnen Mobiliar, Hausrat und Geräte - diese Mengen wickelt die Volkshilfe OÖ jährlich ab. Die Innovation Agent Academy unterstützt sie dabei, innovative Modelle für Kreislaufwirtshaft zu erarbeiten.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Hack it! Sieben Teams waren von 22.-24.6.2021 im Einsatz, um kreative Lösungen für Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen zu erarbeiten. Mit vollem Erfolg!
"Vertrauen ist der soziale Kitt in Unternehmen, der das Fenster im Rahmen hält. Auf Vertrauen aufbauend wird eine Organisation ideenreicher, kreativer und neugieriger." Irene Bouchal-Gahleitner und Patrick Rammerstorfer über agiles Führen.
Markus Stoisser ist passionierter Design Thinker und unterstützt Kund*innen der Haufe Group. Vor kurzem war er als Facilitator im Innovation Agent Academy Modul "Scale & Monetize" zu Gast.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Der Wandel ist wohl die einzige Konstante. Damit Transformation aber überhaupt gelingen kann, braucht es gute Ideen, Innovationen und die Einstellung, dass Veränderung notwendig und gut ist.
Verena Kroupa von der Creative Region hat sich mit den dreien zum Interview getroffen und mit ihnen über ihr gemeinsames Projekt unterhalten, über die Learnings in der Innovation Agent Academy und darüber, dass es nicht nur um Methodenwissen geht, sondern auch darum, selbst Innovationsprozesse zu „facilitaten“. Und: Warum Interdisziplinarität dabei so wichtig ist.
Andreas und Jürgen, ihr beide nehmt an der Innovation Agent Academy teil und ihr kommt aus sehr unterschiedlichen Bereichen. Was macht ihr beruflich?
Andreas: Ich bin Innovationsmanager im LIWEST nextLAB und bearbeite ausgewählte Innovationsfelder, die uns in den nächsten Jahren begleiten werden.
Andreas Lovric, credits: Florian VoggenederFoto: Florian Voggeneder
Jürgen: Hauptsächlich habe ich mich die letzten Jahre im Zuge meines Studiums der Medienkunst im weiten Sinn gewidmet und dort die Grenzen der unterschiedlichsten Technologien versucht auszuloten bzw. neu zu kontextualisieren. Außerhalb der Kunst bin ich vorwiegend als freier Innovations- und Technologieberater in verschiedenen Unternehmen tätig – eines davon ist das nextLAB der LIWEST.
Jürgen Ropp und Florian Westermeier, credits: Florian Voggeneder
Was war der Beweggrund, gemeinsam an der Innovation Agent Academy teilzunehmen?
Andreas: Jürgen und Florian habe ich im Zuge eines Hackathons der Creative Region kennengelernt. Bei der LIWEST-Challenge waren wir auf der Suche nach Use-Cases privater Nutzer und kleiner Unternehmen, bei denen 5G-Anwendungen relevant sind. Dabei ging es uns darum, Themen, Konzepte und Anwendungsfelder zu generieren, bei denen die 5G-Technologie künftig eine Rolle spielen wird. Im Zuge dessen entstand eine große Themenkarte mit einer Vielzahl an interessanten, kundenorientierten Anwendungen von Cloud Computing bis hin zur Kreativwirtschaft. Diese Themen waren für uns so interessant, dass ich mit den beiden weiterarbeiten wollte. Und dann kam die Innovation Agent Academy ins Spiel. Wir nehmen deshalb daran teil, weil sie eine großartige Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Ideen ist. Durch das Wissen und die Kreativität von Florian und Jürgen, wurden uns Themen aufgezeigt, die wir bis zum Hackathon noch kaum berücksichtigt hatten, und seit diesem Zeitpunkt auch durch eine neue Sichtweise betrachten. Wir profitieren sehr von der Vernetzung der Corporates mit den Kreativen.
Das neue Wissen, die Tools und Methoden, die sich durch die Zusammenarbeit mit Kreativen und der Teilnahme an der IAA eröffnen nutzen wir, um neue Zugänge zu Innovationsfeldern zu finden, und um näher an den Kundennutzen bzw. das Kundenerlebnis ranzukommen.
Andreas Lovric
Jürgen: Wir Kreativen können unsere Erfahrungswerte der vergangenen Jahre bei den Unternehmen einbringen. Aus den aktuellen Dynamiken im Digitalbereich ergeben sich für Unternehmen, z. B. für LIWEST, neue Anwendungen für Privatkunden oder Kleinunternehmen – von der Kunst (man denke z.B. an Online-Galerien) bis zur Medizintechnik, bei denen 5G-Anbindungen künftig relevant sein werden. In der weiteren Zusammenarbeit wollen wir herausfinden, wo der Fokus liegen wird.
Könnt ihr mehr über euer gemeinsames Innovationsprojekt für das LIWEST nextLAB verraten? Wie ist der Status-quo des Projekts?
Andreas:
Das Projekt schließt direkt an den Hackathon an. Aktuell nehmen wir konkrete Spezifizierungen der breiten Themenlandkarte vor. Wir selektieren, wählen einzelne Themen aus und priorisieren sie, um sie dann weiterzuentwickeln. Ein besonders spannendes Thema ist die Medizintechnik, wo wir sehr viel Potenzial sehen. Das betrifft auch Privatkunden, denn in den vergangenen beiden Jahren hat sich die Interaktion zwischen Mediziner*innen und Patient*innen stark verändert.
Es ist mir wichtig auch Florian Westermeier als wichtigen Projektpartner zu erwähnen, auf dessen Talente wir ebenfalls durch den Hackathon der Creative Region aufmerksam wurden.
Am Hackathon der Creative Region
Jürgen Ropp und der Industrial Designer Florian Westermeier kennen sich von der Kunstuniversität, wo Jürgen arbeitet und Florian studiert. Welche Parts im Projekt übernehmen die beiden?
Andreas: Beide bringen Expertisen mit, die mich im nextLAB sehr unterstützen. Florian bringt aufgrund seines Industriedesign Backgrounds aktuellste wissenschaftliche Inputs und neue Sichtweisen in die Kooperation mit. Das ermöglicht uns neue Sichtweisen einzunehmen. Jürgen wiederum ist durch seine jahrelange Erfahrung sehr vielseitig von seinen Inputs, bringt jedoch bei den aktuellen Themen als Profi in Sachen Realities – Virtual und Augmented Realities – sowohl bei der Hardware als auch bei der Umsetzung seine Expertise mit ein. Das bereichert das nextLAB sehr. Vielen Dank, dass die beiden hier mitarbeiten! Noch sind wir nicht so weit, um einen Prototyp zu bauen. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir 2022 viel weiterbringen werden. Eine endgültige Deadline gibt es jedoch nicht.
Florian, welche neuen Sichtweisen haben sich dir eröffnet?
Florian: Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ist für mich besonders spannend. Auf der Uni eignet man sich sehr viel Wissen an, das man hier nun in der Praxis anwenden kann. Es braucht viel Reflexionsvermögen in einem iterativen Prozess, bei dem man Schritte nach vorne, aber auch wieder zurückgehen muss, um Lösungen mit dem Team zu erarbeiten. Diesen Weg mit Leuten aus der Wirtschaft zu gehen, ist der wirklich spannende Teil.
In der Theorie sind Konzepte meist sehr schlüssig, sie in der Praxis umzusetzen, ist aber oft gar nicht so einfach.
Florian Westermeier
Wie profitiert ihr in der Innovation Agent Academy von euren unterschiedlichen Backgrounds?
Jürgen: Ich komme aus der Kunst und finde es spannend, sehr frei und individuell zu arbeiten, sehe mich aber genauso als Teamplayer. Deshalb ist es für mich persönlich sehr bereichernd, neue Methodologien kennenzulernen und es macht mir viel Freude, in einer diversen Gruppe gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Neu für mich sind die Methoden selbst. Und man muss die Ansätze, die wir aus den verschiedenen Bereichen mitbringen, auf den Punkt bringen. Da es schon bestehende Strategien gibt, die man nutzen kann, ist das für mich sehr hilfreich und habe sie bereits in meiner Arbeit einsetzen können.
Nicht nur die Methoden zu kennen, sondern sie auch selbst einzusetzen als Facilitator, ist besonders interessant für mich.
Jürgen Ropp
Andreas: Auch wenn ich schon einiges aus früheren Ausbildungen und Projekten kennenlernen durfte, bringt Katharina Ehrenmüller (Anm. d. Red. Facilitatorin der IAA) neue Herangehensweisen und persönlich erprobte Erfahrungen ein, die unglaublich wertvoll sowohl für die Teilnehmer der IAA sind. Wobei auch der Austausch mit den Teilnehmern selbst ein essenzieller Teil der IAA ist. Der dadurch entstehende Perspektivenwechsel ist für die Weiterentwicklung unserer eigenen Projekte sehr lehrreich, denn wesentlich ist es ja, sich bei der Entwicklung von Lösungen nicht in die erstbeste Idee zu verlieben, sondern die Herausforderung in den Fokus zu stellen.
Florian, du bist begeisterter Service Designer in Ausbildung – was findest du daran spannend, besonders im Vergleich zu deinem Steckenpferd Industrial Design?
Florian: Beim Service Design ist der Fokus auf die intangible Komponente, die oft mit einem haptischen Produkt für den Kunden auftritt. Das tangible Produkt fungiert dabei als Touchpoint zum nicht direkt für den Kunden greifbaren Service. Aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung ist diese Komponente meist digital. Aus wirtschaftlicher Sicht ist ein Service ebenfalls ein Produkt. Das macht es für mich spannend gegenüber dem oft technisch und produktfokussiertem Industrie Design eine große Hülle, um das Produkt zu spannen und für den Nutzer erlebbar zu machen.
Jürgen, kann man sagen, dass du die Dinge dann in den virtuellen Raum bringst?
Jürgen: Das Hauptaugenmerk sollte auf die Interaktion gelegt werden. Zusätzlich zu Prozess-, Produkt-, oder auch Grafikdesign ist es auch nötig, ein Interaktionskonzept zu entwerfen. Das können z. B. Überlegungen dazu sein, wie man eine Gruppe von Menschen durch einen Raum mit interaktiven Erlebnissen leitet und einen dementsprechenden Narrativ aufbaut. Ein solcher Raum kann natürlich der virtuelle sein. Im Allgemeinen stellt sich meiner Einschätzung nach sehr oft die Frage, wo Design aufhört und die technische Umsetzung der Infrastruktur anfängt. Dabei ist es auch unabdingbar, in einem solchen Prozess kontinuierlich zu reflektieren. Oft gilt es das Muster zu vermeiden, an einer bestimmten Technologie festzuhalten, wenn eine andere für das Kommunizieren einer zu entwerfenden Erfahrung vielversprechender ist.
Egal, was wir machen, im Mittelpunkt steht immer der Mensch. Für den Einsatz innerhalb ergebnisorientierter Umgebungen sind Beobachtungen und die Ableitung von Aussagen aus diesen besonders wichtig.
Jürgen Ropp
Innovativ sein – das lernt man u. a. in der Innovation Agent Academy. Was sind die drei wichtigsten Inhalte bzw. Learnings, die ihr euch bisher aus dem Lehrgang mitnehmen konntet?
IAA 2022
Jürgen: Eine der größten Überraschungen war, dass man mit sehr spielerischen und vielleicht naiv wirkenden Ansätzen, wie Lego Serious Play, Methoden findet, mit denen man sich unvoreingenommener diversen Problemstellungen annähern kann. Und dass die Kombination aus spielerischen Methoden auch in großen und arrivierten Betrieben mittlerweile ernst genommen wird. Zu erfahren, wie ich die bei der IAA erlernten Methoden bei anderen Projekten einsetzen kann, ist extrem spannend für mich. Aha-Momente waren z. B. die Erkenntnis, dass Lösungsideen auf sehr vielfältige Art und Weise weiteriteriert werden können. Beispielsweise mit der Kopfstandmethode, bei der man. die Zielsetzung umkehrt, um das Problem aus entgegengesetzter Richtung zu betrachten. Daraus kann ich selbst wiederum Rückschlüsse ziehen. Im Allgemeinen eröffnet mir insbesondere die Interdisziplinarität der Teilnehmer neue Blickwinkel.
Andreas: Unser Modul der IAA lautet ja “Human Centered Innovation & Design Thinking”, wodurch es auf der Hand liegt, dass das der Fokus in der Entwicklung beim Kunden liegen muss. Das kann man eigentlich nicht oft genug wiederholen um laufend zu reflektieren bzw. zu iterieren. Ein weiterer toller Input war die Innovationssimulation, weil diese Simulation besonders gut dargestellt hat, dass man in einem Unternehmen viele Stellschrauben hat, die in Wechselwirkung zueinanderstehen und die Etablierung von Innovationen dadurch sehr komplex sein kann. Ganz besonders sind es aber die Tools und Methodiken die in der IAA nicht nur theoretisch gelehrt werden, sondern gleich direkt am Praxisprojekt ausprobiert werden können und somit ein wesentliches Learning darstellen.
Die heterogene Gruppe der IAA ist sehr bereichernd, jeder bringt andere Erfahrungen mit. Diese Bereicherung merkt man im gegenseitigen Austausch und in der Herangehensweise an die Problemlösung.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie es wirklich gelingt, neue, pulsierende Stadtteile zu gestalten – und was es dazu braucht. Wie entstehen gelungene Quartiere, die leistbaren Wohnraum, zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte und hohe Aufenthaltsqualität verbinden? Und wie greift die gemeinsame Beteiligung von Wirtschaft, Stadt und Kreativen dabei ineinander? In dieser Veranstaltung beleuchten wir, welche Strategien, Werkzeuge und Kooperationen notwendig sind, um neue Areale wirklich zum Pulsieren zu bringen. Im Rahmen von 4×4 im 44er Haus blicken wir gemeinsam auf das Thema – für Bewohner*innen, Architekt*innen und alle, die wissen wollen, wie belebte Stadtteile funktionieren können. 4×4 im 44 Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Diese Veranstaltung ist für dich, wenn… Unsere Inputgeber*innen Christian Waldner, Principal/ Founding Partner AllesWirdGut Architecture Vienna, Munich Christian Waldner ist Principal und Founding Partner des international tätigen Architekturbüros AllesWirdGut. Seit über 25 Jahren plant und realisiert er komplexe Projekte an der Schnittstelle von Architektur, Städtebau und Gesellschaft – von Wohnquartieren über Bildungs- und Arbeitswelten bis …
Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Beim 4x4 im 44er Haus in Leonding drehte sich alles um die Frage, wie sich Unternehmen und Menschen „future fit“ machen können und welche Kompetenzen es dafür braucht.
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Führung war selten so herausfordernd und gleichzeitig so chancenreich wie heute. Alte Hierarchien bröckeln, neue Erwartungen treffen auf gewachsene Strukturen, und mittendrin stehen Führungskräfte, die Orientierung geben sollen, ohne Kontrolle auszuüben. Susanna Winkelhofer, Chefredakteurin von DIE MACHER, erlebt diesen Wandel täglich selbst und im Austausch mit Unternehmen und Entscheider*innen. Im Gespräch teilt sie ihre Perspektive auf modernes Leadership, die Bedürfnisse der jungen Generation und darauf, wie Mut, Empathie und Offenheit zu echten Erfolgsfaktoren werden. 1. Wie hat sich Leadership deiner Meinung nach verändert? Welche Qualitäten und Skills braucht es heute, um ein Team sicher durch Dynamik und Wandel zu führen? „Leadership ist endlich erwachsen geworden – im besten Sinne. Früher ging’s um Kontrolle, heute geht’s um Vertrauen. Früher um Hierarchie, heute um Augenhöhe. Ich führe viel lieber mit Herz als mit Hierarchie. Und das Schönste: Wir dürfen endlich als ganze Menschen führen, nicht als Manager-Roboter, die keine Schwäche und keine Gefühle zeigen (dürfen). Was es heute wirklich braucht? Erstens: Die Bereitschaft und auch Neugierde, Veränderung zu begrüßen, anstatt sie zu verdrängen oder Angst vor ihr zu haben. Zweitens: Echte Empathie – und damit meine ich nicht das Gespräch einmal im Quartal, sondern wirklich zu spüren, wo jemand gerade steht. Drittens: Den Mut, auch mal verletzlich zu sein. Ja, natürlich ist es wichtig, dass ich vorangehe, dass meine Begeisterung für die Vision riesig ist und ich alles dafür tue, dass wir sie gemeinsam erreichen – aber wenn ich meinem Team zeige, dass …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Best Practice Talks mit Expert*innen über Linkedin, TikTok, Instagram, Podcasts und Influencer*innen. Und was davon in 2026 noch funktioniert und Reichweite, Relevanz und Wirkung bringt.
In diesem eineinhalbtägigen Workshop lernst du, wie du repetitive, mühsame Aufgaben mittels KI smart automatisierst und dich & dein Business damit entlastest und wertvolle Zeit freilegst. Mit vollem Fokus auf sofortige Anwendbarkeit und viel Raum für Praxisübungen. Damit dir wieder mehr Zeit für die wirklich relevanten Dinge bleibt: mehr Zeit für Strategisches, mehr Zeit zum Überlegen.
Ein Workshop für alle, die Produktivität neu definieren wollen. Methoden & Hacks für mehr Fokus in deinem Arbeitsleben – mit Future Work Expertin Jeanny Gucher.
Du möchtest neue Kund*innen ansprechen, nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen oder Bestandskund*innen reaktivieren? Du hast ein berufliches Netzwerk und möchtest es ausbauen und stärker nutzen? Dann ist dieses Training für dich! Wir begleiten dich in drei Sessions und entwickeln gemeinsam deine individuelle Strategie.
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
„Es war noch nie so leicht, Menschen zu erreichen und gleichzeitig noch nie so schwer, sie wirklich zu berühren.“ Mit diesem scheinbaren Paradox stieg Dr. Barbara Kastlunger in ihren Vortrag bei "Future m[eats] Creativity?" ein. Und traf damit einen Nerv des Abends: Wie navigieren wir eine Welt, in der Aufmerksamkeit die entscheidende Ressource ist, die aber immer knapper, flüchtiger und umkämpfter wird?
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Wie präsentiert man sich als junge*r Kreative*r richtig?Beim Portfolio Talk 2025 haben Barbara Oppelt (Zunder) und Sargon Mikhaeel (Artgroup) offen darüber gesprochen, worauf sie bei Bewerbungen wirklich achten – und was Bewerber*innen lieber lassen sollten. Hier sind fünf Learnings, die du direkt in dein nächstes Portfolio mitnehmen kannst. 1. Weniger ist mehr – Qualität schlägt Quantität Ein gutes Portfolio ist kein Sammelalbum. „Lieber drei richtig gute Projekte als zehn halbfertige“, sagt Barbara Oppelt.Zeig nur Arbeiten, zu denen du wirklich stehst. Wenn du dir bei einem Projekt unsicher bist, ob es rein soll, lass es lieber weg. Auch freie Projekte oder private Experimente zählen, wenn sie Leidenschaft und Stil zeigen. „Uns ist wichtig, dass man spürt: Die Person brennt für das, was sie tut“ – Sargon Mikhaeel (Artgroup) 2. Zeig, wer du bist – dein Portfolio ist dein persönliches Projekt Das Portfolio ist nicht nur eine Mappe mit Arbeiten, sondern ein Statement darüber, wer du bist und wie du denkst.Eine klare Gestaltung, eine eigene visuelle Linie oder sogar ein wiedererkennbares „Mini“-CD zeigen Haltung. „Es ist die perfekte Chance, Charakter zu zeigen – das bin ich, das gefällt mir“ Barbara Oppelt (Zunder) Auch Persönlichkeit darf spürbar sein: Wer du bist, zählt mindestens so viel wie deine Skills. Beide Speaker*innen sind sich einig: „Wir wollen sehen, wie jemand tickt. Das macht neugierig.“ 3. Sei ehrlich – Transparenz zählt Wenn du an Teamprojekten gearbeitet hast, schreib ehrlich dazu, was von dir stammt. Niemand erwartet, dass du alles allein gemacht hast. Wichtig ist, dass du deine Rolle im …
European industrial regions are rapidly evolving due to global economic and policy demands. Non-metropolitan areas, in particular, must adapt by fostering “future skills,” such as creativity and collaboration, which are vital for resilience. The x-Inno Radar project addresses the European Skills Agenda 2020 by promoting these soft skills in industrial contexts. To strengthen our knowledge on soft skills and gather different perspectives and inspirations within and beyond the project, we have developed a format called „Inspired by“. We warmly invite you to our third open session called Inspired by: Future Skills in Creative Industries. Together with two experts, we will explore how future skills and entrepreneurial mindsets can empower talents in the cultural and creative industries. Drawing on European initiatives such as CYANOTYPES and YONDERS, our discussion will highlight how creativity, learning and sustainability come together to enable long-term career paths and ventures. What to expect? Showcases by experts: Who should attend? Why attend? How to attend? Boosting industrial transition by activating soft innovation skills and stimulating pioneer spirit Industrial regions in central Europe are amidst a heavy transformation of their economic and social base. It is especially the non-metropolitan regions who must change profoundly in response to global economic trends, political demands, and structural disadvantages. The x-Inno Radar project increases their agility and innovativeness by strengthening soft skills. The partners jointly apply a new place-based approach, which centers around transversal skills, maker skills, and pioneer skills. After regional screenings and a …
Impulsgespräch „Kreativität“ Wie findet man als Kreative*r gute Ideen – auch wenn scheinbar nichts kommt – und wie lässt sich Kreativität gezielt im Arbeitsalltag einsetzen? Im Impulsgespräch gibt Marco Steiner Einblicke in seinen persönlichen Ansatz und teilt Erfahrungen aus seinem Arbeitsleben. Es geht unter anderem um Fragen wie: Was macht überhaupt eine gute Idee aus? Welche Methoden und Tools helfen dabei, kreativ zu bleiben? Wie findet man neue Perspektiven, wenn der Kopf blockiert ist? Und wie bleibt man kreativ, auch wenn Deadlines, Druck oder herausforderndes Feedback aufkommen? Marco Steiner Marco Steiner versucht, das Große im Kleinen und das Kleine im Großen zu finden. Er begleitet Marken auf ihrem Weg zu Brandings und Kampagnen. Seit 20 Jahren als Designer, Texter, Creative Director und Stratege. Für renommierte Kunden und Agenturen tätig. Heute selbstständiger, Kategorien übergreifender Kreativer, Berater und Teil des Kollektivs die entgegengesetzte richtung. Marken denkt er einfach: Für etwas stehen, das Menschen brauchen. Und so erzählen, dass man sich gern daran erinnert. Preise wurden gewonnen. Kinder werden großgezogen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, …