AI, Innovation und Transformation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Dass wir Möglichkeiten der Einflussnahme haben und eine Künstliche Intelligenz mitgestalten können, die sich positiv auf Mensch und Gesellschaft auswirken soll, davon ist Maya Pindeus, Co-Founderin von Humanising Autonomy, überzeugt.
Die beiden Rechtsanwälte Markus Gaderer und Jeannette Gorzala haben eine erste Einordnung zum Thema "Urheber*innen-Recht und Künstliche Intelligenz" vorgenommen.
Wir beobachten für dich nationale und internationale Expert*innen und ihre Projekte, filtern relevante Inhalte aus der Vielzahl der täglichen Meldungen heraus und fassen dir einmal im Monat die wichtigsten Neuigkeiten im Kontext von KI und Kreativwirtschaft zusammen.
Im Workshop mit Michael John bekommst du einen Überblick zu den vielen Möglichkeiten von KI-Anwendungen im Marketing. Neben jeder Menge Inspiration, gibt es natürlich hands-on time um die vorgestellten Technologien auch gemeinsam auszuprobieren und zu testen.
AI, Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Bei “AI m[eats] creativity?” diskutierten am 10. Oktober über 100 Teilnehmerinnen im Ausstellungsbereich des Ars Electronica Centers, wie Künstliche Intelligenz die Kreativwirtschaft und die moderne Arbeitswelt prägt.
Künstliche Intelligenz (KI) oder Artificial Intelligence (AI) ist längst in der Kreativwirtschaft angekommen. Tools wie ChatGPT, DALL-E, Midjourney oder Copy.ai schreiben, designen und gestalten. Was es für die Branche bedeutet, wenn die dem Menschen ureigenste Eigenschaft – die Kreativität – auch von Maschinen übernommen wird? Gefahr oder Chance? Fragen, die sich in diesem Kontext häufig stellen. Wir gehen der Sache auf den Grund.
Menschliche vs. künstliche Intelligenz?
Dass künstliche Intelligenz mit biologischer Intelligenz verglichen wird, kommt nicht von ungefähr. Vor allen Dingen, weil sich oft die Frage aufdrängt, ob die künstliche der menschlichen irgendwann den Rang ablaufen könnte. Nüchtern betrachtet verarbeiten Nervenzellen im Gehirn ja auch Daten zu Informationen, verknüpfen sie mit Erfahrungen und werden so zu Wissen.
Thomas Viehböck von der Future Thinking School des AEC: „Der Prozess aus Daten, Wissen zu generieren, zu lernen, das Gelernte anzuwenden ist ähnlich dem menschlichen Ziel auch jenes der künstlichen Intelligenz.“
„Beim Training einer KI stellen sich zwei Fragen. Jene nach dem Datenumfang, also worauf die KI trainiert werden soll, und die der Datenauswahl.“
Thomas Viehböck, Future Thinking School des AEC
Foto: Nina Danninger
Hinter allen künstlichen Intelligenzen stehen nichtsdestotrotz menschliche. Es sind Menschen, die die Systeme trainieren. Ihre Wahrnehmung der Welt hat natürlich Auswirkung darauf, wie die KI funktioniert.
Karin Gabriel, von der Future Thinking School des AEC, erklärt: „Ist das Team, das eine künstliche Intelligenz mit Daten versorgt, sehr homogen, kann das zu einer Verzerrung der Datenauswahl führen. Künstliche Intelligenz hält uns daher oft den Spiegel unseres Welt- und Gesellschaftsbildes vor.“
Foto: Nina Danninger
Warum KI ein derart emotionales Thema ist, kann anhand der Wissenspyramide erklärt werden. Wir Menschen nehmen Daten wahr, die wir durch unsere Erfahrungen zu Informationen verarbeiten. Bisher hat sich die elektronische Datenverarbeitung auf diese beiden Ebenen beschränkt. Künstliche Intelligenz dringt jetzt in die Ebene der Wissensgenerierung vor, die bislang nur dem Menschen und nicht Maschinen zugeschrieben wurde. Das emotionalisiert und verunsichert.
„KI wirft die Frage auf, ob Kreativität nur uns Menschen vorbehalten ist.“
Karin Gabriel, Future Thinking School des AEC
Schafft die KI in der Kreativwirtschaft einen Mehrwert?
Dass KI tatsächlich längst in der Kreativwirtschaft angekommen ist, ist offensichtlich. Nach der NFT-Kryptokrapfenaktion hat die Traditionsbäckerei Ströck heuer die „Artificial Krapfen Challenge“ ausgerufen, bei der eine Jury die besten mit DALL-E oder Stable Diffusion erzeugten Krapfenbilder gekürt hat. Auch Coca Cola setzt beim Marketing bereits auf KI und startete einen Contest bei dem Kreative Werbemotive erstellen sollten, die am Times Square angezeigt werden – mithilfe von KI versteht sich.
Wo im Kreativitätsprozess KI eingesetzt wird, dafür gibt es viele Ansätze. Zum Beispiel für erste Vorlagen oder Entwürfe. Das kann z.B. den zeitlichen oder finanziellen Aufwand im Vergleich zu konventionellen Methoden minimieren.
Für Unternehmen stellt sich zudem die Frage, wie eine Marke weitergedacht werden muss, z. B. dahingehend, wie KI der zusätzlichen Personalisierung von Kundenerfahrungen dienen könnte. Außerdem werden neue Fähigkeiten und Erfahrungen notwendig sein, um die Ergebnisse der KI bewerten zu können. Und Kreativschaffende müssen sich darüber Gedanken machen, ob es für Kund*innen wichtig ist zu wissen, ob und wie viel KI hinter ihrer Leistung steht.
Kreative Möglichkeiten durch KI
Mit letzterer Frage beschäftigt sich auch Andreas Fraunberger, Managing Director von Junge Römerintensiv, denn für Kund*innen-Kampagnen setzt die Wiener AR und VR Agentur z.B. in der Layoutphase für Mood-Designs Midjourney ein. Ein bemerkenswertes Projekt der Jungen Römer ist das multimediale Mozart-Erlebnis „Mythos Mozart“ im heutigen Kaufhaus Steffl in Wien.
Foto: Mythos-Mozart
Einen der acht Räume der Experience Area hat Junge Römer konzipiert – die Avatar-Wand. Die von Besucher*innen mithilfe eines QR-Codes aufgenommenen Fotos verwandelt eine KI in ein 3D-Modell, das auf einem der 23 Screens zum lebenden Gemälde wird und mit anderen Avataren interagiert.
Fürs Motion Capturing wurde die Software Move.ai verwendet. Sechs Kameras filmen die Bewegungen der Schauspieler*innen, die in die Cloud kommen. Move.ai analysiert die Daten und generiert ein 3D-Model. Für die Gesichter setzten die Jungen Römer auf Avatar SDK, bei dem aus einem Foto des Gesichts ebenfalls ein Avatar erzeugt wird. „Diese Technologien erlauben uns kreative Freiheit. Wir brauchen keine teure Motion-Capturing-Ausrüstung. Wir können in dieser erweiterten Realität verschiedene Varianten unkompliziert und kostengünstig ausprobieren“, führt Andreas Fraunberger aus.
„Die Implementierung von KI in der Kreativwirtschaft wird auf drei Ebenen stattfinden. Operativ arbeiten wir schon mit KI, die nächste Stufe wird das Experience Design sein und zu guter Letzt die strategische Ebene und die Entwicklung von Geschäftsmodellen.“
Andreas Fraunberger, Junge Römer
Foto: Nina Danninger
Wie weit dürfen „Maschinen“ gehen?
Nicht nur beim Bild und Bewegtbild, vor allem beim Text sind die künstlichen Intelligenzen mittlerweile wahrlich leistungsfähig. Über kurz oder lang fragen sich die geübten Leser*innen: was heißt das für den Journalismus? Wird es künftig überhaupt noch Journalist*innen geben? Katharina Schell, stellvertretende Chefredakteurin bei der Austria Presse Agentur (APA) hat eine klare Antwort: „KI im Journalismus heißt nicht, dass KI Journalismus macht!“
Im Journalismus ist die permanente Evaluierung des Autonomiefaktors der KI essenziell. Es bedarf ständig der Entscheidung, welche Aufgaben die Maschine erledigen darf, und was in der Hand der Journalist*innen bleiben muss. Und die generierten Texte müssen lückenlos auf ihre Qualität hin evaluiert werden. Selbst wenn ein von der KI generierter Text zu 98 % stimmt und nur 2 % falsch sind, ist das im Journalismus nicht tragbar. Sind in einem KI-generierten Text offensichtlich Fehler enthalten, muss die bzw. der Journalist*in davon ausgehen, dass auch andere Fakten des Textes nicht stimmen könnten.
Foto: Nina Danninger
Mit den Stärken und Schwächen von Maschinen haben sich die Journalist*innen bei der APA schon seit mehreren Jahren beschäftigt. Generative KI-Bausteine werden bei der APA aktuell zwar (noch) nicht in der journalistischen Produktion verwenden. Seit vier Jahren betreibt man dort aber bereits datengetriebenen Journalismus als Ergänzung in spezifischen Anwendungsfeldern. Nützlich können die KI-Tools also auch im Journalismus sein, z. B. bei Datenextraktionen von Umfrageergebnissen oder Grafikerklärungen im Sinne der Komplexitätsverringerung und Barrierefreiheit, bei Textvorschlägen oder Grammatik- und Rechtschreibprüfungen. Das kann vielbeschäftigten Journalist*innen das Leben durchaus erleichtern.
Katharina Schell stellt klar, dass KI-Tools keine Recherchewerkzeuge sind:
„Die Tools sind darauf trainiert, die Wahrscheinlichkeit zu kennen, mit der Wörter aufeinanderfolgen.“
Ob generative KI Journalist*innen den Job kosten wird, steht für Katharina Schell nicht zur Debatte. In den letzten Jahrzehnten sind häufig Argumente im Zusammenhang mit neuen Technologien vorgebracht worden, die dem Journalismus ein Ende prophezeiten. Letztendlich sind es Werkzeuge. „Die digitale Transformation verändert die Art der journalistischen Arbeit. Der Job, nämlich Fakten zu recherchieren, zu verifizieren und die den Informationen zugrundeliegende Geschichte zu erzählen, bleibt aber der gleiche“, bringt es Katharina Schell auf den Punkt.
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Moderator Wolfgang Gumpelmaier-Mach
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Weiterbildung und Austausch entscheidend
Trotz der Herausforderungen, die mit der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz einhergehen, sollten Unternehmen der Kreativwirtschaft nicht den Mut verlieren. Vielmehr sollten sie sich aktiv mit den Chancen und Möglichkeiten auseinandersetzen, die KI bietet. Durch die Automatisierung von Prozessen und die Optimierung von Arbeitsabläufen können Unternehmen effizienter und wettbewerbsfähiger werden. Darüber hinaus eröffnet KI neue kreative Spielräume und erlaubt es Unternehmen, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Kunden*innen entsprechen. Wichtig ist dabei jedoch, dass man sich kontinuierlich weiterbildet und sich mit anderen Unternehmen und Experten austauscht. Nur so kann man die Möglichkeiten von KI voll ausschöpfen und erfolgreich in die Zukunft gehen.
Das Gespräch fand bei der bereits 22. Ausgabe der Veranstaltungsreihe WE ARE SO am 30. März 2023 bei Ubitech in der Linzer Tabakfabrik statt.
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Als Creative Region entwickeln wir Services und Formate, die auf die Anforderungen und Herausforderungen der Creative Industries reagieren. Einer unserer Schwerpunkte in diesem Jahr wird daher auch das Thema AI sein:
Elisabeth Oberndorfer teilt ihre Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz in der Textgenerierung und spricht über den Einfluss dieser Entwicklungen auf den Journalismus, auf Texter*innen und die Kreativbranche allgemein.
Achtung: Dieser Workshop ist bereits ausverkauft! Es gibt eine Warteliste, auf die ich dich gerne aufnehmen kann, im Falle einer Absage informieren wir dich dann. Bitte schreib mir einach ein kurzes E-Mail an michaela@creativeregion.org. Wir planen außerdem aufgrund des großen Andrangs einen weiteren Workshop mit diesem Thema! Gemeinsam mit unserem langjährigen Kooperationspartner Creativ Club Austria starten wir in die nächste Reihe der beliebten Workshopserie „Fokus Kommunikation“ – die Weiterbildung für alle in und um die Kommunikationsbranche mit exzellenten Profis, die jahrelange Erfahrung in ihren Fachgebieten mitbringen und ihr Know-how mit Begeisterung weitergeben! Künstliche Intelligenz gehört zu den wichtigsten Erfindungen der Menschheit und hat bereits in vielen Branchen Einzug gehalten. Vor allem in den letzten Wochen und Monaten sind Tools wie ChatGPT oder Midjourney in aller Munde. Die künstliche Erstellung von Bildern mit KI funktioniert mittlerweile sehr gut und übt starken Einfluss auf die Kreativbranche aus. Der Workhop “AI for Creatives: Deep Dive Bilderstellung” vermittelt Teilnehmer*innen aus der Kreativindustrie anhand einfach umsetzbarer Methoden, wie man perfekte Bilder auf Basis von Texteingaben (sogenannter “Prompts”) erstellt. Dieser Workshop ist für dich, wenn… Welche Inhalte erwarten dich: Vormittag Nachmittag Im Praxis Deep Dive (Nachmittag) stehen folgende Fragen im Fokus: Das lernst du im Workshop: Neben jeder Menge Inspiration werden die Teilnehmer*innen den Workshop mit einem Hands-on-Toolkit für die Erstellung von Bildmaterial mit Hilfe von KI verlassen. Unser Versprechen: Die Bilder, die du im Anschluss generieren kannst, werden weit über Durchschnitt sein! Unser Speaker: Michael …
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Als absolute Expert*innen für künstliche Intelligenz und Online-Marketing revolutioniert die in der Tabakfabrik angesiedelte 506 Data & Performance GmbH (506.ai) die Art und Weise, wie Unternehmen Daten für Kundenkommunikation nutzen können.
Bühne und Sichtbarkeit, Kreativität und Regionalentwicklung
Harald Weinberger, CEO & Gründer von AnyIdea, gibt Einblicke in die nächste Generation von AI: Völlig neue Möglichkeiten für Ideation, Trend Forecasting und für die Generierung neuer Geschäftsideen. Ein Muss für alle, die sich mit AI beschäftigen!
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
Fünf Perspektiven aus der Praxis zeigen, wie Sichtbarkeit 2026 wirklich entsteht: auf TikTok und LinkedIn, im Podcast und im Influencer*innen-Beziehungsgeflecht, mit Corporate Creators und KI-gestützter Content-Produktion.
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Impulsgespräch „Wie man seinen eigenen Stil findet“ Wie entwickelt man einen eigenen Stil – und wie wird man sichtbar, ohne sich zu verbiegen? Und wie findet man den eigenen Weg in die Selbstständigkeit als Kreative*r? Beim Young Creative Club spricht Illustratorin Carina Lindmeier offen über ihren Weg in die kreative Selbstständigkeit. Sie teilt persönliche Einblicke in Themen wie Selbstständigkeit, Personal Branding und das Finden des eigenen Stils – und zeigt, warum all das im kreativen Alltag untrennbar miteinander verbunden ist. Wie immer beim Young Creative Club gilt: kein Vortrag, sondern ein ehrliches Gespräch, echte Learnings und Raum für Austausch. Carina Lindmeier Carina ist freiberufliche Illustratorin aus Linz und liebt es, mit Farben, Formen und Texturen Geschichten zu erzählen. Ihre digitalen Illustrationen sind verspielt, modern und inspiriert von Dingen, die sie im Alltag entdeckt. Sie arbeitet mit internationalen Marken wie Adobe, Red Bull Media House und mymuesli zusammen und bringt kreative Ideen mit viel Gefühl und Persönlichkeit aufs Papier. Besonders wichtig ist ihr der Austausch mit anderen Kreativen: In Workshops, Talks und als Mentorin teilt sie ihr Wissen und unterstützt junge Illustrator*innen auf ihrem Weg. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im …
Produktivität war lange gleichbedeutend mit Effizienz, Output und gut gefüllten To-do-Listen. Doch in einer Arbeitswelt, die von permanenter Veränderung, steigender Komplexität und neuen Technologien geprägt ist, greift diese Definition zu kurz.Wir haben Future Work Expertin Jeanny Gucher (Future Experience Forum) drei Fragen gestellt – darüber, was Produktivität heute wirklich bedeutet, wie man weg von bloßer Quantität kommt und welche Fähigkeiten künftig über Relevanz entscheiden. Wie definierst du für dich „Produktitvät“? Was bedeutet produktiv sein in Zeiten konstanter Veränderung? „Produktivität hat viele Gesichter. Meist sind wir in einer Mischung aus der Erledigung routinierter Aufgaben und kreativer Problemlösung produktiv.Wenn sich unsere Rahmenbedingungen ständig verändern, ist die zentrale Frage: Wie sehr kann ich unter Druck, Stress oder sogar Angst überhaupt (noch) produktiv sein? Je höher in unserem Arbeitsalltag der Anteil an kreativer, komplexer Problemlösung ist, desto unwahrscheinlicher wird das. Denn im „Überlebensmodus“ driften wir gerne in Gedankenspiralen ab und verlieren leicht den Fokus. Und die wirklich schlechte Nachricht: Genau die kreative, komplexe Problemlösung ist das, was an menschlicher Produktivität noch lange benötigt wird – auch in Zeiten der KI.“ Was ist dein #1 Tipp, um im täglichen Tun weg von reiner Quantität hin zu mehr Wirkung zu kommen? „Mein liebstes Tool ist ein kleiner Relevanz-Check in der Früh:– Welche Aufgaben auf meiner Todo-Liste sind heute relevant?– Und wie erlebe ich meinen eigenen Konzentrations- und Energiepegel gerade? Dann wähle ich vor allem die Dinge aus, bei denen diese beiden Antworten zusammenpassen.Bzw. überlege mir, was …
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberin Michaela Gaiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
Digitale Sichtbarkeit war lange klar definiert: Wer bei Google gefunden werden wollte, optimierte für Suchmaschinen, Keywords und Rankings. Doch mit dem rasanten Aufstieg von KI-basierten Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini verschiebt sich dieses Verständnis grundlegend. Informationssuche findet zunehmend dort statt, wo Nutzer*innen direkte Antworten erwarten – nicht mehr nur Linklisten. Alexander Kurzwernhart von otago beschäftigt sich seit Jahren mit SEO, Content-Strategie und digitaler Auffindbarkeit. Im Interview spricht er darüber, wie KI die Spielregeln verändert, worauf Unternehmen jetzt achten sollten und was künftig darüber entscheidet, ob Inhalte von KI-Systemen überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. 1. Wie verändert KI gerade grundlegend, was wir unter digitaler Sichtbarkeit verstehen? Bisher war Sichtbarkeit vor allem Google-zentriert, geprägt durch SEO und SEA. Das bleibt auch weiterhin wichtig, doch durch ChatGPT & Co verlagert sich ein großer Teil der User Journey – insbesondere die Informationssuche – massiv in Richtung LLMs. Diese Systeme liefern direkte Antworten statt Linklisten. Wer LLMs heute nicht als eigenständigen Kanal im Online-Marketing begreift, verpasst den direkten Draht zur Zielgruppe in der entscheidenden Recherchephase. 2. Worauf sollten Unternehmen jetzt in ihrer Content-Strategie achten? Content muss – neben einer soliden technischen Basis – der absolute Schwerpunkt sein. Im Grunde sollte man Tugenden, die im SEO schon lange gepredigt werden, jetzt endlich konsequent umsetzen: Hilfreiche Texte ohne Marketingsprech, dafür mit einzigartigen Fakten. Statt hohler Phrasen wie „Wir stehen für innovative Lösungen ohne Kompromisse“ zählt heute Konkretes wie: „Mit Produkt X erzielen Sie innerhalb von drei …
Was passiert, wenn Unternehmen und Kreative wirklich zusammenarbeiten? Beim Creative Collab Talk am 6. Mai in Gmunden erzählen echte Tandems von echten Projekten – offen, ehrlich, aus beiden Perspektiven. Plus: gezieltes Matchmaking für alle, die nicht nur zuhören, sondern loslegen wollen. Kostenlos. Anmeldung erwünscht.
Impulsgespräch „Agentur, Inhouse oder Selbstständigkeit?“ Nach dem Abschluss – oder schon mittendrin – stellt sich für viele Kreative die gleiche Frage: Wie möchte ich eigentlich arbeiten? Agentur, Inhouse oder selbstständig – jeder Weg bringt unterschiedliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Arbeitsrealitäten mit sich. Beim Young Creative Club sprechen wir über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und darüber, welche Entscheidungen den eigenen Weg prägen. Ein ehrlicher Austausch für alle, die ihren Platz in der Kreativbranche noch suchen – oder hinterfragen. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
Podcasts sind längst mehr als ein Trend. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen, Selbstständige und Organisationen vor einer ganz praktischen Frage:Lohnt sich der Aufwand, gerade wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind? Im Vorfeld von WE ARE SO – In Your Feed haben wir Johannes Pracher drei Fragen gestellt: Warum Podcast trotz knapper Ressourcen Sinn machen kann, wie er zur Personal Brand beiträgt – und was man vor dem Start unbedingt mitdenken sollte. 1. Warum Podcast – trotz knapper Ressourcen? Wenn Zeit, Budget und Aufmerksamkeit begrenzt sind, muss man sich für wenige Kanäle entscheiden.Warum ist Podcast für dich trotzdem ein sinnvoller Kanal – und für wen eher nicht?Was bringt er, was andere Formate nicht leisten? „Ein Podcast macht dann Sinn, wenn du wirklich etwas zu erzählen hast: Geschichten, Learnings, Perspektiven. Ohne Storyline wird’s schnell nur „Gerede mit Mikrofon“. Wir haben damals in Corona gestartet ehrlich gesagt aus der Not heraus. Im Rückblick war das eine unserer besten Entscheidungen. Warum? Weil Podcast etwas schafft, das andere Formate selten hinbekommen: Bindung über Zeit. 30 bis 40 Minuten Aufmerksamkeit sind im Jahr 2026 ein kleiner Feiertag. Wer das schafft, baut Vertrauen auf. Und Vertrauen ist in Marketing und Vertrieb die härteste Währung. Dazu kommt: Ein Podcast ist nicht nur ein Kanal. Er ist ein Content-Motor. Aus einer Folge werden Snippets, Postings, Zitate, Newsletter, Reels, Website-Content. Einmal gut produziert, füttert er mehrere Plattformen. Für uns ist er außerdem ein Türöffner: • Wir kommen mit spannenden Menschen …