Welche Veränderungen kommen durch den 3D-Druck auf die Bauindustrie und die Architektur zu? Was ist mit 3D-Druck in der Architektur bereits möglich? Und mit welchen Herausforderungen ist die Branche konfrontiert?
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Gemeinsam mit den Kolleg*innen vom Möbel- und Holzbau-Cluster der Business Upper Austria fördern wir unter dem Motto “Creativity drives Innovation” mit gezielten Angeboten langfristige Kooperationen zwischen produzierenden Industrien und der Kreativwirtschaft.
Du bist Designer*innen, Architekt*innen bzw. in der Kreativwirtschaft tätig und hast Interesse an neuen, spannenden Projekten und Aufträgen und der Zusammenarbeit mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen? Come in!
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Bei unserem Creative Speedathon am 8.Juli lernst du in lockerer Atmosphäre Unternehmen aus anderen Branchen kennen und besprichst bei Bier oder Makava mögliche gemeinsame Projekte.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Flächenversiegelung, Fachkräftemangel und die nachhaltige Rohstoffnutzung: Das wird die Bauwirtschaft auch in Zukunft beschäftigen; Herausforderungen, die auch die (Neu-)Gestaltung von handwerklichen Prozessen bedarf. Das betrifft auch Dachkonstruktionen und Dacheindeckungen.
Wie müssen Städte künftig gestaltet sein, damit sie lebenswert sind? Wie funktionieren die Städte der Zukunft und was können Städtebau und Stadtentwicklung dazu beitragen, um liebens- und lebenswerte Wohn- und Arbeitsatmosphären zu schaffen?
Bewirb dich um eines von fünf Stipendien für Projekte im Bereich der Architektur bzw. Stadtplanung mit Schwerpunkt auf experimentelle Ansätze im Hinblick auf soziale Verbesserungen!
Internationale Auszeichnung für Architektur, Interior und Design. Die Teilnahmegebühren sind niedrig gehalten und sollen kleinen Studios eine Einreichung ermöglichen.
Waldbesitzer*innen errichten mit ihrem Rohstoff Holz auf ihren Grundstücken in den Gemeinden bzw. im ländlichen Raum Wohnobjekte, deren Bewohner*innen direkt und indirekt von den vielfältigen Funktionen des Waldes profitieren.
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Dass die Fassade eines Gebäudes aber weit mehr ist als nur hübsche Hülle, beweist zeitgemäße Architektur durch den Einsatz von Holz im Fassadenbau.
Holz: Kluge Materialwahl, weniger graue Energie
Vor allem bei der Nachhaltigkeit bietet Holz als Baustoff überzeugende Vorteile, sowohl bei der Fassade, als auch im Gesamtobjektbau. Nicht nur, dass Holz nachwächst, im direkten Vergleich mit anderen Baumaterialien schneidet Holz auch bei der Kohlenstoffbilanz weitaus besser ab. Die Bauindustrie arbeitet schon lange an der Reduktion der Betriebsenergie von Gebäuden. Unter anderem entwirft und verwirklicht das norwegische Architekturbüro Snøhetta, das auch in Innsbruck ein Büro betreibt, sogenannte Powerhouses.
Powerhouses sind Gebäude mit positiver CO2 -Bilanz, die über ihren Lebenszyklus mehr CO2 produzieren als sie verursachen. Das Svart ist ein solches von Snøhetta konzipiertes Powerhouse-Hotel am Fuße des Svartisen-Gletschers am norwegischen Polarkreis in Meløy. Das hölzerne Tragwerk prägt neben der ringförmigen Konstruktion des Gebäudes das Erscheinungsbild der Fassade und ragt aus dem Holandsfjord. Die Dachflächen sind komplett mit Photovoltaik ausgestattet.
Das Svart in Norwegen ist ein Powerhouse-Hotel von Snøhetta
Holz im Bau einzusetzen, senkt aber nicht nur die Betriebsenergie von Bauwerken, auch die sogenannte „graue Energie“ („embodied carbon“) kann durch Holzbau reduziert werden. „Embodied carbon“ ist die Energie, die das Bauwerk selbst in sich trägt, z. B. durch die Herstellung des eingesetzten Betons. Hier kommt wiederum Holz ins Spiel, denn im Vergleich zu anderen Baumaterialien kann durch kluge Materialwahl das „embodied carbon“ eines Bauwerks drastisch gesenkt werden.
Setzt man bei Bauprojekten, bei denen Beton teilweise aufgrund des Brandschutzes oder wegen der thermischen oder physischen Masse verwendet werden muss, beispielsweise auf eine hybride Bauweise in Verbindung mit Holz, kann gegenüber einer konventionellen Massivbauweise bis zu 70 % Beton eingespart werden. Auch im Fassadenbau werden durch den Einsatz von nachhaltigen Materialien wie Holz neue Maßstäbe bei der Nachhaltigkeit gesetzt.
Vieldimensionale Ansätze im Fassadenbau
Dass nachhaltiges Bauen viele Dimensionen hat und welche Rolle dem Holzbau dabei zukommt, zeigt Snøhetta auch mit dem Projekt ASI (Alpinschule Innsbruck) in Natters nähe Innsbruck eindrucksvoll.
„Wenn man mit Holz baut, sollte man die Möglichkeiten der atmosphärischen Qualität des Materials möglichst ausreizen.“
Patrick Lüth von Snøhetta über das Projekt Alpinschule Innsbruck
Firmenzentrale von ASI Reisen, umgesetzt von Snøhetta, fotografiert von Christian-Flatscher
Nicht nur für den Einsatz im Innenraum, sondern auch für den Blick in den umliegenden Wald nutzt man Holz beim Projekt ASI vollumfänglich für Design und Funktion. Die gesamte westgewandte Fassade des Holzbaus ist vollverglast. Der Sonnenschutz wird durch die vorgehängte und begrünte Fassadenkonstruktion sichergestellt. Den Bepflanzungsplan übernahm ein schon beim Projektstart involvierter Landschaftsplaner: Durch unterschiedliche Vegetationszyklen und die dichte Bepflanzung wird der solare Eintrag im Sommer geregelt. Das fehlende Blätterwerk im Winter lässt dafür den in der kalten Jahreszeit erwünschten Sonneneintrag ungehindert zu. Die Fensterbereiche wurden freigelassen, damit der Blick nach außen jederzeit gewährleistet ist. Durch abgehängte begehbare Stege erhält die Fassadenkonstruktion auch eine zusätzliche Nutzungsmöglichkeit.
Das Gebäude wird zudem vollständig natürlich be- und entlüftet, es gibt keine Lüftungsanlage. Die Fensterflügel werden automatisch angesteuert über CO2-Sensoren, Temperaturfühler usw. und gewährleistet einen hygienischen Luftwechsel inkl. Nachtabkühlung im Sommer. Mithilfe einer thermodynamischen Simulation wurde die optimale Positionierung der Belüftungsflügel errechnet, um die richtige Querlüftung und Temperaturzonen zu erreichen.
Beim spektakulären Hochhausprojekt „Dutch Mountains“ in Eindhoven (NL) wird die hölzerne Gebäudehülle zum zentralen Design- und Funktionselement. Die hölzerne Fassade des (hybriden) Holzbaus geht fließend in die ebenfalls aus Holz gefertigte Dachkonstruktion über und ist vom zentralen Innenraum aus sichtbar. Aus verschiedenen Blickwinkeln sehen die imposanten, rechteckigen Türme jeweils anders aus und das Objekt von Studio marcovermeulen (Rotterdam, NL) scheint sich zu bewegen. Sowohl die Süd- als auch die Westfassade sind mit Sonnenkollektoren ausgestattet; farblich passend zum Gesamterscheinungsbild der Fassade.
The Dutch Mountain. Design: Studio Marco Vermeulen
Auch im Hochhausbau spielt Holz zunehmend eine Rolle. Das derzeit höchste Hochhaus aus Holz ist das Mjøstårnet, das sich im Norden Oslos in Norwegen befindet und 2019 fertiggestellt wurde.
Kann Holzbau zu innovativ sein?
Ausgeklügelte technische Lösungen geben der Fassade also Mehrwert in vielerlei Hinsicht. 2017 sorgte in Hamburg das erste und damals weltweit größte Wohnbauprojekt in Holzmodulbauweise für Furore. Das vom Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton geplante Studentenwohnheim „Woodie“ galt als Präzedenzfall, denn seither sind in Hamburg derartige Gebäude in Holzbauweise zugelassen.
Vor allen Dingen beim Brandschutz mussten einige Herausforderungen erfüllt werden, auch beim Fassadenbau. Die Fensterlaibungen wurden mit Blech verkleidet, um einen Brandüberschlag zu verhindern. Die Fassade wirkt verwoben, die reliefartigen Holzelemente sind abwechselnd vertikal und horizontal angebracht. Diese Gestaltung hat nicht nur reinen künstlerischen Wert, das Muster verbirgt auch die Bauweise der Holzbaumodule.
Ebenfalls in seriell vorfertigbarer Holzbaumodulbauweise hat Snøhetta ein Hotel im Montafon konzipiert. Im Gegensatz zum deutschen Vorreiter und bei all den innovativen Ansätzen befindet sich die Baubranche hierzulande scheinbar nach wie vor im Entwicklungsstadium. Snøhetta hat den Wettbewerb zwar gewonnen, im Hotelbau ist eine solche Bauweise aber noch eher unüblich, sodass man sich gegen eine modulare Holzbauweise und für einen Massivbau mit Holzfassade entschieden hat.
Das Falkensteiner Family Hotel im Montafon von Snøhetta
„Eine Barriere im Holzbau ist die mangelnde Kollaborationsbereitschaft mancher Baufirmen. Vom konventionellen Bauprozess ist man daran gewöhnt, dass Ausschreibungs- und Vergabevorgänge und die Baustellenabwicklung stark standardisiert sind. Da bleibt wenig Spielraum für Kollaboration. Im Holzbau müssen wir aber anders denken und Partner und deren Lösungen frühzeitig einbinden. Wenn das gelingt, kann das sehr befruchtend sein. Beim Engagement und beim Mut der Bauträger ist durchaus noch Luft nach oben.“
Patrick Lüth von Snøhetta
Aufseiten der Planer*innen, Statiker*innen, Bauphysiker*innen und der ausführenden Unternehmen ist in Österreich viel Kompetenz vorhanden. Was es noch mehr braucht, ist eine verstärkte Kommunikation der Holzbauenden, um eine Lanze für den Holzbau zu brechen.
„Kollaboration der Baubranche mit der Kreativwirtschaft könnte das Image des Holzbaus in Österreich weiter stärken und Ressentiments abbauen.“
so Patrick Lüth von Snøhetta.
Auch die Politik steht in der Pflicht, um z. B. bei Bebauungsplänen Änderungen vorzunehmen oder durch steuerliche Vergünstigungen den Holzbau oder andere CO2-schonende Bauweisen verstärkt zu fördern.
Holzbau: keine technische Frage, aber eine kulturelle.
Oft ist der Einsatz von Holz als Baumaterial keine technische Frage, sondern eine kulturelle. Denn die Bedenken der Bauherr*innen hinsichtlich der Haltbarkeit von Holz können aus technischer Sicht entkräftet werden. Wird Holz falsch eingesetzt, kann es Schaden nehmen, aber bei richtiger Konstruktion und sauberer Ausführung hält Holz beinahe ewig.
Das bestätigt auch Michael Palfi von SIHGA. Das Ohlsdorfer Unternehmen ist spezialisiert darauf Befestigungssysteme zu entwickeln, die den modernen Holzbau durch innovative Produktlösungen sicherer machen sollen.
„Es bringt nichts, wenn ein nachhaltig geplantes Gebäude in der konkreten Ausführung Fehler aufweist und deshalb eine kürzere Lebensdauer hat. Denn dann ist es eben nicht nachhaltig.“
Michael Palfi von SIHGA
SIHGA entwickelt mittlerweile nicht nur Terrassenbefestigung-Systeme, sondern auch verdeckte Befestigungen für Holzfassaden. Dabei müssen Wasserableitung und die Bewegungen des Holzes bei der Konstruktion und der Montage mitgedacht werden.
Die verdeckte Montage hat nicht nur optische Vorzüge, auch technisch bietet sie Vorteile. Die Verbindungen werden nicht geschraubt, sondern geklemmt. Denn je weniger das Holz bei der Montage beschädigt wird, desto länger hält es. Außerdem werden Zwischenräume geschaffen, die die Luftzirkulation gewährleisten, sodass sich dort keine Feuchtigkeit bilden kann. Die verdeckte Montage bietet auch ausreichend Raum für das Quellen und Schwinden des Holzes. Das alles hat enorme Auswirkungen auf die Lebensdauer und auf die Sicherheit der Holzkonstruktion.
Dennoch, nicht alle Bauteile können in Holz ausgeführt werden, nicht immer ist das auch technisch sinnvoll. Bei manchen Anwendungsfällen ist Kunststoff gut vertretbar, z. B. wenn ansonsten Holz auf Holz montiert werden müsste. Das würde die Lebensdauer des Holzes deutlich reduzieren. Ist Kunststoff nur in kleinen Anteilen im Gesamtsystem enthalten und kann die Lebensdauer der Gesamtkonstruktion dadurch wesentlich verlängert werden, hat sogar Kunststoff durchaus seine Berechtigung im Fassadenbau. In jedem Fall sollten Kunststoffe trennbar von anderen Materialien verbaut werden, d. h. beispielsweise durch das Lösen einer Schraubverbindung wieder demontiert werden können. Und sie sollten recycelbar sein. Sortenreines Bauen und die Zerlegbarkeit inklusive der gerechten Entsorgung z. B. von Kunststoffen oder Metallen sind hinsichtlich der Nachhaltigkeit im Fassadenbau neben dem Einsatz von nachhaltigen Baustoffen wie Holz also entscheidend.
„Die Rückbaubarkeit wird beim nachhaltigen Bauen immer wichtiger, so kann es zu einem zweiten Leben des Holzes kommen. Das zeigt sich auch im Trend zum Einsatz von Altholz.“
Michael Palfi von SIHGA
Die Fassade neu denken
SIHGA ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Gmunden am Traunsee und beschäftig ca. 90 Mitarbeiter*innen. Die innovativen SIHGA-Systeme werden größtenteils in Österreich produziert und direkt an die Holzbaubetriebe geliefert. Dabei steht das Unternehmen für sehr hochwertige Produkte, die dem Holz in Fassade, Terrasse oder in der Konstruktion optimale Randbedingungen für eine lange Lebensdauer liefern. www.SIHGA.com
Im September wird SIHGA gemeinsam mit dir und anderen Kreativen aus der Region im Rahmen unseres Ideathons an innovativen Ideen und Lösungen für den Fassaden- und Holzbau arbeiten. Dabei werden ausgewählte Unternehmen (darunter SIHGA und Eternit) gemeinsam mit kleinen Teams von Kreativschaffenden in zwei Tagen an innovativen Ideen für konkrete Herausforderungen arbeiten.
Wir suchen nach Firmen/KMUs aus Oberösterreich, die als produzierender Industriebetrieb eine Challenge zur Verfügung stellen können und idealerweise aus der Bau-, Architektur- oder Möbelbranche kommen. Bei Interesse melde dich jetzt gerne bei wolfgang@creativeregion.org bzw. bleib‘ up-to-date via unserem Newsletter.
Um den externen Inhalt anzeigen zu können müssen folgende Cookies akzeptiert werden: statistik, Marketing
Advanced Sustainable Architecture: Die Fassade
Mit dem Fokus auf nachhaltige und zukunftsorientierte Architektur haben Patrick Lüth und Michael Palfi uns und den anwesenden Architekt*innen, Designer*innen und anderen Creatives im Rahmen des Talks Advanced Sustainable Architecture: Die Fassade Einblicke in ihre Arbeit gegeben. Eine Video-Aufzeichnung davon gibt’s hier:
Um den externen Inhalt anzeigen zu können müssen folgende Cookies akzeptiert werden: statistik, Marketing
Am 1. Oktober 2026 bringen wir erneut Vordenker*innen, Entscheider*innen und Gestalter*innen an einen Tisch. Mit maßgeschneiderten Impulsen, ehrlichen Diskussionen auf Augenhöhe und einem Rahmen, der Austausch wirklich ermöglicht. In einem besonderen Dinner-Setting im Ars Electronica Center Linz denken wir gemeinsam über Ideen, Kompetenzen, Entscheidungen und Chancen der Zukunft nach – begleitet von einem mehrgängigen Menü in besonderer Atmosphäre.
Innovation und Transformation, Kreativität und Regionalentwicklung
Ein Ort mit Geschichte und einem starken Wunsch nach Zukunft Der ehemalige ÖBB-Bahnhof am Landungsplatz in Ebensee ist einer von vielen in Europa mit reicher Geschichte. Einst ein Ort des Ankommens und Aufbrechens, heute leer, still und ungenutzt. Aber voller Potenzial. Genau hier haben wir angesetzt und Studierende der Kunstuniversität Linz, die Gemeinde Ebensee und ihre Bürger*innen, die Verantwortlichen der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie lokale Institutionen und Gestalter*innen zusammengebracht, um den Ort neu zu denken. Die Züge der ÖBB halten nach wie vor am Landungsplatz, das Gebäude selbst steht jedoch leer. In der Bevölkerung wird er heute vor allem als Durchgangsraum wahrgenommen. In Gesprächen mit der Gemeinde und anderen Akteur*innen wurde schnell klar: der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt, einem Ort für Begegnung, Kultur und gemeinschaftliche Aktivitäten ist groß. Vom Gespräch zum Prozess Das Projekt wurde als Semesterprojekt in den Architekturstudiengang der Kunstuniversität Linz (basehabitat) integriert und von nonconform, einem Büro mit Schwerpunkt auf partizipativer Planung, sowie dem Team von Aufbruch Salzkammergut begleitet. Den Auftakt bildete im Oktober 2025 eine Feldrecherche vor Ort: in Interviews, Workshops und der intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte setzten sich Studierende, Projektpartner*innen und lokale Akteur*innen gemeinsam mit dem Landungsplatz auseinander. „Es war eine sehr interessante Erfahrung, und ich bin froh, dass wir diesen Prozess durchlaufen haben. Wenn Wissen von außen auf Augenhöhe hereinkommt, ist das für uns sehr wichtig. Wir lassen uns nicht gerne von außen sagen, was wir tun sollen, aber wir sind sehr daran …
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberinnen Michaela Geiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Schedule Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one person Tickets for companies with …
Ein Gespräch mit Peter Bangelmeier und Wolfgang Ortner über Rebranding, Retail Experience und die Frage, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Kund*in und Creatives eine Markenwelt mit spürbarer Wirkung entsteht.
Gerade für angehende Kreative – sei es als frischgebackener Absolventin einer kreativen Ausbildung oder als Start in die Selbstständigkeit – ist ein überzeugendes Portfolio oft die Eintrittskarte in die Welt der kreativen Berufe. Am 11. November geben dir erfahrene Creatives in unserem kostenlosen Talk wertvolle Tipps & Tricks aus der Praxis: Inhalte des Talks Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im Young Creative Club triffst du Menschen, die gestalten, schreiben, filmen, fotografieren, designen oder kreativ denken – kurz: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du. Drinks sind inklusive. Haltung auch.
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Upper Austria 2 Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
Irina Nalis, promovierte Psychologin und Forscherin, begleitet dich im Workshop dabei, deinen eigenen „Veränderungsmuskel“ gezielt zu trainieren: mit psychologisch fundierten Methoden, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern in deinen Arbeitsalltag übergehen.
KI wird oft als Effizienzmaschine diskutiert: schneller arbeiten, Prozesse automatisieren, mehr Output generieren. Doch der eigentliche Effekt geht oft tiefer. Wenn repetitive Aufgaben verschwinden, entsteht plötzlich Raum – für bessere Fragen, strategisches Denken und kreative Arbeit. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie gut Organisationen wirklich darauf vorbereitet sind, KI sinnvoll einzusetzen. Im Vorfeld unseres Workshops „No More Bullshit Tasks mit Agentic AI“ haben wir unserem Vortragenden Andreas Fraunberger drei Fragen gestellt: darüber, was sich in Organisationen verändert, wenn KI Routinearbeit übernimmt, warum AI-Fitness mehr ist als ein Tool zu bedienen – und welcher persönliche „Bullshit Task“ bei ihm mittlerweile verschwunden ist. Was verändert sich in Organisationen, wenn repetitive Arbeit systematisch von KI übernommen wird? „Die meisten denken bei dem Thema sofort an Effizienz. Schneller, billiger, mehr Output. Das stimmt auch, aber das ist nur die halbe Geschichte. Was ich in Workshops immer wieder sehe: Sobald Leute merken, dass die KI ihnen den ganzen Verwaltungskram abnimmt, passiert etwas Unerwartetes. Die fangen an, sich Fragen zu stellen, für die vorher nie Zeit war. Was wollen wir eigentlich wirklich erzählen? Wie soll sich unser Kunde fühlen? Was ist unser eigentlicher Wert? Und da kommt ein Thema rein, das die meisten noch gar nicht am Schirm haben: Context Engineering und Daten Management. Also die Frage, wie gut ich meine KI mit den richtigen Informationen füttere. Das wird der entscheidende Qualitäts-Layer. Wer das sauber aufsetzt, kann Bullshit Tasks in rauen Mengen beim Fenster raus kippen. Die …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Wie entstehen gute Ideen – und warum kommen sie oft genau dann, wenn man gerade nicht am Schreibtisch sitzt? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Young Creative Club. Zu Gast war Marco Steiner, der seit über 20 Jahren in der Kreativbranche tätig ist und offen über Ideenfindung, kreative Prozesse, Deadlines, KI und die Realität des Arbeitens in der Branche sprach. In seinem Talk wurde schnell klar: Kreativität ist für Marco nichts Mystisches und auch kein exklusives Talent, das manche haben und andere nicht. Vielmehr ist sie ein Zusammenspiel aus Übung, Erfahrung und Intuition. Kreative Ideen lassen sich nicht einfach planen oder auf Knopfdruck produzieren – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und einen inneren Fundus, aus dem man schöpfen kann. Je mehr man einen Schatz an Interessen, Wissen und Erfahrungen in sich aufbaut, desto mehr kann man daraus schöpfen.“ – Marco Steiner Marco beschrieb Kreativität als etwas, das ständig in Bewegung ist: ein Prozess des Verknüpfens, Verschiebens und Neudenkens. Gute Ideen entstehen für ihn dort, wo plötzlich etwas aufgeht – wo ein Gedanke nicht nur logisch klingt, sondern emotional zündet und andere mitreißt. Besonders in Brainstormings zeige sich schnell, ob eine Idee Substanz hat: nämlich dann, wenn sie anschlussfähig wird und im Raum sofort weitere Gedanken auslöst. Ein besonders spannender Teil des Gesprächs war Marcos Zugang zum kreativen Arbeiten unter Druck. Gerade in der Kommunikationsbranche gehört es oft zum Alltag, unter Zeitdruck Lösungen zu entwickeln. Um damit umzugehen, hat er für …
Programm (Englisch) Accompanying program – Tuesday 9. 6. 2026 14.00 – 16.30 Workshop „WIPO Support for Universities and Public Research Organizations and New Trends in Technology Transfer“ concluded with an open discussion with WIPO representatives 17.00 – 19.00 Guided tour of the city centre of České Budějovice Main conference program – Wednesday 10. 6. 2026 08.30 – 9.30 Registration 09.30 Opening: prof. Ing. Pavel Kozák, Ph.D., rector of the University of South Bohemia in České Budějovice 09.45 – 10.30 Introductory Greeting MUDr. Martin Kuba, Governor of the South Bohemian Regiondoc. Dr. Ing. Dagmar Škodová Parmová, Mayor of the Statutory City of České BudějoviceRNDr. et Mgr. Růžena Štemberková, Ph.D., MPA, Chairwoman of Transfera.czprof. RNDr. Libor Grubhoffer, CSc., Hon. D.Sc., dr. h. c., Director of the Biological Center CAS 10.30 – 11.00 Innovation Success on the International Stage Blanka Matragi, a prominent Czech fashion designer and designer based in Beirut and Prague. She is one of the prominent figures in the Czech fashion industry, known especially for her models for royal families and the wives of oil magnates in the Persian Gulf region. She has received numerous awards for her work, including the František Kupka Prize, the Salvador Dalí International Prize, and the Outstanding Czech Woman in the World award. 11.00 – 11.15 A Global Perspective on Creativity and Innovation Cameron Munter, US Ambassador Emeritus. He served as ambassador to Pakistan during the operation against Bin Laden and as ambassador to Serbia …
Impulsgespräch „Wie man seinen eigenen Stil findet“ Wie entwickelt man einen eigenen Stil – und wie wird man sichtbar, ohne sich zu verbiegen? Und wie findet man den eigenen Weg in die Selbstständigkeit als Kreative*r? Beim Young Creative Club spricht Illustratorin Carina Lindmeier offen über ihren Weg in die kreative Selbstständigkeit. Sie teilt persönliche Einblicke in Themen wie Selbstständigkeit, Personal Branding und das Finden des eigenen Stils – und zeigt, warum all das im kreativen Alltag untrennbar miteinander verbunden ist. Wie immer beim Young Creative Club gilt: kein Vortrag, sondern ein ehrliches Gespräch, echte Learnings und Raum für Austausch. Carina Lindmeier Carina ist freiberufliche Illustratorin aus Linz und liebt es, mit Farben, Formen und Texturen Geschichten zu erzählen. Ihre digitalen Illustrationen sind verspielt, modern und inspiriert von Dingen, die sie im Alltag entdeckt. Sie arbeitet mit internationalen Marken wie Adobe, Red Bull Media House und mymuesli zusammen und bringt kreative Ideen mit viel Gefühl und Persönlichkeit aufs Papier. Besonders wichtig ist ihr der Austausch mit anderen Kreativen: In Workshops, Talks und als Mentorin teilt sie ihr Wissen und unterstützt junge Illustrator*innen auf ihrem Weg. Was ist der Young Creative Club? Der Young Creative Club ist ein Get-Together-Format für Real Talks, Drinks und Themen, die uns manchmal nachts wachhalten: kreative Blockaden, Selbstzweifel, Skills, Geld, Mut. Der Club findet viermal im Jahr für junge Kreative in Linz statt. Zum Start gibt’s immer ein kurzes Impulsgespräch zum Thema Business, Psyche oder Skillset von spannenden Gäst*innen aus der Branche – danach Drinks, Gespräche und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe. Im …
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über Slow Fashion, stationären Handel und die Frage, wie kleine Stores mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Kampagnen sollen Aufmerksamkeit erzeugen, Marken stärken und messbare Wirkung zeigen. Doch keine leichte Aufgabe: Zielgruppen sind scharf definiert, Entscheidungsprozesse komplex, Budgets müssen gut begründet sein. Bei dieser Ausgabe von In Good Company sprechen wir über Kampagnen im Detail: Welche Strategien, Ideen oder Formate schaffen es, Aufmerksamkeit zu erzeugen und gleichzeitig einen echten Beitrag zu Unternehmenszielen zu leisten? Welche Kampagnen funktionieren besonders gut? Und warum funktionieren sie? Im moderierten Austausch teilen wir Erfahrungen, Herausforderungen und Best Practice Beispiele, mit dem Ziel, Impulse mitzunehmen, die sich direkt in die eigene Arbeit übertragen lassen. >>> Diese Veranstaltung richtet sich an Personen, die in Marketingabteilungen von Unternehmen tätig sind. Um welche Inhalte & Leitfragen geht es? Für wen ist In Good Company gedacht? Dieses wiederkehrende Format ist für Marketingverantwortliche mit operativer oder strategischer Rolle aus größeren Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen dieser Abteilungen, die: Wie funktioniert das Format? Marketingteams sind mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Dafür braucht es neue Lösungswege und frische Perspektiven. In Good Company findet 5x im Jahr statt und fördert Austausch, Vertrauen und voneinander Lernen in bewusst klein gehaltener Gruppe (höchstens 15 Teilnehmende). Dabei geht es über reine Theorie hinaus und bietet eine echte Unterstützung im Arbeitsalltag durch Praxis-Insights. Du kannst zweimal kostenlos an IN GOOD COMPANY teilnehmen. So hast du die Möglichkeit, unverbindlich herauszufinden, ob das Format und die Inhalte zu deinen aktuellen Herausforderungen passen. Wenn du danach weiterhin Teil des Netzwerks bleiben und regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilnehmen möchtest, bieten wir dir gerne eine Membership an. Damit erhältst du …