Welche Veränderungen kommen durch den 3D-Druck auf die Bauindustrie und die Architektur zu? Was ist mit 3D-Druck in der Architektur bereits möglich? Und mit welchen Herausforderungen ist die Branche konfrontiert?
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Gemeinsam mit den Kolleg*innen vom Möbel- und Holzbau-Cluster der Business Upper Austria fördern wir unter dem Motto “Creativity drives Innovation” mit gezielten Angeboten langfristige Kooperationen zwischen produzierenden Industrien und der Kreativwirtschaft.
Du bist Designer*innen, Architekt*innen bzw. in der Kreativwirtschaft tätig und hast Interesse an neuen, spannenden Projekten und Aufträgen und der Zusammenarbeit mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen? Come in!
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Bei unserem Creative Speedathon am 8.Juli lernst du in lockerer Atmosphäre Unternehmen aus anderen Branchen kennen und besprichst bei Bier oder Makava mögliche gemeinsame Projekte.
Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Flächenversiegelung, Fachkräftemangel und die nachhaltige Rohstoffnutzung: Das wird die Bauwirtschaft auch in Zukunft beschäftigen; Herausforderungen, die auch die (Neu-)Gestaltung von handwerklichen Prozessen bedarf. Das betrifft auch Dachkonstruktionen und Dacheindeckungen.
Wie müssen Städte künftig gestaltet sein, damit sie lebenswert sind? Wie funktionieren die Städte der Zukunft und was können Städtebau und Stadtentwicklung dazu beitragen, um liebens- und lebenswerte Wohn- und Arbeitsatmosphären zu schaffen?
Bewirb dich um eines von fünf Stipendien für Projekte im Bereich der Architektur bzw. Stadtplanung mit Schwerpunkt auf experimentelle Ansätze im Hinblick auf soziale Verbesserungen!
Internationale Auszeichnung für Architektur, Interior und Design. Die Teilnahmegebühren sind niedrig gehalten und sollen kleinen Studios eine Einreichung ermöglichen.
Waldbesitzer*innen errichten mit ihrem Rohstoff Holz auf ihren Grundstücken in den Gemeinden bzw. im ländlichen Raum Wohnobjekte, deren Bewohner*innen direkt und indirekt von den vielfältigen Funktionen des Waldes profitieren.
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Dass die Fassade eines Gebäudes aber weit mehr ist als nur hübsche Hülle, beweist zeitgemäße Architektur durch den Einsatz von Holz im Fassadenbau.
Holz: Kluge Materialwahl, weniger graue Energie
Vor allem bei der Nachhaltigkeit bietet Holz als Baustoff überzeugende Vorteile, sowohl bei der Fassade, als auch im Gesamtobjektbau. Nicht nur, dass Holz nachwächst, im direkten Vergleich mit anderen Baumaterialien schneidet Holz auch bei der Kohlenstoffbilanz weitaus besser ab. Die Bauindustrie arbeitet schon lange an der Reduktion der Betriebsenergie von Gebäuden. Unter anderem entwirft und verwirklicht das norwegische Architekturbüro Snøhetta, das auch in Innsbruck ein Büro betreibt, sogenannte Powerhouses.
Powerhouses sind Gebäude mit positiver CO2 -Bilanz, die über ihren Lebenszyklus mehr CO2 produzieren als sie verursachen. Das Svart ist ein solches von Snøhetta konzipiertes Powerhouse-Hotel am Fuße des Svartisen-Gletschers am norwegischen Polarkreis in Meløy. Das hölzerne Tragwerk prägt neben der ringförmigen Konstruktion des Gebäudes das Erscheinungsbild der Fassade und ragt aus dem Holandsfjord. Die Dachflächen sind komplett mit Photovoltaik ausgestattet.
Das Svart in Norwegen ist ein Powerhouse-Hotel von Snøhetta
Holz im Bau einzusetzen, senkt aber nicht nur die Betriebsenergie von Bauwerken, auch die sogenannte „graue Energie“ („embodied carbon“) kann durch Holzbau reduziert werden. „Embodied carbon“ ist die Energie, die das Bauwerk selbst in sich trägt, z. B. durch die Herstellung des eingesetzten Betons. Hier kommt wiederum Holz ins Spiel, denn im Vergleich zu anderen Baumaterialien kann durch kluge Materialwahl das „embodied carbon“ eines Bauwerks drastisch gesenkt werden.
Setzt man bei Bauprojekten, bei denen Beton teilweise aufgrund des Brandschutzes oder wegen der thermischen oder physischen Masse verwendet werden muss, beispielsweise auf eine hybride Bauweise in Verbindung mit Holz, kann gegenüber einer konventionellen Massivbauweise bis zu 70 % Beton eingespart werden. Auch im Fassadenbau werden durch den Einsatz von nachhaltigen Materialien wie Holz neue Maßstäbe bei der Nachhaltigkeit gesetzt.
Vieldimensionale Ansätze im Fassadenbau
Dass nachhaltiges Bauen viele Dimensionen hat und welche Rolle dem Holzbau dabei zukommt, zeigt Snøhetta auch mit dem Projekt ASI (Alpinschule Innsbruck) in Natters nähe Innsbruck eindrucksvoll.
„Wenn man mit Holz baut, sollte man die Möglichkeiten der atmosphärischen Qualität des Materials möglichst ausreizen.“
Patrick Lüth von Snøhetta über das Projekt Alpinschule Innsbruck
Firmenzentrale von ASI Reisen, umgesetzt von Snøhetta, fotografiert von Christian-Flatscher
Nicht nur für den Einsatz im Innenraum, sondern auch für den Blick in den umliegenden Wald nutzt man Holz beim Projekt ASI vollumfänglich für Design und Funktion. Die gesamte westgewandte Fassade des Holzbaus ist vollverglast. Der Sonnenschutz wird durch die vorgehängte und begrünte Fassadenkonstruktion sichergestellt. Den Bepflanzungsplan übernahm ein schon beim Projektstart involvierter Landschaftsplaner: Durch unterschiedliche Vegetationszyklen und die dichte Bepflanzung wird der solare Eintrag im Sommer geregelt. Das fehlende Blätterwerk im Winter lässt dafür den in der kalten Jahreszeit erwünschten Sonneneintrag ungehindert zu. Die Fensterbereiche wurden freigelassen, damit der Blick nach außen jederzeit gewährleistet ist. Durch abgehängte begehbare Stege erhält die Fassadenkonstruktion auch eine zusätzliche Nutzungsmöglichkeit.
Das Gebäude wird zudem vollständig natürlich be- und entlüftet, es gibt keine Lüftungsanlage. Die Fensterflügel werden automatisch angesteuert über CO2-Sensoren, Temperaturfühler usw. und gewährleistet einen hygienischen Luftwechsel inkl. Nachtabkühlung im Sommer. Mithilfe einer thermodynamischen Simulation wurde die optimale Positionierung der Belüftungsflügel errechnet, um die richtige Querlüftung und Temperaturzonen zu erreichen.
Beim spektakulären Hochhausprojekt „Dutch Mountains“ in Eindhoven (NL) wird die hölzerne Gebäudehülle zum zentralen Design- und Funktionselement. Die hölzerne Fassade des (hybriden) Holzbaus geht fließend in die ebenfalls aus Holz gefertigte Dachkonstruktion über und ist vom zentralen Innenraum aus sichtbar. Aus verschiedenen Blickwinkeln sehen die imposanten, rechteckigen Türme jeweils anders aus und das Objekt von Studio marcovermeulen (Rotterdam, NL) scheint sich zu bewegen. Sowohl die Süd- als auch die Westfassade sind mit Sonnenkollektoren ausgestattet; farblich passend zum Gesamterscheinungsbild der Fassade.
The Dutch Mountain. Design: Studio Marco Vermeulen
Auch im Hochhausbau spielt Holz zunehmend eine Rolle. Das derzeit höchste Hochhaus aus Holz ist das Mjøstårnet, das sich im Norden Oslos in Norwegen befindet und 2019 fertiggestellt wurde.
Kann Holzbau zu innovativ sein?
Ausgeklügelte technische Lösungen geben der Fassade also Mehrwert in vielerlei Hinsicht. 2017 sorgte in Hamburg das erste und damals weltweit größte Wohnbauprojekt in Holzmodulbauweise für Furore. Das vom Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton geplante Studentenwohnheim „Woodie“ galt als Präzedenzfall, denn seither sind in Hamburg derartige Gebäude in Holzbauweise zugelassen.
Vor allen Dingen beim Brandschutz mussten einige Herausforderungen erfüllt werden, auch beim Fassadenbau. Die Fensterlaibungen wurden mit Blech verkleidet, um einen Brandüberschlag zu verhindern. Die Fassade wirkt verwoben, die reliefartigen Holzelemente sind abwechselnd vertikal und horizontal angebracht. Diese Gestaltung hat nicht nur reinen künstlerischen Wert, das Muster verbirgt auch die Bauweise der Holzbaumodule.
Ebenfalls in seriell vorfertigbarer Holzbaumodulbauweise hat Snøhetta ein Hotel im Montafon konzipiert. Im Gegensatz zum deutschen Vorreiter und bei all den innovativen Ansätzen befindet sich die Baubranche hierzulande scheinbar nach wie vor im Entwicklungsstadium. Snøhetta hat den Wettbewerb zwar gewonnen, im Hotelbau ist eine solche Bauweise aber noch eher unüblich, sodass man sich gegen eine modulare Holzbauweise und für einen Massivbau mit Holzfassade entschieden hat.
Das Falkensteiner Family Hotel im Montafon von Snøhetta
„Eine Barriere im Holzbau ist die mangelnde Kollaborationsbereitschaft mancher Baufirmen. Vom konventionellen Bauprozess ist man daran gewöhnt, dass Ausschreibungs- und Vergabevorgänge und die Baustellenabwicklung stark standardisiert sind. Da bleibt wenig Spielraum für Kollaboration. Im Holzbau müssen wir aber anders denken und Partner und deren Lösungen frühzeitig einbinden. Wenn das gelingt, kann das sehr befruchtend sein. Beim Engagement und beim Mut der Bauträger ist durchaus noch Luft nach oben.“
Patrick Lüth von Snøhetta
Aufseiten der Planer*innen, Statiker*innen, Bauphysiker*innen und der ausführenden Unternehmen ist in Österreich viel Kompetenz vorhanden. Was es noch mehr braucht, ist eine verstärkte Kommunikation der Holzbauenden, um eine Lanze für den Holzbau zu brechen.
„Kollaboration der Baubranche mit der Kreativwirtschaft könnte das Image des Holzbaus in Österreich weiter stärken und Ressentiments abbauen.“
so Patrick Lüth von Snøhetta.
Auch die Politik steht in der Pflicht, um z. B. bei Bebauungsplänen Änderungen vorzunehmen oder durch steuerliche Vergünstigungen den Holzbau oder andere CO2-schonende Bauweisen verstärkt zu fördern.
Holzbau: keine technische Frage, aber eine kulturelle.
Oft ist der Einsatz von Holz als Baumaterial keine technische Frage, sondern eine kulturelle. Denn die Bedenken der Bauherr*innen hinsichtlich der Haltbarkeit von Holz können aus technischer Sicht entkräftet werden. Wird Holz falsch eingesetzt, kann es Schaden nehmen, aber bei richtiger Konstruktion und sauberer Ausführung hält Holz beinahe ewig.
Das bestätigt auch Michael Palfi von SIHGA. Das Ohlsdorfer Unternehmen ist spezialisiert darauf Befestigungssysteme zu entwickeln, die den modernen Holzbau durch innovative Produktlösungen sicherer machen sollen.
„Es bringt nichts, wenn ein nachhaltig geplantes Gebäude in der konkreten Ausführung Fehler aufweist und deshalb eine kürzere Lebensdauer hat. Denn dann ist es eben nicht nachhaltig.“
Michael Palfi von SIHGA
SIHGA entwickelt mittlerweile nicht nur Terrassenbefestigung-Systeme, sondern auch verdeckte Befestigungen für Holzfassaden. Dabei müssen Wasserableitung und die Bewegungen des Holzes bei der Konstruktion und der Montage mitgedacht werden.
Die verdeckte Montage hat nicht nur optische Vorzüge, auch technisch bietet sie Vorteile. Die Verbindungen werden nicht geschraubt, sondern geklemmt. Denn je weniger das Holz bei der Montage beschädigt wird, desto länger hält es. Außerdem werden Zwischenräume geschaffen, die die Luftzirkulation gewährleisten, sodass sich dort keine Feuchtigkeit bilden kann. Die verdeckte Montage bietet auch ausreichend Raum für das Quellen und Schwinden des Holzes. Das alles hat enorme Auswirkungen auf die Lebensdauer und auf die Sicherheit der Holzkonstruktion.
Dennoch, nicht alle Bauteile können in Holz ausgeführt werden, nicht immer ist das auch technisch sinnvoll. Bei manchen Anwendungsfällen ist Kunststoff gut vertretbar, z. B. wenn ansonsten Holz auf Holz montiert werden müsste. Das würde die Lebensdauer des Holzes deutlich reduzieren. Ist Kunststoff nur in kleinen Anteilen im Gesamtsystem enthalten und kann die Lebensdauer der Gesamtkonstruktion dadurch wesentlich verlängert werden, hat sogar Kunststoff durchaus seine Berechtigung im Fassadenbau. In jedem Fall sollten Kunststoffe trennbar von anderen Materialien verbaut werden, d. h. beispielsweise durch das Lösen einer Schraubverbindung wieder demontiert werden können. Und sie sollten recycelbar sein. Sortenreines Bauen und die Zerlegbarkeit inklusive der gerechten Entsorgung z. B. von Kunststoffen oder Metallen sind hinsichtlich der Nachhaltigkeit im Fassadenbau neben dem Einsatz von nachhaltigen Baustoffen wie Holz also entscheidend.
„Die Rückbaubarkeit wird beim nachhaltigen Bauen immer wichtiger, so kann es zu einem zweiten Leben des Holzes kommen. Das zeigt sich auch im Trend zum Einsatz von Altholz.“
Michael Palfi von SIHGA
Die Fassade neu denken
SIHGA ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Gmunden am Traunsee und beschäftig ca. 90 Mitarbeiter*innen. Die innovativen SIHGA-Systeme werden größtenteils in Österreich produziert und direkt an die Holzbaubetriebe geliefert. Dabei steht das Unternehmen für sehr hochwertige Produkte, die dem Holz in Fassade, Terrasse oder in der Konstruktion optimale Randbedingungen für eine lange Lebensdauer liefern. www.SIHGA.com
Im September wird SIHGA gemeinsam mit dir und anderen Kreativen aus der Region im Rahmen unseres Ideathons an innovativen Ideen und Lösungen für den Fassaden- und Holzbau arbeiten. Dabei werden ausgewählte Unternehmen (darunter SIHGA und Eternit) gemeinsam mit kleinen Teams von Kreativschaffenden in zwei Tagen an innovativen Ideen für konkrete Herausforderungen arbeiten.
Wir suchen nach Firmen/KMUs aus Oberösterreich, die als produzierender Industriebetrieb eine Challenge zur Verfügung stellen können und idealerweise aus der Bau-, Architektur- oder Möbelbranche kommen. Bei Interesse melde dich jetzt gerne bei wolfgang@creativeregion.org bzw. bleib‘ up-to-date via unserem Newsletter.
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Advanced Sustainable Architecture: Die Fassade
Mit dem Fokus auf nachhaltige und zukunftsorientierte Architektur haben Patrick Lüth und Michael Palfi uns und den anwesenden Architekt*innen, Designer*innen und anderen Creatives im Rahmen des Talks Advanced Sustainable Architecture: Die Fassade Einblicke in ihre Arbeit gegeben. Eine Video-Aufzeichnung davon gibt’s hier:
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Innovation und Transformation, Vernetzung und Kooperation
Kreativwirtschaft ist mehr als Gestaltung. Sie bringt neue Perspektiven in Prozesse, stellt Fragen, die sonst niemand stellt und macht aus einer Idee etwas, das am Markt besteht. Wenn Unternehmen und Kreative früh und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen nicht nur schönere, sondern bessere, manchmal völlig neue Produkte und Services. Drei Projekte aus Oberösterreich zeigen, wie das konkret aussieht: was sie angetrieben hat, was sie gelernt haben und warum sie immer noch zusammenarbeiten. FalkenOhr: Wenn gemeinsames Tüfteln ein Produkt international macht Robert Mayr hatte eine klare Idee: ein Klangmöbel, das nicht nur schön ist, sondern wirklich funktioniert und Technologie, Handwerk und Design vereint. Ein HiFi-Rack für Menschen, die Audiosysteme im sechsstelligen Eurobereich betreiben und die wissen, dass das beste System nur so gut klingt wie das Möbel, auf dem es steht. Was er nicht hatte: das Material dafür. Es gab schlicht keines am Markt, das alle Anforderungen erfüllte. Die Lösung entstand gemeinsam mit Claudia Haslinger und der SFK Technologie Manufaktur in Kirchham, einer Tischlerei, die mit 5-Achs-CNC-Technologie alles von Holz bis Aluminium bearbeitet und Kund*innen von Designstudios bis zur Flugzeugindustrie bedient. Aus einem gemeinsamen Netzwerk zusammengefunden, haben die beiden über Jahre ein eigenes Verbundmaterial entwickelt, das es in dieser Form vorher nicht gab. Kein fertiger Plan, kein garantiertes Ergebnis, nur die gemeinsame Überzeugung, dass es eine Lösung geben muss. „Es hat nie geheißen: Wenn wir das probieren, kostet es. Sondern einfach: Okay, das ist die Aufgabenstellung, probieren wir es einfach. Die Kernthematik …
Individuelle Beratung für deine Business-Herausforderungen Neue Impulse und frische Perspektiven Du stehst vor einer strategischen Entscheidung, suchst nach neuen Wachstumschancen oder brauchst einen ehrlichen Blick von außen? In einer 1:1-Session analysieren wir mit dir gemeinsam deine aktuelle Situation, reflektieren Herausforderungen und skizzieren konkrete Lösungswege. So funktioniert es: Falls dein Anliegen eine tiefere Fachexpertise benötigt, vernetzen wir dich mit passenden Expert*innen. Für wen ist das Format geeignet? Dieses Angebot richtet sich an Einzelunternehmer*innen und kleinere Unternehmen, die sich in einem oder mehreren dieser Punkte wiederfinden: Typische Themen, bei denen wir unterstützen: Unsere Expertise Als Organisation sind wir seit 2011 in der Kreativwirtschaft tätig, zudem bringen unsere Team-Mitglieder mehrjährige Berufserfahrung aus anderen Bereichen mit. Wir haben bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt und viele Unternehmen vom Start weg begleitet. Unser tiefgehendes Know-how und Kenntnisse der Herausforderungen der Kreativwirtschaft ermöglichen es uns, praxisnahe und umsetzbare Empfehlungen zu geben. Mit diesem kompakten Format bieten wir dir eine effektive Beratung, die dich und dein Business direkt weiterbringt. Vereinbare einen Termin! Schreib eine E-Mail an kathrin@creativeregion.org mit deiner Telefonnummer.Wir rufen dich zurück und vereinbaren einen Termin. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Members only – HIER findest du alle weiteren Vorteile der Membership. Bei Fragen wende dich bitte an kathrin@creativeregion.org
Sei dabei beim alljährlichen vorweihnachtlichen Get-Together der Creative Region Members! Wo: tba Wann: 26. November 2026, ab 17.00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos für Member der Creative Region. Du bist noch kein Member? Dann schnuppere gern mal rein und melde dich bei kathrin@creativeregion.org HIER findest du alle Infos zur Membership Impressionen vom letztem Jahr:
Ob Verein, Gemeinde, Kulturprojekt oder Unternehmen: Alle stehen vor derselben Herausforderung. Aufmerksamkeit zu bekommen ist das eine. Menschen langfristig zu begeistern, das andere.Wie entsteht echte Beteiligung? Was motiviert Menschen, sich freiwillig einzubringen? Welche Rolle spielen Sinn, Gemeinschaft und Kommunikation? Und wie werden aus Interessierten Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitgestalten oder eine Idee weitertragen?Gemeinsam werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und diskutieren, welche Prinzipien überall funktionieren – vom Ehrenamt über Bürger*innenbeteiligung bis hin zum Community Building rund um Unternehmen. Diese Veranstaltung ist spannend für: Unsere Inputgeber*innen Katharina Häckel-Schinkinger Katharina Häckel-Schinkinger ist Kommunikationsexpertin. Sie arbeitet dort, wo Worte Gewicht haben: in Krisen, in gesellschaftlichen Debatten und an den Bruchstellen des Zusammenlebens. Aktuell unterstützt sie Österreichs renommierteste Klimaanwältin Michaela Krömer und ihren Verein CLAW, Climate Law, in strategischer Kommunikation und Fundraising. Zuvor gründete sie das Social Business Habibi & Hawara mit, war 2020 Pressereferentin im Kabinett von Gesundheitsminister Rudi Anschober inmitten der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik und leitete mehr als vier Jahre Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich. Zuletzt verantwortete sie von September 2025 bis März 2026 die Krisenkommunikation von SOS-Kinderdorf. Zur Diskussion zu Gast: Michaela Reisenberger Michaela Reisenbergers Wirkungsräume sind seit jeher vielschichtig, überlappend und sich gegenseitig befruchtend. Ihre Ausbildungen in den Bereichen Kulturmanagement, Fotografie, Theater, Philosophie, und Publizistik bilden den Boden für ein wesentlich breiteres Feld, in dem sie beruflich tätig ist. 13 Jahre lang hat sie gemeinsam mit Anita Huber-Katzengruber das „Sommerfest Herrenstraße“ verantwortet und …
Flieg mit uns nach Austin, Texas, dem Mekka der Innovation und Zukunftstechnologien! Die South by Southwest (kurz SXSW) hat sich von einem Musikfestival zu einer der größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich neue Technologien, Trends, Innovation, Start-ups und Kreativität entwickelt. Es werden Themen, Produkte, Entwicklungen und Trends diskutiert und „zum Angreifen“ präsentiert. KI, Robotik, Bildung, Ernährung, Gesellschaft. Eine Teilnahme ermöglicht es somit, sich ein eigenes Bild von der Welt in einigen Jahren zu machen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den eigenen Kompass neu auszurichten. Und vielleicht ist man bei der erstmaligen Präsentation von Produkten und Services dabei. Die SXSW ist auch ideal, um nachhaltige Kontakte aus dem DACH-Raum zu knüpfen. Neben dem Festival hat sich in den letzten Jahren auch die Stadt Austin zum neuen Hotspot entwickelt. Diese Entwicklung und das dazugehörige Mindset sind spürbar: Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt werden auch dieses Jahr wieder nach Texas pilgern. Es entstehen Gespräche, Austausch und die Basis für weitere Zusammenarbeit und Kollaborationen. Wer mit der Vorstellung einer klassischen Messe/Konferenz nach Austin kommt, wird jedenfalls überrascht werden. Services & Leistungen der Creative Region für dich: Kosten Learning Journey nach Austin – Stipendium für Female Founders Für oö. Unternehmerinnen aus den Creative Industries bieten wir die Möglichkeit, eines der zwei “Upper Austria 2 Austin” Stipendien zu bekommen. Das Stipendium ermöglicht dir, dich völlig auf die Teilnahme auf der SXSW27 zu fokussieren – ohne im Hinterkopf die Kosten zu haben, denn unser Stipendium beinhaltet Unterkunft, …
In diesem Workshop lernst du, wie du Tools wie Midjourney und Nano Banana Pro nicht nur bedienst, sondern strategisch in deinen kreativen Workflow integrierst.
Als Peter Bangelmeier 2020 nach Linz zurückkehrte, hatte er eigentlich nur einen Auftrag: das Familienunternehmen Eiler schließen. „Der Grund meiner Rückkehr war eigentlich die Aufgabe, dass ich den Eiler schließe. Das war die einzige Aufgabe, die ich damals hatte, zurückzukommen und schlussendlich alle Mietverträge zu kündigen, alle Arbeitsverträge zu kündigen.“ Wenige Jahre später wurde der eiler als bestes Schuhhandelsunternehmen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dazwischen liegen mutige Entscheidungen, kreative Zusammenarbeit und die Überzeugung, dass Tradition und Veränderung kein Widerspruch sein müssen. Darüber sprachen Peter Bangelmeier von der eiler und Wolfgang Ortner von Ortner etc. bei einem Talk im Nordico Stadtmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung „Made in Linz“ im Gespräch mit Michaela Scharrer (Creative Region). Als Schließung geplant, als Neustart umgesetzt Für Bangelmeier war die Rückkehr nach Linz zunächst kein Herzensprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Doch statt die Türen endgültig zu schließen, begann er, Möglichkeiten auszuloten. Pop-up-Stores wurden eröffnet, neue Konzepte getestet und bewusst Signale gesetzt, dass etwas in Bewegung ist. Aus dem bisherigen Unternehmen wurde schließlich eine Neugründung. Aus „dem Eiler von früher“ sollte eine Marke entstehen, die ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig in der Gegenwart angekommen ist. Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein? Eine Frage beschäftigte den Geschäftsführer dabei besonders: „Kann ein Schuhgeschäft eine Marke sein?“ Die Inspiration kam aus Gesprächen mit Kund*innen. Immer wieder hörte er Sätze wie: „Ich trage Eiler Schuhe.“ Obwohl die Schuhe von unterschiedlichsten Herstellern stammten, verbanden die Kund*innen ihr Einkaufserlebnis so stark mit dem …
AI-generated images are everywhere, but do they actually change how architecture is designed? In most practices, AI is still used as a post-production tool. This workshop proposes a different approach: AI as an active design partner, embedded from early research and concept development to geometry, communication, and final presentation. Rather than focusing on image-making alone, the workshop explores how AI reshapes decision-making, iteration, and design thinking. Your Upgrade We move from “AI as renderer” to “AI as design intelligence.” Participants will learn how to integrate AI across: The goal is not better images, but optimized design processes. What We’ll Work On Part 1 — AI in the Creative & Concept Phase (Midjourney) Part 2 — AI in Architectural Communication (Claude) Part 3 — From Geometry to Production (ComfyUI) Part 4 — Reflection & Critical Discussion Who This Is For This workshop is primarily designed for architects, spatial designers, exhibition designers, and interior designers – professionals who work with space, atmosphere and built environments. The tools and workflows are equally relevant for creative professionals and art directors who want to build visual worlds and AI-supported presentation material. What You’ll Take Home What to Bring Please be aware that this workshop will be held in English so conversational skills are necessary. Date & Schedule 12 November 2026 Tickets & Prices Tickets for companies with up to 19 employees (including sole proprietors): €375 excl. VAT (€450 incl. VAT) – each valid for one …
Hansestadt Hamburg: Hafen, Franzbrötchen, Reeperbahn – und die wohl langlebigste Kreativkraft Europas. Hamburg steht wie kaum eine andere Stadt für kreative Exzellenz – und das seit Jahrzehnten. Sie vereint Vorreiter*innen, Vordenker*innen, Visionär*innen, alteingesessene aber innovative Agenturen und die neuen Stars der Szene. Hier entstehen Arbeiten, die international ausgezeichnet werden und Ideen, die die ganze Branche prägen. Gemeinsam mit einer kuratierten Gruppe von maximal 15 Creatives verbringst du drei intensive Tage mitten in diesem Umfeld: Du triffst führende Persönlichkeiten der Branche, blickst hinter die Kulissen herausragender Unternehmen, bekommst wertvollen Input und nimmst neue Ideen und Perspektiven mit in deinen Arbeitsalltag. Warum eine Learning Journey zu Creative Excellence? Seit einiger Zeit beschäftigen uns die Fragen: Warum gelingt es manchen Unternehmen über Jahrzehnte hinweg, außergewöhnliche kreative Arbeit hervorzubringen? Was unterscheidet sie von anderen? Die Antworten führen weit über Kreativität hinaus: Es geht um Unternehmenskultur, Führung, Qualitätsansprüche, den Blick für das, was wirklich relevant wird. Genau deshalb fahren wir nach Hamburg: um Unternehmen zu besuchen, die seit Jahren kreative Exzellenz leben und gemeinsam zu diskutieren, was wir daraus für unsere eigene Arbeit mitnehmen können. Was dich erwartet: Intensiver Austausch auf Augenhöhe: Im kleinen Rahmen und in speziellen Formaten bieten wir dir die Möglichkeit, dich mit einigen der kreativsten Persönlichkeiten der Branche auszutauschen und voneinander zu lernen. In einem offenen, aber geschützten Setting. Das Format Vor, während und nach der Learning Journey wechseln sich unterschiedliche Formate ab, die dir das bestmögliche Setting für praxisnahes Lernen, …
Vernetzung und Kooperation, Weiterbildung und Wissenstransfer
Wie entwickelt man als Kreative*r einen eigenen Stil? Wie wird man sichtbar, ohne sich permanent auf Social Media zu verlieren? Und wie findet man den Mut, Fragen zu stellen, Grenzen zu setzen und den eigenen Wert klar zu kommunizieren? Diese Fragen standen im Zentrum des dritten Young Creative Club. Zu Gast war Illustratorin Carina Lindmeier, die im neuen Office von Fredmansky offen über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über Stilfindung, Sichtbarkeit, Kund*innenarbeit und den Umgang mit AI sprach. Schnell wurde klar: Einen eigenen Stil findet man nicht über Nacht. Und schon gar nicht dadurch, dass man wartet, bis alles perfekt ist. Für Carina war der Weg dorthin ein Prozess aus Ausprobieren, Scheitern, Weiterentwickeln und immer wieder Neujustieren. „Man glaubt immer, man muss alles fertig haben – Website, Logo, Auftritt – und dann geht man raus in die Welt und alle buchen dich. So funktioniert es in der Regel nicht.“– Carina Lindmeier Gerade am Anfang, sagt Carina, sei es wichtig, Dinge auszuprobieren und den eigenen Auftritt wachsen zu lassen. Der eigene Stil entsteht nicht im stillen Kämmerchen, sondern durch Praxis: durch Projekte, Begegnungen, Umwege und manchmal auch durch Zufälle. Was heute klar und wiedererkennbar wirkt, war oft ein langer Weg. Carina erzählte, dass sie früher fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gearbeitet hat und Farbe lange gemieden hat. Heute ist Farbe ein zentraler Teil ihrer Arbeit. Auch ihre Nische im Bereich Food- und Lifestyle-Illustration habe sich nicht strategisch von Anfang an ergeben, sondern Schritt für Schritt entwickelt. …
Eine neue Ära der Suche Seit dem Launch von ChatGPT hat sich die Art und Weise, wie Menschen im Internet suchen, fundamental verändert. Wir bewegen uns weg von Ergebnislisten hin zu direkten Antworten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Spielregeln für Sichtbarkeit und Traffic werden neu geschrieben. In diesem Workshop analysieren wir den Paradigmenwechsel von klassischem SEO hin zu GEO (Generative Engine Optimization). Du lernst nicht nur die technologische Basis von LLMs (Large Language Models) kennen, sondern vor allem, wie du dieses Wissen strategisch nutzt. Zusätzlich zu Theorie-Input blicken wir auch in die Praxis: Wie müssen Inhalte heute aufgebaut sein, damit sie von KIs als „beste Antwort“ zitiert werden? Welche Tools helfen dir, Lücken in deiner Strategie aufzudecken? Dieser Tag ist dein Update für die neue Ära der Suche – damit deine Marke auch in Zukunft dort sichtbar ist, wo die Nutzer*innen ihre Antworten finden. Was du aus diesem Workshop mitnimmst: Für wen sich der Workshop lohnt: die verstehen wollen, wohin sich der Markt bewegt. Er ist ideal für alle, die für die Sichtbarkeit von Unternehmen verantwortlich sind und sicherstellen wollen, dass ihre Content-Strategie nicht von der technologischen Entwicklung überrollt wird. Hinweis: Tiefgehendes technisches SEO-Vorwissen ist keine Voraussetzung. Wir holen dich dort ab, wo klassisches Marketing auf moderne KI-Technologie trifft. Bitte mitbringen / vorbereiten: Tickets & Preise: Tickets für Unternehmen mit bis zu 19 Angestellten (auch EPUs): 375 € exkl. MwSt. (450 € inkl. MwSt.) – jeweils für eine Person gültig Tickets für …
Am 18. September laden Strategie Austria und Creative Region in die Tabakfabrik Linz ein, um gemeinsam einen Blick auf den Status Quo und die Zukunfvon KI in Unternehmen zu werfen.
Wie Unternehmen Kund*innenerlebnisse strategisch gestalten und wirksam nach außen tragen. Ein Produktkauf ist heute ein Erlebnis: die persönliche Nachricht beim Unboxing, von der man begeistert erzählt, ein Kund*innen-Service, der schnell weiterhilft, oder der witzige Post, den man auch wirklich resharen möchte. Gerade diese Interaktionen mit Kund*innen – von der ersten Wahrnehmung bis zum Service danach – sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Hier liegen Chancen, sich als Unternehmen klar zu positionieren, Kund*innen zu binden und sich von Mitbewerber*innen abzuheben. Im 44er Haus sprechen wir darüber, warum diese Erfahrungen heute entscheidend sind und welche Strategien, Tools und Touchpoints den Unterschied machen können – bis hin zum Wow-Moment, der in Erinnerung bleibt. Ein kompakter Nachmittag für alle, die Kund*innenerlebnisse besser verstehen und deren Wirkung nach außen reflektieren möchten. 4×4 im 44er Haus schafft Raum für Begegnung und Erfahrungsaustausch Das regelmäßige Format steht für eine Kombination aus kompakten Impulsvorträgen, intensiven Diskussionen und einzigartigen Netzwerkmöglichkeiten – ein Muss für EPUs, Kreative und Unternehmen, die zukunftsorientiert denken und handeln. In Kooperation mit der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding. Inputvorträge von Expert*innen aus der Praxis sorgen für Einblicke in neueste Entwicklungen und verschiedene Herangehensweisen an relevante Themen, im Anschluss folgt ein Diskussionsformat angelehnt an die Fishbowl-Methode: der/die Vortragende und ein/e weitere Expert*in diskutieren über das Thema des Abends. Ein „freier Stuhl“ ermöglicht es den Teilnehmer*innen, jederzeit in die Diskussion einzusteigen. Unsere Inputgeberinnen Michaela Geiseder, VRESH Wer ich bin und was ich mache: Ich bin 2017 als erste …
Ein Gespräch mit Anita Huber-Katzengruber über die Frage, wie kleine Betriebe & Geschäfte mit Haltung, Beratung, Convenience und echter Experience relevant bleiben. Anita Huber-Katzengruber betreibt in der Linzer Herrenstraße die beiden Stores Kleider machen Leute und inthebox, dazu einen Webshop; ihre Arbeit verknüpft Fair Fashion, lokale Verankerung und digitale Präsenz.
Bei dieser geführten Tour durch die Ausstellung „Creativity Matters“ entdecken wir Projekte aus Oberösterreich und Südböhmen, die im Interreg-Projekt KreATivita&InovaCZe entstanden sind. Sie zeigen eindrucksvoll, wie Kreativschaffende gemeinsam mit Unternehmen, Forschung und öffentlichen Einrichtungen neue Lösungen entwickeln und welcher konkrete Mehrwert daraus für Regionen entsteht.